O.Faro.Celeste I Celta Vigo

SAISONSTART 2026-2

10.10., Samstag - EL-Quali Hinspiele / Rückspiele am Mittwoch
12.10., Montag - Nationale Supercups
18.10., Sonntag - 1. Spieltag alle Ligen

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Stichtag: 13.10., Dienstag
SAISONSTART AM SONNTAG

Highlights bis zum 1. Spieltag:
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    +++ BREAKING: Spanischer Ire nach Navarra - Jugendspieler John Patrick geht für 500.000 Euro zu CA Osasuna Promesas +++


    Katalanische Kontrolle im Maschinenraum

    - Aleix Febas soll Celtas Mittelfeld intelligent erweitern -


    Vigo - Manchmal sind Transfers laut. Manchmal lang vorbereitet. Und manchmal wirken sie gerade deshalb passend, weil sie weder den großen Paukenschlag noch den spektakulären Aktionismus brauchen. Die Verpflichtung von Aleix Febas gehört in genau diese Kategorie. Celta Vigo hat den zentralen Mittelfeldspieler nach längeren Verhandlungen und einer durchaus zähen Hängepartie am 11. Juni 2026 für 23.000.000 Euro verpflichtet – und damit einen Spieler geholt, der nicht als reiner Glamour-Transfer gedacht ist, sondern als funktionaler, kluger und in einer langen Saison potenziell sehr wertvoller Baustein. Geboren am 2. Februar 1996 im katalanischen Lleida, stammt Febas ursprünglich aus der Jugendakademie von Real Madrid. Es folgten Stationen beim 1. FSV Mainz 05, beim FC Malaga und schließlich über den FC Elche der Weg nach Vigo. Es ist also kein linearer Aufstieg eines Wunderkindes, sondern eher die Laufbahn eines Spielers, der sich über verschiedene Kontexte, Vereine und Systeme ein belastbares Profil erarbeitet hat. Bis dato stehen 155 Pflichtspiele mit neun Toren und 16 Vorlagen zu Buche – keine Zahlen, die sofort nach Schlagzeile schreien, wohl aber nach Substanz. Der geneigte Leser wird zudem bemerkt haben, dass Febas bereits sein Debüt für die Celestes gegeben hat: Beim 2:0-Auswärtssieg bei CA Osasuna am 26. Spieltag stand der Neuzugang bereits auf dem Platz und fügte sich ohne große Umwege in die Struktur der Mannschaft ein. Sportlich ist Febas ein Spieler, der weniger über rohe Wucht als über Spielgefühl, Sauberkeit im Passspiel und Raumverständnis kommt. Er kann im zentralen wie auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden, was bei einem Verein wie Celta Vigo und Manager Guardiola.#4, der regelmäßig zwischen mehreren Formationen wechselt, ein erheblicher Vorteil ist. Guardiola.#4 ordnet seinen Neuzugang entsprechend präzise ein: "Aleix ist ein Mittelfeldspieler, der unter Druck sauber bleibt, im Passspiel sehr klar denkt und uns hilft, das Spiel auf engem Raum zu beruhigen oder zu beschleunigen. Er ist keiner, der dir mit drei Haken und fünf Sprints pro Halbzeit die Partie sprengt, aber einer, der sehr viele kleine Dinge richtig macht und damit Stabilität ins Zentrum bringt." Gerade in einem Kader, der mit Gabri Veiga und Aimar Oroz viel Kreativität und offensive Freiheit im Zentrum trägt, wirkt genau so ein stabilisierendes Profil sinnvoll.


    Aleix Febas

    Neuzugang vom FC Elche: Celtas Aleix Febas


    Zugleich ist Febas kein Spieler ohne Kanten. Gerade die fehlende Physis im klassischen Sinne und die Tatsache, dass er weniger über Dynamik und Wucht kommt, machen auch klar, warum er zunächst eher hinter den gesetzteren Kräften einsortiert wird. Guardiola.#4 formuliert das mit der üblichen Mischung aus Wohlwollen und Klarheit: "Aleix wird uns nicht jede Partie mit purem Tempo oder Körperlichkeit dominieren, das ist auch nicht sein Spiel. Aber er versteht Räume, erkennt Pressingmomente gut und gibt uns auf mehreren Positionen im Zentrum eine sehr saubere Lösung. In einer langen Saison ist das enorm wichtig." Genau darin liegt vermutlich der Kern dieses Transfers: Febas ist nicht zwingend der Mann für die ganz großen Schlagzeilen, aber sehr wohl einer für viele wertvolle Minuten. Dass Celta Vigo ihn zunächst hinter Gabri Veiga und Aimar Oroz einordnet, ist daher weniger eine Einschränkung als eine realistische Beschreibung der internen Hierarchie. Denn diese sagt noch nichts darüber aus, wie häufig ein Spieler tatsächlich zum Zug kommt. Celta spielt zu variabel, Celta wechselt zu oft die Formation, Celta braucht über eine lange Spielzeit hinweg zu viele funktionierende Verbindungen im Mittelfeld, als dass ein vielseitiger Spieler wie Febas bloß als Notnagel zu betrachten wäre. Im zentralen Mittelfeld, auf der Sechs, vielleicht auch einmal in einer etwas tieferen Doppellösung – Einsatzzeiten wird es für ihn geben. Und wenn sein Debüt bei Osasuna ein erster Fingerzeig war, dann dürfte der Katalane nicht lange brauchen, um sich als ernstzunehmender Teil des sportlichen Gerüsts zu etablieren. So wirkt die Verpflichtung von Aleix Febas letztlich sehr nach dem, was Celta Vigo in den vergangenen Monaten häufiger richtig gemacht hat: Nicht bloß Namen sammeln, sondern Profile ergänzen. Nicht nur Spektakel denken, sondern Funktionalität. Und genau deshalb könnte dieser Transfer rückblickend deutlich wichtiger werden, als er im ersten Moment vielleicht klingt. In der nächsten Ausgabe von O.Faro.Celeste geht es wieder auf den Platz. In LaLiga warten mit den Spieltagen 28 und 29 gleich zwei Prüfsteine mit sehr unterschiedlicher Dramaturgie: Zunächst daheim gegen den FC Sevilla, anschließend auswärts bei Atletico Madrid in einem echten Topspiel.

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    Italienischer und ZOS-Trainer der Saison 2019-1 8o
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    +++ BREAKING: Der nächste aus A Canteira - U19-Nationalspieler Anxo Rodriguez wird zu RC Celta Fortuna hochgezogen +++


    Der Boden der Tatsachen

    - Celta holt sich Punkt daheim und einen Dämpfer in Madrid ab -


    Vigo - Es war eine Woche, die zwei Gesichter dieser Celta-Mannschaft zeigte. Erst ein zäher, aber verdienter Punktgewinn zuhause gegen den FC Sevilla, bei dem die Galizier nach Rückstand Moral und Pressingstärke bewiesen. Dann wenige Tage später ein echter Dämpfer im Wanda Metropolitano, wo Atletico Madrid die Fehler des Tabellendritten eiskalt bestrafte und Celta offensiv erstaunlich harmlos hielt. Unter dem Strich bleibt also eine Woche mit nur einem Punkt aus zwei Partien – und der Erkenntnis, dass im Kampf um die oberen Plätze nicht nur Mut, sondern auch Präzision und Konsequenz in beiden Strafräumen gefragt sind. Am 28. Spieltag empfing Celta Vigo zunächst den FC Sevilla im Balaídos. Rang drei gegen Rang sieben, neun Punkte Abstand – ein Duell also, das tabellarisch nach Verfolgerjagd roch und sportlich hielt, was es versprach. 92.150 Zuschauer sahen die Gäste im 4-3-3, während Celta im flachen 4-4-2 auflief: Samba – Murillo, Javi Rodriguez, Mandava, Samuel Lino – Barrenetxea, Gabri Veiga, Oroz, Borja Sainz – Iago Aspas, Mikautadze. Es entwickelte sich eine sehr ausgeglichene Partie, in der Sevilla minimal mehr Ballbesitz hatte und auch in den offensiven Kennzahlen leicht vorne lag. 51 Prozent Ballbesitz, acht Offensivaktionen und fünf Abschlüsse für die Andalusier standen sechs Offensivaktionen und drei Abschlüssen für die Hausherren gegenüber. Trotzdem hatte das Spiel lange etwas Verknotetes. Beide Teams fanden Zonen, aber kaum finale Klarheit in den Abschlüssen. Erst in Minute 64 brach Sevilla den Bann. Sam Beukema hielt sich weit vorne auf, bediente Hugo Larsson – und der traf zur Führung für die Gäste. Celta drohte kurz, in eine jener Partien zu rutschen, in denen Aufwand und Ertrag auseinanderlaufen. Doch die Reaktion stimmte. In Minute 81 griff das Offensivpressing der Galizier. Carlos Augusto verlor den Ball an der Außenlinie, Mikautadze flankte scharf zwischen Fünfmeterraum und Elfmeterpunkt und dort stand Iago Aspas goldrichtig. Der Altmeister setzte sich im Kopfballduell gegen Larsson durch und traf zum 1:1-Endstand. Guardiola.#4 sprach danach von einem gerechten Ergebnis in einer sehr engen Partie und hob hervor, dass seine Mannschaft sich den Punkt durch ihre kämpferische Reaktion nach dem Rückstand verdient habe.


    Iago Aspas

    Traf zum Ausgleich gegen Sevilla: Celta-Ikone Iago Aspas


    Deutlich unangenehmer wurde es dann am 29. Spieltag im Wanda Metropolitano. Über 90.000 Zuschauer sahen dort ein echtes Topspiel zwischen Atletico Madrid und Celta Vigo, also Rang zwei gegen Rang drei – auch wenn die sieben Punkte Abstand vor Anpfiff bereits andeuteten, dass die Rollen nicht völlig symmetrisch verteilt waren. Atletico lief im 3-5-2 auf, Celta spiegelte die Formation: Samba – Javi Rodriguez, Murillo, Mandava – Deossa und Aleix Febas im defensiven Mittelfeld – Barrenetxea, Oroz, Borja Sainz – Iago Aspas, Mikautadze. Der Plan war mutig. Die Galizier wollten forsch auftreten, Atletico früh stören und dem Spiel nicht bloß hinterherlaufen. Genau dieser Mut bekam jedoch schnell Risse. Nach dreizehn Minuten produzierte Celta einen Querschläger in der eigenen Hintermannschaft, Dani Olmo sagte 'Gracias' und traf zur Führung für die Colchoneros. Nur vier Minuten später folgte der zweite Schlag: Samu Aghehowa schlug den Diagonalball hinter die Abwehr, Murillo war unaufmerksam, Ferran Torres kam vor ihm an den Ball und schlenzte zum 2:0 in die Ecke. Spätestens da war das Spiel auf jene Bahn geraten, die Atletico besonders liebt. Die Madrilenen kontrollierten, Celta rannte, fand aber offensiv keine echte Durchschlagskraft. Aus dem Spiel heraus waren die Gäste nicht völlig chancenlos, doch vor dem Tor blieben sie zu harmlos. Kein einziger echter Abschluss auf das Gehäuse der Hauptstädter spricht eine deutliche Sprache. Atletico kam dagegen auf 18 Offensivaktionen und sieben Abschlüsse, dazu leichte Vorteile im Ballbesitz und in den Zweikämpfen. Der Deckel fiel in Minute 87: Wieder ein Diagonalball, diesmal legte Eric Garcia an den Strafraum zurück, Ander Barrenetxea stand zu weit von Ferran Torres weg und der traf zum 3:0-Endstand. Guardiola.#4 sprach nach der Partie von einem verdienten Sieg Atleticos und davon, dass seine Mannschaft zu einfache Fehler angeboten und offensiv zu wenig Wucht entwickelt habe, um auf diesem Niveau wirklich etwas mitzunehmen. So endet die Woche für Celta Vigo mit einem Punkt, der zuhause gegen Sevilla ordentlich wirkt, in Kombination mit dem klaren Dämpfer bei Atletico aber eher nach kleiner Ernüchterung schmeckt. Die Mannschaft bleibt im oberen Tabellendrittel gut positioniert, hat aber auch gezeigt, dass sie gegen absolute Spitzenteams nur dann bestehen kann, wenn Mut und Ordnung gleichzeitig funktionieren. Gegen Sevilla war genau das zumindest phasenweise der Fall. In Madrid hingegen geriet das Konstrukt zu früh ins Wanken. Nun wird entscheidend sein, wie schnell Celta wieder in den eigenen Rhythmus findet. In der nächsten Ausgabe von O.Faro.Celeste warten die LaLiga-Spieltage 30 und 31 – zunächst vor heimischer Kulisse gegen Aufsteiger UD Levante, anschließend erneut in Madrid bei Real. Zwei Spiele, zwei sehr unterschiedliche Prüfungen – und die Chance für die Galizier, auf diesen kleinen Rückschlag die passende Antwort zu geben.

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    Mit Wucht und Reife

    - Sieg gegen Levante, Big Points gegen Real Madrid -


    Vigo - Nach dem Dämpfer gegen Atletico Madrid war durchaus interessant zu beobachten, wie Celta Vigo auf diese kleine Bodenberührung reagieren würde. Die Antwort fiel klar aus. Erst ein souveräner Heimsieg gegen den Aufsteiger UD Levante, danach ein taktisch bemerkenswert reifer und im direkten Duell enorm wertvoller Auswärtserfolg bei Real Madrid. Sechs Punkte, kein Gegentor, dazu der Eindruck, dass diese Mannschaft nicht nur Fußball spielen, sondern auch Situationen lesen und annehmen kann. Gerade das macht Celtas Saison derzeit so stark. Am 30. Spieltag empfingen die Galizier zunächst UD Levante im Balaídos. 87.120 Zuschauer sahen den Tabellendritten gegen den Aufsteiger, der sich mit elf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze bereits berechtigte Gedanken an eine weitere Saison im spanischen Oberhaus machen durfte. Die Gäste liefen im 4-5-1 auf, Celta dagegen im flachen 4-4-2 mit sichtbarer Rotation: Samba – Joao Mario, Javi Rodriguez, Murillo, Samuel Lino – Fer Lopez, Oroz, Febas, Gabri Veiga – Borja Iglesias, Mikautadze. Und obwohl Guardiola.#4 personell durchmischte, litt die Dominanz der Hausherren darunter kaum. Celta kam auf 55 Prozent Ballbesitz, neun Offensivaktionen und satte acht Abschlüsse, während Levante zwar ebenfalls auf acht Offensivmomente kam, aber nur zweimal wirklich auf das Tor zielte. Die Partie war damit keineswegs ein vollkommen einseitiger Spaziergang, doch über weite Strecken klar in himmelblauer Hand. Tore fielen allerdings erst nach der Pause. In Minute 47 ging Oroz bis zur Grundlinie durch, Aleix Febas verlängerte die Hereingabe per Kopf und am zweiten Pfosten stand Borja Iglesias genau dort, wo ein Mittelstürmer mit seinem Profil stehen muss: 1:0. Ein Tor, das nicht nur für die Führung sorgte, sondern auch das Spiel endgültig auf Celtas Spur brachte. Die Entscheidung fiel dann in Minute 83 – und sie hatte Klasse. Ecke Fer Lopez zentral vor den Strafraum, dort steht wie einstudiert Gabri Veiga, der nimmt ihn aus rund 20 Metern per Volley und jagt ihn traumhaft zum 2:0-Endstand in die Maschen. Ein Treffer mit Kategorie Postkartenmotiv. Guardiola.#4 zeigte sich entsprechend zufrieden und sprach von einem seriösen, kontrollierten Auftritt, in dem auch jene Spieler überzeugten, die zuletzt nicht immer in der ersten Reihe standen: "Gute Leistung von allen, ein Sieg für das Kollektiv!"


    Georges Mikautadze

    Führungstreffer gegen Real Madrid: Celtas Georges Mikautadze


    Noch deutlich höher zu bewerten war dann allerdings, was wenige Tage später in Madrid geschah. Am 31. Spieltag ging es zu Real Madrid, diesmal also nicht bloß zu einem großen Namen, sondern in ein direktes Duell im Rennen um die Champions League-Plätze. Vierter gegen Dritter, zwei Punkte Abstand – die Ausgangslage war klar. Rund 84.500 Zuschauer sahen im Estadio Santiago Bernabéu jedoch keinen offenen Schlagabtausch, sondern eine taktisch ausgesprochen disziplinierte und intelligente Vorstellung der Gäste aus Galizien. Real trat im erwarteten 3-6-1 an, Celta stellte auf ein 5-3-2 um: Samba – Joao Mario, Murillo, Javi Rodriguez, Mandava, Samuel Lino – Barrenetxea, Gabri Veiga, Borja Sainz – Iago Aspas, Mikautadze. Die Rollenverteilung war schnell sichtbar. Celta überließ den Königlichen Ball und Raum, Real hatte mit 55 Prozent etwas mehr Ballbesitz. Doch genau das schien Teil des Plans zu sein. Die Zweikampfwerte waren weitgehend ausgeglichen, Real kam auf acht Offensivaktionen, Celta durch Umschalten und Pressing sogar auf neun. Noch aussagekräftiger: Real brachte nur einen echten Abschluss auf das Tor von Brice Samba, Celta immerhin zwei – und genau diese zwei saßen. In Minute 18 griff das hohe Pressing der Galizier zum ersten Mal entscheidend. Iago Aspas eroberte den Ball, zog bis zur Grundlinie und brachte eine scharfe Hereingabe auf den ersten Pfosten. Georges Mikautadze war schneller als Jacobo Ramón und traf zur Führung. 0:1. Und quasi direkt danach folgte bereits das zweite Ausrufezeichen. Real spielte hinten herum, verlor im Mittelfeld den Ball und nach dem Ballverlust an Celta foulte Jacobo Ramón Gabri Veiga. Den fälligen Freistoß brachte Borja Sainz scharf auf den kurzen Pfosten, wo Ander Barrenetxea schneller als N’Golo Kante war und per Kopf auf 0:2 stellte. Gleichzeitig der Endstand. Real fand danach kaum Mittel, um Celta wirklich zu erschüttern. Zu wenig Durchschlagskraft, zu wenig Präzision, zu wenig Ideen gegen einen Gegner, der defensiv diszipliniert und taktisch sehr wach wirkte. Guardiola.#4 sprach nach der Partie von einer echten Top-Leistung seiner Mannschaft und verwies zu Recht auf die tabellarische Wirkung: Vier Punkte Vorsprung auf Rang vier, fünf auf Real Madrid selbst – das sind in dieser Saison keine Kleinigkeiten, sondern echte Big Points. So endet die Woche für Celta Vigo mit zwei Siegen, zwei Zu-Null-Spielen und einem weiteren Beleg dafür, dass diese Mannschaft mittlerweile mehr kann als nur an guten Tagen attraktiv spielen. Gegen Levante zeigte sie Geduld und Wucht, gegen Real Madrid Reife, Disziplin und taktische Klarheit. Genau diese Bandbreite macht den derzeitigen Lauf so belastbar. Celta bleibt damit nicht nur auf Kurs Europa, sondern setzt sich im oberen Drittel der Tabelle zunehmend fest. In der nächsten Ausgabe von O.Faro.Celeste kehrt die Rubrik Celta's Player to watch zurück. Diesmal im Fokus: Ander Barrenetxea – ein Spieler, der zuletzt nicht nur mit Tempo und Tiefe, sondern auch mit wachsendem Einfluss auf Celtas Offensivspiel auf sich aufmerksam gemacht hat.

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    +++ BREAKING: Eingewechselt bei 0:7-Sieg - Anxo Rodriguez und Andres Antañon mit Einsatzzeit gegen EM-Gastgeber Wales +++


    Celta's Player to watch #6

    - Ander Barrenetxea: Der baskische Pfeil -


    Vigo - Nach Borja Sainz, Fer Lopez, dem Club de los Hugos, Javi Rodriguez und Borja Iglesias rückt in der nächsten Ausgabe von Celta's Player to watch ein Spieler in den Mittelpunkt, der in Vigo längst nicht mehr bloß als talentierter Flügelmann wahrgenommen wird, sondern als gereifter Unterschiedsspieler. Ander Barrenetxea ist dabei ein interessanter Fall. Einerseits fühlt es sich so an, als sei er schon ewig im Profifußball unterwegs. Andererseits ist der Baske immer noch erst 24 Jahre alt. Vielleicht liegt genau darin ein Teil seines Reizes: Barrenetxea wirkt gleichzeitig vertraut und entwicklungsfähig, er ist kein rohes Versprechen mehr – aber auch noch längst kein in seiner Entwicklung abgeschlossener Spieler. Geboren am 27. Dezember 2001 in Donostia-San Sebastian, gab das ehemalige baskische Wunderkind bereits am 1. Oktober 2019 sein Profidebüt für Real Sociedad. Und zwar ausgerechnet in einem baskischen Duell vor heimischer Kulisse gegen Deportivo Alaves. Damals war Barrenetxea gerade einmal 17 Jahre, neun Monate und ein paar Tage alt. Es folgten 80 Einsätze für die erste Mannschaft der Txuri-Urdin mit 15 Toren und neun Vorlagen, dazu 31 Partien für die B-Mannschaft mit zwei Treffern und acht Assists. Dass ein Spieler mit dieser Vita früh Begehrlichkeiten weckt, ist wenig überraschend. Bei Guardiola.#4 war das nicht anders. Celtas Manager blickte schon früh immer wieder sehnsüchtig nach Donostia, jener wunderschönen baskischen Hafenstadt mit einem der herrlichsten Strände Europas - vielleicht sogar der ganzen Welt. Eigene Erfahrungen von der Stadt und von 'La Concha' helfen da freilich nicht bei der objektiven Berichterstattung. Lange blitzte Guardiola.#4 mit Offerten bei verschiedenen Trainern und sportlichen Verantwortlichen ab. Doch am 17. Januar 2022 änderte sich das. Der Celta-Coach erinnert sich daran bis heute mit bemerkenswerter Präzision. Er habe damals zuhause auf dem Sessel gelümmelt, das Feuer im Ofen genossen und eigentlich Assassin's Creed: Black Flag auf der PlayStation 4 gespielt, ehe es in den finalen digitalen Verhandlungen mit dem damals schon hochgeschätzten baskischen Fantasten -MK- zur Einigung kam. Für galizische Verhältnisse war der Deal gigantisch. Celta Vigo hatte sich vorab erstmals phänomenal für die UEFA Champions League qualifiziert und zahlte einen hohen Preis für den damals frisch 20-jährigen Flügelflitzer. Lucas Ocampos, eine der tragenden Säulen des Königsklassen-Einzugs, wechselte nach Donostia, ebenso Pervis Estupiñan, Jose Fontan und Sergio Carreira. Dazu kam eine zusätzliche Ablöse in Höhe von 27.000.000 Euro, die in Richtung Vigo floss. Viel Kapital, viel Risiko, viel Potenzial. Und dann kamen die Rückschläge. Vor allem der Oberschenkelmuskelriss traf Barrenetxea hart, dazu gesellten sich immer weitere Muskelverletzungen, die den Fluss seiner Entwicklung immer wieder unterbrachen. Guardiola.#4 spricht auch heute noch spürbar mitfühlend darüber: "Der Oberschenkelmuskelriss war schwer zu verdauen, auch für mich. Für Ander brach damals die Welt zusammen. Aber wir glaubten weiter an ihn, unterstützten ihn so gut es ging und er kämpfte sich zurück." Gerade solche Passagen erklären viel darüber, warum Barrenetxea in Vigo inzwischen nicht bloß ein wertvoller Spieler, sondern auch eine kleine Identifikationsfigur ist. Seine Entwicklung war eben nicht nur linearer Aufstieg, sondern auch Kampf, Geduld und Wiederaufstehen nach immer wiederkehrenden Rückschlägen im Heilungsprozess.


    Ander Barrenetxea

    Will hoch hinaus mit Celta Vigo: Ander Barrenetxea


    Spielerisch bringt 'Barrene', wie es auf seinem Trikot steht, ohnehin ein Profil mit, das modernen Offensivfußball sehr gut abbildet. Der Rechtsfuß fühlt sich auf dem linken Flügel besonders wohl, wo er invers nach innen ziehen, Tempo aufnehmen und den finalen Ball suchen kann. Doch sein linker Fuß ist ebenfalls alles andere als bloßes Standbein. Darüber hinaus kann er auch auf der rechten offensiven Seite spielen, im linken wie rechten Mittelfeld agieren und hat zwischenzeitlich sogar als Rechtsverteidiger ausgeholfen. Gerade diese Vielseitigkeit macht ihn für Celta so interessant. Seit der Winterpause 2026 wird er verstärkt rechts eingesetzt – und genau das verändert die Statik der Mannschaft. Vereinslegende Iago Aspas bringt es mit einem Augenzwinkern auf den Punkt: "Das ist quasi wie ein Neuzugang für uns, dass Ander jetzt über die rechte Seite attackiert." Barrenetxea selbst sieht das ähnlich gelassen wie offensiv: "Dass ich nun auf der rechten Seite starte, ist fantastisch – so können wir beide gleichzeitig auflaufen, als baskische Flügelzange." Gemeint ist natürlich Borja Sainz, ebenfalls Baske, ebenfalls Außenspieler und früh in dieser Saisonvorbereitung ein Konkurrent um Einsatzzeit. Doch aus Rivalität wurde in Vigo keine Reibung, sondern Antrieb. Barrenetxea lächelt, wenn er darüber spricht: "Konkurrenz bringt den Kader weiter. Borja war zu Beginn einfach etwas besser als ich in die Saison gestartet, deshalb habe ich mich in jedem Training und in jeder Spielminute richtig reingehängt." Genau das ist in seinen jüngsten Auftritten auch sichtbar geworden. Barrenetxea wirkt entschlossener, robuster, variabler – und vor allem zunehmend einflussreich. Für Celta Vigo steht der 24-Jährige inzwischen bei 301 Pflichtspielen, 41 Toren und 54 Vorlagen. Das ist längst keine Talentbilanz mehr, sondern die eines festen, produktiven Kaderbausteins. Ende März folgte zudem das Debüt für die spanische Nationalmannschaft. Beim 0:0 gegen Ägypten lief Barrenetxea 73 Minuten als Linksaußen auf – ein weiterer Fingerzeig, dass seine Entwicklung nicht nur in Vigo, sondern auch darüber hinaus registriert wird. Und auch körperlich scheint der Baske inzwischen endlich auf jener Stufe angekommen zu sein, die ihm über längere Zeit verwehrt blieb. „Seit gut einem Jahr fühle ich mich so fit wie noch nie, habe keinerlei Schmerzen gehabt – nur Muskelkater nach den Trainingseinheiten, aber das ist ja gewollt“, witzelt der Flügelspieler. Was bleibt, ist ein Spieler, der sich sichtbar wohlfühlt in Galizien. Einer, der Verantwortung nicht nur akzeptiert, sondern zunehmend sucht. "Ich fühle mich sehr wohl hier und mag es, Verantwortung zu übernehmen – und ich tue das auch immer mehr", sagt Barrenetxea. Dass dabei der Blick nach vorne klar bleibt, versteht sich fast von selbst. "Ich will wieder in die Champions League. In der Saison 2022-1 haben wir Königsklasse gespielt, das war damals auch mit ein Grund für den Wechsel nach Vigo. Zwei Tore und eine Vorlage in fünf Partien ist nicht ganz so schlecht, aber daran würde ich gerne weiter arbeiten." Das klingt nicht nach einem Spieler, der satt ist. Eher nach einem, der gerade erst begriffen hat, wie gut er wirklich werden kann. Ander Barrenetxea ist damit ein sehr passender Protagonist für diese Rubrik. Nicht, weil er der lauteste oder spektakulärste Name im Kader wäre. Sondern weil sich an ihm exemplarisch zeigt, was aus Talent mit Geduld, Vertrauen und Vielseitigkeit werden kann. Vom baskischen Wunderkind zum gereiften Flügelspieler, vom Verletzungspech zur Stabilität, von der linken Seite inzwischen bis hin zur rechten Offensivbahn – Barrenetxea ist in Vigo mehr als nur eine Option geworden. Er ist eine echte Säule. Und die ist pfeilschnell. In der nächsten Ausgabe von O.Faro.Celeste geht es wieder zurück auf den Platz. In LaLiga warten die Spieltage 32 und 33 – zunächst zuhause gegen den Abstiegskandidaten FC Getafe, anschließend auswärts im Duell um die internationalen Plätze, beim FC Villarreal.

