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    Unai gegen die Langeweile

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    Im Schatten von La Masia (FC Barcelona) oder der königlichen La Cantera von Real Madrid haben die Basken von Athletic Bilbao eine ebenfalls international anerkannte Jugendakademie: das Lezama. Der Name leitet sich davon ab, dass sie sich in der Gemeinde Lezama in der baskischen Provinz Bizkaia ungefähr 15 Kilometer von Bilbao befindet. Da der Athletic Club nur auf selbst oder bei anderen Vereinen innerhalb des Baskenlandes ausgebildete Spieler setzt, nimmt die Jugendarbeit für den Verein folglich einen sehr hohen Stellenwert ein. Und diesen Stellenwert sieht man am enormen Output, den Los Leones regelmäßig auswerfen: Nico Williams, Oihan Sancet, Unai Simón, Inaki Williams, Iker Muniain, Aymeric Laporte, Aritz Aduriz, Andoni Iraola, Álex Remiro, Dani Vivian, Asier del Horno, Rafael Alkorta, Aitor Karanka oder Unai Vencedor. Unai Vencedor? Richtig. Etwas mehr als 2 Jahre ist es her, da galt der heute 23 Jahre junge Mittelfeldspieler als der legitime Nachfolger von Ander Herrera. 21 Jahre junge, "dreiviertel" Stammspieler bei Bilbao und ein beachtlicher Marktwert von 20 Millionen ließen auf den Mittelfeldspieler aufblicken. Doch wie es manchmal in der Karriere so ist: nicht alles trifft immer so ein, wie man es sich wünscht oder es erwartet. Während er unter Trainer Marcelino noch eine gewichtige Rolle einnahm, spielten unter dessen Nachfolger Ernesto Valverde meist die zentralen Mittelfeldspieler Sancet, Vesga, Herrera oder - erneut drei aus der eigenen Lezama - Prados, Unai Gómez und Jauregizar. Vencedor trat die Flucht nach Racing Santander an und, wie man im Fußball Jargon manchmal sagt, rasiert seitdem. Als verlängerter Arm von Trainer José Alberto López auf dem Feld und einer Ausbeute von 33 Punkten aus 14 Spielen im Gepäck ist Unai mit Leihverein Racing Santander auf dem besten Wege in die LaLiga aufzusteigen und sich auf einem gewissen Niveau zu rehabilitieren. Für Nice-Manager Molle ein Grund in das Investment zu gehen, auch wenn der am Freitag 24 Jahre alte Spanier eher günstig daherkommt: 3.500.000 € bezahlt man an den FC Cadiz. Bis zum Ende der Saison wird Vencedor erst einmal eine (wichtige) Rolle in der Reserve einnehmen.

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    Der Poker beginnt

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    96 Teams spielen in den 5 Ligen der SoZone. Wie Verbandschef lolo veröffentlichte verfügen diese knapp 100 Teams über ein Gesamtvermögen von 3,5 Milliarden Euro. Das macht ein Kontostand von 37 Millionen Euro im Schnitt. Wenn man jetzt noch die "Top Six" der reichsten Teams mit einem Mindestkontostand von 700 Millionen abzieht, verfügen die Teams im Schnitt über knapp 30 Millionen Euro. Da seit der Auswertung am 22. Oktober bereits einige Auktionen über 180 Millionen aus der Sim gezogen haben, wird dieser Wert nochmal nach unten korrigiert - auch wenn man natürlich mittlerweile 6 Heimspiele zu verbuchen hat. Ausgehend davon, dass jedes Team pro Heimspiel circa 1 Million "Plus" macht, stehen grob geschätzt 48 Millionen an Einnahmen auf der anderen Seite. Fakt ist: Geld ist ordentlich was wert. Und jetzt wo die vermeintlich heiße Auktionsphase beginnt, die spätestens der Norweger Antonio Nusa einleitet, wird auch auf dem Markt ordentlich gepokert. Ob bereits früh in der Saison unser OGC Nice, Manchester United, der FC Valencia, Villareal oder jüngst Olympique Lyon: viele Teams bringen sich in Lauerstellung für kommende Topspieler. Und während im Auktionspool noch Spieler wie Matvey Safonov, Mile Svilar, Maarten Vandevoordt, Lutsharel Geertruida, Ferdi Kadıoğlu, Jeanuël Belocian, Jack Hinshelwood und Gonçalo Ramos auf einen Abnehmer warten, sammeln die Vereine auf dem freien Markt schonmal die Pfunde zusammen. Und die Bietenden hoffen auf... ja, auf was hoffen sie eigentlich?


    Wäre ein Enzo Le Feé jetzt für 30 Millionen ein absolutes Schnäppchen (würde der Transfer zwischen Lyon und Nice so kommen), oder ist der 24 jährige mittlerweile eher ein "fairer Transfer"? Ist er - wir gucken wieder auf den Kontostand im Schnitt, den circa 90 Teams bei Sozone haben - eventuell sogar tendenziell teuer, weil er aktuell vielen Teams das komplette Budget wegfressen würde? Kein Thema ist dieser Tage so interessant und ambivalent wie die Frage nach dem Wert des Geldes. Oder besser noch: nach dem Wert eines Spielers. Klar ist: je jünger, umso teurer wird der Spieler sein. Oft ganz unabhängig der gebrachten Leistungen. Ein paar Nationalspiele in der Juniorenmannschaft, ein paar mal die Bank der Profis wärmen und das entsprechende Alter: +10 Millionen sind locker drin. Auch Auktionen verleiten eventuell dazu, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. "Auf Nummer sicher gehen" oder der Reiz nach etwas, was einem weggenommen werden kann, ist hier sicher oft gegeben (oftmals habe ich mich selbst dabei erwischt in einer Auktion eine eigens gesetzt Grenze gesprengt zu haben, weil man dann doch den Spieler möchte).


    Vor allem Teams wie Lyon, die (wir schätzen jetzt mal ganz vorsichtig) circa 20 Millionen auf dem Konto haben, könnten mit den Verkäufen von Le Feé, Bakwa, Gourna-Douath und Orban satte 144 Millionen einnehmen und sich wohl auf Platz 1 im "Reichenranking" katapultieren. Doch sind vier durchaus talentierte und fähige Spieler es Wert sich seine Chancen auf eine (unbekannte) Auktion zu vergrößern? Gedanken, die wir uns Gott sei Dank nicht machen müssen, auch wenn wir selbst sehr gut abwägen, wofür die eigenen Millionen ausgegeben werden sollten.

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    Die "Rote Gefahr"

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    Erst jüngst berichteten wir vom Aufrüsten der Wettbewerber, wenn es um die Möglichkeiten geht, Spieler mithilfe der berühmt berüchtigten Auktionen in die eigene Mannschaft holen zu können. Während der FC Barcelona nun mit einem Fingerzeig (und der Tatsache eine dreistellige Millionenablöse stemmen zu können) beim Norweger Antonio Nusa als Gewinner hervortrat, outeten sich beim Wettbieten - an dem auch Nice ohne Erfolg beteiligt war - weitere Teams als absolute Konkurrenten nach den "Free Agents". Allen voran ein bekanntes Traditionsteam, welches vor allem Nice mit den bisherigen Plänen, gefährlich werden könnte.


