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OM Journal
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Olympique Marseille Olympique Marseille vs FC Lorient
33.Spieltag
In diesem Spiel war der FC Lorient der leichte Favorit,
wir aber benötigen unbedingt Punkte gegen den Ab-
stieg. Wir vermochten zu Beginn gut mithalten und hatten
auch die eine oder andere Chance. Aber in der 26. minute
da ist unsere Mannschaft Olympique Marseille sehr weit
aufgerückt. FC Lorient mit hohen einen Befreiungsschlag.
Hans Hateboer unterschätzt den Ball, kommt aber zum
Kopfball und köpft über den eigenen Mitspieler Roland Sallai
den Ball Benjamin Sesko in den Lauf, der von der Mittellinie
allein aufs Tor zulaufen kann. Benjamin Sesko täuscht
links und rechts und hebt den Ball über herauslaufenden
Antonio Sivera aus 20 Metern ins Netz. nun führt der FC
Lorient mit 1:0, was für eine Panne.
In der 29. minute kam von unserem Team die Antwort den
Jordan Veretout wird knapp an der Eckfahne von FC Lorien
gedoppelt, doch es gelingt ihn flach zu Danilo zurück zu
spielen, der aus den Lauf direkt flankt. Doch die Flanke
verunglückt und fliegt Richtung Tor. Michele di Gregorio zuerst
zögerlich, kommt aber raus und João Gomes kann trotz
Bedrängnis von Brenden Aaronson den Ball über den Michele
di Gregorio ins Tor köpfen. Tor Tor Tor zum wichtigen Ausgleich.
in der restlichen ersten Hälfte konnten sich beide Vereine in
Schach halten und es ging in die Pause.
In Hälfte zwei waren wir fast die bessere Mannschaft und in
der 62. minute gab es Freistoß für unser Team.
Michele di Gregorio stellt die Mauer. Den Freistoß gibt es
zentral mittig der gegnerischen Hälfte. João Gomes legt sich
den Ball zurecht. FC Lorient erwartet die Flanke. João Gomes
bringt den Freistoß Höhe Elfmeterpunkt, wo Jordan Veretout
das Kopfballduell gegen Luís Milla gewinnt und den Ball
unhaltbar für Michele di Gregorio ins Eck verlängert. Es war
ein umjubeltes Tor und wir führten mit 2:1,jetzt heißt es nur
noch den Vorsprung auch ins Ziel zu bringen,was uns
schlußendlich auch gelang und wir als Sieger vom Platz
gehen durften.
Letztes Spiel Nächstes Spiel Tabelle
Malle 1 : 1 OM
OM : Malle
12
Olympique Lyon
37
13
RC Lens
33
14
Olympique Marseille
32
15
FC Girondins Bordeaux
32
16
ES Troyes AC
29
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Olympique Marseille AJ Auxerre vs Olympique Marseille
34. und letzter Spieltag
Ein ganz wichtiges Spiel unserer Mannschaft gegen
den Abstieg,wir brauchten einen Sieg gegen
AJ Auxerre dem Fixabsteiger um oben zu bleiben.
Das Spiel begann von unserer Seite sehr nervös und
die Fehlpässe häuften sich die Spieler waren bemüht
nur es lief am Anfang noch nicht viel zusammen.Im laufe
der Zeit beruhigte sich unser Team und lieferte tolle
Aktionen und in der 37. minute da war ein Pressball im
Mittelfeld zwischen Ernest Poku und Andrew Robertson
landet bei Roland Sallai, der Platz hat und Richtung Strafraum
läuft. Azor Matusiwa kommt mit einer Grätsche zu spät.
Roland Sallai spielt Igor Paixão kurz an und legt sich den
Ball vor und zieht aus ca 18 Metern Höhe Strafraumecke ab.
Donovan Léon streckt sich doch der Ball geht unhaltbar ins Eck
zur vielumjubelten 1:0 führung unserer Mannschaft.Nur 3 minuten
später also in der 40. minute da war der Spieler von Auxerre
Azor Matusiwa im Ballbesitz, dieser befindet sich in eigener
Strafraum nähe und wird von Ernest Poku unter Druck gesetzt.
