Die Società Sportiva Calcio Napoli war in den letzten Tagen nicht untätig und hat einige spannende Verhandlungen abgeschlossen. Doch nach Abschluss gab es noch ein paar Probleme mit dem Verband, die es zu lösen gilt, bis dahin müssen die Manager sich in Geduld üben. Eine Tatsache, die bei Neapel-Manager Sandrino sauer aufstößt: „wir haben viel Arbeit und Zeit investiert und fühlen uns aktuell etwas missverstanden, auch wenn ich durchaus weiß, dass man es gut mit uns meint", wird der Manager zitert.
Società Sportiva Calcio Napoli
SAISONSTART 2026-2
10.10., Samstag - EL-Quali Hinspiele / Rückspiele am Mittwoch
12.10., Montag - Nationale Supercups
18.10., Sonntag - 1. Spieltag alle Ligen
Wichtig zum Saisonstart:
o Sponsor auswählen
o Finanzen und Kadergrenzen regeln
Stichtag: 13.10., Dienstag
10.10., Samstag - EL-Quali Hinspiele / Rückspiele am Mittwoch
12.10., Montag - Nationale Supercups
18.10., Sonntag - 1. Spieltag alle Ligen
Wichtig zum Saisonstart:
o Sponsor auswählen
o Finanzen und Kadergrenzen regeln
Stichtag: 13.10., Dienstag
SAISONSTART AM SONNTAG
Highlights bis zum 1. Spieltag:
o Tabellentipps der Ligen
o Tippspiel
o Power Ranking
Highlights bis zum 1. Spieltag:
o Tabellentipps der Ligen
o Tippspiel
o Power Ranking
-
-
Erster Transfer in der Pause: Barcelona-Deal bringt frischen Wind in den Kader– Miley soll weitervermittelt werden
Der erste Transfer in der laufenden Pause ist offiziell abgeschlossen: Im Tausch mit dem FC Barcelona verließen Antoine Semenyo und Emre Can den Verein. Im Gegenzug verstärken João Gomes und Lewis Miley den Kader, zusätzlich flossen 10 Millionen Euro in die Vereinskasse.
Mit diesem Geschäft konnte die Kaderbreite bereits spürbar verbessert werden. Doch damit ist die Planung noch nicht abgeschlossen: Lewis Miley soll in einem weiteren Transferpaket eingesetzt werden. Ziel ist es, den jungen Mittelfeldspieler gegen Verteidigungsverstärkung auf den Positionen Innenverteidiger (IV) und Rechtsverteidiger (RV) einzutauschen – verbunden mit zusätzlicher Ablöse.
Die sportliche Leitung verfolgt damit eine klare Strategie: den Kader nicht nur in der Breite, sondern gezielt auf Schlüsselpositionen weiter zu optimieren, um für die kommenden Aufgaben bestens gerüstet zu sein.
-
Alle Neuzugänge an Bord – Jetzt wird’s ernst!
Die Pause ist vorbei, das Team ist wieder komplett – und alle Neuzugänge sind nun voll im Training integriert. Die ersten Einheiten haben gezeigt: Die Mannschaft arbeitet konzentriert, die neuen Spieler bringen frischen Wind und wollen sich beweisen.
Doch ab jetzt zählen keine Trainingsleistungen mehr – jetzt geht es um Punkte und Erfolge!
Gleich zu Beginn steht ein echter Härtetest an: Fenerbahçe SK im Pokal. Nur wenige Tage später folgt in der Liga das Top-Duell gegen Lazio Rom.
Diese Spiele werden zeigen, wie weit das Team wirklich ist. Stimmen Abstimmung, Kampfgeist und Spielidee – oder müssen noch Stellschrauben gedreht werden? Die kommenden Wochen werden die Richtung der Saison entscheidend prägen.
-
Kaderanpassungen in der Pause – Fokus auf Klassenerhalt
Die Pause hat Veränderungen im Team mit sich gebracht. Durch die Neuzugänge ergaben sich Änderungen in der Struktur der Mannschaft, wodurch einige Spieler auf die Transferliste gesetzt wurden. Die Abgaben erfolgen ersatzlos und dienen vor allem finanziellen Mitteln für die weitere Entwicklung des Vereins.