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    +++ BREAKING: Startelf und 75 Minuten gegen Dänemarks U19 - Andres Antañon mit weiterem Einsatz bei U19-EM in Wales +++


    Kontrolle daheim, Kaltstart in der Keramikschüssel

    - Celta schlägt Getafe souverän und stolpert beim Gelben U-Boot -


    Vigo - Zwei Spiele, zwei sehr unterschiedliche Gefühlslagen – und damit eine Woche, die nur bedingt zum derzeitigen Saisonverlauf von Celta Vigo passt. Zuhause gegen den abstiegsbedrohten FC Getafe ließen die Galizier kaum Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen und holten einen verdienten Sieg mit Kontrolle, Wucht und einem weiteren Panda-Moment. Wenige Tage später beim FC Villarreal sah das Bild anders aus: Dort wurde aus einer engen, defensiv geprägten Partie ein kleiner Rückschlag im Rennen um die Plätze für die UEFA Champions League. Unter dem Strich bleibt damit eine Woche, in der Celta erst seine Reife bestätigte und dann spürte, wie schmal die Luft im oberen Tabellendrittel geworden ist. Am 32. Spieltag empfing Celta Vigo den abstiegsbedrohten FC Getafe im Balaídos. 88.770 Zuschauer sahen Vigo im flachen 4-4-2: Samba – Joao Mario, Murillo, Raul Albiol, Reinildo Mandava – Barrenetxea, Gabri Veiga, Oroz, Borja Sainz – Iago Aspas, Mikautadze. Die Gäste liefen in einem 5-4-1 mit Raute auf und hofften erkennbar darauf, die Partie eng und unangenehm zu halten. Doch Celta übernahm früh die Kontrolle. Zwar rotierte Guardiola.#4 in der Defensive etwas durch, doch gerade dort rückte ein Spieler sofort ins Zentrum der Aufmerksamkeit: Reinildo Mandava. In Minute 18 brachte Gabri Veiga eine Ecke scharf in den Strafraum, Mandava stieg hoch und wuchtete den Ball robust zur Führung in die Maschen. Es war ein Treffer, der der Partie schnell eine klare Richtung gab. Celta hatte fortan mehr Ballbesitz, gewann deutlich mehr Zweikämpfe und ließ Getafe kaum zur Entfaltung kommen. Die Zahlen unterstrichen das: 11:5 Offensivaktionen und 4:0 Torschüsse sprachen eine ziemlich deutliche Sprache. Den Schlusspunkt setzte dann einmal mehr Borja Iglesias – und zwar fast schon in seiner Lieblingsrolle als Joker mit sofortigem Ertrag. Gerade einmal zwei Minuten nach seiner Einwechslung traf der Panda in Minute 58 zum 2:0-Endstand. Borja Sainz legte auf Gabri Veiga ab, der schickte Iglesias in die Spitze und der setzte sich gegen Francesco Acerbi durch, ehe er aus 20 Metern in den Giebel feuerte. Ein schöner, klarer Sieg für die Galizier, der sportlich kaum Fragen offenließ. Guardiola.#4 sprach danach von einem sehr seriösen Auftritt und hob hervor, dass seine Mannschaft gegen einen Gegner mit großem Druck genau die richtige Mischung aus Geduld und Konsequenz gefunden habe und somit wichtige Punkte für die europäischen Plätze sichern konnte.


    Reinildo Mandava

    Mit Köpfchen zur Führung gegen Getafe: Celtas Reinildo Mandava


    Deutlich unangenehmer verlief dann die Reise zum FC Villarreal. Das Gelbe U-Boot hatte nach durchwachsener Hinrunde inzwischen eine sichtbar stärkere Rückrunde hingelegt und war auf Rang sechs geklettert. Celta reiste als Dritter an, entsprechend groß war die Bedeutung dieser Partie im erweiterten Kampf um die Plätze, die zur Königsklasse führen. Vor mehr als 51.400 Zuschauern im El Madrigal lief Villarreal in einem defensiv ausgerichteten 4-5-1 auf, Celta spiegelte die Vorsicht mit einem 5-3-2: Samba – Joao Mario, Murillo, Javi Rodriguez, Raul Albiol, Mandava – Barrenetxea, Gabri Veiga, Borja Sainz – Iago Aspas, Mikautadze. Samuel Lino fehlte weiterhin gesperrt nach seiner Roten Karte gegen Real Madrid, was der linken Seite naturgemäß etwas von ihrer üblichen Dynamik nahm. Celta ließ den Gegner bewusst kommen, überließ Villarreal den Ballbesitz und hoffte auf jene Momente, die in engen Auswärtsspielen oft den Unterschied machen. Das funktionierte im Grundsatz nicht schlecht, denn die wichtigen Zweikämpfe gingen durchaus häufig an die Galizier. Doch offensiv blieb der Ertrag sehr überschaubar. Villarreal kam auf acht Offensivaktionen und vier Abschlüsse, Celta nur auf vier Offensivmomente und einen einzigen Abschluss. Hinzu kam ein früher personeller Dämpfer: Bereits nach vier Minuten musste Gabri Veiga mit einer gebrochenen Nase ausgewechselt werden, Aimar Oroz kam dadurch deutlich früher als geplant in die Partie. Der entscheidende Moment folgte schließlich in Minute 60. Freistoß für Villarreal seitlich am Strafraum, Hakan Calhanoglu brachte den Ball auf den langen Pfosten, Marc Cucurella setzte sich im Kopfballduell gegen Raul Albiol durch – und der Ball landete im Netz. 1:0, gleichzeitig auch der Endstand. Viel mehr passierte nicht mehr. Celta war nicht chancenlos, aber schlicht zu uninspiriert im letzten Drittel, um auf diesen Rückschlag noch eine echte Antwort zu finden. Guardiola.#4 sprach nach Abpfiff von einer unglücklichen Niederlage und einem kleinen Rückschlag im Duell um die Königsklasse. So endet die Woche mit einer zweigeteilten Wahrheit. Gegen Getafe zeigte Celta einmal mehr, wie stabil und reif diese Mannschaft inzwischen zuhause auftreten kann. In Villarreal hingegen wurde deutlich, dass enge Topspiele auf diesem Niveau oft nicht viele Fehler verzeihen – weder defensiv bei Standards noch offensiv in der eigenen Durchschlagskraft. Für die Tabelle ist das schmerzhaft, aber keineswegs verheerend. Für das Gefühl bleibt jedoch klar: Celta hätte an diesem Wochenende gerne mehr aus dem direkten Vergleich mitgenommen. In der nächsten Ausgabe von O.Faro.Celeste folgt eine Sonderausgabe zur U19-Europameisterschaft in Wales. Dort laufen mit Anxo Rodriguez und Andres Antañon gleich zwei Canteranos für Spanien auf – und das tun die Jungs durchaus erfolgreich.

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    +++ BREAKING: Erster Aufsteiger in LaLiga steht fest - Traditionsklub Racing Santander kehrt zurück ins spanische Oberhaus +++


    Goldene Generation mit galizischem Einschlag

    - Zwei U19-Europameister kehren nach Vigo zurück -


    Vigo - Manchmal erzählen internationale Nachwuchsturniere nicht nur von Titeln, Medaillen und großen Momenten, sondern auch davon, wie gut die Ausbildungsarbeit eines Vereins tatsächlich funktioniert. Für Celta Vigo lieferte die U19-Europameisterschaft in Wales genau so einen Beleg. Mit Innenverteidiger Anxo Rodriguez und Mittelfeldtalent Andres Antañon standen gleich zwei Canteranos im Aufgebot der spanischen Auswahl – und beide kehren nun als Europameister nach Galizien zurück. Ungeschlagen, ohne ein einziges Gegentor im gesamten Turnier und mit eigenen Spielanteilen an einer beeindruckenden Vorstellung von La Rojita. Der Start in das Turnier hätte deutlicher kaum ausfallen können. Gegen Gastgeber Wales gewann Spanien mit 7:0 und machte von Beginn an klar, dass der Weg zum Titel nur über die Iberer führen würde. Anxo Rodriguez kam zur zweiten Halbzeit in die Partie und sammelte damit direkt 45 Minuten auf internationaler Bühne. Andres Antañon wurde in der 74. Minute eingewechselt – und brauchte gerade einmal drei Minuten, um seinen ersten Wirkungspunkt zu setzen. In Minute 77 bereitete er den Treffer von Sergio Esteban zum 0:6 vor. Kein langes Abtasten, kein vorsichtiges Herantasten, sondern unmittelbarer Einfluss. Genau jene Eigenschaft also, die man in Vigo an dem hochveranlagten Mittelfeldspieler besonders schätzt. Im zweiten Gruppenspiel gegen Dänemark durfte Antañon dann erstmals von Beginn an ran. Spanien gewann erneut souverän, diesmal mit 3:0, und der Celta-Canterano stand 75 Minuten auf dem Platz. Damit war die Qualifikation für das Halbfinale bereits vor dem letzten Gruppenspiel gesichert. Gegen Deutschland ging es sportlich also um nichts mehr – theoretisch jedenfalls. Denn La Rojita dachte gar nicht daran, den Fuß vom Gas zu nehmen. Spanien fertigte den deutschen Nachwuchs mit 4:0 ab und beendete die Gruppenphase mit dreizehn Toren, null Gegentreffern und der maximalen sportlichen Autorität. In dieser Partie spielte Anxo Rodriguez über die vollen 90 Minuten und zeigte damit, dass er nicht nur als Ergänzungsspieler mitgereist war, sondern auch in der Startelf auf diesem Niveau bestehen kann. Antañon blieb diesmal auf der Bank. Im Halbfinale wartete Kroatien. Spanien blieb auch dort seiner Linie treu, gewann klar mit 3:0 und zog ohne Gegentor in das Endspiel ein. Anxo Rodriguez wurde nach 63 Minuten eingewechselt und half dabei, den Vorsprung sauber über die Zeit zu bringen. Antañon erlebte die Partie von der Seitenlinie. Damit stand fest: Spanien würde im Finale erneut auf Deutschland treffen. Und auch das zweite Aufeinandertreffen verlief aus Sicht des DFB-Nachwuchses unerfreulich. La Rojita gewann das Endspiel mit 2:0 und krönte ein nahezu perfektes Turnier mit dem Titel. Andres Antañon kam in Minute 73 in die Partie, Anxo Rodriguez folgte in der 88. Minute. Beide standen also auf dem Platz, als der Schlusspfiff ertönte und Spanien offiziell zum U19-Europameister gekrönt wurde.


    Spaniens U19 Europameister

    U19-Europameister: Celtas Anxo Rodriguez und Andres Antañon


    Über das gesamte Turnier hinweg sammelte Innenverteidiger Anxo Rodriguez damit 164 Spielminuten . Mittelfeldspieler Andres Antañon kam auf 108 Minuten und steuerte zusätzlich eine Torvorlage bei. Das sind keine Statistenrollen, sondern echte Spielanteile in einer Mannschaft, die durch das gesamte Turnier marschierte, ohne ein einziges Gegentor zu kassieren. Gerade für Innenverteidiger Rodriguez ist diese Bilanz naturgemäß ein besonderes Qualitätsmerkmal. Gleichzeitig zeigte Antañon, dass er auch in kurzen Einsatzfenstern Wirkung erzeugen kann und sich im zentralen offensiven Mittelfeld nicht hinter größeren Namen verstecken muss. Für Celta Vigo ist diese Europameisterschaft daher weit mehr als nur eine schöne Randnotiz. Zwei Spieler aus A Canteira und mittlerweile im Kader von RC Celta Fortuna tragen dazu bei, dass Spanien einen internationalen Titel gewinnt. Beide sammeln wichtige Erfahrungen, beide erhalten zusätzliche Bestätigung – und beide kehren mit Selbstvertrauen nach Vigo zurück. Dort wartet nun direkt die nächste Aufgabe. Im Schlussspurt der ersten Jugendliga soll RC Celta Fortuna noch einmal alles in die Waagschale werfen, um auch auf Vereinsebene im Nachwuchs nach dem Titel zu greifen. Guardiola.#4 zeigte sich entsprechend stolz: "Dass zwei unserer Jungs bei einem solchen Turnier echte Spielanteile bekommen und als Europameister zurückkehren, ist eine großartige Geschichte. Anxo und Andres haben sich diese Nominierungen verdient und bestätigt, dass sie auf diesem Niveau mithalten und gestalten können. Jetzt sollen sie diesen Rückenwind mitnehmen und RC Celta Fortuna im Saisonendspurt noch einmal helfen." Zugleich betonte der Manager, dass solche Turniere nicht nur sportlich, sondern auch persönlich enorm wertvoll seien. Drucksituationen, internationale Gegner, ein Finale – Erfahrungen, die sich im regulären Nachwuchsalltag nur schwer simulieren lassen. So endet die U19-Europameisterschaft aus galizischer Sicht mit einem goldenen Befund. Spanien dominiert das Turnier, bleibt ohne Gegentor und wird hochverdient Europameister. Anxo Rodriguez und Andres Antañon sind Teil dieser Geschichte – und bringen den Titel nun mit nach Vigo. Für A Canteira ist das ein weiterer sichtbarer Beweis dafür, dass die Ausbildungsarbeit des Vereins längst nicht nur lokal, sondern auch international Früchte trägt. In der nächsten Ausgabe von O.Faro.Celeste geht es wieder zurück zu den Profis und in den Endspurt von LaLiga. Am 34. Spieltag empfängt Celta Vigo Aufsteiger Real Oviedo, welcher den Klassenerhalt bereits nahezu gesichert hat und sich auf LaLiga 2026-2 einstellen kann. Anschließend wartet auswärts der FC Elche, der weiterhin tief im Abstiegskampf steckt und jeden Punkt dringend benötigt.

