SAISONSTART 2026-2

10.10., Samstag - EL-Quali Hinspiele / Rückspiele am Mittwoch
12.10., Montag - Nationale Supercups
18.10., Sonntag - 1. Spieltag alle Ligen

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Stichtag: 13.10., Dienstag
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    Pavlovic, Garner und Hato vor Abgang?

    Transferticker XXVI

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    Gewöhnlich verläuft das letzte Drittel der Saison bezüglich der Aktivität auf dem Transfermarkt immer etwas ruhiger bei der OGC Nice und Manager Molle. So richtig erklären kann er sich dies nicht, scheibt dies aber auf den Umstand, dass man zum Ende einer jeden Saison vielleicht auch mal „mit dem aktuellen Team zufrieden ist". Gemäß dem Motto "Alles kann, nichts muss" will der Manager aber auch im letzten Saisondrittel dran bleiben und das Team weiter ändern. Diesbezüglich gibt es auch im 26. Transferticker wieder einige Gerüchte zu servieren.


    London. Geht man davon aus, dass mit jeder Anfrage die Chance auf ein Transfer wächst, so dürften chrahl und Molle dicht vor einem solchen stehen. Zumindest wird die französische Seite nicht müde den Blues Angebote zu unterbreiten - scheinbar sind diese aber stets etwas von der englischen Erwartungshaltung entfernt. So griff Molle bereits bei Cody Gakpo ins leere, der Niederländer wechselte zu Olympique Lyon (mit denen Molle zur gleichen Zeit, ähnlich aussichtslos, ebenfalls in Verhandlungen steckte). Die Londoner schielen auf James Garner, der sicher ein absolutes Match für Chelsea wäre, Nice scheint heiß zu sein auf Lewis Miley.


    Manchester. Wechselt Strahinja Pavlovic zum amtierenden englischen Meister? Die Citizens scheinen aktuell auf der Suche nach "den letzten Prozent" zu sein und wollen nochmal Ihre Stammelf stärken. Strahinja Pavlovic scheint diesem Profil zu entsprechen und stünde kurz vor einem Wechsel, so ein Experte der Premier League. Der 55-fache und lange als heißes Talent gehandelte Innenverteidiger könnte trotz des Wettbewerbs in Nice um Jonathan Tah, Jan Paul van Hecke und Sepp van den Berg wohl locker zum Stammpersonal zählen, scheint aber aufgrund seiner potentiellen Ablöse ein Wackelkandidat bei den Franzosen zu sein.


    London. Etwa 15 Kilometer sind es von der Geschäftsstelle der Blues zum Büro von Tottenham-Macher TLLmeister. Das dieser und Molle "Big Deals" können, bewiesen sie bereits mit dem Transfer "Kobel gegen Diaz". Und es scheint sich ein zweiter großer Transfer anzukündigen. Die Überschrift könnte lauten "Vuskovic und Hato tauschen Vereine". Natürlich ist dies nicht ganz so einfach und die Chancen aktuell eher gering, aber jede Verhandlung startet bei 0 und ganz ausgeschlossen werden kann im Fussball bekanntlich nichts.


    Reims. Holt sich Nice am Ende den dritten (hochtalentierten) Keeper für die erste Mannschaft? Bereits vor Monaten war Nice, wie viele Kollegen, am französischen Ewen Jaouen interessiert. Reims um Manager HBK2809 verhandelten, sondierten und haderten um sich am Ende für einen Verbleib des zwei Meter Mannes zu entscheiden. Vor wenigen Wochen die erneute Offerte der Rouges et Blancs - man könne sich vorstellen sich vom Torhüter zu trennen. Doch die Geschichte wiederholte sich: Reims entschied sich Ewen zu halten. Das dies kein Verbot für laufende Verhandlungen und Angebote sei, war nicht nur Lorient klar, auch Molle bleibt bis dato dran und versucht weiter sein Glück.

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    5 Mal editiert, zuletzt von Molle ()

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    Einigung mit Manchester City

    Duo kommt aus Manchester

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    Was sich angedeutet, ist nun offiziell: der serbische Innenverteidiger Strahinja Pavlovic wechselt mit sofortiger Wirkung zu Manchester City. Im Umkehrschluss kommen Nathan Collins (Foto) und der polnische Nationalspieler Jan Ziolkowski an die Riviera. „Es waren, wie immer, angenehme und faire Verhandlungen mit Micha und wir wünschen Strahinja und den Citizens viel Erfolg im Endspurt der Liga", so Molle über die erfolgreichen Verhandlungen mit Manchester-Manager -Neo. Pavlovic kam erst vor wenigen Tagen vom FC Sevilla, sah sich aber einer gesunden Konkurrenz um Jonathan Tah und Jan-Paul van Hecke entgegen. Dazu kommt nächste Saison noch Sepp van den Berg von seiner Leihe zurück, einer von Molle's persönlichen "Lieblingsspielern", so wird gemunkelt. Molle zur Personalie: „Strahinja ist ein Top Innenverteidiger. Das habe ich in den Verhandlungen gesagt, das sage ich auch jetzt. Nur ist er als Nummer 3 einfach zu schade und daher nehmen wir das Paket um Nathan und Jan gerne mit", so Molle weiter, der sich mit dem Duo aus Manchester bessere, beziehungsweise mehrere Transferoptionen erhofft. Besonders der Pole sei bereits Bestandteil in zwei Verhandlungen. Eine habe der Manager selbst inszeniert, die andere kam frühzeitig nachdem der Wechsel zur OGC Nice offiziell gemeldet worden war. Auch Collins, immerhin irischer Nationalspieler und Kapitän der Boys in Green, könne den Verein kurzfristig wieder verlassen, so der Manager weiter - der aber in beiden Spielern auch noch Potential sieht.

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  • Ayari
    Erneuter Transfer mit Inter
    Ziolkowski und Wieffer verlassen OGC
    Ayari

    OGC Nice hat etwas überraschend einen weiteren Neuzugang und gleich zwei Abgänge zu vermelden. Während man beim polnischen Abwehrspieler Jan Ziolkowski bereits seit mehreren Tagen mit einigen Vereinen im Austausch stand, wechselte dagegen Abwehr-Routinier Mats Wieffer eher überraschen das Trikot, nachdem er diese Saison Stamm- und flexibler Spieler überaus wichtig war für das System der Aiglons. Beide Spieler tragen in Zukunft das Trikot der Internazionale Milano, dem Verein von labbes, mit dem man sich nach dem Manu Koné Deal bereits ein zweites mal innerhalb kurzer Zeit einig wurde. Doch wer ist nun der Neuzugang auf der Seite der Franzosen? Fisnik Asllani. Der 23 jährige Stürmer soll neben Romulo das neue Sturm-Duo bilden, während es Nick Woltemade wohl in das offensive Zentrum ziehen soll. Mit dem Transfer hat sich die Vakanz im Sturm endgültig gelegt - es wurde bereits bekannt gegeben, dass die eigentliche Notlösung, der Belgier Michy Batshuayi, bereits mit anderen Vereinen in Kontakt steht und alsbald wechseln wird. Zum Wochenende sollen bestenfalls nochmal zwei Deals folgen, auch wenn man sich hierzu in Nice bedeckt hält, einfach weil es noch zuviele Unsicherheitsfaktoren gibt. Manager Molle dazu: „Es gibt aktuell Verhandlungen und Fälle, wo wir selber nicht wissen, ob es noch ratsam ist die entsprechenden Ablöseforderungen mit Angeboten zu begleiten, oder sich lieber aus der aufgeheizten Situation zurückzuziehen".

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  • Ayari
    Wettbieten mit Stade Rennais
    Anderson entscheidet sich für Rennais
    Elliot

    Im Ablösepoker um Elliot Anderson (Foto) musste sich die OGC Nice Letzen Endes geschlagen geben. Dabei war das Unterfangen bereits zu Beginn eines der Sorte "Mission Impossible" da die Angebote der Wettbewerber, gemäß dem Potential & Wert des Engländers, früh eine „astronomische Höhe" erreichten, so Manager Molle. Entsprechend viel Glück wünschte man Kollege HBK im weiteren Verlauf, als man selbst einsehen musste, dass auch ein Paket aus James Garner, Mats Wieffer und Jeremy Arevalo nicht ausreichen sollte. Doch mit den Tagen kamen die Gespräche und mit den Gesprächen kam es, dass Nice auf einmal Höchstbietender war. Garner, Nathan Collins und Johan Bakayoko lautete das Paket nach einigen Tagen der Optimierung. Knappe drei Tage stand man auch als Erster in der Reihenfolge der zahlreichen und aufgezählten Angebote. Am Ende spannte aber ausgerechnet Ligaprimus Stade Rennais den Bizeps an und wischte das Angebot der Aiglons vom Tisch. „Auch wir mussten danach dem Management von Nottingham neidlos anerkennen, dass es das im Augenblick beste Paket ausgewählt hat", so der Manager weiter, der zwar enttäuscht aber keinesfalls verärgert war: „es waren gute und offene Verhandlungen. Und bei einem Spieler vom Format Elliot Anderson muss man einfach die Geduld haben und das beste rausholen". Manager HBK hatte die Tricky Trees jüngst übernommen und das Ziel des europäischen Geschäft ausgerufen. Mit einer Ablöse aus Mathys Tel, Abwehrtalent Mahamadou Nagida und vor allem dem neuen Leader Federico Valverde sollte der aktuelle Abstand von drei Punkten zum ersten europäischen Turnier (Conference League) für das Team aus Nottingham im Bereich des machbaren liegen.

