Also da ich die EM schon verpasse, werde ich die Olympischen Spiele (chinsesisch: Aò lín pǐ kè yùn dòng huì
) auf jeden Fall gucken. Tu ich aber sonst auch immer. Am besten sind immer die Sprint- und Schwimmwettbewerbe. Und diese Spiele sind ja so brisant, das will ich nicht verpassen.
China will Dialog mit Vertreter des Dalai Lama
SAISONSTART 2026-2
10.10., Samstag - EL-Quali Hinspiele / Rückspiele am Mittwoch
12.10., Montag - Nationale Supercups
18.10., Sonntag - 1. Spieltag alle Ligen
Wichtig zum Saisonstart:
o Sponsor auswählen
o Finanzen und Kadergrenzen regeln
Stichtag: 13.10., Dienstag
10.10., Samstag - EL-Quali Hinspiele / Rückspiele am Mittwoch
12.10., Montag - Nationale Supercups
18.10., Sonntag - 1. Spieltag alle Ligen
Wichtig zum Saisonstart:
o Sponsor auswählen
o Finanzen und Kadergrenzen regeln
Stichtag: 13.10., Dienstag
SAISONSTART AM SONNTAG
Highlights bis zum 1. Spieltag:
o Tabellentipps der Ligen
o Tippspiel
o Power Ranking
Highlights bis zum 1. Spieltag:
o Tabellentipps der Ligen
o Tippspiel
o Power Ranking
-
-
Hmm...eigentlich dachte ich, dass ich mal ne Umfrage zum Thema Olympia-Boykott eröffnet hat, finde sie aber nicht mehr. Aber auch egal, schreib ich es hier rein:
Terrorgefahr...schon klar ne

Die Seperatisten von Tibet haben ja zum wahrscheinlich strategisch wichtigsten Zeitpung gezeigt, wie es gehen kann, wenn man mal kurz vor einem sportlichen Grossereignis auf die Pauke haut. Nun, sind die Tibeter nicht die einzige Sepratistengruppe in China. Die muslimischen(!) Ughuren erheben auch Anspruch auf einen Teil des Landes und ich habe irgendwo gelesen, dass diese beiden Seperatistengruppen zusammen 25 Prozent des Landes fuer sich beanspruchen (Die Exilregierung der Republik auf Taiwan war zuletzt sehr ruhig, deshalb lasse ich die raus). Nun stell dir vor, in Deutschland wuerden Seperatisten 25% des Landes fuer sich beanspruch - wuerdest du dann sagen? Klar, nehmt es euch?! Ist ja nur zu fair, nachdem dieses Land nun schon seit dem 14. Jahrhundert zu unserem Staatsgebiet gehoert?
Und sind diese Seperatisten, die auf Sezession aus sind, nicht eine Form von Terrorismus? Beziehungsweise, wenn eine der Seperatistengruppe sogar muslimisch ist, besteht sogar eine internationale Terrorgefahr. Ob es jetzt richtig ist, alle Studenten auszuweisen, sei mal dahingestellt. Aber dieser Smiley ist dennoch komplett unangebracht... -
Ich verstehe aber den Zusammenhang zwischen Ausweisung der Stundenten und Terrorgefahr nicht. Klar ist das richtig was du sagst, dieser Smiley war auch nur auf den Zusammenhang bezogen, der mir absolut nicht plausibel erscheint.
-
Und sind diese Seperatisten, die auf Sezession aus sind, nicht eine Form von Terrorismus? Beziehungsweise, wenn eine der Seperatistengruppe sogar muslimisch ist, besteht sogar eine internationale Terrorgefahr.
Ist ein Land, welches ein anderes, unabhängiges Land besetzt, nicht eher ein terroristisches Land? -
Marctei: muslimische Speratisten... Woher kamen die Terroristen des 11. September? Richtig, sie studierten an deutschen universitaeten...
pacers: Und welches Land besetzt China gerade? Tibet gehoert seit dem 14. Jahrhundert zum chinesischen Staatsgebiet bzw. wurde auch nach der Freiheitserklaerung anfang des 20. Jahrhunderts nie von irgendeinem Staatenbuendnis der Welt als selbstaendiger Staat anerkannt! Sondern war immer Teil Chinas...
-
CKone
Das ist die chinesische Sicht. Die tibetische, sowie die internationale sieht da schon ganz anders aus.ZitatAlles anzeigen
[...]
Bis Anfang des 18. Jahrhunderts war Tibet eine Region ohne festgelegte Grenzen, bei innerer Autonomie unter mongolischer Schirmherrschaft. Mit dem Niedergang der mongolischen Macht brachen auf tibetischem Gebiet „Nachfolgeunruhen“ aus.Aufgrund dieser Unruhen erklärte China um 1720 das Gebiet Tibets zu seinem Protektorat bei voller innerer Autonomie Tibets. Diese Konstruktion hielt fast 200 Jahre lang und hatte Vorteile für beide Seiten.
[...]
Die tibetische Exilregierung vertritt die Auffassung, dass Tibet zum Zeitpunkt der Invasion durch die chinesische Volksbefreiungsarmee ein unabhängiger Staat gewesen sei, und dass die militärische Invasion und die andauernde Besetzung ein Verstoß gegen internationales Recht und gegen das Recht auf Selbstbestimmung seien. Ferner sei Tibet nicht, wie es die Volksrepublik darstellt, seit 700 Jahren fester Bestandteil Chinas, sondern habe nur für kurze Zeiten unter dem Einfluss der Mongolen oder der Mandschus gestanden, jedoch nie unter dem Einfluss der Han-Chinesen.Das 17-Punkte-Abkommen ist nach tibetischer Auffassung ungültig, da die Unterzeichnung durch tibetische Delegierte aufgrund militärischen Drucks Chinas erfolgte. Des Weiteren wird China vorgeworfen, die in dem Abkommen zugesicherte innenpolitische Autonomie und Religionsfreiheit missachtet zu haben.
[...]
Internationale SichtDeutschland
Der völkerrechtliche Status Tibets ist umstritten. So betrachtet auf politischer Ebene die deutsche Bundesregierung in Übereinstimmung mit der internationalen Staatengemeinschaft Tibet als Teil des chinesischen Staatsverbandes[11], selbst wenn Tibet in der wechselvollen Geschichte die Voraussetzung eines unabhängigen Staates erfüllt haben sollte. Sie unterstützt aber den tibetischen Anspruch auf Autonomie, insbesondere im kulturellen und religiösen Bereich, als adäquaten Ausdruck des Selbstbestimmungsrechts des tibetischen Volkes. Kontakte zum Dalai Lama bestehen nur in dessen Eigenschaft als religiöser Führer.[12]
Andere Stellen kommen zu anderen Ergebnissen in der völkerrechtlichen Frage. Der wissenschaftliche Dienst des deutschen Bundestages stellte 1987 fest:
„Die Staatengemeinschaft geht zwar davon aus, dass Tibet Teil des chinesischen Staatsverbandes ist, doch wurde der Status Tibets nicht geklärt. Zum Zeitpunkt der gewaltsamen Einverleibung in den chinesischen Staatsverband war es ein eigenständiger Staat. China hat keinen wirksamen Gebietstitel erworben, weil es dem Grundprinzip des aus dem Gewaltverbot hervorgehenden Annexionsverbots entgegensteht. Die Effektivität tatsächlicher Herrschaftsgewalt über ein Gebiet vermag keinen Gebietserwerb zu bewirken.“ [13]
Der Deutsche Bundestag stellte im Jahr 1996 mit einer sehr großen Mehrheit die gewaltsame Unterdrückung Tibets und Repressionspolitik Chinas fest:
„Beginnend mit den unmenschlichen Militäraktionen seit dem Einmarsch Chinas im Jahr 1950, dauert die gewaltsame Unterdrückung Tibets und seines Strebens nach politischer, ethnischer, kultureller und religiöser Selbstbestimmung bis heute an. Die fortgesetzte Repressionspolitik Chinas in Tibet hat schwere Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörungen sowie massive wirtschaftliche, soziale, rechtliche und politische Benachteiligungen der tibetischen Bevölkerung und letztlich die Sinisierung Tibets zur Folge.“
[...]
Europäische UnionDas Europäische Parlament veröffentlichte seit 1987 verschiedene Tibet betreffende Resolutionen. Hierbei verurteilte es wiederholt die Verletzungen der Menschenrechte und Religionsfreiheit durch die chinesischen Behörden.[16]
In der Resolution vom 15. Dezember 1992 stellte es fest, dass das tibetische Volk ein Volk im Sinne des Völkerrechts ist und ihm das Recht auf Selbstbestimmung zustehe. Weiterhin verurteilte es die militärische Besetzung Tibets durch chinesische Truppen und drückte angesichts der Bedrohung der „nationalen Identität“ des tibetischen Volkes seine Besorgnis aus.[17]
USA
Der US-Senat verabschiedete am 23. Mai 1991 eine Resolution, nach der Tibet, einschließlich derjenigen Regionen, die den chinesischen Provinzen einverleibt wurden, nach gängigen Richtlinien internationalen Rechtes ein besetztes Land bildet, dessen wahre Repräsentanten der Dalai Lama und die tibetische Exilregierung bilden. Die chinesische Regierung wurde daraufhin aufgefordert ihre Streitkräfte aus Tibet zurückzuziehen.
[...]
Republik China (Taiwan)Die Haltung der Republik China (Taiwan) zu Tibet wurde in der Eröffnungsrede zum International Symposium on Human Rights in Tibet am 8. September 2007 durch deren Präsidenten Chen Shui-bian wie folgt beschrieben:
„Während der Einführungstagung der Stiftung für Tibetisch-taiwanesischen Austausch im Jahr 2003 habe ich unsere neue Politik angekündigt und hervorgehoben, dass die taiwanesische Regierung das Volk der tibetischen Exil-Regierung nicht länger als chinesisches Volk ansieht. Stattdessen werden wir anhand dieser neuen Sichtweise über Tibet unsere Beziehungen mit Tibet und China getrennt voneinander behandeln.“Darüber hinaus sprach er seine Unterstützung für jegliche Lösungsvorschläge des Dalai Lama in der Tibetfrage aus.
[...] -
Ich habe gerade nochmal meine Quellen gegengescheckt und muss sagen, dass auch ich das ein wenig differenzierter sehen muss. Die Lage Tibets zur Zugehoerigkeit Chinas ist wohl schon immer ein wenig heikel gewesen, so dass man nie wirklich sagen konnte, das Land gehoert zu China oder ist eigenstaendig. Fakt ist, ausser aus einer Quelle geht nirgends hervor, wann Tibet als eigenstaendiges Land von einer internationalen Gemeinschaft anerkannt wurde. Von dem her darf man nicht von Besetzung reden. Schliesslich kann ich nicht mein eigenes Land ausrufen und von nun an wir ueberall behauptet, es sei mein eigenes Land. Das muss schon von einer Gemeinschaft akzeptiert werden. Und so wie ich es jetzt sehen konnte, war das in Tibet nie der Fall. Lass mich da gerne berichtigen.
Die Form, wie Mao damals seine Interessen durchgesetzt hat (in Bezug auf Tibet, aber auch in der Kulturrevolution) ist natuerlich eine andere Sache und dard nicht toleriert werden. Auch heute noch gibt es viele Dinge, die in China schlecht laufen. Doch, ich denke der Westen darf auch nicht mit der Arroganz des Westens sich hinstellen und zu behaupten, dieses Demokratie, wie wir sie leben, ist das einzig wahre System. Die Wirtschaft und Politik Chinas lacht da ja eh nur drueber. Schliesslich haben die in knapp 20 Jahren eine industrielle Revolution durchgefuehrt, wofuer die westliche Welt laenger gebraucht hat. Wie gesagt, es laeuft nicht alles gut, aber man sollte auch mal seinen eigenen Horizont erweitern und versuchen, Dinge aus der Sicht der Chinesen zu sehen. Und vor allem sollte der Westen eines aus Korea, Vietnam, Afghanistan und Irak gelernt haben: Es ist nie gut, sich in die Innenpolitik anderer Laender einzumischen.
-
Hier ein Beitrag aus der sueddeutschen Zeitung, den ich sehr lesenswert fand, vor allem folgende Schlussabsaetze...
Zitat[...]
Genau wie der Dalai Lama haben jetzt auch die Chinesen eine historische Chance. Würden sie sich jetzt, da alle auf sie gucken, wirklich und nachhaltig auf einen Dialog mit Tibet und dem Dalai Lama einlassen und würde es darüber hinaus einen spürbaren Willen zu mehr Transparenz geben - die ganze Welt würde ihr China-Bild korrigieren. Die Olympischen Spiele wären mehr denn je ein völkerverbindendes Instrument. Wer bekommt schon so eine Gelegenheit? Sie könnte von unschätzbarem ideellen und wirschaftlichen Wert sein.
Eine solche Kampagne würde auch jenen den Wind aus den Segeln nehmen, die sich im Westen als die besseren Menschen aufführen. Ich befürchte, dass wir da eine immense Überheblichkeit an den Tag legen. Zur Wahrhaftigkeit wäre auch zu sagen: Wir möchten von der Kaufkraft der Chinesen profitieren, wir tragen in China gefertigte T-Shirts und reden in chinesische Mobiltelephone; eine Form von Scheinheiligkeit, mit der wir nicht vor Anderen, sondern vor uns selbst unwahrhaftig sind.Unsere moralische Selbstsicherheit erinnert dabei an jene des europäischen Adels Ende des vorletzten Jahrhunderts. Der glaubte, dass er auf Dauer die Deutungshoheit über zig Millionen Menschen haben würde, die für ihn arbeiteten. Nicht auszuschließen, dass wir irgendwann als Museumswärter Tickets für unsere Innenstädte an Chinesen verteilen und unser moralischer Einfluss in der Welt gleich null ist - weil wir es einst, zum Beispiel im Jahre 2008, nicht vermocht haben, unsere Werte zu kommunizieren.
Für dieses Szenario fällt mir übrigens beim besten Willen keine Kampagne mehr ein. -
-
Seit Mitte April gibt es für die Volksrepublik neue Einreise- und Visabestimmungen. Und das sind mit Sicherheit die härtesten die es gibt. Reichte zuvor ein normales Formular ohne jeglichen Schnick-Schnack, müssen nun mehrere Dokumente ausgefüllt werden, in denen die ganze Reiseroute dargelegt werden muss (Hotel A, Hotel B etc.). Doch das reicht noch lange nicht. Zudem braucht man Flugtickets sowie eine persönliche Einladung aus China. Doch auch für die eigenen Landsleute zählen solche Bestimmungen. Meine Chinesischlehrerin, deren Mutter in China im Koma liegt, wolle im Sommer nach China fahren, da ihre Mutter nach langer Zeit wieder die Augen geöffnet hatte. Hierfür braucht sie eine persönliche Einladung ihrer Mutter. Da diese im Koma liegt, ist das natürlich nicht möglich. Gensauso wenig, wie zur Polizei zu gehen und eine Beglaubigung darüber einzuholen, dass meine Chinesischlehrerin ihre Tochter ist. Beim Konsulat wurde sie gefragt, wer sich denn über ihre Mutter kümmern würde. Als sie sagte, dass sich Pflegepersonal um die Mutter kümmere, wurde ihr vom Konsulat in Frankfurt gesagt, sie solle das Pflegepersonal in Ruhe weiterarbeiten lassen und in Deutschland bleiben. Und da die Mutter ja schon länger im Koma liegt, werde sie wahrscheinlich eh nicht mehr aufwachen und wenn es ihr mal besser gehen sollte, dann könne meine Lehrerin dann immer noch fahren wenn ihre Mutter dann die ganzen Unterlagen einholen kann. Auf ihre Antwort, dass sie eingebürgerte Deutsche (2. Staatsbürgerschaft) sei, wurde ihr auch gesagt, dann solle sie doch in Deutschland bleiben. Und nicht nur ihr geht das so, auch viele andere Chinesen die sie hier kennt haben ähnliche Probleme. Doch anstatt sich aufzuregen wie sonstwas, wie es ihre chinesischen Freunde teilweise machen oder wie es auch für uns absolut normal wäre, bleibt sie relativ ruhig und akzeptiert die Entscheidungen. Ist halt eine andere Kultur, wo manch ein Grundsatz des Konfuzius immer noch streng beherzigt wird: yǐ hé wéi guì (Harmonie ist das aller Wertvollste) und rěn (Geduld üben, ertragen, aushalten, sich zurückhalten).
Ist schon echt krass wie die Chinesen da abgehen nur wegen Olympia und Tibet. Selbst die eigenen Landsleute lassen sie nicht mehr rein! Unglaublich. Stellt euch das mal mit Deutschland vor. Aber genauso krass ist wie man das so einfach akzeptieren kann. Ganz andere Kultur halt.
-
China hat dem Dalai Lama nun erstmal Gespräche angeboten. International wurde dieser Schritt sehr begrüßt. Damit wolle man den Dalai Lama dazu bewegen, Aktivitäten zur Spaltung Chinas sowie zur Sabotage der Olympischen Spiele zu beenden.
-
Sie haben auf die Redakteurin der sueddeutschen gehoert...
und zu pacers vorigem Post: "...nur wegen Olympia..."
Immerhin das weltgroesste Sportereignis mit Millarden von Zuschauern. Interpol spricht jetzt auch von erhoehter Terrorgefahr wahrend der olympischen Spiele in China.EDIT: Das bei Terrorgefahr aber dann auch immer mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden muss...
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!