    Doch das vermeintlich schöne vorab: mit den ehrlichen Gratulationen nach Katalonien an Manager BlauWeiss_4630 kann man sich wohl auch von einem Mitbuhler verabschieden. Auch wenn der spanische Verein sicherlich hier & da die Spielerpotentiale hat, kurzfristig große Summen Geld zu generieren, schätzt Molle das spanische Management nicht so ein: „das wäre zu kurzfristig. Ich denke man freut sich, zu Recht, über Nusa und guckt nun der Kannibalisierung mit Freude zu", so der Manager der OGC. Zum vermeintlichen Pool sogenannter Kannibalen gehören unter anderem der FC Toulouse (die Pitchouns boten 90 Millionen), die AS Rom (89), Real Madrid (77), der FC Bayern München (71) aber alle voran Manchester United und Finanzass Sechzig, der mit einem Gebot von 101.000.000 € nur knapp überboten wurde. Er selber wollte mit diesem Gebot bereits „auf Nummer sicher gehen" und hatte wohl weder mit den ablösestarken Offerten von Nice (wir boten selbst 99 Millionen) als auch Barcelona gerechnet. Auch Molle gab zu, dass er „unabhängig der finanziellen Machbarkeit" natürlich lieber 4 Millionen mehr geboten und damit den Zuschlag bekommen hätte.


    Selbstredend wird es weitere Chancen geben, bestenfalls schon nächste Woche, möchte man in das Zitat vom Verbandschef lolo („nächste Woche wird wieder ordentlich angekurbelt hier!") mehr hineininterpretieren. Doch auch wenn sich mit jeder Auktion das Konto einiger Teams leert, wird die "Rote Gefahr", wie sie Manager Molle nennt, auf der Insel immer größer. Auch das Management United's drohte bereits indirekt: „unser Konto wird in der Zwischenzeit immer mehr wachsen". Mit den Möglichkeiten, die Manchester United mit Profis, Reserve, Jugend und mitsamt Stadion hat, ist man sicher langfristig besser aufgestellt als die OGC Nice. Kampflos gibt Molle aber nicht auf: „ich verspreche, dass wir diese Saison noch einen dicken Fisch an Land ziehen". Ob auf dem freien Markt oder per Auktion, lies er dabei unbeantwortet.

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    Transferticker VIII

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    Die Saison hat ihren Start hinter sich und während viele dachten das Tempo nimmt mir fortlaufender Saison zu, der irrte sich. Ruhig ist es geworden, nicht nur beim OGC Nice. Ein paar Gerüchte gibt es trotzdem. Hier kommen sie im Ticker.


    Vigo. Erneute Änderungen in der Abwehrzentrale der Adler? Zumindest scheint Molle diese zu fokussieren, fragte man doch heute bei Celta Vigo um die Dienste des Argentiniers Facundo Medina (Foto) an. Der 25 jährige wurde passenderweise zum Black Friday öffentlich angeboten wobei die Spanier ein 2:1 Tausch bevorzugen. Ob Nice die Wünsche in Qualität und Quantität erfüllen kann, darf angesichts der fehlenden Breite bezweifelt werden. Dennoch laufen die Gespräche zwischen Guardiola.#4 und Manager Molle.


    Lissabon. Mit der Empfehlung von 319 Toren in 551 Spielen kam der Tscheche Patrik Schick für 65 Millionen zu Beginn der Saison vom FC Villareal. Bis dato ist der Mittelstürmer nicht wirklich in Frankreich angekommen und hat bis dato erst ein Tor in 8 Spielen erzielen können. Kein Wunder also, dass man sich bei der OGC Gedanken um Verstärkung macht und - schlimmer noch - mit einem Abgang des Nationalspielers beschäftigt. Objekt der Begierde: der Portugiese Gonçalo Ramos. Der 23 jährige Stürmer gilt als heißes Eisen auf dem Markt und möchte nun sein Ausbildungsverein Benfica Lissabon verlassen um in einer Top Liga Fuß zu fassen. Zwar wird Nice aktuell nicht als ein internationales Top Team gesehen, aber ist in der Champions League vertreten, was dem Mittelstürmer als Mindestanforderung zu genügen scheint. Wichtiger aber: er bekäme bei dem Team von Franck Haise eine Stammplatzgarantie.


    Birmingham. Wechselt David Raum in den englischen Stadtteil Aston? Ein offizielles Angebot aus England liegt Nice zumindest vor. Zwar habe Molle dies als "nicht interessant" abgetan, die Gespräche scheinen aber weiter zu laufen. Aufgrund der vorhandenen Offensivschwäche (siehe Abschnitt "Lissabon") scheint auch eine Rückkehr von Donyell Malen nicht unwahrscheinlich. Aston Villa und Manager FortunaFlo scheinen für den Niederländer aber ein 3er Paket zu fordern - inklusive Nationalspieler David Raum. In der Vergangenheit wurden sich beide Manager auch über längere Verhandlungszeiträume einig. So auch wieder im Fall Malen & Raum?

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    Einmal editiert, zuletzt von Molle ()

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    Balsam für die Seele

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    Zwei Monate und zwei Wochen, 3 Seiten und insgesamt 48 Nachrichten sollte es dauern, bis Molle am Ende endlich sein ersehntes Ziel erreichen sollte: den erhofften Transfer von Andrey Santos. Heute morgen dann gegen 10 Uhr stand die Zusage von Straßburg Manager Timbo17, der sich sichtlich schwertat mit dem Verkauf des brasilianischen Mittelfeldspielers. Am Ende gab wohl die sportliche Situation dem aktuellen 17. der Ligue 1 keine große Alternative - bereits kurz zuvor hatte man sich (so die Gerüchte) mit dem ehemaligen Nationalspieler Axel Disasi verstärkt und auf einen Teil des gegebenen Talentes im Kader verzichtet. Mit dem 20 jährigen Santos geht ein weiteres großes Talent von Bord - soll aber durch zwei ebenfalls gute Spieler aus dem Kader von OGC ersetzt werden. Zum einen wird der aktuelle brasilianische Nationalspielers, Andreas Pereira, den 1:1 Ersatz für Santos sein und den Hellblauen sicherlich weitere Stabilität verleihen. Molle nahm für die Gründe zum Abgang des 28 jährigen kein Blatt vor dem Mund: „er hat einfach keinen wirtschaftlichen Wert" so Molle, der Timbo nun empfahl lange am Mittelfeldspieler festzuhalten. „Sportlich ist er sicherlich ein sehr guter Spieler. Diesen Wert sollte man mehr nutzen, als auf einen Gewinn am Transfermarkt zu hoffen", so Molle weiter, der dagegen um den zweiten Abgang in beiden Fällen bedauert: Étienne Youté Kinkoué. Der 22 jährige wird ebenfalls zu Straßburg wechseln und damit eine Regel brechen, dass Spieler doch abgegeben werden, die "eigentlich als unverkäuflich" gelten. Am Ende war der Wunsch nach Santos aber derart groß, dass man auch die Wünsche der Straßburger nachkommen wollte und nun glücklich ist „das nächste Puzzleteil" in den Händen zu halten. Besonders Molle bezeichnete den Transfers nach vielen Hin & Her und vor allem einigen Leerlauf als Balsam für die Seele. Letzen Endes bedankte man sich noch beim Ligarivalen: „es hätte natürlich gerne schneller gehen können" lacht Manager Molle, verstand aber die Situation der Verhandlungspartner und wünschte den Les Bleus weiterhin viel Erfolg im Abstiegskampf.

