SAISONSTART 2026-2

10.10., Samstag - EL-Quali Hinspiele / Rückspiele am Mittwoch
12.10., Montag - Nationale Supercups
18.10., Sonntag - 1. Spieltag alle Ligen

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Stichtag: 13.10., Dienstag
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    „Für manche bin ich sicher nervig"

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    Für ihn klingt es oft nach falscher Bescheidenheit, wenn Leute behaupten "Ich mag es nicht im Mittelpunkt zu stehen". Nach Manager Molle merkt man doch vielen Leuten dann an der Mimik an: doch, das mögen sie sehr wohl, aber das können wohl die wenigsten offen zugeben. Im kurzen Interview mit uns verrät der OGC-Chef, die zwei Momente in seinem Leben, wo er gern im Mittelpunkt stand, warum er sicherlich auf viele Manager einen manchmal nervigen Eindruck abgibt und was seine Ziele für das zweite Jahr in der Ligue 1 sind.


    Nice: Moin, Molle. Genießt du aktuell die Winterpause?

    Molle: ne, ehrlich gesagt nicht. Ich sitze auf heißen Kohlen. Für mich war es schon eine Qual, dass wir als 18er Liga und ohne internationale Beteiligung quasi eine Woche früher in der Pause waren. Von mir aus kann es morgen schon wieder losgehen.


    N: Am 27. September geht es weiter. Das sind noch gute zwei Wochen. Heißt es für dich bis dahin auch mal eine Pause einzulegen, oder geht es direkt weiter?

    M: man wird ja quasi zu einer kleinen Pause gewzungen. Abseits des Platzes kümmere ich mich schon noch um die News, versuche Spieler zu verkaufen oder Verhandlungen anzufangen. Aber scheinbar gilt die Pause für mehr Manager, als ich es gedacht hätte.


    N: wir haben gelesen, dass du zum Wochenende einen neuen Torhüter präsentieren könntest. Magst du uns da mehr verraten?

    M: ungern, da ich niemanden beeinflussen will. Wir hatten schonmal einen Deal mit dem Verein und dieser scheiterte aus diversen Gründen auf der Zielgerade - das möchte ich nun besser machen. Der Deal würde mich aber sehr freuen, auch wenn er teuer ist und gewisse Überlegungen über den Haufen wirft.


    N: wenn wir schon keine Namen bekommen, dürfen wir aber erfahren welche Überlegungen damit gemeint sind?

    M: wir würden einen guten Teil des vorhandenen Kapitals verlieren. Kapital, dass für größere Investitionen in den Profikader eingeplant war - aber eben nicht auf der Torhüterposition.


    N: du hast mit Safonov, Jaros und Majecki drei relativ gute Keeper, dazu mit Florian Müller und Alessandro Plizzari zwei in der Hinterhand, dessen "Möglichkeit auf Wertsteigerung" du ohne Unterlass bewirbst. Wozu nun ein erneuter Torhüter?

    M: beim BoM gibt es einen Manager, dessen Name möchte ich aus gleich erklärten Gründen nicht nennen, der mir sehr oft tierisch auf den Sack ging. Sei es in allgemeinen Verhandlungen oder öffentlichen Äußerungen. Er hat durchaus auch gute Seiten und ist an für sich ein exzellenter Manager, aber ich kam mit seiner Art selten klar. Was er aber seit jeher richtig beherrscht, ist das Torhütergame. Spielt ein Torhüter bedeutet das eine immense Wertsteigerung, spielt er gerade mal nicht, sind sie in der Regel günstig zu bekommen. Um ganz ehrlich zu sein: auf diese Karte setze ich. Dazu muss man aber auch sagen, dass uns auch einer der oben genannten Torhüter verlassen würde.


    N: auf dem Markt bist du auch die meiste zeit über sehr aktiv - alles will dir aber auch nicht gelingen. Gibt es da manchmal Zweifel an Spielern?

    M: an Spielern nicht, nein. Ich hatte mal die Überlegung, ob ich damit "werben" sollte, dass es einfach Manager gibt, die ein sehr, sehr gutes Händchen mit Talenten und Spielern haben. Um das mal zu konkretisieren: bei BoM kann man King of Swing oder Jahnler, aber auch Gonza dafür nennen, dass die ihre Spieler sehr genau kennen. Für mich ist es dann also schon etwas interessanter, dass Spieler aus deren Reihen gewiss ein Potential besitzen. Ich kann jetzt hier aber schlecht verkünden "kauft meine Spieler, ich bin der geilste Talentscout und meine Spieler die absolut besten". Das wäre nicht nur komplett arrogant, es wäre auch nicht richtig. Dagegen gibt es aber halt auch viele Spieler, die ich bereits verkauft habe, die hinterher wirklich das Potential ausgeschöpft, oder die Rolle eingenommen habe, mit der ich geworben habe. Sei das nun Renato Veiga ("Wertsteigerung"), Remy Descamps ("irgendwann Stammtorhüter"), Alvaro Carreras ("Stammspieler von Real Madrid") oder Vitezslav Jaros, den ich selbst wieder geholt habe, weil es tatsächlich so wie erwartet kam, dass auch er aktuell Stammspieler ist. Natürlich bestätigen die Ausnahme die Regel, aber ich versuche auch mit dem Willen des Verkaufens keinen Blödsinn zu schreiben.


    N: hast du Verständnis dafür, dass das nicht überall ankommt?

    M: Na, klar. Ich bin mir sogar sicher, dass ich einige damit nerve oder manche sogar insgeheim Angebote mir gegenüber boykottieren, einfach weil sie keine Lust auf dieses Spielergeschiebe für ein paar Millionen mehr in der Kasse haben. Für mich ist das aber in erster Linie einfach ein Spaß. Natürlich sind auch 3 Millionen am Ende mehr in der Kasse toll, aber auch Spieler wie Nasser Djiga, Crysencio Summerville, Manuel Locatelli oder Reda Belahyane beweisen: Deals mit mir können sich auch für den Gegenüber zum großen Vorteil entwickeln.


    N: du hast in einem früheren Interview mal gesagt, du magst es nicht im Mittelpunkt zu stehen. Dein öffentliches Auftreten passt da nicht ganz so zu.

    M: aber das stimmt wirklich. In meiner Rolle als Außendienst hatte ich vor kurzem ein Übergabegespräch: ein Lieferant wechselte den Außendienst. Mit dem alten hatte ich zehn Jahre sehr gut, auf Augenhöhe und auch erfolgreich zusammengearbeitet. Als dieser mich dem neuen Kollegen vorstellte, sagte er im Flüsterton zu diesem: "bester Mann im Laden, einfach an dem halten". Statt sich zu freuen und das mal über sich ergehen zu lassen, war ich gleich peinlich berührt und habe gesagt: „Heinrich, halt die Fresse". Ich mag das wirklicht nicht, auch wenn ich danach im Auto zumindest ein bisschen grinsen musste.


    N: gibt es denn Ausnahmen, wo du doch mal gerne im Mittelpunkt stehst?

    M: privat fallen mir da zwei Situationen ein: zum einen die Hochzeit mit meiner Frau. Ich hatte zu Anfang irres Lampenfieber da vorne auf so einem Präsentierteller zu sitzen, rechts Braut und Trauzeugin, links mein Trauzeuge und vor uns alle Gäste in froher Erwartungshaltung. Aber als das Mikrofon das erste mal angeworfen wurde erkannte ich: „Junge, das sind alles Leute die du liebst, die du magst. Die dich so kennen wie du bist". Ab da an habe ich es komplett akzeptiert und genossen. Die zweite Situation war mein 30. Geburtstag. Ähnliches Prinzip: nur geile Leute, relativ kleiner Kreis. Ich konnte sein wie ich bin und war dann auch mal gern im Mittelpunkt.


    N: und bei der Sozone?

    M: muss jetzt auch nicht unbedingt sein. Nicht falsch verstehen: ich freue mich über jedes Like, jeden Kommentar bei News oder Podcasts, aber ich mache das wirklich nicht dafür, oder weil ich jemanden gefallen möchte. Ich mach das einfach, weil es mir richtig viel Spaß macht. Aber ich kann verstehen, wenn es vereinzelt Manager gibt, die dann irgendwann von dieser Allgegenwärtigkeit etwas genervt sind.


    N: du bist nun ein Jahr bei der OGC Nice. Im Kader hat sich viel getan, du bist gerade dabei das Team wieder in den Top 5 zu etablieren. Was sind deine Ziele für das nächste Jahr in der Ligue 1?

    M: erstmal möchte ich mein Veto einlegen, dass ich Nice in der Top 5 etabliere. Da fließt noch viel Wasser den Paillon runter. Aber klar wäre es ein Bestandteil des Plans diese Tabellenregion zu erreichen. Ich freue mich erstmal auf das neue Stadion, welches nächste Woche Eröffnung feiert und darauf, weiter am Kader basteln zu können. Alles andere kommt dann von alleine. Vor allem solange es Spaß macht - das ist sowieso das A und O.


    N: vielen Dank für deine Zeit.

    M: sehr gerne.

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    Einmal editiert, zuletzt von Molle ()

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    Auf einmal viel Bewegung

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    Im jüngsten Interview monierte Manager Molle noch den Verdacht, dass viele der Kollegen in der Winterpause weilten und der Markt an sich etwas zäh sei. Keine 48 Stunden kommt auf einmal ganz viel Bewegung in den Kader der Aglions. Das liegt nicht nur an der morgen beendeten Leihphase der Hinrunde, von der ganze sieben Spieler zurückkehren, sondern auch an der Tatsache, dass der OGC Nice zwei Transfer melden kann. Zum fast doppelten Missverständnis (wir berichteten in Ausgabe 180) mutierte innerhalb von zwei Tagen das Nachwuchstalent Vasilije Adzic. Für 27.500.000 € vor wenigen Tagen gekommen bot ihn Nice direkt wieder an. Die Forderung: erst 55 Millionen, dann 50, 45 und letztendlich 39 Millionen erwartete man für den Nationalspieler. Scheinbar Zuviel für die ZoS-Welt - bis heute Abend. Bei der heutigen Einwechslung zum 2:2 zwischen Juventus und Inter sorgte der 19 jährige für den finalen und siegreichen Treffer zum 4:3. In diesem Moment, gab Molle zu, wollte er den Sofortkauf sofort rausnehmen, als er ausnahmsweise (dem Donner sei Dank) Einschlafhilfe leisten musste. Wenige Minuten später wurde natürlich der 39 Millionen schwere Sofortkauf gezogen. „Ich muss schon zugeben das ärgerte mich, auch wenn mit sowas zu rechnen ist, aber dann hätte man eventuell doch mehr nehmen können", trotzdem wollte er zu seinem Wort stehen und daher wechselt Adzic mit einem Plus von 12,5 Millionen zu Deportivo Alavés. Folgen wird ihm Alessandro Plizzari, der für weitere 6 Millionen in die LaLiga wechselt. Während Arouna Sangante für 53.000.000 € nach seiner Leihe zur AJ Auxerre zieht, verlassen auch Takehiro Tomiyasu und Radoslaw Majecki die Franzosen. Mit weiteren 40 Millionen im Gepäck werden beide der SSC Neapel im Abstiegskampf unterstützen, die dafür Ihre bisherige Nummer 1, Dean Henderson (Foto) abgeben. Für Molle ein Wunschtransfer, der erst nach einigen Absagen auf der Position des Torhüters spät aber schnell Form annahm: „Ich muss zugeben, wir hatten erst andere Kandidaten und uns auch für Henderson zuerst eine Absage eingehandelt. Mit einer verbesserten Offerte und ein wenig Überzeugungsarbeit klappte es dann aber doch im zweiten Anlauf", so der Manager weiter. So verlassen Nice innerhalb weniger Tage fünf Spieler, während man lediglich einen neuen Spieler verpflichtet. Für den stets an der Grenze kratzenden Kader eine willkommene Entschlackung.

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    Henderson-Deal in der Schwebe

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    Der als perfekt gemeldete Transfer vom Torhüter Dean Henderson droht zu platzen. Wie Molle als auch Neapel-Manager Sandrino bestätigten, schaffte es der Transfer nicht durch die Prüfung des Verbandes. Eine Tatsache, die wohl schon bereits mehrere Deals der SSC betraf und auch aktuell ein Grund für einen "internen Transferstopp" sind. Zwar befinden sich beide Manager im stetigen Austausch, Molle bestätigte aber, dass man aktuell nicht mit Henderson planen könne, ganz im Gegenteil: „Neapel wurde empfohlen den Spieler nochmal öffentlich anzubieten". Pikant für Molle: erst vor kurzem hatte man die Möglichkeit Filip Jørgensen zu holen und kurze Zeit das Höchstgebot in Höhe von 70 Millionen inne, ehe dieser für 10 Millionen mehr zur Sampdoria wechselte. „Jetzt wird für Henderson ein Paket von Tomiyasu (Foto), Majecki und 40 Millionen abgelehnt. Ich weiß nicht, wo das werttechnisch liegen soll, aber sicher nicht bei 80 Millionen", so ein verbitterter Nice-Manager, der jedoch auch ein Stück weit Verständnis mit dem Verband hat: „am Ende versuchen sie den Verein zu schützen".

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    2 Mal editiert, zuletzt von Molle ()

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    Q&A mit Molle

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    Die Langeweile macht es möglich: ein Q&A (Questions and Answers) mit unserem Manager Molle. Wir gehen rein.


    Fussball gucken oder Fussball spielen?

    Ganz klar spielen. Ich bin zwar alles andere als ein guter Fußballer, aber es macht richtig Bock auf einem vernünftigen Platz ein wenig zu bolzen. Aktuell reicht es mir sogar meine 8 jährige Tochter, meinen 5 jährigen Sohn und den gesamten "Freundeskreis" herauszufordern - genau mein Niveau. Fußball gucken ist sehr selten geworden.


    Reis oder Kartoffeln?

    Ich liebe Bowl's und da gehört ein guter Reis rein. Aber Kartoffeln natürlich auf die 1. Egal ob als Bratkartoffeln, Gratin, in der Heißluftfriteuse, als Pommes - die Dinger sind einfach so vielseitig und haben auch noch super Nährwerte. Kartoffeln gehen immer. Nur geht mir weg mit Kartoffelsalat.


    Eine spannende Serie oder eine spannende Verhandlung?

    Das ist so gemein - und auch etwas peinlich, aber wahrscheinlich eine spannende Verhandlung. Aber nur unter der Voraussetzung, dass die auch in einem "Top-Deal" endet. Ich bin leider so ein Opfer der modernen Konzentrationsschwäche. Erstmal such ich permanent gute Serien und kachel mich durch die Streaminganbieter, am Ende breche ich die meisten irgendwann in Folge 2 wieder ab.


    Matcha oder Mate?

    Bis vor kurzem hätte ich beide zum Team Kartoffelsalat gesteckt, aber durch ein gutes Proteinpulver und der entsprechenden Vanille-Hafermilch tendiere ich jetzt klar zu Matcha. Mate ist für mich einfach Zigarettenwasser.


    Arsenal oder Werder?

    Werder. Natürlich ist das unter der Berücksichtigung der Leistung ansonsten ein einfaches Rennen, aber ich bin hier geboren, finde vieles an Werder und in Bremen gut und bin da schon nah dran, auch wenn ich gelernt habe, da weniger Leidenschaft reinzubringen, auch weil das "Geschäft" an sich immer mehr nur das ist: ein Geschäft und kein Spiel. Arsenal ist toll, aber ich würde jederzeit das aktuelle, durchaus geile Team, gegen Henry, Bergkamp, Ljungberg, Pirés, selbst gegen David Seaman eintauschen.


    Pool oder Meer?

    Eindeutig Meer. Sandstrand wäre schön und tendenziell ruhiger Wellengang. Aber meine schönsten Erinnerung an meine zeit auf Teneriffa war die, als ich mit meinem Bruder den ganzen Tag mit den Wellen gesprungen bin. Ich dachte zwar auch drei oder viermal, dass meine Zeit jetzt gekommen ist (so eine Welle hat einfach ungeahnte Kräfte), aber am Ende war es das immer wert. Im Pool nerven mich meist die anderen Menschen, da hat man im Meer mehr seine Ruhe.


    Wirtz oder Musiala?

    Mag manche wundern, aber relativ eindeutig Wirtz. Das "Warum" behalte ich für mich.


    Frühaufsteher oder Nachteule?

    Eindeutig Nachteule. Und zwar schon besorgniserregend. Um 20:30 lauf ich richtig heiß: bereite Schulbrot und Tütchen vor, schreibe News (guten Abend), wasch ab und bin kein bisschen müde. Aber um 17 Uhr liegt ich komatös auf der Couch und könnte sofort einschlafen. Früh aufstehen ist auch reinste Folter.

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    Tolu Arokodare

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    Der OGC Nice kann nach kleiner Durststrecke einen Neuzugang vermelden. Der 24 jährige Nigerianer Tolu Arokodare kommt für 42.500.000 Euro vom KRC Genk. Der Mittelstürmer war im Sommer wohl eine der heißesten Aktien, wenn es darum geht, welcher Stürmer im "Domino-Spiel" um Viktor Gyökeres und Matheus Cunha den Platz der genannten 'Superstars' einnimmt. Während der großgewachsene, in Nigeria und Lettland ausgebildete Nationalspieler zugegeben selten die ganz große Gerüchteküche füllte, imponierte er dafür umso mehr die belgische Liga in den letzten zwei Jahren. 45 Scorer sammelte er bei den 'Smurfs" in den letzten zwei Spielzeiten, konnte seinen Marktwert auf beachtliche 18 Millionen steigern und imponierte nicht nur aufgrund seiner unübersehbaren Statur von 1,97 Metern. Beachtlich bei den Zahlen: darunter findet sich kein einziges Elfmetertor. Für seine Größe ist der Nigerianer auch sehr defensivstark, auf der eigenen Hälfte umtriebig und aktiv und für einen Stürmer auch relativ Ballsicher: "er hat sprichwörtlich großes Potential, welches er bisher immer Stück für Stück ausgebaut und umgesetzt hat", so Manager Molle, der sich über die Option im Sturmzentrum sichtlich freut. Auch die Ablöse geht in den Augen des Managers völlig in Ordnung: "damit kann man arbeiten". Ob der Nigerianer wie unter anderem Vasilije Adzic wieder "nur" Mittel zum Zweck der Geldvermehrung ist? Der Manager wollte sich dazu bedeckt halten: "Es ist nicht unser obersten Ziel, aber am Ende kann man selten Dinge gänzlich ausschließen".

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    React: Les Pitchouns #41

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    In der 41. Ausgabe der Kollegen vom FC Toulouse widmete man sich einem spannenden Thema: dem aktuellen Transfermarkt und einer allgemeinen Flaute. Zwar bezieht sich Manager lolo zu Teilen selbstkritisch eher auf seine eigene Position, dennoch kommt man nicht drumherum auch selbst eine gewisse Zurückhaltung wahrzunehmen, die auch über die Winterpause hinaus geht. Auch die Leichtigkeit, auf die Toulouse in den News anspielte und Kollegen wie Max, FortunaFlo, Olof oder uns attestiert, ist zumindest in Reihen der OGC aktuell abhanden gekommen. Doch hat das vielleicht auch seine Gründe? Ganz sicher.


    Zum einen, das muss man anerkennen, verfügt Nice aktuell nicht unbedingt über zahlreiche "most wanted" Spieler wie es seinerzeit sicherlich Jack Hinshelwood, Andrey Santos oder Alvaro Carerras waren. Patrik Schick, Frenkie de Jong oder Jonathan Tah bleiben sicherlich Spitzenspieler, hauen aber keinen mehr wirklich vom Verhandlungstisch. Und so muss man auch in Nice eben das reflektieren (und zeitweise kritisieren), was sich in Toulouse aktuell gefragt wird: ist man auf dem Transfermarkt zu kreativ? Kreativität ist das, was die Pitchouns offensichtlich vermissen, aber gerade das Thema um den potentiellen Rücktritt von Super-Ingo führt nochmal vor Augen: was muss ein Manager machen? Kreativ sein ist sicher eine wünschenswerte Fähigkeit, man kann aber auch zuviele Ideen, Vorschläge und Wünsche haben und verzettelt sich ganz schnell. Natürlich - das Lob von Toulouse nehmen wir im Nebensatz dankend an - der Kader zum Vergleich bei Amtsübernahme hat sehr gute Sprünge gemacht, er wäre aber mit Sicherheit noch weiter, wenn man mal an ein oder zwei Stellen inne gehalten hätte. Dies nicht zu schaffen, führt natürlich auf den Wunsch, die Ideen und "Kreativität" des Managers zurück, eben immer in Bewegung bleiben zu wollen.


    Ob man sich an dieser Stelle in Zukunft "bessert"? Wahrscheinlich nicht, weil es da wenig bei Nice wie genau so auch in Toulouse zu verbessern gibt. Jeder macht seinen Stil, seine zahlreichen oder eher seltenen Deals und meistens ist es eher der eigene Anspruch an sich selbst, der einem das Gefühl gibt "zu wenig" oder "genug" zu machen. Problematisch wird es natürlich, wenn am Ende alle Manager in eine gewisse Lethargie verfallen. Daher wäre es wünschenswert, wenn alle sich zumindest ein Minimum an besagter Kreativität beibehalten.

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    Stadionausbau abgeschlossen

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    Es ist vollbracht: das Stadion der OGC Nice, das Allianz Riviera, ist nach circa 5 Monaten Bauzeit fertiggestellt. Im nun größten Stadion des Verbandes (gefolgt vom Emirates Stadium mit 103.000 Plätzen) passen 105.000 Zuschauer, davon können sich ganze 12.000 Menschen ein VIP-Ticket gönnen. Mithilfe des Stadions möchte man sich in Nice weiter finanziell von Sponsoren oder Transferablösen unabhängig machen - zumindest zu einem kleinen Teil. Insgesamt 197.150.000 Euro kostete der Ausbau und konnte erst nach dem gestrigen Heimspiel in der noch zu großen Teilen abgesperrten Arena stattfinden: 47.730 Fans fanden gestern Eintritt im letzten Heimspiel und haben nun am 05. Oktober die erstmalige Chance die Allianz Riviera im neuen Glanz zu bestaunen. Während Molle bereits bei anderen Stationen ein Faible für den Stadionausbau hegte - unter anderem baute er auch das Weserstadion auf 101.000 Plätzen aus - war der Plan bei Nice erst ein anderer: Fokus auf die 1. Mannschaft. Ob er nicht an sich selbst halten konnte oder sein Plan mit den Profis ein gewisses Ziel erreicht hatte, verriet er in der heutigen Pressekonferenz: „Ich sehe uns im Vergleich zum Beginn der Vorsaison mit den Profis schon auf einem guten Weg. Die fast 200 Millionen hätten der Mannschaft natürlich auch gut getan, aber es ist wieder die Geduld und das kribbeln in den Fingern, dass es einfach geiler ist so ein Stadion als Basis zu haben", so der Manager mit ein wenig Stolz in der Mimik.

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    Der nächste "most wanted"?

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    Erst in der heutigen Ausgabe stellten wir fest, dass es der OGC Nice eventuell an Spielern vom Format "langfristig sehr interessant" mangelt. Während in der Vergangenheit wie beschrieben Jack Hinshelwood, Andrey Santos oder Alvaro Carerras zu diesen Vertretern gehörten und bei Anfragen steht sehr gefragt waren, kann man nun ganz transparent zugeben: viele Spieler sind nicht in Dauerschleife Bestandteil von Angeboten, die Molle dieser Tage „laufend ablehnen" muss. So attestiert der Manager Maxim de Cuyper, Lamine Camara und Maximilian Beier das größte Interesse. Kein Wunder, handelt es sich bei den drei genannten um teilweise die drei jüngsten Spieler im Kader der Aglions. Doch ein junger Spieler aus der Reserve schickt sich an, die dünnen Reihen der hoch-talentierten Spieler zu verstärken, die den langfristigen Sprung zu den Profi's schaffen könnten: Santiago Mouriño (Foto).


    Der 23 jährige Abwehrspieler (jüngst vom Innenverteidiger zum Rechtsverteidiger weitergebildet) kam am 01. August im Zuge des Transfers von Alvaro Carerras zu Atlético Madrid zur OGC und war damals - so erinnert sich Molle - klarer Wunschspieler seitens Nice: „ich meine, dass sowohl Josip Stanisic als auch Konstantinos Koulierakis, der erst später zu den Rojiblancos kam, vorher nicht im Deal inbegriffen war, ich aber früh und auch fortwährend Santiago zumindest als Zugabe gefordert habe und diesen auch nicht aufgeben wollte", so der Manager, der aber zugeben muss, dass er nicht mit einem so schnellen Durchbruch des Uruguayers gerechnet hätte: „sein aktueller Werdegang gefällt mir sehr gut", so der Manager weiter. Während sowohl Stanisic, als auch der Grieche Koulierakis bereits nicht mehr bei Nice unter Vertrag stehen, plant Molle dagegen mit Santiago Mouriño langfristig: „ich hoffe, dass wenn er eines Tages gehen sollte, uns eine ebenso interessante Ablöse einbringen könnte, wie es sein geisitger Vorgänger Carreras tat".

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    White kommt aus Birmingham

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    Etwas überraschend hat der OGC Nice die Verpflichtung vom englischen Abwehrspieler Ben White (Foto) bekannt gegeben. Zwar sei man schon länger auf der Suche nach Transfers vom Format "Masse gegen Klasse", dies entpuppte sich aber in den letzten Monaten als schweres Unterfangen. Einen Versuch wagte dann aber Aston Villa Manager FortunaFlo, mit dem Molle bereits im Oktober 2024 einen größeren Deal wagte und damals dank den Verhandlungen mit dem Manager aus Birmingham viel Lob für den Kollegen übrig hatte. Auch diesmal unterstrich Molle, dass es erneut sehr faire und offene Verhandlungen waren: „er hat das gut gemacht und mich am Ende irgendwie geknackt", so der Manager der Franzosen angesprochen auf die Ablöse.


    Für Ben White, der bis Saisonende noch bei Aston Villa als Leihe unter Vertrag steht, verlassen uns gleich zwei potentielle Stammspieler: Douglas Luiz und Kevin Danso. Letzterer ist aktuell an Atletico Madrid verliehen und wird nicht mehr in die Ligue 1 zurückkehren. Mit White kommen insgesamt 45.000.000 € sowie die Talente Nicholas Oyekunle und Bradley Burrowes. Mit dem Transfer schlage man, aus Sicht des Managers, gleich drei Fliegen mit einer Klappe: „wir haben mit Ben unsere Spitze etwas gestärt, unserer Reserve zwei vielversprechende Talente zugeführt und unser Festgeldkonto weiter aufgestockt", so der Manager abschließend.

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    Finanzen III

    Im dritten Teil unseres Finanzberichts werfen wir in dieser Saison das erste mal einen Blick auf unsere finanzielle Situation und die Aussichten und Möglichkeiten, die wir eventuell haben - oder auch nicht. Während wir den letzten Finanzbericht mit einem plus von 59.596.984 € abschließen konnten, folgten ein paar größere Investitionen: unter anderem der Stadionausbau, der ein großes Loch ins Budget brannte, aber auch eingeplant war. Einer der Gründe warum man sich auch von bestimmten Spielern trennen musste. Dagegen bekam man mit dem Nigerianer Tolu Arokodare jüngst Verstärkung, der auch wieder knappe 43 Millionen kostete. Doch werfen wir erneut einen Blick auf die Bilanz seit dem 13. April 2025.


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    Schnell wird klar: mit Randal Kolo Muani, Maxim de Cuyper oder auch Crysencio Summerville nahm Nice erneut für ausgewählte Spieler Geld in die Hand. Allein für die drei genannten Spieler zahlte der OGC knapp 280 Millionen Euro. Dafür wurden aber auch immer wieder Spieler veräußert - auch wenn die Zugänge diesmal wesentlich höher sind, als die Abgänge (+ 9). Nicht umsonst kratzt die Reserve regelmäßig an der maximalen Kadergrenze. Mit Florian Müller, Vasilije Adzic, Samuel Koberle, Kialonda Gaspar, Nasser Djiga und anderen Spielern konnte man durch einfache An- und Verkäufe ein kleines Plus erzielen, auch die Leihen spülten diese Saison immerhin 14 Millionen in die Kassen. Abseits der hier nicht aufgezeigten Prämien kann man also sagen, dass Nice weiterhin sehr liquide ist und noch ein wenig "Spielgeld" in den Kassen hat.

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    Transferticker XVI

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    Gelsenkirchen. Bahnt sich ein größerer Deal mit dem aktuellen Zweiten der Bundesliga an? Zumindest bestätigte Molle aktuelle Verhandlungen mit Knappen-Chef Bugiii und dem FC Schalke, auch wenn man bisher nur bis zu den gemeinsamen Forderungen gekommen, aber noch kaum aufeinander zugegangen ist. „Die Verhandlungen befinden sich noch gänzlich am Anfang, nachdem wir ein erstes Angebot deutlich abgelehnt haben", so Molle, der aber weiter alle Türen offen lässt: „nach wie vor gilt, dass alle ihren Preis haben, aber kein Spieler unverkäuflich ist". Erst jüngst sagte Schalke der OGC ab: laut der Königsblauen habe Nice keinerlei Basis für den brasilianischen Abwehrspieler Lucas Beraldo. Eine Aussage, die Molle selbst "sehr ernüchternd" fand.


    Neapel. Eine erneute Absage gab es aus Italien vom SSC Neapel. Nachdem der erste Transfer am Veto des Verbandes scheiterte, sagte in zweiter Instanz der Manager der Neapolitaner ab. Was wurde diesmal geboten? Gerüchten zufolge, die Molle weder dementieren noch bestätigen wollte, bot man Radoslaw Majecki, Douglas Luiz und mehrere Millionen an, während die Nummer 1 vom SSC, Dean Henderson, noch bis Saisonende in Italien bleiben sollte, bevor er in die Ligue 1 wechselt. Molle akzeptierte die Absage von Sandrino und war auf irritierende Art & Weise auch ein wenig stolz auf den Manager: „Klar, ich hätte Dean gerne zum ersten Angebot gehabt, aber es ist gut, dass sich Sandrino langsam zu machen scheint".


    Lille. Vom Rücktritt des Rücktritt's zum kommenden Transfer-Partner? Der OSC Lille und Super-Ingo befinden sich aktuell in regen Gesprächen mit der OGC um einen Mehrspielertausch auf die Zielgeraden zu bringen. Während neben Luis Diaz, Kolo Muani, Kevin Danso (der bereits wechselte) oder Maxim De Cuyper mehrere Namen genannt wurden, scheint eine Einigung beider Parteien noch in weiter ferne, auch wenn der OSC bereits ein unterschriftsreifes Angebot hinterlegt hatte. Noch sei Molle aber der Preis des Kolumbianers Diaz etwas zu teuer - „vielleicht kommt man sich da noch gegenseitig entgegen, ansonsten wird Luis für uns nicht finanzierbar", so Molle weiter.


    Nottingham. Die Zähne scheint man sich aktuell an Nottingham und dem Manager Sandos auszubeißen. Zumindest wenn es um das Interesse am Mittelfeldmotor Elliot Anderson geht. Bereits seit einigen Monaten sind die Franzosen, mal mehr, mal weniger, am 22 jährigen Engländer interessiert. Diverse Versuche wurden seitens des Premier League Teams bereits abgelehnt. Nun möchte Nice aber das Werben intensivieren und scheint auch von einem "Mehrspielerpaket" nicht abgeneigt. Auch eine "Rekordablöse" sei man bereit zu zahlen, so ein Insider der Franzosen. Bisher scheinen aber all diese Optionen beim Management der Tricky Trees abzuschmettern.

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    Banzuzi bald Aglion?

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    Kommt in knapp 24 Stunden der nächste Neuzugang zur OGC Nice? Aktuell wirbt das Team des 4. der Liga stark um die Dienste des Niederländers Ezechiel Banzuzi (Foto), der den belgischen Erstligisten OH Leuven verlassen möchte. Kolportierte Ablöse zum aktuellen Stand: 75 Millionen Euro. Sehr viel Geld für einen - zwar vielversprechenden - aber international wenig erprobten Spieler, der wohl auch zu keiner Zeit in den Junioren-Nationalspielen (immerhin 30 stehen auf der Haben-Seite) der 'Superstar' seiner Generation wie die nur wenig älteren Xavi Simons, Ryan Gravenberch oder Jorrel Hato war. Dennoch gibt es zwei gute Gründe für Nice diese Summe zu bieten: erstens muss man die eigene Kadergrenze erhöhen und verschickte extra deswegen bereits Angebote an Spielern wie Granit Xhaka oder Arthur Chaves. Zweitens hat man nach dem Abgang von Douglas Luiz dringenden Nachholbedarf im zentralen Mittelfeld und sucht hier eher eine langfristige Lösung.


    Die Pistole auf der Brust hat man aber dem eigenen Management zu verdanken: mit Matt O'Riley und Yasin Ayari hat man zwei nominelle Stammspieler erst vor kurzem verliehen. Am Ende ein Risiko, welches Molle eingehen wollte: „wir hatten nicht mit dem schnellen Abgang von Douglas gerechnet, sehr wohl aber mit dem sportlichen Risiko, wieder die internationalen Plätze zu verpassen. Dies kann gerne im Tausch dafür geschehen, dass wir unsere Transferziele zum erreichen der langfristigen Erfolge erreichen". Gänzlich sicher kann man sich beim Niederländer aber nicht sein: jüngst reichte mit dem FC Villareal ein aktueller Champions-League-Vertreter ein neues Höchstgebot ein. Mit 5 Millionen mehr und nun 85 Millionen zog der OGC Nice wenige Minuten später nach. „Wir wollen diesen Spieler" untermauert Molle nochmal am späten Abend.