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    +++ BREAKING: Nächster Traditionsklub vor Rückkehr in LaLiga - RC Deportivo A Coruña mit guten Karten für den Aufstieg +++


    Zwischen Zittern und Zeichen setzen

    - Celta rettet Punkt gegen Oviedo und gewinnt wertvoll in Elche -


    Vigo - Der Saisonendspurt verlangt inzwischen nicht mehr nur nach Qualität, sondern vor allem nach Nerven. Jeder Punkt verändert die Ausgangslage, jedes Ergebnis der Konkurrenz schiebt die Tabelle neu zusammen. Celta Vigo bekam diese Dynamik an den Spieltagen 34 und 35 in zwei sehr unterschiedlichen Varianten zu spüren. Zunächst retteten die Galizier gegen Real Oviedo erst in letzter Minute einen Punkt, anschließend folgte beim abstiegsbedrohten FC Elche ein wichtiger Auswärtssieg. Vier Zähler aus zwei Spielen, sechs Punkte Vorsprung auf Rang fünf – und dazu ein besonderer Moment mit Santi Cazorla und Iago Aspas gemeinsam auf dem Feld. Am 34. Spieltag empfing Celta Vigo den Aufsteiger Real Oviedo vor 87.920 Zuschauern im Balaídos. Nach der Niederlage beim FC Villarreal standen die Galizier weiterhin auf Rang drei, während Oviedo als Tabellenelfter mit 40 Punkten bereits beruhigt auf eine weitere Saison in LaLiga blicken durfte. Celta lief erneut im flachen 4-4-2 auf und musste weiterhin auf den gesperrten Samuel Lino verzichten: Samba – Joao Mario, Murillo, Javi Rodriguez, Mandava – Barrenetxea, Gabri Veiga, Oroz, Borja Sainz – Iago Aspas, Mikautadze. Die Gäste hielten mit einem flachen 5-4-1 dagegen. Schon vor der Partie hatte es eine besondere Personalie gegeben. Altmeister Santi Cazorla war kurzfristig in den Kader aufgenommen worden. Der Plan: Sollte Celta früh klare Verhältnisse schaffen, sollte Cazorla gegen seinen Ex- und Jugendklub Real Oviedo erste Minuten im himmelblauen Trikot sammeln – möglichst gemeinsam mit Iago Aspas. Doch es kam anders, wie sich bereits vermuten lässt. Der Reihe nach: Schon nach vier Minuten musste Ander Barrenetxea verletzt vom Platz, für ihn kam Hugo Alvarez. Celta hatte insgesamt etwas mehr Ballbesitz, Oviedo agierte bissiger in den Zweikämpfen. In der Offensive lag die Überlegenheit dennoch klar bei den Hausherren. 13:5 Offensivaktionen und 9:3 Abschlüsse zeichneten ein deutliches Bild. Nur Tore fielen zunächst keine. Stattdessen traf nach der Pause der Aufsteiger: In Minute 51 brachte Thiago Fernandez einen Freistoß in den Strafraum, Gerard Martin köpfte zum 0:1 ein. Celta erhöhte den Druck, doch der Ball wollte nicht ins Tor. Gleichzeitig drangen die Live-Ergebnisse aus den anderen Stadien ins Rund und mit jeder Minute nahm die Nervosität zu. Als viele den Abend bereits abgehakt hatten, tauchte jedoch der Panda in Oviedos Strafraum auf. In Minute 90 erlief sich Iago Aspas den Ball kurz vor der Torauslinie, zog in den Strafraum, umkurvte seinen Gegenspieler und spielte scharf zum Elfmeterpunkt. Dort lauerte Borja Iglesias und traf zum mehr als nur erlösenden 1:1 und dem gleichzeitigen Endstand der Partie. Guardiola.#4 sprach von einem enttäuschenden Ergebnis, aber auch von einer wichtigen Reaktion: "Wir hatten genug Möglichkeiten, um dieses Spiel zu gewinnen, waren vor dem Tor aber nicht sauber genug. Dass wir trotzdem bis zur letzten Minute immer wieder anlaufen und uns noch den Punkt holen, sagt viel über die Mannschaft aus." Auch zur Personalie Cazorla äußerte er sich: "Natürlich hätten wir ihm gerne heute seine ersten Minuten gegeben. Aber das Spiel hat es nicht hergegeben. Seine Chance wird kommen, wenn es sportlich passt."


    Santi Cazorla und Iago Aspas

    Hier noch Gegner, gegen Elche gemeinsam für Celta am Ball: Santi Cazorla und Iago Aspas


    Diese Chance kam wenige Tage später. Am 35. Spieltag reiste Celta zum FC Elche. Rang drei gegen Rang 19, allerdings mit deutlich mehr Spannung, als es die Tabelle vermuten ließ. Real Madrid hatte inzwischen ebenfalls wie Celta die 63 Punkte erreicht, Real Sociedad San Sebastian lag nur vier Zähler dahinter. Elche wiederum stand drei Punkte hinter dem rettenden Ufer und kämpfte um den Klassenerhalt. Nicht ganz 32.000 Zuschauer im Estadio Manuel Martinez Valero sahen einen forsch auftretenden Gastgeber im 3-4-3. Celta setzte erneut auf das flache 4-4-2: Samba – Murillo, Javi Rodriguez, Mandava, Samuel Lino – Barrenetxea, Gabri Veiga, Oroz, Borja Sainz – Iago Aspas, Mikautadze. Elche hatte leichte Vorteile im Ballbesitz, gewann mehr Zweikämpfe und kam auf elf Offensivaktionen sowie fünf Abschlüsse auf das Tor von Brice Samba. Celta verzeichnete neun Angriffssituationen und drei Abschlüsse. Der Unterschied lag in der Effizienz. Bereits in Minute zehn brachte Gabri Veiga einen Freistoß auf den kurzen Pfosten. Amir Murillo löste sich schneller als sein Gegenspieler aus dem Gedränge heraus und köpfte den Ball ins lange Eck. In Minute 36 folgte das 0:2. Wieder war Gabri Veiga der Ausgangspunkt. Er schickte Ander Barrenetxea, der sich im Dribbling durchsetzte und in den Strafraum spielte. Dort wartete der andere Teil der baskischen Flügelzange: Borja Sainz schloss aus rund 14 Metern unhaltbar ab. Elche griff weiter an, blieb jedoch lange ohne letzte Konsequenz. Erst in Minute 83 nutzte Antony eine Misskommunikation in der galizischen Hintermannschaft zum 1:2. Plötzlich wurde es noch einmal eng. Vier Minuten später folgte dennoch der besondere Moment: Santi Cazorla betrat erstmals das Feld für Celta Vigo – möglicherweise für seine ersten und zugleich letzten Minuten im himmelblauen Trikot und vielleicht sogar für die letzten in seiner bis dato langen und erfolgreichen Karriere als Fußballer. Und er tat es gemeinsam mit Iago Aspas. Celta brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. Guardiola.#4 zeigte sich erleichtert: "Wir wussten, dass Elche mit allem kommen würde. Sie kämpfen um ihre Existenz in dieser Liga. Wir waren heute effizient und haben das Spiel am Ende mit Erfahrung verteidigt." Zum Debüt Cazorlas ergänzte er: "Santi und Iago gemeinsam auf dem Platz zu sehen, ist etwas Besonderes. Er hat sich diese Minuten verdient und uns in der Schlussphase mit seiner Ruhe geholfen. Es bedeutet allen sehr viel, dass er für Celta Vigo auflaufen konnte." Der Sieg gewann durch die Ergebnisse der Konkurrenz zusätzlich an Wert. Real Madrid verlor zuhause überraschend mit 1:2 gegen die SD Eibar, Real Sociedad San Sebastian kam gegen Real Betis Sevilla nicht über ein 1:1 hinaus. Damit liegt Celta nun sechs Punkte vor Rang fünf. Perfekt war diese Woche nicht. Dafür fehlte gegen Oviedo zu viel Präzision, dafür wurde es in Elche zum Ende unnötig eng. Aber Celta holte vier Punkte, bewies Moral, nutzte die Patzer der Konkurrenz und bleibt damit auf Kurs Königsklasse. In der nächsten Ausgabe von O.Faro.Celeste richtet sich der Blick abseits des Rasens auf eine Bewerbung mit ganz großer Bühne. Celta Vigo hat sein Konzept für die Austragung des Finales der diesjährigen UEFA Champions League eingereicht – unter dem Zeichen von #VG26 - Europas größter Fußballnacht am Atlantik. In Galizien. In Vigo.

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    +++ BREAKING: O Noso Derbi in 2026-2 - Traditionsklub RC Deportivo A Coruña kehrt auch fix als Aufsteiger in LaLiga zurück +++


    #VG26 als möglicher Appetizer

    - Vigo bewirbt sich um Ausrichtung des Champions League-Finales -


    Vigo - Celta Vigo hat seine Bewerbung um die Austragung des Finales der UEFA Champions League 2026-1 offiziell eingereicht. Unter dem Zeichen #VG26 wirbt der Klub nicht nur mit dem Estadio Balaídos, sondern mit einer ganzen Stadt und Region. Europas größtes Klubspiel soll dort stattfinden, wo Fußballkultur, maritime Identität und echte Stadionatmosphäre zusammentreffen: In Vigo, in Galizien und unmittelbar am Atlantik. Bis zum 31. Juli 2026 läuft der Auswahlprozess, anschließend wird zeitnah mit der Entscheidung gerechnet. Einziger Konkurrent um die Ausrichtung ist pikanterweise Real Sociedad San Sebastian, jener baskischer Klub also, der noch mit Celta um einen Startplatz in der UEFA Champions League 2026-2 konkurriert. Davon unabhängig steht mittlerweile auch die Finalpaarung fest: Der FC Schalke 04 trifft auf den französischen Meister FC Stade Rennes. Eine traditionsreiche Arbeiterstadt aus dem Ruhrgebiet und ein Klub aus der traditionsreichen und keltisch angehauchten Bretagne würden damit ausgerechnet in einer galizischen Hafenstadt um Europas wichtigsten Vereinstitel spielen. Zur Erzählung von #VG26 könnte diese Begegnung kaum besser passen. Im Mittelpunkt der Bewerbung steht das inzwischen auf 100.000 Plätze angewachsene Estadio Balaídos. 40.000 Stehplätze, 57.000 Sitzplätze und 3.000 VIP-Plätze bieten den notwendigen Rahmen für ein Finale dieser Größenordnung. Doch Celta argumentiert bewusst nicht nur mit Zahlen. Das Stadion ist über Jahre hinweg gewachsen und tief im städtischen Leben verankert. Es wirkt nicht wie eine austauschbare Eventarena, sondern wie ein Teil Vigos – und genau darin liegt seine besondere Stärke. Wer die Stadt selbst erlebt hat, versteht diese Bewerbung ohnehin schnell. Vigo erschließt sich nicht über ein einzelnes Monument, sondern über Atmosphäre: Der Stadtteil Bouzas am Wasser, der Blick vom Monte O Castro, die Porta do Sol, O Berbes, der Hafen und die steilen Straßen dazwischen. Die Stadt ist rau, lebendig und wenig eitel. Sie drängt sich nicht auf, bleibt aber gerade deshalb dauerhaft im Gedächtnis. Das Balaídos taucht zwischen den Straßenzügen nicht wie ein touristischer Programmpunkt auf, sondern wie ein Versprechen auf unzählige fantastische Fußballabende voller Emotionen und Spektakel.


    VG26

    Slogan und Logo für ein fantastisches Finale: #VG26


    Dementsprechend wirkt dieser Ort an Spieltagen bereits heute wie für große europäische Nächte geschaffen. Wenn die Schals gehoben werden, die Hymne erklingt und sich das Spielfeld vor den Rängen öffnet, braucht es keine künstliche Inszenierung. Der Fußball gehört hier zur Stadt und Celta zu ihrem Selbstverständnis. Ein UEFA Champions League Finale würde deshalb nicht einfach in Vigo stattfinden. Es würde von Vigo getragen werden. Infrastrukturell verweist die Bewerbung auf den Flughafen Vigo-Peinador sowie die zusätzlichen Verbindungen über Santiago de Compostela und Porto. Unterkünfte, innerstädtische Mobilität und Veranstaltungsflächen sollen zeigen, dass die Stadt nicht nur emotional, sondern auch organisatorisch für eine solche Finalnacht bereit ist. Besonders gelungen ist der Slogan selbst. #VG26 steht direkt für Vigo, lässt sich zugleich aber als Verbindung aus Vigo und Galizien lesen. Die 26 verweist selbsterklärend auf das Jahr des Endspiels. Damit bringt das Kürzel den Kern der Bewerbung auf den Punkt: Es bewirbt sich nicht bloß ein Stadion oder ein Verein. Es bewirbt sich eine Stadt gemeinsam mit ihrer Region, ihrer Kultur und ihrer fußballerischen Identität. Nun heißt es abwarten. Bis zum 31. Juli liegen die Argumente auf dem Tisch: Ein Balaídos mit 100.000 Plätzen, eine authentische Fußballstadt, eine vom Atlantik geprägte maritime Region und mit Schalke gegen Rennes eine Finalpaarung, die wie geschaffen für diesen Austragungsort wirkt: #VG26 – Vigo und Galizien für Europas größte Fußballnacht am Atlantik. In der nächsten Ausgabe von O.Faro.Celeste richtet sich der Blick wieder auf den Saisonendspurt in LaLiga. Zunächst empfängt Celta Vigo am 36. Spieltag den weiterhin abstiegsbedrohten RCD Espanyol im heimischen Balaídos. Anschließend wartet bei Real Sociedad San Sebastian ein weiteres direktes Duell um die europäischen Plätze.

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    +++ BREAKING: Weiterer Traditionsklub vor Rückkehr ins spanische Oberhaus - Rayo Vallecano mit Vorteil im Aufstiegskampf +++


    Königsklasse gesichert, Rang drei zementiert

    - Celta bezwingt Espanyol und macht im Baskenland Rang drei klar -


    Vigo - Zwei Spieltage vor dem Ende der Saison hat Celta Vigo endgültig Klarheit geschaffen. Mit einem effizienten Heimsieg gegen den abstiegsbedrohten RCD Espanyol und einem hart erarbeiteten Punkt bei Real Sociedad San Sebastian sicherten sich die Galizier nicht nur die Rückkehr in die UEFA Champions League, sondern auch vorzeitig den dritten Tabellenplatz. Sieben Tore brauchte es dafür nicht, auch keine spielerischen Galavorstellungen über 90 Minuten. Stattdessen zeigte Celta genau jene Qualitäten, die diese Saison geprägt haben: Effizienz, taktische Anpassungsfähigkeit, Widerstandskraft – und einen Iago Aspas, der im entscheidenden Moment noch immer weiß, wo das Tor steht. Am 36. Spieltag empfingen die Celestes zunächst vor 89.460 Zuschauern im Balaídos den RCD Espanyol. Für beide Mannschaften zählte im Saisonendspurt eigentlich nur ein Sieg: Celta wollte den Champions League-Rang sichern, die Gäste benötigten dringend Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Beide Teams liefen im 4-3-3 auf, wobei Espanyol mit zwei defensiven Mittelfeldspielern etwas vorsichtiger agierte. Guardiola.#4 setzte dagegen auf eine offensive Besetzung: Samba – Murillo, Javi Rodriguez, Mandava, Samuel Lino – Aleix Febas, Oroz – Gabri Veiga – Iago Aspas, Mikautadze, Borja Sainz. Bereits nach vier Minuten schlug Celta zu. Aleix Febas brachte eine Ecke in den Strafraum, Iago Aspas stieg hoch und köpfte zur frühen Führung ein. Don Iago war damit sofort auf Betriebstemperatur, während auf der Bank kurz darauf leichte Verwirrung ausbrach. Amir Murillo verließ bereits in Minute sechs das Feld, Joao Mario kam in die Partie. Geplant war dieser Wechsel durchaus – allerdings erst ungefähr eine Stunde später. Guardiola.#4 erklärte die kuriose Szene nach dem Spiel: "Es gab ein kleines Missverständnis mit meinem Co-Trainer. Während ich mit Mannschaftsarzt Dr. Cota noch darüber diskutiert habe, was er Iago wieder auf den Ernährungsplan geschrieben hat, wurde der Wechsel schon durchgeführt. Eigentlich war das für die 60. Minute bei einer Führung vorgesehen, nicht für die sechste. Aber Joao war sofort bereit." Auswirkungen auf den Spielverlauf hatte das Missverständnis kaum. Espanyol hielt dagegen, Celta blieb in den entscheidenden Situationen aber gefährlicher. In Minute 41 schlug Gabri Veiga einen Diagonalball an das Strafraumeck, Borja Sainz gewann das Kopfballduell und der Ball fiel dem einlaufenden Iago Aspas vor die Füße. Der Altmeister fackelte nicht lange und ließ David Soria aus kurzer Distanz keine Chance. 2:0, Aspas-Doppelpack und eine komfortable Ausgangslage zur Pause. Dort wechselte Guardiola.#4 wie vorgesehen: Borja Iglesias und Ander Barrenetxea kamen für Mikautadze und den Doppeltorschützen. Celta verwaltete die Partie anschließend weitgehend clever, musste nach der fragwürdigen Gelb-Roten Karte gegen Javi Rodriguez in Minute 71 jedoch in Unterzahl weiterspielen. Die Gäste sammelten dadurch mehr Ballbesitz und kamen insgesamt auf mehr echte Abschlüsse, blieben aber lange ohne Ertrag. Erst in Minute 89 köpfte Omar El Hilali nach einem Freistoß zum 2:1 ein. Mehr ließ Celta nicht zu. Der Sieg war aufgrund der Effizienz verdient, auch wenn Espanyol gerade in der Schlussphase noch einmal Druck entwickelte. Für die Galizier bedeuteten die drei Punkte bereits die sichere Qualifikation für die Königsklasse. "Dass ich auf meine alten Tage nun doch noch einmal Königsklasse spiele - fantastisch", war Altmeister Iago Aspas begeistert und strahlte mit dem Flutlicht um die Wette.


    Iago Aspas

    Doppeltorschütze gegen RCD Espanyol: Celta-Ikone Iago Aspas


    Am 37. Spieltag ging es dennoch um einiges. Real Sociedad San Sebastian stand mit 60 Punkten auf Rang fünf, hatte nur noch geringe Chancen auf die Champions League und gleichzeitig den Druck der Verfolger im Nacken. Celta reiste mit 69 Zählern an, lag aber nur drei Punkte vor Real Madrid und wollte Rang drei verteidigen. Über 68.500 Zuschauer sahen in der Reale Arena die Txuri-urdin im 4-4-2 mit Raute, während Celta ein variables 4-5-1 wählte: Samba – Joao Mario, Murillo, Mandava, Samuel Lino – Aleix Febas – Iago Aspas, Oroz, Borja Sainz – Gabri Veiga – Mikautadze. Es entwickelte sich eine offensive und weitgehend ausgeglichene Partie. Die Basken hatten leichte Vorteile im Ballbesitz und in den Zweikämpfen, kamen auf zwölf Offensivaktionen gegenüber acht von Celta. Bei den wirklich gefährlichen Abschlüssen lagen allerdings die Galizier mit 6:3 vorne. Den ersten Treffer erzielten dennoch die Gastgeber. In Minute 22 brachte Alex Iwobi einen Freistoß in den Strafraum, Nayef Aguerd stieg am höchsten und köpfte zur Führung ein. Celta blieb ruhig, suchte weiter seine Momente und profitierte in Minute 71 von einem hitzigen Duell zwischen Alex Iwobi und Iago Aspas. Iwobi foulte den Kapitän und sah dafür die Ampelkarte. Den folgenden Freistoß schlug Borja Sainz an den langen Pfosten, wo sich Aleix Febas gut gelöst hatte und zum 1:1 einköpfte. Ausgerechnet der erst vor wenigen Wochen verpflichtete Mittelfeldspieler erzielte damit einen Treffer von großer tabellarischer Bedeutung. Mehr Tore fielen nicht, der Punktgewinn reichte jedoch vollkommen aus. Parallel trat Real Madrid wieder einmal ohne Trainer an und kassierte gegen den FC Villarreal eine deutliche 0:4-Niederlage. Damit wuchs Celtas Vorsprung auf vier Punkte an und Rang drei war einen Spieltag vor dem Saisonende endgültig gesichert. Guardiola.#4 zeigte sich entsprechend zufrieden: "Wir wussten, wie schwer es hier wird. Real Sociedad brauchte die Punkte selbst und hat uns viel abverlangt. Wir sind nach dem Rückstand aber ruhig geblieben und haben uns den Ausgleich verdient. Dass Aleix das Tor macht, freut mich besonders. Noch wichtiger ist aber, dass sich diese Mannschaft für eine sehr starke Saison belohnt hat. Wir spielen wieder Champions League und beenden die Saison sicher auf Rang drei." Celta Vigo hat damit vorzeitig erreicht, was vor der Saison zwar als vereinsinternes Hirngespinst durch die Gänge von A Madroa geisterte, aber keineswegs eine echte Zielvorgabe seitens des Präsidiums war. Gegen Espanyol sorgte die Effizienz für den Sieg, in San Sebastian reichten Geduld und Widerstandskraft für den entscheidenden Punkt. Die Galizier kehren nach 2022-1 in die Königsklasse zurück und lassen selbst Real Madrid endgültig hinter sich. In der nächsten Ausgabe von O.Faro.Celeste richtet sich der Blick wieder auf den Kader: Celta Vigo hat die Kaufoption für Raul Moro gezogen. Aus der bisherigen Leihe wird damit eine feste Verpflichtung – und aus einer temporären Verstärkung ein dauerhafter Bestandteil von RC Celta Fortuna.

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    +++ BREAKING: Aufstieg geglückt - Traditionsklub Rayo Vallecano steht nun als dritter Aufsteiger für LaLiga 2026-2 auch fest +++


    Teures Wort, klare Haltung

    - Celta zieht Kaufoption für Raul Moro trotz wirtschaftlicher Zweifel -


    Vigo - Manchmal ist ein Transfer vor allem eine sportliche Entscheidung. Manchmal eine wirtschaftliche. Und manchmal geht es zusätzlich darum, ob das gegebene Wort auch dann noch gilt, wenn es teuer wird. Bei Raul Moro trafen alle drei Ebenen aufeinander. Am 19. Juli 2026 zog Celta Vigo wie vereinbart die verpflichtende Kaufoption in Höhe von 43.000.000 Euro und band den bislang ausgeliehenen Außenspieler dauerhaft an den Klub. Damit wurde eine ungewöhnliche Transfergeschichte abgeschlossen, die im März mit dem großen Wechsel von Georges Mikautadze von Deportivo Alaves zu Celta begonnen hatte. Raul Moro war damals gemeinsam mit Pablo Torre zunächst nach Vitoria-Gasteiz gegangen, nur wenige Tage später jedoch in einem eigenständigen Geschäft nach Vigo zurückgekehrt. Exakt 2.000.000 Euro Leihgebühr und die verbindliche Kaufoption über weitere 43.000.000 Euro machten von Beginn an klar, dass es sich nicht um eine sentimentale Rückholaktion, sondern um eine erhebliche Investition in das Potenzial des jungen Flügelspielers handelte. Vier Monate später fiel der Vollzug wirtschaftlich deutlich schwerer als ursprünglich erhofft. Moro verlor in diesem Zeitraum 1.500.000 Euro an Marktwert und wird inzwischen nur noch mit 3.500.000 Euro bewertet. Sportlich war seine Saison keineswegs schwach: Für RC Celta Fortuna absolvierte er 21 Partien, erzielte fünf Treffer und bereitete acht weitere vor. Hinzu kamen zwei 90-minütige Einsätze für die Profis, einer davon noch vor dem kurzzeitigen Wechsel zu Alaves. Die erhoffte euphorische Entwicklung blieb dennoch aus. Moro war eine Säule der zweiten Mannschaft und zeigte regelmäßig sein Tempo, seine Direktheit und seine Fähigkeit, über die Außenbahn Gefahr zu erzeugen. Der ganz große Schritt, der eine Ablöse von insgesamt 45.000.000 Euro sportlich zumindest ansatzweise hätte rechtfertigen können, gelang ihm bislang aber nicht. Aus einer Investition in außergewöhnliches Potenzial wurde dadurch zunehmend eine wirtschaftliche Bürde. Hinzu kam, dass Celta in den vergangenen Monaten weitere erhebliche Summen in den Kader investierte. Nachwuchsstürmer Keke Topp kostete insgesamt 14.000.000 Euro, Aleix Febas weitere 23.000.000 Euro. Seit Anfang März mussten die Galizier somit mehr als 75.000.000 Euro erwirtschaften, um allein diese Verpflichtungen und die Kaufoption für Raul Moro bedienen zu können. Eine ausführliche Analyse der wirtschaftlichen Aktivitäten in der Saison 2026-1 wird noch folgen, doch schon jetzt steht fest, dass das Management in dieser Phase finanziell sehr genau planen musste. Deportivo Alaves erkundigte sich regelmäßig nach dem aktuellen Stand und gewährte Celta ein gestrecktes Zahlungsziel, das sogar die Verpflichtung von Aleix Febas erst ermöglichte. Vor dessen Transfer holten die Galizier deshalb ausdrücklich das Einverständnis der Verantwortlichen aus Vitoria-Gasteiz ein. "Das war nur fair", konstatierte Guardiola.#4.


    Raul Moro

    Warten auf den Breakout: Celtas Raul Moro


    Im Juli wurden die Gespräche noch einmal intensiver. Dabei stand offen im Raum, ob die ursprünglich vereinbarte Kaufoption inzwischen nicht deutlich über dem sportlichen Wert des Spielers lag. Unbestätigten Gerüchten zufolge bot Alaves sogar an, die Option auf 30.000.000 Euro zu reduzieren. Gemeinsam mit der Leihgebühr hätte Raul Moro Celta damit am Ende 32.000.000 Euro gekostet. Für Guardiola.#4 verursachte bereits dieses Entgegenkommen körperliche Schmerzen. Einerseits hatte er sein Wort gegeben und wollte die vereinbarte Summe zahlen. Andererseits verursachten auch 43.000.000 Euro für einen Spieler mit rückläufigem Marktwert und noch ausstehendem sportlichen Durchbruch durchaus körperliche Reaktionen. Am Ende setzten sich jedoch Haltung und Werte durch. Celta zog die Kaufoption in voller Höhe und bedankte sich ausdrücklich beim Management von Deportivo Alaves. "Alaves kam uns schon beim ursprünglichen Transfer von Georges Mikautadze entgegen und anschließend auch bei den ungeplanten Anschlussverhandlungen um Pablo Torre und Raul Moro", erklärte Guardiola.#4 und ergänzte: "Da wollten wir die Gutmütigkeit der Albiazules nicht erneut über Gebühr beanspruchen und außerdem zu unserem gegebenen Wort stehen. Grundsätzlich glauben wir weiterhin an das Potenzial von Raul Moro. Er muss es eben nur endlich abrufen." Genau darin liegt nun die sportliche Aufgabe. Raul Moro ist kein kurzfristiges Leihprojekt mehr, sondern eine der teuersten Zukunftsinvestitionen der jüngeren Vereinsgeschichte. Mit seinen fünf Toren und acht Vorlagen für RC Celta Fortuna hat er 2026-1 gezeigt, dass er Spiele beeinflussen kann. Gleichzeitig muss aus der vorhandenen Begabung zunehmend Verlässlichkeit werden. Tempo, Tiefenläufe und Eins-gegen-Eins-Stärke sind vorhanden, doch künftig wird es stärker darauf ankommen, diese Qualitäten regelmäßig auf höherem Niveau einzusetzen. Die große Konkurrenz auf den offensiven Außenbahnen macht diesen Weg nicht leichter. Borja Sainz und Ander Barrenetxea haben sich festgespielt, weitere Optionen stehen bereit. Moro muss deshalb nicht sofort die gesamte galizische Offensive tragen, wohl aber beweisen, dass die Investition mehr war als ein sehr teures Versprechen. Celta Vigo hat seinen Teil erfüllt. Der Klub hat gezahlt, Vertrauen ausgesprochen und sein Wort gehalten. Nun liegt es an Raul Moro, aus dieser außergewöhnlichen Transfergeschichte eine sportlich überzeugende zu machen. Mit dieser Verpflichtung endet zugleich die Berichterstattung im Juli von O.Faro.Celeste. Im August richtet sich der Blick zunächst auf das Saisonfinale in LaLiga. Anschließend folgen weitere sportliche und wirtschaftliche Analysen zur Saison 2026-1, zu Celtas Rückkehr in die UEFA Champions League und zu einem Kader, dessen Entwicklung längst nicht nur auf dem Platz bemerkenswert ist.

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    Copa del Rey-Finale 2016-2, 2019-2, 2021-1 II Europa League-Halbfinale 2018-1, 2024-2 II Conference League-Halbfinale 2023-1 II Champions League-Achtelfinale 2022-1 #championsleaguemitvigo :love: II Youth League-Sieger 2022-2

    Italienischer und ZOS-Trainer der Saison 2019-1 8o
    Coppa Italia-Finale 2019-2
    Europameister 2019-1 II Three Lions
    Spaniens Manager der Saison 2020-2, 2021-1

    Hugo Álvarez :-x

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    +++ TRIGGERWARNUNG: Dieser Text handelt von Verlust, Trauer und Schmerz. Mit der Bitte um Sensibilität und Rücksicht aller +++


    Die Welt dreht sich still weiter

    - Ein sehr persönlicher Text von dem Menschen hinter Guardiola.#4 -


    Vigo - Es ist still geworden in den letzten sechs Wochen um O.Faro.Celeste und um Celta Vigo. Dies hat einen traurigen Grund, über den ich heute hier schreiben möchte. Abgesehen von wenigen Ausnahmen war der Verlauf der Zeit seit dem 09. August 2026 eine schier unerträgliche Qual für meine Familie und für mich. Ich schreibe nun diese Zeilen, um sie mir von der Seele zu schreiben. Ohne KI, ohne den Wunsch auf Reaktionen, schon gar nicht für Coins oder virtuelles Geld hier bei ZOS. Ich schreibe, weil ich es nicht mehr aushalte. Seit besagtem Sonntag, dem 09. August 2026, dreht sich die Welt erbarmungslos weiter für mich – für meine Familie, für meine Frau. Aber dunkler, stiller. An jenem Sonntag, der sich zugleich mittlerweile so weit weg und doch immer noch so nah anfühlt, verstarb unser innig geliebter Hund urplötzlich und ohne jegliche Vorwarnung. Mitten vor unseren, mitten vor meinen Augen. Von der einen auf die andere Sekunde. Vom einen auf den anderen Herzschlag. Stille. Viel zu früh mit seinen sechseinhalb Jahren. Von dem einen Augenblick eines bis dato wunderbaren Wochenendes mit der Familie, hin zu einem Alptraum, der seitdem nicht endet. Brutales, hässliches Schicksal.

