Der Heuler- Neues vom VFL Wolfsburg

SAISONSTART 2026-2

10.10., Samstag - EL-Quali Hinspiele / Rückspiele am Mittwoch
12.10., Montag - Nationale Supercups
18.10., Sonntag - 1. Spieltag alle Ligen

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Stichtag: 13.10., Dienstag
SAISONSTART AM SONNTAG

Highlights bis zum 1. Spieltag:
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  • Saisonziele stellen Wolfsburg vor neue Herausforderung


    Die Einführung der sogenannten Saisonziele durch den Verband sorgt beim VfL Wolfsburg für Bewegung und eine unerwartete Planänderung im Kaderbau. Eigentlich hatte man sich bewusst für moderatere Zielvorgaben entschieden. Intern herrschte das Gefühl, die Mannschaft stehe in ihren Grundzügen. Doch eine neue Forderung bringt die Verantwortlichen nun zum Umdenken. Ein starker Innenverteidiger muss verpflichtet werden und dieser soll zudem auf eine bestimmte Anzahl an Einsätzen kommen.


    Plan A war intern bereits beschlossen. Anton Stach sollte dauerhaft in die Innenverteidigung rücken und gemeinsam mit Lucemi für Stabilität sorgen. Durch die Verpflichtung eines zusätzlichen defensiven Mittelfeldspielers war diese Lösung überhaupt erst möglich geworden. Mit Montes hatte man zudem bereits einen weiteren Spieler geholt, der helfen kann, jedoch knapp unter dem geforderten Profil liegt. Sportlich ist er eine Verstärkung, für die neue Zielvorgabe reicht das aber offenbar nicht aus.


    Das größte Problem ist nun der Zeitdruck. Der geforderte Spieler muss frühzeitig verpflichtet werden, damit er genügend Spiele absolvieren kann. Ein Transfer zur Saisonmitte würde das Ziel kaum noch erreichbar machen. Aus dem Verein heißt es, der Transfermarkt gebe aktuell nicht viel her, dennoch werde man eine Lösung finden müssen.


    Allerdings, nicht von ungefähr hatte man einen Innenverteidigung auf der Agenda für die Saison. Die Lösung durch Stach war ein Kompromiss, aber Wolfsburg weiß, dass dauerhaft auch ein guter gelernter Innenverteidigung her muss.

    Castells

    Maatsen- Bremeh-Gatti-Ratiu

    Lee -Gedson-Rabiot-Amoura

    Vitor Roque- Sulc


    Brazao, Djalo, Galbraith, Luis Guilherme, Nuamah, Sucic, Maldini

  • Wolfsburg überrascht mit neuem Offensivtalent


    Beim VfL Wolfsburg sorgt ein weiterer Transfer für Aufsehen. Eigentlich hatte man erst vor Kurzem eine Kaufoption ausgehandelt, nun steht genau dieser Spieler bereits wieder im Zentrum eines Deals. Der brasilianische U20-Nationalspieler Luis Guilherme wechselt zum Verein, während AdamDaghim im Gegenzug abgegeben wird.


    Für Guilherme wird eine Ablöse von 13 Millionen fällig, zusätzlich wurde zuvor die Kaufoption für Duckham in Höhe von 19,76 Millionen Pfund gezogen. Damit ergibt sich rechnerisch ein Gesamtvolumen von rund 33 Millionen Pfund. Aus Vereinskreisen sieht man diese Darstellung jedoch etwas anders.


    „Ganz so kann man das natürlich nicht rechnen. Wenn uns jemand 19 Millionen für Daghim geboten hätte, hätten wir abgelehnt. Ich denke, wir bewegen uns eher in der Nähe der ursprünglich gebotenen 42 Millionen, wenn man den sportlichen Wert betrachtet. Außerdem mussten wir das Geld jetzt früher investieren als geplant. Bei Daghim hätten wir noch Monate Zeit gehabt, die Option zu ziehen. Hätte er sich nicht wie gewünscht entwickelt, hätten wir sie nicht genutzt. So sind wir auf einmal knapp 33 Millionen leichter, was die Saisonplanung nicht einfacher macht.“


    Guilherme ist positionsspezifischer einsetzbar als sein Vorgänger. Während Daghim auch im Sturm aushelfen konnte, ist der Neuzugang klar auf der rechten Außenbahn zuhause.


    Sportlich sieht man darin jedoch kein Problem. Intern verweist man auf die vorhandenen Optionen im Angriff. Die Verantwortlichen sind daher überzeugt, dass die Zukunft im Sturm abgesichert ist, während man auf der rechten Seite nun gezielt investiert hat um zukünftig Amouras Flexibilität nutzen zu können

    Castells

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  • Überraschender Aufstieg sorgt für Staunen


    „Moment mal … was ist denn hier passiert?“ – So oder so ähnlich muss Trainer F-X reagiert haben, als er einen Blick auf die aktuelle Ligatabelle warf. Eigentlich suchte er neben dem FC Turin II auch Wolfsburg II in der vierten Liga. Was er dort allerdings nicht fand, war Wolfsburg II. Stattdessen tauchte der Verein plötzlich eine Liga höher, in der dritten Liga, auf.


    Dabei war die vergangene Saison alles andere als ein Selbstläufer. Nach einem holprigen Start und der Übernahme durch F-X arbeitete sich das Team zwar Spieltag für Spieltag nach oben, doch für den ganz großen Wurf reichte es eigentlich nicht. In der Rückrunde setzte es zwei Niederlagen, am Ende stand „nur“ Platz fünf zu Buche – immerhin Rang zwei in der Rückrundentabelle, aber eben kein klassischer Aufstiegsplatz.


    Und trotzdem geht es hoch?


    Der Grund liegt im besonderen Modus der Reserveliga. Da sich Vereine dort regelmäßig an- und abmelden, können freie Plätze entstehen. Offenbar war das genau hier der Fall. Sowohl der Fünftplatzierte als auch sogar der Sechste – in diesem Fall Neapel – rücken nach. Der am letzten Spieltag erkämpfte fünfte Rang reichte also plötzlich für den Aufstieg.


