Gruppe A
1. Athletic Bilbao (12 Pkt.)
2. Fenerbahce SK (10 Pkt.)
3. FC Liverpool (7 Pkt.)
4. Bröndby IF (4 Pkt.)
Auf den ersten Blick hätte man in der Gruppe A erwartet, dass sich die Reds aus Liverpool als Gruppensieger durchsetzen werden, Fenerbahce und der Athletic Club Platz Zwei unter sich ausmachen und die Dänen Bröndby dort landen, wo sie es am Ende auch taten, auf dem letzten Platz. Doch wie so oft kommt alles anders als man denkt. Der FC Liverpool verabschiedet sich aus dem Wettbewerb und wird künftig in der Zwischenrunde der UEFA Conference League antreten und im schwächsten der drei europäischen Wettbewerbe zum Favoriten auf den Titel. Athletic Bilbao zieht als Gruppenerster direkt ins Achtelfinale ein und kann sich die Zwischenrunde, in der auch alle Gruppendritten der Champions League teilnehmen werden, sparen. In besagte Zwischenrunde einziehen wird dagegen fenerbahce, die nicht nur überraschenderweise Liverpool hinter sich lassen konnten, sondern mit Joao Pedro auch den besten Scorer der Gruppe A stellen. Der 31-jährige Stürmer kam mit 3 Toren und 1 Assist auf starke 4 Scorerpunkte. Die weiteren Topscorer der Gruppe: Raul de Tomas (3 Tore, Athletic Bilbao), Fabio Carvalho (2 Tore & 1 Assist, Liverpool) und Rasmus Lauritsen (3 Assists, Bröndby)
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Gruppe B
1. AS Monaco (14 Pkt.)
2. FC Sevilla (13 Pkt.)
3. PSV Eindhoven (4 Pkt.)
4. SK Sturm Graz (2 Pkt.)
In der Gruppe B gibt es im Vergleich zur Gruppe A wohl keine deutliche Überraschung. Sieht man sich die verschiedenen Kader der vier Klubs an, konnte man damit rechnen, dass die Österreicher aus Graz wohl Gruppenletzter werden und die PSV aus den Niederlanden wohl Dritter werden wird und in der Conference League weiterspielen darf. Damit bleiben mit der AS Monaco und dem FC Sevilla die beiden Vereine, denen man das Weiterkommen wohl am meisten zugesprochen hätte. Einzig die Reihenfolge dürfte ungewiss gewesen sein. Während die Monegassen direkt ins Achtelfinale einziehen, darf der FC Sevilla eine Ehrenrunde in der Zwischenrunde nehmen. Einen alleinigen Topscorer kann die Gruppe B nicht vorweisen, dafür aber ein Trio, welches jeweils mit 4 Scorern gleichauf liegt. Sydney van Hooijdonk (3 Tore & 1 Assist, Sevilla), Evan Ferguson (1 Tor & 3 Assists, Monaco) und Kacper Kozlowski (1 Tor & 3 Assists, Monaco) stechen hier heraus.
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Gruppe C
1. FC Toulouse (13 Pkt.)
2. Borussia Dortmund (11 Pkt.)
3. RSC Anderlecht (10 Pkt.)
4. Rosenborg Trondheim (0 Pkt.)
Eng, enger, Gruppe C! Während die Norweger von Rosenborg Trondheim chancenlos untergegangen sind und leider nicht einen einzigen Punkt einfahren konnten, lieferte sich das restliche Trio ein Kopf an Kopf Rennen und ein einziges Spiel entscheidet schlussendlich darüber, ob man die der FC Toulouse direkt ins Achtelfinale einzieht oder wie die Belgier aus Anderlecht in die UEFA Conference League absteigen muss. Die Borussia aus Dortmund zieht haarscharf vor Anderlecht in die Zwischenrunde und darf sich erneut beweisen, ob sie noch länger in der Europa League vertreten sein darf. Ein besonderes Kuriosum gibt es zudem bei den Torschützen in dieser Gruppe. Mit Nick Pope vom Gruppenersten FC Toulouse hat es ein Torwart in die Torschützenliste geschafft und stellt damit ein Novum im gesamten Wettbewerb. Herzlichen Glückwunsch an den Engländer an dieser Stelle. Aber auch die Topscorer stellen die Franzosen. Mit jeweils 4 Scorern überzeugten Eberechi Eze (1 Tor & 3 Assists) sowie Aaron Hickey (4 Tore). Anderlechts Mario Stroekens war mit 3 Toren ebenfalls on fire.