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  • Ayari
    Ligazusammenfassung
    Die Liga in a Nutshell
    Elliot

    Dreizehn Runden ist es her, dass ich den letzten Spieltagsbericht geschrieben habe. Ein wenig Lust, viel Zeit und auch ein wenig Kreativität fehlte seitdem. Da ich aber versprochen habe, dass ich die Lage der Liga weiter beobachte, holen wir es heute mit einem kleinen Rundumschlag aus und werfen einen kurzen Blick auf die beste Liga der ZoSone nach genau 28. Spieltagen.
    Vieles beim alten aktuell - zumindest wenn man die Top 3 betrachtet. Der Stade Rennais FC thront erneut an der Tabellenspitze, macht es diese Saison aber wesentlich deutlicher. Das liegt natürlich zum einen an der weiterhin unfassbaren Konstanz des Meisters aus der bretonischen Hauptstadt - zur Wahrheit gehört aber auch, dass Verfolger und (noch) Rekordmeister Paris St. Germain eben diesen Nimbus der Souveränität diese Saison verloren hat: zehn mal bereits verpassten die Hauptstädter die drei Punkte. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass man nur einmal verlor. 14 Punkte Abstand heißt das in Zahlen. Paris kann Stade Rennais bereits zur Meisterschaft gratulieren, die bereits am nächsten Spieltag bereits in der zweiten Liga des ZoS perfekt gemacht werden kann. In der Bundesliga sicherte sich RB Leipzig in Rekordzeit die zweite deutsche Meisterschaft. Ein Trostpflaster für PSG: immerhin Erling Haaland (Foto) trifft erneut wie er möchte (statistisch in jedem Spiel).
    Auf den folgenden Plätzen folgt die typische Clique, wobei die Reihenfolge noch festgelegt werden muss: Lorient, Lille, Toulouse, Nizza, Monaco heißt diese aktuell. Am Ende der letzten Saison war es noch Toulouse, die vor Lorient, Nizza, Lille und Monaco die Plätze 3 bis 7 bekleideten. Und auch wenn mit Metz und Stade Brest zwei Underdogs schon mehrfach überrascht haben, werden es beide Mannschaften wohl nicht schaffen, diese fast schon traditionelle Reihenfolge zu durchbrechen. Trotzdem gehören beide Teams schon heute zu den absolut Höhepunkten der Saison 26-1.
    Stade Reims schafft einen deutlicheren Abstand zu den Abstiegsrängen und kann bereits zu Beginn des 29. Spieltages mehr Punkte vorweisen, als man in der gesamten letzten Saison erspielen konnte. Um auf diese Punktzahl zu kommen, müsste der aktuelle 11. der Liga - Olympique Lyon - 5 der 6 ausstehenden Spiele gewinnen. Ein Unterfangen, welches in diesjähriger Form unrealistisch scheint. Realistischer ist es da schon, dass OL zum Saisonfinale nochmal nach unten orientieren muss. Zwar hat sich das Traditionsteam bereits aus den unteren Tabellenbereich befreien können, mit 6 Punkten zum Relegationsplatz ist man aber immer noch in einem gewissen Gefahrenbereich. In diesem befinden sich auch Teams, die hier (bei allem Respekt) gemäß einer gewissen Erwartungshaltung vertreten sind: Nantes (durchaus besser in Form als letzte Saison) und Auxerre folgen mit 27 Punkten auf den Plätzen 12 und 13. Beiden Teams fehlt wohl noch ein Sieg um zumindest den direkten Abstieg zu vermeiden.
    So liegt es aktuell an Troyes und Lens (25 und 24 Punkte) die hellrote Laterne in Form des 16. Platzes von sich zu halten und mindestens noch zwei Siege zu holen - in der Relegation sollten beide Teams gegen den heutigen, potentiellen Aufsteiger im Play-Off-Spiel standhalten: AC Le Havre folgt (schlimmstenfalls) dem RC Straßburg und SCO Angers in die Ligue 1. Diesen müsste sich aktuell Aufsteiger Olympique Marseille stellen. "Nicht schon wieder yoko" möchte der aufmerksame Manager nun denken. Ausgerechnet der sympathische Schweizer, der erst letzte Saison einen persönlich so schmerzenden Abstieg mit Brighton hinnehmen musste. Mit 23 Punkten hat man nur 2 Punkte Vorsprung vor einem Team, welches man diese Saison wohl nicht in diesen Tabellenbereich vermutet hätte: Girondins Bordeaux. Die Marineblauen waren letzte Saison 12. und haben ein eigentlich talentiertes und vielversprechendes Team auf ihrer Seite. Der Websoccer scheint es diese Saison allerdings gleichermaßen auf zwei Traditionsteams abgesehen zu haben: auch der RC Lens steckt wie beschrieben unten fest und ist, wie Bordeaux, eigentlich ein Kandidat für andere Herausforderungen, als den Kampf gegen den Abtsieg.
    Ein kurzes Intermezzo scheint es dagegen für den FC Paris gewesen zu sein: der Aufsteiger steht aktuell bei 14 Punkten und hat nur noch theoretische Chancen die 9 Punkte gegenüber Marseille aufzuholen.

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  • Nice
    Coupe de France
    Die plötzliche Gier
    Rutter

    Fast schon ein Klassiker ist das heutige Duell des OGC Nice gegen FC Toulouse. Im Halbfinale des Coupe de France bilden die Teams von Molle und lolo den wohl etwas ausgewogeneren Part zum anderen Halbfinal-Spiel, welches AJ Auxerre gegen Stade Rennais lautet. „Ich denke ganz Frankreich kann sich auf ein nettes Testspiel und ein Duell auf Augenhöhe freuen", so OGC-Ex-Torhüter David Ospina im französischen Fernsehen. Und auch wenn die letzte Partie zugunsten der Pitchouns verlief (der aktuelle 5. der Liga gewann 2:1) sollte das Team um Stürmer Georginio Rutter (Foto) gewarnt sein: Nice schaltete im letzten Heimspiel niemand geringeren aus als Paris St. Germain. Auch die Statistik findet mit Nice einen leichten Favoriten: nach 33 Spielen steht es 16 zu 7 nach Siegen pro Nice. Sieben mal spielten beide Teams Unentschieden. Während Nice aus den Vollen schöpfen kann, muss Toulouse mit Ernst Poku auf eine echte Alternative auf den Außen verzichten. Geschont wird wohl auf beiden Seiten keiner: aus französischer Sicht bedauernswert flogen beide Teams in der letzten Runde aus dem europäischen Wettbewerb. Im Nebenspiel sollte es schon mit dem Teufel zugehen, sollte Auxerre die k(l)eine Chance gegen Stade Rennais nutzen. In der Liga können die Rouges et Noirs bereits den Sekt kaltstellen - in der Champions League vermöbelte man mal eben den FC Chelsea mit 4:0. Bei aller Sympathie ist da für Auxerre nicht viel drin, außer die Heimeinnahmen und Prämien mitzunehmen.

    Für Molle ist das Duell mit "Kumpel" lolo ein besonderes: „Ich möchte unsere Beziehung nicht Freundschaft nennen, aber wir verstehen uns schon gut, respektieren einander. Wir sind aber beide auch sehr ehrgeizige Manager, die so einen Moment - einen Sieg gegen einen solchen Kollegen - enorm zu schätzen wissen. Wir wollen heute um jeden Preis gewinnen. Vor allem gegen Toulouse", so der Manager der OGC. So weicht er auch erstmals von seiner fast schon als Ausrede stehenden Devise ab, die langfristige Kaderplanung stehe über dem momentanen Erfolg: „Natürlich wird man irgendwann gierig und hat Bock auf einen Pokal. Wir sind jetzt zwei Spiele davon entfernt und wollen schon irgendwann Silber in den Händen halten", so Molle weiter, der aber auch gleich ein Stück weit zurückruderte: „wir haben aber immer noch Zeit, das Team immer noch eine Entwicklung vor sich. Unsere Zeit wird kommen". Vielleicht ja schon in weniger als einem Monat: am 3. August finden die nationalen Pokalfinals statt. Bestenfalls lautet das Duell AJ Auxerre gegen OGC Nice.

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    Einmal editiert, zuletzt von Molle ()

  • Nice
    Einigung mit Valencia
    Velkomst, Antonio!
    Rutter

    Nach Wochen der Verhandlungen ist es der OGC Nice endlich gelungen Vollzug zu melden: der norwegische Außenstürmer Antonio Nusa kommt vom FC Valencia und wechselt in die Ligue 1. Bereits seit zwei Monaten steht man mit Valencia-Coach Esko in Verhandlungen, der sich aber nicht nur mit einem Transfer des 21 jährigen schwertat, auch merklich das beste für seine Fledermäuse rausholen wollte. Manager Molle zu den Verhandlungen mit dem Kollegen: „Bei Esko ist es manchmal schwer einzuordnen, ob es eine gewisse Angst ist, einen der besten Spieler abzugeben" - eine Angst, wie Molle betont, die er selbst nur zu gut kennt, oder „es einfach berechenbare Taktik ist den Deal einfach weiter zu seinen Gunsten zu gestalten". So stand vor einiger Zeit die jetzige Ablöse gar nicht zur Debatte, hat sich aber dank der gewissen Zeit, die sich Valencia nahm, stets verbessert: Nathan Collins und Johan Bakayoko verlassen OGC, dafür bringt der Norweger immerhin 5 Millionen in die klammen Kassen der Franzosen.

    Nach Meinung vom OGC-Chef profitieren beide Seiten von dem Transfer, auch wenn die Personalie Nusa nun zum Erfolg verdammt ist. Gegenüber dem hochveranlagten Linksaußen kommen immer wieder Zweifel auf, dass er zwar statistisch Top-Werte vorzeigen kann, aber gemessen an den Scorerwerten einfach keine Weltklasse verkörpert. „Wir sind uns der Risiken, auch in Anbetracht der Ablöse, bewusst. Wir vertrauen aber absolut in die Fähigkeiten und Entwicklung von Antonio und hoffen weiterhin, dass auch Valencia langfristig am Ablösepaket profitieren kann". Auch sein Gegenüber, der Belgier Johan Bakayoko, ist mit viel (vielleicht sogar mehr) Talent gesegnet, tat sich aber die letzten 18 Monate schwer, dieses auch auf dem Platz erfolgbringend einzusetzen. Mit Nathan Collins verlässt Nice ein Top-IV, der aber im Standing von Manager Molle hinter Jan-Paul van Hacke, Jonathan Tah und Rückkehrer Sepp van den Berg nur nominell dritter Innenverteidiger war.

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  • Nice
    Fan-Tagebuch (Nice)
    „Ich bin super glücklich, aber..."
    Rutter

    Mein Name ist Mael. Ich bin ein sogenannter Biba in der Ultra-Szene und gehöre seit der Gründung 2013 den ULTRAS Populaire Sud an. Bei Auswärtsfahrten werde ich oft gefragt, was genau ein Biba sei, ich antworte dann kurz amüsiert, dass es einfach mit einem Capo zu vergleichen ist. Untereinander wird des Öfteren verglichen und gewitzelt wie groß die aktuelle "Serie" ist. Ich bin einer der wenigen, der eine saubere 266 nennen und damit einer der wenigen im Supporter Club, der eine dreistellige Zahl vorweisen kann. Gemeint ist damit die Anzahl an Spielen, die man OGC in Heim- und Auswärtsspielen vor Ort unterstützen konnte. 2019 kam mein Sohn zur Welt, da musste ich einmal aussetzen. Ansonsten erlaubt es mir mein Beruf als DevOps Engineer auch mobil jederzeit Einsatzfähig zu sein. Eine Tatsache, die natürlich dabei hilft Nice rund um die europäischen Stadien zu begleiten.

    Als Molle vor knapp zwei Jahren übernommen hat, waren viele aus unserem Club glücklich. Auch von den Kollegen nahmen wir meistens Zustimmung wahr. Lediglich die relativ junge Secioun Israèl äußerte Bedenken, vor allem weil Molle vorher bereits Olympique Lyon - und für viele wesentlich schlimmer - die AS Monaco geführt hatte. Weitere Zweifel gab es auch, weil er nirgends wirklich nachhaltig lange erhalten blieb, auch wenn seine Handschrift oft schnell zu erkennen war. Aber natürlich waren wir als Ultras froh, dass einer mit Ahnung und Expertise kam. Schlimmer als das Desaster mit Bene van Dikt konnte es nun auch nicht mehr werden. Jetzt nach knapp zwei Jahren gab es mehr Hoch's als Tief's, auch wenn er hier vor Ort öfters mal polarisiert. Der Stadionausbau war ein Thema, der bei vielen Ultras als "Ausverkauf von OGC" gesehen wurde: mehr Zuschauer, mehr Geld, mehr Kapitalismus. Ich muss Euch nicht sagen, dass vor allem wir als Ultras das Gebaren der FIFA, UEFA und anderen Verbänden mehr als kritisch sehen. Unsere erste Liebe gilt dem Verein, unser aufrichtige Gleichgültigkeit der FIFA. Wir haben aber erkannt, dass wir - auch mit dem Stadion - mit der Zeit gehen müssen und es nunmal der Lauf der Dinge ist. Immerhin sind wir bei weitem nicht der erste Verein, der im SoZone-Verband diese 100.000 Schallmauer durchbricht.

    Stolz sind wir auf das Team, welches eine gute Entwicklung genommen hat. Natürlich gibt es auch hier Geister, die sich scheiden lassen und wo einige neidvoll nach Toulouse, Monaco oder Lorient gucken. Da geht es nicht nur um den Altersschnitt, sondern auch die Anzahl der eigenen Jugendspieler oder allgemein der Inländer. Hier hat Nice wenig Vorbildfunktion, was natürlich für uns stolze Franzosen schade ist. Auch die Aufenthaltsdauer der Spieler könnte, auch in meinen Augen, etwas länger sein. Ein Trikotkauf macht kaum Sinn, wenn man sich auch noch eine Beflockung gönnt: der Spieler ist ja eh bald weg. Ansonsten bin ich super glücklich, auch wenn da noch eine Sache ist: Molle's Medienpräsenz. Manchmal erinnert er ein wenig an diesen deutschen Trainer, der jetzt bei Red Bull ist und für alles und jeden Werbung macht. Molle muss nicht immer die große Bühne bespielen. Wir wollen, wie in der Populaire Sud, laut sein, aber dies genau dann, wann es das Team am meisten braucht.

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  • Nice
    Vorbild Alavés
    Es wird nichts verändern
    Rutter

    Ich stehe in Vitoria-Gasteiz auf dem Paseo de Cervantes. Einen solchen Paseo kenne ich aus vielen anderen spanischen Städten. Und so eine Promenade mit Grünanlagen ist nichts Neues. Aber als ich so aus dem zweiten Stock des Bürotraktes des Stadions Estadio Mendizorrotza in den Norden gucke, muss ich unweigerlich an Breaking Bad denken. Unweit der Stadt thront dort eine Bergkette, die schnell auf 1000 Meter Höhe anwächst. Der knapp 45 Autominuten entfernte Berggipfel, der sogenannte Gorbea, misst bereits eine stolze Höhe von über 1400 Metern. Das ruhige Stadtbild mit den fehlenden Wolkenkratzern und diese im Sonnenuntergang ruhende Bergkette lassen mich unweigerlich an das malerische Albuquerque denken. Mein Gastgeber holt mich in die Realität zurück, als er mir – mit meinem gewünschten Cortado in der Hand – als Randnotiz erzählt, dass „Vitoria-Gasteiz die Partnerstadt von Angoulême ist“. Ich verschweige ihm sowohl die Tatsache, dass ich nicht weiß, wo zur Hölle in Frankreich eine Stadt namens Angoulême liegt, als auch die Tatsache, dass ich bis vor einem Jahr gar nicht wusste, dass Deportivo Alavés in Vitoria-Gasteiz sein Zuhause hat.

    Dieser Tage ist Deportivo Alavés in aller Munde. Und das hat mehrere Gründe, wenn auch weniger dank der malerischen Stadt mit dem Panorama einer imposanten Gebirgskette. Genau genommen hat sie einen Namen, der wiederum einen Kreis zur oben genannten Serie schließt: JessePinkmann. Anfang 2025, genau genommen am 8. Januar, tauchte der heute 34-Jährige wie Phönix aus der Asche auf und übernahm einen eigentlich hoffnungslosen Fall: Deportivo Alavés. Zwar konnte der im Vorjahr aufgestiegene Club die Klasse halten, holte 2025 aber nur 35 Punkte, sammelte eine beachtliche Tordifferenz von -37 Toren und hatte gegenüber den kommenden Aufsteigern wie RCD Espanyol Barcelona oder RCD Mallorca wohl wenig entgegenzusetzen. Es kam aber anders. Ganz anders. Platz 3, 68 Punkte – und die Tordifferenz mal eben um 55 Tore gedreht. Auf einmal spielte der kleine Club aus dem Baskenland Champions League. Natürlich wuchs damit die Erwartungshaltung, auch wenn man dieser kaum Nahrung gab. Ganz im Gegenteil: Statistisch gesehen müssten die Babazorros sang- und klanglos absteigen. Im Marktwert-Ranking muss man bis auf Seite zehn scrollen und findet den Verein dort als letztes Team aller fünf Ligen wieder. Aktuell mit einem Gesamtmarktwert von 106.900.000 Euro – quasi ein halber Haaland. Doch auch diese Saison trotzt das 260.000-Einwohner-Städtchen der Konkurrenz und ist immerhin Achter, genau einen Punkt hinter dem eigens auserkorenen Saisonziel, der Europa-League-Qualifikation. Nur wie zur Hölle macht dieser Jesse mit einem „N“ zu viel das alles?

    Er ist uns allen ein Vorbild dafür, dass es halt doch geht. Keine gehypten Talente, keine Stars und Sternchen. Ausnahmen gibt es immer wieder – und meist gehen diese schneller, als die Laufzeit einer Folge BrBa beträgt. Jüngstes Beispiel dürfte wohl der Portugiese Afonso Moreira sein, der für knapp 105 Millionen in die LaLiga geholt wurde. Jede Wette, dass dieser in sieben Werktagen nicht mehr unter Vertrag steht. Doch wie lautet das Ziel des Managers? Gemäß einer anderen großartigen Serie vielleicht dem Zitat „chaos is a ladder“ folgen? Chaos stiften und dieses für sich nutzen? Anders kann man phasenweise das Bieterverfahren der Spanier nicht betiteln, wenn sich auch jeder freuen darf, danach eine Chance auf das Objekt der Begierde zu bekommen. „Keiner ist so berechenbar wie JessePinkmann“, titelte einst die MARCA. OGC-Chef Molle sagte selbst zum wohl spannendsten Projekt des ZoS: „Alavés ist Vorbild für vieles, aber ändern wird sich trotzdem nichts“.