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    Keine Breite für Ramos

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    Ehrlichkeit ist im Profifußball oft ein seltenes Gut. Das gilt ebenso im Managementbereich. Und während man anhand der Redewendung "die Wahrheit nicht kund zu tun, heißt nicht die Unwahrheit zu sagen" stark unterscheiden muss, war Molle beim Kommentar zum Portugiesen Gonçalo Ramos doch sehr ehrlich, auch wenn er damit natürlich ein paar Fragezeichen in Richtung potentieller Mitbuhler streuen wollte. Doch fangen wir von vorne an. Das wichtigste zuerst: Nice sucht offenkundig noch einen neuen Stürmer (wir berichteten in Ausgabe 44). Dahingehend war ein grundsätzliches Interesse an Gonçalo Ramos bereits bestätigt. In Anbetracht einer möglichen Ablöse im Rahmen eines 200-Millionen-Pakets (wie wohl von Benfica gefordert) kam beim Nice-Manager aber Fragen auf, ob der 23 jährige Mittelstürmer diese Ablöse rechtfertigen kann:

    Zitat

    Ich spekuliere auch mitzubieten, aber auch nur weil das Geld da ist und natürlich die reinen Zahlen, Daten und Fakten extrem locken. Zum Beispiel das Alter, der Marktwert und die Tatsache, dass starke Stürmer selten sind. Wenn ich dann aber gucke, was ein Sarr gekostet hat - nämlich 187 Millionen Euro Ablöse - dann bin ich gespannt, wer sich Ramos für welche Ablöse leisten wird. Beim bisherigen Werdegang ist die Wahrscheinlichkeit eines Flop's, gemessen an der Ablöse meiner Meinung nach schon gegeben. Ich weiß nicht, ob Ramos beim neuen Verein glücklich wird.

    Die fast eine Woche alte Aussage bestätige Molle heute erneut, gab aber auch zu längst aus dem Rennen zu sein: „Wir haben ein Paket im dreistelligen Millionenbereich geboten, aber schnell erkannt, dass dies nicht reicht", so der Manager, dem es nicht unbedingt an Geld mangele, eher an der Spielerbreite. Verglichen mit den, gemäß Gerüchten, führenden Bietern ist Nice hier einfach noch nicht breit genug aufgestellt. Ein Clou wie mit 30 Millionen Euro Neuzugang Harry Wilson, der Neuzugang David Raum erst ermöglichte, scheint aktuell nicht möglich. Der FC Barcelona scheint aktuell die Nase vorn zu haben. Für Molle keine große Überraschung, der selbst schon auf ein Ablösepaket wetten würde, sich aber fairerweise bedeckt hält: „Wenn Barcelona heute Abend die 200 Millionen erreichen wird, kann ich mir das Paket durchaus gut ausmalen".

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    Serie gerissen

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    Nach immerhin vier Spielen ohne Niederlage ist die kleine Serie der OGC Nice in der Ligue 1 leider gerissen. Nach insgesamt 10 von 12 möglichen Punkten war man auf einem guten Weg zum ersten Mal in der Saison die Top 10 zu knacken, bis man sich im vermeintlich leichten Spiel gegen HSC Montpellier entgegensah - und verlor. Mit 2:1 siegten der stark abstiegsbedrohte Hérault Sport Club und machte in der Tabelle wichtigen Boden gut. Das Team von Ebbe kletterte zwar nicht in der Tabelle (aktuell sind La Paillade immer noch Siebzehnter) man konnte den Abstand zum Sicherheit bringenden Platz 15 auf drei Punkte minimieren. Saisontore 3 und 4 schoss der Franzose Wesley Saïd, der entsprechend Spieler des Tages wurde. Einen rabenschwarzen Tag dagegen erwischte bei Nice der polnische Schlussmann Wojciech Szczesny, der mit einer 4.4 schlechtester Mann des Abends war. „Erneut lässt Szczesny die Souveränität alter Tage vermissen" titelte so etwa am Tag darauf die L'Equipe. Und auch Trainer Franck Haise stellte fest: „aktuell fehlt ihm etwas die Fortune. Wir machen uns da aber nicht viele Sorgen, auch weil wir den Luxus einer guten Nummer zwei haben", so die trockene Reaktion auf die unglückliche Leistung des ehemaligen Nationalspielers. In 12 Spielen kommt der 34 jährige auf eine DN von 3.51 und bekommt pro Spiel im Schnitt 1.25 Gegentore. Aktuell bedeutet das Platz 10 in der Liga. In der tatsächlichen Tabelle steht der letztjährige 4. auf exakt der gleichen Platzierung. Einfacher wird es leider nicht. Die kommenden Paarungen heißen Lyon, Schalke und Tabellenführer Stade Rennais.

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    „Die Geduld ist mein größter Herausforderer"

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    Über 3 Monate und ganze 40 Ausgaben ist es her: das letzte Interview mit Nice-Chef Molle. Im zweiten Interview spricht der 38 jährige über die Vor- und Nachteile von der SoZone, über seine Erwartungshaltung und über Motivationslöcher, die auch vor so „aktiven" Manager wie ihm keinen Halt machen.


    NICE!: Molle, deine letzten Engagements bei SoZone dauerten zehn (Lyon), acht (Monaco) und immerhin siebzehn Monate (Werder). Wieso solltest du bei OGC Nice ausgerechnet mal "etwas länger" aktiv bleiben?

    Molle: das geht ja gut los (lacht). Das kann ich natürlich gar nicht sagen, weil ich nicht in die Zukunft gucken kann. Generell kann ich sagen, dass man vielleicht dazu lernt, die Kräfte besser einteilt. Ich bin ehrlicherweise aber auch überrascht, dass ich doch so lang bei Werder war - mir kam vor allem das Engagement bei Lyon wesentlich länger vor. Auch wenn ich heute, rückblickend, weiß, was der Grund für beide Rücktritte in Frankreich waren.


    N!: die da wären?

    M: vielleicht anders als bei Werder Bremen war der Erfolgsdruck mit beiden Ligue 1 Vertretern einfach größer. Wie schon mehrmals erwähnt hatte ich sportlich nie große Erfolge. Ich werde zwar auch nicht müde zu betonen, dass mir andere Ziele und Werte wichtiger sind, aber vielleicht belügt man sich da auch manchmal, ohne es zu wissen, selbst. Ein Pokal in der Vitrine tut natürlich niemanden weh. Ausschlaggebend waren aber auch einige unglückliche Transfers.


    N!: hast du ein Beispiel, welches dir bis heute im Gedächtnis bleibt?

    M: na klar. Manche Deals vergisst man sicher nie. Egal ob es die guten, oder die schlechten sind. Mir bleibt zum Beispiel immer noch ein Geheimnis wie ein Eliaquim Mangala so extrem floppen konnte. Der Typ war bei Porto eine absolute Bank und auch in seiner ersten Saison bei Manchester City ein Monstrum. Und dann lernte er fliegen - abwärts. Saison für Saison. An dem Deal habe ich knabbern müssen. Zumal ich mit Wilfried Bony gleich ein weiteren Spieler mit ähnlichen Werdegang geholt habe. Das war schon absurd. Ich feier beide trotzdem heute noch sehr und gucke mir heute noch gerne dieses Video an.


    N!: Hand auf's Herz: gibt es derzeit schon Deals, die du etwas bereust?

    M: ja, gibt es tatsächlich. Ich war ehrlich gesagt nie großer Fan von Matheus Cunha. Weder bei Leipzig, Hertha oder Madrid. Ich muss aber ehrlich sagen: in einer derart formlosen Gurkentruppe wie es die Wolves aktuell sind, sticht er als überragender Akteur klar heraus. Das hatte ich, trotz der soliden Vorsaison, so nie erwartet. Aber könnte ich in die Glaskugel sehen, würde ich sicher was anderes machen, als Abends meine Stunden in eine Onlinesim zu stecken (lacht).


    N!: du hast zu Beginn gesagt, dass man „vielleicht dazu lernt". Was meinst du damit genau?

