Manchester is Blue

SAISONSTART 2026-2

10.10., Samstag - EL-Quali Hinspiele / Rückspiele am Mittwoch
12.10., Montag - Nationale Supercups
18.10., Sonntag - 1. Spieltag alle Ligen

Wichtig zum Saisonstart:
o Sponsor auswählen
o Finanzen und Kadergrenzen regeln
Stichtag: 13.10., Dienstag
SAISONSTART AM SONNTAG

Highlights bis zum 1. Spieltag:
o Tabellentipps der Ligen
o Tippspiel
o Power Ranking
  • Ausgabe #02 - August 2026

    FA Cup ebenfalls verteidigt

    Der perfekte Abschluß einer gelungenen Saison! Mit dem Sieg im FA Cup verteidigen unsere Skyblues auch diesen Titel. Wie Molle vor ein paar Tagen so treffend sagte: „Sahne-Saison.“ Dem können wir uns nur anschließen. Auch wenn die Kirsche auf der Torte fehlte und kein internationaler Titel hinzukam, war es insgesamt eine herausragende Spielzeit.

    Der Weg zum FA-Cup-Triumph:

    1. Runde - 3:0 Sieg über Birmingham City
    Achtelfinale - 2:1 Sieg über Leicester City
    Viertelfinale - 2:1 Sieg über Tottenham
    Halbfinale - 2:0 Sieg über Arsenal
    Finale - 2:1 Sieg über Aston Villa

    Das Endspiel hatte dabei alles, was ein Finale braucht. Aston Villa wollte sich nach einer starken Saison selbst belohnen und erwischte den besseren Start. In der 21. Minute brachte Bruno Fernandes die Villans in Führung. Die Freude hielt allerdings nicht lange an, denn nur eine Minute später stellte Morgan Rogers den Ausgleich her. Vielleicht war Aston Villa gedanklich noch beim Jubeln über den Führungstreffer.

    In der 64. Minute schlug dann die Stunde von Jeremy Doku. Mit seinem Treffer erzielte er das 2:1 und gleichzeitig den Endstand. Beide Tore bereitete Cole Palmer vor, dennoch wurde Morgan Rogers zum Spieler des Tages gewählt.

    Danach gab es kein Halten mehr. Die Skyblues stemmten den nächsten Pokal in die Höhe und krönten eine Saison, die man in Manchester wohl noch lange in Erinnerung behalten wird.
  • Ausgabe #03 - August 2026

    Schock! Guardiola geht

    Diese Nachricht schockt, Pep Guardiola hört als Trainer bei Manchester City auf. Ganz nach dem Motto "Wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören".

    Als Neo als Manager übernahm, war Pep bereits da. Der Vorstand hatte an den neuen Manager damals auch eine klare Vorgabe, er sollte gemeinsam mit dem Spanier die Skyblues wieder aufbauen. Die letzte Meisterschaft lag zu diesem Zeitpunkt bereits vier Saisons zurück. Manchester City war seit Jahren ohne Titel und man hatte sich für einen eher ungewöhnlichen Weg entschieden, man trennte sich vom Manager, nicht aber vom Trainer.

    Doch es war kein Zuckerschlecken für Neo und Pep. Beide mussten sich zunächst miteinander arrangieren und ihren gemeinsamen Weg finden. Rückblickend dauerte es weitere vier Spielzeiten, bis die erste gemeinsame Meisterschaft gefeiert werden konnte. Zuvor pendelten die Skyblues meist zwischen Platz vier und sieben. Es gab wohl auch damals Gerüchte, dass der Vorstand geprüft haben soll, ob man sich erneut von Manager und/oder Trainer trennen sollte. Doch man hatte den FA Cup gewonnen und das dürfte die Wogen zumindest etwas geglättet haben. Glücklicherweise kam es zu keiner Entlassung, denn danach begann die wohl erfolgreichste gemeinsame Zeit von Neo und Pep.

    Die erste Meisterschaft unter dem Duo hatte es direkt in sich. Manchester City spielte eine unglaubliche Saison und holte am Ende 100 Punkte, satte elf Punkte vor Vizemeister Arsenal. Der FA Cup ging in dieser Saison zwar an Chelsea, dafür holten Neo und Pep noch den Europa-League-Titel. Die erste gemeinsame Meisterschaft war damit gleichzeitig der Startschuss für eine echte Ära.

    In der darauffolgenden Saison verteidigten die Skyblues die Meisterschaft erneut und wieder war man dabei äußerst dominant. Diesmal standen am Ende 97 Punkte auf dem Konto, ganze 14 Punkte vor Vizemeister Chelsea. Die Champions League konnte man zwar nicht gewinnen, dafür holte man erneut den FA Cup. Wieder eine Double-Saison.

    Es folgte die letzte gemeinsame Saison und auch hier blieb die Meisterschaft in Manchester. Diesmal allerdings deutlich spannender. 85 Punkte reichten am Ende, um Arsenal mit drei Punkten Vorsprung auf Platz zwei zu verweisen. Auch den FA Cup konnte man verteidigen und damit erneut zwei Titel gewinnen.

    Nun endet also diese Ära zwischen Neo und Pep. Eine Ära, die nach einigen schwierigen Jahren mit einer gemeinsamen Meisterschaft begann und schließlich drei Meisterschaften in Folge sowie mehrere Pokaltitel hervorbrachte.

    Wir sagen: DANKE, Pep!

    Es war eine unglaubliche Reise. Du warst ein Teil dieser Skyblues-Geschichte und wirst immer einen besonderen Platz in unseren Herzen haben.
  • Ausgabe #04 - August 2026

    Enzo Maresca wird neuer Trainer

    Der Schock über den Abgang von Pep Guardiola ist bei den meisten sicher noch nicht richtig verdaut, doch Manager Neo macht seinen Job und präsentiert direkt den Nachfolger, Enzo Maresca übernimmt bei den Skyblues.

    Fangen wir aber erstmal mit dem an, was direkt ins Auge fällt. Der neue Coach ist Italiener. Und wer die Einstellung von Manager Neo zu italienischen Spielern kennt, dürfte hier zumindest kurz aufgehorcht haben. Jahrelang waren italienische Spieler bei den Skyblues eher keine Option, nun holt Neo ausgerechnet einen Coach mit italienischer Abstammung. Zufall? Oder sehen wir demnächst vielleicht doch den einen oder anderen Italiener im Citizens-Trikot? Was sicher ist, Maresca hat eine riesige Aufgabe vor sich. Die Erwartungen sind hoch und die Fußstapfen von Pep Guardiola könnten kaum größer sein. Eine Aufgabe, bei der vermutlich jeder Trainer bei einem Angebot von Manchester City zumindest zweimal darüber nachdenkt.

    Spannend wird auch die taktische Ausrichtung. Kommt das 4-2-3-1 bei den Skyblues zurück? Genau diese Formation hat Maresca über die Jahre bevorzugt. Betrachtet man allerdings den aktuellen Kader, könnte gerade im defensiven Mittelfeld noch Bewegung notwendig werden. Auf dem Papier steht dort aktuell lediglich Maximo Perrone zur Verfügung. Mit Reece James hätte man zwar noch einen Spieler, der das defensive Mittelfeld als Nebenposition bekleiden kann, allerdings wird er auf der Rechtsverteidigerposition gebraucht. Dahinter wäre Rico Lewis eine flexible Alternative, für eine feste Stammrolle scheint er aber möglicherweise noch nicht ganz bereit.