    „Wir sind natürlich froh, jetzt in dieser Liga zu sein, und nehmen das mit“, so F-X. „Auch wenn wir uns durchaus gefreut hätten, noch eine komplette Saison in der vierten Liga anzugreifen und dort weiter zu wachsen.“


    Ob man dort weiterhin dominant gewesen wäre, darüber lässt sich streiten. Einige der besten Offensivspieler sind entweder zu wertvoll für dieses Niveau oder inzwischen gewechselt. Die Mannschaft ist weiterhin solide besetzt und wird mithalten können, doch ein echter, erfahrener Mittelstürmer fehlt. Gerade im Nachwuchsbereich mangelt es hier noch an Abgeklärtheit.


    Auch bei den Profis gab es Grund zur Überraschung. Dort stieg man zwar nicht auf, doch Platz zehn reichte – dank der Konstellation im Pokal – für die internationale Qualifikation. Da beide Finalisten bereits über die Liga qualifiziert waren, rückte ein weiterer Platz nach.


    Heißt: Wolfsburg ist in der kommenden Saison nicht nur in einer höheren Liga mit seinem Reserveteam unterwegs, sondern wird mit den Profis auch international vertreten sein.

    Castells

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  • Managen besteht nicht nur aus Transfers


    Beim VfL Wolfsburg hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan. Blickt man auf die Rückrunde, kann der Präsident mit der Arbeit von Manager-Trainer F-x durchaus zufrieden sein. Doch der Fokus liegt nicht nur auf kurzfristigem Erfolg, sondern klar auch auf der Zukunft.


    Der Kader wurde gezielt verjüngt, und aktuell ist nicht absehbar, dass Leistungsträger zeitnah ihre Karriere beenden werden. Gleichzeitig traut man mehreren Spielern noch deutliche Entwicklungsschritte zu. Die Verantwortlichen zeigen sich überzeugt, dass der eingeschlagene Weg nachhaltig Wirkung zeigen wird.


    Doch nicht nur auf dem Platz wurde gearbeitet. Auch abseits des Rasens investierte der Klub kräftig. Das Stadion wurde für über 20 Millionen Euro ausgebaut (wir berichteten). Parallel dazu gelang es dem Management, die Gehaltsstruktur spürbar zu optimieren.


    Bei der Übernahme am 12. August lagen die Spielergehälter für erste und zweite Mannschaft noch bei 1.940.855 Euro pro Spieltag. Dieser Wert konnte Schritt für Schritt gesenkt werden und beträgt aktuell nur noch 1.474.646 Euro.


    „Wir sind froh, dass wir gute Lösungen gefunden haben und bedanken uns bei allen Spielern für die konstruktiven Verhandlungen. Natürlich hat auch die Anpassung unserer Gehaltsstruktur eine Rolle gespielt“, erklärte das Management.


    Ganz exakt lasse sich der finanzielle Effekt zwar noch nicht beziffern, da Prämien für Einsätze, Tore oder mögliche Titelgewinne variieren können. Dennoch rechnet der Verein aktuell mit einem Mehrwert von rund 466.200 Euro pro Spieltag.


    Hochgerechnet auf eine Saison mit 42 Spieltagen ergibt sich daraus ein Ersparnis von gut 19.580.000 Euro. Zusätzlich kalkuliert Wolfsburg durch den Stadionausbau mit Mehreinnahmen von etwa 400.000 Euro pro Heimspiel. Bei 21 Heimspielen entspricht das weiteren 8.400.000 Euro. Insgesamt also gut 28 000 000 die man mehr zur Verfügung haben wird.


    Ein gutes Signal für die Zukunft — zumal man davon ausgeht dass man das Geld reinvestieren wird.

    Castells

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  • Saisonstart für Wolfsburg:

    Kurz vor dem Saisonauftakt versuchte der VfL Wolfsburg auf dem Transfermarkt noch einmal nachzulegen. In den Aktionen ging man mutig all-in, musste sich am Ende jedoch der Konkurrenz geschlagen. Für Ito konnten die Wolfsburger lediglich etwas über 37 Millionen aufbringen.


    „Wir wussten, dass es eng wird, aber wir dachten, wir probieren es einfach. Warum wir nicht noch das ein oder andere niedrigere Gebot für einen anderen abgegeben haben, wissen wir selbst nicht. Das war ärgerlich, dass wir diese Chance nicht genutzt haben.“


    Sportlich kann man mit dem Saisonstart dennoch zufrieden sein. Zwar ärgert es die Verantwortlichen, wenn man lange führt und kurz vor Schluss noch den Ausgleich kassiert. Doch das 1:1 gegen den FC Schalke — intern als Meisterkandidat gehandelt — wird eher als gewonnener Punkt bewertet.


    „Wir wissen, was Schalke drauf hat, und wir wissen auch, dass es Tage geben wird, an denen wir gegen vermeintlich Schwächere verlieren. Von daher ist es wichtig, auch gegen ein stärkeres Team gepunktet zu haben.“


    Sehr erfreulich verlief dagegen der Auftakt der zweiten Mannschaft. Nach dem überraschenden Aufstieg (als 5.)in die dritte Liga setzte Wolfsburg II direkt ein Ausrufezeichen. Bei United in Manchester gewann man souverän mit 2:0.


    Ganz ohne Einordnung wollte man den Erfolg aber nicht stehen lassen:


    „Natürlich klingt ein Sieg in Manchester erstmal gut. Aber man muss sagen, dass die Reservemannschaft nichts mit der ersten Mannschaft zu tun hat. Im direkten Vergleich sehen wir uns deutlich über diesem Team. Wenn man den Marktwert betrachtet, glauben wir auch, dass Manchester eher im Abstiegskampf landen wird.“


    Der Blick auf die Zahlen unterstreicht die Einschätzung: die Nummer 1 Manchester City bringt in der dritten Liga rund 29,3 Millionen Marktwert auf die Waage, während Manchester am Tabellenende nur etwa 1,3 Millionen erreicht. Wolfsburg selbst liegt mit 21,9 Millionen auf Rang sechs und könnte für Überraschungen sorgen.


    Trotzdem bleibt man in Wolfsburg realistisch:


    Marktwert allein entscheidet nicht über Erfolg oder Misserfolg. Gerade bei Talentteams können einzelne Spieler deutlich stärker sein, als ihr Marktwert vermuten lässt. Dennoch zeigt die Momentaufnahme klar: Wolfsburg hat das Potenzial, sich in der dritten Liga zu behaupten — und vielleicht sogar mehr.

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  • Wolfsburg weiter ungeschlagen


    Nachdem man gegen Schalke kurz vor Schluss noch den möglichen Sieg aus der Hand gegeben hatte – womit man letztlich aber leben konnte – gelang dem VfL Wolfsburg nun der erste Dreier der Saison. In Berlin bei Union holten die Wölfe wichtige Punkte.


    Bereits in der 28. Minute brachte Harvey Barnes sein Team mit 1:0 in Führung. In der 53. Minute sorgte Mohamed Amoura mit dem zweiten Treffer nahezu für die Vorentscheidung. Nur eine Minute später sah Robin Hack von den Eisernen zunächst Gelb und musste in der 64. Minute nach einer weiteren Verwarnung mit Gelb-Rot vom Platz. In Überzahl ließ Wolfsburg nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg souverän nach Hause.


    Überraschend ist auch der Blick auf die Tabelle: Wolfsburg steht aktuell weit oben auf Rang vier, punkt- und tordifferenzgleich mit mehreren Teams auf den Plätzen drei bis sechs.


    „Ja, es sieht im Moment nicht schlecht aus. Damit können wir zufrieden sein. Aber wir wissen auch, wie schnell sich das ändern kann. Es ist erst der zweite Spieltag und wir sammeln weiterhin Punkte gegen den Abstieg. Wir wollen nicht mehr dort stehen, wo wir letzte Saison waren“, so die vorsichtige Einordnung.


    Die nächsten Aufgaben haben es in sich: Zunächst geht es gegen Borussia Dortmund, die in der vergangenen Saison ebenfalls lange im Abstiegskampf steckten, inzwischen aber stabiler wirken. Danach wartet Mainz.


    Ein weiterer Grund zur Freude: Auch die zweite Mannschaft gewann souverän mit 3:0 und klettert damit auf Tabellenplatz drei.

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  • Frust und Lust im Pokal


    In der Vorrunde des Pokals der dritten Reserveliga unterlief dem Wolfsburg ein ärgerlicher Fauxpas. Die Aufstellung wurde nicht korrekt abgegeben, sodass automatisch eine Zufallsformation generiert wurde. Die Folge: eine klare 0:3-Niederlage und das frühe Aus im Wettbewerb.


    „Nun ja, wir sind als Aufsteiger mehr oder weniger glücklich in die Liga reingerutscht, und jetzt ist es leider vorbei. Tut uns leid, dass wir so ausgeschieden sind, aber natürlich müssen wir das akzeptieren. Wir wissen nicht, wo unser Fehler lag und wie uns das passieren konnte und geloben Besserung.“


    Zumindest bei den Profis lief es deutlich besser. In der ersten Pokalrunde in Elversberg taten sich die Wölfe zwar lange schwer, die eigene Überlegenheit in Tore umzumünzen. Ähnlich wie bei der zweiten Mannschaft von Trainer F-X. verzeichnete man deutlich mehr Abschlüsse, während der Gegner nur einmal gefährlich vor das Tor kam.


    Doch diesmal mit Happy End: In der 89. Minute war es Harvey Barnes, der den erlösenden Siegtreffer erzielte und Turin in die nächste Runde schoss.


    „Wir sind sehr froh, dass wir weitergekommen sind, auch wenn es natürlich eine Pflichtaufgabe gegen einen Zweitligisten war. Wir wissen, dass es auch anders ausgehen kann. Letztes Jahr sind wir weit im Pokal gekommen, und natürlich würden wir gern wieder für die eine oder andere Überraschung sorgen.“

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  • Wir gehörn hier her


    Die Reserve des VfL Wolfsburg sorgt weiterhin für Furore in der dritten Liga. Mit einem überzeugenden 3:1 gegen Liverpool II feierte das Team den dritten Sieg im dritten Spiel — eine perfekte Ausbeute von neun Punkten.


    Dabei machte Wolfsburg früh alles klar: Bereits nach 26 Minuten stand es 3:0. Ein Blitzstart, der die Weichen früh auf Sieg stellte und einmal mehr zeigte, wie gefestigt die Mannschaft aktuell auftritt.


    Mit einer Tordifferenz von +7 steht das Team damit ganz oben im Tableau. Nur Manchester City II weist mit 13 Trefferndifferenz eine noch bessere Offensive auf, während Deportivo Alavés punktgleich ist. Bedeutet aktuell: geteilter Platz zwei für die Wolfsburger — und das als nachrückender Aufsteiger.


    Denn ursprünglich hatte man intern sogar damit gerechnet, noch eine Liga tiefer anzutreten. Viele Beobachter gingen daher davon aus, dass Wolfsburg II zunächst gegen den Abstieg kämpfen würde. Doch bislang tritt genau das Gegenteil ein.


    „Wir wollen natürlich nicht durchmarschieren, das ist nicht unser Plan. Aber wir sind froh, dass wir schon so viele Punkte haben, dass wir lange nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden. Ich denke, das können wir noch ausbauen und freue mich auf viele schöne Spiele in der Liga“, so die zufriedene Stimme aus dem Trainerteam.


    Bemerkenswert ist der Erfolg auch deshalb, weil das offensive Prunkstück der Vorsaison inzwischen weitgehend fehlt. Die damaligen Top-Stürmer sind entweder in die Profimannschaft aufgerückt oder haben den Verein verlassen. Der aktuelle Nachwuchs im Angriff gilt noch als rohdiamant.


    Umso stärker präsentiert sich das Kollektiv: Während der Torhüter nicht unbedingt herausragt, sorgen vor allem Mittelfeld und Defensive für Stabilität. Ein weiterer Beleg dafür, wie wichtig nachhaltige Nachwuchsarbeit für den Verein geworden ist.

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  • Ein kleiner Dämpfer


    Im Vorbericht hatte man sich noch gefragt, warum sich der VfL Wolfsburg selbst sich noch mit dem Abstiegskampf beschäftigt . Die Antwort lieferte nun der aktuelle Spieltag. Trotz ordentlicher Spielanteile, gewonnener Zweikämpfe und guter Torchancen stand am Ende eine 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund vor 63.800 Zuschauern.


    Dabei wäre ein Unentschieden durchaus verdient gewesen. Doch wie schon Schalke, als man kurz vor Schluss noch den möglichen Sieg aus der Hand gab, war es ein Team aus dem Ruhrpott, das Wolfsburg ärgerte.


    Die Folge: Tabellenplatz 9 nach drei Spielen, vier Punkte auf dem Konto. Kein Fehlstart – aber auch kein Höhenflug.


    „Wir wissen, wo wir stehen. Wir sind kein Meisterteam, das war doch immer klar. Für uns geht es weiterhin darum, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Natürlich ist unser Ziel Europa, das müssen wir nicht verstecken. Aber zuerst wollen wir nicht wieder unten reinrutschen.“


    Als Nächstes wartet auswärts Mainz – ein Team, das bislang ungeschlagen ist und qualitativ leicht über Wolfsburg einzuschätzen sein dürfte. Für Trainer F-x ist es zudem ein besonderes Duell. Klar ist: Wer dauerhaft im Kampf um die europäischen Plätze mitmischen will, muss genau solche Spiele erfolgreich gestalten.

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  • Last-Minute-Sieg in der Conference League


    Ein packender Schlagabtausch endete für den VfL Wolfsburg mit einem späten Happy End. In der 90. Minute erzielte Barnes das entscheidende Tor zum 2:1-Erfolg gegen den AFC Bournemouth – und sicherte den Wölfen damit drei enorm wichtige Punkte.


    „Bournemouth ist eines der SIM- Teams und die muss man sehr ernst nehmen. Wir sind froh, dass wir hier die drei Punkte bekommen haben. Gleichzeitig entschuldigen wir uns für die beiden Verletzungen und wünschen den Spielern eine schnelle Genesung. Ansonsten haben wir heute gezeigt, was wir können, und sind stolz auf diesen Sieg.“


    Über weite Strecken begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Vom reinen Marktwert her ist Wolfsburg zwar etwas höher einzuschätzen, doch englische Teams sind traditionell unangenehm zu bespielen – unabhängig von Zahlen und Statistiken. Umso wertvoller ist dieser Erfolg.


    Und das nächste Duell hat es in sich: Mit der SSC Neapel wartet nun ein echtes Schwergewicht des Wettbewerbs. Umso wichtiger war es, heute die drei Punkte eingefahren zu haben.

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  • Nächste Niederlage für Wolfsburg


    Nach einem ordentlichen Start mit einem Sieg und einem Unentschieden setzt es für den VfL Wolfsburg nun die nächsten Rückschläge. An Spieltag drei und vier musste man Niederlagen hinnehmen. Zuletzt verlor man gegen Mainz mit 0:2.


    Gerade gegen die Mainzer, die das Management bekanntermaßen sehr schätzt, hatte man sich mehr erhofft.


    „Natürlich haben wir uns ein Spiel auf Augenhöhe gewünscht und wollten zumindest punkten. Wir wissen, dass Mainz gut aufgestellt ist, aber ein Punkt wäre nicht unverdient gewesen. Von drei Torschüssen gehen zwei rein – das ist dann einfach bitter und auch ein Stück weit Pech“, so die Analyse nach Abpfiff.


    Die Effizienz des Gegners machte den Unterschied. Wolfsburg hielt phasenweise gut mit, doch am Ende zählen die Tore – und die fielen auf der falschen Seite.


    Deutlich erfreulicher läuft es dagegen für die zweite Mannschaft. Mit einem souveränen 3:0 gegen den FC Metz bleibt das Team weiter ungeschlagen – und das sogar ohne Punktverlust. Eine makellose Bilanz, die in dieser Liga bislang sonst nur Manchester City II vorweisen kann. Allerdings verfügen diese über eine deutlich bessere Tordifferenz.


    „Ich bin froh, dass es für unsere Jungen so gut läuft. Ein 3:0 gegen Metz ist nicht selbstverständlich. Wir werden sehen, was die nächsten Spiele bringen, vor allem gegen Teams, die oben mitmischen.“


    Die nächste Herausforderung wartet bereits: AC Mailand, aktuell mit sieben Punkten auf dem Konto.

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  • Für das Saisonziel

    Nanu, was ist denn da passiert? Ein Wechsel in der Innenverteidigung – und die Hintergründe sind durchaus spannend.


    Von Eintracht Frankfurt kommt Federico Gatti. Der 27-jährige Italiener wechselt im Tausch gegen Jhon Lucumí nach Wolfsburg. Beide Spieler sind nahezu gleich alt – nur zwei Tage trennen sie – und bringen ein sehr ähnliches Profil mit. Innenverteidiger, robuste Spielweise, vergleichbare Stärke.


    Auf den ersten Blick also ein 1:1-Tausch.


    Und doch erhält Turin zusätzlich rund 10 Millionen Euro. Gerüchten zufolge war man intern nicht zu 100 Prozent überzeugt von der bisherigen Konstellation, was den finanziellen Zuschlag erklärt.


    Wer hinter die Kulissen blickt, erkennt jedoch den eigentlichen Grund: Das Saisonziel schreibt vor, einen Innenverteidiger mit einem Marktwert von über 8 Millionen in 20. Saisonspiel aufzustellen. Gesucht wurde in den vergangenen Wochen vergeblich nach einem passenden Kandidaten. Da die Saison bereits läuft, wurde die Zeit langsam knapp.


    Der Verein musste handeln.


    Lucumí war noch einer der Spieler vor der Ära von Trainer F-x im Kader. Entsprechend schwer fiel die Entscheidung, ihn abzugeben. Doch sportliche und strategische Ziele stehen über Nostalgie.


    Mit Gatti erfüllt man nun formal die Anforderungen und hält sich zugleich finanziellen Spielraum offen. Ein Transfer, den man vielleicht unter anderen Umständen nicht gemacht hätte – doch für das größere Ziel nimmt man diesen Schritt in Kauf.


    Manchmal geht es nicht um Emotionen.

    Sondern darum, die Weichen richtig zu stellen.

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  • Frust in Wolfsburg


    So richtig in die Spur kommt der VfL Wolfsburg derzeit nicht. Dabei sah es vor 63.800 Zuschauern am gestrigen Abend gegen Augsburg lange gar nicht so schlecht aus. Die Statistik spricht eigentlich eine klare Sprache: 14 Schüsse, davon sieben aufs Tor, mehr gewonnene Zweikämpfe, mehr Freistöße und Ecken. Doch am Ende zählt nur das Ergebnis – und dort stand eine weitere Niederlage.


    Augsburg brauchte lediglich zwei gefährliche Abschlüsse, um einmal zu treffen. Das reichte. Damit rutscht der VfL in der Tabelle weiter nach unten und steht nun auf Platz 12.


    Langsam kommen Erinnerungen an die vergangene Saison auf, und manche fragen sich bereits, ob auch unter Trainer F-x wieder ein langwieriger Abstiegskampf drohen könnte.


    „Wir wissen im Moment eigentlich nicht, was wir falsch machen. Es fehlt einfach das Glück. Wir spielen gut, halten mit – und vorne fehlen dann die Tore. Was soll man machen?“, sagte der Trainer und zuckte mit den Schultern.


    Ein Blick auf die Tabelle zeigt zwar, dass Wolfsburg mit den Problemen nicht allein ist. Selbst die Bayern stehen aktuell nicht weit entfernt, und auch Schalke hat keinen guten Saisonstart erwischt. Wirklich tröstlich ist das jedoch nicht. Gegen einen Aufsteiger wie Augsburg hätte man eigentlich gewinnen müssen.


    Am nächsten Spieltag wartet bereits die nächste schwere Aufgabe: TSG Hoffenheim, aktuell auf Platz sechs und mit doppelt so vielen Punkten auf dem Konto.


    Währenddessen kursieren Transfergerüchte um Eddie Nketiah und Harvey Barnes, die den Verein möglicherweise bald verlassen könnten. Ob sich der Kader dadurch noch einmal verändert, bleibt abzuwarten.


    Ganz anders sieht es dagegen bei der Reserve aus. Dort läuft es derzeit nahezu perfekt. Nach fünf Spielen stehen fünf Siege zu Buche – und das, obwohl man als Aufsteiger, nur als Tabellenfünfter der Vorsaison überraschend in die Liga gerutscht war. Kaum jemand hätte erwartet, dass das Team nach fünf Spieltagen ganz oben steht.


    Begünstigt wurde die Tabellenführung durch ein 2:2 zwischen Stuttgart und Manchester City, wodurch Wolfsburg aktuell das einzige Team ohne Punktverlust ist.


    „Natürlich ist es erstmal cool, als Aufsteiger ganz oben zu stehen“, heißt es aus dem Umfeld der Mannschaft. „Wenn man sieht, dass die anderen Aufsteiger auf Platz 14, 17 und 18 stehen, können wir schon stolz darauf sein.“


    Allerdings bleibt man vorsichtig. Die echten Gradmesser stehen noch bevor – unter anderem das Duell mit Manchester City. Erst danach wird sich zeigen, wohin die Reise wirklich geht.


    Bis dahin genießt man beim Nachwuchs die Momentaufnahme – und hofft gleichzeitig, dass auch die Profis bald wieder Punkte mitnehmen können.

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  • Nächster der Transfer eines Alteingesessenen


    Nachdem nun nach längerer Zeit endlich Jhon Lucumí den Verein verlassen hat (wir berichteten), haben auch zwei weitere Spieler aus dem Kader von Trainer F-x einen neuen Klub gefunden. Beide standen schon lange für einen Wechsel bereit.

    Zack Steffen und Eddie Nketiah wechseln zum AFC Bournemouth nach England.


    Im Gegenzug verstärkt sich der FC Turin mit Daniel Maldini und Musa Tamari. Maldini kann zwar die Rolle von Nketiah als klassischer Mittelstürmer nicht eins zu eins ersetzen, bringt jedoch Qualitäten als hängende Spitze mit und soll vor allem im offensiven Mittelfeld Akzente setzen. Tamari hingegen sorgt für zusätzliche Flexibilität in der Offensive – er kann sowohl auf dem rechten als auch auf dem linken Flügel spielen und notfalls auch im Sturm eingesetzt werden.


    Zusätzlich kommt noch das Torwarttalent Josh Clarke, das zunächst für die zweite Mannschaft eingeplant ist.


    „Es gab immer wieder Angebote für Eddie. Eigentlich hätten wir im Winter noch einen Spieler von Como verpflichten können, den wir in den damaligen Tausch hätten einbauen können. Doch wir haben zu lange gezögert. Als wir schließlich nachgefragt haben, hatten sich die Werte verändert und der Deal passte nicht mehr. Nun gut, so ist der Fußball. Wir sind froh, dass wir mit Daniel Maldini einen gestandenen, aber immer noch entwicklungsfähigen Spieler bekommen haben. Tamari wird unserem Offensivspiel zusätzlich Leben einhauchen. Josh Clarke hingegen wird zunächst in der zweiten Mannschaft spielen und dort vermutlich auch seine Einsatzzeiten bekommen“, so das Statement aus dem Verein.

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  • Überraschender Sieg


    Was war denn da los? Im zweiten Spiel der Conference League wartete mit dem SSC Neapel eigentlich ein echtes Schwergewicht aus Topf 1 auf den VfL Wolfsburg. Nachdem man bereits im ersten Spiel mit dem AFC Bournemouth ein schwieriges Los gehabt hatte, rechneten viele erneut mit einer harten Partie.


    Doch irgendetwas schien bei den Gastgebern schiefgelaufen zu sein. Ähnlich wie es vor einigen Wochen der Wolfsburger Reserve passiert war, hatte Neapel offenbar Probleme mit der Aufstellung. Am Ende stand ein stark durchmischtes Team auf dem Platz – und gegen den VfL Wolfsburg hatte diese Elf kaum eine Chance.


    Zwar rotierte auch Wolfsburg. So kamen M. Elerton und E. Nketiah zum Einsatz, die sonst nicht zur Stammelf gehören. Trotzdem präsentierte sich die Mannschaft in hervorragender Form.


    Für Eddie Nketiah war es das letzte Spiel im Wolfsburger Trikot – und er verabschiedete sich eindrucksvoll. Zwei Tore steuerte er bei und sorgte damit dafür, dass man ihn so schnell nicht vergessen wird. Auch Harvey Barnes zeigte eine starke Leistung: Ein Tor, eine Vorlage. Neuzugang Gatti machte ebenfalls auf sich aufmerksam, indem er das erste Tor vorbereitete. Mohamed Amoura steuerte gleich zwei Vorlagen bei.


    Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 11 Schüsse, davon 8 aufs Tor – vier Treffer. Neapel hingegen brachte kaum etwas zustande. Fünf harmlose Abschlüsse, keiner davon wirklich gefährlich. Dazu eine Fehlpassquote von 45 Prozent – eine Statistik, die dem Trainer der Italiener wohl noch länger nachhängen wird.


    Vor über 90.000 Zuschauern im Diego-Armando-Maradona-Stadion sorgte das für großen Unmut auf den Rängen.


    „Wir sind uns sicher, dass für Neapel auch wieder bessere Zeiten kommen. Sie haben ein gutes Team und können jederzeit zurückschlagen. Für uns ist das natürlich ein toller Erfolg“, hieß es aus Wolfsburger Reihen.


    Mit nun sechs Punkten aus zwei Spielen und einer Tordifferenz von +5 steht Wolfsburg international hervorragend da – und das gegen die bislang stärksten Gegner der Gruppe.


    Die kommenden Partien führen gegen AZ Alkmaar, AEK Athen, Ferencváros und Omonia Nikosia – Teams ohne Manager und auf dem Papier schwächer einzuschätzen. Damit stehen die Chancen gut, die Gruppenphase erfolgreich zu überstehen.


    Gerade nach dem enttäuschenden Abschneiden in der vergangenen Saison tut dieser Erfolg gut. Damals schied Wolfsburg in der Europa League bereits in der Gruppenphase aus. Erst nach einem Trainerwechsel begann das Team Punkte zu sammeln und kam am Ende noch auf neun Zähler – allerdings bei 2 Spieltagen mehr als es in der conference geben wird.


    Ein Blick auf die letzte Conference-League-Saison zeigt: Sechs Punkte würden bereits für die Zwischenrunde reichen, mit zwölf Punkten wäre man ziemlich sicher direkt weiter gewesen.


    Doch noch ist es Zukunftsmusik.


    „Wir müssen nicht unbedingt Erster werden. Natürlich wollen wir das, aber wichtiger ist, dass wir uns früh qualifizieren. Wenn wir das schaffen, könnten wir später vielleicht Spieler schonen und müssten in der Zwischenrunde keine zusätzliche Kraft verlieren.“


    Nach den schwierigen Wochen in der Liga war dieser Abend jedenfalls ein echtes Trostpflaster für die Fans – und ein Zeichen, dass mit Wolfsburg international durchaus zu rechnen ist.

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  • Ratlosigkeit beim VfL


    Es ist ein gutes ein halbes Jahr her, dass Trainer F-x den VfL Wolfsburg übernommen hat. Damals stand der Verein ganz unten in der Tabelle und viele fragten sich, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Doch Spiel für Spiel arbeitete sich das Team unter dem neuen Trainer nach oben. Am Ende stand sogar die Qualifikation für die Conference League – ein Erfolg, mit dem bei der Übernahme kaum jemand gerechnet hatte.


    Doch jetzt, eine Saison später, scheint sich das Blatt wieder zu wenden. Nach der 0:2-Niederlage in Hoffenheim steckt Wolfsburg erneut tief in der Krise. Nach sechs Spieltagen stehen lediglich vier Punkte zu Buche. Platz 13, nur ein Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz – die Tabelle sieht plötzlich wieder bedrohlich aus.


    „Wir wissen nicht, was im Moment los ist. Der Wurm ist drin. Es ist nicht so, dass wir nur gegen Topteams gespielt hätten. Da waren auch Gegner dabei, gegen die wir eigentlich hätten gewinnen müssen. Aber manchmal kann man machen, was man will, und es klappt einfach nicht“, erklärte der Trainer nach dem Spiel.


    Es klingt nach einem bekannten Fußballklischee, doch genau darauf setzt man nun: durchhalten. Irgendwann müsse der Knoten platzen. Schließlich habe man international gezeigt, dass die Mannschaft durchaus Qualität besitzt.


    Das nächste Spiel könnte bereits richtungsweisend sein. Gegen Freiburg, aktuell Tabellenletzter. Gewinnt Wolfsburg, könnte sich die Lage schnell entspannen. Verliert man jedoch, würde Freiburg vorbeiziehen – und Wolfsburg stünde selbst mitten im Tabellenkeller.


    Während die Profis mit Problemen kämpfen, läuft es bei der Reserve wie in einer anderen Welt. Dort feierte man zuletzt einen 2:0-Sieg und bleibt weiterhin Tabellenführer. Da Manchester City II erneut Punkte liegen ließ, hat Wolfsburg II mittlerweile sogar drei Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten.


    Mit 18 Punkten scheint der Abstiegskampf bereits in weiter Ferne. Zwar würde diese Punktzahl rechnerisch noch nicht für den Klassenerhalt reichen, doch mit zwei oder drei weiteren Siegen dürfte auch dieses Ziel frühzeitig erreicht sein.


    Tatsächlich deutet vieles darauf hin, dass die Reserve sogar um den Aufstieg mitspielt – auch wenn einige der ganz großen Klubs sich noch nicht gegen uns messen konnten.


