RCS Journal

SAISONSTART 2026-2

10.10., Samstag - EL-Quali Hinspiele / Rückspiele am Mittwoch
12.10., Montag - Nationale Supercups
18.10., Sonntag - 1. Spieltag alle Ligen

Wichtig zum Saisonstart:
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Stichtag: 13.10., Dienstag
SAISONSTART AM SONNTAG

Highlights bis zum 1. Spieltag:
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o Tippspiel
o Power Ranking
  • Racing Strasbourg
    Zurück in der Ligue 1 – Strasbourg setzt auf Matze
    AUSGABE #1
    Racing Strasbourg ist zurück in der Ligue 1. Nach dem Aufstieg wartet auf die Elsässer nun die deutlich schwierigere Aufgabe: Der Verein muss sich wieder dauerhaft in Frankreichs höchster Spielklasse etablieren. Die Voraussetzungen dafür sind durchaus vielversprechend. Strasbourg verfügt über einen jungen und talentierten Kader, dem einiges zugetraut wird. Dennoch dürfte allen Beteiligten bewusst sein, dass es in der kommenden Saison zunächst nur ein wirklich entscheidendes Ziel geben kann: den Klassenerhalt.

    Für diese Aufgabe hat sich Racing auch auf Führungsebene neu aufgestellt. Mit Matze holte der Verein einen Mann nach Strasbourg, der den Kampf gegen den Abstieg bereits bestens kennt.

    Bei AJ Auxerre übernahm Matze eine vergleichbare Aufgabe. In seiner ersten Saison gelang es ihm, Auxerre in der Ligue 1 zu halten. Auch in der darauffolgenden Spielzeit zeigte die Entwicklung zunächst deutlich nach oben. Besonders eine starke Hinrunde machte Hoffnung, dass sich der Verein endgültig in der Liga etablieren könnte.

    Am Ende folgte jedoch der wohl bitterste Moment seiner bisherigen Laufbahn. Die Entscheidung im Abstiegskampf fiel tatsächlich erst am letzten Spieltag – und Auxerre musste doch noch den Gang in die Ligue 2 antreten.

    Nun bekommt Matze in Strasbourg die nächste Chance und auch womöglich die letzte. Die Ausgangslage erinnert durchaus an seine Anfangszeit in Auxerre, allerdings scheint das Potenzial im aktuellen Racing-Kader deutlich größer zu sein.

    Die Erwartungen sind deshalb klar: Die zahlreichen Talente sollen sich weiterentwickeln, Racing soll konkurrenzfähig auftreten und am Ende über dem Strich stehen.

    Strasbourg ist wieder da. Und dieses Mal soll der Aufenthalt in der Ligue 1 länger dauern als nur eine Saison.
    RACING CLUB DE STRASBOURG
  • Racing Strasbourg
    Kadercheck: Penders gesetzt - aber wer steht dahinter?
    AUSGABE #2
    Nach dem Aufstieg in die Ligue 1 beginnt bei Racing Strasbourg die genaue Analyse des vorhandenen Kaders. Wo ist die Mannschaft bereits erstklassig aufgestellt und auf welchen Positionen muss Matze noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden?

    Den Anfang macht die vielleicht wichtigste Position auf dem Platz: das Tor.
    Mit Mike Penders verfügt Racing über einen der spannendsten jungen Torhüter im Kader. Der 21-jährige Belgier kommt bereits auf einen Marktwert von 25 Millionen Euro und soll in der kommenden Saison als klare Nummer eins zwischen den Pfosten stehen. Trotz seines jungen Alters genießt Penders das Vertrauen der Verantwortlichen. Seine Entwicklung ist noch längst nicht abgeschlossen, dennoch traut man ihm zu, den nächsten Schritt zu machen und sich auch in der Ligue 1 zu behaupten. Für Racing wäre es deshalb wenig sinnvoll, ihm nun einen weiteren Stammkeeper vor die Nase zu setzen.

    Interessanter wird dagegen der Blick hinter Penders. Mit Stefan Bajic und Milosz Piekutowski stehen zwei weitere Torhüter im Kader. Hinzu kommt mit dem erst 18-jährigen Gabriel Kerckaert ein weiteres Talent für die Zukunft. Quantitativ besteht auf der Position somit eigentlich kein Problem. Doch genau hier liegt gleichzeitig die Schwachstelle: Racing fehlt eine verlässliche Nummer zwei.

    Im Kampf um den Klassenerhalt möchte man möglichst wenig dem Zufall überlassen. Sollte Penders verletzungsbedingt ausfallen, gesperrt sein oder eine Formkrise durchleben, müsste Matze aktuell auf einen seiner unerfahrenen Ersatzkeeper zurückgreifen. Gerade bei einem jungen Aufsteiger könnte ein erfahrener Torhüter deshalb enorm wertvoll sein. Gesucht wird ausdrücklich keine neue Nummer eins, sondern ein Keeper, der seine Rolle hinter Penders akzeptiert, Erfahrung mitbringt und gleichzeitig in der Lage ist, im Ernstfall sofort zu übernehmen.

    FAZIT

    Mike Penders bleibt die klare Nummer eins. Racing setzt auf sein großes Potenzial und möchte ihm auch in der Ligue 1 das nötige Vertrauen schenken. Hinter dem Belgier besteht allerdings Handlungsbedarf. Die vorhandenen Keeper besitzen Entwicklungspotenzial, doch für den unmittelbaren Abstiegskampf fehlt eine erfahrene Absicherung.