    M: das ist schwer direkt zu beantworten, weil das ja für das ganze Leben gilt und oft auf Situation zutrifft, wo man sich selber denkt "das hätte ich als 20 jähriger anders gelöst". Speziell auf Nice und die SoZone vielleicht, dass Erfolg nicht von heute auf morgen kommt, oder es nicht immer 20 News und 10 Deals im Monat sein müssen. Oder das es dazu gehört, dass ein Spieler - wie Mangala - mal ganz kräftig floppen kann. Ich habe aber hier noch immer in Sachen Resilienz und Geduld klare Defizite. Das sind meine größten Herausforderungen. Aber auch die Tatsache, dass ich mich "nur" um Nice kümmere und nicht noch mindestens ein weiteres Team betreue zeigt auch, dass ich zumindest ein wenig dazu gelernt habe.


    N!: bei der Partner-Sim von SoZone, dem BoM, feierst du nächstes Jahr dein 20 jähriges Jubiläum. Trotzdem scheint SoZone der "romantisch-altertümlichen" Sim den Rang abgelaufen zu haben. Wo sind die Vor- und Nachteile von SoZone?

    M: das ist schon schwer zu beantworten und etwas unfair. SoZone hat einfach enorm viele Quality Of Life Funktionen, die alles enorm einfach machen. Das ist schon ganz geil. Die Positionsanforderungen oder das Frischesystem sind Fluch und Segen zugleich, für mich aber ein wichtiger Punkt und eine große Herausforderung als Manager. BoM ist halt einfach Tradition pur, hat ein tolles Team - allen voran natürlich mit King of Swing eine absolut sympathische Gallionsfigur - und eine geile Community, die mich wie angesprochen mehr als mein halbes Leben begleiten. Aber ja, es stimmt: aktuell ist SoZone aus verschiedenen Gründen meine Hauptsim, wofür BoM aber nur bedingt etwas kann.


    N!: Sportlich läuft es aktuell semi-gut. Damit scheinst du ja wie angemerkt weniger Probleme zu haben. Aber auch die Quantität der Transfers hat zuletzt stark nachgelassen. Wie gehst du mit solch verhaltenen Marktphasen um?

    M: manchmal nervt es schon ein wenig. Ich bin keiner, der dann groß Aktivität verlangt oder Kritik äußert, das kann auch manchmal nicht wirklich zu erklären sein. Bei mir passt es aktuell ganz gut, da der Job ein Jahresfinale hat und Weihnachten mit zwei Kindern eine gewisse Vorbereitung benötigt. Aber natürlich hätte ich auch die Messlatte an Transfers weiter hochgehalten. Es gab hier und da ein paar gute Gespräche, aber halt keine Einigung. Ist so. Dafür haben wir heute endlich mal wieder einen Transfer getätigt.


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    SoZone-Presselandschaft I

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    Ich mag das schreiben. Ich weiß, und da muss mich auch keiner vom Gegenteil überzeugen, dass das auf diesem Niveau maximal für das Dorfblatt reichen würde. Aber die hiesigen Leser sind nicht gerade anspruchsvoll (Zwingersmiley). Von jeher hat mich der Journalismus interessiert bis begeistert. Es gibt zahlreiche Zitate von Joseph Pulitzer, die heute noch auf den Kern bringen, was richtiger Journalismus bewirken und populistischer Journalismus auslösen kann. Schon damals stellte der in Ungarn geborene Zeitungsverleger treffend fest:

    Zitat

    Das größte Problem des Journalismus liegt darin, einem Auflageninstinkt ohne Rücksicht auf Wahrheit und Gewissen zu widerstehen.

    Was die BILD immer wieder wie kein anderes Käseblatt in Deutschland zelebriert, wissen wohl die meisten von uns. Und spätestens wenn man (abgesehen vom Sport-Teil) dann mal in Richtung Politik abdriftet, sollte man ganz schnell für sich erkennen: lieber die Meinung über ein anderes Medium bilden. Zum Beispiel den zahlreichen und tollen News diverser ZOS-Mannschaften. Heute wollen wir mal einen Blick in die Presselandschaft der Kollegen werfen.


    TomHeld - der Vielschreiber


    Es müssten über 70 News gewesen sein, die der Manager von der TSG Hoffenheim und Real Sociedad San Sebastian im Laufe des Novembers verfasst hat. Bereits bei siebzehn News steht er allein bis heute mit seinen News realsociedad.eus/News zum Stande vom 10. Dezember. Absolut verrückte zahlen, die der Fan der Löwen aus München monatlich zu Papier bringt. Doch das "Viel" nicht immer "Gut" sein muss, beweist er auch - zumindest in den Augen der zwölf Manager, die im November für die News des Monats abgestimmt haben. Nur eine von 24 Stimmen ging an ein Newsblatt. Natürlich: Quantität ungleich Qualität, aber ein paar mehr Stimmen hätte selbst "Wettbewerber" Molle erwartet und war folglich der einzige, der für Tom abstimmte. Molle selbst sieht aber auch das Problem: die News lesen sich leider oft generisch. Schlimmer noch beschreiben sie oft ganze Spielabläufe. „Wenn ich 48 Spielabläufe durchlese, bin ich schnell müde", so Molle selbst, der - wenn er sich etwas wünschen dürfte - eine wesentlich breite Themenvielfalt wünschen würde.


    Sechzig - Der letzte Preisträger


    Das weniger auch mal mehr sein kann, beweisen die News von Sechzig und seinen Red Devils. Keine News nach Länge des alten Testaments, eine vorhandene Themenvielfalt und eine angenehme Schreibweise machten das englische Newsblatt nicht gänzlich unverdient zur "besten" des Monats November. Das drohende Problem für viele Fans des Red Devils Magazine: die Motivation des Autors. Während der Oberbayer noch im Rausch des Amtsantritts motiviert in die digitale Schreibmaschine hämmert, ahnt Molle bereits, dass die Dichte so nicht mehr lange aufrecht erhalten werden kann. Der Nice-Autor mag damit aber auch gern daneben liegen: „ich freue mich wirklich über eine blühende Presselandschaft und ordentlich Wettbewerb auf dem Newsmarkt".


    Powl - Molle's Lieblingsnews?


    Bereits einige Jahre ist es her, da diskutieren die damaligen "Großmächte" der BoM-Newslandschaft King of Swing und Molle um den vermeintlich interessanteren Newsinhalt der eigenen Nachrichten. Während der BoM-Papst King of Swing (bis heute über 1.200 verfasste News mit dem FSV Mainz) klar die Meinung vertrat: es wird fast ausschließlich über das eigene Team berichtet, war Molle bereits damals mit seinen FC Bayern News (beendet mit Ausgabe 487) der Meinung, dass es wesentlich mehr Spaß macht und mehr Interesse bindet, wenn man eben viel über andere Teams informiert - halt mal aus einem anderen Blickwinkel. Er selber gebe gern zu, dass er über sich („wenn es im Rahmen bleibt") gerne mal eine News liest und auch über Feedback glücklich ist. Ähnlichen Gedanken scheint der Liverpooler Manager Powl zu verfolgen, der jüngst unterhaltsam und kurzweilig über die Ligakonkurrenten Newcastle und Wolverhampton berichtete, aber auch einen möglichen Fall der Wettbewerbsverzerrung in der Champions League beleuchtete. Das diese Recherche meist nur sehr oberflächlich erfolgen, sei dem französischen Kollegen verziehen. Molle selbst wähle Liverpool schon mehrfach zur besten News des Monats.


    Guardiola.#4 - ein bisschen hui


    Auch wenn die Überschriften Molle selbst ab und an eine minimale Gänsehaut bereiten: es gilt nach wie vor die Pressefreiheit. Höhepunkt für Molle war aber (neben dem sportlichen Rückblick u.a. mit Cagliari) der Management-Rückblick mit Celta Vigo, der „viel Spaß beim lesen" bereitet hat. Er selber als "Vollblutmanager" mit Hang zur Mikrowirtschaft innerhalb des eigenen Vereins liest solche Berichte sehr gerne und war auch schon für den eigenen Finanzübersicht (Finanzen, I - Ausgabe 36) Feuer und Flamme. Aber auch die ansonsten sachliche und schlichte Berichterstattung des Urgesteins gefällt Molle sehr: „ich würde mich sehr freuen, wenn er das fortführen kann".

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    Matvey Safonov verpflichtet

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    Am 23. August stellte die OGC Nice Molle offiziell als neuen Manager vor. Keine Woche später, am 27. August, verkündete der polnische Torhüter und die bis dato nominelle Nummer 1, Wojciech Szczesny, seinen Rücktritt vom aktiven Fussball. Für Nice und speziell Molle damals eine eher überraschende Wendung und Grund sofort aktiv zu werden - schließlich beendete ein paar Woche zuvor die Nummer 2, der Engländer Joe Hart, auch seine Karriere und Nachwuchskeeper Teddy Boulhendi wurde der Schritt zum Stammkeeper der Ligue 1 noch nicht zugetraut. Wenig überraschend. Das es zum Saisonstart damals keine zwei Monate mehr dauerte, musste Molle aktiv werden: und tat dies auch in fast schon übermotivierter Art und Weise.


    Ganze sechs Torhüter verpflichtete der französische Verein seitdem in unterschiedlicher Qualität. Während Radoslaw Majecki für sehr viel Geld (61.000.000 €) von Stade Reims kam, folgten Remy Descamps und Juan Soriano - die bereits wieder wechselten oder kurz davor stehen und lediglich für ein Ablösegewinn stehen. Der Tscheche Vitezslav Jaros kam ebenfalls und hält aktuell die Reserve auf Aufstiegskurs. Die weitaus größere Überraschung war aber der Rücktritt vom Rücktritt des ehemaligen Nummer 1: Wojciech Szczesny. Doch auch dieser muss sich nun (wie Majecki, der die Flucht leihweise nach Heidenheim antrat) mit einem neuen Konkurrenten messen: Matvey Safonov. Der russische Keeper kommt für 72.000.000 € zur OGC Nice und wird das Rennen um die Nummer 1 mit dem Polen ausmachen müssen. Zuletzt geriet der 34 jährige eher aufgrund durchschnittlicher Leistungen in die Kritik. Die erste Chance für den neun Jahre jüngeren Herausforderer?

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    Transferticker IX

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    Wir nähern uns der Saisonpause und Weihnachten steht ebenfalls vor der Tür. Für das Management der OGC Nice kein Grund sich auf dem Markt dem Winterschlaf hinzugeben. Anbei die aktuellsten Gerüchte.


    Gladbach. Es mehren sich die Gerüchte, dass der deutsche Nationalspieler Jonathan Tah zur Borussia aus Mönchengladbach wechselt. Zwar sei man auf Seiten der Franzosen nicht (mehr) sonderlich am Wechsel des Abwehrspielers interessiert, könnte aber aus einem bestimmten Grund dem Werben des deutschen Tabellenführers nachgeben, die sich aktuell seit "ungefähr drei Tagen" in Verhandlungen befinden. Gerüchte, dass Ersatzmann Nico Schlotterbeck sein könnte, schob dessen Berater sofort in das Reich der Träume: „Nico bleibt auf jeden Fall in Gladbach", so Berater Robert Schneider. Aktuell liege der Ball zwar auf Seiten von _Studinho_, jedoch zeige sich Molle heuer auch als schwerer Verhandlungspartner was Jonathan Tah betrifft.


    Wolfsburg. Keine Einigung erzielte Nice dagegen mit dem VfL Wolfsburg und dessen neuen Manager Wiz. So galt das Interesse dem amerikanischen Nachwuchsspieler Luca Koleosho (Foto), den die Wölfe aber aktuell nicht für gebotene Ablöse abgeben wollen. So war Nice unter anderem bereit Jakub Kaminski und eine höhere Ablöse zu überweisen - Wiz lehnte aber freundlich bestimmend ab. Doch ist dies vielleicht nur der Anfang einer Verhandlung, die am Ende doch zum Transfer des 20 jährigen U21 Nationalspielers von Italien führt. Für Molle scheint diese Personalie aktuell die dringendste zu sein, so die Meinung aus dem inneren Kreis des Managements.


    Liverpool. Sehr überrascht war Molle nicht, als bereits kurz nach Verpflichtung des Brasilianers Andrey Santos direkt einige Anfragen bei ihm eingingen. Zwar vertritt der Manager von Nice die Meinung, dass dieser von allen Spielern am ehesten „als unverkäuflich" gilt, aber natürlich, stellte er sofort fest, gilt dies für absolut keinen Spieler in der Mannschaft der OGC. Was nicht heißt, dass es für Lorient, Lyon oder Liverpool einfach werden würde: bisher lehnte Nice jedes Angebot ab oder stellte zumindest derart hohe Forderungen, das dies von keinem interessierten Team umgesetzt werden wollte.


    London. Kommt ein neuer Leader für das Mittelfeld? Heute Abend soll seitens Molle die Entscheidung fallen, ob man doch nochmal in der zentrale nachbessern möchte. „Das Spielerprofil hat uns begeistert und er wäre eine super Ergänzung zu Mathias Jensen und Andrey Santos und der perfekte Ersatz für Mattéo Guendouzi". Der Franzose hatte Nice vor einigen Wochen verlassen und wurde seitdem nicht adäquat ersetzt. Doch der Poker um den bis dato unbekannten Spieler scheint aktuell hochzukochen. Molle, der bereits einmal geboten hatte, beobachtet aktuell die Lage und wird gegebenenfalls heute Abend nochmal ein finales Angebot abgeben.

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    Soriano und Kaminski vor Wechsel

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    Die Tatsache, dass die OGC Nice immer noch auf drei Hochzeiten tanzt macht sich bereits in der Frische des Teams bemerkbar, trotzdem soll der aktuell 22 Spieler kleine Kader nochmal um zwei weitere Spieler verkleinert werden. Namentlich sind die Spieler, die kurz vor dem Wechsel stehen Juan Soriano (Foto) und der polnische Nationalspieler Jakub Kaminski. Soriano war erst vor einigen Wochen nach Frankreich gekommen und sollte mit Remy Descamps um die Rolle der Nummer 2 konkurrieren, sobald Wojciech Szczesny erneut stärkere Gedanken an ein Karriereende hegt. Natürlich spekulierte Manager Molle mittelfristig auf eine Leistungs- und eine entsprechende Wertsteigerung der beiden Torhüter, die für relativ wenig Geld gekommen waren. Soriano, der eine Ausbildung beim FC Sevilla genoss und mehrfacher Junioren-Nationalspieler Spaniens war, kommt auf knapp 200 Pflichtspiele wovon der 65-mal ohne Gegentor blieb - kein schlechter Wert für einen Torhüter, der nie den Luxus hatte für ein Top Club aufzulaufen.


    Etwas schwerer tut sich Molle beim polnischen Nationalspieler Jakub Kaminski. Nicht nur ist der Mittelfeldspieler noch relativ jung (22 Jahre) und mit viel Talent gesegnet (u.a. war er 2022 bester Spieler in der polnischen Liga), er ist auch kurz davor polyvalent auf beiden Flügeln spielen zu können. Weil man hier aber, zumindest auf seiner Stammseite links, gut besetzt ist, spekuliert Molle auf einen Verkauf des 22 jährigen Nationalspielers. Zuletzt zeigte sich der spanische Erstligist Deportivo Alavés interessiert, der wohl die Mindestanforderung von 26 Millionen erfüllen möchte. Eine Einigung beider Teams steht jedoch aus, auch wenn es mit einem Bundesligisten und einem traditionsreichen englischen Team weitere lose Interessenten zu geben scheint.

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    Die Liga im Kurzcheck I

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    14 Spiele sind in der Saison 2024|2 absolviert und wir nähern uns langsam der Winterpause. Eine gute Möglichkeit ein kurzes Fazit für alle Teams zu ziehen und einen Nebenblick zu riskieren, inwiefern die damalige Einschätzung (Tippspiel) bis dato übereinstimmt. Teil 1 von 3.


    1. Stade Rennais (Vorjahr: 2., getippt: 2.)

    Eine der bisher positivsten Überraschungen der Ligue 1 ist ohne Zweifel Stade Rennais. Und das aus dem einfachen und simplen Grund, dass Paris eben nicht mit allen Teams den Boden aufwischt. Das Team um pape wehrt sich tapfer gegen die Großmacht aus der Hauptstadt, hatte aber auch zum 8. Spieltag schon einmal satte 7 Punkte Vorsprung auf das Team vom "Mengesmann". Das kommende Duell zum 15. Spieltag bietet daher ganz besondere Brisanz: gewinnt Rennais ist man zumindest dem Titel als "Winterpausenmeister" ein gutes Stück näher. Sollte PSG die Punkte im eigenen Stadion behalten, wird es wohl heißen: der Mopp wischt nach wie vor ganz gut.


    2. Paris St. Germain (Vorjahr: 1., getippt: 1.)

    Goliath blutet das Schienbein! Und gemäß dem berühmten Zitat "If it bleeds, we can kill it" scheint Stade Rennais seine Chance zu wittern. Muss nun aber wie beschrieben gegen ein enorm formstarkes PSG antreten, welches seit 5 Spielen ohne Punktverlust ist. Dazu haben sie mit Xavi Simons den aktuell Notenstärksten Spieler der ganzen Liga (Note 2,22) in den eigenen Reihen. Immerhin gefolgt von Marcus Thuram (2,28) der bekanntlich im Trikot von Rennais aufläuft. Zum Vergleich: der durchaus talentierte Erling Haaland kommt "nur" auf eine DN von 2.50. Mit einem Sieg und einem entsprechend hohen Torerfolg könnte das Team um Menges an Spieltag 15 wieder auf Kurs Titelverteidigung sein. Nicht weniger muss es wohl auch werden für den Topfavoriten.


    3. OSC Lille (Vorjahr: 7., getippt: 5.)

    Wie dem Manager als Vorbild macht auch die Mannschaft von Lille unter Super-Ingo einen unaufgeregten aber aufmerksamen Job: Rang 3, lediglich 2 Niederlagen, nur 8 Gegentore in 14 Spielen (zweitbeste Abwehr der Liga): die Doggen laufen locker ihr Pensum ab und haben bereits zum Vorjahr vier Plätze gutgemacht. Aber das Team sollte gewarnt sein, schließlich heißen die beiden kommenden Gegner Olympique Lyon und Stade Rennais. Wer das Glas halbvoll sieht, könnte aber auch argumentieren: danach ist Lille möglicherweise Tabellenführer. Aktuell trennt diese Tatsache das Team um den Notentechnisch besten Torhüter der Liga (Mike Maignan mit einer DN von 2.58) lediglich vier Punkte.


    4. Olympique Lyon (Vorjahr: 6., getippt: 4.)

    Im Schatten der großen Favoriten läuft es auch für Olympique Lyon bisweilen sehr gut. Zwar hat man wohl nicht den OSC Lille auf dem Schirm gehabt, lässt aktuell aber die (eigentlichen) Favoriten AS Monaco* und den FC Toulouse hinter sich, ebenfalls natürlich Girondins Bordeaux oder unseren OGC Nice die alle noch letzte Saison vor Lyon lagen (*Ausnahme). Wenig überraschend kommt es allerdings (für Manager Molle) nicht: mit mittlerweile über 700 Millionen Euro hat OL das drittteuerste Team, was einiges, wenn auch nicht alles, auf die mögliche Performance ableiten lässt. Lyon-Manager Mino, der sich dem Tippspiel der eigenen Liga übrigens entzogen hat, wäre mit dem aktuellen Ergebnis wohl trotzdem zufrieden. Auch wenn die Tatsache, dass man bereits 12 Punkte Rückstand auf Platz 1 hat kein Grund für erhöhte Heiterkeit auslösen sollte.


    5. FC Metz (Vorjahr: 15, getippt: 17)

    Da ist er: der erste große Favorit auf den Trainer der Saison. Ja, jetzt schon nach gerade einmal 14 Spieltagen. Wie Josef es aktuell schafft mit dem FC Metz eine solche (auch konstante) Leistung zu bringen, entzieht sich wohl allen Experten ihrer Kenntnis. Mit einem 'Etat' von 126 Millionen (im Vergleich sei nochmal auf die 700 Millionen von Lyon hingewiesen) auf Platz 5 in der Ligue 1 - großen Respekt vor den Granatroten, die vor allem einen sehr ausgeglichenen Kader zu haben scheinen und von einer gewissen "Überperformance" vom Dänen Yussuf Poulsen (8 Ligatore bereits, Top 3) profitieren. Fernab jedem Konkurrenzdenken sei dem kleinen Team jeder weitere Erfolg gegönnt: bereits nach 14 Spielen hat man so schon 81 % der Punkte der gesamten letzten Saison gesammelt. Chapeau!


    6. FC Lorient (Vorjahr: 9., getippt: 7.)

    Wie man sehen kann, steht das Team um Powl bei Manager Molle hoch im Kurs. Und bringt das Potential diese Saison auch auf den Rasen. Angeführt vom Topspieler Enzo Millot (der überraschenderweise der einzige Spieler innerhalb der 'Top 50 DN' von Lorient ist) scheint es dem jungen Team mehr und mehr möglich ihr ungeheures Potential abzurufen. Kein Wunder ist das Team mit einem Durchschnittsalter von 23.52 doch eines der jüngsten Teams der Ligue 1 und war letzte Saison möglicherweise seiner Zeit einfach voraus. Und im Vergleich zu einigen besserstehenden Wettbewerbern hat Lorient mittelfristig noch etwas mehr Luft nach oben. Möglich also, dass die Seehechte noch ein paar Plätze gutmachen und langfristig gar eine neue starke Kraft in Frankreich werden.

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    Einmal editiert, zuletzt von Molle ()

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    Die Liga im Kurzcheck II

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    7. FC Toulouse (Vorjahr: 3., getippt: 3.)

    Während der bekennende 80er-Fan lolo mit seinem Hauptverein Arsenal aktuell die ganze Sim rasiert, schien Fortuna ihn in Frankreich eher im Stich zu lassen, schließlich war man nach dem 12. Spieltag nur Zwölfter in der Ligue 1 und rannte den eigenen Ansprüchen genauso hinterher wie Morrissey seinen einstigen Idealen. Doch mit den folgenden Spieltagen machten die Pitchouns enormen Boden gut und stehen aktuell auf einem eher versöhnlichen siebten Platz. Es darf davon ausgegangen werden, dass Toulouse in den folgenden Phasen der Hinrunde auch noch den FC Metz und wahrscheinlich Lorient schlucken wird. Und sich in der Rückrunde darauf konzentriert wird, in Frankreich wieder die Bronzemedaille zu holen.


    8. Stade Brest 29 (Vorjahr: 12., getippt: 14.)

    Wenn auch nicht ganz so souverän und überzeugend wie der FC Metz, aber nicht weniger beachtlich spielt aktuell Stade Brest mit Manager-Veteran chrahl, der jetzt schon mehr als die Hälfte der Punkte aus der Vorsaison holen konnte, wo Brest immerhin 12. wurde und nichts mit dem Abstieg zu tun hatten. Dies dürfte auch für diese Saison gelten: mittlerweile 6 Punkte sind es auf den Relegationsplatz und eine derart souveräne Spielführung (24 zu 17 Tordifferenz), dass hier eigentlich nichts mehr anbrennen sollte.


    9. RC Lens (Vorjahr: 13., getippt: 10.)

    Eine Saison zum vergessen hatte der RC Lens 2024|1 hinter sich: Platz 14, das gab auch Manager -Neo zu, war nicht der Anspruch der rot-goldenen Franzosen und so sollte diese Saison vieles besser werden. Und siehe da: zumindest etwas besser scheint es für Lens zu laufen, immerhin steht man aktuell auf dem letzten einstelligen Tabellenplatz und mit einem Unterschenkel im Minimalziel: der Conference League. Der RC Lens ist aber ein Musterbeispiel wie brutal dicht vor allem das Mittelfeld der Ligue 1 ist. Mit 19 Punkten hat man exakt so viele wie die Verfolger Bordeaux, Nantes und Reims. Am Ende können leider nicht alle gewinnen, auch wenn ich dem Racing Club von den genannten Vereinen am ehesten das verteidigen des 9. Platzes zutraue.


    10. FC Girondins Bordeaux (Vorjahr: 5., getippt: 9.)

    Bereits in der Vorbereitung zur Saison lobte Molle seinen (bis dato eher unbekannten) Kollegen Bugiii - zumindest als Manager. Dass der Manager der "marine et blanc" aber auch auf dem Spielfeld sein Fach versteht bewies er letzte Saison, als er eher überraschend 5. wurde. Die Früchte hängen in Bordeaux also sehr hoch - und scheinen diesen aktuell eher auf den Kopf als in den Korb zu fallen. Platz zehn ist es aktuell nur und so wird auch Girondins Opfer der angesprochenen leistungsdichte im Mittelfeld der Ligue 1, denn außer Metz und Brest ist wohl keines der Teams auf den vorderen Plätze völlig überraschend innerhalb der Top 10. Was das offizielle Ziel von Bugiii ist, ist natürlich nicht bekannt, aber es wird wohl nicht heißen "5 Plätze schlechter als letzte Saison".


    11. FC Nantes (Vorjahr: 8, getippt: 11)

    Genau auf (Tipp-)Kurs sind aktuell die Kanarienvögel, besser bekannt als der FC Nantes. Das Team um den eher stillen Dan92 spielen eine unscheinbare Saison, sind aber mit 19 Punkten auf Schlagdistanz zum internationalen Geschäft und auch der Vorjahresplatzierung. Das Problem um Weltstar Ángel Di María ist aber augenscheinlich die Defensive: bereits 21 Gegentore verhindern höhere Platzierungen - im Laufe der Tabelle ist man das erste Team mit einer negativen Tordifferenz und stellt darüber hinaus die fünft schlechteste Abwehr der Liga.


    12. Stade Reims (Vorjahr: 14., getippt: 12.)

    Wäre diese Ausgabe nach dem zehnten Spieltag erscheinen, dann würden wir hier ein Loblied auf das Team von Tobi88 singen, spielte Reims bis dato eine überraschend starke Saison und konnte auch gleich unseren OGC Nice den Saisonauftakt durch die erste Niederlage versauen (eine Tatsache, die Reims leider nicht alleine von sich behaupten kann). Und auch wenn Reims in der Folge viele Spiele und Plätze verlor, ist das Team mit einem 12. Platz noch gut bedient. Was jedoch alarmierend auffällt, ist die absolut verbesserungswürdige Offensivabteilung der Rémois: nur 12 Tore aus 15 Spielen. Hier sollte man spätestens zur Rückrunde um jeden Preis nachbessern, sonst wird der aktuelle Tiefflug (5 Spiele ohne Sieg) das Team noch in einen gefährlichen Strudel führen.

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    Kurzes Gastspiel von Renato Veiga?

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    Für 41.000.000 € wechselte der 21 jährige Portugiese Renato Veiga (Foto) jüngst vom FC Basel zur OGC Nice. In tendenziell inflationären Zeiten kann man bei dieser Summe nicht gerade von einem Schnäppchen sprechen - dennoch ist man bei der OGC froh über die jüngste Verstärkung. „Wir haben ehrlich gesagt mit mehr Wettbewerb gerechnet und sehen uns auch bei der aktuellen Aktion bestätigt, dass 41 Million gut investiertes Geld ist", so Molle über den flexiblen Defensivmann. Doch mehrten sich bereits wenige Stunden nach Präsentation des Spielers die Gerüchte, dass das Gastspiel vom ehemaligen Augsburger nur von kurzer Dauer sein könnte: Nice wolle den polyvalenten Portugiesen gegen einen Mehrerlös verkaufen. Kurz kam auch Kritik auf, dass dieses "allgemeine Bieten auf Spieler um einen besseren Preis rauszuholen" keine faire Methode sei - diese Kritik wies Molle aber von sich: „Wir haben relativ früh festgestellt dass wir ihn haben wollen. Nicht um jeden Preis, aber am Ende war unser Gebot das höchste. Natürlich hören wir uns jetzt Angebote an und spekulieren bestenfalls auf einen kleinen Gewinn. Wir wären aber auch nicht unglücklich, wenn er bleibt, sollten unsere Konditionen nicht erfüllt werden", so der Manager, der offen zugab bei einem geeigneten Rechtsaußen schnell zusagefähig zu sein. Gute Gespräche mit Wolverhampton wurden beispielsweise heute ohne Ergebnis beendet.


    Veiga, der aktueller Nationalspieler ist und als Innen-, Linksverteidiger, zentraler sowie defensiver Mittelfeldspieler auflaufen kan, kommt aus der Sporting Lissabon Jugend und war bereits mehrfacher Juniorennationalspieler. Trotz seiner beachtlichen Statur von 1,90 Metern verfügt der 21 jährige mit Kap Verdischen Wurzeln über eine hohe Geschwindigkeit und exzellenten Antritt. Bereits beim FC Basel dominierte der damals 20 jährige etliche Statistiken, was folgendes "Pizzamodell" Eindrucksvoll beweist. Aktuell mehren sich die Gerüchte, dass der Nationalspieler zum FC Valencia, Bayer 04 Leverkusen oder FC Toulouse wechseln wird.


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    Management-Rückblick I

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    Im kleinen Management Rückblick widmen wir uns der finanziellen Situation und auch der Kaderentwicklung nach dem 1. Quartal, welches Manager Molle bereits im Amt ist. Fangen wir zu Beginn mit der Teamsituation und Entwicklung an.


    Mit einem aktuellen Kaderwert von 372.500.000 € beträgt das Plus zum Saisonstart bzw. Amtsübernahme 44.000.000 €. Jedoch hat dies auch mit der Vergrößerung des Kaders zu tun, was sich leicht festmachen lässt am durchschnittlichen Marktwert von 17.738.095 und einem plus von nur 448.000 € pro Spieler. Bezogen auf die Entwicklung gibt es Punkte für die kurzfristige Entwicklung vom Spanier Álvaro Carreras (plus 10 Millionen) und Andrey Santos (plus 7 Millionen), dafür verpasste man aber bei Isak Hien (+10 Millionen) und Matteo Guendouzi (+7 Millionen) wichtige Entwicklungsschritte. In Sachen Durchschnittsalter konnte man dieses etwas senken und ist nun bei 24.81 statt anfänglichen 27.30 Jahren - eine Verjüngung von 2,49 Jahren.