Dabei setzt er sich unfair zu wehr Stephane Lannoy pfeift
Freistoß für Olympique Marseille. Donovan Léon stellt die
Mauer. Den Freistoß gibt es seitlich mittig der gegnerischen
Hälfte. Jordan Veretout legt sich den Ball zurecht. AJ Auxerre
erwartet die Flanke. Jordan Veretout bringt den Freistoß auf
den langen Pfosten, wo Facundo Medina das Kopfballduell
gegen Andrew Robertson gewinnt, und den Ball unhaltbar für
Donovan Léon ins kurze Eck einköpft zur 2:0 Auswärtsführung.
Das wars in Hälfte eins.
Auch in Hälfte zwei waren wir vom Beginn an die agressivere
Team bis zur 60. minute da gabs Freistoß für Auxerre.
Antonio Sivera stellt die Mauer. Den Freistoß gibt es zentral
mittig der gegnerischen Hälfte. Azor Matusiwa legt sich den
Ball zurecht. Olympique Marseille erwartet die Flanke. Azor
Matusiwa bringt den Freistoß Höhe Elfmeterpunkt, wo Morgan
Sanson das Kopfballduell gegen Jordan Veretout gewinnt und den
Ball unhaltbar für Antonio Sivera ins Eck verlängert. Tor und
Anschlusstreffer zum 1:2 und jetzt heißt es wieder zittern.....
Aber wir konnten den 2:1 Vorsprung halten und der wichtige
Sieg war eingefahren.Der Jubel bei unseren Fans war gewaltig.
Letztes Spiel Nächstes Spiel Tabelle
Malle 1 : 1 OM
OM : Malle
12
Olympique Lyon
37
13
RC Lens
33
14
Olympique Marseille
32
15
FC Girondins Bordeaux
32
16
ES Troyes AC
29
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Olympique Marseille Kleiner Umbruch bei OM
User Fokus bestand zuerst für einen Torwart,aber da
kam nichts und dann änderten wir die Suchanfrage auf
einen Stürmer,aber auch hier wurde nicht wirklich der
Spieler den wir uns vorstellten gefunden,es gab Angebote
die waren aber nicht zufriedenstellend.Nun zur nächsten
Baustelle in unserem Team das waren die Verteidiger
wo wir fündig wurden.
Nun zu den Zugängen:
Ernest Poku ein Spieler der auf vielen Positionen spielen
kann,kam neu und wieder weg.
Aarron Hickey ein LV/RV ein VT also den wir schon lange
suchten
Emmanuel Agbadou ein Innenverteidiger, passt gut in unser
Team
Angel di Maria schon eine halbe Legende soll uns bei der
Aussenbahn helfen
Tosin Adarabioyo noch ein toller Verteidiger der uns helfen
wird den Kasten rein zu halten
Zu guter letzt kam auch ein junges Talent, nämlich Jeff Ekhator
19 Jahre jung und Stürmer
Die Abgänge:
- Jerry Balogun MS verließ uns in Richtung Arsenal.
- Ernest Poku zog es zu Inter Mailand
- Jugendspieler Samy Bedja zog es zu AS Monaco
- Himad Abdelli wechselte zu Delfino Pescara 1936
- Ernest Nuamah + Kamory Doumbia wechseln zu Tottenham
Es wurde auch einiges an Geld generiert das dem Verein
zugute kommt und wir hoffen das wir zur neuen Saison
mit den neuen Spielern nicht wieder in den Abstiegsstrude
kommen und das Gefüge besser passt.
Letztes Spiel Nächstes Spiel Tabelle
Malle 1 : 1 OM
OM : Malle
12
Olympique Lyon
37
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RC Lens
33
14
Olympique Marseille
32
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FC Girondins Bordeaux
32
16
ES Troyes AC
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Willkommen im Chaudron: Olympique Marseille stellt sein Team 2026 vor
Es gibt Vereine, die einfach nur Fußball spielen. Und es gibt Olympique Marseille. Zwischen Hafenkränen, Pastis und gefühlt 75.000 Menschen, die im Stade Vélodrome so tun, als stünde die Stadtgrenze kurz vor der Erstürmung durch Paris, wird hier nicht Fußball gespielt, hier wird gelebt, gelitten und gepoltert. Passend dazu hat der Klub in unserer Liga kräftig nachgerüstet. Zeit, sich das neue Marseille einmal in Ruhe anzuschauen. Heute mit Blick auf die Defensivabteilung, die auf dem Papier aussieht wie ein Wer-ist-wer der europäischen Fußball-Wandervögel.
Fangen wir informativ an, bevor der Humor überhandnimmt: Olympique de Marseille wurde 1899 gegründet und ist damit einer der ältesten großen Klubs Frankreichs. Älter als die Fünfte Republik, älter als die meisten Ligarivalen, gefühlt fast so alt wie der Hafen selbst. Und selnst älter als der Manager yoko, der wohl zum ältesten gehört, was der ZoS bieten kann. Der Verein trägt den inoffiziellen Beinamen „Les Phocéens", benannt nach den griechischen Seefahrern aus Phokaia, die Marseille vor rund 2.600 Jahren gegründet haben sollen. Man ist in Marseille also durchaus stolz darauf, älter zu sein als praktisch alles andere in Frankreich. Inklusive des Erzfeinds, zu dem wir später kommen.
Apropos Erzfeind: „Le Classique" gegen Paris Saint-Germain ist mehr als nur ein Spitzenspiel. Es ist Hafenstadt gegen Hauptstadt, Arbeiterklasse gegen Scheichtum, Süden gegen Norden, gewachsene Fußballkultur gegen katarisches Füllhorn. Seit PSG dank arabischer Öl- und Gasmilliarden seit 2011 nahezu jede Meisterschaft einsammelt, hat sich der einstige Zweikampf auf Augenhöhe für OM-Fans eher zu einem jährlichen Ritual der Selbstkasteiung entwickelt. Umso mehr wird jeder Sieg gegen die Pariser gefeiert, als hätte man gerade die Champions League gewonnen, was OM immerhin 1993 tatsächlich einmal geschafft hat, als bislang einziger französischer Verein überhaupt, bis eben die Pariser Scheichmillionäre es gleich zweimal taten. Autsch. Dass rund um diesen Titel bis heute hartnäckig der Name „VA-OM-Affäre" mitschwingt, gehört zur Folklore dazu und wird in Marseille geflissentlich als Randnotiz behandelt. Weiteres solltet ihr vielleicht mal bei wikipedia nachlesen.
fortsetzung folgt
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Gespielt wird das Ganze im Stade Vélodrome, einem Hexenkessel mit rund 675000 Plätzen (einmal wurde das Stadion bereits ausgebaut, fasst ursprünglich nur 67.000 Zuschauer), dessen Fankurve „Virage Sud" regelmäßig zu den lautesten Europas gezählt wird. Seit dem Umbau zur Heim-EM 2016 thront über der Schüssel ein imposantes Dach, das den Lärm noch zusätzlich im Rund hält, statt ihn brav in den Mittelmeerhimmel entweichen zu lassen. Gegner berichten gerne von Ohrensausen, das noch Tage nach dem Abpfiff anhält. Passend zur Hafenstadt-Mentalität ist Marseille selbst ein mediterraner Schmelztiegel: die älteste Stadt Frankreichs, größter Hafen am Mittelmeer, geprägt von nordafrikanischer, italienischer und provenzalischer Kultur und einer Fanbasis, die den Verein weniger als Hobby, sondern eher als Lebensinhalt betrachtet. Kommen wir aber von der Geschichte in die Gegenwart: dem Team.
Im Tor: zwei Schlussmänner mit allerlei Erfahrung
#12 Marek Rodák (TW) · geb. 13.12.1996 (29) · Marktwert: 2,8 Mio. £
Der Slowake hat sich über Jahre in England als zuverlässiger Rückhalt etabliert, ehe der Weg ihn nun in den Süden Frankreichs führt. Rodák gilt als reflexstarker, aufmerksamer Keeper mit ordentlicher Spieleröffnung. Natürlich kein Weltstar zwischen den Pfosten, aber ein Typ, der seiner Abwehr Sicherheit gibt und selten für Eigenwerbung sorgt, weil er selten Fehler macht. Kurioser Fun Fact am Rande: Rodák gehört zu der raren Spezies Torhüter, die im Laufe ihrer Karriere tatsächlich schon selbst getroffen haben. Für einen Mann, dessen Job eigentlich darin besteht, Tore zu verhindern, eine hübsche Ausnahmeerscheinung. Unsere Nummer 2.
#1 Antonio Sivera (TW) · geb. 11.08.1996 (30) · Marktwert: 6,0 Mio. £
Der Spanier bringt reichlich Erstliga-Erfahrung aus LaLiga mit und gilt als solider, unaufgeregter Schlussmann mit guten Reflexen und stabiler Präsenz im eigenen Strafraum. Manche würden sogar soweit gehen und sagen, er sei etwas unterschätzt. Mit dem höheren Marktwert und der prestigeträchtigeren Rückennummer "1" darf man ihn wohl als designierte Nummer eins einordnen. Nicht umsonst lehnte yoko zuletzt ein gutes Angebot aus Santander ab.