    Man möge mich nicht falsch verstehen. Wir alle haben wohl Schicksalsschläge erlitten, schon Tod und Trauer erlebt, schmerzliches Leid durch Verlust erfahren. Es geht hier auch nicht um irgendeine moralische Erhebung, nicht um das Aufwiegen von Verlusten oder Schicksalen. Weder in die eine noch in die andere Richtung und es wäre mir wirklich wichtig, dass dies auch von allen so gehalten wird. Jeder Mensch misst unterschiedlich, trauert und leidet auf eine andere Art und Weise. Wir haben nicht "nur einen Hund" verloren, sondern unser jüngstes Familienmitglied, unser Baby, mehr und mehr unseren heimlichen Lebensmittelpunkt unseres kleinen Familienglücks. Einen sensiblen, treuen, mutigen Begleiter, zu dem wir eine unheimlich tiefe und innige Verbindung bis tief ins Herz hinein hatten. Das mag für andere vielleicht nicht nachzuempfinden sein und das ist in Ordnung. Gleichermaßen werden andere Schicksale für mich vielleicht nicht nachzuempfinden sein und auch das muss in Ordnung sein.

    Man durchlebt diese Situationen immer und immer wieder. Macht sich Vorwürfe, hätte den Lauf der Zeit gerne anders gestaltet. Erlebt einerseits die vielen wunderbaren Erinnerungen in Gedanken, während andererseits das Bewusstsein zuschlägt, dass keine einzige weitere wunderbare Erinnerung mehr dazukommen wird. Und diese quälenden Augenblicke des Erlebten, die unbarmherzig aus dem dunklen Hinterhalt zuschlagen. Mir zerreißt es immer wieder das Herz. Ich will mir die Brust aufreißen, all den Schmerz aus mir heraus schreien, die Trauer, die Wut, diese schiere Ungläubigkeit über das Erlebte. Will alles loswerden. Will meinen Liebsten dieses fürchterliche Leid abnehmen, ertrage es nicht. Nur um wieder und wieder zu der Erkenntnis zu gelangen, dass wir nichts daran ändern können. Und dass er fort bleibt.


    Raul Moro

    Die Welt dreht sich still weiter


    Wir können uns nur gegenseitig stützen, die schönen Erinnerungen bewahren und darauf hoffen, dass es mit der Zeit erträglicher wird. Dieses Jahr war bisher eine hochemotionale Achterbahnfahrt der Gefühle. Zu Jahresbeginn ging es darum, sich mit dem nahenden Abschied vom Hund meiner Schwiegereltern auseinanderzusetzen. Das war sehr, sehr schwer und wenig erträglich. Wir vermissen sie täglich. Im Mai das komplette emotionale Gegenteil – ich habe mir endlich den Traum erfüllt und Celta Vigo vor heimischer Kulisse erlebt, diese Stadt, das galizische Gefühl. Über jene wunderbaren Momente schrieb ich im Juni, im ersten großen gemeinsamen Urlaub zu dritt, an einem Regentag. Geplant von vorne bis hinten mit Hund, auf den Hund abgestimmt hinsichtlich Reise und Unterkunft. Es war wunderbar und wir sind im Endeffekt unheimlich dankbar dafür, dass wir diese Reise mit all den schönen Erinnerungen erlebt haben – als kleine Familie. Dann hatte uns der Alltag wieder, der manchmal einfach herausfordernd genug ist. Mal mehr. Mal weniger. Abläufe spielten sich ein, es ging in geregelte Bahnen. Bis der 09. August 2026 kam und wir völlig brutal und erbarmungslos aus der Bahn geworfen wurden. Und nur schwerlich wieder zurück finden.

    Ich wünsche mir in dieser schnellen Welt manchmal etwas mehr Verständnis füreinander. Dass man sich in Erinnerung ruft, gerade in der digitalen Welt, dass es anderen mal schlecht geht, mal wieder besser. Dass man dies aber nur bedingt wahrnehmen kann und das ist anhand der Kommunikation auch nicht immer leicht. Mir geht es schlecht. Immer noch. Es wird aber irgendwann wieder besser sein, das braucht Zeit. Was es allerdings nicht braucht, sind Diskussionen. Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann ist es vielleicht stilles Mitgefühl. Kein Mitleid. Keinerlei aufgemachte Fässer, keine Nachrichten, keine Kommentare. Ich wünsche mir sehr, dass ich mit diesen Zeilen niemanden zu irgendetwas verleite, sondern einfach nur, dass diese Worte vielleicht etwas Heilendes an sich haben. Für mich. Respektvoll zur Kenntnis genommen, ohne Reaktion. In einer Community, in der ich mich tatsächlich auch traue, so etwas Hochemotionales und sehr Persönliches, verletzliches zu teilen. Weil Schreiben einfach manchmal etwas Heilendes an sich hat. Und weil das Leben weitergeht. Weil es weitergehen muss. Mit Narben auf der Seele und vor dem inneren Auge.

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    Copa del Rey-Finale 2016-2, 2019-2, 2021-1 II Europa League-Halbfinale 2018-1, 2024-2 II Conference League-Halbfinale 2023-1 II Champions League-Achtelfinale 2022-1 #championsleaguemitvigo :love: II Youth League-Sieger 2022-2

    Italienischer und ZOS-Trainer der Saison 2019-1 8o
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    +++ BREAKING: Neuer Flügelspieler für Celta Vigo? Galizier wohl mit erstem Angebot für PSV Eindhovens Couhaib Driouech +++


    Saisonfinale mit Schleife

    - Celta schlägt Valencia und beendet LaLiga-Saison auf Rang drei -


    Vigo - Nach einer besonderen und leider vor allem besonders traurigen Ausgabe arbeitet die Redaktion von O.Faro.Celeste daran, dass dort wieder so etwas wie Normalität einkehrt. Deshalb folgt heute, auch wenn es schon einige Wochen her ist, der Auftakt zum Saisonabschluss 2026-1 und zu sich daran anknüpfenden Sonderausgaben. Die Chronologie gibt etwas Halt, deshalb folgt nun der Bericht zum 38. Spieltag in LaLiga 2026-1. Die Schuhe wurden dafür nämlich noch einmal geschnürt – und Celta Vigo hat die LaLiga-Saison 2026-1 so beendet, wie diese Mannschaft über weite Strecken aufgetreten ist: Selbstbewusst, effizient und mit einem gehörigen Schuss Spektakel. Vor 89.260 Zuschauern im Balaídos bezwangen die bereits als Tabellendritter feststehenden Galizier den FC Valencia mit 2:1 und schraubten ihre Ausbeute damit auf stolze 73 Punkte. Für Celta ging es am 38. Spieltag weniger um tabellarischen Druck als um ein würdiges Schaulaufen vor heimischer Kulisse und darum, verschiedenen Spielern noch einmal Minuten an der Seite alter Weggefährten zu ermöglichen. Valencia reiste als Tabellenfünfzehnter an; ob die Fledermäuse theoretisch noch hätten absteigen können, lässt sich redaktionell aktuell nicht mehr zweifelsfrei rekonstruieren – fest steht jedenfalls: Sie taten es trotz der vorweggenommenen Niederlage nicht. Celta begann im flachen 4-4-2: Samba – Murillo, Javi Rodriguez, Raul Albiol, Samuel Lino – Barrenetxea, Gabri Veiga, Fer Lopez, Borja Sainz – Iago Aspas, Mikautadze. Die Gäste hielten im 4-3-3 dagegen. Und der Gastgeber benötigte gerade einmal neun Minuten für den ersten Jubel. Fer Lopez brachte einen Freistoß in den Strafraum, Iago Aspas löste sich am kurzen Pfosten und köpfte zur Führung ein. Don Iago Aspas Juncal zum Saisonabschluss – irgendwie musste es wohl so kommen. Lange Bestand hatte der Vorsprung allerdings nicht. Nur vier Minuten später leistete sich Celta im Spielaufbau einen unnötigen Ballverlust, Fabio Vieira nahm das Geschenk dankend an und traf zum 1:1. Danach entwickelte sich eine grundsätzlich ausgeglichene Partie in Bezug auf den Ballbesitz, wobei Celta deutlich bissiger in den Zweikämpfen auftrat und mit satten 17 Offensivaktionen wesentlich häufiger den Weg nach vorne suchte. Der kleine Schönheitsfehler: Nur vier dieser Angriffe endeten tatsächlich mit einem Abschluss auf das gegnerische Tor. Der FC Valencia kam seinerseits auf sieben Offensivaktionen und lediglich zwei echte Torabschlüsse.


    Borja Iglesias

    Siegtreffer zum Saisonabschluss: Celtas Borja Iglesias


    Zur Pause begann dann das angekündigte Schaulaufen. Borja Iglesias und Santi Cazorla kamen für Georges Mikautadze und Gabri Veiga in die Partie, später durfte ab Minute 70 auch Javi Rueda für Ander Barrenetxea noch einmal LaLiga-Luft sammeln. Und ausgerechnet einer dieser Wechselspieler setzte schließlich den Schlusspunkt unter Celtas Saison. In Minute 76 fasste sich Borja Iglesias aus gut 30 Metern ein Herz und drosch den Ball sehenswert unter die Latte. Ein Panda-Hammer zum 2:1, der gleichzeitig den 21. Ligasieg der Galizier besiegelte. Valencia fand darauf keine Antwort mehr, Celta brachte den Vorsprung souverän über die Zeit und durfte anschließend einen Saisonabschluss genießen, der hervorragend zum Gesamtbild passte. "Ich habe den Ball bekommen und mir gedacht: Warum eigentlich nicht?", grinste Siegtorschütze Borja Iglesias nach der Partie und fügte an: "Wenn der beim letzten Heimspiel so einschlägt, nimmt man das natürlich gerne mit. Vor allem wollten wir diese Saison vor unseren Fans mit einem Sieg beenden. 73 Punkte, Platz drei und Champions League – ich glaube, wir dürfen heute ein bisschen zufrieden sein." Ein bisschen ist dabei wohl deutlich untertrieben. Celta Vigo beendet die Saison mit 73 Punkten auf Rang drei, hatte ligaweit die drittwenigsten Niederlagen und krönt damit eine Spielzeit, die deutlich über den ursprünglichen Erwartungen lag. Die ausführliche sportliche Bilanz folgt noch – schließlich verdient eine solche Saison etwas mehr als ein paar abschließende Zeilen. In der nächsten Ausgabe von O.Faro.Celeste richtet sich der Blick zunächst jedoch nach unten beziehungsweise auf jene drei Vereine, die diesen Weg gerade in die andere Richtung genommen haben: Racing Santander, Rayo Vallecano und Deportivo A Coruña steigen in LaLiga auf. Drei Namen mit Tradition, Charakter und sehr unterschiedlichen Geschichten – und drei neue Gegner für Celta Vigo in der gar nicht mehr so weit entfernten Saison 2026-2.

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    Copa del Rey-Finale 2016-2, 2019-2, 2021-1 II Europa League-Halbfinale 2018-1, 2024-2 II Conference League-Halbfinale 2023-1 II Champions League-Achtelfinale 2022-1 #championsleaguemitvigo :love: II Youth League-Sieger 2022-2

    Italienischer und ZOS-Trainer der Saison 2019-1 8o
    Coppa Italia-Finale 2019-2
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    Einmal editiert, zuletzt von Guardiola.#4 ()

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    +++ BREAKING: Konkurrenz für Celta Vigo - Glasgow Rangers stehen wohl vor einer Einigung mit PSV für Couhaib Driouech +++


    Tradition, Rivalität und ein bisschen Chaos

    - Racing Santander, Deportivo A Coruña und Rayo Vallecano in LaLiga -


    Vigo - Drei Aufsteiger, drei Geschichten und aus galizischer Sicht gleich mehrere Gründe zur Vorfreude. Racing Santander, Deportivo A Coruña und Rayo Vallecano komplettieren das Teilnehmerfeld von LaLiga 2026-2. Zwei Traditionsvereine kehren zurück, ein alter Bekannter schafft den direkten Wiederaufstieg – und alle drei bringen genau jene Mischung aus Geschichte, Lokalkolorit und Unberechenbarkeit mit, die einer neuen Saison zusätzlichen Reiz verleiht. Für Celta Vigo bedeutet das vor allem eines: Spannende Auswärtsfahrten, alte Rivalitäten und mindestens zwei Duelle, bei denen es erfahrungsgemäß etwas hitziger werden dürfte. Beginnen wir mit Racing Santander. Die Kantabrier steigen erstmals im ZOS-Universum in LaLiga auf und bringen dabei schon optisch einiges mit. Sowohl das Torhütertrikot im Argyle-Muster als auch das fantastische Auswärtstrikot in dunklem Grün mit goldenen Akzenten melden frühzeitig Ansprüche im Wettbewerb um die schönsten Jerseys der Saison an. Sportlich übernimmt Molle die Mannschaft in fester Nebenrolle neben OGC Nizza und kündigt damit zugleich einen Transferstil an, der sich deutlich von seinem französischen Projekt unterscheiden soll, dem Liebhaber spanischer Kaderplanung aber durchaus gefallen dürfte. Um Abwehrspieler Enzo Boyomo, Torhüter Kepa Arrizabalaga und Heimkehrer Sergio Canales entsteht ein Kern, der sofort nach Identität und Erfahrung aussieht. Racing bringt damit alles mit, was man sich von einem Aufsteiger wünschen kann: Tradition, ein eigenes Profil und genug Qualität, um nicht nur zum Sightseeing ins Oberhaus zu kommen. Noch emotionaler wird es aus galizischer Sicht bei Deportivo A Coruña. Der Klub aus der zweitwichtigsten Fußballstadt Galiziens kehrt nach dem Abstieg in der Saison 2019-1 endlich wieder in LaLiga zurück. TLLmeister übernimmt die Trainerbank, während der ewige Augusto Cesar Lendoiro weiterhin über dem Projekt thront – ein Name, bei dem sich vor allem ältere Bayern-Fans noch mit einem leichten Zucken an die Posse um Roy Makaay erinnern dürften. Der Kader hat es ohnehin in sich. Neben dem vereinseigenen Juwel Yeremay Hernandez stehen unter anderem Adrian Bernabe, Keeper Andrey Lunin, Sturmtank Lorenzo Lucca und Alt-Batman Pierre-Emerick Aubameyang bereit. Das ist für einen Aufsteiger durchaus eine Ansage. Vor allem aber kehrt damit eines jener Derbys zurück, die in Galizien niemand erklären muss. Deportivo bleibt eben Depor – und damit, bei aller sportlichen Würdigung, des Olívicos liebster Derbyverlierer.


    Depor Aubameyang

    Rückkehr in LaLiga: Deportivo A Coruña und Pierre-Emerick Aubameyang


    Rayo Vallecano wiederum ist der alte Bekannte des Trios. Die Madrilenen schaffen den direkten Wiederaufstieg und wollen unter HBK2809 offenbar nicht nur den Kader, sondern im Idealfall gleich den gesamten Campo de Vallecas auf links drehen. Transfertechnisch sollen sämtliche Steine umgedreht werden – vielleicht hilft das nebenher auch dabei, den notorischen Sanierungsstau rund um die katastrophale Stadionsituation zu beseitigen. Klassenerhalt durch Wandel also. Besonders interessant aus Celeste-Sicht: Rayo setzt stark auf Celta-Eigengewächse. Miguel Roman und Sergio Carreira bilden wichtige Bausteine, dazu kommen mit Etta Eyong, Roony Bardghji, Nobel Mendy und Pep Chavarria mehrere spannende Namen. Ein Team also, das jung, beweglich und schwer einzuschätzen wirkt. Guardiola.#4 freut sich entsprechend auf die neue Konkurrenz: "Wir freuen uns sehr über die Rückkehr dieser drei Vereine – vor allem natürlich auf die knackigen Lokalderbys gegen Deportivo A Coruña und Racing Santander. Wir würden uns freuen, wenn es nicht nur bei einer gemeinsamen LaLiga-Saison bleibt." Genau darin liegt der Reiz. Alle drei Aufsteiger starten mit vernünftigen Voraussetzungen, gehen aber auf vollkommen unterschiedliche Weise an die Aufgabe heran. Racing setzt auf Identität und Erfahrung. Depor auf klangvolle Namen, Qualität und eine Prise galizischen Größenwahn. Rayo auf Dynamik, Entwicklung und Umbau. Was davon am Ende trägt, ist schwer vorherzusagen. Altmeister Iago Aspas hat seine Prioritäten ohnehin längst sortiert: "Schön, dass ich in meiner möglicherweise letzten Saison als Profi noch einmal die Chance bekomme, Deportivo A Coruña hochkant aus dem Balaídos zu schießen." Manche Dinge ändern sich eben auch nach all den Jahren nicht. LaLiga 2026-2 bekommt mit diesen drei Vereinen jedenfalls deutlich mehr Charakter. Racing Santander bringt kantabrische Tradition, Deportivo A Coruña die große galizische Rivalität und Rayo Vallecano jene eigensinnige Madrider Note, die im Oberhaus gefehlt hat. Gute Ausgangslagen, sehr unterschiedliche Projekte und reichlich Ungewissheit – besser könnte sich ein Aufsteiger-Trio kaum ankündigen. In der nächsten Ausgabe von O.Faro.Celeste richtet sich der Blick auf RC Celta Fortuna. Diesbezüglich wartet zunächst ein Bericht über den letzten Spieltag der ersten Jugendliga, ehe im Anschluss das Finale der UEFA Youth League ansteht. Zwei Partien, zwei große Ziele – und für A Canteira die Chance, eine ohnehin starke Saison mit einem ganz besonderen Abschluss zu krönen.

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    Molle  TLLmeister  HBK2809

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    Copa del Rey-Finale 2016-2, 2019-2, 2021-1 II Europa League-Halbfinale 2018-1, 2024-2 II Conference League-Halbfinale 2023-1 II Champions League-Achtelfinale 2022-1 #championsleaguemitvigo :love: II Youth League-Sieger 2022-2

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    +++ BREAKING: Deal geplatzt? Glasgow Rangers nehmen nach failed medical Abstand von Transfer von Couhaib Driouech +++


    Erst entrissen, dann gekrönt

    - Celta Fortuna verpasst Ligatitel und gewinnt die UEFA Youth League -


    Vigo - Es war ein Saisonfinale mit zwei vollkommen unterschiedlichen Gefühlswelten für RC Celta Fortuna. Erst wurde am letzten Spieltag der ersten Jugendliga die mögliche Titelverteidigung noch aus der Hand gegeben, nur wenige Tage später folgte dafür auf internationaler Bühne der große Triumph. Gegen den FC Toulouse II reichte eine frühe Führung nicht, während 1899 Hoffenheim II parallel die eigene Aufgabe löste und sich verdient die Meisterschaft sicherte. Im Finale der UEFA Youth League zeigte Celtas außergewöhnlicher Nachwuchs anschließend jedoch genau jene Reaktion, die eine starke Saison verdient hatte: Real Sociedad San Sebastian II wurde mit 3:1 geschlagen, der internationale Titel ging nach Vigo. Vor dem 34. und letzten Spieltag war die Ausgangslage klar. RC Celta Fortuna hatte im Endspurt die Tabellenführung vom starken Aufsteiger 1899 Hoffenheim II übernommen und lag einen Punkt vorne. Ein Sieg beim FC Toulouse II hätte damit unabhängig vom Parallelspiel zur Meisterschaft gereicht. Die Franzosen hatten allerdings selbst viel zu verlieren und benötigten dringend Punkte für die erneute Qualifikation zur UEFA Youth League. Nach 15 Minuten sah trotzdem alles nach dem gewünschten Verlauf aus. Hugo Sotelo reagierte nach einem Pfostentreffer am schnellsten und legte auf Henrik Meister ab, der zur 0:1-Führung einschob. Gleichzeitig blieb Hoffenheim II beim FC Bayern München II zunächst ohne Treffer. Alles lief nach Plan. Doch Celta Fortuna scheiterte anschließend immer wieder an Mathys Niflore, der sich im Tor von Toulouse in einen Rausch spielte. In Minute 54 fiel schließlich der Ausgleich, nur eine Minute später ging Hoffenheim II in München in Führung. Und als Toulouse nach 72 Minuten auf 2:1 stellte, war die Meisterschaft endgültig außer Reichweite. Dabei blieb es, genauso wie beim 1:0-Erfolg der Hoffenheimer in München. Damit ging der Titel an 1899 Hoffenheim II. Glückwunsch zu einer fantastischen Saison des Aufsteigers. Für Celta Fortuna blieb trotz aller Enttäuschung ebenfalls eine starke Ligaspielzeit – nur eben ohne die erhoffte Krönung. Die kam dafür einige Tage nach diesem Rückschlag auf der europäischen Nachwuchsbühne.


    Henrik Meister

    Garant für den Titel in der UEFA Youth League: RC Celta Fortunas Henrik Meister


    Im Finale der UEFA Youth League wartete mit Real Sociedad San Sebastian II ausgerechnet der ewige Rivale. Doch diesmal ließ RC Celta Fortuna von Beginn an kaum Zweifel daran, wer den Pokal mit nach Hause nehmen würde. In Minute 18 legte Keke Topp clever für Henrik Meister auf, der zur Führung traf. Nach 31 Minuten folgte bereits das 0:2: Raul Moro bediente Hugo Sotelo, dessen Diagonalball Keke Topp erreichte – und der baute die Führung aus. Spätestens in Minute 51 war der Deckel drauf. Raul Moro eroberte tief in der baskischen Hälfte den Ball, spielte scharf in den Strafraum und Pablo Torre schob zum 0:3 ein. Real Sociedad gelang durch Nathan Mbala in Minute 72 zwar noch der Ehrentreffer, doch mehr ließ RC Celta Fortuna nicht zu. 3:1, Schlusspfiff, Jubel. Ein versöhnliches, eigentlich sogar großartiges Ende einer Saison, die wenige Tage zuvor noch mit viel Frust zu enden drohte. Guardiola.#4 zeigte sich entsprechend stolz: "Natürlich hat uns die verpasste Meisterschaft wehgetan. Wir waren so nah dran und mussten dann zuschauen, wie Hoffenheim den Titel holt. Aber die Reaktion der Jungs war außergewöhnlich. So ein Finale gegen Real Sociedad II, den ewigen Rivalen der letzten Jahre, mit dieser Klarheit zu spielen, sagt viel über die Qualität und Mentalität dieser Mannschaft aus. Der Titel in der UEFA Youth League ist eine fantastische Belohnung für eine wirklich starke Saison." Gleichzeitig lobte er ausdrücklich auch die Konkurrenz aus Hoffenheim: "Wer als Aufsteiger direkt Meister wird, hat Respekt verdient. Sie haben eine herausragende Saison gespielt." Für RC Celta Fortuna endet die Saison 2026-1 damit mit einem bitteren zweiten Platz in der ersten Jugendliga, aber auch mit dem Gewinn der UEFA Youth League. Kein perfektes Ende – aber eines mit Titel, Entwicklung und reichlich Argumenten dafür, dass in A Canteira weiterhin außergewöhnlich viel Qualität nachkommt. In der nächsten Ausgabe von O.Faro.Celeste folgt das große Saisonfazit zu den Profis von Celta Vigo. Rang drei, 73 Punkte, Rückkehr in die UEFA Champions League und eine Saison, die deutlich mehr Geschichten geliefert hat, als vor ihrem Beginn wohl irgendjemand erwartet hätte.

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    Copa del Rey-Finale 2016-2, 2019-2, 2021-1 II Europa League-Halbfinale 2018-1, 2024-2 II Conference League-Halbfinale 2023-1 II Champions League-Achtelfinale 2022-1 #championsleaguemitvigo :love: II Youth League-Sieger 2022-2

    Italienischer und ZOS-Trainer der Saison 2019-1 8o
    Coppa Italia-Finale 2019-2
    Europameister 2019-1 II Three Lions
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    +++ BREAKING: Doch wieder im Rennen - Celta Vigo steht vor Einigung mit der PSV Eindhoven bezüglich Couhaib Driouech +++


    Kleiner Meister, großer Schritt

    - Herausragende LaLiga-Saison führt zu Rückkehr in die Königsklasse -


    Vigo - LaLiga 2026-1 ist vorbei. Am Ende bleibt vor allem dieses Gefühl: Celta Vigo hat eine außergewöhnlich starke Saison gespielt. 73 Punkte, Rang drei hinter dem FC Barcelona und Atletico Madrid, damit gewissermaßen die kleine Meisterschaft hinter den beiden dominierenden Teams – und zugleich die zweitbeste Punktausbeute der gesamten Ära Guardiola.#4 in Vigo. 21 Siege, zehn Unentschieden und nur sieben Niederlagen bei 53:31 Toren zeichnen das Bild einer Mannschaft, die über die Saison hinweg vor allem durch Stabilität auffiel. Die viertbeste Defensive der Liga, die drittwenigsten Niederlagen und eine ausgewogene Offensive sorgten dafür, dass Celta nicht bloß lange im Rennen um die Champions League-Plätze blieb, sondern sich dort am Ende vollkommen verdient festsetzte. Besonders beeindruckend war die Heimstärke. Im Balaídos holten die Galizier 45 Punkte aus 19 Partien, gewannen 14 mal, spielten dreimal unentschieden und verloren nur zweimal. 32:13 Tore bedeuteten die zweitbeste Heimbilanz der Liga, gerade einmal zwei Punkte hinter dem FC Barcelona. Auch auswärts war Celta mit 28 Punkten und Rang fünf ordentlich unterwegs: Sieben Siege, sieben Unentschieden, fünf Niederlagen und 21:18 Tore. Schon nach der Hinrunde lag die Mannschaft mit 31 Punkten auf Rang fünf und damit in Schlagdistanz zu den internationalen Plätzen. Was danach folgte, machte aus einer guten Saison jedoch eine herausragende. In der Rückrunde holte Celta 42 Punkte, gewann dreizehn der 19 Spiele und verlor nur dreimal. 29:15 Tore und Rang zwei in der Rückrundentabelle, lediglich zwei Zähler hinter dem FC Barcelona – spätestens da war klar, dass der Sprung in die Königsklasse kein Zufallsprodukt mehr war. Guardiola.#4 sprach entsprechend von einer "fantastischen LaLiga-Saison", wollte den Erfolg aber nicht größer machen als nötig: "Wir haben uns diesen dritten Platz verdient, weil wir über viele Monate sehr konstant waren. Gleichzeitig muss man auch ehrlich sagen, dass wir von der einen oder anderen Schwäche unserer Konkurrenten profitiert haben. Das gehört zu einer Saison genauso dazu. Entscheidend war, dass wir da waren, wenn sich Türen geöffnet haben." Weniger glücklich verliefen dagegen die beiden Pokalwettbewerbe. In der Copa del Rey startete Celta mit einem souveränen 3:0-Auswärtssieg bei Racing Santander, ehe im Achtelfinale bei Atletico Madrid Schluss war. Nach einem starken und intensiven Auftritt fiel die Entscheidung erst im Elfmeterschießen, das die Colchoneros mit 5:3 für sich entschieden. Ähnlich bitter verlief die UEFA Europa League. In der Ligaphase verlor Celta nur eines von acht Spielen, holte drei Siege und vier Unentschieden und kam auf dreizehn Punkte. Rang zwölf reichte dennoch nur für die Playoffs. Dort wartete OGC Nizza. Das Hinspiel an der Côte d’Azur ging mit 0:1 verloren, im Balaídos reichte ein 1:1 anschließend nicht mehr für das Weiterkommen auf internationaler Bühne.


    Iago Aspas

    Zehn Tore und sieben Vorlagen in LaLiga 2026-1: Celtas Topscorer Iago Aspas


    Guardiola.#4 zeigte sich gerade mit Blick auf diese beiden Wettbewerbe deutlich ernüchtert: "Das frustriert. Seit mehreren Saisons sind es in den Pokalwettbewerben immer wieder Kleinigkeiten, die am Ende den Unterschied gegen uns ausmachen. Gegen Atletico waren wir nah dran, gegen Nizza war es genauso. Irgendwann möchte man nicht mehr nur sagen, dass es knapp war. Irgendwann möchte man solche Spiele auch gewinnen." Genau darin liegt vielleicht die interessanteste Einordnung dieser Saison. Celta ist längst stabil genug, um über 38 Ligaspiele hinweg ganz vorne mitzuspielen. Die Mannschaft kann unterschiedlichste Systeme spielen, defensiv kompakt auftreten, Spiele kontrollieren und auch enge Partien gewinnen. Was noch fehlt, ist die letzte Konsequenz in den K.O.-Momenten. Dort, wo eine Szene, ein Fehler oder ein einziger Abschluss über Weiterkommen und Ausscheiden entscheidet, fehlte erneut das kleine Stück, das aus einer sehr guten Saison eine wirklich große hätte machen können. Trotzdem überwiegt eindeutig die Freude. Rang drei in LaLiga bedeutet die zweite Teilnahme an der UEFA Champions League unter Guardiola.#4 – und damit die Rückkehr auf jene Bühne, die in Vigo noch immer etwas Besonderes geblieben ist. Nach all den Jahren europäischer Entwicklung ist Königsklasse eben nicht selbstverständlich geworden. Guardiola.#4 formuliert es deshalb bewusst ohne große Zielvorgaben: "Wir werden jede einzelne Spielminute genießen und einfach schauen, was am Ende dabei herumkommt. Wir wissen, was für Mannschaften dort warten und wie klein die Fehlerquote ist. Aber wir haben uns diesen Platz verdient. Also wollen wir diese Abende auch genießen." Damit endet die sportliche Bilanz der Saison 2026-1 mit einem klaren Befund: In LaLiga war Celta so stark wie lange nicht mehr, defensiv stabil, zuhause beinahe unangreifbar und in der Rückrunde sogar eines der besten Teams des Landes. Die Pokalwettbewerbe hinterließen dagegen erneut das Gefühl, dass der nächste Schritt zum ganz großen Erfolg greifbar, aber noch nicht vollzogen ist. Vielleicht macht gerade diese Mischung aus Stolz und Resthunger den Reiz der kommenden Saison aus. In der nächsten Ausgabe von O.Faro.Celeste richtet sich der Blick auf ein Ereignis, das selbst für Vigo außergewöhnlich war: Das Finale der UEFA Champions League 2026-1. Europas größte Fußballnacht fand tatsächlich am Atlantik statt – im Balaídos, in Vigo, in Galizien.

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    Copa del Rey-Finale 2016-2, 2019-2, 2021-1 II Europa League-Halbfinale 2018-1, 2024-2 II Conference League-Halbfinale 2023-1 II Champions League-Achtelfinale 2022-1 #championsleaguemitvigo :love: II Youth League-Sieger 2022-2

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    +++ BREAKING: Transfer fix - Flügelspieler Couhaib Driouech kommt für 20.230.000 Euro von der PSV Eindhoven nach Galizien +++


    Eine Finalnacht, die Vigo nicht vergisst

    - Schalke krönt sich in Europas größter Fußballnacht am Atlantik -


    Vigo - Es gibt Fußballabende, die wegen des Ergebnisses in Erinnerung bleiben. Und es gibt solche, bei denen schon der Ort Teil der Geschichte wird. Das Finale der UEFA Champions League 2026-1 im Balaídos gehörte zur zweiten Kategorie. Am 07. August 2026 war jene Idee Realität geworden, die wenige Wochen zuvor noch unter dem Zeichen #VG26 als ambitionierte Bewerbung formuliert worden war: Europas größte Klubnacht sollte dorthin kommen, wo Fußballkultur, maritime Identität und echte Stadionatmosphäre zusammenfinden. Nach Vigo. Nach Galizien. An den Atlantik. Die Stadt setzte sich mit ihrer emotionalen und authentischen Bewerbung gegen Neapel und die Region Kampanien durch und bekam dafür eine Bühne, die größer kaum hätte sein können. Zum ersten Mal war das auf 100.000 Zuschauer angewachsene Balaídos restlos ausverkauft. Und die Kulisse hielt, was die Bewerbung versprochen hatte: Das Stadion wirkte nicht wie eine sterile Eventarena, sondern wie eine Kathedrale, die für genau solche Nächte gewachsen war. Sportlich schien die Rollenverteilung vor dem Anpfiff klar. Stade Rennes reiste als frischgebackener französischer Doublesieger und großer Favorit an. Die Bretonen und Manager pape wollten nach Meisterschaft und Coupe de France noch das Triple vollenden. Der FC Schalke 04 samt Manager Bugiii dagegen kam als absoluter Außenseiter nach Vigo. In der Bundesliga war die Saison völlig aus der Spur geraten, Königsblau landete als eigentlicher Titelkandidat nur auf Rang zwölf. Doch genau darin lag die besondere Spannung dieses Finales. Schalke trat im 4-3-3 an, Rennes im bewährten 3-4-1-2. Die Franzosen übernahmen zunächst erwartungsgemäß die Kontrolle, hatten mehr Ballbesitz, mehr Offensivaktionen und leichte Vorteile in den Zweikämpfen. Folgerichtig fiel auch das 0:1: Elliot Anderson brachte eine Ecke in den Strafraum, Michael Olise reagierte am schnellsten und spitzelte den Ball zur Führung ins Netz (37. Minute). Zu diesem Zeitpunkt sah vieles nach dem erwarteten Verlauf aus. Doch nach der Pause kippte die Partie. In Minute 51 fasste sich Gavi aus rund 20 Metern ein königsblaues Herz und hämmerte den Ball an die Latte. Dominik Szoboszlai reagierte am schnellsten, nahm den Abpraller auf und spielte sofort weiter auf Yankuba Minteh. Der löste sich von Elliot Anderson und traf zum 1:1. Plötzlich war Schalke wieder voll im Spiel und die 100.000 Zuschauer im Balaídos bekamen jene Finaldramaturgie, die sich kein Bewerbungstext hätte besser ausmalen können. Nur 14 Minuten später folgte der endgültige Wendepunkt. Schalkes Dominik Szoboszlai brachte einen Freistoß auf Höhe des Elfmeterpunktes, Abwehrspieler Piero Hincapie stieg hoch und entdeckte im wichtigsten Spiel der Saison seine Offensivqualitäten. Kopfball, 2:1, komplette Ekstase im königsblauen Lager. Stade Rennes stemmte sich anschließend gegen die Niederlage, suchte weiter den Weg nach vorne und blieb offensiv präsent. Doch S04-Keeper Jordan Pickford hielt sein Tor in der zweiten Halbzeit sauber.


    Piero Hincapie

    Siegtorschütze zum Königsklassen-Triumph: Schalkes Piero Hincapie


    Schalke verteidigte mit allem, was vorhanden war, brachte den Vorsprung über die Zeit und vollendete damit eine der überraschendsten Wendungen einer gesamten Saison. Aus einer desaströsen Bundesliga-Spielzeit wurde auf europäischer Bühne ein historischer Triumph. Königsblau gewann die UEFA Champions League und verwandelte eine weitgehend verkorkste Saison in eine, über die noch lange gesprochen werden dürfte. Rennes hingegen musste ausgerechnet im letzten Spiel den Traum vom Triple begraben. Das Double aus Meisterschaft und Coupe de France bleibt dennoch ein gewaltiger Erfolg – nur eben mit einem bitteren Schlussakkord am Atlantik. Und Vigo? Vigo bekam genau jene Nacht, die man sich durch die Bewerbung erhofft hatte. Eine Stadt, die sich nicht als Hochglanzkulisse verkleiden musste, sondern einfach sie selbst sein konnte. Rau, lebendig, wenig eitel und dennoch groß genug für Europas wichtigste Klubpartie. Der Atlantik, die Hügel, die Straßen rund um das Balaídos und die besondere Nähe zwischen Stadt und Stadion gaben dem Finale einen Charakter, der sich schwer künstlich herstellen lässt. Das Versprechen von #VG26 – ein Finale, das nicht nur funktioniert, sondern in Erinnerung bleibt – wurde eingelöst. Guardiola.#4 erlebte die Partie und das gesamte Spektakel von der Tribüne aus und zog ein entsprechend positives Fazit: "Ein fantastischer Abend. Die Magie der Königsklasse war spürbar, die Stadt Vigo hat sich als exzellenter Gastgeber entpuppt und wir freuen uns sehr, in der kommenden Saison weitere Nächte mit diesem ganz besonderen Gefühl der Königsklasse erleben zu dürfen." Treffender lässt sich die Verbindung zwischen diesem Finale und Celtas eigener Zukunft kaum beschreiben. Während Schalke im Balaídos Europas Krone gewann, wusste Celta längst, dass die Hymne der Königsklasse schon bald wieder regelmäßig durch dasselbe Stadion hallen würde. Was für eine klangvolle Perspektive. In der nächsten Ausgabe von O.Faro.Celeste richtet sich der Blick zurück auf RC Celta Fortuna. Nach dem bitter verpassten Ligatitel und dem Triumph in der UEFA Youth League folgt das ausführliche Saisonfazit zu einer Nachwuchsmannschaft, die einmal mehr gezeigt hat, welche Qualität in A Canteira allmählich heranwächst.

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    Bugiii  pape

    Celta Vigo II Hala Celta :love:
    Cagliari Calcio II Forza Cagliari *hug*


    Copa del Rey-Finale 2016-2, 2019-2, 2021-1 II Europa League-Halbfinale 2018-1, 2024-2 II Conference League-Halbfinale 2023-1 II Champions League-Achtelfinale 2022-1 #championsleaguemitvigo :love: II Youth League-Sieger 2022-2

    Italienischer und ZOS-Trainer der Saison 2019-1 8o
    Coppa Italia-Finale 2019-2
    Europameister 2019-1 II Three Lions
    Spaniens Manager der Saison 2020-2, 2021-1

    Hugo Álvarez :-x

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    +++ BREAKING: Rückkehr nach Vigo? Celta in Verhandlungen mit Aufsteiger Rayo Vallecano um Außenspieler Sergio Carreira +++


    Zwischen Stolz und Stachel

    - Celta Fortuna verpasst zwei Titel und krönt die Saison in Europa -


    Vigo - Drei Titel waren theoretisch möglich, einer davon wurde gewonnen – und trotzdem fällt die Einordnung der Saison von RC Celta Fortuna alles andere als leicht. Als Titelverteidiger in der ersten Jugendliga und einer der großen Favoriten auf die Meisterschaft gestartet, wollten die Celtistas im Optimalfall gleich dreifach zuschlagen: Liga, Reserveligapokal und UEFA Youth League. Am Ende steht der internationale Titel, dazu eine herausragende Rückrunde und eine insgesamt bärenstarke Ligabilanz. Gleichzeitig bleiben aber auch die Enttäuschung über die am letzten Spieltag verspielte Meisterschaft und das überraschend frühe Aus im Reserveligapokal. Genau deshalb schwankt die Bewertung dieser Saison irgendwo zwischen Stolz, Frust und dem Gefühl, dass noch mehr möglich gewesen wäre. In der ersten Jugendliga sammelte RC Celta Fortuna starke 88 Punkte aus 34 Spielen. Über die gesamte Saison gesehen ging die Meisterschaft dennoch verdient an 1899 Hoffenheim II. Die große Ironie dabei: Kurz vor Schluss ergab sich für Vigo doch noch die Chance, den Titel aus eigener Kraft zu verteidigen – und ausgerechnet am letzten Spieltag ging sie verloren. Guardiola.#4 brachte es nüchtern auf den Punkt: "Es war am Ende eine Niederlage von vieren zu viel." Treffender lässt sich die Liga kaum zusammenfassen. Nach der Hinrunde hatte Celta Fortuna noch auf Rang vier gelegen, vier Punkte hinter Cagliari Calcio II und Hoffenheim II. Was danach folgte, war allerdings nahezu überragend. In der Rückrunde war RC Celta Fortuna mit 46 Punkten die beste Mannschaft der Liga, gewann 15 von 17 Spielen und kam auf ein Torverhältnis von 48:6. Ein Unentschieden, eine Niederlage – und diese eine Niederlage kam eben ausgerechnet am letzten Spieltag. Noch deutlicher wird die Stärke bei einem Blick auf die Heimtabelle. Vor eigener Kulisse blieb Celta Fortuna praktisch unantastbar: 16 Siege, ein Unentschieden, 46:5 Tore und 49 Punkte bedeuteten ligaweit Platz eins. Auffällig bleibt zugleich, dass alle vier Niederlagen auswärts zustande kamen. Selbst dort war die Bilanz mit dreizehn Siegen und vier Niederlagen immer noch stark genug für Rang zwei der Auswärtstabelle. Die Mannschaft war also über weite Strecken eines der konstantesten Teams der gesamten Liga – nur eben nicht konstant genug, um am Ende auch die Meisterschaft mitzunehmen. Eine weitere Enttäuschung kam im Reserveligapokal I hinzu. Dort war bereits im Achtelfinale gegen Athletic Bilbao II Schluss. Für eine Mannschaft, die mit drei realistischen Titelchancen in die Saison gegangen war, war das deutlich zu früh.


    Henrik Meister

    Bester Torschütze von RC Celta Fortuna: Henrik Meister mit 33 Treffern


    Umso wertvoller war deshalb der Triumph in der UEFA Youth League. Im Finale gegen Real Sociedad San Sebastian II zeigte RC Celta Fortuna genau jene Qualität und Entschlossenheit, die man über die Saison hinweg so häufig gesehen hatte und krönte die Spielzeit mit einem internationalen Titel. Dieser Erfolg rettet nicht nur die Bilanz, sondern verleiht der Saison im Rückblick einen deutlich versöhnlicheren Charakter. Auch individuell gab es herausragende Leistungen. Allen voran Henrik Meister. Der Stürmer traf in 34 Ligaspielen unglaubliche 33-mal und bereitete weitere sechs Tore vor. Eine Quote, die nicht nur seine Bedeutung für die Mannschaft unterstreicht, sondern auch zeigt, welche offensive Wucht in diesem Team steckte. Dass RC Celta Fortuna gerade in der Rückrunde derart dominant auftrat, ist ohne seine Treffer kaum denkbar. Nun beginnt allerdings bereits der nächste Umbruch. Mit Torhüter Lucas Bergström, Linksverteidiger Alejandro Frances und Innenverteidiger Marco Pellegrino sind drei bisherige Stammspieler nicht mehr für die Jugendmannschaft spielberechtigt. Für das Tor scheint die Lösung bereits festzustehen: Aitor Fraga kehrt von seiner Leihe bei SD Eibar B zurück und soll neuer Stammkeeper werden. In der Innenverteidigung rückt Yoel Lago nach. Auf der linken Abwehrseite deutet vieles darauf hin, dass Anselmo Garcia MacNulty nach außen wechselt und Asier Osambela dafür ins Zentrum rückt. Neue Rollen, neue Hierarchien, neuer Angriff. Und genau darum geht es jetzt. Diese Saison war stark, aber nicht makellos. Sie brachte 88 Ligapunkte, die beste Rückrunde, die beste Heimbilanz, einen herausragenden Torjäger und den Titel in der UEFA Youth League. Gleichzeitig blieb der ganz große nationale Triumph aus. Vielleicht ist genau diese Mischung der beste Treibstoff für 2026-2. In der nächsten Ausgabe von O.Faro.Celeste wird es besonders galizisch – und besonders weltmeisterlich. Dann richtet sich der Blick auf Borja Iglesias, den Panda, den galizischen Weltmeister aus Santiago de Compostela. Ehre, wem Ehre gebührt.

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    Celta Vigo II Hala Celta :love:
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    Italienischer und ZOS-Trainer der Saison 2019-1 8o
    Coppa Italia-Finale 2019-2
    Europameister 2019-1 II Three Lions
    Spaniens Manager der Saison 2020-2, 2021-1

    Hugo Álvarez :-x

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