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  • Neuer Capitano – Cana zuversichtlich

    Der albanische Nationalspieler wird kommende Saison neuer Kapitän von Stade Rennes. Das gab edhardy an der ersten offiziellen Pressekonferenz dieser Spielzeit bekannt. „Lorik ist ein Spielertyp, der das ganze Team mitreissen kann. Kampf und Leidenschaft steht bei ihm an oberster Stelle. Er besitzt über viel Erfahrung und mir war wichtig, dass genau so einer Spielführer meines Teams wird.“, so edhardy.
    Cana selbst: „Ich freue mich natürlich über das Vertrauen. Das ist etwas ganz Besonderes für mich. Wir wissen alle, dass wir letzte Saison unter unseren Anforderungen gespielt haben, doch diese Saison werden wieder voll angreifen. Zusammen mit meinen Mitspielern, werden wir das Beste für den Club und für die Fans geben.“

    Abwehr-Ass Mexès kommt

    Lange stand die Frage offen, wer zur neuen Saison mit Kana-Biyik die Innenverteidigung bilden würde, nun steht es fest: Es ist Philippe Mexès . Frankreichs Nationalverteidiger wechselt vom SSC Neapel zurück in seine Heimat und wurde mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. „Wir sind begeistert mit Philippe Mexès einen so namhaften Spieler in unseren Reihen zählen zu dürfen ", ließ edhardy verkünden. „Seine Verpflichtung ist eine sehr große Verstärkung für das gesamte Team. Nebst seinen vielen Tattoos, verfügt Phillipe auch über viel Erfahrung, von der speziell sein junger Abwehrkollege profitieren soll."



  • Germán Denis bleibt

    Ein dickes Ausrufezeichen Richtung Topklubs: Wie Rennes heute bekannt gab, hat Germán Denis seinen auslaufenden Vertrag um drei Jahre verlängert. „Ich habe hier das Toreschiessen gelernt und will mit diesem ambitionierten Klub Erfolge feiern.“ Der 30-Jährige Stürmerstar erzielte bis dato 39 Tore in 77 Spielen für Stade Rennes. Eine beachtliche Quote! edhardy ist froh über den Entscheid des Argentiniers: „Es ist nicht selbstverständlich, dass er seine Unterschrift draufgesetzt hat, es waren viele namhafte Klubs hinter ihm her und deshalb freut es uns umso mehr, dass er bleibt. Germán bringt alles mit, was ein Stürmer braucht und er ist unverzichtbar für unser Team."
    Einen grossen Anteil an seiner Vertragsverlängerung hatte wohl auch seine Frau. Sie ist nämlich gelernte Lehrerin und unterrichtet ab nächsten Sommer Spanisch in einem Gymnasium in Rennes…

    Erster Härtetest

    Heute Abend startet der ZOS-Vorbereitungscup. In der Gruppe N trifft der Titelverteidiger aus Rennes auf Newcastle United, Blackburn Rovers und auf Vitesse Arnheim. Titelverteidiger? Ja, Sie haben richtig gelesen. Der FC Stade Rennes hat beim letztjährigen Vorbereitungscup den ersten Platz belegt und Teams wie den FC Barcelona aus dem Turnier gekegelt. edhardy äusserte sich noch vor dem Turnierstart folgendermassen: „Es ist natürlich schön, wenn man als Titelverteidiger in ein Turnier geht, aber wir müssen diesen „Titel“ nicht überbewerten. . Mir wäre es lieber gewesen, hätten wir danach in der Liga so gute Leistungen gezeigt. Auch erwarte ich nicht von meiner Mannschaft, dass sie diesen Coup wiederholt. Die Spieler sollen sich einspielen und das Wichtigste ist, dass ich zu Saisonbeginn mit meinem gesamten Kader planen kann.“, so der Coach der Rot-Schwarzen. Im ersten Spiel trifft der FC Stade Rennes heute Abend um 19:30 Uhr auf Newcastle United.

  • Vorrundenaus im ZOS-Cup

    Nach dem letztjährigen Coup, war in diesem Jahr für die Männer in Rot-Schwarz schon in der Gruppenphase Schluss. Mit zwei Punkten aus drei Spielen verabschiedete man sich vom ZOS-Vorbereitungscup.

    Im ersten Gruppenspiel setzte edhardy auf Erfahrung und liess Neuzugang Di Michele neben Denis auflaufen. Gegen Newcastle ging es schon in den ersten Minuten richtig zur Sache. 20 Minuten waren gespielt und auf Seiten von Rennes trugen sich schon zwei Engländer in die Sünderkartei ein: Wes Brown wegen rüdem Foulspiels und Barry sah den gelben Karton nach einem Textiltest gegen die Baggies. Kurze Zeit später setzte der Premier-League-Klub ein Ausrufezeichen in Person von Seydou Keita und erzielte das 1:0. Stade Rennes erholte sich gut von diesem Rückschlag und erarbeitete sich viele Chancen. In der 71. Minute dann die Erlösung: Nach einem Foul an Rennes‘ neuem Kapitän Lorik Cana gab es Strafstoss. Germán Denis liess sich diese Chance nicht nehmen und netzte zum 1:1-Ausgleich ein. In der Schlussphase wurde es nochmals spannend und beide Teams wollten den Dreier. Das bessere Ende erwischten die Hausherren aus Newcastle, denn Mark Noble bescherte seinem Team in der 90. Minute den Sieg und edhardy ging im ersten Gruppenspiel leer aus.