    TRANSFERBEDARF: MITTEL – ERFAHRENER ERSATZTORHÜTER

    Racing muss im Tor also nicht nach einem großen Namen suchen. Vielmehr geht es darum, Penders den Rücken freizuhalten und für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Im nächsten Kadercheck richtet sich der Blick auf die Abwehr. Dort gibt es reichlich Talent – aber auch zwei Positionen, auf denen Matze durchaus noch Verstärkung gebrauchen könnte.
    RACING CLUB DE STRASBOURG
  • Racing Strasbourg
    Kadercheck: Die Defensive bereitet Sorgen
    AUSGABE #3
    Auf dem Papier ist die Abwehr von Racing Strasbourg breit besetzt. Doch schaut man genauer hin, offenbart sich vor der Rückkehr in die Ligue 1 eine der größeren Baustellen im Kader. Besonders die Innenverteidigung dürfte Matze noch einiges an Kopfzerbrechen bereiten.

    Mit Benjamin Pavard gibt es einen Spieler, dessen Qualität außer Frage steht. Der 30-Jährige bringt Erfahrung auf höchstem Niveau mit und soll zum Kopf der neuen Racing-Defensive werden. Für einen Aufsteiger ist ein Spieler seines Formats enorm wertvoll. Das Problem beginnt allerdings bereits hinter ihm.
    Lucas Högsberg gehört mit seinen 20 Jahren zweifellos zu den interessantesten Talenten des Vereins. Sein Marktwert von 18 Millionen Euro zeigt, welches Potenzial ihm zugetraut wird. Potenzial allein garantiert Racing allerdings noch keine Punkte im Abstiegskampf. Ähnlich sieht es bei Soumaïla Coulibaly, Saïdou Sow und Yoni Gomis aus. Matze besitzt dadurch zwar mehrere Alternativen, wirklich beruhigend ist die Situation deshalb aber nicht. Denn Racing benötigt nicht unbedingt noch einen weiteren Innenverteidiger – Racing benötigt vor allem einen, bei dem man weiß, was man bekommt.
    Hinter Pavard fehlt aktuell ein gestandener Innenverteidiger, der über eine Saison hinweg konstant auf Ligue-1-Niveau verteidigen und bei einem Ausfall Pavards selbst die Führungsrolle übernehmen kann. Momentan wäre Racing stark davon abhängig, dass mindestens eines der vorhandenen Talente schneller als erwartet den nächsten Schritt macht.Für einen Verein, dessen oberstes Ziel der Klassenerhalt ist, erscheint das als unnötiges Risiko.

    Auch auf den Außenpositionen ist noch nicht alles geklärt. Links ist Racing mit Ben Chilwell, Sergio Akieme und Mateo Del Blanco zumindest zahlenmäßig ordentlich aufgestellt. Hier dürfte Matze zunächst mit dem vorhandenen Personal planen können.
    Auf der rechten Seite fehlt dagegen weiterhin eine überzeugende Dauerlösung. Pavard und Högsberg können dort zwar spielen, doch beide dort einzuplanen würde gleichzeitig die ohnehin nicht sattelfeste Innenverteidigung schwächen. Ein gelernter Rechtsverteidiger, der die Position dauerhaft übernehmen kann, sollte deshalb ebenfalls auf der Einkaufsliste stehen.

    FAZIT

    Die Anzahl der vorhandenen Verteidiger täuscht etwas darüber hinweg, dass Racing qualitativ noch Fragezeichen besitzt. Pavard ist aktuell der einzige Innenverteidiger, bei dem man bedenkenlos von einem etablierten Leistungsträger für die Ligue 1 sprechen kann. Hinter ihm stehen interessante Spieler mit Potenzial – aber eben auch Spieler, bei denen Racing erst sehen muss, wie sie mit dem höheren Niveau umgehen. Für eine Mannschaft, die vom ersten Spieltag an um jeden Punkt kämpfen dürfte, ist das zu wenig Sicherheit. Die Priorität sollte deshalb auf einem erfahrenen und sofort einsetzbaren Innenverteidiger liegen. Idealerweise kommt ein Spieler, der nicht nur Pavard ergänzen, sondern die Abwehr auch ohne ihn führen kann. Zusätzlich fehlt weiterhin ein echter Rechtsverteidiger. Links besteht dagegen aktuell kein akuter Handlungsbedarf.

    TRANSFERBEDARF: HOCH – ETABLIERTER INNENVERTEIDIGER + RECHTSVERTEIDIGER

    Racing besitzt defensiv durchaus Zukunft. Doch im Kampf um den Klassenerhalt zählt zunächst die Gegenwart. Und dafür ist die Abwehr in ihrer aktuellen Besetzung noch nicht fertig.
    Im nächsten Kadercheck folgt das Mittelfeld – ein Mannschaftsteil, bei dem die Ausgangslage deutlich vielversprechender sein könnte.
    RACING CLUB DE STRASBOURG
  • Racing Strasbourg
    Kadercheck: Viel Auswahl im Mittelfeld
    AUSGABE #4
    Nach Tor und Abwehr geht es im Kadercheck mit dem Mittelfeld weiter. Und hier sieht die Situation bei Racing deutlich entspannter aus. Matze hat reichlich Auswahl – vielleicht sogar etwas zu viel.

    Gerade im Zentrum ist der Kader sehr breit besetzt. Samir El Mourabet dürfte dabei einer der Spieler sein, auf die besonders geschaut wird. Der 20-Jährige wird bereits mit 22 Millionen Euro bewertet und gehört damit trotz seines jungen Alters zu den wertvolleren Spielern der Mannschaft.
    Dahinter gibt es eine ganze Reihe an Möglichkeiten. Pape Demba Diop, Diogo Sousa, Rafael Luís, Junior Mwanga, Maxi Oyedele, Pape Diong und Rabby Nzingoula können im zentralen beziehungsweise defensiven Mittelfeld eingesetzt werden.

    Das ist ordentlich Auswahl, allerdings sind fast alle noch sehr jung. Morgan Sanson ist mit 31 Jahren der einzige Spieler, der hier wirklich Erfahrung mitbringt. Gerade in einer Saison, in der es wahrscheinlich auch schwierige Phasen geben wird, könnte er deshalb noch wichtig werden.
    Ob alle jungen Spieler tatsächlich eine Rolle spielen können, darf bezweifelt werden. Für jeden wird es kaum genügend Einsatzzeit geben. Hier könnte sich im Laufe der Vorbereitung also noch etwas tun. Leihen oder auch der ein oder andere Verkauf wären keine Überraschung.

    Auf den Außenbahnen sieht es dagegen schon interessanter aus. Mit Dilane Bakwa besitzt Racing auf der rechten Seite einen Spieler, der eigentlich fest eingeplant sein sollte. 23 Jahre alt, 28 Millionen Euro Marktwert und damit einer der Spieler, von denen in der Ligue 1 einiges erwartet werden darf.
    Dahinter wird es wieder deutlich jünger. Gessime Yassine kann auf beiden Seiten spielen und bringt mit einem Marktwert von 12 Millionen Euro ebenfalls einiges mit. Dazu kommen Rayane Messi, Yaya Diémé und Ghianny Kodia.

    Gerade Messi ist mit 19 Jahren natürlich spannend, sollte aber auch die Zeit bekommen, die er braucht. Dasselbe gilt für Diémé und Kodia. Sie jetzt schon als feste Größen für eine komplette Ligue-1-Saison einzuplanen, wäre wohl etwas früh.
    Eine weitere Option ist Abdoul Ouattara. Der 20-Jährige ist fast überall im Mittelfeld einsetzbar und kann sowohl zentral als auch über beide Seiten spielen. Diese Flexibilität könnte im Laufe der Saison noch wichtig werden. Auf der linken Seite können außerdem Oscar Perea und der erst 17-jährige Benjamin Brantlind eingesetzt werden. Auch hier gilt aber: Beide sind eher Spieler für die Zukunft als Akteure, auf denen im Abstiegskampf schon die große Verantwortung liegen sollte.

    FAZIT

    Im Mittelfeld hat Racing definitiv kein Problem mit zu wenig Spielern. Im Zentrum gibt es sogar eher zu viele Optionen und Matze wird entscheiden müssen, mit wem er wirklich plant.
    Die Qualität ist vorhanden, genauso wie jede Menge Talent. El Mourabet und Bakwa gehören dabei sicherlich zu den Spielern, von denen man schon jetzt etwas erwarten kann. Dahinter gibt es viele junge Leute, bei denen man erst sehen muss, wie schnell sie in der Ligue 1 zurechtkommen.

    Wenn sich auf dem Transfermarkt noch etwas ergibt, dann höchstens ein erfahrener Spieler für das defensive oder zentrale Mittelfeld. Das wäre aber kein Transfer, der unbedingt gemacht werden muss. Wichtiger dürfte zunächst sein, den aufgeblähten Kader etwas auszudünnen.

    TRANSFERBEDARF: GERING – HÖCHSTENS ERFAHRUNG FÜR DM/ZM

    Auf den Außenbahnen sieht es ähnlich aus. Bakwa ist eine klare Option, dahinter gibt es genug Auswahl und einige spannende Talente. Hier sollte Racing den vorhandenen Spielern erst einmal die Chance geben.

    Unterm Strich gehört das Mittelfeld damit zu den Bereichen, in denen Matze vor Saisonbeginn nicht zwingend nachbessern muss. Die größere Aufgabe wird sein, aus den vielen Möglichkeiten die richtigen Spieler herauszufiltern.
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  • Racing Strasbourg
    Kadercheck: Wer schießt Racing zum Klassenerhalt
    AUSGABE #5
    Zum Abschluss des Kaderchecks geht der Blick in den Sturm. Und hier scheint Matze bereits eine ziemlich klare Vorstellung davon zu haben, mit wem Racing in die neue Saison gehen soll.

    Emanuel Emegha und Julio Enciso sind aktuell als Sturmduo eingeplant. Emegha soll dabei die Rolle des klassischen Mittelstürmers übernehmen. Mit seiner Größe, seinem Tempo und seiner Physis bringt der 23-Jährige vieles mit, was Racing gerade als Aufsteiger gebrauchen kann. Nun muss er allerdings auch liefern. Am Ende wird ein Stürmer an seinen Toren gemessen und genau diese wird Strasbourg im Kampf um den Klassenerhalt dringend benötigen.
    Neben ihm soll Julio Enciso deutlich mehr Freiheiten bekommen. Der Paraguayer ist kein klassischer Mittelstürmer und genau das macht die Kombination interessant. Während Emegha die Spitze besetzt, kann Enciso auch ins Mittelfeld rücken und auf der 10er Position eingesetzt werden. Auf dem Papier ergänzen sich beide gut. Ob das auch in der Ligue 1 funktioniert, wird sich allerdings erst zeigen müssen.

    Dahinter wird die Situation schwieriger. David Datro Fofana ist zwar eine weitere Option für das Sturmzentrum, konnte die Verantwortlichen bislang aber nicht vollständig überzeugen. Für eine Mannschaft, bei der der Klassenerhalt an erster Stelle steht, gibt es Zweifel, ob seine Qualität ausreicht. Sollte sich ein Abnehmer finden, dürfte Racing bei Fofana deshalb durchaus gesprächsbereit sein.

    Mit Sékou Mara und Issa Soumaré stehen weitere Alternativen bereit. Beide können für die nötige Breite sorgen, wirklich Druck auf das geplante Sturmduo Emegha und Enciso müssen sie sich allerdings erst erarbeiten. Der junge Jean-Baptiste Bosey spielt in den kurzfristigen Planungen dagegen noch keine entscheidende Rolle. Bei ihm geht es zunächst um die weitere Entwicklung.

    FAZIT

    Die Rollen im Angriff sind vorerst klar verteilt. Emegha und Enciso sollen Racing die nötigen Tore für den Klassenerhalt liefern. Dahinter fehlt allerdings etwas die Qualität. Vor allem bei Fofana bestehen Zweifel, ob es für die Anforderungen der Ligue 1 reicht. Sollte er den Verein verlassen, wäre ein neuer Angreifer durchaus ein Thema.
    Gesucht werden müsste dann allerdings kein weiterer Perspektivspieler. Davon hat Racing bereits genügend. Wenn im Sturm noch etwas passiert, sollte es ein Spieler sein, der Emegha und Enciso ernsthaft Konkurrenz machen und im Notfall sofort in die Startelf rücken kann.

    TRANSFERBEDARF: MITTEL

    Damit ist der Kadercheck abgeschlossen. Die Mannschaft besitzt viel Talent, aber an einigen Stellen fehlt noch die nötige Erfahrung und Qualität für eine lange Saison im Abstiegskampf. Jetzt liegt es an Matze und der sportlichen Führung, die letzten Baustellen zu schließen.
    Denn spätestens mit dem ersten Spieltag zählt nicht mehr das Potenzial des Kaders – sondern nur noch, ob es für die Ligue 1 reicht.
    RACING CLUB DE STRASBOURG
  • Racing Strasbourg
    RC Straßburg vor schwerer Entscheidung
    AUSGABE #6
    Bei Racing Strasbourg könnte sich auf dem Transfermarkt schon bald einiges bewegen. Im Mittelpunkt steht Gessime Yassine. Der erst 20-Jährige weckt großes Interesse und mittlerweile liegen mehrere Angebote auf dem Tisch. Das aktuelle Höchstgebot kommt aus Manchester und beträgt 60 Millionen Euro. Eine Summe, bei der man in Strasbourg zumindest ins Nachdenken kommt.

    Yassine war eigentlich fest für die kommende Saison eingeplant. Er kann auf beiden Außenbahnen eingesetzt werden, bringt enormes Entwicklungspotenzial mit und gehört zu den Spielern, denen in den nächsten Jahren noch einiges zugetraut wird. Ein Verkauf wäre deshalb sportlich durchaus schmerzhaft. Allerdings könnte genau dieser Transfer Racing die Möglichkeit geben, eine der größten Baustellen im Kader zu schließen.

    Auf der anderen Seite würden 60 Millionen Euro Racing auf dem Transfermarkt neue Möglichkeitrn eröffnen. Gerade in der Innenverteidigung sucht man noch nach Qualität, die der Mannschaft sofort weiterhelfen kann. Ein Beispiel ist Nathan Collins. Der Innenverteidiger wäre für eine Summe von rund 100 Millionen Euro zu haben. Das ist enorm viel Geld – gleichzeitig gibt es auch kaum Verteidiger dieses Kalibers für Geld. Collins ist dabei nicht zwingend das erklärte Transferziel. Seine Situation zeigt aber, in welche Größenordnung Racing vorstoßen könnte, wenn durch einen Verkauf von Yassine plötzlich weitere 60 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

    Damit steht der Verein vor einer schwierigen Entscheidung. Behält man mit Yassine eines der interessantesten Talente des Kaders und setzt weiter auf seine Entwicklung? Oder nutzt man ein Angebot, um das Geld anschließend in einen Spieler zu investieren, der der Mannschaft auf einer Problemposition sofort weiterhelfen könnte? Noch ist nichts entschieden. Bei 60 Millionen Euro ist die Schmerzgrenze offenbar noch nicht endgültig erreicht. Sollte das Angebot allerdings weiter steigen, dürfte die Entscheidung für Matze und Racing nicht einfacher werden.
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  • Racing Strasbourg
    Durchbruch bei Yassine? Aït-Nouri bringt neue Option ins Spiel
    AUSGABE #7
    Die Zukunft von Gessime Yassine bleibt eines der großen Themen bei Racing Strasbourg – doch mittlerweile scheint Bewegung in die Sache zu kommen.
    Nachdem zuletzt bereits Angebote in Höhe von 60 Millionen Euro vorlagen, ist das Wettbieten um den 20-Jährigen noch einmal deutlich heißer geworden. Das aktuelle Höchstgebot liegt mittlerweile bei 82 Millionen Euro. Racing hat seine Vorstellungen allerdings klar hinterlegt: Bei 95 Millionen Euro kann Yassine den Verein sofort verlassen.

    Bislang ist noch kein Interessent bereit, diese Summe vollständig auf den Tisch zu legen. Trotzdem liegen Angebot und Forderung mittlerweile nicht mehr weit auseinander. Ein Verkauf scheint damit deutlich realistischer als noch vor wenigen Tagen. Doch inzwischen gibt es noch eine andere Möglichkeit.

    Im Zuge der Gespräche steht offenbar auch ein Tauschgeschäft im Raum. Dabei fällt vor allem der Name Rayan Aït-Nouri. Der Linksverteidiger könnte für Racing interessant werden und würde dem Verein die Möglichkeit geben, einen Teil des Wertes von Yassine direkt wieder in sportliche Qualität umzuwandeln. Mit der hohen Ablöse könnte Straßburg Qualität bekommen und so eventuell Ait-Nouri ins Elsass locken. Ob sich daraus tatsächlich ein Deal entwickelt, ist noch offen.

    Für Matze und Racing verändert diese Möglichkeit die Verhandlungen allerdings. Bei einem reinen Verkauf möchte der Verein möglichst nah an die festgelegten 95 Millionen Euro kommen. Sollte Aït-Nouri Teil eines möglichen Tauschs werden, müsste das Gesamtpaket neu bewertet werden. Yassine selbst bleibt sportlich ein Spieler, den Racing gerne behalten würde. Gleichzeitig erreichen die angebotenen Summen mittlerweile eine Größenordnung, bei der ein Verkauf kaum noch ignoriert werden kann. 82 Millionen Euro stehen bereits im Raum. 95 Millionen Euro würden den Deal sofort möglich machen. Und mit Aït-Nouri gibt es plötzlich noch eine dritte Variante.

    Die kommenden Gespräche dürften entscheiden, ob Yassine noch das Trikot von Racing Strasbourg trägt – oder ob ein größerer Deal bevorsteht.
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  • Racing Strasbourg
    Yassine verlässt Racing für 90 Millionen
    AUSGABE #8
    Nun ist die Entscheidung gefallen: Gessime Yassine verlässt Racing Strasbourg und wechselt für 90 Millionen Euro zu Atalanta Bergamo.Damit endet nach mehreren Tagen voller Spekulationen und immer weiter steigender Angebote die Transferposse um Gessime Yassine.

    Ursprünglich wollte Racing den 20-Jährigen nur äußerst ungern abgeben. Yassine war für die kommende Saison fest eingeplant und gehörte zu den Spielern, denen man in Strasbourg noch eine große Entwicklung zugetraut hatte. Doch die Summen wurden immer größer. Nachdem zunächst Angebote um die 60 Millionen Euro eingingen und das Höchstgebot später auf 82 Millionen Euro stieg, hat Atalanta nun den entscheidenden Schritt gemacht. Mit 90 Millionen Euro blieb der italienische Klub zwar knapp unter der ursprünglich aufgerufenen Sofortkauf-Summe von 95 Millionen Euro – am Ende war das Angebot für Racing dennoch zu gut, um es abzulehnen.

    Sportlich verliert Matze damit einen vielseitigen Spieler für beide Außenbahnen. Finanziell verschafft der Transfer dem Aufsteiger allerdings Möglichkeiten, die vor wenigen Tagen noch nicht möglich waren. Zwischenzeitlich stand auch eine andere Lösung im Raum. Racing beschäftigte sich mit einem möglichen Deal um Rayan Aït-Nouri, der die Mannschaft direkt hätte verstärken können. Eine Verpflichtung ließ sich letztlich jedoch nicht realisieren.

    Somit fließen die 90 Millionen Euro zunächst vollständig in die Kassen von Racing. Jetzt wird interessant, was Matze mit dem Geld macht. Der Kader besitzt weiterhin Baustellen und nach dem Verkauf von Yassine kommt möglicherweise eine weitere hinzu. Racing muss allerdings nicht unter Zeitdruck jeden Preis bezahlen. Die Einnahmen geben dem Verein die Möglichkeit, gezielt nach Spielern zu suchen, die sofort weiterhelfen.

    Der Abgang von Yassine schmerzt. Bei 90 Millionen Euro für einen 20-Jährigen hat Racing allerdings eine Entscheidung getroffen, die wirtschaftlich nur schwer abzulehnen war. Der erste große Verkauf ist abgeschlossen – jetzt muss Racing zeigen, wie gut die 90 Millionen Euro reinvestiert werden.
    RACING CLUB DE STRASBOURG
  • Racing Strasbourg
    Wie geht es mit Enciso weiter?
    AUSGABE #9
    Nach dem Verkauf von Gessime Yassine gibt es direkt den nächsten Spieler, bei dem ein Abgang zum Thema werden könnte. Julio Enciso befindet sich aktuell in mehreren Verhandlungen. Eigentlich war der 22-Jährige für die kommende Saison fest eingeplant. Vor allem im Sturm sollte Enciso eine wichtige Rolle bekommen und gemeinsam mit Emanuel Emegha für die nötige Gefahr sorgen.

    Dabei ist Enciso ohnehin kein klassischer Stürmer. Der Paraguayer kommt gerne entgegen, geht ins Dribbling und sucht auch aus der zweiten Reihe den Abschluss. Gleichzeitig kann er auf mehreren Positionen in der Offensive spielen. Genau diese Freiheiten sollte er auch bei Racing bekommen. Trotzdem hört sich Matze aktuell an, was für Enciso auf dem Markt möglich ist. Besonders interessant ist dabei ein Name: Igor Paixão.

    Nach Informationen aus Insider-Kreisen gab es Gespräche über einen möglichen Tausch zwischen beiden Spielern. Paixão könnte nach dem Abgang von Yassine die frei gewordene Position auf der Außenbahn übernehmen und wäre dort direkt eine starke neue Option. Aktuell geht es in dieser Sache allerdings nicht weiter. Die Gespräche über einen Tausch liegen vorerst auf Eis. Parallel dazu laufen weitere Verhandlungen um Enciso. Racing will den Paraguayer nicht unbedingt abgeben, scheint bei einem passenden Angebot aber gesprächsbereit zu sein.

    Nach dem Yassine-Verkauf könnte sich damit auch bei Enciso noch etwas tun. Genauso gut ist aber möglich, dass er am Ende doch gemeinsam mit Emegha in die Saison geht.
    RACING CLUB DE STRASBOURG
  • Racing Strasbourg
    90 Millionen – aber wohin damit?
    AUSGABE #10
    Nach dem Verkauf von Gessime Yassine sind die Möglichkeiten bei Racing eigentlich so groß wie lange nicht mehr. 90 Millionen Euro kamen durch den Wechsel zu Atalanta dazu und grundsätzlich wäre Matze bereit, einen Teil davon direkt wieder in den Kader zu stecken.

    Das Problem ist aktuell aber nicht das Geld, sondern der Markt. Racing sucht Spieler, die der Mannschaft sofort weiterhelfen. Genau davon gibt es momentan allerdings kaum welche, die auch nur annähernd in einer vernünftigen Preisregion liegen.

    Das hat sich bereits bei Rayan Aït-Nouri gezeigt. Mit einem Wert von rund 160 Millionen Euro war eine Verpflichtung letztlich kaum vorstellbar. Noch extremer sieht es bei Viktor Gyökeres aus. Rund 200 Millionen Euro wären hier nötig gewesen. Das sind Summen, bei denen Racing nicht mitgehen will – unabhängig davon, wie viel Geld durch Yassine eingenommen wurde.Auch Nathan Collins hätte mit rund 100 Millionen Euro bereits einen Großteil der Einnahmen verschlingen.

