Der Windows 7 Thread

  • Mach hier mal nen Thread auf für das neue OS von Microsoft. Hier auch schon der erste Tipp:


    Gott-Modus


    Nicht nur Spiele haben den, Windows 7 auch. Es werden alle Einstellungen im Fenster angezeigt und auch die versteckten. Mit Vista funktioniert das auch.


    Windows 7 God Mode


    Neuen Ordner anlegen


    Damit Sie den Spezialmodus aktivieren können, legen Sie einen neuen Ordner an – beispielsweise direkt auf dem Windows-Desktop. Drücken Sie die rechte Maustaste und wählen Sie „Neu > Ordner“. Jetzt klicken Sie auf den Text des Ordners, um ihn umzubenennen.


    Kombination eingeben


    Der einzugebende Name lautet:


    GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}


    Am besten, Sie kopieren Sie diese Kombination in das Namensfeld Ihres neu angelegten Ordners, anstatt sie von Hand einzugeben und so Tippfehler zu riskieren. Markieren Sie hierzu die Kombination, speichern die Eingabe mit „Strg+C“ und fügen Sie den Inhalt per „Strg+V“ ein. Sobald Sie die Eingabe durch Drücken der Enter-Taste bestätigt haben, verwandelt sich der Ordner in ein Systemsteuerungs-Symbol mit dem Namen GodMode. Dabei handelt es sich normalerweise in Videospielen um einen speziellen Modus, bei dem der Spieler unverwundbar ist. Unter Windows 7 bedeutet der GodMode, dass Sie sämtliche Einstellungen und Konfigurationsmöglichkeiten des Betriebssystems auf einen Blick sehen – aufgeteilt in Kategorien. Diese lassen sich bei Bedarf über das kleine Pfeilsymbol ein- und ausklappen, um die Übersicht zu erhöhen.


    Suchfunktion


    Tipp: Dadurch, dass die im GodMode aufgelisteten Einstellungen oft in ganzen Sätzen formuliert sind, finden Sie bei Problemen bequem den richtigen Menüpunkt. Geben Sie etwa im Suchfeld oben rechts „Auflösung ändern“ ein, erscheinen alle relevanten Einträge innerhalb des GodMode.


    Quelle: ComputerBild

  • Habe mal ein paar Tipps für Windows 7 zusammengestellt. Nicht sortiert und nicht auf doppelte Einträge überprüft.


    Probleme per Tool Aufzeichnen
    Gerade PC-Neulingen fällt es schwer, einem Profi exakt ein Problem zu erläutern. In Windows 7 müssen sie es auch nicht mehr. Denn Windows besitzt das neue Tool "Problem Steps Recorder", mit der der Anwender einfach alle Schritte aufzeichnen kann, die zu dem Problem führen. Sogar Kommentare können während des Aufzeichnens hinzugefügt werden. Die fertige Aufzeichnung speichert Windows 7 als MHTML-Datei in einer ZIP-Datei ab. Diese MHTML-Datei enthält alle Daten, die ein Support-Mitarbeiter wissen muss - inklusive Screenshots. Sogar an welchen Stellen der Anwender mit der Maus geklickt hat, ist genauestens protokolliert. Einfacher geht´s nimmer. Aufgerufen wird das praktische Tool über die Kommandozeile und nach der Eingabe von "psr.exe".


    ISO-Brenntool versteckt
    Wer auf die Schnelle eine ISO-Datei brennen möchte, der benötigt kein Extra-Tool mehr. In Windows 7 ist das Tool "Datenträgerabbild brennen" versteckt, das immer dann startet, wenn man versucht, eine ISO-Datei aufzurufen.


    Windows 7 von USB installieren
    Windows 7 lässt sich problemlos von einem USB-Stick aus installieren. Dazu benötigen Sie natürlich zunächst mal einen USB-Stick, der über genügend Speicherplatz verfügt (4 GB und aufwärts). Den USB-Stick müssen Sie nun mit FAT 32 formatieren. Eine genaue Anleitung finden Sie in diesem PC-WELT Artikel.


    Schnellzugriff auf Programme
    Sie können in Windows 7 jedes beliebige Programm in die Taskleiste ziehen. Danach wird es per schickem großen Icon angezeigt. Die in der Taskleiste abgelegten Programme können Sie per Tastendruck schnell und bequem aufrufen. Das Programm ganz links in der Taskleiste (gleich neben dem Startmenü-Knopf) kann über Windows-Taste + <1> gestartet werden. Das rechts daneben über Windows-Taste+<2>, usw. Wichtig: Es wird immer eine neue Instanz des betreffenden Programms gestartet. Das bedeutet: Ist beispielsweise der Internet Explorer bereits gestartet, dann wird eine neue Instanz des Browsers nach Drücken des Hotkeys gestartet.

    Applikationen zwischen Monitoren verschieben

    Wer zwei Monitore besitzt, der kann bequem das Fenster einer Applikation von einem Monitor zum nächsten befördern. Dazu drücken Sie einfach Windows-Taste+Shift+Pfeil rechts oder Windows-Taste+Shift+Pfeil links.


    Clevere Eingabeaufforderung
    Wenn Sie auf einen Ordner mit gedrückter Shift-Taste das Kontextmenü aufrufen, dann erscheint dort der Eintrag "Eingabeaufforderung hier öffnen", über den Sie bequem die Kommandozeile öffnen können. Dabei springt die Kommandozeile automatisch zu dem gewünschten Ordner.


    Wordpad liebt Opensource
    RTF oder Textdokument - viel mehr Formate beherrschte Wordpad bisher nicht. In Windows 7 hat Wordpad nicht nur eine neue Oberfläche erhalten, sondern auch die Zahl der unterstützten Formate wurde erhöht. Neben RTF und Textdokumenten werden jetzt auch Dokumente in Microsofts OOXML-Format (Office Open XML) unterstützt. Viel wichtiger/erwähnenswerter: Auch Dokumente im ODF-Format (OpenDocument-Format) werden unterstützt! Und bevor Sie fragen: Nein - Paint hat zwar auch eine neue Oberfläche, aber mehr Bildformate unterstützt die Grafikbearbeitung leider nicht.


    Schnellstartleiste aktivieren
    Sie aktivieren die Schnellstartleiste? Zwar hat Microsoft die Leiste von der Oberfläche entfernt, dennoch wird sie aber noch bei Windows 7 (versteckt) mitgeliefert und lässt sich durch einen Trick aktivieren. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Taskleiste und wählen Sie im Kontextmenü "Symbolleisten" und anschließend "Neue Symbolleiste..." aus. Im erscheinenden "Ordner auswählen"-Dialog geben Sie "%userprofile%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch" und drücken auf den Button "Ordner auswählen". Prompt wird die Quicklaunch-Leiste nun angezeigt. Per Rechtsklick in die Schnellstartleiste können Sie nun das Aussehen nach ihrem Geschmack anpassen und sie anschließend per Maus an die gewünschte Stelle befördern.


    Schicke Jumplist-Animation
    Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein Taskleisten-Icon klicken, dann erscheint die so genannte JumpList. Diese lässt sich aber auch optisch eindrucksvoller anzeigen. Klicken Sie mal mit der linken Maustaste auf das Taskleisten-Icon, halten die linken Maustaste gedrückt und ziehen Sie nun die Maus nach oben. Die Jump-List wird animiert aufgeblendet. Das gefällt Ihnen? Dann rufen Sie mal den Internet Explorer 8, klicken Sie in die Adresszeile und bewegen Sie die Maus bei gedrückt gehaltener linker Maustaste nach unten ;)


    Alle nicht aktiven Fenster minimieren
    Wenn häufig mehrere Programme gleichzeitig laufen, kann der Desktop schon mal extrem unübersichtlich werden. Besonders ärgerlich, wenn Sie nur an einem Programm aktiv arbeiten und alle anderen Fenster minimieren wollen. In alten Windows-Versionen ging das nur umständlich mit einzelnen Klicks auf das Minimieren-Symbol. Windows 7 hingegen schüttelt sich von einem überlaufenen Desktop quasi frei. Mit einer einzigen Bewegung, nämlich dem „Schütteln" des Mauszeigers, minimiert Windows 7 automatisch alle Fenster außer dem, in dem Sie gerade arbeiten.
    Und so geht’s: Klicken und halten Sie die Titelleiste des Fensters, das Sie maximiert behalten möchten, und schütteln Sie kräftig, bis alle anderen Fenster in der Taskleiste verschwunden sind. Anschließend lassen Sie das Fenster wieder los und arbeiten normal weiter. Wollen Sie die Fenster wieder aufrufen, wiederholen Sie die Prozedur einfach nochmal. Zwar funktioniert das alles auch mit der Windows-Taste-"Pos1"-Tastenkombination – das macht aber nur halb so viel Spaß.


    Wie Sie nervige Benachrichtigungen ausschalten
    Eine der nervigsten Funktionen in Windows Vista ist zweifellos das UAC, das User Account Control Sicherheitstool, das für jede ausgeführte Aktion zuerst die Zustimmung des Admins einholt. Zwar wurde das UAC in Windows 7 schon deutlich verbessert, es an seine eigenen Bedürfnisse anzupassen schadet aber noch immer nicht. Hier die Tricks, wie Sie das UAC entweder an- oder abschalten, oder es weniger aufdringlich erscheinen lassen:
    *
    Öffnen Sie die Systemsteuerung und wählen Sie den Punkt „Benutzerkonten und Jugendschutz“
    *
    Klicken Sie im Reiter „Benutzerkonten“ auf „Einstellung der Benutzerkontensteuerung ändern“
    *
    Auf dem folgenden Bildschirm wählen Sie mit einem Schieberegler den Sicherheitsgrad, den Sie benötigen. Insgesamt gibt es vier, die von „immer benachrichtigen“ bis „nie benachrichtigen“ reichen. Wenn Sie Ihre Wahl getroffen haben, bestätigen Sie mit OK und starten Sie das System neu.



    Wie Sie im Windows Explorer mehrere Dateien ohne Tastenkombinationen auswählen
    Um mehrere Dateien zu markieren, zum Beispiel um sie zu kopieren oder zu verschieben, nutzen die meisten User noch immer ihre Tastatur: STRG gedrückt halten und mit der Maus jedes einzelne File auswählen. Es geht allerdings auch wesentlich bequemer und nur mit einer Hand, nämlich mit Check-Boxen. So legen Sie sie an:
    Klicken Sie im Windows Explorer auf „Organisieren“, dann auf „Ordner und Suchoptionen“ und wechseln Sie in den „Ansicht“-Reiter.
    Scrollen Sie in den Erweiterten Einstellungen nach unten und setzen Sie ein Häkchen beim Punkt „Kontrollkästchen zur Auswahl von Elementen verwenden“. Bestätigen Sie mit OK.
    Wenn Sie ab jetzt mit dem Mauszeiger über eine Datei im Explorer fahren, erscheint eine Check Box neben dem File. Ein Klick genügt und die Datei ist markiert. Die Boxen verschwinden wieder, sobald eine Datei nicht mehr markiert ist.



    Bauen Sie sich Ihren eigenen Search Connector
    Windows 7 hat eine sehr nützliche Funktion, genannt „Search Connector“. Diese Funktion lässt Sie eine Webseite direkt vom Windows Explorer aus betrachten und durchsuchen, ohne dafür den Internet Explorer oder einen anderen Browser starten zu müssen. Dazu geben Sie im Windows Explorer einfach einen Suchbegriff ein und wählen den Search Connector der Webseite, die Sie durchsuchen möchten.
    Normalerweise benötigen Sie dazu allerdings einen eigenen Search Connector für jede Webseite, die Sie über den Windows Explorer aufrufen möchten. Bislang gibt es leider nur sehr wenige Connectors, denn die Seiten müssen die OpenSearch-Standards beachten, um angezeigt werden zu können.
    Doch es gibt eine Hilfskonstruktion, die Sie ganz einfach selbst einen Search-Connector für jede beliebige Webseite bauen lässt. Dabei dient Windows Live Search quasi als Verbindungsstelle. Keine Angst, fundiertes Programmierwissen brauchen Sie dafür nicht. Befolgen Sie einfach die folgenden Arbeitsschritte:
    Kopieren Sie sich den folgenden Text und fügen Sie ihn in das Notepad ein. Die Stellen, die Sie später verändern müssen, sind fett gedruckt:
    <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
    <OpenSearchDescription xmlns="http://a9.com/-/spec/opensearch/1.1/" xmlns:ms-ose="http://schemas.microsoft.com/opensearchext/2009/">
    <ShortName>NAME YOUR SEARCH</ShortName>
    <Description>DESCRIPTION OF SEARCH</Description>
    <Url type="application/rss+xml"
    template="http://api.bing.com/rss.aspx?
    source=web&query={searchTerms}
    site:SITENAME.COM&web.count=50"/>
    <Url type="text/html" template="http://www.bing.com/search?
    q={searchTerms}+site:SITENAME.COM"/>
    </OpenSearchDescription>
    An Stelle von „NAME YOUR SEARCH“ tragen Sie einen beliebigen Namen ein. In unserem Fall bauen wir beispielsweise einen Search Connector für PC Welt, also nennen wir das Ganze einfach PC WELT
    Im Feld „DESCRIPTION OF SEARCH“ sollten Sie eine längere Beschreibung der Suche eingeben. In unserem Fall ist das DURCHSUCHE PC WELT
    In den beiden „SITENAME.COM“ Einträgen, geben Sie die Adresse der Webseite ein. Benutzen Sie dabei nicht http:// oder www.! Geben Sie nur den Domainnamen ein. In unserem Fall also pcwelt.de
    Hinter dem Gleichzeichen von „count=“ geben Sie die Anzahl der Suchergebnisse an, die Sie erhalten möchten. Wir setzen die Zahl auf 50 fest.
    Bislang sähe unser Code also folgendermaßen aus:
    <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
    <OpenSearchDescription xmlns="http://a9.com/-/spec/opensearch/1.1/" xmlns:ms- ose="http://schemas.microsoft.com/opensearchext/2009/">
    <ShortName>PC Welt</ShortName>
    <Description>DURCHSUCHE PC WELT</Description>
    <Url type="application/rss+xml" template="http://api.bing.com/rss.aspx? source=web&query={searchTerms} site:pcwelt.de&web.count=50"/>
    <Url type="text/html" template="http://www.bing.com/search? q={searchTerms} +site:pcwelt.de"/>
    </OpenSearchDescription>
    Speichern Sie die Datei im Notepad, wählen Sie UTF-8 aus der Encoding Box am unteren Rand des „Speichern Unter“-Fensters und fügen Sie dem Dateinamen die Ergänzung .osdx hinzu. In unserem Fall nennen wir die Datei PCWelt.osdx
    Suchen Sie die neu angelegte Datei nun im Windows Explorer, klicken Sie rechts darauf und wählen Sie „Create Search Connector“. Der Search Connector wird daraufhin erstellt.
    Um den neuen Search Connector zu benutzen, gehen Sie im Windows Explorer zu „Your Name“, „Searches“, „Connector“, wobei „Your Name“ für Ihren Account-Namen steht und „Connector“ für den Namen des Connectors.



    Die Anzeigegeschwindigkeit von Thumbnails in der Taskbar verbessern
    Eine der größten optischen Veränderungen von Windows 7 ist die neue Taskbar, die jetzt ähnlich dem Mac OS X Dock arbeitet. Hier kommen ein paar schnelle Tipps, wie Sie die neue Taskbar benutzen können und wie Sie sich darum kümmern, dass alles problemlos läuft.
    Eine der tollsten Eigenschaften der neuen Taskbar, ist das Anzeigen von kleinen Vorschaubildern, wenn Sie mit der Maus über ein Symbol fahren. Allerdings erfolgt diese Vorschau stets leicht verzögert. Mit einem Registry Hack lässt sich das aber schnell beheben.
    Wichtig: Bevor Sie Veränderungen in der Windows Registry vornehmen, legen Sie eine Sicherheitskopie der Datei an!
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    Starten Sie den Registry Editor, indem Sie den Befehl regedit in das Suchfeld im Startmenü eintippen und mit Enter bestätigen.
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    Wählen Sie HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Mouse
    *
    Doppelklicken Sie auf „MouseHoverTime“. Der Standardwert, der Ihnen nun angezeigt wird, liegt bei 400 Millisekunden. Tippen Sie in das gleiche Feld einen neuen Wert ein – 150 wird von vielen Nutzern als Optimum empfunden. Klicken Sie dann auf OK und verlassen Sie den Registry Editor. Damit die Einstellung funktioniert müssen Sie Ihren Rechner zuvor neu starten.



    Taskbar-Thumbnails ohne Maus anzeigen lassen
    Wer seinen PC lieber mit der Tastatur als mit einer Maus steuert, der kann seinen Cursor von Symbol zu Symbol in der Taskbar springen lassen – und trotzdem die Vorschaubilder bewundern. Benutzen Sie die Tastenkombination Windowstaste+T und das erste Vorschaubild auf der linken Seite wird angezeigt. Drücken Sie die gleiche Kombination noch einmal und Sie wechseln zum nächsten Thumbnail.


    Taskbar-Anwendungen ohne Maus starten
    Genauso können Sie ohne Maus jedes Programm in der Taskleiste starten. Dazu erneut die Windowstaste drücken und gleichzeitig die Zahl, die der Position der Anwendung in der Taskleiste entspricht. Windowstaste+1 also für das allererste Programm auf der linken Seite, Windowstaste+2 für die Anwendung rechts neben der ersten, und so weiter.


    Anwendungen der Taskleiste mehrfach starten
    Die Taskleiste von Windows 7 erfüllt zwei Funktionen: zum einen können Sie damit Anwendungen starten, wenn Sie auf das entsprechende Symbol klicken. Zum anderen können Sie mit einem Klick auf ein Programm-Icon zwischen bereits laufenden Anwendungen wechseln. Doch wie gehen Sie vor, wenn Sie das gleiche Programm ein zweites Mal öffnen wollen? Da gibt es einen simplen Trick: Läuft ein Programm bereits, halten Sie die Shift-Taste gedrückt und klicken Sie erneut auf das Symbol. Auf diese Weise wird die Anwendung ein zweites Mal gestartet.



    Wie Sie die Schnellstart-Leiste zurückholen
    Da die neue Taskbar als Programm-Starter und -Wechsler fungiert, wurde die alte Schnellstartleiste, in der sich Verlinkungen von häufig benutzten Programmen befanden, in Windows 7 abgeschafft. Wer diese Funktion jedoch vermisst, kann sie sich auch ganz einfach wieder zurückholen:
    *
    Rechtsklicken Sie auf die Taskbar, wählen Sie „Symbolleisten“ und anschließend „Neue Symbolleiste“.
    *
    Im Folgenden werden Sie aufgefordert, einen Ordner zu wählen, in dem sich die neue Symbolleiste befindet. Im Textfeld machen Sie diese Angabe:
    %userprofile%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch
    *
    Nach dem Sie diesen Text eingegeben haben, klicken Sie auf „Ordner auswählen“. Damit wird ein Link zur Schnellstart-Leiste der Taskbar hinzugefügt. Zu finden ist die neue Funktion links neben dem Infobereich.
    So ganz ohne Anwendungssymbole ist die wiedererweckte Schnellstartleiste aber noch nicht so richtig sinnvoll. Deshalb muss sie noch weiter bearbeitet werden:
    *
    Rechtsklicken Sie auf die Taskleiste und entfernen Sie im Pop-Up-Menü den Haken bei „Taskleiste fixieren“.
    *
    Rechtsklicken Sie jetzt auf „Quick Launch“ und entfernen Sie hier die Häkchen bei „Text anzeigen“ und „Titel anzeigen“.
    *
    Ist das erledigt, ziehen Sie die vertikale, gepunktete Linie neben der Schnellstartleiste so weit nach links, dass ihre Symbole sichtbar werden. Um weitere, versehentliche Veränderungen zu vermeiden, rechtsklicken Sie erneut auf die Taskleiste und setzen Sie das Häkchen bei „Taskleiste fixieren“ wieder.
    Jetzt können Sie die Schnellstartleiste wie in einem Windows XP oder Vista nutzen, Symbole darin integrieren und Verknüpfungen wieder löschen.