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    Muani & De Cuyper verlassen OGC

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    Gleich zwei namhafte Abgänge muss der OGC Nice an diesem Abend verkünden und nicht nur aufgrund der Kandidaten, auch aufgrund der erzielten Ablöse herrscht in Frankreich leichtes Erstaunen. Doch fangen wir von vorne an: bereits seit etwa über zwei Monaten befand man sich mit dem Manager im losen Kontakt und tauschte bis zur Einigung immerhin auch 37 Nachrichten aus - eine Einigung erzielte man bis dahin jedoch nicht. Ein Grund ist in der Zwischenzeit aber auch ein verkündeter Rücktritt vom betroffenen Manager gewesen, bei dem es sich augenscheinlich um Lille-Chef Super-Ingo handelt. Dieser war, aus seiner Sicht von Kritik gescholten, kurz vor dem Rücktritt und klagte wohl auch Kollegen Molle an, dass man seine Art der Vereinsführung fortlaufend auf den Prüfstand stellen würde. Viele Manager forderten den Rücktritt vom Rücktritt, auch Molle selbst meldete sich zu den Geschehnissen und am Ende fand alles ein positives Ende: die Doggen behalten ihren bisher Erfolgsbringenden Manager.


    Und so konnten auch Nice und Lille - in der Liga durchaus ernstzunehmende Konkurrenten - ihre Verhandlungen wiederaufnehmen und fanden am Ende auch ein entsprechendes Ablösepaket aus Randal Kolo Muani (Foto) und dem belgischen Linksverteidiger Maxim De Cuyper. Für das Duo, für welches Nice exakt 204.000.000 € bezahlt hat, bekommt man den Kolumbianer Luis Díaz und 35.000.000 €. Für Molle ein schnerzhafter, aber nötiger Transfer: „die Abgänge könnten noch richtig weh tun, aber ich wollte ein Pferd im Stall, wo ich mir sicher sein kann, dass es die P.S. immer auf die Straße bringt", zudem seien die weiteren Millionen nach wie vor für Wunschspieler Ezechiel Banzuzi reserviert. Jüngst lieferten sich hier plumps, Eskorte14 und Molle einen munteren Schlagabtausch.

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    Zufriedenheitsabfrage

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    Zwanzig Spiele sind gespielt und der OGC Nice beißt sich langsam aber sicher in den Top 5 fest. Natürlich stehen noch 14 Spiele aus, aber festhalten muss man auch, dass man zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison erst bei 17 Punkten und auf Rang 15 stand. Aktuell sind es mit 36 Punkten mehr als doppelt soviel. Doch im Zuge der fehlenden Doppelbelastung (nach dem Aus im nationalen Pokal bleibt Nice gar nur die Liga) muss man natürlich die Frage stellen: was ist diese Platzierung aktuell wert? Sie ist eine gute Momentaufnahme, mehr aber nicht - auch wenn das Vorjahr und Rang zwölf wohl getoppt werden sollte. Es fehlen ja auch nur noch 5 Punkte zu den letztjährigen 41 Punkten. Doch wie zufrieden ist man aktuell wirklich in der Stadt an der schönen Riviera. Eine kurze Zufriedenheitsabfrage.


    Franck Haise (Trainer)

    Der Manager aus der Normandie galt zu Beginn der Zusammenarbeit mit Molle als dessen "Wunschlösung". Zwar stellte Molle den Trainer nicht ein - Haise ist quasi zwei Monate vor Manager Molle als Trainer angetreten - dieser lobte den 54 jährigen aber als "taktisch starken Trainer mit einem guten Händchen für die Ausbildung der eigenen Talente". Haise hielt sich meist bedeckt, sorgte aber mit seinen Aussagen in Ausgabe 163 für viel Kritik am Management, welchem er vorwarf keine Struktur in's Team bringen zu können - zu viele Wechsel für den Fußballehrer, der selbst knapp 300 Profispiele als Linksverteidiger absolviert hat. Viel Struktur beziehungsweise Kontinuität hat Franck Haise seit den Aussagen nicht erfahren dürfen, er scheint selbst aber zufrieden zu sein. Zumindest war dies die letzte Kritik des Coaches.


    Die Fans

    Erfreuen sich am neuen Stadion und dem aktuellen Sonnenbad auf dem vierten Platz. Es steigt aber die Kritik, dass das Team zu kurzfristig aufgestellt sei. „Bei unseren ZoSone-Runden merken wir schon, wenn ich mein reales Nice nachbaue, dass dann schon viele Spieler als zu alt gelten. Schick, de Jong, Tah oder auch jetzt neu Luis Diaz sind schon coole Spieler, aber da fehlt die Perspektive", so Nice-Fan Kevin, der Teams wie Lorient, Rennais oder Paris "viel sexier" findet. Trotzdem sei man mit der aktuellen Arbeit zufrieden und glaubt am Manager.


    Molle (Manager)

    „Zufrieden bin ich meist nur kurz, dann geht es direkt weiter", so der Manager. Auch aktuell arbeite er weiter an einigen Transfers, einigen Artikeln, einer neuen Podcast Folge, die „schon viel zu lange auf sich warten lässt". Wann der Zeitpunkt kommen würde, dass er mal richtig zufrieden ist? „Solange ich nicht unzufrieden bin, ist doch alles gut".


    Das Team

    Bis auf die Breite (aus der Not wurden mit Tom Louchet und Antoine Mendy schon zwei Reservespieler hochgeholt) und einer gewissen Langfristigkeit kann man aktuell wenig meckern. Die Leihen entpuppen sich im Nachgang vielleicht als kleines Eigentor (vor allem die von Ben White an Aston Villa) - vor allem in der Zentrale - für den Manager aber auch eine Art Schutzmechanismus, da man eigentlich keinen der aktuell fünf verliehen Spieler (mehr) verkaufen möchte. Verstärkungen sollen natürlich trotzdem bald vermeldet werden, bestenfalls schon gleich zu Beginn der kommenden Woche.

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    Eine Frage der Taktik

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    Der kleine Höhenflug von OGC Nice ist beendet. Nach 4 Spielen ohne Niederlage und 3 Siegen verlor der aktuelle 4. gegen den FC Lorient, seines Zeichens aktuell in der Liga auf Bronzekurs. Ohne den Erfolg der Merlus schmälern zu wollen eine überraschend souveräne und nicht unverdiente Niederlage für OGC. Während der Kader von Powl ohne Zweifel weitaus talentierter und auf Langfristigkeit ausgebaut ist, sollten sich beide Teams im Gesamtvergleich wenig nehmen - auch wenn natürlich aktuell das Sturmduo um Joao Pedro und Hugo Ekitike etwas heraussticht. Und wenn man dann noch genauer auf die Statistiken schaut, wird der Sieg umso 'ausgeglichener': mehr Ballbesitz und weniger Fehlpässe für Nice, dafür mehr (Tor)Abschlüsse für Lorient. Auch im Zweikampf weist Lorient eine bessere Quote auf (56 zu 44 Prozent). Woran hat es nun gelegen? Der Taktik?


    Wir haben anhand der bisher 21 Spiele die Taktiken und Aufstellungen unter Berücksichtigung der gegnerischen Taktiken einmal analysiert und folgendes dabei herausbekommen:

    OGC Nice — Leistung nach Formation, Taktik & Gegner-Taktik
    Formation Eigene Taktik Gegner-Taktik Spiele Siege Siegquote % Punkte Punkte/Spiel
    Gesamt 21 Spiele 10 Siege
    36 Punkte 1.71 Pkt/Spiel
    3-4-2 Offensiv Normal 1 1 100% 3 3.00
    3-4-3 Offensiv Defensiv 1 1 100% 3 3.00
    4-4-3 Defensiv Defensiv 1 1 100% 3 3.00
    4-4-2 Normal Normal 1 1 100% 3 3.00
    4-4-2 Offensiv Normal 1 1 100% 3 3.00
    4-4-2 Normal Defensiv 1 1 100% 3 3.00
    3-5-2 Normal Normal 1 1 100% 3 3.00
    3-5-2 Normal Defensiv 1 1 100% 3 3.00
    3-5-2 Offensiv Normal 2 1 50% 4 2.00
    3-5-2 Offensiv Defensiv 2 1 50% 4 2.00
    4-4-2 Normal Offensiv 2 0 0% 1 0.50
    3-5-2 Offensiv Offensiv 1 0 0% 1 1.00
    4-3-3 Normal Normal 1 0 0% 1 1.00
    5-4-1 Defensiv Offensiv 1 0 0% 0 0.00
    5-2-3 Offensiv Offensiv 1 0 0% 0 0.00
    4-4-2 Offensiv Defensiv 1 0 0% 1 1.00
    4-4-2 Defensiv Defensiv 1 0 0% 0 0.00
    3-5-2 Normal Offensiv 1 0 0% 0 0.00

    Natürlich ist es schwer bei 18 Begegnungen (Aufstellung & Taktik beider Teams immer unterschiedlich) eine gewisse Prognose zu geben, klar ist aber (und in diesem Fall hat sich Nice klar vercoacht): von einem 3-5-2 offensiv gegen ein 4-3-3 kann man nur abraten, hier verlor Nice klar gegen die nominell schwächeren Stade Brest. Auch die vermeintliche Pressingstrategie im 5-2-3 bot bisher wenig Erfolg. Was bei Lorient deutlicher wird, ist auch bei Nice als Tendenz erkennbar: eine offensive Spielweise verspricht in der Regel mehr Erfolg.


    FC Lorient — Leistung nach Formation, Taktik & Gegner-Taktik
    Formation Eigene Taktik Gegner-Taktik Spiele Siege Siegquote % Punkte Punkte/Spiel
    Gesamt 21 Spiele 13 Siege
    44 Punkte 2.05 Pkt/Spiel
    3-5-2 Offensiv Normal 6 6 100 % 18 3.00
    3-5-2 Offensiv Defensiv 6 4 66 % 13 3.00
    3-5-2 Offensiv Offensiv 4 2 50 % 8 2.00
    3-5-2 Normal Offensiv 1 1 100 % 3 3.00
    3-5-2 Normal Normal 1 0 0 % 1 1.00
    3-5-2 Defensiv Offensiv 2 0 0 % 0 0.00
    3-5-2 Defensiv Defensiv 1 0 0 % 1 1.00

    Durch das "starre" 3-5-2 System ist Lorient definitiv berechenbarer, hat aber auch ein absolutes Erfolgsrezept im Gepäck. Nur ein Spiel, welches man selbst Offensiv antrat, ging verloren. Am schwächsten sind die Merlus am ehesten, wenn man der gegnerischen Offensive ohne Angst begegnet und selbst versucht das Spiel offensiv zu halten. Den Bus parken scheint gegen Joao Pedro, Etikite und Co. nicht wirklich zu funktionieren. Lediglich Toulouse besiegte als einziges "defensives" Team am 9. Spieltag den 3. der Liga, Auxerre holte immerhin das anvisierte Unentschieden - alle weiteren Begegnungen gegen defensive Teams (3 Spiele) verlor der Gegner. Sogar jedes Spiel ging verloren, wenn man sich für eine normale Ausrichtung entschied.


    Was lernen wir aus der Geschichte: fern man eine gute Offensive hat, dieser mehr zutrauen. Und als kleines Team vielleicht etwas frecher werden. Verloren hat man eh schon.

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    Kommen Dorgu und Ahanor?

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    Plant der OGC zwei Transfers größerer Kragenweite? Molle bestätigte zumindest jüngst, dass man sich mit Genoa als auch West Ham United in Verhandlungen befindet und um die Dienste vom Dänen Patrick Dorgu und dem Italiener Honest Ahanor (Foto), der aktuell im Dienste seiner Heimat, dem FC Genoa, steht, bemüht. Doch könnten beide Transfers, sollten sie stattfinden, ein ordentliches Loch in die Schatzkammer, als auch Mannschaftsbreite der Franzosen fressen: „in beiden Fällen kommen wir wohl nicht um ein 2:1 Transfer hinaus", so Molle, der die Chancen aktuell bei „30 %" einstufen würde, sich aber auch bedeckt halten möchte: „wir werden hier sicher keine Tendenzen geben, auch weil wir selbst nicht wissen, wohin die Reise geht", so Molle weiter, der mit beiden Manager bereits Erfahrung sammelte, aber vor allem mit Olof einen guten Draht pflegt. Es wäre nicht das erste mal, dass sich beide auch bei größeren Deals einig werden. Dorgu und Ahanor könnten der Startschuss für eine etwaige Verjüngung der Mannschaft sein. Ein Umstand, der zuletzt immer mal wieder im Teamgebilde der OGC kritisiert wurde, aber unter dem Deckmantel der jüngsten, guten sportlichen Ergebnisse verzeihlicher war, als es noch letzte Saison der Fall war. In Nice hat man Lust auf Veränderung, vor allem im Doppelpack: „für sich gesehen würden wir einzeln betrachtet auch über unsere Schmerzgrenze hinaus gehen. In der Gesamtansicht tut es dann hinterher nicht ganz so weh".

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    Zwei Körbe für Nice

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    Honest Ahanor wird nicht zur OGC Nice wechseln. Zu dieser Erkenntnis kamen das Management des FC Genoa und Nice-Manager Molle am vergangenen Sonntag, wobei es auch zwischen beiden Parteien zu einem kleinen Zwist kam. Dabei beklagte Molle die fehlende Wertschätzung der Italiener an den Angeboten der Franzosen. So bot man in einer fortgeschrittenen Verhandlung auch Abwehr-Boss Jonathan Tah, nachdem sich Genoa dazu entschieden hatte, alle Gebote ohne einen entsprechenden Innenverteidiger abzulehnen. Kein Problem für Nice, sehr wohl die (scheinbar) schnippische Art der Hafenstädter, dieses Angebot als zu niedrig abzutun. Ohne mehr in's Detail gehen zu wollen, schilderte Molle die Situation wie folgt: "man hat uns schnell zu verstehen gegeben, welche Wertigkeit Olof in dem Angebot sah und haben uns entschieden danach nicht mehr zu erhöhen".


    Eine weitere Absage bekam man von Molle's Heimatverein, dem SV Werder Bremen. Objekt der Begierde war hier erneut Mittelstürmer Nick Woltemade (Foto). Bereits vor circa zwei Monaten verhandelten Weezel und Molle um die Dienste des in Bremen geborenen Stürmers. Und genau wie damals kann man sich auch heute eine Trennung von Woltemade nur schlecht vorstellen. Molle zur Situation mit den Werderanern: "Wir hatten kurze und ehrliche Gespräche. Unser Angebot war nochmal etwas höher, als vor zwei Monaten, aber die Bremer erwarten bei Nick aktuell ein Paket, welches wir nicht im Stande sind zu schnüren", so Molle, der sich nun anderen Spielern und Verhandlungen widmen möchte.

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    Transferhammer: de Jong wechselt!

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    Während wir noch vor etwas mehr als einer Stunde über mögliche Neuzugänge berichteten, müssen wir nun einen Abgang bekannt machen, der durchaus etwas schmerzt: Frenkie de Jong (Foto) wird die OGC Nice verlassen. Nach kurzen und intensiven Verhandlungen mit dem FC Sevilla einigten sich beide Vereine auf einen Transfer, der neben dem niederländischen Nationalspieler auch satte 75 Millionen beinhaltet. Das Ablösepaket, welches Nice dafür bekommt, besteht aus den folgenden drei Spielern: dem französische Nachwuchskicker und Offensiv-Allrounder Félix Lemarechal (22), dem Defensivspieler und Landsmann von de Jong, Mats Wieffer (25), sowie einen alten Bekannten von Manager Molle: dem Spanier Adrian Bernabé (24), der bereits im August 2024 zu Molle wechselte, dann aber 2 Monate später zum Ligarivalen Toulouse weiterzog. Für Molle war bis vor knapp 60 Minuten weder klar, dass de Jong, noch mit 75 Millionen ein Großteil der finanziellen Reserven wechseln würden.


    Für den Manager von Nice einfach ein "Bauchgefühl, dem ich spontan gefolgt bin". So wird Nice weiterhin auf den Faktor Breite bauen und hofft, dass sich die Spieler entsprechend entwickeln und der Transfer in sechs bis zwölf Monaten einen gewissen Vorteil darstellt. Am Ende seien aber auch zwei andere Tatsachen für den Transfer entscheidend: "Einerseits hat es heute mit Max wieder richtig Bock gemacht. Es ist wie mit meiner Frau: der war heute mal in Stimmung" scherzte der Manager der Franzosen. Aber auch die Ablöse für de Jong, die damals an Barcelona gezahlt wurde, lässt diesen Deal für Molle möglich machen: "Andererseits, es kann sich alles schnell ändern und das hoffe ich für Kevin auch, aber andererseits ist dieser Transfer als Folge gesehen für die Ablöse absolut in Ordnung. Alles gut", so der Manager, der natürlich den sportlichen Mehrwert vom Mittelfeldmotor de Jong vermissen wird: "Es werden noch harte Wochen ohne ihn"

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    French Loan Army

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    Sieben Spieler sind aktuell von der OGC Nice verliehen - das ist Simweit fast Spitzenwert. Lediglich Aston Villa hat mit einem Mann mehr eine größere Anzahl an Kickern verliehen. Marktwerttechnisch kommt man auf 143.000.000 € und verfolgt damit gleich zwei Ziele: sollte sich an der Kaderbreite nichts mehr tun geht Nice nächste Saison mit 27 Profis in die neue Saison. Eine Breite, die man aber auch, anders als in dieser Saison, in der kommenden benötigen wird - sollte sich Nice für ein internationales Turnier qualifizieren. Aktuell schwächelt das Team von Manager Molle zwar, jedoch sollte ein Platz innerhalb der Top 9 schon der Anspruch sein. Neben der drohenden Doppelbelastung kommt aber auch eine Komponente aus Management-Sicht dazu: der vielfältigen Möglichkeiten auf dem Transfermarkt: „Wir wollen für Mehrspielerdeals, für Tauschaktionen und eigentlich jede Möglichkeit offen sein, die uns der Markt vielleicht mal bietet. Die Breite gibt uns auch Optionen, sich mal von einer gewissen Position zu verabschieden, weil wir in der Regel auch einen direkten Ersatz haben", so der Manager. „Viele Deals scheitern ja schon daran, dass man eben diese eine gewisse Position braucht, oder dann nicht mehr hat. Davon wollen wir uns frei machen". Aktuell scheint man die Kaderbreite weiter zu fokussieren: mit Djed Spence steht ein flexibler Außenbahnspieler auf dem Wunschzettel der Franzosen. Aktuelles Preisschild: 99 Millionen. Bereits bei der letzten 24- Stunden-Auktion konnte Nice mit dem Niederländer Exechiel Banzuzi einen Fang machen, muss sich aber wiederholt gegen europäische Top-Teams durchsetzen. Eines davon ist erneut der aktuelle und angehende englische Meister Manchester City. Molle zum erneuten Duell mit -Neo: „Ich bin gespannt, was da noch von Micha kommt. Ich denke am Ende könnte der Brobbey-Transfer ein Vorzeichen sein".

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    Auf der Kippe?

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    Es macht sich ein Muster bemerkbar, wenn man genau hinschaut. Ein Muster, welches kein gutes Zeichen ist. Seit knapp 15 Monaten ist Molle nun federführender Manager bei der OGC Nice. Betrachtet man seine letzten drei Stationen (AS Monaco, Olympique Lyon und Werder Bremen) war exakt dies der Zeitraum für (s)einen Rücktritt. Und die Zeichen verdeutlichen sich auch jetzt, dass der Norddeutsche "ausgebrannt" scheint: kaum Aktivität im Forum, keinerlei Transfers, Stillstand auf der Transferliste und nicht eine News bis in den späten November. Untypisch für den Manager, der selbst zugibt: „die restliche Motivation wird aktuell von der fehlenden Zeit gefressen". Doch wo vor vielen Jahren ein Rücktritt tatsächlich 'last exit' war, scheint Molle heute etwas entspannter zu sein: „Natürlich wäre ständige Aktivität von mir und allen anderen wünschenswert, aber das geht halt nicht. Und dann muss auch mal ein Monat drin sein, wo vieles liegen bleibt, auch wenn es mich meist wurmt. Ein Rücktritt wird es aber definitiv nicht geben. Ich ziehe durch", so Molle weiter, der in Richtung Dezember wieder mehr Gas geben wird und sich aktuell dafür auf einer "sehr guten Gerade" sieht. So nimmt der Manager die aktuelle Situation mit Humor: „wenn die Saison in die große Winterpause geht, hab ich wahrscheinlich wieder eine richtig 'ich hab Bock' Phase". Die letzten Aktivitäten und "Ausrufezeichen" scheinen dies zumindest wirklich zu vermuten.

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