    Für sich selbst nehme er jedoch mit, dass man mal wieder älteren Spielern das Vertrauen schenken sollte, und lobte im gleichen Zug auch den Verband: „Es freut mich, dass es hier scheinbar so gehandhabt wird. Jetzt liegt es an uns Managern, dies auch mal zu nutzen.“ Nice selbst hatte bis zum Verkauf von Ángel Di María (jetzt bei Alavés unter Vertrag) und Ivan Perišić (Freiburg) eigentlich immer einen „Oldie“ im Team. Bei Deportivo (die aktuell bei zwei Spielen mehr sechs Punkte Vorsprung gegenüber Nice aufweisen) beträgt der Altersschnitt knackige 31,5 Jahre.

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  • Nice
    Ligue 1
    Im Schatten des eigenen Anspruchs
    Rutter

    Auch nach der krachenden Niederlage gegen den abstiegsbedrohten RC Lens bemüht sich Manager Molle um die richtigen Worte - man merkte ihm aber an, dass er auch selbst nicht mehr so richtig an sein Mantra glaubte, dass die „langfristige Entwicklung des Teams" über den kurzfristigen Erfolg steht. Erst kurz vor dem Halbfinalsieg gegen den FC Toulouse hatte auch Molle den Druck auf die Mannschaft und den Trainer etwas erhöht und betont, dass die Gier nach einem Pokal schon vorhanden sei, vor allem wenn man soweit kommen würde. Im Coupe de France Finale steht man zwar, gegen Stade Rennais wird man aber wohl chancenlos sein. In der Europa League - die man diese Saison nicht mehr erreichen wird - scheiterte man im Viertelfinale gegen Eintracht Frankfurt. Nach der 3:0 Niederlage gegen Lens, ausgerechnet an dem 40. Geburtstag des Managers, scheint auch bei Molle ein kleiner Geduldsfaden zu reißen: „Wir haben in der Hinrunde 32 Punkte geholt. Stand jetzt nur die Hälfte in der Rückrunde. Das ist inakzeptabel und wird Konsequenzen haben", so ein überraschend direkter Manager. Ob damit die Tage von Trainer Franck Haise gezählt sind? Der 55 jährige Sportlehrer unterschrieb vor ziemlich genau zwei Jahren - nur wenige Wochen bevor OGC-Präsident Jean-Pierre Rivère Molle als neuen Manager vorstellte. Auch Jean-Pierre Rivère ist bereits nicht mehr als Präsident aktiv: er räumte bereits letztes Jahr im August seinen Posten. Für Molle könnte dies bedeuten, dass der Weg frei ist. Aber nicht nur der Trainer, auch die Mannschaft sollen mehr zur Verantwortung gezogen werden. So scheint es ein paar Wackelkandidaten zu geben, die zur Saisonpause den Verein verlassen könnten. Aber auch Molle selbst ist Bestandteil mancher Kritik: so wurden Spielerabgänge wie Ben White oder Gabriel Martinelli einfach intern kaum aufgefangen. Beide waren in der Hinrunde noch fester Bestandteil des Teams uns klare Leistungsträger. Nice wird die dritte Saison unter Molle wohl auf dem achten Platz beenden und damit nächste Saison in der Conference League auflaufen. Schon jetzt stellte Molle das Ziel der kommenden Saison fest: „wir wollen einen Titel".

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  • Nice
    Fan-Tagebuch (City)
    „Mit seinen Aufgaben gewachsen"
    Rutter

    Hallo, liebe Fußballfans. Ich bin Npoy und Safety Officer im schönsten Stadion der Welt, dem Etihad Stadium in Manchester. Meine Eltern kommen aus dem Kongo und hatten es schwer in Manchester, ich darf aber behaupten, auf den Straßen rund um Beswick eine tolle Kindheit genossen zu haben. Natürlich auch dank dem Fußball, dem ich eigentlich mein Leben lang als Begleiter sehe. Als Kind der 90er kenne ich noch die eher bescheidenen Zeiten und erlebte den Aufstieg meiner Skyblues ab 2008 hautnah mit. Nicht nur dank meines Jobs als Safety Officer kenne ich viele tolle, aber auch einige tragische Momente – und kann sicher auch viele Auskünfte zum Manager @-Neo geben.

    Unser Manager hatte zu Anfang einen schweren Stand. Als er 2022 Pep Guardiola beerbte – ich werde es nicht vergessen – explodierte meine Messenger-Gruppe mit meinen Stewards-Kollegen. Während Neo einfach kaum Glamour versprühte, waren die Fußstapfen von Pep sowieso viel zu groß. Man selbst erhoffte sich wohl eher klangvollere Namen wie Lolo, Theo, Powl oder bestenfalls die Wiederauferstehung von Reitmeier. Ich wusste in diesem Moment bereits, dass dies halt der Nachteil einer Übernahme durch die Abu Dhabi United Group ist: Wir haben als Fans alle ein wenig die Bodenständigkeit verloren. Dabei passt -Neo eigentlich zu den alten Tugenden des Vereins, die etwas verloren gegangen sind: Ärmel hochkrempeln, arbeiten. Nicht umsonst lautet unser Kredo „Stolz im Kampf". Auch Neo musste ordentlich kämpfen, bis er sich seine Anerkennung verdiente. Dies war ihm in den Jahren zuvor, als er zwischen 2015 und 2017 bereits Manager war, nicht wirklich gelungen.

    Mich hatte er schon damals begeistert: Bereits 2016 war ich noch normaler Stadionordner und durfte auch mal bei einer Pressekonferenz mit anschließender Stadionführung mitmachen. In solchen Fällen tragen wir Namensschilder mit den Sprachen, die wir beherrschen. Neben Englisch und Französisch spreche ich dank meiner Eltern auch Lingala. Damals war Vincent Kompany Kapitän und in der PK anwesend. Es vermehrten sich die Gerüchte, dass er wechseln könnte, was beide dementierten – es aber nicht aus der Welt schaffen konnten. Die englische Yellow Press ist dahingehend wirklich hartnäckig. Nach Beendigung der PK sah ausgerechnet Neo mein Namensschild, lächelte milde und flüsterte mir über die Schulter: „Versprochen, dein Namensvetter bleibt unser Captain." Ich werde diese Aufmerksamkeit nie vergessen. Vor allem da er Wort halten sollte.

    Dass Neo bis heute nicht den Flair eines Top-Managers versprüht, ist mir egal. Es gibt immer Kritiker, immer sogenannte Haters. Er hat sich aber mit seiner positiv gemeinten hemdsärmeligen Art seinen Ruf erarbeitet, der heutzutage schon sehr positiv ist. Nicht nur dank der zwei Meisterschaften, sondern auch, weil er sich auf dem Transfermarkt manchmal etwas traut, was andere Manager sich in dieser Verantwortung nicht trauen würden. Und auch die Tatsache, dass er als einer der wenigen Manager eines Topclubs (von England mal ganz zu schweigen) uns Fans immer noch regelmäßig mit Vereinsnews auf dem Laufenden hält, rechne ich ihm hoch an. Und auch viele meiner Kollegen. Ich bin stolz auf uns als Verein, auf uns Fans, aber auch auf unseren Manager, der mit seinen Aufgaben gewachsen ist.

    -Neo

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    3 Mal editiert, zuletzt von Molle ()

  • Nice
    Zum Saisonende
    Nice entlässt Franck Haise
    Rutter

    Die OGC Nice hat nach den letzten enttäuschenden Ergebnissen in der Ligue 1 die Reißleine gezogen und den Chef-Trainer Franck Haise (Foto) entlassen. Nach zwei Jahren und drei Saison mit den Platzierungen 12, 5 (letzte Saison) und einem diesjährigen 8. Platz geht es für den 55 jährigen in Nice nicht mehr weiter. Für Molle eine schwere, wenn auch, spätestens nach der letzten Ausgabe, keine überraschende Entscheidung. Der Manager zu der Entscheidung pünktlich zum Saisonende: „Franck hat uns hier zwei Jahre lang mit all seinen Fähigkeiten als Mensch und Trainer bereichert und entsprechend nach vorne gebracht. Wir sehen aber nun einen neuen Abschnitt gekommen und brauchen neue Impulse. Das hat uns spätestens der Verlauf der Rückrunde bestätigt", so der Manager, dessen Tischtuch zum Trainer schon länger zerrissen sein soll. In Ausgabe 163 im August 2025 beschwerte sich der Trainer in Richtung Management öffentlich, dass bei all der Transferarbeit das eigentliche System und die Konstanz auf der Strecke bleibe. Der Trainer damals im Wortlaut:

    „bei modernen Trainern mangelt es oft an Flexibilität. An Verständnis für die Spieler. Ich kann keine hochstehende Viererkette aufstellen, wenn ich keine Abwehrspieler habe, die das Tempo mitgehen können. Ich kann kein Tiki-Taka spielen, wenn ich dafür nicht das Ballbesitzniveau aufbringen und die Passsicherheit in der Mannschaft habe. Aber selbst wenn ich ein Trainer bin, der genau das erkennt und das System, die Taktik und die Reaktionen auf dem Feld genau auf die Mannschaft anpasse, dann muss ich vorher erstmal selbst wissen, was für eine Mannschaft ich da eigentlich trainiere"

    Manager Molle, der selbst in der Kritik steht das Team zur Rückrunde unnötig geschwächt zu haben (Gabriel Martinelli, Ben White, Ivan Perisic, Matheus Cunha, Mats Wieffer) regelte die öffentliche Kritik damals intern, war aber natürlich 'not amused'. Die Saison auf dem fünften Platz entschädigte aber für die letzte Saison, ehe sich diese Spielzeit die Probleme verschlimmerten - und Molle keinen anderen Ausweg sah. Franck Haise, der erst mit 49 Jahren seinen ersten Cheftrainer-Posten bei den Profis einnahm und unter Freunden "der Önologe" genannt wird, wurde 2023 von France Football zum Ligue 1 Trainer der Saison gekürt und gewann zudem den UNFP-Award als bester Trainer. Sein Spiel im Finale des Coupe France gegen Stade Rennais wird sein letztes für die OGC Nice sein.