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Gruppe D
1. UC Sampdoria (11 Pkt.)
2. Real Sociedad (11 Pkt.)
3. FC Bayern München (6 Pkt.)
4. Sporting Braga (3 Pkt.)
Wie schon in der Gruppe B muss auch in Gruppe D ein großer Name Servus sagen und schafft es überraschend nicht die Gruppenphase der Europa League zu überstehen. Der FC Bayern München erreicht nur magere sechs Punkte und rutscht in die Conference League ab, wo man jetzt aber wohl zum Kreis der Titelkandidaten zählen wird. Um den ersten Platz war es hingegen mehr als nur eng. Mit jeweils 11 Punkten entschied das Torverhältnis zwischen den Italienern UC Sampdoria und den Basken aus San Sebastian. Der entscheidende Mann dürfte hier Serge Gnabry gewesen. Der frühere Bayernspieler (welch Ironie) war völlig außer Kontrolle und avancierte mit 3 Toren und 4 Assists nicht nur zum Topscorer der Gruppe D, sondern stellt sich mit sagenhaften 7 Scorern aus 6 Spielen an die Spitze des ganzen Wettbewerbs. Aber auch bei Real Sociedad wird man trotz der engen Kiste wohl nicht traurig sein. Schließlich zieht man zusammen mit dem eigenen Topscorer Alexander Sörloth (2 Tore & 1 Assist) in die Zwischenrunde ein und kann international überwintern. Die Portugiesen aus Braga hingegen streichen als graue Maus die Segel und können sich künftig voll und ganz auf die heimische Liga konzentrieren.
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Gruppe E
1. AC Mailand (13 Pkt.)
2. Roter Stern Belgrad (8 Pkt.)
3. Swansea City (8 Pkt.)
4. FC Schalke 04 (4 Pkt.)
Bisher gab es mit Liverpool und Bayern nur negative Überraschungen. In der Gruppe E haben wir allerdings die erste positive Überraschung. Die Serben von Roter Stern Belgrad werden in einer doch starken Gruppe Zweiter und verweisen Swansea City sowie den FC Schalke 04 auf die hinteren Plätze. Die Knappen aus Gelsenkirchen sind hier auch der Verlierer der Gruppe. Es hätte wohl niemand damit gerechnet, dass man sang und klanglos ausscheiden wird und am Ende doch eine trostlose Gruppenphase spielen wird. Dagegen wurde der AC Mailand seiner Favoritenrolle gerecht und gewinnt die Gruppe souverän. Die Waliser aus Swansea scheitern knapp an Belgrad und rutschen in die Conference League ab. Die Serben vom Roten Stern überraschten nicht nur durch den Einzug in die Zwischenrunde, sondern stellen mit Mirko Ivanic (1 Tor & 3 Assists) den Topscorer der Gruppe und mit Aleksandar Pesic (3 Tore) auch den besten Torschützen. Zudem überzeugten in dieser Gruppe Charles de Ketelaere (2 Tore & 1 assist, Mailand), Wout Weghorst (2 Tore & 1 Assist, Swansea) sowie Donyell Malen (1 Tor & 2 Assists, Schalke).