Das sportliche Ziel bleibt dabei klar definiert: Der Klassenerhalt im gesicherten Mittelfeld. Mit dem veränderten Kader soll die nötige Stabilität geschaffen werden, um dieses Ziel Schritt für Schritt zu erreichen.
-
Klarer Sieg zum Neustart – Mannschaft überzeugt nach der Pause
Nach der spielfreien Zeit meldete sich das Team eindrucksvoll zurück. Mit breiter Brust und starker Präsenz auf dem Platz dominierte die Mannschaft das Geschehen von Beginn an. Der Ball lief sicher durch das Mittelfeld, die Abschlüsse waren variabel und gut verteilt – kaum auszurechnen für den Gegner.
Das Resultat: ein ungefährdeter 2:0-Sieg, der zu keiner Zeit ernsthaft in Gefahr geriet. Lediglich in der 80. Minute sorgte die Gelb-Rote Karte für Senesi für einen kurzen Moment der Unsicherheit. Doch selbst in Unterzahl blieb die Mannschaft klar am Ball und ließ nichts mehr anbrennen.
Ein gelungener Auftakt also, der Fragen aufwirft: Ist dieser Auftritt ein echter Gradmesser für die Liga? Die kommenden Wochen werden zeigen, ob das Team diesen Eindruck bestätigen kann.
-
Reserve überzeugt mit starkem Auftritt
Die Reserve-Mannschaft hat am Wochenende einen souveränen 3:1-Erfolg eingefahren. Von Beginn an zeigte das Team eine leichte Überlegenheit im Ballbesitz (52 %) und kontrollierte das Spielgeschehen über weite Strecken. Besonders beeindruckend war die Dominanz in den Zweikämpfen: Mit einer Quote von 67 % ließ man dem Gegner kaum Chancen, ins Spiel zu finden.
Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und klarer spielerischer Überlegenheit war der Sieg zu keiner Zeit gefährdet. Ein überzeugender Auftritt, der Selbstvertrauen für die kommenden Partien gibt.
-
Enttäuschender Auftakt nach der Pause
Nach der Spielpause stand für unser Team das erste Ligaspiel auf dem Programm. Die Statistiken zeigen einen insgesamt ausgeglichenen Spielverlauf – Ballbesitz, Zweikämpfe und Chancen hielten sich weitgehend die Waage. Umso bitterer fällt das Ergebnis aus, das am Ende klar gegen uns ausging.
Die Partie machte deutlich, dass im Zusammenspiel und in der Feinabstimmung noch Luft nach oben ist. Sowohl im Kader als auch in der Aufstellung wird in den kommenden Wochen nachjustiert, um die vorhandene Qualität besser auf den Platz zu bringen.
-
Neapel II kassiert deutliche Niederlage
Die zweite Mannschaft von Neapel musste am vergangenen Spieltag eine klare 0:3-Niederlage hinnehmen. Dabei hielt das Team zunächst bis zur 30. Minute gut dagegen und konnte das Spiel offen gestalten. Doch dann folgte der Doppelschlag: Innerhalb nur einer Minute kassierte Neapel II zwei Gegentreffer, die den Spielverlauf komplett kippten.
Von diesem Rückschlag erholte sich die Mannschaft nicht mehr. Ballbesitz und Zweikampfbilanz sprachen fortan klar für den Gegner. Hinzu kam, dass Neapel II sich zahlreiche Fehlpässe leistete und so kaum noch gefährlich nach vorne kam.
Am Ende war das 0:3 aus Sicht von Neapel II verdient und entsprach dem Spielverlauf.
-
Erster Punkt nach der Pause – Leistung mit Luft nach oben
Mit Spannung war das Spiel erwartet worden. Die große Frage: Können die vorgenommenen Änderungen greifen? Zumindest ein erster Schritt nach vorne war zu erkennen, denn die Mannschaft erkämpfte sich ein 1:1 und damit den ersten Punkt nach der Unterbrechung.
Früh brachte Gomes sein Team in Führung und ließ die Fans hoffen. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff musste der Ausgleich hingenommen werden. Trotz klarer Überlegenheit im Ballbesitz und in den Zweikämpfen fehlte es über weite Strecken an Torgefahr. Nur zwei Abschlüsse standen am Ende auf dem Statistikbogen – zu wenig, um den verdienten Sieg einzufahren.
Trainer Sandrino weiß, wo er ansetzen muss: Vor allem im Mittelfeld und Sturm gilt es, Lösungen zu finden, um mehr Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. Dennoch bleibt festzuhalten: Im Vergleich zum letzten Auftritt war eine deutliche Steigerung erkennbar. Auf dieser Basis lässt sich aufbauen.
-
Europa League: Erfolgreicher Einzug in die nächste Runde
Die Mannschaft hat in der Europa League Rückrunde den Sprung in die nächste Runde geschafft. Nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel genügte im Rückspiel ein 0:0-Unentschieden, um das Weiterkommen zu sichern.
Trainer und Team setzten dabei auf eine breite Rotation – nahezu die komplette Aufstellung wurde verändert. Das „Glücksspiel“ mit der neu formierten Elf zahlte sich aus: Trotz ausgeglichener Partie gelang es, die Null zu halten und das Hinspiel-Ergebnis souverän zu verwalten.
Nun bleibt die spannende Frage, ob der internationale Erfolg auch auf den Liga-Alltag übertragen werden kann. Der Auftritt in Europa hat jedenfalls gezeigt, dass die Mannschaft sowohl in der Breite als auch taktisch flexibel aufgestellt ist.
-
Zweite Mannschaft siegt souverän – Kehl wird zum Matchwinner
Die zweite Mannschaft feierte einen ungefährdeten 3:1-Erfolg und zeigte dabei eine taktisch starke Leistung. Von Beginn an hatte das Team das Spiel unter Kontrolle und ließ zu keiner Zeit Zweifel am Sieger aufkommen.
Mit klugem Aufbauspiel und sicherem Defensivverhalten dominierte Neapel II die Partie. Besonders glänzte Kehl, der mit zwei Treffern zum Matchwinner avancierte und den Sieg maßgeblich sicherte.
Am Ende stand ein hochverdienter 3:1-Erfolg, der zu keiner Zeit gefährdet war – ein Auftritt, der Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben dürfte.
-
Mit breiter Brust aus der Europa League – Starker 2:0-Sieg in der Liga
Nach dem erfolgreichen Weiterkommen in der Europa League hat die Mannschaft den Schwung auch in die Liga mitgenommen. Mit einer entschlossenen Leistung gelang ein verdienter 2:0-Sieg, der vor allem durch Kampfgeist und taktische Disziplin geprägt war.
Die Mannschaft präsentierte sich von Beginn an hochkonzentriert, gewann starke 67 Prozent der Zweikämpfe und überzeugte mit einer klaren taktischen Linie. Defensiv stand das Team kompakt – ein Beweis für die gute Abstimmung in der Hintermannschaft.
Getrübt wurde der Erfolg jedoch durch den schmerzhaften Ausfall von James Ward-Prowse, der verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Wie lange der Mittelfeldmotor ausfallen wird, bleibt abzuwarten.
Mit dieser Leistung und dem wachsenden Selbstvertrauen kann die Mannschaft jedoch optimistisch auf die kommenden Aufgaben blicken.
-
SSC Neapel II unterliegt mit 1:3 – Fehlende Durchschlagskraft im Angriff
Die zweite Mannschaft des SSC Neapel musste im letzten Spiel eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Trotz engagiertem Beginn fehlte dem Team über weite Strecken der Partie der nötige Zug zum Tor. Lediglich zwei Torschüsse konnten die Neapolitaner verbuchen – nur ein Viertel der Chancen, die sich der Gegner erspielte.
Besonders im Mittelfeld offenbarte Neapel II Schwächen: zahlreiche Fehlpässe und mangelnde Abstimmung verhinderten einen geordneten Spielaufbau. Trainer und Mannschaft stehen nun vor der Aufgabe, die Automatismen zu verbessern und die Offensivaktionen konsequenter auszuspielen.
„Wir haben noch viel Arbeit vor uns, vor allem was die Abstimmung im Mittelfeld und den Zug nach vorne betrifft“, lautete das Fazit aus dem Trainerteam nach der Partie.