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  • Nice
    Finanzen
    Nice fokussiert Abgänge
    Rutter

    Es war fast Tradition, dass ein Team bei den internationalen Auktionen immer mit dabei war: die OGC Nice. Seit knapp zwei Monaten fehlt aber von den Franzosen jede Spur: die Kassen sind leer, die Möglichkeiten nicht mehr so vielfältig wie noch vor wenigen Wochen. Auch, weil man ans aktuelle Spielermaterial glaubt und daran festhalten möchte. Ausgerechnet zum Saisonende soll sich das ändern, und so stehen gleich zwei Spieler kurz vor einem Wechsel. Während der englische Linksaußen Kean Wren (aktuell für eine Million zu haben) ein „zufälliges Produkt" aus einem Everton-Transfer ist, hofft Molle besonders beim 17-jährigen Matheos Ferreira (Foto) auf eine höhere Ablöse. „Was soll ich als Anbieter von Matheos anderes sagen, als dass wir ihn für ein verstecktes Top-Talent halten, das sicher jetzt schon für die anvisierten 19 Millionen gewechselt wäre, wenn er im Profil ein paar U-Länderspiele stehen hätte", so Molle, der selbst vor einem Jahr 10 Millionen für den Offensivmann bezahlte und seitdem den Kosmopoliten mit den drei Wurzeln (England, Brasilien, Italien) als quasi unverkäuflich einstufte: „Wir hatten Anfang des Jahres ein Angebot über 5 Millionen aus England, das haben wir gar nicht erst vertieft", so der Manager weiter.

    Der zweite, beziehungsweise dritte Kandidat ist ebenfalls kein gänzlich neuer Name auf der potenziellen Abgangsliste: Kojo Oppong. Innenverteidiger, Nationalspieler, WM-Fahrer und in der vergangenen Saison ein verlässlicher Rückhalt im Spiel der OGC – Oppong kann seinen Klub für Geld verlassen. Aktuell fordern die Franzosen 50 Millionen Euro für den 22-Jährigen. Molle zum Profil des Ghanaers: „Brighton & Hove Albion und Tony Bloom würden Kojo lieben: seine Pass-, Zweikampf- und Luftduelle sind schon sehr, sehr gut, und sein Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft." Aktuell kratzen die Angebote für Oppong an der Vierzig-Millionen-Grenze. Für Nizza ist ein Verkauf auch nur aus zwei Gründen denkbar: Zum einen hat man zur kommenden Saison mit vier (aktuell stärkeren) Innenverteidigern genug Abwehrspieler in der Zentrale, zum anderen ist Nizza auch dank verpflichtender Kaufoptionen auf weiteres Geld angewiesen. So oder so wird es noch zu Transfers zum Saisonende kommen, zumindest in „kleineren Nennern". Währenddessen geht das Geduldsspiel mit Manager Esko um den Norweger Antonio Nusa weiter: „Wir haben seit dem Veto des Verbands am 9. Juli – trotz mündlicher Einigung – keinerlei Rückmeldung mehr aus Valencia bekommen", so ein sichtlich frustrierter Molle.

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  • Nice
    (Schmerzhafter) Rückblick
    Aus Fehlern lernt man (2)
    Rutter

    In unserer ersten Ausgabe vom 11. Juni widmeten wir uns einigen (aus heutiger Sicht) wenig gelungenen Deals. Zumindest nach dem subjektiven Empfinden von Manager Molle. Auch wenn es in dieser Saison viele gelungene Transfers gab, sind einige dabei, denen der Manager etwas nachtrauert – sei es, weil sich eine Gelegenheit bot, man aber vielleicht zu zögerlich war, oder weil einem der Verband dazwischenfunkte.

    Kein Match in Heaven
    Auf der Suche nach einer passenden Nummer 1 wurde Nice fündig und ist mit dem Schweizer Gregor Kobel bis heute sehr zufrieden. Sollte es noch letzte Zweifler gegeben haben (die es wohl immer wieder geben wird), dürfte der 28-Jährige spätestens bei der WM erneut bewiesen haben, dass er zu den stärksten Torhütern der Welt gehört. Doch wie immer bei Nice ist keiner unverkäuflich, und so führte man auch gute Gespräche mit Arsenal, denen im Tor ein paar Prozentpunkte fehlten. Die damalige Nummer eins des Vizemeisters: der Serbe Djordje Petrovic. Durchaus kein schlechter Torhüter, aber aktuell wohl weit entfernt von der Klasse eines Kobels. Mögliche Zugabe der Gunners: eine weitere Ablösezahlung in Höhe von circa 20 Millionen Euro und der englische Abwehrspieler Ayden Heaven. Molle zu den Verhandlungen: „Diese waren durchaus offen, und meinem Empfinden nach lag uns auch ein 'Go' von lolo vor. Damals lag Heavens Marktwert bei 10 Millionen, und die Form von Petrovic war eher durchwachsen. Kurz nach der Absage der Gunners, weil wir mehr Geld forderten und Arsenal sich David Raya holte, blieb Petrovic 18 Spiele ohne Niederlage und behielt sechsmal eine weiße Weste. Und auch wenn der Marktwert per se nicht wichtig ist: Der von Heaven stieg auf 30 Millionen“, so der Manager, der zwar dem Geld und Heaven eine Träne nachweint, am Ende aber auch sehr glücklich mit Kobel ist.

    Die Akte Nusa
    Am 07. Juli meldete unser Magazin unter dem Titel „Velkomst, Antonio!“, dass der norwegische Nationalspieler Antonio Nusa zur OGC wechselt. Ablöse: Johan Bakayoko und Nathan Collins. Eine Ablöse, über die sich streiten lässt, die aber sicher keinesfalls unfair ist. Das behauptete auch der SoZ-Verband nicht, verwies aber auf gewisse Auflagen, die man Valencia-Manager Esko übertrug und die scheinbar nicht eingehalten wurden. Seitdem ruht der Transfer. Zwar stellte Valencia den Norweger danach wie gewünscht noch einmal ins Schaufenster (öffentliche Angebote gingen jedoch nicht ein), Esko wirkte bis dato aber so verunsichert, dass er sich in Frankreich gar nicht mehr meldete. Für Molle doppelt ärgerlich: Nicht nur zogen Wochen der Verhandlungen ins Land, man bindet sich aktuell auch Kapital ans Bein, das man eigentlich nicht anderweitig einsetzen möchte. Die Hoffnung auf Nusa bleibt trotzdem, auch wenn Molle am heutigen Abend eine letzte Nachricht nach Valencia schickte. „Irgendwann reicht es auch“, so Molle zum Transfergebaren des Managers der Fledermäuse.

    Es waren sicher nicht die einzigen verpassten Chancen, die Nice in dieser Saison zu verdauen hatte, aber wohl zwei der prägendsten. Für Molle geht es mit dem Ende der Saison nahtlos weiter, am Team zu basteln – mit dem Ziel, am Ende der nächsten Saison sagen zu können: Das Positive überwiegt das Negative.


    lolo  Esko

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  • Nice
    Gerüchte
    Transferticker XXVII
    Rutter

    Liverpool. Wechsel Kojo Oppong in die Premier League? Die Gerüchte verdichten sich, dass der Ghanaer bald für den FC Everton auflaufen könnte. Aktuell steht der WM-Fahrer aus Afrika für einen Sofortkauf in Höhe von 55 Millionen zu Verfügung. So habe man sich mit Toffee-Manager @(BO) auf eine Ablöse über 51 Millionen geeinigt. Die Engländer, die in dieser Rückrunde vor allem defensiv eingebrochen sind, suchen nach Verstärkungen und fingen sich jüngst für Alex Grimaldo und Nikola Milenkovic denkbar ärgerliche Absagen ein: beide wechselten zu jeweils anderen Vereinen. Everton scheint aber an mehreren Spielern zu baggern, so scheint auch Deportivo Alavés mit dem Manager im Kontakt zu stehen.

    Bordeaux. Wie Molle heute bestätigte lag Nice ein unterschriftreifes Angebot für einen ehemaligen Weggefährten vor: Renato Veiga. Der Portugiese - ebenso wie Oppong WM-Fahrer - war bereits im Dezember 2024 Teil des Teams, ehe er zum FC Toulouse wechselte. Zwar wurden sich hier El_Pollo_Loco (neuer Manager von Bordeaux) und Molle nicht einig, bleiben aber zwecks anderen Spielern noch im Kontakt. Um wen es im Detail geht, wurde bis dato nicht erklärt. Wahrscheinlich auch, weil es noch gar keine weiteren Treffen und Absprachen gab.

