Der Heuler- Neues vom VFL Wolfsburg

SAISONSTART 2026-2

10.10., Samstag - EL-Quali Hinspiele / Rückspiele am Mittwoch
12.10., Montag - Nationale Supercups
18.10., Sonntag - 1. Spieltag alle Ligen

Wichtig zum Saisonstart:
o Sponsor auswählen
o Finanzen und Kadergrenzen regeln
Stichtag: 13.10., Dienstag
SAISONSTART AM SONNTAG

Highlights bis zum 1. Spieltag:
o Tabellentipps der Ligen
o Tippspiel
o Power Ranking
  • Ein hart erkämpftes Comeback

    Ja, Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Eben stehst du noch im Rampenlicht, wenig später bist du schon fast vergessen. Man arbeitet, kämpft und spielt – und manchmal wirft einen das Leben brutal zurück. Die Geschichte von Per Schuurs ist dafür ein eindrucksvolles Beispiel.

    Während Trainer F-X den Kader des VfL Wolfsburg im vergangenen Jahre stark verändert hat, blieb Schuurs trotz seines erheblich gesunkenen Marktwertes im Verein. Der Grund dafür war seine schwere Verletzung. Als F-X den Klub übernahm, war der Innenverteidiger bereits seit zwei Jahren außer Gefecht. Dennoch hielt der Trainer an ihm fest.

    Insgesamt musste Schuurs eine Zwangspause von 1.043 Tagen überstehen. Im Oktober 2023 hatte er sich einen Kreuzbandriss zugezogen. Mehrere Operationen und schmerzhafte medizinische Komplikationen verzögerten seine Rückkehr immer wieder. Eine Karriere, die womöglich in Richtung Weltklasse hätte führen können, wurde dadurch jäh ausgebremst.

    Doch Schuurs gab nicht auf. Im Sommer 2026 wechselte er vom FC Turin zu NEC Nijmegen und konnte Ende August endlich sein Comeback feiern – inklusive eines Treffers. Seitdem geht es für ihn Schritt für Schritt voran. In der niederländischen Liga stehen für ihn mittlerweile fünf Einsätze, zwei Tore und eine Vorlage zu Buche. Seine Leistungen zeigen, dass er allmählich wieder zu alter Stärke finden könnte.

    Besonders erfreulich ist, dass er zunehmend mehr Spielzeit erhält. Am 10. Oktober kam Schuurs gegen Ajax Amsterdam bereits 72 Minuten zum Einsatz. Zuvor hatte seine Einsatzzeit meist höchstens für eine Halbzeit gereicht. Auch das ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass sein Körper die Belastung zunehmend wieder mitmacht.

    Für Schuurs geht es jetzt um mehr als nur Fußball. Nach einer derart langen Leidenszeit muss er sich körperlich und mental zurückkämpfen und seinen Platz im Profifußball wiederfinden. Umso schöner ist es zu sehen, dass er diesem Ziel immer näherkommt.

    Vielleicht wird aus dem lange vergessenen Innenverteidiger doch noch einmal ein Spieler, der auf höchstem Niveau mitmischen kann. Sicher ist vor allem eines: Nach 1.043 Tagen Zwangspause ist allein die Rückkehr auf den Platz schon eine bemerkenswerte Leistung.

    Castells

    Maatsen- Bremeh-Gatti-Ratiu

    Lee -Gedson-Rabiot-Amoura

    Vitor Roque- Sulc


    Brazao, Djalo, Galbraith, Luis Guilherme, Nuamah, Sucic, Maldini

  • Wolfsburg geht im Auktionspool leer aus

    Der VfL Wolfsburg hat sein Glück im Auktionspool versucht – und ist am Ende leer ausgegangen. Insgesamt 19 Spieler standen zur Auswahl, jeder Verein durfte auf drei Spieler bieten. Wolfsburg verfolgte dabei einen einfachen Plan: ein hohes Gebot für den Wunschspieler und zwei kleinere Angebote, mit denen man auf ein Schnäppchen hoffte. Doch weder die Schnäppchen noch der erhoffte Stammspieler konnten am Ende verpflichtet werden.

    Dabei hatte man sich durchaus Chancen ausgerechnet. Der VfL hätte gerne zwei andere Spieler geholt, musste angesichts der hohen Transferausgaben der vergangenen Woche aber vernünftig bleiben. Mit mehr finanziellen Spielräumen hätte man möglicherweise stärker mitbieten können. So blieb es bei drei erfolglosen Versuchen.

    Doch eins nach dem anderen: Für Fofana, einen der günstigeren Kandidaten im Pool, bot Wolfsburg lediglich 3,5 Millionen. Genauer gesagt lag das Angebot bei 3.500.001 Pfund. Man hoffte, den Spieler damit als Schnäppchen verpflichten zu können. Doch das Gebot reichte bei Weitem nicht aus: Fofana wechselt für 42,7 Millionen nach Nantes.

    Auch bei Maurits Kjærgaard lag Wolfsburg deutlich daneben. Der VfL war bereit, 6.789.000 zu bieten, doch der Mittelfeldspieler wechselt für 36,4 Millionen nach Lille.

    Am nächsten kam Wolfsburg seinem Ziel bei Joey Veerman. Für den erfahrenen Niederländer, der die Startelf im Mittelfeld deutlich verstärkt hätte, bot der VfL 50.678.000. Doch auch dieses Angebot genügte nicht. Veerman wechselt für 77 Millionen zu Juventus Turin. Insgesamt gab es vier Interessenten, wobei Juventus offenbar rund ein Viertel mehr als die Konkurrenz zahlte.

    Am Ende blieb Wolfsburg somit ohne Neuzugang. Trainer F-X nahm das Ergebnis sportlich und verwies darauf, dass bei Auktionen eben nicht immer alles nach Plan läuft.

    „Wir haben es versucht und unser Bestes gegeben, aber manchmal hat man Glück und manchmal eben nicht. Die letzten Auktionspools waren für uns eben nicht so gut. Aber vor einem Jahr gab es immerhin einen solchen Glücksgriff. Es war eine coole Aktion, wir bedanken uns bei den Auktionatoren dafür.“

    Castells

    Maatsen- Bremeh-Gatti-Ratiu

    Lee -Gedson-Rabiot-Amoura

    Vitor Roque- Sulc


    Brazao, Djalo, Galbraith, Luis Guilherme, Nuamah, Sucic, Maldini

  • Saisonstart für die Wölfe

    In zwei Tagen ist es so weit: Für den VfL Wolfsburg beginnt die neue Bundesligasaison. Und gleich zum Auftakt wartet mit dem SC Freiburg ein Gegner, mit dem die Wölfe, bei aller Freundschaft noch eine Rechnung aus der vergangenen Spielzeit offen haben. Beide Teams kämpften lange gegen den Abstieg und sind letztlich froh, dass sie den Klassenerhalt geschafft haben. Vor wenigen Tagen trafen sie bereits in einem Freundschaftsspiel aufeinander, doch allen Beteiligten ist klar, dass dieses Ergebnis für den anstehenden Ligastart nur bedingt Aussagekraft hat. Wenn es um Punkte geht, wird wieder mit voller Härte gekämpft.

    „Es wird wieder eine harte Saison, dessen sind wir uns sicher. Wir haben aber unser Bestes gegeben, den Kader verstärkt, Talente gehen lassen und dafür mehr Qualität geholt. Noch ist ein bisschen Geld da, um den einen oder anderen Neuzugang zu verpflichten, aber eigentlich haben wir eine solide Basis. Außerdem stimmen uns die bisherigen Antworten im Tippspiel optimistisch.“

    Immerhin haben bereits vier Teams neben dem VfL selbst am Bundesliga-Tippspiel teilgenommen. Drei davon sehen Wolfsburg auf Platz zehn, eines ordnet die Wölfe auf Rang elf ein. Eine ordentliche Einschätzung, mit der man in Wolfsburg durchaus leben kann.

    Doch Prognosen und Tipps sind letztlich wenig wert, wenn die Leistungen auf dem Platz nicht stimmen. Das musste der VfL bereits in der vergangenen Saison erfahren. Im Power Ranking gehörte man zwischenzeitlich noch zu den besser eingeschätzten Mannschaften, am Ende entschieden jedoch Nuancen darüber, dass Wolfsburg den direkten Abstieg vermeiden konnte und in die Relegation musste. Auch in dieser Spielzeit wird es deshalb darauf ankommen, die Erwartungen mit Leistungen zu bestätigen.

    Eine kleine Veränderung gibt es außerdem innerhalb der Mannschaft: Die Kapitänsbinde wechselt. Vitor Roque, der das Team zuletzt durch die Relegation führte, scheint nicht mehr als unumstrittener Stammspieler gesetzt zu sein. Stattdessen übernimmt Kang-in Lee die Rolle des Kapitäns. Ob sich diese Entscheidung auch auf dem Platz auszahlt, wird sich zeigen.

    Am Sonntagabend wissen wir mehr. Dann wird sich zeigen, wie gut Wolfsburg auf die neue Saison vorbereitet ist und ob die Wölfe gegen den SC Freiburg direkt die ersten wichtigen Punkte sammeln können.

    Castells

    Maatsen- Bremeh-Gatti-Ratiu

    Lee -Gedson-Rabiot-Amoura

    Vitor Roque- Sulc


    Brazao, Djalo, Galbraith, Luis Guilherme, Nuamah, Sucic, Maldini

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