    Nach der Last-Minute-Niederlage gegen Newcastle empfing Stade Rennes den nächsten Klub aus der Insel. Die Blackburn Rovers waren zu Gast im Stade de la Route de Lorient. Das Heimteam begann gut und war klar die dominierende Mannschaft, doch das Tor wollte nicht fallen. Und so mussten sich die heimischen Fans bis zur 83. Minute gedulden. Denis, der Torjäger vom Dienst, erzielte sein zweites Turniertor und alles sprach für Rennes. Es folgte die 90. Minute und wieder profitierte der Gegner von einer Unordnung der heimischen Abwehr. Der niederländische Innenverteidiger Michael Dingsdag war Nutzniesser dieser Aktion und sicherte Blackburn mit seinem Tor das Remis.

    Mit einem „Pünktchen“ ging man in das letzte Gruppenspiel, doch die kleine Chance war da, um doch noch die Gruppenphase zu überstehen. Man musste „nur“ seine Hausaufgaben gegen Vitesse Arnheim erledigen und auf Schützenhilfe von Newcastle hoffen. Das Spiel in Holland begann gut für die Gäste. Man erarbeitete sich zahlreiche Chancen und so fiel in der 27. Minute das 0:1 durch Alessio Cerci. Zu diesem Zeitpunkt brachte dieses Tor Rennes aber nicht weiter, weil es beim englischen Duell immer noch 0:0 stand. Es kam, wie es kommen musste. Wie aus dem Nichts erzielte Mike Havenaar in der 71. Minute den Ausgleich und zerstörte somit endgültig den Traum der Franzosen.

    So verabschiedet sich Stade Rennes als Drittplatzierter vom Turnier. Doch bevor es morgen wieder zurück geht, hat edhardy mit seinem Team noch etwas ganz Spezielles vor: „Es wird eine kleine Fahrradtour in Arnheim geben. Meine Jungs wollen es besser machen, als unsere Olympiateilnehmer.“ Nach der Tour folgt die Auslosung der Loser-Runde im Rahmen des ZOS-Vorbereitungscups, die sich edhardy mit Sicherheit nicht entnehmen lässt.

  • Planus kommt aus Lille

    Stade Rennes hat vor dem Saisonbeginn nochmals auf dem Transfermarkt zugeschlagen und sich die Dienste von Marc Planus gesichert. Der 30-jährige Franzose kommt vom Ligakonkurrenten OSC Lille und erhält einen Dreijahresvertrag. „Wir sind wirklich froh, einen so erfahrenen Spieler in unserer Mannschaft begrüssen zu dürfen. Die Verpflichtung eines solch guten Spielers heizt auch den Konkurrenzkampf im Team an.“ Der Neuzugang scheut sich nicht: „Ich weiss, was meine Kollegen Kana-Biyik und Mexes können, aber ich weiss auch, was ich kann. Ich werde immer versuchen mein Bestes zu geben und dann soll der Trainer entscheiden, wer spielt.“
    Nebst Marc Planus verpflichtete edhardy den ehemaligen französischen Junioren-Nationalkeeper Ludovic Butelle. Der Tormann erhält ebenfalls einen Dreijahresvertrag und soll als Back-Up von Brad Friedel fungieren.

    Saisonstart vor der Tür

    Nach der langen Sommerpause dürfen sich die Fans von Stade Rennes wieder auf Fussball freuen. Vorallem nach der miserablen Saison, erhoffen sich viele Anhänger eine Wiedergutmachung. „Wir wissen, was wir unseren Fans nach der letzten Saison schuldig sind. Auch wenn es dieses Jahr nicht mit dem ZOS-Cup geklappt hat, haben wir eine sehr gute Vorbereitung hinter uns. Ausserdem konnte das Team wichtige Prestigeduelle für sich eintscheiden. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es in dieser Spielzeit wieder mit einem internationalen Platz klappen wird. Die Mannschaft hat auf jeden Fall das Zeug dazu.“ so edhardy. Das Team um Lorik Cana ist am Montag, dem 17. September 2012, am ersten Spieltag zu Gast beim Aufsteiger in Troyes, Anpfiff ist um 18:30 Uhr. Allez Rennes!
  • Saisonstart geglückt

    Im ersten Spiel der neuen Saison bezwang man im Stade de l'Aube den Aufsteiger aus Troyes mit 1:2.
    Die Rotschwarzen begannen mit der Leihgabe Abel Hernández als zweite Spitze neben Germán Denis und diese offensive Ausrichtung machte sich bezahlt. Die zwei Angreifer machten Druck und so war es nur noch Formsache, dass der Kapitän Lorik Cana nach einer Viertelstunde zum 0:1 einnetzte. Die Gäste liessen nach dem Führungstreffer nicht nach und wollten den zweiten Treffer, doch wie aus dem Nichts machte Paulo Assunção edhardy und seinem Team einen Strich durch die Rechnung und erzielte das 1:1. Kurz nach dem Wiederanstoss liess Goalgatter Denis die ganze Abwehr der Hausherren stehen und stellte den alten Rückstand wieder her. Mit diesem Ergebnis gingen beide Teams in die Pause. Im zweiten Durchgang liess Rennes Ball und Gegner laufen und verwaltete das Ergebnis bis zum Schlusspfiff. Somit fährt Rennes die ersten drei Punkte der neuen Saison ein.