    Nottingham. Zwar ging die OGC beim englischen Nationalspieler Elliot Anderson leer aus, die Verhandlungen zwischen HBK und Molle scheinen aber ununterbrochen. Demnach hat Nice starkes Interesse an Federico Valverde, der erst jüngst im Tausch mit Anderson zu den Tricky Trees gewechselt ist. Scheinbar ist Molle bereit unter anderem James Garner für den Defensiv-Hybdriden zu bieten. Eine Basis, die HBK bereits für Anderson als interessant erachtet, auch wenn letztendlich Stade Rennais den Zuschlag erhalten hatte.

    Monaco. „Wir kennen uns bestimmt seit zwanzig Jahren, aber so richtig was bringen tut das nicht", witzelte Molle noch mit einem Augenzwinkern, wenn es um Verhandlungen mit Managerkollege Jabso geht. Objekt der Begierde und Molle immerhin einen Versuch wert: der Brasilianer Antony (Foto), der seit etlichen Monaten immer wieder wie Sauerbier angeboten wird - aber kein Abnehmer findet. Doch diese Tatsache heißt nicht, dass Elche von den Forderungen abweicht. Das gute Recht der Spanier und nur sinnvoll, wenn da laut Molle nicht ein Haar in der Suppe wäre: „bei Rene erkennt man irgendwie selten den Willen nach Veränderungen". So wurde das letzte Angebot, welches auf einer interessanten Basis ausgebaut wurde einfach mit einem schlichten "no" abgelehnt. Für Molle (k)ein Grund, die Verhandlungen weiterführen zu wollen.


    HBK2809  El_Pollo_Loco  Jabso  (BO)

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  • Nice
    Kaderpolitik
    Ivan kommt, Tah verlängert
    Rutter

    Etwas überraschend hat die OGC Nice die Rückkehr von Ivan Perisic (Foto) bestätigt. Der kroatische Nationalspieler, der mal wieder auch auf internationale Bühne in Form der Weltmeisterschaft überzeugte, wechselt zum zweiten Mal zur OGC Nice und kostet den Franzosen zehn Millionen Euro. Exakt soviel musste der SC Freiburg bezahlen, als man den 37 jährigen vor knapp zwei Monaten in den Breisgau holte, wo der Allrounder noch selbstbewusst äußerte, er sei in der Bundesliga gewechselt um "gebraucht zu werden" und dem Sportclub beim Klassenerhalt zu unterstützen. Bekanntlich gelang dies nicht nur Perisic sondern auch SC-Manager Piller, dem man am Abend des 29. Juli eine unverbindliche Anfrage stellte, da Nice seine rechte Außenflanke verstärken muss. Molle zu den Verhandlungen mit Piller: „Offen gesagt hat uns Piller mitgeteilt, dass wenn wir ihn haben wollen, können wir ihn ohne weiteres bekommen. Als wir unseren damaligen Preis genannt haben, waren die Verträge schon aus dem Drucker", so Molle.

    Auch im Januar diesen Jahres, als Perisic von Bremen nach Nice kam, kostete der 158-fache Nationalspieler exakt zehn Millionen Euro. Für Freiburg sei es nun scheinbar Zeit weiterzumachen, ohne Perisic und mit einem etwas langfristigeren Plan. Molle freute sich indes auf eine neue Variable in der Offensive und hielt damit Wort in Zukunft das Team breiter aufzustellen - auch oder vor allem mit Spielern, die ihren Wert bewiesen, wenn auch vielleicht ihren Zenit (weit) überschritten haben. So blieb eine weitere, kurze und konkrete Verhandlung mit dem FC Liverpool nicht von Erfolg gekrönt (weil zu teuer), trotzdem wechselte man mit Powl ein paar nette Worte was die Personalie Antoine Griezmann betrifft.

    Bei einer anderen Personalie gibt es dagegen gute Neuigkeiten: Abwehrchef Jonathan Tah hat seinen auslaufenden Vertrag verlängert. Damit steigt das Salär des deutschen Nationalspielers von über 89.000 € auf satte 145.000 € an. Der Vertrag läuft weitere drei Jahre. Tah war in der letzten Saison der am häufigsten eingesetzt Spieler (22 Ligaspiele) und kommt auf eine Durchschnittsnote von 3.23. Er gilt neben Jan Paul van Hecke auch in der nächsten Saison als Innenverteidiger absolut gesetzt, auch wenn mit Sepp van den Berg ein vielversprechender Abwehrspieler zurückkommt und mit Nathan Collins bereits ein guter Vertreter auf der Bank auf seine Chancen hofft.


    Piller  Powl

    148.png?lm=1520611569 Gregor Kobel
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  • Nice
    Sonderausgabe
    Management-Rückblick VII
    Rutter

    Etwas überrascht habe ich heute morgen beim ersten Kaffee festgestellt, das unser sechster Management-Rückblick etwas ein Jahr her ist - in der letzten Ausgabe widmeten wir uns vor allem den Gehaltskosten, die am Ende nach einer kleinen Verhandlungsrunde minimal von 1,58 auf 1,56 Millionen Euro gekürzt werden konnten. Dank der langen, eher unfreiwilligen Pause, holen wir heute mal die ganz große Keule raus und ich möchte im Anschluss auch ein paar Tipps geben, was das allgemeine "Managerkultur" betrifft. Doch fangen wir dort an, wo wir am 7. August 2025 aufgehört haben: den Gehaltskosten. Die aktuelle Vertragslänge der Profis liegt bei heute 2,81 Jahre. Bei allen Spielern läuft das Papier also noch mindestens zwei Jahre. Hier geht schon einmal Tipp 1 raus: selbst wenn Euer Spieler 37 Jahre alt ist - wählt immer die drei Jahre Laufzeit. Ihr könnt den Vertrag jederzeit nachverhandeln, spätestens wenn der Spieler in der Realität einen krassen Leistungseinbruch hingenommen hat (und ein Stärkeupdate seitens ZoS erfolgt ist). Trotz der kostspieligen Verhandlung mit Pini Zahavi bezüglich der Vertragsverlängerung von Jonathan Tah und einer Gehaltssteigerung von über 50.000 € liegen unsere aktuellen Kaderkosten etwas niedriger, als vor einem Jahr: 1.530.872 € zahlen wir aktuell pro Spieltag. Dort fehlen zwar die Gehaltskosten von den verliehenen Johan Manzambi und Sepp van den Berg, aber auch vor einem Jahr hatten wir einige Spieler, die als Leihgabe temporär nicht auf unserer Payroll standen. Auch im Schnitt konnten wir die Kosten von 74.599 auf 69.585 Euro senken. Auch im Kaderwert konnten wir innerhalb des letzten Jahres etwas zulegen: bei 413.200.000 Euro lagen wir vor 360 Tagen - heute sind es (ohne Leihgaben) 635 Millionen. Ein Plus von über 50 % und damit ein guter Wert - wenn auch Marktwert nicht alles ist, wie der sportliche Teil uns bestens bewiesen hat.

    Werfen wir abseits der Vertragssituation einen Blick auf die gesamten Finanzen der Saison, die mich vor allem gegen Ende vor eine ungewohnte Situation stellte: der Mittellosigkeit. Doch erstmal zu den fixen Ausgaben. Der zweitgrößte Posten - die Vertragskosten mit knapp 80.500.000 €. Zwar fehlen mir die Vergleiche, doch ich würde behaupten für ein Team, welches im Halbfinale der Europa League stand ein guter Wert. Den größten Posten der Ausgaben haben aber dieses Jahr die Transfers ausgemacht: wir schließen mit einem Minus von 350.950.001 Euro ab. Hauptschuld daran tragen natürlich vor allem die Spielertransfers von Nick Woltemade (180), Gabriel Martinelli (145), Carlos Forbs (80), Joelinton (100) und Trey Nyoni (100), die allein 605 Millionen Euro ausmachen. Dem Gegenüber stehen natürlich auch Einnahmen, auch wenn wir hier zu keinem Zeitpunkt der Saison den dreistelligen Millionenbetrag knacken konnten. Spitzenführer sind Kojo Oppong (51), Adrián Bernabé (63), Matvey Safonov (44) und Soungoutou Magassa (60). Positiv nach dem Millionenschweren Stadionausbau: mit Einnahmen von 87 Millionen deckt das Stadion bereits die gesamten Gehaltskosten. Weitere Einnahmenpunkte: Trikotsponsor Peugeot (26,5), TV Gelder (11,3) und die Fanartikel (1,3). Entgegen der letzten Saison schließen wir also die Saison 2026|1 mit einem Verlust von 150.617.868 € ab.

    Weg vom finanziellen hin zu den versprochenen Tipps, die ich auch selbst wieder mehr berücksichtigen muss und die mir - gegen Ende der Saison - das Leben als Manager (zu Teilen) leichter gemacht hätten . Große Empfehlung, die auch schon oft seitens Verband erwähnt wurde: kümmert euch um Eure Verträge. Fangt mit einem Faktor von 0,29 auf das Wunschgehalt an. Beim Beispiel Jonathan Tah ist seine Forderung zu Beginn 277.267 €. Das mal 0,29 ergibt 80.407. Damit beginnen wir. Torprämie, Zu-Null-Bonus, Meisterprämie (für viele Teams ohnehin unrealistisch) einfach so lassen. Auflauf- und internationale Prämie minimal runter verhandeln. Meiner Erfahrung nach sollte man hier aber maximal 2000 Euro vom Wunsch abweichen (natürlich den Wert in Relation sehen). Bei Tah forderte er erst 12.312 Euro Auflaufprämie, am Ende einigten wir uns auf 10.000. Ich bin jedoch keiner der "F5 spammt" bzw. wieder neu reingeht, wenn die Anfangswerte (Forderungen) nicht stimmen. Aber probiert etwas aus, anders als früher besteht keine 24 Stunden Sperre mehr.

    Ein weiterer Tipp, auch für kommende Verhandlungen (die ich selbst auch hier & da versucht habe als Argument zu nehmen): unterschätzt nicht die Mehrspielerdeals. Damit meine ich nicht nur, dass was Jesse gerade mit Alavés zelebriert (viele Spieler, viele Einnahmemöglichkeiten), sondern auch das wesentlich größere Chancenplus, dass ihr euch damit erwirtschaftet, wenn mal 2 der Spieler wirklich zünden. Ein perfektes Beispiel dafür ist der Deal zwischen Stade Rennais und Real Madrid aus Anfang dieser Saison rund um Weihnachten. Stade Rennais, die nun wahrlich nicht auf Breite angewiesen sind, geben den durchaus fähigen Nigerianer Victor Osimhen ab. Was man dafür bekommt: Chema Andrés, Thiago Pitarch, Endrick und Mario Martín. Schon damals habe ich ihn leicht pro Rennais eingeordnet (und oute mich gern als großen Chema Fan) aber Pitarch stand wohl auf wenigen Zetteln und auch Endrick war der nächste große Brasilien-Flop (so der Stempel). Heute ist der Deal wesentlich besser pro Rennais gewichtet, einfach weil pape auch die vierfache Chance hatte, dass sich da schon etwas gutes bei entwickelt. Real dagegen ist absolut abhängig von einer Personalie - mit der steht und fällt ein ganzer Deal. Ich will gar nicht sagen, dass der Deal für die Galaktischen schlecht ist, immerhin hat man den aktuell besten Spieler aus dem Quintett bekommen, aber das Risiko ist halt auf Seiten der Madrilenen. Mehrspieler-Deals sind also vor allem für kleinere und mittelgroße Vereine meiner Meinung nach Pflicht. Sollten aber natürlich trotzdem gewissenhaft und "hart" verhandelt werden. Weiterer Vorteil natürlich - auch hier ging mir selbst zum Saisonende etwas die Luft aus: die wahnsinnig wichtige Breite, die ihr unter Umständen dadurch gewinnen könnt. Ich weiß: es tut weh den vermeintlich besten Spieler zu opfern, aber manchmal bringt es einen auch weiter, als daran festzuhalten.

    Der letzte Tipp ist für viele ein Selbstverständnis, ich habe ihn aber gegen Ende der Saison etwas aus den Augen verloren: bleibt liquide. Ob für Auktionen, ein Schnäppchen auf dem Transfermarkt oder natürlich wie jetzt zeitnah drohend: die Einberufungen. Ich war das letzte Viertel der Saison broke as fuck und das war echt nervig.

    Ich hoffe die Ausgabe hat ein wenig was gebracht und Spaß gemacht. Allen eine erholsame Saisonpause!


    JessePinkmann  pape  JoCruyff

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  • Nice
    Trainer
    Kieran McKenna neuer Nice-Trainer
    Rutter

    Kieran McKenna ist am 14. Mai 1986 in London geboren, aufgewachsen im nordirischen Fermanagh und durchlief die Jugend von Tottenham Hotspur. Er brachte es bis in den Kader der Reserve, die er 2006/07 sogar zur Meisterschaft führte. Als Kapitän Nordirlands auf allen Jugendstufen bis U21 galt er als spielintelligenter, führungsstarker Sechser – ehe eine chronische Hüftverletzung seiner Karriere 2009 mit nur 23 Jahren ein jähes Ende setzte, bevor er sich im Profifußball wirklich beweisen konnte.

    Aus dem Rückschlag machte er sich sofort an seine zweite Karriere: Direkt nach dem Karriereende stieg er ins Coaching ein, studierte parallel Sportwissenschaften in Loughborough und arbeitete sich über Leicester, Nottingham Forest und Tottenhams U18 (Halbfinale FA Youth Cup 2015) bis zu Manchester United hoch. Dort führte er zunächst die U18 zum Titel, ehe ihn José Mourinho 2018 zum Co-Trainer der Profis beförderte. Ein Posten, den er auch unter Solskjær, Rangnick und Carrick (bei seinem ersten Interims-Job 2021) behielt und in dem United zweimal unter die besten drei der Premier League kam.

    Den eigentlichen Beweis seines Talents lieferte er ab Dezember 2021 als Cheftrainer bei Ipswich Town: drei Aufstiege in vier Jahren, zweimal bis in die Premier League, mit mutigem, ballbesitzorientiertem Fußball und einem Auge für junge Spieler. Das weckte Begehrlichkeiten bei Chelsea, Brighton und Manchester United – McKenna blieb treu, bis er im Juni 2026 überraschend selbst hinwarf: Trotz Interesse von Fulham entschied er sich für eine Auszeit vom Geschäft, um Zeit mit der Familie zu haben. Er selbst sagte, er brauche vor allem eine Pause vom englischen Fussball, der Yellow-Press und der 'Knochenmühle' Championship. Der 40 jährige im Juni bei seiner Abschiedskonferenz bei Ipswich: „wir haben nun mit Ipswich drei Aufstiege gefeiert. Das waren fünf sehr intensive Jahre, die auch an mir gezerrt haben. Ich brauche eine Pause, auch für Zeit mit meiner Familie und irgendwann vielleicht einen Tapetenwechsel".

    Dieser soll nun also die Station bei OGC Nice werden, die sich bekanntlich zum Saisonende nach zwei Jahren von Franck Haise trennen. Der französische Fussball-Lehrer landete am Ende dieser Saison nur auf dem achten Platz und musste nach einigen Diskussionen mit Manager Molle bezüglich der Kaderzusammenstellung seinen Hut nehmen. McKenna, der bereits desöfteren trotz Aufbauarbeit unter widrigen Bedingungen erfolgreich war, pflegt einen angriffsorientierter, mutigen Spielstil und ist für seine detailverliebte Trainerarbeit bekannt. Seine fundierte Trainerausbildung und seine Erfolge wurden 2024 mit der Ehrendoktorwürde belohnt.

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  • Nice
    Trainer-Interview (1)
    „Wir wollen mutig sein"
    Rutter

    Nach zwei intensiven Jahren unter Franck Haise, der den Klub sportlich neu aufgestellt, einen den größten Marktwertzuwachs der Liga eingefahren und OGC Nice bis ins Coupe-de-France-Finale geführt hatte, geht der Verein einen Umbruch an. Als Nachfolger präsentiert die Vereinsführung um Manager Molle einen jungen, akribischen Trainer, der zuletzt vor allem durch seine Arbeit im englischen Nachwuchs- und Erstligafußball auf sich aufmerksam gemacht hat. Ein Trainertyp, wie ihn zuletzt Namen wie Mikel Arteta, Cesc Fabregas oder Xabi Alonso geprägt haben: detailversessen, entwicklungsorientiert und mutig im Ballbesitz. NICE!-News hat den neuen Mann auf der Bank, Kieran McKenna, zum ersten großen Interview getroffen.

    N!: Monsieur McKenna, willkommen an der Côte d'Azur. Ihr erster Eindruck?
    McK: (lacht): Ehrlich gesagt, die Aussicht hier ist unfair gut für einen Trainer, der eigentlich nur Videoanalysen schauen will. Ich sitze seit einer Woche mit Blick aufs Meer und stelle Pressingtrigger zusammen. Das fühlt sich fast wie Urlaub an, nur dass ich dabei ständig an die Spielzüge und Laufwege denke.

    N!: Sie übernehmen einen Klub, der gerade zwei sehr unterschiedliche Jahre hinter sich hat. Franck Haise hat den Kader spürbar aufgewertet, ein Cup-Finale erreicht – und wurde trotzdem entlassen. Wie erklären Sie sich das?
    McK: Das ist am Ende eine Entscheidung, die die Vereinsführung treffen musste, nicht ich. Was ich sagen kann: Ich übernehme keinen Trümmerhaufen, im Gegenteil. Der Kader ist athletisch, jung, mit einer guten Mischung aus Erfahrung und Entwicklungspotenzial. Meine Aufgabe ist es nicht, alles neu zu erfinden, sondern die Dinge, die funktioniert haben, weiterzuentwickeln. Mein persönliches Ziel ist es da, wo ich glaube, dass wir mutiger sein können, auch mutiger zu sein. Und wir müssen mehr Tore schießen (lacht).

    N!: Apropos mutig: wie soll Ihr Nice spielen?
    McK: Ballbesitzorientiert, mit klaren Automatismen im Spielaufbau, und vorne raus sehr vertikal. Ich will nicht, dass wir den Ball nur laufen lassen, damit die Statistik gut aussieht. Ballbesitz ist für mich ein Mittel, um Räume zu öffnen, nicht Selbstzweck. Und defensiv: hohes, intelligentes Pressing. Wir wollen dem Gegner den Spielaufbau so unangenehm wie möglich machen. Ich denke das ist so ziemlich auch der moderne Fussball. Nur dass man selbst auch variabel sein muss, wenn der Gegner mal mutig ist. Da sind wir wieder beim Thema.

    N!: Schauen wir auf den Kader. Im Tor steht mit Gregor Kobel einer der besten Schlussmänner der Liga.
    McK: Ein absoluter Glücksfall für jeden Trainer. Gregor ist nicht nur ein herausragender Torhüter im klassischen Sinne, er ist auch unglaublich wichtig für die Mannschaft was seine Erfahrung, Präsenz und Ausstrahlung betrifft. Mit ihm im Tor kann ich taktische Dinge planen, die mit vielen anderen Torhütern gar nicht möglich wären. Dennis Seimen dahinter bringt Qualität und Drang mit. Das ist gesunde interne Konkurrenz, keine reine Verwaltungsposition auf der Bank. Die Rollen sind aber natürlich klar verteilt.

    N!: Die Innenverteidigung liest sich mit van den Berg, van Hecke, Tah und Hato prominent. Ihre Meinung und bleibt es dabei, dass Sie mit einer klassischen Viererkette auflaufen?
    McK: auf dem Papier, ja. Aber ich habe noch keine Einheit geleitet, kenne die Spieler nur aus Videobändern oder wenn ich mal zufällig live vor Ort war. Die Jungs bringen aber alles mit, was ich für mein System brauche, vor allem auf den Außen sind wir recht schnell, können kompakt und hoch stehen und auch mal variieren, wenn es in die Offensive geht. Ich freue mich auf das Trainings mit den Jungs.

    N!: Zwei von diesen heißen Nathan Collins und El Chadaille Bitshiabu und sitzen zunächst wohl sogar auf der Tribüne. Enttäuschung vorprogrammiert?
    McK: Das ist der Teil des Jobs, der mir am wenigsten Spaß macht, aber dazugehört. Ich habe mit vielen lange Einzelgespräche geführt. Nathan ist ein Verteidiger, der körperlich und mental jederzeit bereit ist, die Rotation über eine Saison mit Europa-League-Anspruch, Pokal und Liga wird ihn brauchen. Und Chadaille bringt mir taktische Flexibilität für mehrere Positionen. Bank heißt bei mir nicht Abstellgleis, das versuche ich vom ersten Tag an klarzumachen. Ähnliches gilt ja auch für Santiago und Matthieu. Am Ende ist es ein Wettkampf und bei diesem haben zu Beginn alle die gleichen Chancen.

    N!: Im Mittelfeld setzen Sie vorerst auf Perisic, Koné und Manzambi im Zentrum, mit Touré auf der Außenbahn. Glauben Sie, dass Perisic in der nächsten Saison noch die Qualität für ein vermeintliches Top-Team der Ligue 1 hat?
    McK: Ivan bringt eine Erfahrung und eine Cleverness im letzten Drittel mit, die man nicht trainieren kann, die kommt aus hunderten großen Spielen. Er weiß, wann er den Ball hält, wann er ihn früh spielt. Er weiß auch, wie ihn sein Teamkollege in genau dieser Situation braucht. Manu Koné ist für mich der Motor der Mannschaft: Balleroberung, erste Anspielstation, Tempo im Übergang. Und Johan Manzambi ist ein Spielertyp, der mich als Trainer jeden Tag begeistert: Er sieht Pässe, bevor ich sie auf dem Videoboard markiere. Er ist einfach Instinkt-Fußballer und einer, den man einfach nicht einschätzen kann. Bazoumana Touré auf der anderen Seite gibt uns Tiefgang und Tempo gegen tief stehende Abwehrreihen. Wir werden dieses Tempo, auch im Verbund mit der Abwehrreihe, definitiv benötigen.

    N!: Auf der Bank tummeln sich mit Lamine Camara, James Garner und Johan Bakayoko noch prominente Namen. Glauben Sie, dass sich diese auf einen Platz auf der Bank einlassen?
    McK: Wir haben in der Saison circa 45 bis 50 Spiele. Leider bleiben auch wir nicht von Verletzungen, Sperren und anderen Widrigkeiten verschont. Ich bin mir also sicher, dass alle Spieler auf genug Spielzeit kommen. Wer Nuancen mehr oder weniger spielt, dass obliegt am Ende auch an den eigenen Trainingsleistungen.

    Im zweiten Teil spricht McKenna über den Sturm, dem dortigen Dilemma, seiner Sicht, was der Kader noch vor dem Saisonstart benötigt und was er von der 'Causa Nusa' hält. Außerdem geht er auf ein paar private Dinge ein.

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  • Nice
    Trainer-Interview (2)
    „Die Erwartungshaltung ist hoch"
    Rutter

    N!: Vorne sollen Nick Woltemade und Fisnik Asllani gemeinsam für Tore sorgen. Zwei sehr unterschiedliche Stürmertypen.
    McK: Genau das macht es interessant. Nick ist technisch beschlagen, kann sich fallen lassen, hält Bälle fest, öffnet Räume für die Nachrückenden. Fisnik ist der Spieler, der in die Tiefe geht, der den letzten Pass mit einem Abschluss beendet. Die Kombination der beiden kann sehr schwer zu verteidigen sein, wenn wir es im Training sauber einstudieren. Mit Romulo kommt dazu ein ähnlicher Spieltyp wie Fisnik dazu, die beide auch sehr gut als Doppelspitze harmonieren. Nick würden wir dann als verkappte 10 einsetzen.

    N!: Ein Blick auf Ihr System: 4-2-3-1, 4-3-3, oder doch eine Fünferkette mit van den Berg als Wingback?
    McK (schmunzelt): Sie wollen mir jetzt schon die Startelf für den ersten Spieltag entlocken. Ich sage so viel: Die Grundordnung wird eine Vierkette sein, aber ich glaube fest an Flexibilität innerhalb der Spielphasen. Im Ballbesitz kann das wie eine 3-2-Struktur aussehen, ohne Ball verteidigen wir kompakt in einer Vierkette. Wer im Training die Prinzipien am besten umsetzt, spielt am Wochenende. Das ist keine Floskel, das ist mein Anspruch an mich selbst und an meine Spieler.

    N!: Nach dem verlorenen Pokalfinale unter Trainer Franck Haise: wie hoch ist der Erwartungsdruck an der Baie des Anges?
    McK: Ehrlich? Hoch, und das ist auch gut so. Ein Klub, der zwei Jahre lang gewachsen ist, darf und soll ambitioniert sein. Ich bin nicht hier, um zu verwalten. Ich bin hier, um diesen Klub einen Schritt weiterzubringen. Am Ende wollen wir natürlich auch Erfolge feiern und da gehören Titel irgendwann dazu.

    N!: Ein Thema, das die Fans aktuell beschäftigt: Antonio Nusa soll OGC Nice angeblich abgesagt haben und steht offenbar vor einem Wechsel zum FC Arsenal. Wie sehr schmerzt das?
    McK: Ich will da nicht zu viel hineininterpretieren, solange nichts offiziell ist. Solche Gerüchte gehören leider zum Geschäft, gerade wenn ein Klub wie unserer sich gerade so positiv entwickelt hat. Natürlich wäre ein Spieler mit seiner Qualität und Dynamik ein Gewinn für jede Mannschaft gewesen, das streite ich nicht ab. Aber ich konzentriere mich auf die Spieler, die tatsächlich hier bei uns im Training stehen, und da habe ich mehr als genug Qualität, mit der ich arbeiten kann.
    Anm. d. Redaktion: der Wechsel des Norwegers zu Arsenal ist inzwischen offiziell)

    N!: Wo genau würden Sie sich denn, unabhängig von einzelnen Namen, noch Verstärkung für den Kader wünschen?
    McK: Wenn ich ganz ehrlich bin: auf der Außenbahn. Da würde ich mir noch die ein oder andere zusätzliche Option wünschen, gerade um über eine lange Saison mit vielen Wettbewerben genug Alternativen und Tempo in der Breite zu haben. Das ist kein Vorwurf an den aktuellen Kader, sondern einfach eine ehrliche Einschätzung, wo wir uns noch verbreitern könnten, wenn sich am Transfermarkt eine passende Gelegenheit ergibt.

    N!: Zum Abschluss noch ein paar persönliche Fragen. Wie schnell lernen Sie Französisch?
    McK: Ich übe jeden Morgen mit einer App, bevor mich meine Assistenten auslachen können. Bisher kann ich meine Startaufstellung fehlerfrei auf Französisch durchsagen, das reicht mir für die erste Pressekonferenz

    N!: Erstes Nizza-Gericht, das Sie probiert haben?
    McK: Socca. Meine Fitnesstrainerin hat mir sofort einen strengen Blick zugeworfen, aber ein bisschen Kichererbsenmehl bringt niemanden aus der Form.

    N!: Was macht Kieran McKenna, wenn er nicht gerade Laptop und Taktikboard in der Hand hat?
    McK: Dann bin ich mit meiner Familie am Strand, oder ich schaue mir, zugegeben etwas zu obsessiv, die Jugendspiele unserer eigenen Akademie an. Ich glaube fest daran, dass der nächste Hato oder Manzambi vielleicht schon jetzt bei uns in der U17 spielt.

    N!: Letzte Frage: Ein Versprechen an die Fans von OGC Nice?
    McK: Kein Versprechen auf Titel, das wäre unseriös nach einer Woche im Amt. Aber ein Versprechen auf eine Mannschaft, die mutig spielt, die für diesen Klub alles gibt und bei der man sieht, dass wir jeden Tag besser werden wollen. Und ich verspreche zusammen mit Molle harte und ehrliche Arbeit.

    Das NICE! Team bedankt sich herzlich für das offene Gespräch und wünscht Kieran McKenna einen erfolgreichen Start an der Côte d'Azur.

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