    Damit könnte Maresca also direkt Einfluss auf die Transferplanung nehmen. Braucht es einen neuen Sechser? Bleibt es beim bisherigen System? Wir sind gespannt, wie sich die nächsten Wochen auf dem Transfermarkt entwickeln und vor allem, welche Richtung Enzo Maresca mit den Skyblues einschlägt. Nach der Ära Guardiola beginnt damit endgültig ein neues Kapitel in Manchester.
  • Ausgabe #05 - August 2026

    Winger Alternative kommt

    Auf den offensiven Außen war man zum Ende der vergangenen Saison sehr dünn besetzt, sodass Jeremy Doku und Morgan Rogers kaum Pausen bekommen konnten. Es war also klar, dass hier ein Neuzugang her musste, damit wieder ordentlich rotiert werden kann und auch die kommende Dreifachbelastung gestemmt werden kann.

    Man bediente sich dafür in der Bundesliga, genauer gesagt bei der TSG Hoffenheim und deren Manager SuperTom. Dort wurde der 32-jährige Nationalspieler Paraguays, Miguel Almiron, auf dem Transfermarkt angeboten. Gerüchte über einen Wechsel zu unseren Skyblues gab es allerdings zunächst überhaupt nicht. Hoffenheim war bereits mit einem spanischen Verein weitgehend einig. Doch dann platzte der Transfer, weil der spanische Verein den Klassenerhalt verpasste und Almiron dadurch kein Interesse mehr an einem Wechsel hatte. Genau diesen Umstand nutzte Manager Neo aus und teilte dem Bundesligisten mit, dass Manchester City den Offensivspieler für die gleiche Summe übernehmen würde.

    Mit dem Spieler selbst wurde sich Neo anschließend sehr schnell einig. Wer würde schließlich nicht gerne beim englischen Meister anheuern? Die Ablöse beläuft sich auf sieben Millionen Euro, keine Summe, die Manchester City wirklich schmerzen dürfte, aber sicherlich ein Betrag, den Hoffenheim gut gebrauchen kann. Almiron unterschrieb einen Dreijahresvertrag und hatte keinerlei Einwände dagegen, bei den Skyblues zunächst die Rotationsrolle zu übernehmen. Damit hat Neu-Coach Enzo Maresca nun eine ordentliche Alternative für die Flügel auf der Bank und kann Doku und Rogers deutlich mehr Verschnaufpausen gönnen.

    Vielleicht war es also kein spektakulärer Transfer, aber genau solche Verpflichtungen können über eine lange Saison den Unterschied machen. Gerade wenn irgendwann wieder drei Wettbewerbe gleichzeitig auf dem Tisch liegen.
  • Ausgabe #06 - August 2026

    KdB verlässt die Skyblues

    Es ist wirklich passiert, Kevin de Bruyne verlässt Manchester City. Einer der wichtigsten Spieler der vergangenen Saisons, Denker und Lenker im Mittelfeld, sagt den Skyblues „Goodbye“. Nun müssen sich Manager Neo und Neu-Trainer Enzo Maresca Gedanken machen, sucht man einen direkten Ersatz oder nutzt man den Abgang, um im Mittelfeld etwas Neues aufzubauen?

    Acht Tore und 25 Vorlagen stehen aus der vergangenen Saison zu Buche. Eine Spielzeit, in der KdB wieder einmal als Taktgeber unterwegs war und die Offensive maßgeblich mitbestimmte. In der Saison davor waren es sogar 15 Tore und 18 Vorlagen. Doch richtig absurd wurde es in der Saison, in der Manchester City die Premier League dominierte, 16 Tore und 31 Vorlagen. GOAT-Material!

    Viele werden nun sagen, dass der Verkauf zum richtigen Zeitpunkt kommt. De Bruyne ist mittlerweile 35 Jahre alt und irgendwann muss auch eine Ära zu Ende gehen. Natürlich hätte man ihn auch einfach als lebende Legende behalten können, eine weitere Saison als Stammspieler wäre für KdB sicherlich noch drin gewesen. Doch das Angebot war offenbar zu verlockend.

    Sampdoria lotste den Belgier in die Serie A und ließ sich seine Dienste stolze 66 Millionen kosten. Eine Summe, bei der selbst Neo wohl nicht zweimal überlegen musste.

    Damit hinterlässt nach Star-Trainer Pep Guardiola nun also auch der nächste große Name ein Vermächtnis bei den Skyblues. Zwei prägende Figuren verlassen Manchester innerhalb kürzester Zeit. Für manche Fans dürfte daher bereits die nächste Frage im Raum stehen, ist das einfach der normale Umbruch oder beginnt hier tatsächlich der Zerfall der Citizens?

    Wir bleiben gespannt. Denn eines ist sicher, Kevin de Bruyne zu ersetzen wird deutlich schwieriger, als einfach nur einen Spieler auf seine Position zu stellen.
  • Ausgabe #07 - August 2026

    Ersatz oder Lückenfüller?

    Den Abgang von Kevin de Bruyne kann man theoretisch nicht ersetzen. Klar ist, der Belgier hinterlässt eine riesige Lücke im Mittelfeld, auch wenn sein Abgang das Konto der Skyblues ordentlich aufgestockt hat.

    Manager Neo konnte allerdings ziemlich zügig einen Transfer an Land ziehen und dieser ist, wie wir finden, sogar richtig günstig. Tommy Doyle kommt aus Sevilla zurück nach Manchester und kostet lediglich sieben Millionen Euro, eine Ablöse, die ziemlich genau seinem Marktwert entspricht.

    Das Kuriose daran, Doyle kommt nicht einfach nur zurück nach Hause. Vor gut zwei Jahren wechselte Tommy nach Genua, als Teil des Deals um Kevin de Bruyne nach Manchester zu lotsten. Zufall? Oder hat Neo hier einfach langfristiger geplant als wir alle?

    Ist das also ein Zeichen oder doch nur ein cleverer Schachzug von Neo, damit wir genau auf diesen Zusammenhang anspringen und darüber berichten? Definitiv ist es für uns berichtenswert!

    Natürlich wird Tommy Doyle KdB in der kommenden Saison nicht direkt ersetzen. Das wäre dann vielleicht doch etwas zu viel verlangt. Aber als Ersatzspieler kann er eine wichtige Rolle einnehmen und Neo die gewohnte Rotation ermöglichen.

    Bleibt eigentlich nur noch eine Frage, war Doyle bereits der Plan oder wartet Neo noch mit dem ganz großen Transfer vor Saisonbeginn?
  • Ausgabe #01 - September 2026

    Auch Lewandowski wird verkauft

    Als ob der Verlust von Kevin de Bruyne nicht schon genug und eigentlich kaum zu ersetzen wäre, wird nun auch noch Robert Lewandowski Manchester City verlassen! Für viele Fans und auch einige Experten ist das der nächste herbe Rückschlag und vielleicht sogar der Todesstoß für den Traum vom vierten Titel in Folge.

    Fassungslos zeigen sich einige Fans und stellen bereits die Frage: "Was ist hier eigentlich der Plan von Manager Neo? Will er etwa keine Titel mehr holen?"

    Wenn wir den Transfer betrachten, ist er durchaus mit dem Abgang von KdB vergleichbar. Auch bei Lewandowski beläuft sich die Ablöse auf 66 Millionen Euro. Der Pole wechselt allerdings in die La Liga und soll beim Aufsteiger UD Levante künftig dabei helfen, den Klassenerhalt zu sichern.

    Damit hat Manchester City allein durch die beiden Abgänge von KdB und Lewa satte 132 Millionen Euro eingenommen. Dazu kommt eine deutliche Entlastung beim Gehaltsbudget. Zieht man die sieben Millionen für Tommy Doyle wieder ab, bleiben immerhin noch 125 Millionen Euro übrig und zusätzlich jede Menge Luft bei den Gehältern.

    Und genau hier wird es interessant. Zwei absolute Leistungsträger verlassen den Verein, gleichzeitig wächst das Transferbudget ordentlich an. Will Neo den Kader tatsächlich umbauen oder wird hier bereits der nächste große Kracher vorbereitet?
  • Ausgabe #02 - September 2026

    Ein Talent geht, ein Talent kommt

    Das wilde Treiben von Manager Neo geht munter weiter. Nach dem Verkauf der beiden Starspieler Kevin De Bruyne und Robert Lewandowski muss nun auch ein Talent aus der Reserve gehen. Farid Alfa-Ruprecht wird den Verein verlassen und versucht nun, den nächsten Schritt bei Werder Bremen zu machen. Bei den Citizens reichte es bislang nur für die Reserve, doch der 20-Jährige möchte sich nun beweisen, um auch weiterhin Bestandteil der U-Nationalmannschaft zu bleiben.

    Die Ablöse ist, wie wir finden, mehr als fair. Bei einem datierten Marktwert von drei Millionen Euro und seinem vorhandenen Talent nahm Manager Neo satte 22,5 Millionen Euro ein. Ein durchaus lukrativer Abschied für einen Spieler, der sich in Manchester noch nicht dauerhaft für die Profimannschaft empfehlen konnte.

    Doch der Abgang wird direkt kompensiert und zwar mit einem Talent aus Brasilien. Manager Neo holt Allan von Palmeiras nach Europa. Viele Fans dürften bei einem brasilianischen Talent inzwischen allerdings unweigerlich an Kayky denken, der sich bei den Skyblues eher als Flop entpuppte. Allan soll jedoch deutlich mehr Talent mitbringen und hat zudem bereits wesentlich mehr Profierfahrung gesammelt. Mit 22 Jahren ist Allan zwar auch kein blutjunges Talent mehr, die Ablöse hat es dafür umso mehr in sich, 114,5 Millionen Euro mussten an Palmeiras überwiesen werden, damit sich Manchester City die Dienste des Flügelstürmers sichern konnte.

    Damit bleibt weiterhin ordentlich Bewegung im Kader von Neo. Alfa-Ruprecht geht, Allan kommt und trotzdem bleibt die große Frage bestehen, sind solche Transfers wirklich dazu geeignet, den Verlust von KdB und Lewa aufzufangen? Oder kann man zwei Spieler dieser Kategorie am Ende überhaupt ersetzen?
  • Ausgabe #03 - September 2026

    Die Rückkehr der Viererkette

    Viele gingen bereits davon aus, dass Manchester City in der kommenden Saison wieder mit einer Viererkette auflaufen wird, als bekannt wurde, dass Enzo Maresca neuer Trainer der Skyblues wird. Nun wurde es auch offiziell bestätigt, zumindest was die Viererkette betrifft. Seine bevorzugte Formation, das 4-2-3-1, wurde dabei allerdings nicht ausdrücklich genannt. Ein kleines Detail, das durchaus noch für Gesprächsstoff sorgen dürfte.

    Was bislang noch fehlte, war ein flexibles Puzzlestück für die Defensive. Mit Issa Kabore wurde dieses nun verpflichtet und gleichzeitig die Kaderplanung für die Viererkette abgeschlossen. Natürlich ist Issa aktuell keine wirkliche Option für die Startelf. Manager Neo ging es vielmehr darum, die nötige Flexibilität im Kader zu behalten, falls Rico Lewis oder Athekame künftig häufiger im Mittelfeld gebraucht werden. Kabore ist dafür die passende Lösung, wenn auch keine ganz günstige. Zehn Millionen Euro wurden für den Defensivspieler fällig. Eine Rückkehr von Andrew Robertson wurde ebenfalls geprüft, wäre allerdings wohl ungefähr viermal so teuer geworden. Damit war die Entscheidung am Ende vermutlich recht schnell gefallen.

    Schauen wir uns also die neue Start-Viererkette einmal genauer an. Auf der linken Seite wird Nico O’Reilly die neue Stammkraft sein. Der 21-Jährige wusste in der vergangenen Saison zu überzeugen und hat sich seinen Platz damit redlich verdient. Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Entscheidung deutlich einfacher. Dort kann es eigentlich nur Reece James sein, der zuletzt ebenfalls wieder deutlich besser in Form gekommen ist. Als flexible Einwechseloption sitzt Rico Lewis auf der Bank und könnte im Bedarfsfall sogar beide Außenbahnen abdecken.