-
Verdienter Sieg mit Luft nach oben – SSC Neapel gewinnt 1:0
Der SSC Neapel feierte einen verdienten 1:0-Erfolg, offenbarte dabei jedoch noch Verbesserungspotenzial im Abschluss. Von Beginn an dominierte die Mannschaft das Spielgeschehen, kontrollierte das Mittelfeld und überzeugte mit starkem Zweikampfverhalten.
Die Überlegenheit schlug sich auch in zahlreichen Torchancen nieder – einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Trotz der mangelnden Effizienz vor dem Tor bleibt der Sieg hochverdient und spiegelt die geschlossene Teamleistung wider.
„Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Wir haben das Spiel klar kontrolliert, müssen aber unsere Gelegenheiten konsequenter nutzen“, lautete das Fazit aus dem Trainerteam.
-
SSC Neapel II feiert ungefährdeten 3:0-Sieg
Die zweite Mannschaft des SSC Neapel setzte sich souverän mit 3:0 durch und ließ dem Gegner dabei kaum eine Chance. Mit starkem Zweikampfverhalten und konsequentem Zug zum Tor bestimmte das Team über weite Strecken das Spielgeschehen.
Eine hohe Passgenauigkeit und gutes Zusammenspiel sorgten früh für klare Verhältnisse. Nach der Verletzung von D’Angelo verlor Neapel II kurzzeitig etwas an Kreativität im Offensivspiel, doch der Sieg geriet zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung unterstreicht das Team seine aufsteigende Form und bestätigt die positive Entwicklung der vergangenen Wochen.
-
SSC Neapel siegt 3:1 – Frühes Tor legt den Grundstein
Ein stark aufspielender SSC Neapel sicherte sich einen verdienten 3:1-Erfolg, auch wenn die Statistiken ein anderes Bild vermuten lassen könnten. Ein Blitzstart mit dem Führungstor in der 2. Minute brachte die Mannschaft früh auf die Siegerstraße.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Neapel mit zwei weiteren Treffern und stellte damit die Weichen endgültig auf Sieg. Der Anschlusstreffer von Sampdoria kurz vor dem Abpfiff blieb ohne Bedeutung – der Erfolg des SSC war zu keiner Zeit ernsthaft gefährdet.
Mit dieser überzeugenden Leistung untermauerte Neapel seine gute Form und zeigte einmal mehr Effizienz und Entschlossenheit vor dem gegnerischen Tor.
-
SSC Neapel II bestätigt gute Form – 2:0-Sieg festigt Platz im oberen Mittelfeld
Die zweite Mannschaft des SSC Neapel setzt ihre starke Serie fort und feierte einen verdienten 2:0-Erfolg. In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel überzeugte Neapel II mit stabiler Defensivarbeit und dem klar besseren Zug zum Tor.
Während der Gegner kaum gefährlich wurde, nutzte Neapel seine Chancen effizient und zeigte erneut eine geschlossene Teamleistung.
Mit diesem Sieg festigt die Mannschaft ihren Platz im oberen Mittelfeld der Tabelle und unterstreicht, dass sie sich aktuell in beständiger Form präsentiert.
-
🎙️ Interview mit Sandrino dem Trainer des SSC Neapel vor dem Europa-League-Achtelfinale gegen den FC Valencia
Corriere dello Sport:
Sandrino , heute steht das Achtelfinal-Hinspiel der Europa League gegen den FC Valencia an. Wie groß ist die Vorfreude auf dieses Spiel?
Sandrino:
Sehr groß! Die Europa League ist für uns ein besonderer Wettbewerb, und Spiele wie dieses zeigen, warum wir Fußball lieben. Valencia ist eine traditionsreiche Mannschaft mit enormer Qualität, aber wir freuen uns auf die Herausforderung und wollen unseren Fans ein starkes Spiel bieten.
Corriere dello Sport:
In der Liga steht Neapel aktuell auf Platz 15 und kämpft um den Klassenerhalt. Wird das Ihre Aufstellung morgen beeinflussen?
Sandrino:
Natürlich müssen wir klug mit unseren Kräften umgehen. Der Abstiegskampf in der Serie A hat für uns Priorität, das ist klar. Wir werden deshalb etwas rotieren, um Spieler zu schonen und gleichzeitig frischen Schwung hereinzubringen. Aber das bedeutet keineswegs, dass wir dieses Spiel herschenken. Jeder, der heute auf dem Platz steht, wird 100 Prozent geben.