In den folgenden Ausgaben widmen wir uns dann den Abwehr- und Mittelfeldspielern sowie natürlich auch dem Sturm.
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In der Abwehr: neun Gesichter, ein Puzzle
Wer sich die neun Verteidiger im Kader anschaut, merkt schnell: Hier wurde nicht stur nach dem Motto „groß, stark, klärt jeden Ball" eingekauft. Stattdessen hat Marseille sich eine Truppe zusammengestellt, die eher nach Fußballreisebüro als nach klassischer Abwehrkette aussieht. Inklusive zweier Spieler, die ihre Schuhe schon mal tatsächlich im echten Marseille-Trikot geschnürt haben.
#3 Jonathan Clauss (RM/RV) · geb. 25.09.1992 (33) · Marktwert: 4,0 Mio. £
Clauss ist die Definition von „Spätzünder". Während andere mit 25 längst etabliert sind, kickte er sich erst über Umwege durch die unteren französischen Ligen, ehe er bei RC Lens den Durchbruch schaffte und mit Ende 20 sogar noch zur Équipe Tricolore berufen wurde. Seine Waffen: ein Motor, der nie stillzustehen scheint, und Flanken, die reihenweise Vorlagen produzieren. Der running Gag: Clauss hat zwischen 2022 und 2024 tatsächlich schon für den echten Olympique Marseille gespielt, inklusive Ligue-1-Titel. Er muss sich also nicht mal die Stadt erklären lassen: er weiß bereits, wo die Kantine ist.
#15 Aaron Hickey (LV/RV) · geb. 10.06.2002 (24) · Marktwert: 16,0 Mio. £
Der Schotte gehört zur modernen Generation beidfüßiger, offensivfreudiger Außenverteidiger, die eher als zusätzliche Flügelspieler denn als reine Verteidiger gedacht sind. Über Hearts und den FC Bologna nach England gewechselt, überzeugte er dort mit Tempo, Zug zum Tor und technischer Klasse für seine Position. Wäre da nicht die leidige Verletzungshistorie, die ihm phasenweise ganze Saisonabschnitte gekostet hat. Ein Wechsel zu den Bayern soll einst kurz im Raum gestanden haben, ehe er sich zerschlug. In Marseille darf er nun beweisen, dass sein Körper mitspielt, wenn sein Fuß es ohnehin tut. Für Marseille eine echte Waffe auf beiden Seiten.
Fortsetzung folgt
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#29 Roland Sallai (LA/LM/RA/RM/RV) · geb. 22.05.1997 (29) · Marktwert: 14,0 Mio. £
Fünf Positionsangaben für einen Spieler: Sallai ist im Grunde ein Flügelspieler, der zur Not auch als Wingback aushilft, und genau deshalb bei den Defensiv-Planern gelandet ist. Beim SC Freiburg brauchte er einige Jahre, um vom talentierten, aber launischen Unruhegeist („Querulant" war tatsächlich das Wort, das ihm anhaftete) zum verlässlichen Leistungsträger zu reifen. Trainerlegende Christian Streich lobte irgendwann ausdrücklich sein Tempo und seine fußballerischen Fähigkeiten, mahnte aber auch mehr Abgeklärtheit in hitzigen Situationen an. Mit sechs Spielzeiten und über 130 Bundesliga-Einsätzen für Freiburg im Rücken wechselte er 2024 zu Galatasaray. International für Ungarn soll er laut Analysten seiner Klubform gelegentlich hinterherhinken. Vielleicht, weil er im Nationaltrikot zu sehr an seinen Ruf als Unruhegeist erinnert wird.
#24 Tosin Adarabioyo (IV) · geb. 24.09.1997 (28) · Marktwert: 16,0 Mio. £
Der Engländer ist mit rund 1,96 Metern kaum zu übersehen und überraschend schnell für seine Größe, was ihn zum klassischen modernen Innenverteidiger macht: kopfballstark, laufstark, passsicher. Das Stellungsspiel... naja, ausbaubar. Sein Weg führte über etliche Leihstationen (Blackburn, West Brom) und Fulham schließlich ablösefrei zu einem Spitzenklub. Ein Werdegang, der zeigt, dass Geduld sich auszahlen kann. Wer ihn unterschätzt, weil er lange Zeit eher Kaderspieler als Stammkraft war, hat vermutlich sein Kopfballspiel noch nicht erlebt. Und sich von ihm noch nicht wegchecken lassen.
Fortsetzung folgt
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#2 Emmanuel Agbadou (IV) · geb. 17.06.1997 (29) · Marktwert: 16,0 Mio. £
Eine echte Selfmade-Geschichte: Agbadou begann seine Karriere im Mittelfeld und wurde erst beim belgischen Klub Eupen zum Innenverteidiger umgeschult. Dort quasi im Schnelldurchlauf in Zweikampfverhalten und Stellungsspiel trainiert. Aus der Not geboren wurde daraus eine Tugend: kompromisslos in der Zweikampfführung, athletisch, mit dem Mittelfeld-Erbe im Gepäck, das ihm ein gutes Auge für den ersten Pass verleiht. Ein Innenverteidiger, der weiß, wie man sich aus der Bedrängnis herausspielt, weil er selbst einmal genau das musste lernen. Die WM hat gezeigt. Cooler Typ.
#19 Geoffrey Kondogbia (DM/IV) · geb. 15.02.1993 (33) · Marktwert: 3,0 Mio. £
Der Routinier mit der Vergangenheit bei Monaco und Inter Mailand bringt Physis und Erfahrung mit, wie sie im Kader sonst selten zu finden sind. Kondogbia ist der Prototyp des Sechsers, der zur Not auch als dritter Innenverteidiger aushelfen kann und erst bei uns auf der Streichliste stand, nun aber ein wichtiger Teil des Teams bleiben soll. Und auch er gehört, wie Clauss, zu den Spielern mit echter Marseille-Vergangenheit: Aktuell läuft er tatsächlich für den echten Olympique auf. Die Eingewöhnungszeit dürfte also überschaubar bleiben.
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#7 Anthony Rouault (IV) · geb. 29.05.2001 (25) · Marktwert: 12,0 Mio. £
Der Franzose ist das klassische Toulouse-Eigengewächs mit U21-Nationalmannschaftshintergrund: kopfballstark, zweikampfstark, mit ordentlicher Spieleröffnung und mit dem für junge Innenverteidiger typischen Rest an Lernkurve im Stellungsspiel gegen abgezockte Mittelstürmer. Außerdem ist seine Spielintelligenz für einen Abwehrmann schon sehr gut, wenn auch nicht jede Entscheidung von ihm immer die bis dato beste war. Sein Marktwert von 12 Millionen Pfund verrät, dass die Scouts in ihm noch deutlich mehr sehen als das, was er bislang gezeigt hat.
#20 Cuiabano (LM/LV) · geb. 16.02.2003 (23) · Marktwert: 10,0 Mio. £
Ein waschechter Brasilianer mit waschechter Herkunftsgeschichte: Sein Spitzname leitet sich schlicht von seiner Geburtsstadt Cuiabá ab: eine in Brasilien gängige Tradition, Spieler nach ihrer Heimat zu benennen (Grüße an Alex Pato gehen raus). Fußballerisch ist er der Inbegriff des modernen brasilianischen Flügelverteidigers: offensivfreudig, tempostark, mit Vorliebe für das Vorstoßen über die linke Außenbahn, während die Defensivarbeit eher als notwendiges Übel behandelt wird und sicher bis zum Karriereende sein Manko bleiben wird. Mit ihm bekommt Marseilles linke Seite noch einmal deutlich mehr Tempo und Risikofreude. In der Anschaffung war er teuer, aber yoko hat da so ein (trügerisches?) Gefühl.
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#7 Anthony Rouault (IV) · geb. 29.05.2001 (25) · Marktwert: 12,0 Mio. £
Der Franzose ist das klassische Toulouse-Eigengewächs mit U21-Nationalmannschaftshintergrund: kopfballstark, zweikampfstark, mit ordentlicher Spieleröffnung und mit dem für junge Innenverteidiger typischen Rest an Lernkurve im Stellungsspiel gegen abgezockte Mittelstürmer. Außerdem ist seine Spielintelligenz für einen Abwehrmann schon sehr gut, wenn auch nicht jede Entscheidung von ihm immer die bis dato beste war. Sein Marktwert von 12 Millionen Pfund verrät, dass die Scouts in ihm noch deutlich mehr sehen als das, was er bislang gezeigt hat.
#20 Cuiabano (LM/LV) · geb. 16.02.2003 (23) · Marktwert: 10,0 Mio. £
Ein waschechter Brasilianer mit waschechter Herkunftsgeschichte: Sein Spitzname leitet sich schlicht von seiner Geburtsstadt Cuiabá ab: eine in Brasilien gängige Tradition, Spieler nach ihrer Heimat zu benennen (Grüße an Alex Pato gehen raus). Fußballerisch ist er der Inbegriff des modernen brasilianischen Flügelverteidigers: offensivfreudig, tempostark, mit Vorliebe für das Vorstoßen über die linke Außenbahn, während die Defensivarbeit eher als notwendiges Übel behandelt wird und sicher bis zum Karriereende sein Manko bleiben wird. Mit ihm bekommt Marseilles linke Seite noch einmal deutlich mehr Tempo und Risikofreude. In der Anschaffung war er teuer, aber yoko hat da so ein (trügerisches?) Gefühl.
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#13 Facundo Medina (IV/LV) · geb. 28.05.1999 (27) · Marktwert: 18,0 Mio. £
Der teuerste Neuzugang der Abteilung kommt mit ordentlich Portfolio daher: Der Argentinier machte sich bei RC Lens einen Namen als aggressiver, zweikampfstarker Innenverteidiger mit Offensivdrang (soweit der typische Argentinier), wechselte anschließend leihweise zum echten Olympique Marseille, wurde dort fest verpflichtet und zog es inzwischen weiter nach Leverkusen. Wer sich fragt, warum ein Spieler mit derart frischer Marseille-Vergangenheit nun in unserer Liga erneut bei OM aufschlägt: Willkommen im wunderbar absurden Kreislauf des Transfermarkts. Sportlich hochkarätig ist er ohnehin: Medina stand 2026 im WM-Finalkader Argentiniens, das sich erst nach Verlängerung Spanien geschlagen geben musste. Da er das hier nie lesen wird. Gott sei Dank.
In der nächsten Ausgabe: die Frage nach dem System in der Defensive.
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Die Defensive: Welches System ergibt das?
Wer sich die Liste genau ansieht, erkennt schnell ein Muster: Gleich vier der neun Verteidiger (Clauss, Hickey, Sallai und Cuiabano) sind eigentlich gelernte Flügelspieler oder Flügelverteidiger, keine klassischen, konservativen Außenverteidiger, die brav ihre Linie verteidigen. Dazu kommen vier reinrassige Innenverteidiger (Adarabioyo, Agbadou, Rouault, Medina) sowie mit Kondogbia ein Sechser, der notfalls als dritter Mann in der Kette aushelfen kann und eher ein defensiv gedachter "Box-to-Box"-Spieler ist.
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Die Defensive: Welches System ergibt das?Wer sich die Liste genau ansieht, erkennt schnell ein Muster: Gleich vier der neun Verteidiger (Clauss, Hickey, Sallai und Cuiabano) sind eigentlich gelernte Flügelspieler oder Flügelverteidiger, keine klassischen, konservativen Außenverteidiger, die brav ihre Linie verteidigen. Dazu kommen vier reinrassige Innenverteidiger (Adarabioyo, Agbadou, Rouault, Medina) sowie mit Kondogbia ein Sechser, der notfalls als dritter Mann in der Kette aushelfen kann und eher ein defensiv gedachter "Box-to-Box"-Spieler ist.Das schreit förmlich nach einer Dreierkette mit offensiven Wingbacks statt einer klassischen Viererkette mit zurückhaltenden Außenverteidigern
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Sprich: drei aus dem Quartett Adarabioyo/Agbadou/Rouault/Medina bilden die Innenverteidigung, während auf den Außenbahnen im Wechsel Hickey/Cuiabano links und Clauss/Sallai rechts für Betrieb sorgen. Aufgrund der Erfahrung und vermeintlichen Stärke im Websoccer werden es wohl eher Hickey und Clauss. Kondogbia darf sich im Spielaufbau zwischen die Innenverteidiger fallen lassen und so situativ eine Fünferkette andeuten, ehe er sich wieder als zusätzlicher Sechser vor die Abwehr schiebt. Wenn jetzt der Websoccer wüßte, was wir meinen. Der dumme Hund sieht am Ende aber nur Zahlen und daher müssen wir einfach mal abwarten, ob nicht im Mittelfeld stärkere Spieler verfügbar sind. Die Breite jedenfalls, die stimmt in Marseille. Zumindest in der eigenen Hälfte.
Im zweiten Teil folgt: Mittelfeld und Sturm. Wenn schon die Abwehr eine kleine Weltreise ist, darf man auf den Rest des Kaders gespannt sein.
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