    Installation vom USB-Stick
    Wenn Sie mehrere Rechner auf Windows 7 umrüsten wollen, sollten Sie eine Installation vom USB-Stick in Betracht ziehen. Dadurch verkürzt sich die Installationsdauer noch einmal um einige Minuten.
    Die Daten kopieren Sie schnell mit dem Befehl "xcopy e:\*.* i:\ /e" auf den Stick. Ersetzten Sie dabei "e:\" durch den Laufwerksbuchstaben des DVD-Laufwerks mit eingelegter Windows 7 Installations-DVD. Den Paramter "i:\" ersetzen Sie entsprechend durch den Laufwerksbuchstaben des USB-Sticks. Die Option /e kopiert auch Unterverzeichnisse mit.
    Prüfen Sie vorher, ob der USB-Stick genug Platz bietet (2,5 GByte) und ob Ihr BIOS auch von USB-Sticks booten kann. Den eigentlichen Kopierbefehl können Sie direkt in die Suchleiste des Startmenüs tippen.
    Zudem müssen Sie den Stick im Zweifelsfall noch aktivieren. Starten Sie dazu das Tool durch Eingabe von "diskpart" in eine administrative Konsole (Eingabeaufforderung 'Als Administrator ausführen'). Der Befehl "list disk" zeigt alle Laufwerke an. Wählen Sie mit "sel disk #nummer" Ihren USB-Stick. Anschließend wählen Sie mit "list par" und "sel par #nummer" die korrekte Nummer der Partition aus. Nach Eingabe von "active" ist Ihr USB-Stick aktiviert.



    Präsentationsmodus
    Drücken Sie die [Windows-Taste]+[P] um in den neuen Präsentations-Modus zu gelangen und Ihren Projektor und Laptop-Bildschirm gleichzeitig anzuschalten.
    In den Präsentations-Einstellungen müssen Sie nur noch festlegen, ob das Bild zusätzlich auf der Leinwand oder nur auf dem Rechner erscheinen soll. Mit der [Windows-Taste]+[X] gelangen Sie in das Mobilitäts-Center mit erweiterten Optionen.


    Snipping-Tool
    Das Snipping-Tool (über das Startmenü-Suchfeld "Snip" eingeben) ist in Windows 7 noch einfacher zu verwenden: Nach dem Programmstart können Sie jeden Bereich von Ihrem Desktop per Drag&Drop einziehen, als Grafik abspeichern oder mit Zeichnungen versehen.


    Versteckte Tools
    Über »Systemsteuerung | Probleme erkennen und beheben | Alles anzeigen« gelangen Sie zu nützlichen Windows-7-Fehlerbehebungs-Tools.
    Die meisten Tools sind lokal installiert, einige stehen online zur Installation bereit. Klicken Sie doppelt, um die Anwendungen zu starten.

    Fenster organisieren

    Fenster-Chaos adé: Drücken Sie die [Windows-Taste]+[Pos1] werden alle - bis auf das aktuelle Fenster minimiert.


    Mehrere Zeitzonen
    In Windows 7 gibt es die Möglichkeit, sich bis zu drei Zeitzonen gleichzeitig anzeigen zu lassen. Diese können je nach Belieben die gewünschte Zeitzone anzeigen.
    Dazu klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Uhr unten rechts in der Taskleiste und wählen "Datum und Uhrzeiteinstellungen ändern" aus. Im Registerreiter "Zusätzliche Uhren" können Sie dann ganz nach Belieben die gewünschten Zeitzonen einstellen.



    Systemwiederherstellung
    Um zu einem letzten Stand der Dinge zurückkehren zu können, legt Windows 7 genau so wie schon Vista automatisch Wiederherstellungspunkte an.
    Neu allerdings ist, dass Sie bei der Systemwiederherstellung per Klick auf "Nach betroffenen Programmen suchen" in Erfahrung bringen können, welche erst nach dem Wiederherstellungspunkt installierten oder deinstallierten Programme Sie mit dieser Aktion beeinflussen – diese befinden sich danach ebenfalls auf dem vorigen Stand.
    Sie müssen sie deswegen entweder noch einmal installieren oder noch einmal entfernen und können sich bereits Notizen machen, welche Arbeiten nach der Systemwiederherstellung noch anfallen.


    Zuverlässigkeits-Monitor
    Der schon von Windows Vista bekannte Zuverlässigkeits-Monitor (aufzurufen über die Suchbox »Zuverlässigkeitsverlauf anzeigen«) zeigt, wie solide Windows 7 seit Beginn der Installation läuft.
    Dazu misst er die Wahrscheinlichkeit, dass ein Service oder Gerät zu einer bestimmten Zeit, unter bestimmten Bedingungen korrekt arbeiten.


    Probleme aufzeichnen
    Der Problem Steps Recorder (PSR) ist ein tolles, neues Feature zur Fehlersuche. Tippen Sie "psr" in die Suchbox vom Startmenü ein, um den Recorder zu starten.
    Wiederholen Sie nun alle Aktionen, um Ihr Problem zu reproduzieren. Bei jedem Klick werden der Bildschirminhalt und der jeweilige Schritt aufgezeichnet. Zusätzlich können auch Kommentare eingefügt werden.
    Nach dem letzten Schritt erstellt der PSR eine MHTML-Datei, die alle relevanten Informationen enthält, und komprimiert diese in einem ZIP-Archiv, so dass sie zur Analyse per E-Mail an den Netzwerk-Administrator (oder jede beliebige Person) verschickt werden kann.


    Troubleshooting in Windows 7
    In Windows 7 wurden einige automatisierte Tools für ein einfaches Troubleshooting eingebaut, um Probleme schneller zu lösen.
    Neben dem schon erwähnten "Problem Steps Recorder" sticht hier das Wartungscenter heraus, in das Sie über »Systemsteuerung | System und Sicherheit« gelangen.
    Hier sehen Sie, wann das letzte Backup gestartet wurde und ob der Virenscanner aktuell genug ist.



    AppLocker
    Das in den Enterprise und Ultimate-Versionen enthaltene AppLocker-Feature (erreichbar über »gpedit.msc« im Verzeichnis »Windows-Einstellungen | Sicherheitseinstellungen | Anwendungs-Steuerungsrichtlinien«) ermöglicht Administratoren gezielt festzulegen, welche Anwendungen auf dem System ausgeführt werden dürfen.


    In den Admin-Modus wechseln
    Am sichersten surft es sich mit Standardbenutzerkonten. Denn dank fehlender Administratorrechte haben Hacker bei Standardkonten keine Chance. Doch was tun, wenn Programme im Administratormodus gestartet werden müssen? Viele Anwender greifen zur rechten Maustaste und wählen aus dem Kontextmenü den Befehl "Als Administrator ausführen".
    Noch schneller geht's, wenn Sie die Tasten [Strg]+[Umschalt-Taste] gedrückt halten und auf das jeweilige Programmsymbol klicken. Schon startet das Programm im Admin-Modus.


    Virtual Desktop Infrastructure (VDI)
    Nicht nur Endnutzer erhalten mit Windows 7 zahlreiche neue Funktionen, auch in Unternehmen ziehen neue Features ein.
    Anders als bei den Terminaldiensten teilen sich die Benutzer bei der Desktop-Virtualisierung nicht eine Windows-Installation, sondern jeder erhält ein Client-Betriebssystem in einer virtuellen Maschine auf dem Server.
    Als Vorzüge von VDI-Lösungen gilt, dass Desktops dabei zentral verwaltet und Daten im Rechenzentrum gehalten werden, sowie die Zugriffsmöglichkeit auf die gewohnte Arbeitsumgebung von unterschiedlichen Geräten und Standorten aus.


    DirectAccess
    DirectAccess gestattet es Mitarbeitern, sich mit ihrem Firmennetzwerk zu verbinden, ohne VPN verwenden zu müssen. Das spart Administrationsaufwand und auch von Benutzerseite ist es bequemer.
    Windows 7 nutzt dazu das Protokoll IPv6, das für Windows bereits seit XP verfügbar ist, aber auf den meisten PCs ungenutzt brachliegt, da oft weder Internet-Provider noch zwischengeschaltete Hardware wie etwa Hubs oder Router es unterstützen.
    Deployment Image Servicing and Management (DISM)
    Wenn Sie schnell all ihre installierten Windows-Pakete, Features oder Treiber auflisten möchten, verwenden Sie das "Deployment Image Servicing and Management Tool", das in Windows 7 zur Verfügung steht. (aufzurufen über »DISM«)
    Um eine Liste der geladenen Windows-Features zu erhalten, geben Sie "dism /online /get-features /format:table" ein. Um ein Features zu deaktivieren, geben Sie "dism /online /enable-feature /featurename:" ein.


    Benutzerkonten-Steuerung
    Die Benutzerkonten-Steuerung (User Account Control, UAC) in Windows Vista war einer der häufig erwähnten Kritikpunkte. Vielen Anwendern gehen die ständigen Nachfragen bei häufig vorgenommenen Tätigkeiten auf die Nerven. Manche User deaktivieren deswegen das UAC komplett, das damit natürlich seinen Zweck verfehlt.
    In Windows 7 will Microsoft zwar nicht auf UAC verzichten, hat aber die Häufigkeit von Nachfragen drastisch reduziert und bietet dem Anwender mehr Informationen und Kontrolle (Zugriff über »UAC« in der Suchbox). So lässt sich die Benutzerkonten-Steuerung bequem per Schieberegler konfigurieren - dies wird aus Sicherheitsgründen aber erst nach einer Bestätigung durch den Anwender möglich sein.


    Der Kopiergigant: RoboCopyCopyCopy
    Das Kommandozeilen-Tool Robocopy bietet unter Windows 7 deutlich mehr Funktionalität als Copy&Paste. Es wird zu einem noch stärkeren Werkzeug für den Datenabgleich und zum Kopieren von Dateien oder ganzen Verzeichnissen, indem es Multithreading unterstützt. (alle neue Funktionen auffindbar über die Kommandozeile per
    »robocopy /?«)



    Remotedesktop
    Um über das Netzwerk auf dem Desktop eines anderen PCs zu arbeiten, verwenden Sie eine Remotedesktopverbindung. Als Server, also als fernsteuerbarer Rechner, unterstützt Windows 7 dies in den Business- und Enterprise-Versionen sowie natürlich als Ultimate.
    Mit mRemote können Sie bequem in einem Fenster all Ihre Remoteverbindungen verwalten.