    Stimmen zum Spiel:

    edhardy: „Natürlich sind drei Punkte zum Auftakt immer gut, aber wir müssen jetzt nicht euphorisch werden. Der Saisonstart ist erst dann perfekt, wenn wir in Lille und gegen Caen nachlegen.“
    Kana-Biyik: „Wir wollten eigentlich zu Null spielen, das ist uns leider nicht gelungen. Trotzdem denke ich, dass wir das Spiel über die ganzen 90 Minuten dominiert und verdient gewonnen haben. Natürlich gibt es immer was zu verbessern, aber ich denke, dass sich die ganze Mannschaft noch finden muss, bei so vielen Neuzugängen. Ausserdem sind ja die drei Punkte wichtig.“

  • Perfekter Saisonstart

    Es hätte nicht besser laufen können für die Mannen von edhardy. Nachdem Auftaktsieg gegen den Aufsteiger aus Troyes war man zu Gast in Lille. Dort traf man auf alte Bekannte: Olivier Sorin, Wes Brown und Pedro Léon trugen bis vor Kurzem ebenfalls Rotschwarz.
    Als das Spiel angepfiffen wurde, kannte man dann keine Freundschaft mehr. Der Neuzugang Abel Hernández durfte wieder von Anfang an ran und dankte es in der 13. Minute mit seinem ersten Saisontreffer. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Führungstreffer mehr als verdient. Nach dem Treffer gab es Chancen auf beiden Seiten, ehe Lorik Cana einen Lattenknaller von Denis verwertete. Noch vor der Halbzeit gelang es den Hausherren das 1:2 zu erzielen. Doch wie schon am ersten Spieltag, liessen sich die Gäste diesen Sieg nicht mehr nehmen und verwalteten das Ergebnis bis zur letzten Minute.
    Am dritten Spieltag durfte man endlich die Heimprämiere feiern. Nach dem Elfmeterkrimi im Pokal gegen Caen, wollte sich Dominho’s Truppe nicht nochmal geschlagen geben. Doch was die Gäste im Stade de la Route de Lorient vorhatten, wusste niemand so recht. Nur zwei Torschüsse und ein mageres Zweikampfverhalten führten dazu, dass die Hausherren das ganze Spiel dominierten. Der Kapitän höchstpersönlich war es dann, der Caen abschoss. Mit Saisontor Nummer Drei und Vier war der dritte Sieg im dritten Spiel perfekt.

    Diaby kommt vom AC Mailand

    Noch früh in der Saison ist dem Stade Rennes ein echter Transfercoup gelungen. Der französische Nationalspieler Abou Diaby wird zukünftig für das Team aus der Bretagne auflaufen. „Wir sind sehr froh darüber, dass wir uns mit dem AC Mailand und Weezel so schnell einig wurden. Abou ist ein herausragender Spieler und er passt ausgezeichnet in unsere Mannschaft. Er und Lorik werden DIE Doppelsechs der Ligue 1 sein.“, versprach edhardy. Diaby selbst: "Ich bin sehr froh hier zu sein. Stade Rennes war letzte Saison kurz vor dem Abstieg, aber hier weiss jeder, dass der Club andere Ansprüche hat. Der Auftakt in die neue L1-Saison ist ja schon gelungen. Meine Aufgabe ist es jetzt, meinen Teil beizutragen, dass es weiterhin so gut läuft!“, freut sich der Franzose auf seine neue Herausforderung. „Von den Vereinsfarben ändert sich ja so gut wie nichts für mich", schmunzelte der 26-Jährige.
  • Rennes weiter im Hoch

    edhardy und sein Team mischen weiter die Ligue 1 auf. Nach dem gelungenen Saisonstart nach drei Spielen und drei Siegen war man in Rennes noch lange nicht zufrieden. So bezwang man zuerst Stade Reims (0:1), dann den FCO Dijon (4:0) und zuletzt den RC Lens mit 2:0. „Vor allem der letzte Sieg zeigt, dass das Team auch gegen schwere Teams bestehen kann!“, freute sich Denis. Mit der maximalen Punkteausbeute und einer beeindruckenden Tordifferenz von 13:2 Toren steht man zurzeit sensationell auf dem zweiten Platz - hinter Tabellenführer Marseille.
    Und wenn es nach edhardy geht, darf es ruhig so weitergehen: „Es ist schön, mein Team da oben in der Tabelle zu sehen, aber das ist eine Momentaufnahme. Teams wie Bordeaux, der FC Toulouse und natürlich der Meister Olympique Lyon zeichnen sich stark durch ihre Qualität aus. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Teams wieder oben stehen. In den nächsten Spielen wird sich zeigen, ob wir wirklich das Zeug haben, dort mitzuspielen. Ich bin aber recht zuversichtlich!“

    Die "Kleinen" noch ohne Tor

    Die Saison ist noch jung und dennoch: Bei den Jungs aus der Reserve ist man unzufrieden . In drei Spielen holte man nur „deux points“ und steht im Niemandsland der Tabelle. „Wir haben noch kein einziges Spiel gewonnen und kein einziges Tor erzielt. Das einzig Positive ist, dass es jetzt nur noch besser werden kann.“, so Jungstar und Kapitän N’Gando. Heute Abend sind die Bubis aus Rennes zu Gast in London, beim FC Fulham. Und da will man auch endlich diese miserable Torflaute beenden.
  • Brad Friedel in Topform

    In diesem Alter hängen viele Kicker ihre Fussballschuhe an den Nagel – Brad Friedel denkt nicht mal daran. Der 41–jährige Keeper erlebt gerade seinen zweiten Frühling. Seiner bestechenden Form ist es unteranderem zu verdanken, dass Stade Rennes in acht Spielen nur drei Gegentore bekommen hat und auf einem sensationellen zweiten Platz steht. Der US-Amerikaner überzeugt trotz seines Alters mit überragenden Reflexen und Paraden. edhardy: „Ohne Zweifel, er ist einer der erfahrensten und besten Keeper der Ligue 1. Unglaublich was er für unser Team leistet.“
    Doch wie begann alles? Brad Friedel kam letztes Jahr im Tausch gegen Benoît Costil und lieferte sich einen spannenden Konkurrenzkampf gegen die damalige Nummer Eins, Olivier Sorin. Nach der miserablen Saison wollte edhardy die Rotation im Tor weglassen und sich noch in der Vorbereitung auf die neue Nummer Eins festlegen. Der Amerikaner liess alle Kritiker verstummen und schnell wurde klar, wer in der neuen Saison zwischen den Pfosten stehen würde.
    „Solange ich mich fit fühle und der Trainer auf mich setzt, möchte ich alles für diesen Klub geben. Ich weiss aber, dass es langsam Zeit wird, den jungen Burschen den Weg frei zu machen.“, so Rennes‘ Tormann auf die Frage, wie lange er noch spielen möchte.

    Cani erlöst die Bubis

    Nach 397 torlosen Minuten war es vollbracht: Der albanische Nationalstürmer Edgar Cani setzte mit seinem Treffer der Torflaute der jungen Reservetruppe ein Ende. Im Spiel gegen Betis Sevilla erlöste er mit seinem goldenen 1:0 die heimischen Fans und seine gesamte Mannschaft. Dank diesem ersten Saisonerfolg machen N‘Gando und Co. in der Tabelle einen grossen Sprung nach vorne und rangieren nun auf Platz Neun. „Der erste Schritt ist getan, aber wir müssen dranbleiben!“, bremste der bis dato einzige Torschütze des Teams die Euphorie nach dem ersten Sieg.
  • Vorbereitung auf das Bordeaux-Spiel

    Nach dem überragenden Start von Rennes folgt am zehnten Spieltag im Stade Jacques Chaban-Delmas der erste Kracher gegen Girondins Bordeaux. Die Mannen von Aftermath sind wie gewohnt stark in die Saison gestartet. Wegen der Niederlage gegen Lyon und Marseille rangiert das Team momentan „nur“ auf Platz Sechs. Während Rennes in den letzten zwei Spielen die maximale Punkteausbeute holte, folgte beim Gastgeber nach der vorhin erwähnten Niederlage gegen OM ein mageres Remis gegen ES Troyes. Kleiner Vorteil für die Rotschwarzen? Heute um 18:30 Uhr sind wir schlauer.
    „Das Spiel ist von enormer Bedeutung für uns. Wir haben bisher machbare Gegner gehabt und jetzt müssen wir zum ersten Topspiel. Bordeaux gehört zu den besten Klubs in Frankreich und der Kader ist mehr als gut besetzt. Die Jungs und ich wissen aber, was wir drauf haben und wir reisen nicht in den Süden, um mit null Punkten zurückzukehren!“, so die Kampfansage von edhardy.

    Kana-Biyik und sein Kumpel Doumbia haben sich schon mal mental auf das Spiel vorbereitet: Kaum ist FIFA 13 im Handel, kennen die Jungs auf der Konsole kein Halten mehr. „Wenn genügend Zeit vorhanden ist, liefern wir uns spannende Duelle an der Playstation. Wir haben die heutige Partie nachgespielt und es endete 2:0 für uns. Hoffentlich gibt es ein ähnliches Ergebnis“, schmunzelten die Witzbolde.

    Reserveteam hat sich gefangen

    Der 1:0-Sieg am fünften Spieltag gegen Betis Sevilla löste anscheinend beim gesamten Team den Knopf. Nach dem ersten Saisonsieg, erkämpfte man sich einen Spieltag danach gegen die Niederländer aus Eindhoven ein 2:2, obwohl man bei diesem Match schon nach 35 Minuten 0:2 hinten lag. Und am letzten Spieltag gab es einen Last-Minute-Erfolg gegen die Bubis aus Marseille. Abdoulaye Doucouré schoss sein Team in der 89. Minute zum zweiten Saisonsieg. Mit nun neun Punkten ist man vier Plätze hochgeklettert und rangiert auf einem guten siebten Platz.

  • Aliadière ist da

    Am Freitag, exakt um 19:50 Uhr war es vollbracht: Jeremie Aliadière kam vom Ligakonkurrenten FC Lorient und unterschrieb einen Dreijahresvertrag bei den Bretonen. „Jeremie ist ein ausgezeichneter Angreifer. Auch wenn seine ZOS-Bilanz (97 Spiele, 20 Tore) nicht überwältigend ist, weiss er genau wo das Tor steht, ein echter Knipser eben.“, so sein Manager. Dass der 31-jährige über Knipserqualitäten verfügt, stellte er schon beim ersten Spiel für seinen neuen Arbeitgeber unter Beweis: Beim 3:1-Heimerfolg gegen Saint-Etienne erzielte er kurz nach seiner Einwechslung das zwischenzeitliche 2:1. Nach der Partie zeigte sich der Franzose sichtlich erfreut: „Das war wirklich ein Traumeinstand für mich. Den ersten Sieg mit meinen neuen Kollegen eingefahren und selber noch ein Tor erzielt. So darf es ruhig weitergehen.“

    FC Toulouse – ein unangenehmer Gegner

    Mit nun 29 Punkten aus elf Spielen grüsst der FC Stade Rennes vom dritten Tabellenplatz, doch die Spiele gegen die Topteams stehen noch bevor. Nach dem ersten Kracher gegen Bordeaux (Endergebnis 0:0) folgt am zwölften Spieltag der FC Toulouse. Die Mannschaft von Arpiar hat noch keine Niederlage auf dem Konto. Das wollen die Rotschwarzen ändern, doch Vorsicht ist geboten: Der Viertplatzierte der Ligue 1 schlug in dieser Saison zuerst Olympique Lyon und dann auch noch Olympique Marseille. Die Herren Demba Ba (8 Saisontore) und Riccardo Montolivo (5) zeigten sich im bisherigen Saisonverlauf besonders torgefährlich und auch die Abwehr steht: Mit nur fünf Gegentreffern stellt man die zweitbeste Defensive der französischen Liga. Wird Rennes diesen Abwehrriegel knacken? Die Antwort gibt es am 31. Oktober 2012, um 18:30 Uhr im Municipal-Stadion in Toulouse.

  • Rennes entführt Punkt aus Toulouse

    [font='Verdana, Helvetica, sans-serif']Es war das Duell der beiden besten Defensiven der Ligue 1. Angesichts dieser Tatsache wurde klar, dass in dieser Partie nicht viele Tore fallen würden. „Mal gucken, was man so in Toulouse holen kann.“, so die Worte des Managers, der im Vergleich zum letzten Spieltag wieder auf die defensivere Variante umstellte. Neben Ederson gab es das überraschende Startelfdebüt für Neuzugang Jeremie Aliadière, was bedeutete, dass Germán Denis erstmals seit Langem auf der Bank Platz nehmen musste.
    Das Heimteam ging wie befürchtet offensiv ins Spiel und war in den ersten Minuten die dominierende Mannschaft. Nach einer Viertelstunde atmete die rotschwarze Defensive zum ersten Mal tief durch: Loic Remy köpfte eine Ecke nur knapp über das Gehäuse von Brad Friedel, einige Zeit später scheiterte auch Oscar an der Hintermannschaft der Gäste. In der 30. Minute gab es Freistoss aus aussichtsreicher Position für Stade Rennes. Lorik Cana wuchtete den Ball an die Latte und Ederson staubte ab. Das Team von edhardy ging überraschend in Führung. Dank Oldie Brad Friedel und seinen Vorderleuten stand es trotz Überlegenheit vom FC Toulouse lange 0:1. In den Schlussminuten kam es dann doch noch zum Ausgleich: Stürmerstar Loic Rémy liess seine Klasse aufblitzen und legte mustergültig für Oscar auf, der nur noch zum 1:1 einnickte. Bei diesem Ergebnis blieb es auch.
    Mit viel Leidenschaft erkämpft man sich gegen die Südfranzosen einen Zähler und hält das Team von Arpiar somit weiterhin auf Distanz.
  • Heimpleite gegen den Meister

    14 Spiele war man ungeschlagen: Nun war die Serie gebrochen. Die Jungs von edhardy mussten sich am letzten Spieltag gegen den amtierenden Meister Olympique Lyon mit 0:2 geschlagen geben.
    Vor ausverkauftem Haus versuchte man sich gegen einen offensiv gestellten Gegner und kam zu einigen Chancen, doch Handanovic und Co. verhinderten den frühen Rückstand der Gäste. Nach einer halben Stunde klingelte es zum ersten Mal: Leider auf der anderen Seite. Stevan Jovetic brachte sein Team nach herrlicher Vorarbeit von Sturmkollege Pato in Führung. Nach diesem Treffer ging es Hin und Her, bis der Schiedsrichter zur Halbzeit pfiff. Das Topspiel wurde nach dem Seitenwechsel seinem Namen gerecht und es gab zahlreiche Möglichkeiten. Zehn Minuten vor Schluss dann der endgültige Knockout für edhardy’s Team: Laurent Koscielny schlich sich in den gegnerischen Strafraum und netzte zum 0:2-Endstand ein.
    edhardy nach dem Spiel: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat ein beeindruckendes Spiel hingelegt und kam zu vielen Chancen. Mit ein bisschen Glück hätten wir vielleicht ein Punkt geholt, aber irgendwann musste ja die erste Niederlage kommen. Jetzt gilt es nach vorne zu schauen und sich auf das schwierige Spiel in Brest vorzubereiten.“

    Rennes im Pokal-Viertelfinale

    Am Samstagabend löste Stade Rennes, nach einem überzeugenden 0:3-Sieg gegen FC Sochaux-Montbeliard, das Ticket für das Viertelfinale im französischen Pokal. Mit Siaka Tiene, Marc Planus, Ederson und Youssouf Hadji standen gleich vier Spieler in der ersten Elf, die zuvor wenig Spielpraxis sammeln konnten. Und genau diese Spieler waren es, die auf sich aufmerksam machten: Zuerst war es Tiene der nach zehn Minuten das 0:1 erzielte, kurz vor der Halbzeit erhöhte der marokkanische Stürmer Youssouf Hadji auf 0:2. Als Joker German Denis in der 68. Minute das dritte Tor erzielte, war der Einzug ins Viertelfinale perfekt.
  • Auswärtserfolg in Bastia

    Am 18. Spieltag der Ligue 1 fuhr man, wie schon gegen Le Mans, einen knappen, aber ungefährdeten 0:1-Sieg gegen SC Bastia ein.
    Mit den Fans im Rücken bestimmte der Aufsteiger die ersten Minuten des Spiels. Die Rotschwarzen in Person von Jonathan Pitroipa brauchten zehn Minuten bis zur ersten Chance, doch der Mann aus Burkina Faso scheiterte. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Rotschwarzen das Zepter und in der 32. Minute wurde dies belohnt: Denis legte auf seinen südamerikanischen Kollegen Abel Hernández auf, dieser liess dem gegnerischen Keeper keine Chance und netzte ein. Es war bereits das vierte Tor des 22-jährigen Urus. Mit dieser Führung ging es in die Pause. Kurz nach dem Wiederanpfiff vermieste Macedo Novaes der ManU-Leihgabe seinen fünften Saisontreffer: Bastia’s Keeper kratze einen scheinbar unhaltbaren Ball aus dem Winkel. Nach dieser Aktion passierte nichts Erwähnenswertes mehr und so blieb es bei diesem knappen Endstand. „Ich bin nicht 100%-ig zufrieden. Gegen so einen Gegner müssen wir einfach höher gewinnen. Klar finde ich es schön, wenn hinten die Null steht, aber unsere Offensivkräfte könnten etwas mehr für die Tordifferenz tun. Ein Kantersieg zwischendurch wäre auch für unsere Fans nicht schlecht“, so edhardy nach dem Minimalerfolg beim Aufsteiger.

    [font='Verdana, Helvetica, sans-serif']Rennais-Facts



    So viele Punkte hatte der FC Stade Rennes nach 18 Spieltagen noch nie
    Germán Denis glänzt in dieser Saison nicht nur als Goalgetter. Nebst acht erzielten Treffern legte der Gaucho starke sieben Tore vor.
    Neunmal spielten der FC Stade Rennes und der FC Toulouse in dieser Saison zu Null. Ligabestwert!


  • Das düstere Restprogramm

    „Wir geben unser Bestes“, wurde edhardy vor dem Spiel gegen St. Etienne zitiert. Doch statt mit einem Dreier im Gepäck, musste man mit gesenkten Köpfen die Heimreise antreten. Wie schon im Cup-Halbfinale gegen Stade Brest, fiel das entscheidende 1:2 in aller letzter Sekunde. „Auch wenn wir in dieser Spielzeit eine stabile Abwehr haben, darf uns das zwei Spiele in Folge nicht passieren. Wir müssen bis zum Schlusspfiff hellwach sein.“, sagte Kana-Biyik nach dem Spiel.
    Die Niederlage war umso bitterer, weil nun der vierte Platz gefährdet ist. Stade Brest ist nur noch mit einem Punkt Rückstand in Lauerstellung. Und das Restprogramm von Rennes lässt sich sehen: FC Toulouse, Olympique Lyon, Stade Brest und Olympique Marseille stehen unteranderem noch auf dem Zettel. Wir haben uns einige Meinungen der Spieler eingeholt:

    Lorik Cana: „Wichtig ist das nächste Spiel. Wir haben im Hinspiel gegen Toulouse einen Punkt geholt und diesen würden wir diesmal auch sehr gerne ergattern. Unsere Ergebnisse stehen an oberster Stelle, was die anderen machen, interessiert uns nicht.“

    Jonás Gutiérrez: „Die Mannschaft hat diese Saison endlich gezeigt, was sie drauf hat. Wir stehen in der Tabelle auf einem guten vierten Platz und die nächsten Gegner machen Lust auf mehr.“

    Jeremie Aliadière: „Es sind noch acht Spiele zu spielen – da kann Vieles passieren. Wir versuchen Spiel für Spiel unser Bestes zu geben. Leider hat das in den letzten zwei Partien nicht geklappt, aber wir werden unsere Fans nicht enttäuschen und uns um Wiedergutmachung bemühen.“

    Reserveteam überrascht

    Wer hätte gedacht dass die zweite Mannschaft von Stade Rennes in der Reserveliga für so viel Furore sorgt? Das Team um Kapitän Axel Ngando stellt die zweitbeste Defensive der Liga und steht auf einem überraschend guten siebten Platz.
    edhardy äusserte sich sichtlich erfreut: „Für das, dass es unsere erste Saison in der Liga ist, kann man wirklich zufrieden sein. Es ist unglaublich, was mein Trainerkollege Laurent Huard innert kürzester Zeit mit dieser jungen Truppe auf die Beine gestellt hat. Nächstes Jahr wollen wir um den Aufstieg spielen, denn diese Qualität ist im Team vorhanden.“
  • Andújar unterschreibt für drei Jahre

    [font='Verdana, Helvetica, sans-serif']Es schien eine „Never-Ending-Lovestory“ zu werden, zwischen Brad Friedel und den Rotschwarzen, bis edhardy die Rolle des Spielverderbers übernahm: Wie wir heute exklusiv erfuhren, hat sich Stade Rennes die Dienste von Schlussmann Mariano Andújar gesichert. Der argentinische Torhüter kommt vom FC Groningen.
    Andújar verbrachte einen Grossteil seiner Karriere in der Serie A bevor es ihn zum FC Groningen zog. Dort wurde er prompt zum Stammspieler und erweckte schnell das Interesse anderer Klubs. „Es gab eine schnelle Einigung mit meinem Kollegen halovic und dem Spieler selbst. Wir wollten ihn, er wollte zu uns – so einfach geht es manchmal.“, wurde edhardy zitiert. „Es ist aber keine Entscheidung gegen Brad Friedel. Wir wissen um seinen Willen und den Einsatz, den er Tag für Tag für dieses Trikot hinlegt. Aber wir wissen auch, dass wir auf dieser Position schwach besetzt waren und da sich die Chance ergab, zögerten wir keine Sekunde. Mariano ist ein ausgezeichneter Torhüter, der sowohl nationale- als auch internationale Erfahrungen mitbringt.“, fügte der Coach weiter hinzu.
  • Neues Team - neues Glück?

    [font='Verdana, Helvetica, sans-serif']Ein enttäuschender 11. Platz war das Schlussresultat einer mageren Saison. Damit sich das nicht wiederholt, hatte Trainer edhardy einen radikalen Umbruch gestartet: Mit Cédric Hountondji, Zakarya Bergdich, Zana Allee, Tiemoué Bakayoko und Anouar Kali schafften gleich fünf Spieler den Sprung von der Reserve in die erste Mannschaft. Im Gegenzug verliessen die „Oldies“ Brad Friedel, Erjon Bogdani und Alou Diarra den Verein.
    „Es musste sich was ändern. Ich habe viele Partien des Reserveteams beobachtet und habe mich nach Aussprache mit Laurent Huard dazu entschlossen, die obengenannten Jungs mit an Bord zu holen!“
    Für Cédric Hountondji, U21-Nationalspieler Frankreichs, ist dies kein Zufall: „Wir haben bei Laurent Huard immer 100 % gegeben und Vieles dazugelernt. Das ist jetzt die Belohnung.“ Am meisten freut sich der 19-Jährige auf sein Vorbild Philippe Mexès.
  • Jugis trainieren mit Profis

    [font='Verdana, Helvetica, sans-serif']Wie Stade Rennes am Dienstagabend mitteilte, hat sich der Verein dazu entschlossen, seine zweite Mannschaft ab sofort vom Spielbetrieb in der Reserveliga abzumelden. "Wir haben uns lange beraten und sind zum Entschluss gekommen, dass wir die Nachwuchsarbeit neu forcieren wollen. Es ist keinesfalls eine Entscheidung gegen Laurent Huard und seinen Jungs", so Rennes-Boss Frédéric de Saint-Sernin.
    Die Verantwortlichen der "Rot-Schwarzen" verfolgen das Ziel, Talente aus den Jugendteams künftig schneller an den Profikader heranzuführen.
    Während sich der eine oder andere Reservespieler Hoffnungen auf einen Einsatz im Fanionteam machen darf, müssen Einige den Klub – auch wegen der SIM-Regelung – verlassen.
  • Accueillir à nouveau, Makoun!

    Während die Welt auf die Fussball-WM schaut, arbeitet Stade Rennes eifrig an der an der kommenden Saison – und wurde endlich auf dem Transfermarkt aktiv. Aus Newcastle United konnte man Jean II Makoun (31) in die Bretagne locken.
    Für den kamerunischen Nationalspieler ist es nach Olympique Lyon und Olympique Marseille die dritte Station in der Ligue 1. "Er verfügt über grosse internationale Erfahrung und wird uns mit seinen Leaderqualitäten bestimmt weiterhelfen", äusserte sich Rennes-Coach edhardy.
    Auch Makoun selbst freut sich über seine Rückkehr nach Frankreich: "Ich bin wirklich froh, wieder in meiner zweiten Heimat zu sein. Der Klub hat sich sehr um mich bemüht und das Konzept hat mich überzeugt. Ich freue mich, bald in Rot-Schwarz auflaufen zu können."

    Mexès zieht es zu Lazio

    Fast gleichzeitig zur ersten Neuverpflichtung gab es auch den ersten Abgang im Team. Nach zwei Jahren verlässt Philippe Mexès (32) die Bretonen, um sich nochmals in Italien zu beweisen.
    "Mit Cédric Hountondji haben wir einen jungen Mann in den Startlöchern, dem wir zur kommenden Spielzeit eine Chance geben wollen. Das haben wir auch Philippe so mitgeteilt. Dieser kam ein paar Tage danach auf den Verein zu und bat um die Freigabe", so edhardy.
    Der gesamte Verein dankt Philippe Mexès für sein Engagement und wünscht ihm alles Gute bei Lazio Rom!
  • Vom Fussballplatz zum Modezar

    Sein Körper ist mit über 40 Tattoos geschmückt, seinen Hairstylisten besucht er mindestens zweimal im Monat und man nennt ihn auch „Mr. Lenoir“ - die Rede ist von Rennes-Stürmer Djibril Cissé.

    Den Karrierehöhepunkt als Fussballer hat Cissé bereits hinter sich. Mit dem FC Liverpool gewann der ehemalige Nationalspieler Frankreichs 2005 die Champions League und ein Jahr später den FA Cup. In Griechenland feierte er mit Panathinaikos Athen 2010 das Double. Im Januar 2014 unterschrieb der Angreifer für Stade Rennes einen Zweieinhalbjahresvertrag – und hat nebenbei ein eigenes Modelabel kreiert. Unter dem Namen „Mr. Lenoir“ designt er Snapbacks, Hoodies, Sweatshirts, Jacken und T-Shirts. „Ich habe gemerkt, dass mein etwas anderer Kleidungsstil bei den Leuten ankommt und habe ein Experiment gewagt. Dass die Resonanz so hoch ist, hätte ich nicht für möglich gehalten“, so Cissé, der erst kürzlich eine Filiale in Rennes eröffnete – seine insgesamt Dritte in Frankreich.

    Bei so viel Moderummel bleibt doch keine Zeit mehr für Fussball? Der Altmeister sieht das ähnlich: „Ich denke, das wird meine letzte Saison. Ich habe 24 Stunden Schmerzen, wenn ich Fernsehen gucke, wenn ich aufs Klo gehe, die ganze Zeit.“

    Wir hoffen, dass Cissé in Zukunft genau so eine erfolgreiche Modekarriere haben wird, wie es seine Fussballkarriere war!
  • Rennes atmet auf

    Als der Schiedsrichter in der fünften Minute der Nachspielzeit die Pfeife in den Mund nahm und zum Abpfiff blies, gab es für edhardy und seine Mannschaft kein Halten mehr. Nach zehn sieglosen Spielen in Folge gelang den Mannen in Rot-Schwarz gegen den FC Sochaux endlich wieder ein Sieg. „Das war die pure Erleichterung“, so der 1:0-Siegestorschütze Lorik Cana. Durch den ersten Dreier seit Anfang November ist Rennes an Troyes vorbei auf Platz 14 gezogen.

    Dilo neue Nummer 2

    Nachdem die Juniorenspieler in den Profikader rutschten, waren die Verantwortlichen und edhardy gezwungen, den aufgeblähten Kader zu verkleinern: „Es ist augenscheinlich, dass wir im Moment zu viele Spieler im Kader haben”, sagte edhardy im Interview mit der L'Equipe. So verliessen mit Florian Pinteaux, Jeremie Aliadière, Bogdan Lobont, Cheick N'Diaye und Anwar Bourmila gleich fünf Spieler innert kürzester Zeit das Stade de la Route de Lorient.
    Von dieser Massnahme profitierte ganz besonders Christopher Dilo. Der 20-jährige Keeper hat sich still und heimlich zur Nummer Zwei gemausert. "Es passiert nicht oft, dass gleich drei deiner vier Mitstreiter den Klub verlassen. Umso dankbarer bin ich, welches Vertrauen mir dieser Verein schenkt. Nun werde ich härter an mir arbeiten und versuchen, beim Erreichen unserer Ziele meinen Teil beizutragen", so der Schlussmann.

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