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Gruppe F
1. Bayer 04 Leverkusen (15 Pkt.)
2. Inter Mailand (12 Pkt.)
3. AZ Alkmaar (6 Pkt.)
4. BSC Young Boys (3 Pkt.)
Die Gruppe F hat auf den ersten, aber auch auf den zweiten Blick keine Überraschungen zu bieten. Der Bundesligist Bayer 04 Leverkusen gewinnt die Gruppe souverän und stellt mit Alexis Saelemaekers (1 Tor & 6 Assists) zudem den deutlichen Topscorer sowie mit Andrea Pinamonti (4 Tore) den zweit treffsichersten Spieler. Mehr Tore erzielen konnte in dieser Gruppe lediglich Mateo Retegui vom Zweiten Inter Mailand, der 5 Tore selbst erzielte und zudem noch einen Treffer auflegen konnte. Auch Wilfried Gnonto war mit einem Tor und 3 Assists maßgeblich daran beteiligt, dass die Italiener vor den Niederländern aus Alkmaar bleiben konnte. Alkmaar rutscht in die Conference League ab und muss dort ohne ihren besten Scorer Jesper Karlsson (1 Tor & 4 Assists) auskommen. Der Schwede wechselte vor wenigen Tagen nach Italien zum FC Bologna. Abgeschlagen Letzter der Gruppe wurden die Young Boys aus Bern, was am Ende aber ebenfalls keine Überraschung darstellt.
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Gruppe G
1. FC Genua 1893 (18 Pkt.)
2. Benfica Lissabon (10 Pkt.)
3. OSC Lille (7 Pkt.)
4. Dinamo Minsk (0 Pkt.)
In der Gruppe G gibt es gleich zwei bisherige Alleinstellungsmerkmale: Der FC Genua 1893 zieht nicht nur souverän als Gruppensieger ins Achtelfinale der Europa League, sondern beinahe auch mit einer weißen Weste. Sechs von sechs Spielen konnten die Italiener gewinnen und fingen sich dabei nur ein einziges Gegentor. Dieses Gegentor kassierte man beim 1:2 Auswärtssieg bei den Doggen aus Lille, welche am Ende als Dritter in die Conference League absteigen. Chapeau nach Italien! Das genaue Gegenteil sind die Weißrussen aus Minsk. Abgeschlagen Letzter und 0 Punkte, wie Rosenborg aus der Gruppe C. Allerdings gelang Dinamo Minsk nichtmal ein einziges selbst erzieltes Tor. Bilanz: 0:13 Tore. Trauriger Negativrekord in dieser Europa League Gruppenphase. Neben Genua wird auch Benfica Lissabon weiterkommen und in die Zwischenrunde einziehen. Die Portugiesen sind auch das einzige Team, das einen Topscorer stellen kann, der etwas heraussticht. Goncalo Ramos sammelte mit einem Tor und 4 Assists 5 Scorerpunkte und zieht damit in dieser Gruppe einsam seine Kreise.
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Gruppe H
1. Tottenham Hotspur (18 Pkt.)
2. SD Eibar (10 Pkt.)
3. HSC Montpellier (4 Pkt.)
4. Celtic Glasgow (3 Pkt.)
Der wohl bisher als größter Kandidat auf den Titel des Europa League Sieges, die Tottenham Hotspur, geben sich in der Gruppe H keine Blöse und gewinnen wie genua in der Gruppe G alle Spiele und bleiben mit nur einem Gegentor beinahe mit einer kompletten weißen Weste. Zweiter der Gruppe werden die Spanier aus Eibar, welche mit zehn Punkten aber schon eine große Distanz zu den Spurs aufweisen müssen. Ebenfalls sechs Punkte danach kommt mit Montpellier ein Team aus der LigueUn, welches nach der Winterpause in der Conference weiter international zeigen kann, was es auf dem Kasten hat. Knapp dahinter, mit nur einem Sieg aus sechs Spielen ist der schottische Dauermeister Celtic Glasgow. Für die Grün-Weißen ist das internationale geschäft damit für diese Saison ein ausgeträumter Traum und man darf sich auf die Qualifikation für die neue Saison konzentrieren. Wie kaum anders zu erwarten, kommen auf die Topscorer dieser Gruppe aus London: Sergej Milinkovic-Savic (1 Tor & 4 Assists) landet vor seinem Teamkollegen Kingsley Coman (2 Tore & 2 Assists).
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Absteiger aus der Champions League
Neben den acht Zweitplatzierten der Europa League Gruppenphase stoßen auch noch die acht Drittplatzierten der Champions League Gruppenphase zur Zwischenrunde der Europa League, in welcher die restlichen Plätze für das Achtelfinale ausgespielt werden. Folgende Teams aus der Königsklasse steigen nun ab und nehmen teils sicherlich eine Favoritenrolle um den EL-Titel ein: Olympiakos Piräus, Manchester United, RasenBallsport Leipzig, Red Bull Salzburg, KRC Genk, Schachtjor Donezk, VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach.