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    Es geht wieder los!

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    Ich hatte mir eigentlich geschworen: „Erstmal nicht!", aber wenn es erstmal brennt, lass laufen. Der SoZone-Podcast ist zurück. Getreu dem Motto "Alles kann, nichts muss" werde ich mich alleine (oder gerne mit anderen zusammen) unregelmäßig hinsetzen und über verschiedene Dinge quatschen. Diesmal möchte ich dem Podcast aber etwas mehr Arbeit widmen. Nicht, dass die früher nie Arbeit verursacht haben (es ist schon mehr als mal "eben schnell" eine News zu verfassen), aber der soll gewissenhaft vorbereitet und etwas strukturiert(er) sein. Das erste Thema steht in den Startlöchern und wird erstmal ein Exklusiv-Podcast über die Ligue 1 sein, schließlich steht die Saison in den Startlöchern und in Frankreich gab es einige Änderungen und Bewegungen. Aber: ich nehme auch gerne Vorschläge der Hörer und Manager an und würde ebenfalls die (bei BoM einmal umgesetzte Idee) der "Duelle" hier einführen (Streaming-Link).


    Die erste Episode wird irgendwann Anfang Oktober veröffentlich. Wer noch spontan einsteigen möchte: meldet Euch gerne. Eine größere Vorbereitung bedarf es nicht, das Script und eventuelle Fragen & Top 5 Ausgaben bekommt ihr vorab geschickt.

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    Szczęsny bleibt Nice doch erhalten

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    Am 27. August verkündete Wojciech Tomasz Szczesny überraschend sein Karriereende. Eine Tatsache, die OGC Nice in extreme Schwierigkeiten rückte, da man von dem Vorhaben des polnischen Torhüters nicht wirklich in Kenntnis gesetzt worden war und entsprechend schnell handeln musste. In der Folge holte der letztjährige 4. der Ligue 1 gleich zwei neue Torhüter: Radoslaw Majecki, selbst einmaliger polnischer Nationalspieler, sowie den 28 jährigen Franzosen Rémy Descamps, der als neue Nummer 2 geführt wird. Doch nun, etwas mehr als einen Monat nach dem Karriereende, verkündete der 34-jährige sein Rücktritt vom Rücktritt. Immer wieder gab es Gespräche mit dem 84-fachen Nationalspieler. Erst ging es um mögliche Studiengänge um den Polen später im Management zu integrieren, dann um potentielle Trainerposten - letztendlich einigte man sich doch auf eine Vertragsverlängerung um ein Jahr, sodass der Torhüter weiterhin die Nummer 1 bleibt. Zwar freut sich Manager Molle natürlich über die Rückkehr und auch die Tatsache, dass man nun wieder „die alte und neue Nummer 1 habe", andererseits rissen beide Torhüter auch ein Budget von fast 70 Millionen in die Geldbörse der OGC: „das Geld wäre natürlich an anderen Stellen wesentlich sinnvoller angelegt", so Molle weiter. Majecki, innerhalb von wenigen Minuten zum Ersatztorwart degradiert, nahm die Rückkehr seines Landsmanns sportlich: „ich kann noch viel von ihm lernen und werde es Franck (Haise, Trainer der OGC, Anm. der Redaktion) nicht einfach machen, zwischen uns zu wählen".

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    Durchwachsene Leistung im ZOS-Cup

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    Erst jüngst im Gespräch mit einem Kollegen aus der Liga stellte Molle fest, dass er nie so wirklich erfolgreich war beim ZoS. Damit sind nicht nur die großen Pokale oder Meistertitel gemeint, selbst die Tatsache, dass man „eigentlich nie so eine richtig durchschlagende Saison" auf das Parkett legen konnte, nagt immer noch ein wenig am Bremer, der aber - trotz der Tatsache, dass er im Dezember sein 14 jähriges Jubiläum feiert - auf nur 6 Spielzeiten bei SoZone kommt. Dazwischen lagen oft mehrere Jahre Pause, wie zuletzt eine über 4 jährige von 2020 bis Mitte 2024. Zwar wird der Manager selbst nie müde zu sagen: „der sportliche Erfolg steht für mich hinter dem wirtschaftlichen", aber mal ein paar Glücksmomente im Websoccer, auch zu denen würde er nicht immer "Nein" sagen. Die Vorbereitung zeigte jedoch: so richtig großes darf man OGC aktuell nicht erwarten. Zwar geriet man in Gruppe B und gegen Mannschaften wie Augsburg, Como, Girona, Bayern und Luton Town nie direkt unter die Räder, konnte aber auch nur ein Duell (gegen den englischen Aufsteiger) für sich entscheiden. Als 4. in der Gruppe mogelt man sich so zwar in die KO-Phase der Gewinnerrunde, hier wird aber wohl gegen die Werkself von Bayer 04 Leverkusen Schluss sein. Die Leverkusener um Manager Josef gewannen jedes Spiel in der Gruppe A, mit Ausnahme einer herben 5:0 Niederlage gegen den französischen Meister Paris St. Germain. Überragender Mann bei der Werkself: der Engländer Jarrod Bowen, der allein in der Gruppenphase auf 7 Tore kommt.

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    Transferticker V

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    Der ZOS-Cup hat nochmal unterstrichen: die OGC Nice benötigt weitere Offensivpower. Zwar startet die Saison erst in knapp 3 Wochen, trotzdem ist man beim letztjährigen 4. der Ligue 1 guter Dinge schon wesentlich früher einen weiteren Stürmer in Nice begrüßen zu können. Wer zum elitären Kreis der Kandidaten zählt, verrät unser Ticker.


    Villarreal. Auf den Aufruf "100 Millionen für einen Stürmer" meldete sich unter anderem das gelbe U-Boot aus Spanien, sprich: der FC Villareal. Angeboten wurde hier der Tscheche Patrik Schick (Foto). Der 28 jährige kann auf eine durchaus gute Quote mit 311 Toren in 524 Spielen zurückblicken, auch wenn der Mittelstürmer auf eine "gefährliches" Alter zusteuert: der Stürmer wird im Januar 29 und gilt damit in Managerkreisen bereits als Rentner. Auch kleinere Verletzungssorgen lassen Nice zweifeln, ob der zweifelsohne gute Mittelstürmer langfristig ein Kandidat bei Nice ist.


    Toulouse. Ein kleiner Deal unter Liga-Kollegen? Toulouse scheint mit dem Spanier Adrián Bernabé zu flirten, Nice sieht Folarin Balogun als potentielle Verstärkung im Sturm. Wahllose Gerüchte aus dem Sommerloch, oder doch konkrete Verhandlungen, die da zwischen den Traditionsteams laufen? Experten sehen einen möglichen Deal als unwahrscheinlich: „beide Manager sind viel zu sehr darauf bedacht, selbst immer positiv aus einem Transfer herauszugehen", so ein Ligue 1-Experte.


    M'Gladbach. Kehrt Jonathan Tah in die Bundesliga zurück? So haben die Fohlen aus Gladbach beim 28 jährigen Nationalspieler angeklopft, scheiterten aber bisher an einer Einigung mit der OGC Nice. Molle scheint am deutschen Yann Bisseck interessiert zu sein, auch Donyell Malen wird gehandelt, scheint aber beim Borussia Manager _Studinho_ nicht sonderlich hoch im Kurs zu stehen. Auch der Name Marcus Thuram wurde einige male genannt, schwer sich aber hier eine Ablöse vorzustellen, die Nice bereit ist zu zahlen - oder zahlen kann.


    Bilbao. Neben Tah und Landsmann Bernabé wird auch ein weiterer Spanier aktuell mehrmals angefragt: Eric Garcia. Der spanische Abwehr-Allrounder (kann in der Innenverteidigung und dem defensiven Mittelfeld spielen) wird vor allem in der Heimat Spanien hoch gehandelt. So erreichte nach einem Angebot Atlético Madrid's die OGC auch eines von Athletic Bilbao. Welches Paket in beiden Fällen geboten wurde, ist nicht bekannt. Garcia, aktueller Nationalspieler und wie Bernabe Goldmedaillen Sieger in Paris, gilt als neuer Stammverteidiger neben Tah, während Issa Diop anscheinend die Rolle des 1. Ersatzes droht.

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    „So wird das nichts"

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    Bereits in den letzten Ausgaben berichteten wir von den eher durchschnittlichen Leistungen der Olympique Gymnaste Club de Nice Côte d’Azur, sowohl in den Testspielen vor dem ZOS-Cup, als auch bei dem traditionellen Pokal, bei dem der ganze Verband zusammen kommt. Während man in der Gruppe eher durchschnittliche abschnitt und dank dem dritten Platz (hinter Augsburg und Bayern) die Gewinnerrunde erreicht, musste man sich hier dem dritten Bundesligisten geschlagen geben: 5:3 nach Elfmeterschießen hieß am 03. Oktober gegen Bayer 04 Leverkusen. Für Nice traf Adama Traoré, für die Werkself, zum 8x mal im Turnier, der Engländer Jarred Bowen. Im Duell vom Punkt verschossen Andreas Pereira und Matteo Guendouzi, auf Seiten der Leverkusener lediglich Abwehrspieler Edmond Tapsoba. Für das Team von Josef hieß war nach einem Sieg im Sechzehntelfinale (2:1 gegen Rayo Vallecano) im Achtelfinale Schluss: hier verlor man relativ klar gegen Atlético Madrid.


    Nun heißt es für Nice: weiter testen. Aber auch hier brillierte man nicht gerade: gegen Real Sociedad San Sebastian verlor man auswärts mit 1:0, gegen die TSG Hoffenheim reichte es nur zu einem 1:1 und gegen Chelsea verlor man ebenfalls, wenn auch erwartbar, mit 0:2. Das Rückspiel gegen die Blues aus London konnte man zwar für sich entscheiden, dies war aber wohl der Tatsache geschuldet, dass das Team um chrahl mit einer B-Mannschaft antrat. Für Molle heißt es weiter zu testen und ein System zu finden, dass sportlich zumindest das Minimalziel einbringt. Aktuell, so der Manager, vertritt er eher die Meinung, dass das „so nichts wird".

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    Nice: das bessere Monaco

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    Nizza, die Hauptstadt der Côte d'Azur, ist eine der malerischsten und kulturell reichsten Städte Südfrankreichs. Die Stadt liegt direkt am Mittelmeer und ist bekannt für ihre wunderschönen Strände, die prächtige Promenade des Anglais, ihre historische Altstadt und die charmanten Cafés und Märkte. Die Atmosphäre Nizzas verbindet mediterranes Flair mit einem Hauch von Eleganz, der von der reichen Geschichte und den Einflüssen aus Italien und Frankreich geprägt ist. Der Fußballverein OGC Nice ist eng mit der Stadt verbunden und repräsentiert Nizza in der französischen Ligue 1. Der Klub, 1904 gegründet, ist mehr als nur ein Sportverein – er ist ein wichtiger Teil der lokalen Identität und Kultur. Die Fans des Vereins, die sogenannten "Nissarts", sind leidenschaftlich und stolz auf ihren Verein, der die Werte der Stadt widerspiegelt: Offenheit, Multikulturalismus und Kampfgeist. Im Gegensatz zum oft "protzigen" Monaco, ist die Lebensart und Kultur in Nice noch etwas bodenständiger und familiärer, als im Fürstentum, welches nur 21 Kilometer entfernt liegt.


    Oft wird gefragt, woher eigentlich der Name Nice (oder im deutschen Nizza kommt): Der Name Nizza (französisch: Nice) hat antike Wurzeln und stammt aus der Zeit, als die Stadt von den Griechen gegründet wurde. Etwa im 4. Jahrhundert v. Chr. gründeten griechische Siedler aus der Stadt Phokaia (heute Teil der Türkei) eine Kolonie an der Küste des Mittelmeers, die sie Nikaia nannten. Der Name Nikaia leitet sich vom griechischen Wort "Nike" ab, das Sieg bedeutet, vermutlich als Andenken an einen militärischen Sieg, den die Siedler gegen eine rivalisierende Gruppe in der Region errungen hatten. Die Stadt sollte den Sieg symbolisieren. Im Laufe der Zeit wurde der Name in den verschiedenen Sprachen und durch die unterschiedlichen Herrschaften verändert, bis daraus schließlich das heutige Nice wurde.


    Der Begriff „Gymnaste“ im Namen OGC bezieht sich übrigens auf die Ursprünge des Vereins, der ursprünglich als Turn- und Leichtathletikverein gegründet wurde. In den frühen Jahren war der Fokus des Vereins nicht nur auf Fußball beschränkt, sondern umfasste verschiedene Sportarten, insbesondere Gymnastik, die damals sehr populär war.

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    „Sportlicher Erfolg verkauft!"

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    Ein Manager (von englisch to manage „handhaben, bewerkstelligen, leiten“ zu deutsch: Unternehmensleiter) ist eine Person, die Managementaufgaben wie Entscheidung, Führung, Kontrolle, Organisation und Planung innerhalb einer Personenvereinigung wahrnimmt. Bricht man dies auf die Führung eines Fussballvereins zurück, sind die obersten Aufgaben, neben dem wirtschaftlichen bestehen, sicherlich der sportliche Erfolg. Das dies nicht die größte Motivation von Manager Molle ist, konnten wir schon diversen seiner Aussagen entnehmen, spätestens aber seiner eigenem Tipp, wo OGC Nice am Saisonende abschneidet (Platz 8) - satte 4 Ränge geht es also nach unten für den kleinen Verein an der Riviera. Doch während man sich die Frage stellen dürfte, wie man so pessimistisch in die Saison 24|2 gehen kann, wird schnell eine Antwort finden, wenn man die bisherigen Transfers der Adler betrachtet: Robin Le Nordman? Weg. Matheus Cunha? Weg. Davide Zappacosta? Ebenfalls weg. Und nun erwischte es aus das "Herz des Mittelfeld's", den Nationalspieler Mattéo Guendouzi, der gestern einen Vertrag beim FC Liverpool unterschrieb. „Molle verkauft den sportlichen Erfolg" titelte die französische L'Équipe. „Jugend forscht" dagegen der deutsche Kicker und auch manche Manager fragen sich: was hat man da in Nice eigentlich vor? Zwar erhielt man in fast allen Transfers eine weitere Finanzspritze dazu, Gerüchten zufolge blitze aber Nice bis dato bei allen Angeboten bezüglich einer reinen Geldablöse ab. Und mit Álvaro Carreras (50 Millionen), Radoslaw Majecki (61 Millionen), Moise Bombito (21 Millionen) habe man auch genug Einträge auf der Sollseite - wie liquide ist OGC Nice also? Und was möchte man damit gegebenenfalls erreichen?


    Am Ende äußerte sich auch Molle zum jüngsten Transfer mit dem FC Liverpool, der mit dem Verkauf von Mittelfeldspieler Mattéo Guendouzi nicht nur 45.000.000 € einbrachte, sondern auch das Trio um Tyler Morton (Foto), Vitezslav Jaros und Nelson Weiper. „Natürlich ist es nicht wirklich populär Spieler solchen Formats gegen drei, wenn auch vielversprechende, Spieler einzutauschen. Aber am Ende möchte ich den Weg des Risikos gehen und trage auch dafür die Konsequenzen", so der Manager, der eben genau das auch als seine Aufgaben und Herausforderung sieht.

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    Paukenschlag bei Nice

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    In einer Nacht & Nebel Aktion haben gleich zwei Spieler die OGC Nice verlassen. Dabei hat sich eine ein paar Tage alte Verhandlung mit einem englischen Team innerhalb der letzten 24 Stunden zu einer "kleiner Odysee" entwickelt, die laut Manager Molle jedoch zu den „spannendsten und spaßigsten" Verhandlungen führte, die der Manager seit langer Zeit führen durfte. Im Anschreiben des englischen Traditionsteams ging es in erster Linie um den spanischen Abwehrallrounder Eric Garcia (Foto), für den die letzten Wochen bereits mehrere Offerten eingingen, für Nice aber keine lukrativ genug war. Entsprechend gelassen nahm man das Interesse des Teams wahr, welches letzte Saison zu den besten 7 Teams der Premier League zählte und vor kurzem einen neuen Manger im Amt präsentierte.


    „Als dann auch noch Donyell Malen Bestandteil des Transfers wurde", so Molle, da wurde der ganze Deal „noch unrealistischer". Man wolle nicht zwei potentielle Stammspieler und vor allem die Allzweckwaffe Donyell Malen in einem Mehrspielertausch hergeben, außer: „man profitiere davon enorm", so der Manager weiter. Es wurden viele Namen und gehandelt und an einigen biss sich Nice auch die Zähne aus, ehe man sich mit den Villans und Manager FortunaFlo auf ein Paket einigen konnte, unter dessen Transferschreiben gestern Nacht um 01:00 von beiden Seiten eine Unterschrift gesetzt wurde. „Wir wussten am Ende gar nicht mehr, wer hier wen um den Finger gewickelt hatte, haben uns aber für die jederzeit sehr netten Verhandlungen bedankt", so Molle, der damit auf seinen mittlerweile zwanzigsten Saisontransfer blicken kann. Ob er am frühen morgen immernoch zufrieden sei mit dem nächtlichen Techtelmechtel? „Ich glaube schon, aber erstmal muss ein Kaffee her", schmunzelt der 38 jährige. Offen bleibt die Frage, welches Paket nun für Malen und Garcia zu den Adlern wechselt: Samuel Iling-Junior, Matt O'Riley, Arouna Sangante und eine größere Geldsumme in bis dato unbekannter Höhe.

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    Transferticker VI

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    Zwei Wochen ist der fünfte Transferticker alt. Und 4 Tage der "Paukenschlag", der in Ausgabe 28 thematisiert wurde und den Wechsel von Eric Garcia und Donyell Malen beleuchtet. Doch untätig war das Management seitdem nicht - nur scheinbar nicht erfolgreich. Wir werfen mal wieder einen Blick auf die letzten Gerüchte und Verhandlungen.


    Paris. Das Nachwuchstorhüter Lucas Cañizares zum französischen Meister Paris St. Germain wechselt ist längst offiziell, es hält sich aber das hartnäckige Gerücht, dass Nice sich bei Manager Menges einer stärkeren Leihe bedienen möchte und dazu ebenfalls zu Verhandlungen in der Hauptstadt weilt. Der Hintergrund: ein win:win für beide Seiten. Paris, zwar für die meisten Experten und Kollegen Topfavorit auf die Verteidigung der Meisterschaft, war der 4-Punkte-Abstand aus der letzten Saison ein hauch zu zart - man wolle Rennais weiter auf Abstand halten und damit einen Ligakonkurrent stärken. Voraussetzung der Pariser: die Leihe dürfe nicht gegen PSG selbst spielen.


    London. Die letzten Verhandlungen auf der englischen Liga führten zwar in Birmingham zu Erfolg, nun jettete Molle jedoch nach London. Grund sei hier eine Verhandlung mit West Ham United und Manager TomHeld. Der erfahrene Manager gilt zwar nicht als Top-Abstiegskandidat in der Premier League, benötigt aber noch Erfahrung. In Nice sei man dagegen an einem jungen Nachwuchsspieler interessiert und willig (erneut) Qualität für ein solchen abzugeben. Bis dato schwanke man noch bei den Hammers - ein Deal zwischen den beiden Veteranen scheint aber nicht unwahrscheinlich.


    Stuttgart. Konkret und offiziell: Nice möchte Flügelflitzer Chris Führich aus Stuttgart holen. Bereits vor knapp einem Monat stand man in Verhandlungen mit dem 26 jährigen deutschen aus der schönsten Stadt der Welt: Castrop-Rauxel. Diese kamen erst zum zum erliegen, wurden aber am gestrigen Freitag von Molle wieder aufgenommen. Wer für den On/Off-Nationalspieler gehen soll, ist bisher nicht bekannt, außer dass man in Stuttgart am polnischen Nationalspieler Jakub Kaminski sehr interessiert sei. Zuletzt gestalteten sich die Verhandlung aber als schwierig, da Manager Phil272 als eher unentschlossen gilt.


    Manchester. Die Red Devils haben scheinbar Interesse am aktuellen U21-Nationalspieler Tyler Morton. Der 21 jährige, der erst vor kurzem vom FC Liverpool kam, soll wohl das interessante Projekt um Manchester United und deren neuen Manager Sechzig werden, der einen scheinbar sehr langfristigen Weg für den einfachen Meister plant. Tyler Morton selbst äußerte sich geehrt um das Interesse des Top-Teams: „natürlich spielt man dann kurz mit dem Gedanken 'was wäre wenn', aber aktuell gehöre ich zum Team aus Nice und alles weitere muss Molle mit Manchester und meinem Agenten klären". Ein klares Treuebekenntnis hört sich jedenfalls anders an.

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    Vercoacht

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    Mit ganz viel „kribbeln im Bauch" blickte Nice-Manager Molle auf den Saisonstart gegen Stade Reims. Ein eher dankbarer Gegner, vor allem wenn man auf das Duell am 2. Spieltag blickt. Und auch wenn die Testspiele und der ZOS-Cup wenig positives hervorbachten, war man gut vorbereitet auf das Spiel gegen den letztjährigen 14. - so dachte man. Bestärkt durch einige Erfolge in den Freundschaftsspielen gegen Aufsteiger Olympique Marseille setzte Molle auf ein eher untypisches 5-2-3 mit Patrick Schick als geheimen Erfolgsfaktor in seiner Paraderolle als Mittelstürmer. Während der Tscheche aber durchaus gute Momente hatte (Note 3.0), lag es tendenziell an den Außenspielern Iling-Junior (4.3) und Adama Traoré (3.7), die wenig Impact in das Spiel bringen konnten. Vor allem der Spanier enttäuschte nach einer sehr guten Vorbereitung und etlichen Toren.


    In der Liga läuft man so also früh einer großen Hypothek hinterher, zumal Meister Paris St. Germain am zweiten Spieltag in den Prinzenpark einlädt - und Nice wenig Chancen geben wird, die drei Punkte aus der Hauptstadt zu entführen. Seitens erfahrenen Kollegen kam bereits der Tipp: „gegen solche Gegner solltest du schonen" - gegen Reims saßen mit Mathias Jensen, Ermedin Demirovic, Kevin Danso und Jakub Kiwior gleich vier Stammspieler auf der Bank. Brasiliens Nationalspieler Andreas Pereira ging nach dem Spiel hart mit sich (4.6) und seinem Team in's Gericht: „wir müssen uns für dieses Spiel bei den Fans entschuldigen und werden gegen Paris ein anderes Gesicht zeigen". Kurz vor dem Spiel drangen jedoch Gerüchte an die Öffentlichkeit, laut denen Pereira kurz vor einem Wechsel zu Olympique Marseille steht. Ein Grund für die (Zitat Nice-Fan) Arbeitsverweigerung am 1. Spieltag?

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    Wunschspieler für die Abwehr

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    Bei all den Baustellen, die Manager Molle im Kader des OGC Nice vor allem langfristig sah, war ein Mannschaftsteil ohne Zweifel von Beginn an gut bis sehr gut besetzt: die Innenverteidigung. Während das spanische Prunkstück Robin Le Normand früh seine Zelte in Frankreich abbrach und zu Atlético Madrid wechselte, blieb der Rest der Spieler im Jakub Kiwior, Jonathan Tah, Issa Diop und Takehiro Tomiyasu den Adlern treu. Und so wurden sich selbstredend eher über andere Mannschaftsteile Sorgen gemacht und Transfer getätigt, von der die Abwehr sogar eher profitierte (Stichwort die Verpflichtung von Arouna Sangante). Aber auch Molle hat Wunschspieler und während er seit Wochen auf 2 wartet und die Verhandlungen immer noch in der Schwebe sind, ergriff er die Chance bei einem anderen Wunschspieler den Zuschlag zu bekommen: beim Österreicher Kevin Danso.


    Bereits vor knapp 2 Wochen fragte man beim Ligakonkurrenten Marseille um die Dienste des 26 jährigen an, bot aber damals nur einen Ersatz und gegebenenfalls eine kleine Summe Geld an - Marseille lehnte ab, wobei die Gespräche weitergingen und Nice das Glück hatte, dass Olympique Spieler für die Breite suchte. Und hier wurde man für die Breite - zumindest die in der Verteidigung - belohnt: während Issa Diop Kevin Danso sicherlich adäquat ersetzen wird, wird auch Neuzugang Arouna Sangante ,ohne ein Profispiel für Nice absolviert zu haben, direkt weiter in die Nachbarstadt am Mittelmeer. Nice kann sich über die Dienste des 23-fachen Nationalspielers und einen Geldkoffer mit 25.000.000 € freuen. Auch wenn die Breite in der Abwehr vom Transfer nicht gerade profitiert hat und Nice eher vor langfristige Probleme stellen.

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    Souverän gegen Grenoble

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    Was haben der FC Nantes, der FC Toulouse, Stade Rennes und der RC Lens gemeinsam? Genau: alle verloren ihre KO Duelle im Coupe de France 2024-1 gegen Grenoble Foot 38. Dreimal nach Verlängerung obsiegte David gegen Goliath, lediglich der spätere Double-Sieger Paris St. Germain outete sich als Spielverderber und zeigte dem Zweitligisten seine Grenzen auf: Paris siegte 5:6 - nach Elfmeterschießen. Nice war also gewarnt, zumal man selbst nicht gerade überzeugend und mit zwei Niederlagen in die Saison 24|2 gestartet war. Trotz allem lief der letztjährige 4. der Ligue 1 mit einer leichten B-Elf auf (mit Iling-Junior, Wilson, Morton, Carreras, Youte Kinkoue und Majecki gaben gleich 6 Ersatzspieler ihr Debüt im Pokal) und spielte die 1. Runde des französischen Pokals souverän runter ohne dabei aber eine fußballerische Offenbarung zu zeigen. 0:2 durch die Tore von Andreas Pereira und Neuzugang Samuel Iling-Junior, der zum Man of the Match gekürt wurde, stand es nach der regulären Spielzeit und Manager Molle war froh, dass man das erste Pflichtspiel gewinnen und sich dabei auch auf den "zweiten Anzug" verlassen konnte: „auch wenn wir natürlich bei allem Respekt gegenüber Grenoble festhalten müssen gegen wen es heute ging, bin ich trotzdem froh über die Leistung meiner Jungs", so der Manager, der im kommenden Ligaspiel gegen OSC Lille seine erste drei Punkte holen sollte, bevor man weiterhin mit 0 Punkten dasteht. Favorit sind aktuell eher die Doggen: mit 2 Siegen und 6 Punkten hat das Team um Super-Ingo einen bis dato souveränen Saisonstart hingelegt. Und auch die erste Runde des nationalen Pokals überstanden. Hier siegte der OSC mit 0:2 gegen AS Saint-Etienne.

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    NICE? KRISE!

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    16 Manager haben vor Saisonbeginn abgestimmt und ihren Tipp abgeben, auf welchen Plätzen die achtzehn Ligue 1 Teams am Ende der Saison 2024|2 stehen. Die OGC Nice lag in dem Umfragen im Schnitt auf dem 6. Platz. Eine Platzierung, die Nice-Chef Molle sofort unterschrieben hätte - bereits vor Saisonstart. Er selbst tippte seine Adler auf den 8. Platz, was schon ein Verlust von 4 Plätzen zur Vorsaison bedeuten würde. Die Realität sieht aber (nach 3 Spieltagen) gänzlich anders aus. Platz 18 heißt es aktuell für den Meister der Vor-Vorsaison. Drei Niederlagen, 5 Gegentore und null Punkte. Krise in Nice.


    Während man sich bei Stade Reims, die eher zu den noch machbaren Gegnern der Liga zählen, einfach "vercoacht" hatte (wir berichteten), kann man bei den folgenden Gegnern wie Paris Saint Germain und OSC Lille eventuell noch davon sprechen, dass diese Niederlagen „so passieren können", so Manager Molle, der trotzdem eine Leistungssteigerung verlangte: ausgerechnet in der Champions League. Dort trifft man in der Ligaphase am 1. Spieltag auf einen alten Kollegen: schnizzel und sein gelbes U-Boot aus dessen Mannschaft man erst in dieser Saison Stürmer Patrick Schick verpflichten konnte. Villareal startete etwas erfolgreicher in die Saison: nach einer zweiten Niederlage in dieser Saison gegen Bilbao (ZOS-Cup und Spieltag 2 in La Liga) gewann man gegen Elche, Vallecano und Las Palmas. Jeweils zu Null. Das letzte Duell der beiden Teams datiert vom Januar 2021 und endete mit 2:0 wünschenswert für den französischen Vertreter. Spieler, die noch heute bei OGC im Kader stehen: keiner.


    Ob sich die anbahnende Krise gerade gegen Villareal oder den darauffolgenden Gegner (FC Toulouse) abwenden werden kann, mag in Anbetracht der Gegner eher in Frage gestellt werden.

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    David Raum zur OGC Nice?

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    In den letzten Wochen wurde seitens Manager Molle der Markt sukzessiv nach bestimmten Spielern durchsiebt: möglichst hoher Marktwert, aufgrund verschiedener Kennzahlen (Alter, aktuelle Einsätze, ...) tendenziell weniger Nachfrage und eine entsprechend möglichst geringe Ablöse. So holte man erst gestern auch fast den 30 jährigen Nigerianer Paul Onuachu vom FC Southampton, weil der Stürmer perfekt in eben jenes Schema passte - man sich aber trotz „wirklich fairer Forderung" (Zitat Molle) nicht final einigen konnte. Der Hintergrund der Aktion: den "Tauschauktionen" ein kleines Schnippchen schlagen und eher gefragtere und bestenfalls bessere Leute im Tausch für eben gesuchte Kicker zu traden. Ein erster kleiner Erfolg gelang Nice am heutigen Abend, als man einen gewissen Mister X im Tausch mit Harry Wilson (Ablöse 30 Millionen), Hamza Choudhury (3 Millionen und ein Kasten Bier) und Adama Traoré in das Team holte. Beim gesuchten Mister X wird es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den deutschen Linksaußen David Raum handeln, der aktuell auf Vereinssuche ist und exakt in die Beschreibung der Halloween Aktion passt. Sollte dem so sein, ist die linke Seite der Franzosen mit David Raum, Álvaro Carreras, Takehiro Tomiyasu, Jakub Kiwior, Samuel Iling-Junior, Jakub Kaminski und Ermedin Demirovic mehr als gut besetzt. Dafür stehen auf der rechten Seite die Tore sperrangelweit offen: Takehiro Tomiyasu und Arouna Sangante können lediglich die Positionen des rechten Abwehrspielers abdecken. Im rechten Mittelfeld und auf der Bahn Rechtsaußen hat Nice nach dem Tausch keinerlei Spieler zur Verfügung. Ob dies aus der sportlichen Misere hilft? Dies ist Molle im Moment eines „kleines Erfolges" aktuell egal - „das kriegen wir auch noch hin".

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    Transferticker VII

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    Ein Ticker mit Fakten und nicht nur Gerüchten. Dabei feiert Nice die Rückkehr eines Abwehrspielers. Mehr in unserer siebten Ausgabe.


    Monaco. Deutet sich da ein Transfer unter zwei "Spitzenmannschaften" an? Jabso und Molle, die sich seit Jahren kennen und selten auch mal privat austauschen, scheinen aktuell in regelmäßigen Kontakt zu stehen. Der Grund: das Fürstentum zeigt größeres Interesse an Molle's "Lieblingsspieler" Takehiro Tomiyasu, der bisher auch dank seiner Flexibilität absolute gesetzt ist im OGC-System. Auch seitens Molle habe man im Kader Monaco's ein mögliches Ziel ausgemacht. Nice habe bereits ein Angebot mit eigener Unterschrift in das benachbarte Fürstentum geschickt. Diese und Manager Jabso hadern augenscheinlich aber noch.


    Marseille. Done Deal! Bereits zum zweiten mal sind sich OGC Nice und Aufsteiger Olympique Marseille einig geworden. Inhalt des Transfers: der Abwehrspieler Arouna Sangante (Foto), der erst vor wenigen Wochen aus Nice zu OM wechselte. matze, der sich zuletzt mit dem Franzosen Sacha Boey verstärken konnte, benötige nun nicht mehr unbedingt die Dienste des 22 jährigen, vor allem da man sich mit dem Spanier Unai Núñez verstärkte, an dem bis vor wenigen Tagen auch Nice interessiert war. Der spanische Innenverteidiger kostete Marseille 20 Millionen Euro, während Sangante 35 Millionen einbrachte, aber auch einige Klauseln mitbringt, die sich zu Gunsten der Olympians entwickeln könnten.


    Turin. Seit Wochen fragt sich ganz Italien: "Wohin wechselt Mittelfeldhoffnung Samuele Ricci?" Der 23 jährige Italiener, der aktuell beim FC Turin unter Vertrag steht, wird mittlerweile auch mit OGC Nice in Verbindung gebracht, ein offizielles Angebot um Mathias Jensen und Étienne Youte Kinkoue liege Gdansk Chris vor, der aber weiter abwägt, was für sein Team die beste Option ist. Auch wenn Ricci über viel Talent besitzt, ist ein Verbleib im kleineren Turin wohl eher unwahrscheinlich.


    Rom. Italien, die Zweite. Dieser Tage muss man um jedes Angebot froh sein, vor allem wenn es um exakt solche Spieler geht, die man selbst offiziell sucht. Was in diesem Fall natürlich nicht für Überraschungen sorgen sollte: dass sich das im Preis widerspiegelt. So bekam man von der Roma und Manager Paulianer eine freundliche Mail und die Möglichkeit den Argentinier Juan Foyth unter Vertrag zu nehmen. Die Forderung für den Weltmeister: ein relativ hoher Geldbetrag sowie die Dienste vom italienischen Talent Giovanni Bonfanti. Die offizielle Antwort seitens der Franzosen ist nicht bekannt, wahrscheinlich wurde das Angebot unter den Kostenpunkten abgelehnt. Ob ein RV nach wie vor gesucht wird, jetzt wo Arouna Sangante verpflichtet wurde, ist ebenso fraglich.

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    Finanzen I

    Von Beginn an war der wirtschaftliche Aspekt für Nice-Manager Molle ein extrem wichtiger. Sogar so wichtig, dass man sich sportlich bewusst verschlechterte, als man sich zum Beispiel von absoluten Stammspieler wie Robin Le Normand oder Mattéo Guendouzi trennte um vor allem auf der Einnahmen- aber auch Breitenseite besser aufgestellt zu sein. In der folgenden Ausgabe wollen wir einmal festhalten, was sich in den knapp zwei Monaten getan hat und bekommen so auch ein besseres Gefühl für den Cashflow des OGC Nice.


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    So hat man den Kader "nur" um zwei Spieler reduziert, aber bei mit insgesamt 22 Transferabschlüssen Geld einnehmen können. Mit den beiden Verpflichtungen von Patrick Schick und Radoslaw Majecki musste man jedoch auch zwei mal sehr viel Geld berappen. Trotzdem scheint Nice noch vermögend genug um eventuell auch bei kommenden Auktionen ein Wort mitreden zu können.

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    Missverständnis mit Manchester?

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    Seit mehreren Wochen ist die OGC Nice bereits auf der Suche nach einem Rechtsaußen, der spätestens seit dem überraschenden Abgang von Adama Traoré dringend benötigt wird. Bereits gegen den FC Toulouse (1:1) fehlte eine Besetzung der rechten Flanke komplett und auch am kommenden Spieltag gegen Aufsteiger Olympique Marseille wird es wohl keinen Spieler geben, der die Position des Rechtsaußen einnehmen kann. Oder etwa doch? Molle bestätigte jüngst Kontakte zu Manchester City und Sportchef -Neo, der seinen Schützling Dodi Lukébakio in das Rennen warf. Bei der Verhandlung um die Ablöseforderung kamen sich beide Manager nach kurzen Geplänkel auf 40.000.000 € entgegen, womit City auch den Markt konfrontierte (das Gebot der Franzosen aber nicht annahm) und auf eine höhere Ablöse hoffte. Molle kommentierte dies nicht, auch nicht den aus England gesetzten und fairen Timer von 24 Stunden. Nach Ablauf der Frist meldete der Meisterschaftsmitfavorit den Deal - den Nice am heutigen Abend ablehnte. „Vielleicht ist hier eine Entschuldigung angesagt, da wir natürlich in Aussicht gestellt haben dieses Geld zu haben und zu bieten. In 24 Stunden kann aber viel passieren und nachdem man unser Gebot nicht sofort angenommen hat, haben sich in der Zeit Alternativen aufgetan, die uns unserer Meinung besser zu Gesicht stehen", so der Manager, der kein böses Blut fördern möchte und auf das Verständnis der englischen Delegation hofft. „Dodi ist ein feiner und flexibler Offensivspieler, der gerade erst wieder eine aufsteigenden Form zeigte. Vielleicht findet sich ja anderweitig ein Verein, der diese Verstärkung finanzieren kann und möchte". Nice selbst hat sich derweil beim FC Fulham bedient und den deutschen Angreifer Justin Njinmah für 36.000.000 € verpflichtet. Für Molle zwar ein Spieler, „der noch nicht die Spielstärke eines Lukébakio hat" aber darüber hinaus extremes Potential aufweist. Und natürlich mit dem Bremer-Manager eine gewisse Verbindung teil.

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    Von verpassten Chancen

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    Über "Done Deals" muss man eigentlich nicht groß berichten: man kriegt es ja sowieso mit, fern man dem ZOS - Transferticker folgt. Auch der Thread für die Transferdiskussionen ist oft eine Plattform sich über aktuelle und interessante Transfers auszutauschen. Was aber (natürlich) selten besprochen wird, sind Transfers, die am Ende nicht zu Stande kommen. Und einige aus OGC-Sicht wollen wir uns heute widmen und ein Blick hinter die Kulissen preisgeben.


    Jüngste Beispiele sind auf die Suche nach einem rechten Außenbahnspieler zurückzuführen. Während man sich aus einem möglichen Trio letztendlich für Justin Njinmah und einer Ablöse von 36.000.000 € entschied, konnte man für 40 Millionen Dodi Lukébakio (wir berichteten) oder für 30.000.000 € den Bochumer Mohamed Daramy bekommen. Der Däne wechselte stattdessen heute zum Ligakonkurrenten Olympique Marseille. In allen drei Fällen sprach Molle aber von "kurzen, höflichen und fairen" Verhandlungen, auch wenn er sich am Ende nur bei einem Team bedienen konnte. Dagegen nicht bedienen konnte man sich bei Racing Straßburg, mit denen man die wohl längsten Verhandlungen führte. Konkret war man am Duo Santos und Nanasi interessiert und bot in unterschiedlichen Paketen Mathias Jensen, Jakub Kaminski, Etienne Kinkoue, Vitezslav Jaros und 40.000.000 €. RS-Manager Timbo17 lehnte dennoch ab und konzentrierte sich bis dato auf die Entwicklung der beiden Stars, die Straßburg langfristig prägen sollen.


    Völlig neue Erfahrungen machte man mit Betis-Sevilla Manager juninho#8, den man aufgrund von einem gewissen "Grundinteresse" am Amerikaner Johnny Cardoso kontaktierte. Neben Mathias Jensen und Andreas Pereira bot man den Spaniern noch einen kleineren Millionenbetrag - den die Béticos allerdings höflich ablehnten. Ebenfalls keinen Erfolg, trotz zweier Angebote, hatte man beim Italiener Samuele Ricci, der letztendlich wohl innerhalb der Heimat zu Inter Mailand wechselt. Trotz eines Zweispielerpakets und einer größeren finanziellen Hilfe entschied sich Turin-Manager Gdansk Chris für das Angebot der Nerazzurri. Eine Woche zuvor öffnete man ein kleines Wettbieten um den ehemaligen Nationalspieler Portugals, Ruben Neves, für den man 60 Millionen bot - für mehr aber nicht bereit war. Final wechselte der 27 jährige für umgerechnet 70 Millionen zu Aston Villa. Und auch wenn die Spieler bis dato nicht aus Stade Reims wechselten, sollte auch der Transfer von Sam Beukema und Oumar Diakité zu OGC nicht klappen: Isaa Diop und 35.000.000 Euro war Manager Tobi88 nicht genug und die Verhandlungen schliefen Letzen Endes nach höflichen Verhandlungen ein.

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    Der gefragte Mann

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    Dass Molle den Kader von OGC Nice vor Einstellung gar nicht „zu 100 Prozent" geprüft hatte, wissen wir schon aus früheren Ausgaben. Auch gab er relativ früh bekannt, dass er sehr wohl einige Baustellen im Kader sieht. Auch solche, die er schon kurzfristig angehen möchte (Ausgabe 1). In diesem Zuge Spieler explizit zu nennen, ist wohl selten eine gute Idee, wäre doch eine sofortige Wertminderung die Folge. Einer jener, die zumindest mittelfristig gehen sollten, war der 26 jährige Defensivmann Youssouf Ndayishimiye (Foto). Zwar ist der Name des Burundier nicht gerade gewöhnlich, viel sagen konnte Molle zum 18-fachen Nationalspieler damals aber nicht. Trotzdem war sein erster Plan relativ schnell klar: Youssouf wird wohl mittelfristig den Verein verlassen.


    Knapp drei Monate später ist der 6er, der auch als Innenverteidiger auflaufen kann, wichtiger Teil von OGC Nice und wurde bis dato nur sehr selten als Bestandteil eines Angebotes offeriert. Die Gründe: eine genauere Analyse des Spielers im Zuge der Kaderplanung. Bei Nice war er, mit einem damals noch Prime-Marktwert von 18 Millionen, nach Bulka und Moffi (jeweils 20 Millionen) drittwertvollster Spieler im Kader von Nice. Zwar musste er hier im Juni auf 3 Millionen verzichten und steht nun bei 15 Millionen, arbeitet aber aktuell daran, auf den alten Wert zu kommen. Dank einer guten Pass- und Ballsicherheit (Passquote inkl. mittlerer Bälle liegt bei über 90 %) und seiner ebenso guten Zweikampfstärke (ca. 3 Tacklings pro Spiel) ist Youssouf eine bis dato eher unterschätze Allzweckwaffe im defensiven Mittelfeld und als Innenverteidiger. Und als würde Manager Molle die Daten und Argumente jüngst öffentlich angepriesen haben (so wie jetzt in dieser Ausgabe) flattern auf einmal diverse Angebote rein, die Molle ins wanken bringen. Ein Wechsel scheint nicht unwahrscheinlich, liegt wohl sogar einem englischen Team ein finales Angebot vor, zu welchem Youssouf Ndayishimiye fix den Verein wechseln kann. Die Möglichkeit, dass man diesen Schritt in Nice mittelfristig bereut, stufte Molle als „durchaus wahrscheinlich" ein.

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    Die Simulation als Suchtmittel?

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    Sucht wird als das zwanghafte Verlangen nach bestimmten Substanzen oder Verhaltensweisen definiert. Die Substanzen oder Verhaltensweisen werden konsumiert beziehungsweise beibehalten, obwohl negative Konsequenzen für die betroffene Person und für andere damit verbunden sind.


    Wir sprechen heute mit einem Manager, der hier nicht (mehr) aktiv ist, aber bei einer anderen Simulation noch als Manager fungiert - aber in einer anderen Form, als noch vor ungefähr 2 oder 3 Jahren. Und auch wenn ich ihn schon seit circa 15 Jahren circa kenne, war unser Kontakt bis vor kurzem auf 0 runtergefahren und das, was er mir in den letzten Wochen im Zuge einiger privater Gespräche erzählt hat, ist auch mir gänzlich neu. Auch wenn ich viele Tendenzen durchaus nachvollziehen kann. Mehr Informationen als die gegebenen, werden über den Manager nicht herausgegeben. Tino, so nennen wir ihn jetzt mal, möchte nicht unbedingt damit hausieren gehen, auch wenn bei seiner Stamm-Sim „einige User von seinen Problemen wissen".

    Im Zuge des Artikels geht es um die Internetsucht. Ich behaupte mal 50% der Manager, die diese Zeilen lesen, sind davon betroffen. Mal mehr, mal weniger. Aber es ist auch schon von einer Sucht zu reden, wenn man nicht mal mehr ohne Handy kacken gehen kann. „Die 10 Minuten gehen doch mal ohne, oder?" - eben nicht. Und dass es am Ende nämlich nicht 10, sondern 20 oder gar 30 Minuten sind, liegt nicht am flotten Otto.


    Doch bei Tino ist es anders. Schlimmer. „Es gab Phasen, da habe ich richtige Enttäuschung gespürt, als ich mal 6 oder 12 Stunden keine PN bekommen habe. Schlimmer wurde es noch, wenn ich auf eine Verhandlung, oder ein Angebot explizit auf eine Nachricht gewartet habe". Das sei am Ende so weit gegangen, dass sich das auf sein reales, persönliches Umfeld ausgewirkt hatte: „manchmal war ich direkt nach dem checken auf dem Smartphone richtig stinkig und wenn meine Freundin genau dann gefragt hat, ob ich kurz zuhören kann, dann gabs mal einen unangebrachten Spruch". Erst irgendwann vor circa 2 oder 3 Jahren sei ihm aufgefallen, dass er vielleicht süchtig war.


    „Ich dachte bis dato eigentlich immer: von sowas kann man doch nicht süchtig werden. Nach einer Fussballsimulation?", schließlich, sagt Tino, raucht er ja kein Crack oder ist süchtig nach Pornoclips. Doch die Momente, in denen er sich reflektiert und fragt, ob das noch normal sei, häufen sich. So surft er Abends stundenlang per Handy im Forum, obwohl er gar nichts zu tun habe und teilweise einfach nur im Forum stöbere - statt fokussiert eine Serie zu gucken, ein Buch zu lesen oder auch mal spazieren zu gehen. Wenn dann noch im Bett nach Mitternacht das Handy (wieder) in die Hand genommen wurde, um seine privaten Nachrichten zu prüfen, dann wisse er auch, dass das komplett unnötig sei und klare Suchtmerkmale aufzeigt. Aber mit jedem Transfer steigt der Endorphin-Spiegel, mit jedem Tag, wo nichts passiert - oder schlimmer noch - ein Transfer scheitert fällt, er in ein Tal, was seine Launen exorbitant beeinflusst. Negativ natürlich. „Ich konnte das gar nicht mehr richtig dosieren. Es gab nur volle Pulle und bestimmt 6 Stunden am Tag im Forum surfen". Am Ende ging es soweit, dass er sich selbst als "Geist" einstellte, damit andere User nicht sehen konnten, wie oft und lang er Online war. „Aufgrund der Auktionen" war dann seine Antwort, als er nach dem 'Warum' gefragt wurde. Die ersten Lügen begangen. Schlimmer wurde es dann, als er sogar vor Zweitaccounts nicht zurückschreckte um mehr Action zu haben. Die Angst hier aber aufzufliegen war zu groß, als dass er das lange durchzog: „ich wurde zwar nicht erwischt und habe auch nicht mit meinem eigentlichen Account gedealt, aber ich konnte das nicht genießen".


    Spätestens da aber wurde ihm bewusst: ich muss etwas tun. Genau wie manch einer zu viele Stunden bei TikTok, Snapchat oder Instagram verbringt, war seine Sucht halt eine „blöde Fussballsimulation", so Tino. Er trat zurück und machte eine Pause. Er ordnete sich selbst und schaffte es innerhalb von knapp 2 Jahren seinen Konsum mit dem Internet allgemein auf ein gesünderes Nutzungsverhalten zu reduzieren. „Dies liegt zwar immer noch bei 2 Stunden am Tag, aber damit liege ich im Bekanntenkreis weit unten im Durchschnitt". Auch diese Zahl gilt sicher für unsereins als normal - obwohl 2 Stunden am Tag ebenfalls sehr viel Zeit ist. Wichtig sei ihm aber ein kontrollierter Umgang mit der Simulation, kein nächtliches PN's prüfen und stundenlanges surfen im „leeren Forum".


    Wie sieht es bei euch aus: ist euer Umgang mit eurer liebsten Sim noch im Rahmen, oder gibt es auch Momente, wo ihr euch erwischt "das nimmt hier deutlich Zuviel zeit ein"? Ich hoffe der Artikel regt zum nachdenken an, auch wenn man diese Gedanken am Ende mit sich selbst ausmacht.

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    122.png?lm=1520611569 Denzel Dumfries - 122.png?lm=1520611569 Jan-Paul van Hecke - 40.png?lm=1520612525 Jonathan Tah - 122.png?lm=1520611569 Jorel Hato
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    40.png?lm=1520612525 Nick Woltemade


    40.png?lm=1520612525 Dennis Seimen - 179.png?lm=4711 Santiago Mouriño - 122.png?lm=1520611569 Sepp van den Berg - 38.png?lm=4711 Guéla Doué
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