    Der Erfolg beruht vor allem auf dem starken Kollektiv. Ein Wechsel auf der Torwartposition mit dem neuen Keeper Clarke spielt dabei nur eine Nebenrolle. Viel wichtiger ist die mannschaftliche Geschlossenheit.


    Topscorer ist aktuell Amoako mit sieben Vorlagen, womit er ligaweit auf Platz sechs steht. Doch entscheidend ist die breite Verteilung der Tore: Simic, Oyede, Touré und Kosolowski stehen jeweils bei vier Scorern. Fällt ein Spieler aus, können andere problemlos einspringen.


    So ergeben sich derzeit zwei völlig unterschiedliche Realitäten im Verein:

    Während die Profis im Tabellenkeller kämpfen, überrascht die Wolfsburger Reserve als Tabellenführer und spielt plötzlich sogar um den Aufstieg mit.

    Castells

    Maatsen- Bremeh-Gatti-Ratiu

    Lee -Gedson-Rabiot-Amoura

    Vitor Roque- Sulc


    Brazao, Djalo, Galbraith, Luis Guilherme, Nuamah, Sucic, Maldini

  • Umbau geht weiter bei der Wolfsburger Reserve


    Natürlich läuft es sportlich hervorragend bei der Jugend bzw. der Reserve des VfL Wolfsburg. Dennoch wird der Kader weiterhin angepasst und umgebaut. Nach dem Zugang von Torwart Clarke hat sich nun auch Schulze entschieden, den Verein zu verlassen. Für vier Millionen Euro wechselt der 23-jährige Torhüter zu Fulham.


    „Wir wissen, dass er gute Qualitäten hat und haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber er wird nicht mehr lange für die Reserve zur Verfügung stehen. Gleichzeitig glauben wir aktuell nicht, dass er sich als unsere Stammtorhüter in der ersten durchsetzen kann. Er hätte jetzt noch diese und nächste Saison in der Reserve gespielt, deshalb halten wir den Zeitpunkt für richtig, jetzt zu handeln. Wir wünschen ihm viel Erfolg.“


    Deutlich jünger ist Jonathan Akaegbobi Er wechselt für 1,5 Millionen Euro zu Southampton.


    „Er ist ein sehr flexibler Spieler, deshalb ist uns die Entscheidung schwer gefallen. Ich muss ehrlich sagen: In Turin hätte ich ihn für diesen Preis sofort genommen, genau so einen Spielertyp haben wir dort gesucht. Beim VfL Wolfsburg sehen wir momentan jedoch wenig Bedarf. Außerdem möchte er natürlich regelmäßig spielen – und diese Perspektive konnten wir ihm derzeit nicht bieten.“


    Große Summen sind es insgesamt nicht, doch mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Neben den 5,5 Millionen Euro Einnahmen spart die Reserve zudem rund eine Million Euro an Gehältern ein.


    Gerüchten zufolge versucht der Verein außerdem, die Reserve etwas zu verkleinern, um Platz für eigene Jugendspieler zu schaffen. Einige Talente drängen sich mittlerweile auf und sollen in Zukunft mehr Spielzeit erhalten.


    Auch bei den Profis könnte sich bald etwas tun. Aktuell laufen weiterhin Gespräche über einen möglichen Abgang von Barnes. Obwohl er zu den erfahrensten und stärkeren Spielern im Team zählt, scheint es sportlich momentan nicht richtig zu funktionieren – und der Verein steckt trotz seiner Präsenz im Tabellenkeller.


    Trotz dieses Risikos will der Klub seinen Weg mit stärkerem Fokus auf Jugendspieler weitergehen und den Kader Schritt für Schritt umbauen.


    Bei Amoura deutet momentan hingegen alles darauf hin, dass er im Verein bleibt. Als Trainer F-x den Klub übernahm, galt er als eine der heißesten Aktien im Team. Rückblickend ärgert man sich allerdings über einen nicht zustande gekommenen Deal.


    „Wir haben damals als Neulinge viel auf die Meinung anderer Trainer gehört und waren am Ende zu vorsichtig. Dieser Transfer hätte uns vermutlich zwei absolute Stammspieler gebracht. Das wäre unser Königstransfer gewesen.“


    Ähnlich blickt man auch auf den frühen Abgang von Hill zurück – auch wenn man immerhin noch einen Millionengewinn erzielen konnte. Solche Entscheidungen hängen Trainer F-x bis heute nach.


    Dennoch zeigt der Verein auch, dass er nicht nur Fehlentscheidungen trifft. Verpflichtungen wie Ratiu, Stach und Sulc haben sich als positive Schritte erwiesen. Nun hofft man, dass auch die jüngsten Abgänge langfristig in diese Kategorie fallen werden.

    Castells

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  • Der perfekte Spieltag!

    Der Spieltag begann bereits hervorragend für Trainer F-x. Nachdem die Reserve des FC Turin einen 2:0-Sieg einfahren konnte, legte auch die Reserve des VfL Wolfsburg nach und gewann souverän mit 4:0. Besonders erfreulich: Vier verschiedene Torschützen und gleich drei unterschiedliche Vorlagengeber trugen sich in die Statistik ein. Einzig Kozolowski schaffte beides – Tor und Vorlage.


    Die Mannschaft spielte konzentriert, ließ den Ball gut laufen und zeigte sich sehr aktiv in den Zweikämpfen. Damit bleibt Wolfsburg weiterhin Tabellenführer in der Reserve-Liga 3- mit 21 Punkten wird man nun sicher auch rein garnichts mit dem Abstiegskampf in dieser Saison zu tun haben.


    Nachdem sowohl die Turiner Reserve als auch die Wolfsburger Reserve ihre Spiele gewinnen konnten und schließlich auch der FC Turin seinen ersten Sieg einfuhr, lag es nur noch an den Wolfsburger Profis, diesen Spieltag perfekt zu machen.


    Gegen das Schlusslicht der Liga, den SC Freiburg, sollte das eigentlich machbar sein. Doch lange tat sich Wolfsburg schwer. Erst in der 65. Minute platzte der Knoten. Anton Stach brachte den Ball per Kopf in den Strafraum, wo sich Neuzugang Gatti gegen Luka Jović behauptete und auf den freistehenden Vitor Roque ablegte. Der Stürmer zog aus rund 16 Metern ab und traf unhaltbar zur Führung.


    In der 71. Minute folgte dann die Entscheidung. Nach einem missglückten Kopfball von Max Rosenfeld lief Vitor Roque von der Mittellinie alleine Richtung Tor. Eine kleine Täuschung mit links, ein schneller Heber rechts – und der Ball landete eiskalt im Netz. 2:0, der Endstand.


    Auch statistisch war Wolfsburg das bessere Team: 61 % gewonnene Zweikämpfe und deutlich mehr Torschüsse unterstrichen die Überlegenheit.


    „Natürlich tut es uns leid für Freiburg, aber wir brauchen die Punkte dringend. Sie hätten sie auch gut gebrauchen können – mit einem Sieg wären sie an uns vorbeigezogen. Wir können im Moment keine Punkte verschenken“, erklärte der Trainer.


    Mit nun sieben Punkten hat Wolfsburg erstmals ein kleines Polster nach unten. Gerade rechtzeitig, denn am nächsten Spieltag wartet das Topspiel gegen Tabellenführer Gladbach.


    „Wir sind jetzt etwas entspannter, weil wir ein kleines Polster zum Tabellenkeller haben. Unser Ziel war es immer, möglichst schnell aus dem Abstiegskampf herauszukommen und uns dann Richtung Europa zu orientieren. Das wird noch schwer, aber wir schauen, wie sich alles entwickelt.“


    Am Ende steht ein perfekter Spieltag für Trainer F-x:

    Vier Siege, kein einziges Gegentor – und eine Torbilanz von 10:0.


    Solche Tage hätte man beim VfL Wolfsburg sicher gerne öfter.

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  • Mehr ab als auf – Wolfsburg steckt fest


    Der VfL Wolfsburg kommt einfach nicht aus dem Tabellenkeller heraus. Zwei weitere Rückschläge binnen weniger Tage zeigen deutlich: Der erhoffte Befreiungsschlag bleibt aus. Erst setzte es eine verdiente 0:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach, anschließend folgte vor heimischer Kulisse ein besonders bitteres 1:2 gegen den VfL Bochum – trotz eigener Führung. Bochum nutzte dabei eiskalt beide Chancen.


    „Es wird eine lange und harte Saison“, heißt es aus dem Umfeld des Teams. Die Parallelen zur Vorsaison sind unverkennbar – erneut steckt man früh im Abstiegskampf fest.


    Ganz anders präsentiert sich Wolfsburg hingegen auf internationaler Bühne. In der UEFA Europa Conference League feierte man einen knappen, aber wichtigen 1:0-Erfolg gegen Omonia Nikosia. Torschütze war Moussad Tamari nach Vorlage von Luis Guilherme – zwei Rotationsspieler, die ihre Chance nutzten. Auch Keeper Casteels überzeugte und hielt die Null fest.


    Mit vier Spielen und maximaler Punkteausbeute steht Wolfsburg international hervorragend (1.Platz) da. Ein weiterer Sieg könnte bereits die direkte Qualifikation für das Achtelfinale sichern – und damit die Möglichkeit, im letzten Gruppenspiel kräftig zu rotieren.


    Während die Profis schwanken, bleibt die zweite Mannschaft ein echtes Aushängeschild: Neun Spiele, neun Siege, nur ein Gegentor. Tabellenplatz eins – und das als Team, das ursprünglich eine Liga tiefer eingeplant war. Noch warten stärkere Gegner, doch der bisherige Lauf ist makellos.


    So bleibt ein geteiltes Bild: Krise in der Liga, Souveränität in Europa und Dominanz bei der Reserve. Für Wolfsburg wird entscheidend sein, welche dieser Welten sich langfristig durchsetzt.

    Castells

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  • Wenigstens etwas



    Der VfL Wolfsburg kann doch noch punkten – und das ausgerechnet gegen den Rekordmeister FC Bayern München.


    Nach schwierigen Wochen in der Liga erkämpften sich die Wolfsburger ein 1:1 – ein Ergebnis, das im Abstiegskampf durchaus Gewicht hat. Zwar ging man zwischenzeitlich sogar in Führung, doch die Bayern antworteten schnell. Am Ende blieb ein Punkt, der sich wie ein kleiner Sieg anfühlt.


    „Natürlich hätten wir auch gern die zwischenzeitlich möglichen drei Punkte mitgenommen, aber wir müssen realistisch sein. Dieser Punkt hilft uns im Abstiegskampf“, so das Fazit aus dem Team.




    Während die Profis zumindest ein Lebenszeichen senden, bleibt die zweite Mannschaft weiter das Maß aller Dinge in der 3. Liga. Gegen VfB Stuttgart II drehte man nach Rückstand die Partie und gewann 2:1.

    Ungeschlagen, vier Punkte Vorsprung – und vor allem: Der Klassenerhalt ist praktisch sicher. Statt nach unten blickt man längst Richtung Aufstieg.



    Auch auf dem Transfermarkt wurde nachgelegt.

    Für Harvey Barnes und Michael Egil Eggertsson erhält Wolfsburg ein Paket aus Johan Bakayoko, Leif Davis sowie sieben Millionen Euro.


    • Bakayoko gilt als talentierter Nachfolger mit viel Entwicklungspotenzial
    • Davis könnte durch Verletzungsprobleme auf der linken Seite direkt wichtig werden
    • Der Kader wird jünger und perspektivisch breiter aufgestellt



    „Wir haben einen ausgewogenen Deal gefunden. Natürlich verlieren wir Qualität, aber wir wollen uns langfristig verbessern“, heißt es aus dem Management.




    Auffällig: Der Altersdurchschnitt sinkt weiter. Routiniers wie Koen Casteels und Adrien Rabiot gehören mittlerweile zur Minderheit. Stattdessen rücken immer mehr junge Spieler in den Fokus.

    Castells

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