    Und genau da liegt momentan das Problem: Unterhalb dieser Größenordnung ist aktuell kaum ein Spieler verfügbar, bei dem Matze wirklich überzeugt ist. Deshalb könnte am Ende etwas anderes entscheidend werden: der Auktionspool. Dort könnten noch Spieler auf den Markt kommen, die bisher überhaupt keine Rolle in den Planungen gespielt haben. Für Racing könnte sich dadurch plötzlich eine Möglichkeit ergeben, die es auf dem normalen Transfermarkt momentan einfach nicht gibt.

    Bis dahin besteht kein Grund, die 90 Millionen auf Biegen und Brechen wieder auszugeben. Und vielleicht entscheidet am Ende erst der Auktionspool, wie Racing die nächsten Transfers angeht.
    RACING CLUB DE STRASBOURG
  • Racing Strasbourg
    Straßburg denkt über Stadionausbau nach
    AUSGABE #11
    Bei Racing Strasbourg dreht sich derzeit vieles um den Transfermarkt. Durch das vorhandene Startkapital und vor allem den 90-Millionen-Verkauf von Gessime Yassine verfügt der Verein über deutlich größere finanzielle Möglichkeiten als noch zu Beginn des Sommers. Und weitere Einnahmen sind nicht ausgeschlossen. Sekou Mara verlässt den Verein für 5 Millionen, weitere Spieler könnten folgen.

    Auch wenn es viel Bewegung auf dem Markt geben könnte, kann es möglicherweise sein, dass am Ende gar nicht das gesamte Geld zurück in den Kader fließt. Intern beschäftigt man sich inzwischen auch mit einer ganz anderen Möglichkeit: einem weiteren Ausbau des Stadions. Aktuell bietet die Heimstätte von Racing rund 68.000 Zuschauern Platz. Ein weiterer Umbau wäre möglich und könnte die Kapazität auf etwa 80.000 bis 90.000 Plätze erhöhen.
    Natürlich wäre ein solcher Schritt mit hohen Kosten verbunden. Geld, das anschließend auf dem Transfermarkt fehlen würde. Genau deshalb muss der Verein jetzt abwägen. Sportlich hat der Klassenerhalt zunächst oberste Priorität und gerade in der Defensive gibt es weiterhin Positionen, auf denen Racing gerne nachlegen würde. Gleichzeitig zeigt der aktuelle Transfermarkt, wie schwierig es ist, das vorhandene Geld überhaupt sinnvoll auszugeben, zumal viele Vereine sehr viel Geld haben. Warum also einen großen Teil des Geldes für Transfers ausgeben von denen man nicht vollends überzeugt ist.

    Ein Stadionausbau wäre dagegen eine Investition, von der Racing langfristig profitieren könnte. Mehr Zuschauer würden zusätzliche Einnahmen bedeuten und gleichzeitig wäre es ein weiterer Schritt in der Entwicklung des gesamten Vereins. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Viel dürfte davon abhängen, was auf dem Transfermarkt und im Auktionspool noch passiert – und ob weitere Spieler den Verein verlassen.
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  • Racing Strasbourg
    David und Lacroix wechseln ins Elsass
    AUSGABE #12
    Maxence Lacroix und Jonathan David wechseln zu Racing. Im Gegenzug verlassen Julio Enciso, Lucas Högsberg und Diogo Sousa den Verein. Zusätzlich überweist Strasbourg 15 Millionen Euro.

    Damit entscheidet sich Racing für einen Deal, der den Kader auf Anhieb verändern dürfte. Vor allem die Verpflichtung von Maxence Lacroix passt zu dem, was Matze seit Wochen für seine Defensive gesucht hat. In der Innenverteidigung gab es zwar einige junge Spieler, neben Benjamin Pavard fehlte allerdings ein weiterer Verteidiger, bei dem man nicht erst auf die Entwicklung warten muss. Mit Lacroix kommt nun genau diese Verstärkung. Er bringt Tempo, Erfahrung und die nötige Qualität mit, um sofort eine wichtige Rolle einzunehmen. Pavard und Lacroix könnten damit das neue Zentrum der Racing-Abwehr bilden.

    Ein neuer Stürmer kommt ebenfalls: Nach den Verhandlungen um Enciso war ohnehin offen, wie Racing offensiv in die Saison gehen würde. Diese Frage dürfte nun beantwortet sein. Mit David kommt ein Angreifer, der nicht nur für mehr Qualität sorgt, sondern auch den Konkurrenzkampf im Sturm komplett verändert. Gemeinsam mit Emanuel Emegha stehen Matze nun zwei starke Optionen für das Sturmzentrum zur Verfügung. Gerade nach den Zweifeln an der bisherigen Besetzung bekommt Racing damit vorne noch einmal eine ganz andere Qualität.

    Mit Enciso verliert Racing einen Spieler, der eigentlich fest für die Offensive eingeplant war. Auch Högsberg galt mit seinen 20 Jahren als eines der interessantesten Talente in der Defensive. Dazu verlässt mit Diogo Sousa ein weiterer junger Spieler den Verein. Racing gibt also einiges an Zukunft ab. Lacroix und David sollen aber jetzt helfen. Genau darin liegt letztlich auch der Gedanke hinter dem Deal. Racing hat einen sehr jungen Kader und genügend Talente. Für den Klassenerhalt fehlten an einigen Stellen aber Spieler, die sofort den Unterschied machen können.
    RACING CLUB DE STRASBOURG
  • Racing Strasbourg
    Racing geht All-in: Akliouche kommt!
    AUSGABE #13
    Racing Strasbourg sorgt erneut für Aufsehen auf dem Transfermarkt. Maghnes Akliouche wechselt nach Strasbourg – und für den Franzosen greift der Verein tief in die Tasche. Im Gegenzug verlässt Dilane Bakwa den Verein. Zusätzlich zahlt Racing satte 145 Millionen Euro.

    Bakwa abzugeben, dürfte den Verantwortlichen dabei nicht leichtgefallen sein. Der 23-Jährige war für die rechte Seite fest eingeplant und gehörte zu den wertvolleren Spielern im Kader. Racing tauscht hier also keineswegs einen Reservisten gegen einen neuen Hoffnungsträger. Vor allem die zusätzliche Zahlung von 145 Millionen macht deutlich, wie hoch Akliouche intern eingeschätzt wird.

    Der Franzose bringt genau das mit, was Matze für die Offensive gesucht hat. Er kann über die rechte Seite kommen, sich aber auch ins Zentrum bewegen und dort selbst das Spiel gestalten. Nach den Abgängen von Gessime Yassine und Julio Enciso bekommt Racing damit wieder einen offensiven Spieler, um den sich einiges drehen kann. Mit Jonathan David und Emanuel Emegha im Sturm und Akliouche dahinter beziehungsweise über die Seite nimmt die neue Offensive langsam deutlich Konturen an. Trotzdem muss man bei diesem Deal auch über den Preis sprechen. Bakwa plus 145 Millionen Euro ist ein gewaltiges Paket. Akliouche wird deshalb von Beginn an liefern müssen. Bei einer solchen Investition reicht es nicht, lediglich eine Verstärkung zu sein – Racing erwartet einen Spieler, der Spiele entscheiden kann.

    Nach den Verpflichtungen von Lacroix und David geht der Verein damit erneut einen sehr offensiven Weg auf dem Transfermarkt. Das Geld aus den vergangenen Verkäufen wird nicht gehortet, sondern in unmittelbare Qualität gesteckt. Ob der Preis für Akliouche am Ende gerechtfertigt war, wird sich auf dem Platz zeigen.
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  • Racing Strasbourg
    Nächster Coup: Diaby verstärkt Racing!
    AUSGABE #14
    Racing Strasbourg macht auf dem Transfermarkt direkt weiter. Nur kurz nach der Verpflichtung von Maghnes Akliouche steht bereits der nächste Deal fest:
    Moussa Diaby wechselt nach Strasbourg und soll künftig die linke Außenbahn besetzen. Im Gegenzug verlassen Issa Soumaré, Pape Demba Diop und Mitchell den Verein. Zusätzlich fließen 20 Millionen Euro in die Kassen von Racing.

    Damit gelingt Matze ein Deal, der gleich in mehrfacher Hinsicht interessant ist. Drei Spieler verlassen den ohnehin sehr großen Kader und gleichzeitig kommt mit Diaby ein Spieler, der die Qualität in der Spitze sofort erhöhen soll. Vor allem nach den Abgängen von Gessime Yassine, Julio Enciso und zuletzt Dilane Bakwa hat sich die Offensive innerhalb kürzester Zeit komplett verändert.

    Diaby soll dabei eine klare Rolle bekommen: die linke Außenbahn. Mit seinem Tempo und seiner direkten Spielweise bekommt Racing dort einen Spieler, der der Mannschaft sofort weiterhelfen soll. Auf der anderen Seite steht mit Maghnes Akliouche der nächste große Neuzugang bereit. Aus einer Offensive mit vielen jungen Spielern und einigen Fragezeichen ist damit innerhalb weniger Transfers eine Mannschaftsreihe entstanden, die sich auch vor deutlich größeren Namen in der Ligue 1 nicht verstecken muss.
    RACING CLUB DE STRASBOURG
  • Racing Strasbourg
    Aus Talent wird Qualität – Racings neuer Kurs
    AUSGABE #15
    Mehrere große Deals wurden innerhalb kurzer Zeit abgeschlossen und der Kader sieht inzwischen deutlich anders aus als noch zu Beginn. Die Richtung dabei ist klar zu erkennen: Weniger Breite, dafür mehr Qualität in der Spitze.

    Mit Gessime Yassine begann der große Umbau. 90 Millionen Euro brachte sein Wechsel zu Atalanta Bergamo ein. Ein schmerzhafter Abgang, der Racing finanziell aber ganz andere Möglichkeiten eröffnete. Mit Maxence Lacroix, Jonathan David, Maghnes Akliouche und Moussa Diaby kamen gleich vier Spieler, die sofort eine wichtige Rolle übernehmen sollen. Dafür hat Racing mit Yassine, Enciso, Högsberg, Bakwa und weiteren Spielern viel Talent und Breite abgegeben.

    Vor allem offensiv hat die Mannschaft mittlerweile ein völlig neues Gesicht. Diaby, Akliouche, David und Emegha geben Matze deutlich mehr Möglichkeiten als noch zu Beginn. Mit Lacroix wurde gleichzeitig eine der größten Baustellen in der Defensive geschlossen. Ganz beendet sind die Planungen trotzdem noch nicht. Weitere Abgänge sind möglich und sollte sich auf dem Transfermarkt noch eine interessante Gelegenheit ergeben, wird Racing sicherlich nicht wegschauen.

    Der ZOS-Cup kann nun beginnen.
    RACING CLUB DE STRASBOURG
  • Racing Strasbourg
    Racing übersteht die Gruppe – jetzt wartet Mallorca
    AUSGABE #16
    Während auf dem Transfermarkt zuletzt einiges los war, rollt bei Racing Strasbourg längst wieder der Ball. Im ZoS-Pokal ist die Gruppenphase inzwischen beendet. Mit Real Madrid, AS Rom, Lazio Rom, Hellas Verona und Eibar wartete direkt eine durchaus anspruchsvolle Gruppe.

    Der Start verlief allerdings nicht nach Wunsch. Gegen die AS Rom musste sich Racing mit 1:2 geschlagen geben. Danach stabilisierte sich die Mannschaft und blieb in den restlichen vier Partien ungeschlagen. Auf drei Unentschieden folgte ausgerechnet gegen den großen Favoriten das bisherige Highlight: Racing schlug Real Madrid und sicherte sich damit den entscheidenden Sieg der Gruppenphase.

    Damit reicht es für den Einzug in die Zwischenrunde der Gewinner. Dort wartet mit Mallorca nun der nächste Gegner. Nach der schwierigen Gruppenphase muss sich Racing keineswegs verstecken – gleichzeitig ist klar, dass eine schwache Partie jetzt das Aus bedeuten kann. Der Pokal liefert Matze dabei auch die ersten echten Erkenntnisse darüber, wie weit die neu zusammengestellte Mannschaft bereits ist.
    RACING CLUB DE STRASBOURG
  • Racing Strasbourg
    Mallorca geschlagen – Racing zieht weiter!
    AUSGABE #17
    Racing Strasbourg setzt seinen Lauf im ZoS-Pokal fort und steht nach einem 2:0 gegen RCD Mallorca in der nächsten Runde. Den besseren Start erwischte Racing früh. In der 18. Minute brachte ein Eigentor von Aleksa Terzic Strasbourg mit 1:0 in Führung. Nach der Pause legte Racing nach. Emanuel Emegha traf in der 56. Minute nach Vorarbeit von Samir El Mourabet zum 2:0 und sorgte damit für die Entscheidung. Mit einer 1,4 war Emegha gleichzeitig der beste Spieler auf dem Platz.

    Kurz vor Schluss gab es allerdings noch einen Wermutstropfen: Maxence Lacroix sah in der 87. Minute die Rote Karte. Am verdienten Weiterkommen änderte das nichts mehr. Nach einer schwierigen Gruppenphase mit nur einer Niederlage und dem überraschenden Sieg gegen Real Madrid bestätigt Racing damit auch in der K.-o.-Phase den positiven Eindruck. Nun wartet Tottenham Hotspur.
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  • Racing Strasbourg
    Endstation London – Racing fliegt aus dem Pokal
    AUSGABE #18
    Die Reise im ZoS-Pokal ist beendet. Nach dem 2:0 gegen Mallorca war für Racing Strasbourg bei Tottenham Hotspur Schluss – und das ziemlich deutlich. Tottenham Hotspur schlägt Straßburg 4-0.

    In der ersten Hälfte konnte Racing die Partie noch einigermaßen offenhalten. Lediglich Luis Díaz traf in der 17. Minute und so ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause. Nach dem Seitenwechsel bekam Strasbourg die Partie allerdings nicht mehr in den Griff. Raphinha erhöhte auf 2:0, ehe Bruno Guimarães mit einem Doppelpack endgültig alles klar machte.

    Damit endet ein Pokal, aus dem Racing trotzdem einiges mitnehmen kann. Die Mannschaft überstand eine schwierige Gruppe, schlug dabei Real Madrid und setzte sich anschließend mit 2:0 gegen Mallorca durch. Gegen Tottenham wurden dann aber auch die Grenzen aufgezeigt. Jetzt richtet sich der Blick endgültig auf die Ligue 1.
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  • Racing Strasbourg
    Jetzt sollen die Millionen kommen
    AUSGABE #19
    Nach den zahlreichen Veränderungen der vergangenen Wochen dürfte es bei Racing Strasbourg auf der Zugangsseite zunächst ruhiger werden. Weitere Transfers sind aktuell nicht geplant. Stattdessen liegt der Fokus auf möglichen Verkäufen.

    Racing möchte wieder finanziellen Spielraum schaffen, um vorbereitet zu sein, falls im Auktionspool ein interessanter Spieler auftaucht oder sich kurzfristig eine andere Möglichkeit ergibt. Nach den hohen Investitionen der vergangenen Wochen soll deshalb zunächst wieder Geld in die Kasse kommen.

    Ebenfalls kann es auch zu Tauschdeals kommen: Vor allem Maxence Lacroix und Maghnes Akliouche sollen bei größeren Vereinen auf dem Zettel stehen. Beide wurden erst vor kurzem verpflichtet und sind eigentlich wichtige Bestandteile der neuen Mannschaft. Ein Verkauf ist keineswegs geplant, unverkäuflich sind die aber nicht.

    Auch bei weiteren Spielern wird Matze gesprächsbereit sein, wenn das Angebot passt. Nach der großen Einkaufstour beginnt damit die nächste Phase der Transferplanung: Geld einnehmen und auf die nächste Gelegenheit warten.
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  • Racing Strasbourg
    Straßburg startet in Monaco
    AUSGABE #20
    Die Vorbereitung ist vorbei, der ZoS-Pokal abgehakt und auf dem Transfermarkt wurde der Kader kräftig umgebaut. Jetzt beginnt für Racing Strasbourg das eigentliche Abenteuer: die Ligue 1. Und zum Auftakt wartet direkt eine schwere Aufgabe. Racing reist zur AS Monaco.

    Matze setzt dabei erstmals in der Liga auf seine neu formierte Mannschaft. Im Tor startet Mike Penders, davor bilden Benjamin Pavard und Maxence Lacroix das Zentrum der Abwehr. Über die Seiten beginnen Ben Chilwell und Abdoul Ouattara.
    Im Mittelfeld sollen Samir El Mourabet und Dário Essugo für die nötige Stabilität sorgen. Über außen starten die beiden großen Neuzugänge Moussa Diaby und Maghnes Akliouche. Und vorne gibt es keine großen Überraschungen: Emanuel Emegha und Jonathan David beginnen gemeinsam im Sturm.

    Damit stehen gleich mehrere der großen Transfers der vergangenen Wochen von Beginn an auf dem Platz. Nach all den Diskussionen über Marktwerte, Transfers und mögliche weitere Verkäufe zählt ab jetzt nur noch das Sportliche. Monaco auswärts ist direkt ein Härtetest – und die erste Antwort auf die Frage, wie weit das neue Racing wirklich schon ist.
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