Corriere dello Sport:
Wie schwer ist es, den Spagat zwischen Liga-Alltag und internationalem Wettbewerb zu meistern?
Sandrino:
Es ist eine große Herausforderung. Die Belastung ist hoch, und wir dürfen keine Verletzungen riskieren. Trotzdem ist es wichtig, dass die Mannschaft lernt, mit Druck umzugehen. Wir sehen dieses Spiel auch als Chance, Selbstvertrauen zu tanken – ein gutes Ergebnis gegen Valencia kann uns auch in der Liga Auftrieb geben.
Corriere dello Sport:
Wie schätzen Sie den Gegner ein?
Sandrino:
Valencia ist technisch stark, sehr organisiert und im Umschaltspiel gefährlich. Sie haben zuletzt in der Liga eine Konstante Leistung gebracht, also wissen wir, was auf uns zukommt. Aber wir haben einen Plan und glauben an unsere Qualität. Mit Leidenschaft, Einsatz und unseren Fans im Rücken können wir ein gutes Resultat holen.
Corriere dello Sport:
Was wäre ein gutes Ergebnis für das Hinspiel?
Sandrino:
Ein Sieg wäre natürlich perfekt, aber wichtiger ist, dass wir im Rückspiel noch alle Chancen haben. Wir müssen kompakt stehen, intelligent spielen und unsere Möglichkeiten nutzen. Wenn uns das gelingt, bin ich sehr zuversichtlich.
-
🎙️ Interview nach dem Hinspiel: SSC Neapel – FC Valencia 1:1
Corriere dello Sport:
Sandrino das Hinspiel gegen Valencia endet 1:1. Wie bewerten Sie das Ergebnis?
Sandrino:
Ich denke, das Ergebnis geht in Ordnung. Wir haben uns gut präsentiert, mit viel Einsatz und Leidenschaft gespielt. Natürlich hätten wir uns gerne mit einem Sieg belohnt, aber das 1:1 hält uns alle Möglichkeiten für das Rückspiel offen – und genau das war unser Ziel.
Corriere dello Sport:
Ihre Mannschaft hat trotz der Rotation sehr engagiert gewirkt. Wie zufrieden sind Sie mit der kämpferischen Leistung?
Sandrino:
Sehr zufrieden. Die Jungs haben sich voll reingehauen, sind viel gelaufen und haben als Team gearbeitet. Wir wussten, dass wir gegen Valencia nicht viel Raum bekommen würden, aber wir haben Druck gemacht, Zweikämpfe angenommen und uns einige gute Chancen herausgespielt. Kämpferisch war das eine starke Vorstellung.
Corriere dello Sport:
Es gab einige gute Möglichkeiten, aber nur ein Tor. Fehlt im Moment etwas die Treffsicherheit?
Sandrino:
Ja, das kann man so sagen. Wir kommen in die richtigen Situationen, aber im Abschluss fehlt uns noch die letzte Konsequenz. Das ist ein Punkt, an dem wir arbeiten müssen – sowohl im Training als auch mental. Wenn wir da noch kaltschnäuziger werden, können wir solche Spiele auch gewinnen.
Corriere dello Sport:
Wie bewerten Sie die Ausgangslage für das Rückspiel in Valencia?
Sandrino:
Alles ist offen. Ein 1:1 ist kein schlechtes Ergebnis, vor allem in einem K.-o.-Duell. Wir wissen, dass es dort schwer wird, aber wir haben gezeigt, dass wir mithalten können. Wenn wir im Rückspiel wieder so kompakt und mutig auftreten, ist alles möglich.
Corriere dello Sport:
In der Liga geht es parallel weiter im Abstiegskampf. Wie schwer ist es, jetzt die richtige Balance zu finden?
Sandrino:
Das ist sicher nicht einfach, aber ich bin stolz auf die Mannschaft, wie sie das derzeit meistert. Wir müssen unsere Kräfte gut einteilen, aber solche Spiele geben uns Selbstvertrauen. Wenn wir diesen Spirit auch in die Liga mitnehmen, werden wir auch dort die nötigen Punkte holen.
Corriere dello Sport:
Zum Abschluss – wie lautet Ihr Fazit für den morgigen Abend?
Sandrino:
Ein intensives, gutes Spiel mit einem ordentlichen Ergebnis. Wir wollten uns das Weiterkommen offenhalten – das ist uns gelungen. Jetzt heißt es regenerieren, konzentriert bleiben und im Rückspiel alles raushauen.
-
🎙️ Interview mit dem Trainer des SSC Neapel: „Wir wollen nach oben, bleiben aber auf dem Boden“
Corriere dello Sport:
Sandrino die Rückrunde läuft bislang richtig gut. Ist der Blick jetzt schon auf die internationalen Plätze gerichtet?
Sandrino:
Wir haben eine sehr ordentliche Rückrunde gespielt, gut gepunktet und uns ein kleines Polster nach unten erarbeitet. Aber wir wissen auch, dass noch nichts entschieden ist. Wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen – die Liga ist eng, und jeder Punkt zählt.
Corriere dello Sport:
Dennoch ist ein Platz für das internationale Geschäft wieder in Sicht. Rechnen Sie schon mit einer direkten Qualifikation?
Sandrino:
Das wäre natürlich ein tolles Ziel, aber es liegt noch viel Arbeit vor uns. Wir dürfen uns von der aktuellen Situation nicht blenden lassen. Auch Rückschläge gehören dazu, das wissen wir. Wichtig ist, dass wir ruhig bleiben und uns nicht verunsichern, wenn mal ein Spiel nicht so läuft.
Corriere dello Sport:
Morgen wartet der Tabellenführer AC Mailand – eine echte Herausforderung. Wie gehen Sie dieses Spiel an?
Sandrino:
Ganz klar: Das wird ein hartes Spiel. Mailand ist im Moment die beste Mannschaft der Liga, sehr stabil und effizient. Aber wir müssen bei uns bleiben, so auftreten wie bisher – kompakt, mutig, mit klarer Struktur und guter Chancenverwertung. Dieses Spiel ist eine Momentaufnahme. Wir dürfen es weder über- noch unterbewerten. Jedes Spiel wird neu bewertet, unabhängig vom Ergebnis.
Corriere dello Sport:
Sie waren zuletzt sehr aktiv auf dem Transfermarkt. Mit Lewis Miley und João Gomes haben Sie zwei Spieler abgegeben, dafür kamen unter anderem Jörg Willock, Mateo Kovačić, Alan Matturro, Arthur Vermeeren und Brian Brobbey. Warum so viele Veränderungen mitten in der Saison?
Sandrino:
Wir mussten uns in der Breite und Tiefe besser aufstellen – sowohl für den aktuellen Wettbewerb als auch mit Blick auf die kommende Saison. In der Hinrunde hat man gesehen, dass uns am Ende etwas die Luft ausging. Das wollen wir diesmal verhindern. Die neuen Spieler bringen Qualität und Optionen, um auch bei Rotation keinen großen Leistungsabfall zu haben. Außerdem richten wir uns perspektivisch so aus, dass wir im Falle einer internationalen Teilnahme gut aufgestellt sind.
Corriere dello Sport:
Was passiert, wenn das Spiel gegen Milan verloren geht?
Sandrino:
Dann analysieren wir das sachlich und machen weiter unsere Arbeit. Niederlagen gehören dazu. Wichtig ist, dass wir aufstehen, uns fokussieren und im nächsten Spiel wieder punkten. Wir haben die Chance, uns nach unten abzusichern und gleichzeitig oben dranzubleiben. Ziel Nummer eins bleibt ganz klar der Klassenerhalt – aber Ziel Nummer zwei ist, nächste Saison international zu spielen.
Corriere dello Sport:
Sind die Transferaktivitäten damit abgeschlossen?
Sandrino:
Das wird sich zeigen. Wir schauen, ob sich noch etwas Sinnvolles realisieren lässt. Wir wollen uns punktuell noch verstärken, aber nur, wenn es sportlich und wirtschaftlich passt. Der Kader steht im Großen und Ganzen – doch im Fußball weiß man nie, was sich kurzfristig noch ergibt
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!