    Symbole in der Taskleiste
    Auch der Benachrichtigungsbereich neben der Uhr unten rechts in der Taskleiste hat neue Funktionen bekommen: So ist ab jetzt Standard, dass neue Symbole, die per Drag&Drop hinzugefügt werden, darin nicht mehr angezeigt werden.
    Erst nach dem Klick auf den kleinen Pfeil zeigt Windows die Symbole in einem Fenster an. Das hat den großen Vorteil, dass dieser Bereich nicht mehr automatisch so zugemüllt wird.
    Auch sehr gelungen ist das Symbol für Netzwerkverbindungen in dem Bereich. Nach einem Klick werden alle verfügbaren WLAN-Netze angezeigt und können mit einem Klick ausgewählt werden. Neue Symbole lassen sich per Drag&Drop hinzugefügen. Clevere Gratis-Tools für die Taskbar finden Sie in unserer News-Meldung.



    Windows-7-Bibliotheken
    Wer den Explorer von Windows 7 zum ersten Mal startet, wird die wohl größte Änderung gleich sehen: Anstatt wie gewohnt mit Ordnern zu arbeiten, gibt es nun auch Bibliotheken. Nach der Installation von Windows 7 bestehen bereits vier Ordner für Bilder, Dokumente, Musik und Videos.
    Wenn Sie beispielsweise Musik auf unterschiedlichen Festplatten und in unterschiedlichen Ordnern gespeichert haben, so mussten Sie bis jetzt im Explorer immer hin und her navigieren, um an alle Inhalte heranzukommen. Mit den Bibliotheken ist das einfacher, denn hier muss lediglich die Bibliothek "Musik" geöffnet werden.
    Die Ordner können sich dabei auf einer lokalen Festplatten oder auch auf externen Speichermedien bzw. in einem Netzwerk befinden. Um zusätzliche Ordner in eine Bibliothek aufzunehmen, klicken Sie auf diese einfach mit der rechten Maustaste und wählen anschließend "In Bibliothek aufnehmen".
    Mit Hilfe des Kommandozeilenbefehls "mklink" können Sie symbolische Links anlegen und so selbst nicht-indizierte Ordner von Servern Ihrer Bibliothek hinzufügen. Der Befehl wird wie folgt aufgerufen: "mklink HomeFolder \ServerName\Homefolder". Zum Anlegen eines symbolischen Links werden Administratorrechte benötigt.



    Sysinternals Suite
    Die Systemtools Sysinternals sind schon seit Jahren eine Geheimtipp für alle Computer-Freaks. Auch Microsoft sind die vielen Freeware-Utilities positiv aufgefallen. So stark, dass die ganze Webseite samt Programmierern von Microsoft "geschluckt" wurde.
    Ob Sie per "Process Explorer" wissen möchten, was auf Ihrem Windows-Rechner alles an Prozessen läuft oder mit Autoruns bestimmen, welche Programme beim Windows-Start gleich mit ausgeführt werden, die Sammlung hält diese und noch viele weitere Tools bereit.
    In unserem Download finden Sie mehr als 60 nützliche Sysinternals-Tools in einem einzigen Paket: Praktische Gratis-Tools, mit denen Sie Windows-Problemen schnell auf die Spur kommen und Ihren Rechner absichern.


    Aero Snap
    Windows 7 Aero Snap ist eine neue Funktion der Aero-Oberfläche, die ein komfortables Hantieren mit mehreren Programmfenstern zur gleichzeitigen Anzeige auf größeren Monitoren ermöglicht. Dazu ziehen Sie das Fenster mit einem Klick auf dessen Titelleiste mit etwas Schwung an den Rand des Bildschirms.
    Die neuen Funktionen der Aero-Oberfläche lassen sich nahezu komplett durch Shortcuts steuern: Die [Windows -Taste] + [Pfeil nach oben] maximiert das aktuelle Fenster, die [Windows -Taste] + [Pfeil nach unten] minimiert es dagegen oder stellt es wieder her.
    Um die jeweiligen Fenster an die rechte oder linke Seite des Monitors "schnappen" zu lassen, können Sie auf das Kürzel [Windows-Taste] + [Pfeil nach links] oder [Windows-Taste] + [Pfeil nach rechts] zurückgreifen.



    Passwort-Manager
    In Windows 7 will Microsoft dem unübersichtlichen Durcheinander von Passwörtern für Webseiten und Anwendungen einen Riegel vorschieben - und stattet den Vista-Nachfolger deshalb mit einem eigenen Passwort-Manager aus.
    Aus der Anmeldeinformationsverwaltung heraus, die Sie unter »Systemsteuerung | Benutzerkonten und Jugendschutz« finden, ist auch die Konfiguration der Nutzerkonten und der Login-Daten von Online-Angeboten möglich.
    Dabei werden alle Windows Live-Dienste von Microsoft ebenso unterstützt, wie auch Webseiten, bei denen man sich per Windows Live-ID einloggen kann.



    Ereignisanzeige
    Jeder kennt das Szenario: Auf einmal funktioniert der PC nicht mehr so, wie er sollte und man grübelt, was schuld sein könnte. Windows hat dafür in Windows 7 die Ereignisanzeige verbessert.
    Hier haben Sie nun Einsicht, wann zuletzt Sie was genau am Rechner gemacht haben - und welche Dateien fehlerhaft sind. Die Ereignisanzeige erreichen Sie am schnellsten über das Eintippen von "Ereignisanzeige" in die Suchbox des Windows-Startmenüs.



    Private-Browsing
    Der In-Private-Modus des IE 8 sorgt dafür, dass Ihr Browser keinerlei Passwörter, Formulardaten oder temporäre Internet-Dateien speichert. Gestartet wird der Private Modus ganz einfach über das Extras-Menü oder per Tastenkombination [Strg]+[Shift]+[P].



    Ressourcen-Monitor
    Der überarbeitete Ressourcen-Monitor ist derzeit sicher die effizienteste Lösung, die für die schnelle Analyse von Performance-Problemen in Windows 7 bereitgestellt wird. Er überwacht genau die CPU, die Zugriffe auf die Festplatte, Speicher und das Netzwerk. Sie erreichen ihn am schnellsten über das Eintippen von "Ressourcenmonitor" in die Suchbox des Windows-Startmenüs.



    Virtual Hard Disk
    Tief versteckt unter der Windows-7-Oberfläche findet sich die die clevere Funktion der virtuellen Laufwerke. Eine Virtual Hard Disk (VHD) legen Sie in wenigen Schritten in der Datenträgerverwaltung an.
    USB-Sticks verschlüsseln
    Unter Windows 7 den USB-Stick verschlüsseln ist nun ein Kinderspiel. Die neue Funktion ist ein alter Bekannter aus Windows Vista namens BitLocker, der sich nun für den USB-Stick "BitLocker To Go" nennt.
    "BitLocker To Go" verschlüsselt nicht nur einen USB-Stick, sondern schützt per Passwort alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Dazu klicken Sie einfach per Rechtsklick auf den zu verschlüsselnden USB-Stick und wählen "BitLocker aktivieren" aus.
    Die Stärke der Verschlüsselung ist mit 128 Bit und einer AES-Verschlüsselung als recht sicher zu bezeichnen. Eine Freeware-Alternative zum nur in der Ultimate-Version enthaltenen BitLocker ist TrueCrypt.



    BitLocker To Go
    Mit der BitLocker-To-Go-Funktion können Windows-7-Nutzer USB-Sticks mit wichtigen Daten verschlüsseln. Um die so gesicherten Datenträger unter XP und Vista lesen zu können, benötigen Sie dieses Gratis-Tool.
    Nach der Installation des "BitLocker To Go-Lesetools" lässt sich die Sperrung wieder aufheben, indem sie ein Kennwort oder ein Wiederherstellungsschlüssel eingeben. Sie erhalten dann schreibgeschützten Zugriff auf ihre Daten.



    Gastkonto einschalten
    Teilen Sie den PC mit der Familie? Möglicherweise haben Sie zur Sicherheit ein Benutzerkonto für den Nachwuchs eingerichtet, damit dieser nicht versehentlich Ihre Dokumente löscht.
    Doch nun müssen Sie sich bei jedem PC-Start im System anmelden. Das kostet nicht nur Zeit, sondern führt auch dazu, dass der Rechner nicht komplett alleine starten kann, während Sie noch schnell einen Kaffee holen.
    Eine Alternative stellt die Benutzung eines Gast-Kontos für die Familie dar - anstelle eines speziellen Benutzerkontos. Dieses kann man einfach nach Bedarf aktivieren und deaktivieren. So arbeiten Sie standardmäßig ohne verschiedene Konten und richten flugs über »Systemsteuerung | Benutzerkonten und Jugendschutz« das Gast-Konto ein, bevor der Nachwuchs an den Rechner will.



    Wiederherstellungspunkt
    Um unter Windows 7 den Wiederherstellungspunkt zu erstellen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Icon "Computer", welcher sich auf dem Desktop befindet und wählen Sie dann im Menü "Eigenschaften" aus. Es öffnet sich ein Fenster, welcher Ihnen die Basisinformationen über den Computer anzeigt. Klicken Sie hier links im Menü auf "Computerschutz". Als nächstes klicken Sie in dem Systemeigenschaftenfenster auf die Schaltfläche "Erstellen...".
    Geben Sie dann den Namen für den Wiederherstellungspunkt ein und klicken Sie auf die Schaltfläche "Erstellen". Windows 7 speichert daraufhin die Momentaufnahme Ihres Computers. Das kann einige Minuten dauern. Mit Hilfe der Systemwiederherstellung können Sie Ihren Computer dann zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederherstellen. Die Wiederherstellungspunkte lassen sich in Windows 7 auch mit in das Backup einbeziehen.



    BranchCache
    Nicht nur Endnutzer erhalten mit Windows 7 zahlreiche neue Funktionen, auch in Unternehmen ziehen neue Features ein. Der Netzwerk-Cache sorgt dafür, dass von der Firmenzentrale abgerufene Inhalte zentral zwischengespeichert werden, so dass sie ab dem zweiten Abruf am ganzen Standort in LAN-Geschwindigkeit zur Verfügung stehen - egal wie dünn die Leitung zur Zentrale ist.



    Suchvorschläge deaktivieren
    Sobald Sie in die Suchbox des Windows-Startmenüs etwas eintippen, schlägt Windows 7 Ihnen etwas Passendes aus den Registry-Einträgen vor.
    Wenn Sie die Suchvorschläge deaktiveren möchten, gehen Sie wie folgt vor: Geben Sie den Befehl "gpedit.msc" in die Suchbox ein. Wählen Sie dann unter »Benutzerkonfiguration | Administrative Vorlagen | Windows-Komponenten | Windows Explorer« im rechten Dialogfeld "Turn off display of recent search entries" per Doppelklick aus und deaktivieren Sie die Einstellung.



    Anpinnen der Systemsteuerung
    Wenn Sie häufig die Systemsteuerung verwenden, bietet es sich an, sie an die Taskleiste zu pinnen, so dass sie schneller erreichbar ist. Allerdings werden Sie feststellen, dass Sie mit einem Rechtsklick auf die Systemsteuerung nichts ausrichten können.
    Sie müssen also erst die Systemsteuerung aufrufen und mit einem Rechtsklick auf das in der Taskleiste erscheinende Symbol gehen. Wählen Sie dann die Option "Dieses Programm an die Taskleiste pinnen" aus.



    Internetsuche aktivieren
    Standardmäßig haben Sie unter Windows 7 keine Möglichkeit, vom Startmenü aus im Internet zu suchen. Diese Option ist in der Regel deaktiviert. Aber mit einem einfachen Trick lässt sich der Eintrag "Internet durchsuchen" im Startmenü von Windows 7 über die Gruppenrichtlinien herstellen. Klicken Sie auf »Start | Ausführen« oder drücken Sie [Win]+[R] und geben Sie "gpedit.msc" ein. Gehen Sie dann auf "OK" oder drücken Sie [Return]. Daraufhin wird der Gruppenrichtlinien-Editor geöffnet.
    Klicken Sie weiter im linken Fensterbereich unter "Benutzerkonfiguration" doppelt auf "Administrative Vorlage" und dann weiter auf "Startmenü und Taskleiste". Jetzt gehen Sie mit einem rechten Mausklick auf den Link "Internet durchsuchen" und wählen "Bearbeiten" aus. Nachdem Sie die Option aktiviert haben, wird nun ein Link "Internet durchsuchen" im Startmenü von Windows 7 angezeigt.



    Sticky Notes
    Bei den "Sticky Notes" oder auch Kurznotizen handelt es sich um kleine, virtuelle Haftnotizen aus dem Programmmenü,. Sie lassen sich mit dem Shortcut [Strg] + [N] auf den Desktop legen.


    Taskmanager
    Welcher Dienst sich hinter einem Prozess verbirgt, kann nun auch über den Taskmanager von Windows 7 ausfindig gemacht werden. Möchte man z.B. wissen, welche Dienste hinter einem bestimmten Prozess steckt, öffnen Sie mit der Tastenkombination [Strg]+[Shift]+[Esc] den Taskmanager, klicken in der Registerkarte "Dienste" den entsprechenden Dienst an und wählen "Zu Dienst(en) wechseln" aus.


    Performance
    Über die Registerkarte des Taskmanagers kann man sehr schön die Auslastung der Systemressourcen beobachten. Einen tieferen Einblick unter die Haube von Windows 7 erhalten Sie aber über den Ressourcenmonitor. Den Ressourcenmonitor starten Sie, indem Sie im Task Manager im Register "Leistung" auf die Schaltfläche "Ressourcenmonitor" klicken. In der Ressourcenübersicht zeigt das Tool dann die Auslastung in den Bereichen CPU, Datenträger, Netzwerk und Speicher.
    Der Befehl "perfmon /report" in der Suchbox des Windows-Startmenüs generiert einen Bericht mit detaillierten Informationen zum Status der lokalen Hardware-Ressourcen, den System-Antwortzeiten und den Prozessen auf dem lokalen Computer.


    GUI statt CMD
    Mit der PowerShell in Version 2.0 fischen Administratoren bequem Informationen aus dem Netzwerk und erfahrene Anwender automatisieren Windows-Rechner bequemer denn je.
    Für eine einfachere Bedienung liefert Microsoft in Windows 7 eine integrierte Skripting-Umgebung (ISE) gleich mit. (aufzurufen über Suchbox »ISE«).



    Systemwiederherstellung
    Wenn etwas schief geht, mit einem Klick zurück zum vorigen Zustand und Windows läuft wieder – so verspricht es die Systemwiederherstellung.
    Unter »Systemsteuerung | System und Sicherheit | System« und der Registerkarte "Computerschutz" können Sie entscheiden, wie viel Speicherplatz Sie für Wiederherstellungspunkte frei halten möchten - je nachdem, wie viel freien Speicherplatz Sie auf Ihrer Festplatte haben.



    Die besten Shortcuts für Windows 7
    [Windows-Taste] + stellt die normale Größe des Fensters wieder her oder minimiert es.
    [Windows-Taste]+[Shift]+[Pfeil] verschiebt das Bild auf den linken bzw. rechten Bildschirm.
    [Windows-Taste]+[D] minimiert alle Fenster und zeigt den Desktop an.
    [Windows-Taste]+[E] öffnet den Datei-Explorer.
    Suchen und Finden: Die [Windows-Taste]+ [F] öffnet die Suchfunktion.
    Allen, die Ihre Gadgets mal auf Knopfdruck im Vordergrund brauchen, ist die Tastenkombination [Windows-Taste]+[G] zu empfehlen.
    [Windows-Taste]+[L] sperrt die aktuelle Sitzung.
    Der Ausführen-Befehl [Windows-Taste]+[R] gehört für viele Windows-Anwender zu den beliebtesten.
    Die [Windows-Taste]+ öffnet den Hilfsprogramm-Manager.
    Mit Windows 7 integriert Microsoft die Funktion "Aero Peek" in das Tastenkürzel [Windows-Taste]+[Tab] für den Taskwechsel. Die neue Funktion schaltet alle laufenden Applikationen transparent, so dass Sie kurzzeitig freien Blick auf den Desktop erhalten.
    Mit [Strg]+[Windows-Taste] und dem Drücken der [Tabulator-Taste] wählen Sie in einem Auswahlfenster die Optionen aus - ohne einmal mit der Maus zu klicken.



    ----------------Mehr Sicherheit: Der Windows 7 Security Guide--------------------
    Ein gesondertes Arbeitskonto anlegen
    Die Option, um ein gesondertes Arbeitskonto anzulegen, finden Sie in der Systemsteuerung. Klicken Sie im Bereich "Benutzerkonten und Jugendschutz" auf den Eintrag "Benutzerkonten hinzufügen/entfernen".
    Windows listet Ihnen darauf alle bereits eingerichteten Konten auf. Ein neues Konto legen Sie über einen Klick auf den Eintrag "Neues Konto erstellen" an.
    Nutzen Sie das Formularfeld, um einen Benutzernamen für Ihr neues Konto festzulegen. Beim Kontotyp entscheiden Sie sich für "Standardbenutzer". Nach einem Klick auf die Schaltfläche "Erstellen" legt Windows das neue Konto an.
    Ihr neues Standardbenutzer-Konto sollten Sie ebenfalls mit einem Passwort schützen. Gehen Sie dazu erneut den Weg über die Systemsteuerung und selektieren Sie das neue Konto im Dialog "Zu änderndes Konto auswählen". klicken Sie dann auf die Option "Kennwort erstellen".
    Windows präsentiert darauf einen neuen Dialog, in dem Sie ein sicheres Passwort und einen Kennworthinweis vergeben können.
    Der Effekt: Wenn Sie als Standardnutzer administrative Aufgaben erledigen, fragt Windows nach dem Administrator-Kennwort.
    Besitzer einer Windows 7 Home-Version müssen den Umweg über den Registrierungseditor gehen. Öffnen Sie den Editor durch Eingabe von "regedit" im Suchfeld des Startmenüs. Öffnen Sie mit der Tastenkombination [STRG]+[F] die Suchmaske des Editors und Suchen nach dem Eintrag "ConsentPromptBehaviorUser". Dadurch sollten Sie im Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Policies\ System" landen. Setzten Sie den Wert per Doppelklick auf "0".
    Einen weiteren Schritt zu noch mehr Sicherheit erreichen Sie, indem Sie administrative Vorgänge für Standardnutzer untersagen. Am bequemsten gelingt dies mit Hilfe des Kosolen-Snap-ins "Sicherheitsrichtlinien", das Sie durch Eingabe von "secpol.msc" im Suchfeld des Windows-Startmenüs öffnen. Setzen Sie hier in den "Sicherheitsoptionen" der "Lokalen Richtlinien" den Eintrag "Benutzerkontensteuerung: Verhalten der Eingabeaufforderung für erhöhte Rechte für Standardbenutzer" auf den Wert "Anforderungen für erhöhte Rechte automatisch ablehnen".


    Den Windows 7 Installations-Benutzer absichern
    Um der Kritik an der Vista-UAC zu entgehen, hat Microsoft die Benutzerkontensteuerung in Windows 7 entschärft. Die Folge: Von Windows zertifizierte Prozesse dürfen sicherheitsrelevante Einstellungen aushebeln. Dies könnten Angreifer ausnutzen. Daher sollten Sie die UAC-Einstellungen verschärfen. Öffnen Sie dazu das Wartungscenter über die Systemsteuerung im Bereich System und Sicherheit. Klicken Sie im linken Fensterteil des Wartungscenters auf den Eintrag "Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern".
    Verschieben Sie anschließend den Schieberegler in die oberste Einstellung "Immer benachrichtigen". Dann umgehen Sie das Problem, dass sich Prozesse unbemerkt höhere Rechte verschaffen können - die Benutzerkontensteuerung warnt jetzt bei allen Vorgängen.
    Es verbleibt das Problem, dass ein einzelner Klick zur Legitimation von Anwendungen genügt. Dies kann einerseits für mehr Sicherheit sorgen, da ein gefälschter UAC-Dialog so zumindest nicht an Ihr Passwort gelangen kann. Andererseits kann ein voreiliger Klick zur Infizierung des Systems führen. Wer sich die Ein-Klick-Sicherheitsentscheidung nicht zutraut, kann daher immer das Passwort des Administrators einfordern. Besitzer einer Professional- oder Ultimate-Version erledigen die nötigen Schritte bequem über des Sicherheitsrichtlinien-Tools. Das Snap-In öffnen Sie schnell über das Startmenü und die Eingabe von "secpol.msc", gefolgt von einem Druck auf die [Enter]-Taste.
    Hinweis: Die Eingabe des Passwortes zur Authentifizierung kann leicht selbst zur Sicherheitslücke werden. Mit einem vorgetäuschten Authentifizierungsdialog (sogenanntes Spoofing) könnten Angreifer in den Besitz Ihres Passwortes gelangen. Erfahrenen Nutzern raten wir daher dazu, bei der Standardeinstellung "Authentifizierung mit einem Klick auf OK" zu bleiben. Wenn Sie auf Passwort-Eingabe umstellen erhalten unerfahrene Nutzer zwar mehr Kontrolle über den UAC-Dialog. Sie sollten dann im Gegenzug Ihr Passwort aber regelmäßiger ändern.
    Hangeln Sie sich im linken Fensterteil des Snap-Ins "Sicherheitsrichtlinien" über die "Lokalen Richtlinien" bis zu den "Sicherheitsoptionen". Suchen Sie im rechten Fensterteil nun die Option "Benutzerkontensteuerung: Verhalten der Benutzeraufforderung mit erhöhten Rechten für Administratoren im Administratorbestätigungsmodus". Öffnen Sie die Einstellungen mit einem Doppelklick auf den Eintrag und wählen Sie "Eingabeaufforderung zu Anmeldeinformationen auf dem sicheren Desktop".
    Besitzer einer Windows 7 Home-Variante müssen den Umweg über den Registrierungsdatenbank-Editor nehmen. Öffnen Sie den Editor durch Eingabe von regedit in das Suchfeld des Startmenüs. Benutzen Sie im Editor-Fenster die Tastenkombination [STRG]+[F], um den Suchen-Dialog zu öffnen. Suchen Sie nun nach dem Eintrag "ConsentPromptBehaviorAdmin".
    Wenn Sie den gesuchten Eintrag gefunden haben setzen Sie den Wert nach einem Doppelklick auf "1".
    Ab jetzt fordert die UAC auch vom standardmäßigen Installations-Benutzer das Administrator-Kennwort an. Die Gefahr eines voreiligen Klicks auf "OK" ist gebannt.


    Sichere Passwörter vergeben
    Ein sicheres Passwort besteht mindestens aus acht Zeichen. Dabei sollten Sie Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen mischen. Nutzen Sie in keinem Fall Wörter oder Wortteile, die sich in einem Wörterbuch nachschlagen lassen. Eine bequeme Art, Ihre Passwörter zu testen, liefert der Microsoft Kennwortprüfer.
    Besitzer einer Windows 7 Professional- oder Ultimate-Variante können im Mehrbenutzerbetrieb komplexe Passwörter voraussetzen. Öffnen Sie dazu erneut das Snap-In Sicherheitsrichtlinien (secpol.msc). Im Bereich "Kontorichtlinien | Kennwortrichtlinien" finden Sie die Option "Kennwort muss Komplexitätsvoraussetzungen erfüllen". Nach einem Doppelklick sollten Sie diese Option aktivieren. Außerdem sollten Sie von den Benutzern mit der Option "Minimale Kennwortlänge" ein Passwort mit mindestens acht Zeichen einfordern.


    Gedächtnisstütze für komplexe Passwörter
    Komplexe Passwörter können nur dann sinnvoll sein, wenn Anwender sich die Kennwörter auch merken können. Mit unserem Tool-Tipp KeePass müssen Sie sich lediglich ein einzelnes komplexes Passwort merken.


    Anmeldung weiter absichern
    Um es einem Angreifer schwerer zu machen, sollten Sie die Anmeldung mit weiteren Maßnahmen sichern, indem Sie eine Tastenkombination zur Anmeldung einfordern und den letzten Benutzernamen nicht anzeigen lassen. Der einfachste Weg führt bei Windows 7 Professional und Ultimate-Varianten wieder über das Snap-In Sicherheitsrichtlinien (secpol.msc). Hangeln Sie sich über den Eintrag "Lokale Richtlinien" zu den "Sicherheitsoptionen" und aktivieren Sie die Option "Interaktive Anmeldung: Letzten Benutzernamen nicht anzeigen". Deaktivieren Sie hier außerdem die Option "Interaktive Anmeldung: Kein STRG+ALT+ENTF erforderlich.
    Bei den Windows 7 Home-Versionen müssen Sie erneut über den Registrierungs-Editor gehen, den Sie durch Eingabe von "regedit" in das Suchfeld des Starmenüs öffenen. Suchen Sie nach einem Druck auf die Tastenkombination [STRG]+[F] nach dem Eintrag "dontdisplaylastusername".
    Setzen Sie den Wert nach einem Doppelklick auf "1".
    Setzten Sie die Suchfunktion jetzt auf die Zeichenkette "DisableCAD" an.
    Den Wert dieses Eintrags setzen Sie nach einem weiteren Doppelklick auf "0".


    Firewall: Ausgehende Verbindungen kontrollieren
    Wenn Sie die Firewall-Standardeinstellungen für ausgehende Verbindungen anpassen, erhalten Sie mehr Kontrolle über Ihre Netzwerkaktivitäten. Die benötigten Optionen finden Sie im Konsolen-Snap-In Windows Firewall. Öffnen Sie es durch Eingabe von "wf.msc" in das Suchfeld des Startmenüs.
    Klicken Sie anschließend im mittleren Fensterteil auf den Eintrag "Windows-Firewalleigenschaften".
    In dem erscheinenden Dialog finden Sie die drei Tabreiter "Domänenprofil", "Privates Profil" und "Öffentliches Profil". Stellen Sie in allen drei Profilen die "Ausgehenden Verbindungen" auf den Eintrag "Blockieren".
    Nachdem Sie den Dialog mit "OK" bestätigt haben zeigt auch die Übersicht, dass ausgehende Verbindungen blockiert werden.
    Eine Kontrolle mit dem Browser zeigt, dass der Browser jetzt keine Verbindungen einem Webserver herstellen kann. Den gewollten Netzwerk-Verkehr lassen Sie mit den folgenden Schritten wieder zu.
    Klicken Sie im linken Fensterteil des Firewall-Snap-Ins auf den Eintrag "Ausgehende Regeln". Mit einem Klick auf "Neue Regel" im rechten Fensterteil unter der Überschrift "Aktionen" erstellen Sie eine neue Regel für ausgehende Verbindungen.
    Der einfachste Weg führt über eine Programm-Regel.
    Aktivieren Sie den Radio-Button "Dieser Programmpfad" und klicken Sie auf die Schaltfläche "Durchsuchen". Hangeln Sie sich im Explorer-Fenster zu dem Programm, das die Firewall ungehindert passieren soll. In unserem Beispiel lassen wir den Microsoft Internet Explorer (iexplore.exe) gewähren.
    Bestätigen Sie nach einem Klick auf "Weiter", dass Sie Verbindungen des gewählten Programms zulassen wollen.
    Anschließend legen Sie noch die Profile fest, für die diese Regel gelten soll.
    Als letzten Schritt sollten Sie der Regel einen aussagekräftigen Namen und eine kurze Beschreibung verpassen, damit Sie sie leicht in der Übersicht des Snap-Ins identifizieren können.
    Fertig: Der Internet Explorer arbeitet wieder zuverlässig.
    Die Programm-Regel erlaubt zwar ein schnelles Freischalten von Programmen für ausgehende Verbindungen. Mehr Kontrolle erhalten Sie aber über benutzerdefinierte Regeln oder das Anpassen einer bereits erstellen Programm-Regel. Rufen Sie dazu über das Kontext-Menü der betreffenden Regel die Eigenschaften auf. Hier legen Sie gezielt fest, über welche Protokolle und Ports der Netzwerkverkehr stattfinden darf.


    Eigene Daten vom System trennen
    Wenn Sie persönliche Daten und System trennen, überleben Ihre Dokumente und Daten selbst einen kompletten Systemcrash spielend. Durch das neue Bibliotheken-Konzept von Windows 7 funktioniert diese Trennung etwas anders als bei Vista. Sollten Sie Ihr System frisch aufgesetzt haben ist es am einfachsten, den neuen Speicherort Ihrer eigenen Daten in die Bibliotheken aufzunehmen. Wer bereits fleißig eigene Daten gesammelt hat, kann die Bibliotheken über den Benutzer-Ordner bequem umziehen. Beginnen Sie in diesem Fall damit, einen neuen Ordner für Ihre Daten bereitzustellen. Im Idealfall legen Sie den neuen Speicherort auf einer zweiten Festplatte an. Wer nur eine Festplatte besitzt, sollte eine separate Partition für seine Daten erstellen.
    Die Ordner, in denen Windows 7 Ihre Daten speichert, finden Sie auf dem Systemlaufwerk im Unterordner Benutzer \ Benutzername. Rufen Sie mit einem Rechtsklick auf den zu verschiebenden Ordner die Eigenschaften auf.
    Wechseln Sie in den Eigenschaften auf den Tabreiter "Pfad". Über die Schaltfläche "Verschieben" geben Sie einen neuen Standard-Speicherort vor.
    Entscheiden Sie sich hier für den im vorigen Schritt angelegten Ordner auf der zweiten Festplatte/Partition und klicken Sie auf "übernehmen".
    Eine Sicherheitsabfrage zeigt die anstehenden Veränderungen noch einmal in der Übersicht. Folgen Sie außerdem der Empfehlung, alle Dateien zu verschieben.


    Sicherung für eigene Daten aktivieren
    Auf neuen Partitionen oder gar einer externen Festplatte richtet Windows 7 die automatische Sicherung für den Datenträger nicht selbstständig ein. Vorherige Versionen von Dokumenten auf Basis des Volumen-Schattenkopie-Dienstes (VSS) sollten Sie daher unbedingt manuell aktivieren. Damit steht Ihnen der clevere VSS auch für Ihre umgezogenen Daten zur Verfügung.
    Rufen Sie die Systemübersicht über die Tastenkombination [WINDOWS]+[PAUSE] auf. Klicken Sie im linken Fensterteil auf den Eintrag "Erweiterte Systemeinstellungen". Wechseln Sie im neuen Dialog "Systemeigenschaften" zur Registrierkarte "Computerschutz". In den Schutzeinstellungen sollten Sie jetzt ihre neue Partition oder das externe Laufwerk sehen, mit einem Hinweis auf den nicht aktivierten Schutz. Selektieren Sie den betreffenden Datenträger per Mausklick und wählen Sie die Schaltfläche "Konfigurieren". Markieren Sie im Dialog "Systemschutz" den Radiobutton vor dem Eintrag "Nur vorherige Dateiversionen wiederherstellen" und vergeben Sie einen Prozentsatz des verfügbaren Speicherplatzes für die Sicherungen. Nach einem Klick auf OK ist der VSS aktiv.
    Hinweis: Wer eine Trennung von System und eigenen Dateien nur wegen häufiger Neuinstallationen erwägt, kann einen bequemeren Weg wählen. Führen Sie eine neue Installation immer aus dem laufenden Windows-Betrieb heraus aus. Mittlerweile bietet Ihnen Windows auch hier die Möglichkeit zu einer so genannte "Clean Installation" an. Ihre eigenen Daten finden Sie im neuen System dann im Verzeichnis Windows.old. Diesen weisen Sie mit Hilfe einer einfachen Kopie einen neuen Speicherort zu. Auf die komplizierte Trennung von System und eigenen Daten können Sie in einem solchen Fall verzichten.


    Datensicherheit: Sicherungsauftrag einrichten
    Auf ein regelmäßiges Backup - am besten auf eine externe Festplatte - sollten Sie auch bei einer Trennung von System und eigenen Dateien nicht verzichten. Windows 7 bringt das benötigte Tool schon mit. Sie finden es in der Systemsteuerung. Klicken Sie im Bereich "System und Wartung" auf den Eintrag "Sicherung des Computers erstellen".
    Ein weiterer Klick auf die Option "Sicherung einrichten" startet den gesuchten Dialog.
    Beginnen Sie mit der Wahl eines Ziellaufwerks. Im Idealfall sollte dies eine externe Festplatte sein, die Sie nur zum Zwecke des Backups an den Rechner anschließen. Notfalls genügt eine weitere Partition.
    Bei der Dateiauswahl sollten Sie eine manuelle Auswahl wählen.
    Jetzt können Sie die zu sichernden Daten gezielt auswählen. Hier sollten Sie Ihre neu angelegte Datenpartition/Festplatte auswählen oder einzelne Bereiche daraus zur Sicherung vorschlagen. Entfernen Sie außerdem den Haken vor der Option "Systemabbild von Laufwerken einschließen", da wir es in diesem Fall nur auf den Schutz der persönlichen Dokumente abgesehen haben.
    Fertig: Damit könnten Sie den Backup-Auftrag einrichten und ausführen. Wer nicht auf eine externe Festplatte, sondern auf eine ständig angeschlossene Partition sichert, sollte zudem einen Zeitplan für den Sicherungsauftrag anlegen. Die gelingt mit einem Klick auf "Zeitplan ändern".
    Windows bietet verschiedene Intervalle an, in denen ein regelmäßiger Auftrag ausgeführt werden kann. Dabei sollten Sie einen Zeitpunkt wählen, zu dem Ihr Rechner im Normalfall eingeschaltet sein wird.


    Kontrolle durch Dateierweiterungen
    Dateierweiterungen bei bekannten Dateitypen nicht anzuzeigen sieht auf dem Desktop zwar hübsch aus, birgt aber insbesondere im Zusammenhang mit E-Mail-Anhängen gewisse Gefahren. Wir empfehlen daher, die Erweiterungen stets anzeigen zu lassen. Die passende Einstellung finden Sie in der Systemsteuerung im Bereich "Darstellung und Anpassung". Öffnen Sie hier die Ordneroptionen.
    echseln Sie auf die Registrierkarte "Ansicht" und entfernen Sie den Haken vor "Erweiterungen bei bekannten Dateien ausblenden".
    Eine als Textdokument getarnte ausführbare Datei fällt so deutlich schneller auf.


    Software-Tipp: Secunia PSI
    Die automatische Update-Funktion von Windows aktualisiert hauptsächlich das System und installierte Microsoft-Software. Weitere installierte Programme halten Sie bequem mit dem Personal Software Inspector von Secunia auf dem neusten Stand.


    Fehlermeldung: Windows Explorer funktioniert nicht mehr
    Probiert mal das:
    Wenn wichtige Systemdateien beschädigt sind, geht bekanntlich gar nichts mehr. Viele Programme lassen sich nicht starten und es gibt haufenweise Fehlermeldungen und/oder BSOD (Bluescreen of Death). Windows 7 kann sich in dieser Hinsicht aber selber reparieren.
    1.Die Befehlszeile aufrufen über Start -> Im Suchfeld „cmd“ eingeben
    Nun nicht Enter drücken sondern folgende Tastenkombination:
    [Strg]+[Umschalten/Shift]+[Return/Eingabe]
    Damit wird die Console als Administrator gestartet, was unerlässlich für die Reperatur ist.
    2.Nun in der Befehlszeile/Console folgenden Befehl eingeben:
    sfc /scannow
    3.Nun wird die Systemsuche gestartet und die defekten Dateien werken lokalisiert. Nun nur noch die Win7 DVD einlegen und
    die defekten Dateien werden durch die von der DVD ersetzt.
    4.Unbedingt ein Windows Update ausführen um die reparierten Systemdateien auf dem neuesten Stand zu haben.


    Fehlermeldung: Windows Explorer funktioniert nicht mehr
    das Problem mit der Meldung "Exporer funktioniert nicht mehr" hatte Ich auch (ab und an - nicht immer und allzeit,
    aber es nervte irgendwann).
    Lass Dir mal den Zuverlässigkeitsverlauf in Win7 anzeigen und schau, wann die explorer.exe das letzte mal abgeschmiert ist.
    Nun klicke dort auf "Technische Details anzeigen".
    Bei mir stand folgendes:
    Name der fehlerhaften Anwendung: Explorer.EXE, Version: 6.1.7600.16404, Zeitstempel: 0x4a765771
    Name des fehlerhaften Moduls: ntdll.dll, Version: 6.1.7600.16385, Zeitstempel: 0x4a5be02b
    Ausnahmecode: 0xc0000005
    Fehleroffset: 0x000000000000a765
    ID des fehlerhaften Prozesses: 0xc44
    Startzeit der fehlerhaften Anwendung: 0x01ca5c97928d3040
    Pfad der fehlerhaften Anwendung: C:\Windows\Explorer.EXE
    Pfad des fehlerhaften Moduls: C:\Windows\SYSTEM32\ntdll.dll
    Berichtskennung: fc7985a0-c88d-11de-a405-005056c00008
    Habe dann mal gegooelt und da hieß es, das die ntdll.dll durch das installieren eines unpassenden Treibers eventuell geschossen sein könnte. Nun habe Ich unter VMware ein jungfräuliches OS installiert :mrgreen: und von dort die ntdll.dll
    raus kopiert, um diese bei mir auszutauschen.
    Nun kam aber das eigentliche Problem. Der Austausch wurde vom OS nicht zugelassen, auch nicht im abgesicherten Modus,
    da Ich keine vollen Rechte hatte (die Rechte eines "Trusted installers"). Dies konnte Ich aber ändern:
    rechtlklick der ntdll.dll, dann auf "Eigenschaften". Nun auf den Reiter "Sicherheit" klicken und dann unten auf "Erweitert" klicken.
    Dann öffnet sich ein neues Feld mit dem Reiter "Berechtigungen". Dort auf "Berechtigungen ändern" klicken und dann im sich
    öffnenden neuen Feld auf dich (Administrator) klicken und dann "Bearbeiten" anklicken. Dann "Vollzugriff" gestatten, alles bestätigen und schon kannst Du die ntdll.dll durch kopieren und ersetzen austauschen.
    Seitdem läuft der Explorer rund


    Anmeldebildschirm ändern
    Auch wenn das voreingestellte Hintergrundbild auf dem Anmeldebildschirm gut aussieht, auf Dauer kann auch das langweilig werden oder passt einfach nicht zu Ihrem Desktop. Zur Änderung des Motivs führt der Weg erneut über die Registry.
    Begeben Sie sich in das Unterverzeichnis "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Authentication\LogonUI\Background". In der rechten Bildschirmhälfte legen Sie mit Rechtsklick einen neuen "DWORD"-Wert an, den sie "OEMBackground" nennen. Anschließend geben Sie ihm per Doppelklick den Wert "1".
    Im zweiten Schritt öffnen Sie das Verzeichnis "C:\Windows\System32\oobe" und legen darin einen neuen Ordner namens "info" an. In "info" erstellen Sie den Ordner "Backgrounds".
    Zu guter Letzt verschieben Sie das gewünschte Hintergrundbild für Ihren Anmeldebildschirm in diesen Ordner und benennen die Grafik mit "backgroundDefault". Achten Sie bei der Auswahl eines Motivs darauf, dass nach Möglichkeit die gleiche Auflösung wie Ihr Bildschirm besitzt und nicht größer als 256 KByte ist.
    Nach einem Neustart Ihres Rechners erscheint das eingestellte Motiv jetzt als Hintergrund des Anmeldebildschirms.


    Kontrollkästchen für Ordner & Dateien
    Das Markieren mehrerer Dateien, die nicht direkt nebeneinander liegen, funktioniert nach wie vor nur mit gleichzeitigem Drücken von [STRG]. Gerade bei vielen Objekten steigt die Gefahr, die Auswahl zu verlieren.
    Mit der Aktivierung der Checkboxen behalten Sie die Kontrolle: Geben Sie in die Suchleiste des Startmenüs "Ordneroptionen" ein und wechseln Sie zum Register "Ansicht".
    Am Ende der Liste setzen Sie einen Haken bei "Kontrollkästchen zur Auswahl von Elementen verwenden" und drücken "OK". Jetzt wird neben jeder Datei ein Kontrollkästchen angezeigt, wenn Sie mit der Maus darüber fahren. Damit fällt die Markierung von mehreren Objekten wesentlich einfacher als bisher.


    Kontextmenü erweitern
    Wie auch sein Vorgänger enthält Windows 7 ein erweitertes Kontextmenü. Halten Sie bei einem Rechtklick auf eine Datei oder einen Ordner gleichzeitig [SHIFT] gedrückt, lassen sich Sie die Eingabeaufforderung an dieser Stelle öffnen, Pfadangaben korrigieren oder Anwendungen in einem neuen Prozess öffnen.


    Zeit sparen mit Shortcuts
    Viele Funktionen lassen sich in Windows seit jeher neben der Maus auch per Tastatur steuern. In Windows 7 wurde der Umfang dieser Shortcuts nochmals vegrößert, vor allem in Zusammenhang mit der [WINDOWS]-Taste.
    Sämtliche Tastenkombinationen finden Sie übrigens, wenn Sie in der Windows-Hilfe ([F1] auf dem Desktop) nach "Tastenkombination" suchen und dort das erste Suchergebnis auswählen.


    Windows-Problem aufspüren
    Auch die aktuellste Windows-Version bleibt von Fehlern nicht verschont. Dumm nur, wenn sich der Explorer plötzlich schließt und der Grund unbekannt bleibt. Durch die Eingabe von "psr" in die Startmenü-Suchleiste öffnen Sie die Windows-Problemaufzeichnung. Sobald Sie die Aufzeichnung starten, speichert das Tool sämtliche Aktivitäten des PCs in einen ZIP-Ordner.
    Die darin enthaltene Datei öffnen Sie per Doppelklick im Internet Explorer. Hier finden Sie jetzt detailliert alle Schritte, die Sie während der Aufnahme getätigt haben und können so zum Beispiel einem Hersteller Ihr Problem genauer schildern.


    Programme blocken
    Funktioniert nur in Windows 7 Enterprise und Ultimate: Mithilfe von Applocker legen Administratoren genau fest, welche Anwendungen auf dem Rechner ausgeführt werden dürfen, und welche nicht.
    Sie erreichen Applocker mit einer Suche nach "gpedit.msc". Dies öffnet den Gruppenrichtlinieneditor, in dem Sie unter dem Punkt "Computerkonfiguration" zu "Windows-Einstellungen" | "Sicherheitseinstellungen" | "Anwendungssteuerungsrichtlinien" navigieren.


    Internetsuche via Desktop
    Im Gruppenrichtlinieneditor lässt sich ebenfalls die äußerst nützliche Internet-Suche im Startmenü aktivieren. Öffnen Sie dazu in der linken Spalte unter "Benutzerkonfiguration" den Pfad "Administrative Vorlage" | "Startmenü und Taskleiste".
    Im rechten Bereich des Fensters rechtsklicken Sie jetzt auf "Link "Internet durchsuchen" in das Startmenü aufnehmen" und wählen "Bearbeiten" aus. Hier aktivieren Sie die Funktion und bestätigen mit OK. Von nun an erscheint bei jeder Eingabe in die Startmenü-Suchleiste die Funktion "Internet durchsuchen".

    Eingebaute YouTube-Suche

    Der Clou: Im Internet Explorer 8 lassen sich über die Suchleiste rechts oben "Suchanbieter verwalten." Setzen Sie hier zum Beispiel YouTube als Standard, sucht die neue Funktion in der Taskleiste den entsprechenden Begriff nur auf YouTube.com.
    Im Firefox legen Sie die gleiche Funktion über den "about:config"-Befehl in der Adressleiste festlegen. Filtern Sie hier nach "browser.search.defaultenginename". Beachten Sie beim Ändern des Werts aber, dass der gewünschte Suchanbieter bereits in der Suchleiste vorhanden sein und exakt so geschrieben werden muss.


    Prozessorleistung verteilen
    Ein gut verstecktes Feature ermöglicht, die Prozessor-Power entweder auf ein Programme, mit denen Sie gerade arbeiten oder im Hintergrund laufende Anwendung besser verlagern. Öffnen Sie im Startmenü mit einem Rechtsklick auf "Computer" dessen Eigenschaften.
    Am linken Rand liegt die Schaltfläche "Erweiterte Systemeinstellungen", diese enthält unter der Registerkarte "Erweitert" die Einstellungen für "Leistung". Darin wechseln Sie erneut zum Tab "Erweitert" und legen dort fest, ob die Leistung der CPU auf Programme im Vordergrund oder gleichmäßig auf Anwendungen im Hintergrund verteilt werden soll.


    USB-Sticks verschlüsseln
    Eine weitere praktische Funktion ist "BitLocker To Go", die leider nur den Besitzern der Ultimate-Edition von Windows 7 zur Verfügung steht. Mit einem Rechtsklick auf den zu verschlüsselnden USB-Stick wählen Sie die Funktion "BitLocker aktivieren" und legen ein Passwort fest.
    Durch die 128-Bit-Verschlüsselung sind die Daten auf Ihrem Stick auch bei einem Verlust des Sticks in Sicherheit. Um den Stick auch unter Windows XP und Vista zugerifen zu können, benötigen Sie das kostenlose BitLocker To Go-Lesetool.


    Ordner einfärben
    Wem der gelbe Farbton der Windows-Ordner auf Dauer zu monoton ist, sollte zu "Rainbow Folders" greifen. Mit diesem Tool legen Sie kinderleicht für jeden Ordner eine beliebige Farbe an und bestimmen dabei Farbton und Sättigung.



    Quellen:
    http://www.pcwelt.de
    http://www.chip.de
    http://www.drwindows.de

  • Hab ne Frage zu Windows 7.
    Hab bisher immer noch Vista laufen, aber jetzt letztendlich doch WIndows 7 Professional gekauft.
    Nun habe ich einiges an Software wo ich die CD nicht mehr habe, unter anderem Office.
    Kann ich auf Windows 7 umsteigen ohne sämtliche Programme deinstallieren zu müssen?

  • Hab auch mal 'ne Frage, vielleicht kann hier ja jemand helfen. Also ich habe Logitech Z4 Boxen. Hab neulich Win 7 aus einer Recovery CD von dem Laptop meines Vaters installiert. So, alles okay, funzt auch eigentlich alles, außer die Boxen. Hab die aktuellsten Treiber installiert, aber irgendwie geht gar nichts.. Kopfhörer mit USB Port funzen, aber wenn ich unter der Systemsteuerung das Gerät wechsel, funktionieren die Boxen immer noch nicht..

  • Du hast ja oben die Reiter. Lautsprecher ist für die hinteren Eingänge, HD Audio 2nd Output für die vorderen. Da ist auch jeweils ein Button "Standardgerät festlegen". Wo dieser Button deaktiviert ist, der Ausgang ist aktiviert. Wenn du vorne aktiviert hast und hast die Boxen hinten angeschlossen, musst du auf den Reiter Lautsprecher gehen und den Button "Standardgerät aktivieren" drücken. Und umgekehrt dann auch: Hast du hinten aktiviert und willst über Kopfhörer hören ,die vorne angeschlossen sind, musst du auf den Reiter HD Audio 2nd Output gehen und dort den Butten aktivieren.
    Außerdem musste bei "Erweiterte Geräteeinstellungen" (oben rechts) den Punkt "Schalten Sie das hintere Ausgabegerät stumm, wenn ein Front-Kopfhörer eingesteckt ist." deaktivieren.
    Das war bei mir so. Frag net warum. Ich habe auch gestaunt.

  • Hier noch ein paar interessante Tipps in Sachen Windows 7:


    Spracherkennung: Windows Vista und 7 haben ein eingebautes Spracherkennungsprogramm, womit man schnell Texte tippen kann, Programme starten etc. über Spracheingabe. Einige Tutorials gibts auf Youtube


    Zwischen Monitoren und Beamern wechseln: Mit dem Shortcut Windows-Taste + P gibts eine Auswahl an Möglichkeiten zur Ausgabe des aktuellen Bildes.


    Tastatur- und Mausrecorder Quelle: http://www.drwindows.de
    Wenn man im Suchfeld des Startmenüs ‚psr‘ eingibt, erhält man einen Recorder,
    der sämtliche Mausbewegungen und Tastenanschläge protokolliert.
    Klickt man nun auf ‚Start Record‘ beginnt die Aufnahme. Die Aufnahme wird als gepackte html-Datei
    abgespeichert.
    Über das Pulldownmenü kann der Speicherort der Datei bestimmt werden.



    Da mit dem Recorder auch kommentierte Screenshots erstellt werden können,
    eignet er sich auch hervorragend zur Darstellung von (komplexeren) Problemen.
    So können Vorgänge ausführlicher erklärt und dokumentiert werden.

  • Habe Windows 7 auf meinem neuen Laptop. Im "Ruhezustand", wenn ich nur chatte, zieht der PC fast 1 GB Arbeitsspeicehr (von meinen 4 GB). Vor allem die Anwendung svchost.exe . Das wirkt sich dann auch teils auf Spiele aus. Kann man das irgendwie ändern? Kann ich bestimmte Dienste der exe schließen? 1 GB Auslastgung ist doch recht hoch oder?

  • svhost.exe ist die wichtigste Windowsdatei. Darüber laufen alle Dienste. Du kannst einige Dienste abschalten, wenn du sie nicht brauchst, aber da musst du wissen, was du tust.
    1GB Arbeitsspeicher ist nicht viel. Das ist wie bei XP. Vista braucht fast 2 GB.

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