    Bei den Innenverteidigern musste sich Manager Neo dagegen etwas mehr Gedanken machen. Klar gesetzt ist Ruben Dias. Der Kapitän, die Legende, hier gibt es aktuell schlicht kein Wanken. Neben ihm wird der Serbe Strahinja Pavlovic starten. Und genau diese Entscheidung war deutlich enger, denn auch Ilya Zabarnyi durfte sich berechtigte Hoffnungen machen. Am Ende entschied man sich für Pavlovic, vor allem weil der Serbe Linksfuß ist und damit perfekt auf die linke Innenverteidigerposition passt. Damit ist auch die erste Einwechseloption in der Innenverteidigung klar, Ilya Zabarnyi wird auf der Bank Platz nehmen und bereitstehen, wenn es während eines Spiels irgendwo brennt.

    Die Viererkette steht also. Zumindest auf dem Papier. Jetzt darf Maresca zeigen, was er daraus macht und vor allem, ob aus der angekündigten Viererkette tatsächlich auch das viel diskutierte 4-2-3-1 wird.
  • Ausgabe #04 - September 2026

    Den muss man nicht verstehen

    Es gibt selten Tage, an denen wir uns denken, ob Neo vielleicht irgendwie nicht ganz bei sich ist. Doch nun hatten wir tatsächlich einen solchen Moment. Dieser blitzte auf, als die Verpflichtung von Rodrigo Bentancur bekannt wurde. Wohlgemerkt, es geht dabei überhaupt nicht um den Spieler selbst. Rodrigo ist zweifellos eine Bereicherung für jedes Team. Aber die Ablöse? Die hat uns dann doch ziemlich umgehauen.

    60 Millionen Euro wandern auf das Konto von Juventus Turin, die sich angesichts dieser Summe vermutlich genüsslich die Hände reiben. Besonders bitter ist der Deal für Deportivo La Coruna, denn dort hatte man offenbar große Hoffnungen, den 29-Jährigen für rund 40 Millionen Euro zu verpflichten. Am Ende war aber nicht La Coruna der glückliche Abnehmer, sondern Manchester City und Neo zahlte kurzerhand die Ausstiegsklausel.

    Doch warum? Was hat Manager Neo dazu bewegt, direkt die 60 Millionen auf den Tisch zu legen? Schmerzte der Verlust von Kevin de Bruyne vielleicht doch mehr als gedacht? Oder war die Verpflichtung womöglich eine Bedingung des neuen Trainers Enzo Maresca? So oder so, das ist ein ziemlich untypischer Move unseres Skyblues-Managers.

    Legen wir die Karten also einmal auf den Tisch und schauen uns das bisherige Transferfenster ganz nüchtern auf dem Papier an:

    Kevin de Bruyne + Robert Lewandowski + Farid Alfa-Ruprecht + 35 Mio gegen Allan + Rodrigo Bentancur + Tommy Doyle + Issa Kabore

    Wenn man es so betrachtet, wirkt das Ganze plötzlich gar nicht mehr ganz so dramatisch. Die ganz große Begeisterung löst es allerdings auch nicht aus. Gerade die 60 Millionen für Bentancur bleiben dabei ein ziemlicher Brocken.

    Wir bleiben deshalb vorerst bei unserer Meinung! Den Bentancur-Deal muss man nicht unbedingt verstehen. Rodrigo selbst ist ein guter Spieler, keine Frage. Aber ob man dafür unbedingt die Ausstiegsklausel ziehen und 60 Millionen Euro bezahlen musste? Das darf durchaus hinterfragt werden. Vielleicht überrascht uns Neo ja noch, aktuell hätten wir das Geld allerdings lieber an anderer Stelle investiert gesehen.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!