    Zu den Finanzen: bisher gab Nice insgesamt 29.099.341 € an Gehältern aus, einschließlich aller Prämien (der Vorteil, wenn einem die Erfolglosigkeit am Arsch klebt). Dies wird fast gänzlich durch die Stadioneinnahmen ausgeglichen (26.834.924 €), spätestens aber durch Sponsoren, TV-Gelder und Fanartikel (insgesamt 17.016.436 €) in ein angenehmes Plus gezogen. Ein kleines Geheimnis macht man aber aus den "sonstigen" und Transfereinnahmen. Zumindest letztere sind frei einsehbar und relativ nüchtern zu betrachten. Hier weist Nice ein sattes Minus auf: 62.600.015 € gab man mehr für Spieler aus, als man für Transfers einnehmen konnte. Über den aktuellen Kontostand äußerte sich Molle natürlich auch nicht, es ist jedoch anzunehmen, dass man nach den schweren Transfers von Matvey Safonov (72.000.000 €) und Renato Veiga (41.000.000 €) nicht mehr über eine allzu große Kriegskasse verfügt.

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    "Ich bin ein sehr fairer Geschäftspartner"

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    Es werden wohl tatsächlich 25% sein, die zu diesem elitären Kreis zählen: Manager, denen Molle tendenziell erst gar keine Anfrage schickt, weil es sich meist "nicht lohnt". Diese Ansicht ist selten bis nie richtig, zählt dazu wohl auch SoZone-Ikone lolo, mit dem man aber erst vor wenigen Monaten den Bernabé-Balogun-Transfer abschließen konnte. „Bei lolo ist es wie mit vielen anderen: erst einmal ist die allgemeine Gier auf Deals weitaus geringer, als bei anderen Kollegen. Ein aktuelles, wenn auch überspitztes Beispiel wäre Scholli7 beim BoM. Zum anderen sind aber auch viele Manager sehr von ihren Spielern überzeugt, sodass mögliche Ablösen extrem hoch ausfallen müssten". Eine Tatsache, die aber ebenso auf viele Spieler bezogen bei Molle zutrifft. Weitaus weniger Prozent der Manager werden einfach nicht kontaktiert, weil es „einfach immer anstrengend ist". Auch die Tatsache, dass manche Manager nicht antworten, vergrößere die Wahrscheinlichkeit, dass Molle diese nicht mehr kontaktiert: „am Ende ist es aber so, dass Anfragen und Angebote einfach die Chancen vergrößert einen Transfer final melden zu können". Er selbst habe circa 10 Anfragen in den letzten 3 Tagen verschickt. Reduziert auf lediglich zwei Spieler, die man jüngst angeboten hat. „Nur auf den Markt warten, macht dich irgendwann bekloppt und raubt bisweilen die Motivation".


    Das diese Aktivität, diese "Mentalität eines Versicherungsverkäufers" nicht bei allen gut ankommt, wisse der Manager von OGC Nice. Dabei betone er aber, dass er aus seiner Sicht zu jeder Zeit ein fairer Geschäftsmann sei, der natürlich seinen eigenen wirtschaftlichen Vorteil im Blick habe. Genauso wie aktuell bei Renato Veiga sei der Bremer fast immer für einen Transfer offen, auch wenn er wisse, dass sich dieser bald rächen könnte: „das kann man jetzt glauben oder nicht, aber ich war mir sehr sicher, dass zum Beispiel ein Isak Hien unter Gasperini sich enorm weiterentwickeln wird. Das hat schon seine Rückrunde letztes Jahr bewiesen. Trotzdem bin ich da mit Olof auf einen Kollegen getroffen, der sehr bemüht, konkret und höflich ein - natürlich gutes - Angebot abgeliefert hat, dass man da auch sagt 'einfach machen'", so Molle zum Deal des Schweden. Das ein wenig Verkaufsgequatsche dazugehört, müsse jeder Manager mit einblenden: „als wir Hien geholt haben, wurden die Gedanken oder leisen Zweifel eher geteilt und hervorgehoben, als die großen Vorteile, die man in einem Spieler sieht. Pokern und Rasseln gehört zum Geschäft dazu". Die Chancen, dass Spieler wie Veiga, Hien, Bernabé oder auch Cunha vor "Prime-Form" wechseln und gegebenenfalls weniger Ablöse einbringen als Monate später gehöre dazu, zumal Transfers in solcher Kategorie Nice selbst auch immer sofortige Chancen eröffnen: „einfach auf Vorhandenes hoffen und verwalten liegt mir einfach nicht". Das ist sie wieder, die größte Herausforderung: die Geduld.

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    Top Tier, Ausgabe I

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    Der Adventskalender hat meine Rätsel-Lust geweckt. Vielleicht geht es auch ja auch so, unabhängig davon, was es zu gewinnen gibt (nichts, außer Ehre und Punkte). Ich werde versuchen regelmäßig eine Top Tier-List zu posten und ihr müsst nicht nur rausfinden um was für eine Liste es sich dreht (bzw. welches Thema es ist) sondern auch das Question-Mark und eine spezielle Frage beantworten. Am Ende gibt es also drei Punkte zu gewinnen. Erstmal hier die heutige und erste Tier-List:


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    Und gleich anbei die drei Punktebringenden Fragen:


    1. Um was für eine Tier-List dreht es sich hier?

    2. Welcher Spieler (Name reicht) wird im B-Ranking böse verletzt?

    3. Welcher Spieler könnte das "?" sein?


    Tipps für das Fragezeichen: immer noch aktiv, unter 30 Jahre alt, aktueller Nationalspieler, Durchbruch in der Heimat, danach in zwei Top-5-Ligen aktiv und über 180 verletzt verpasste Spiele.

    Feedback und Fragen gerne im News-Talk. Eure Lösungen gerne per PN schicken. Danke.


    Viel Spaß! :)

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    Die Liga im Kurzcheck III

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    Monaco stand in der letzten Ausgabe noch auf dem 13. Platz und fand deswegen keine Erwähnung. Dies wird nun (auf Platz 11 liegend) nachgeholt.


    11. AS Monaco (Vorjahr: 10., getippt: 6.)

    Während sich Toulouse im Laufe der Rückrunde etwas rehabilitierte und mittlerweile auf einem versöhnlichen sechsten Platz steht, läuft Monaco (ähnlich wie Nice) immer noch dem eigenen Anspruch hinterher. Während die Monegassen um Jabso dies jüngst in den eigenen News mit einer etwaigen Unerfahrenheit des recht jungen Kaders erklärten, ist man aber auch nicht so weit von der Vorjahresplatzierung entfernt und hat auch nicht viel Qualität seitdem in den Kader geholt. Wie gehabt beweist Jabso erneut desöfteren ein Händchen für Talente, verstärkt werden konnte der Kader des letztjährigen zehnten aber höchstens minimal. Wie so oft in der unteren Tabellenhälfte festgestellt, macht sich auch bei Monaco eine gewisse Offensivschwäche bemerkbar.


    14. OGC Nice (Vorjahr: 4., getippt: 8.)

    Ohne große Worte: die OGC und Manager Molle sind bis dato wohl die größte Negativüberraschung der Ligue 1. Vor allem der Sturm, der gerade mal auf knapp 1 Tor pro Spiel kommt, lässt einfach zu wünschen übrig. Zwar prophezeite Molle selbst einen kleinen Einsturz in der Tabelle, dass man aber mal eben um (aktuell) zehn Tabellenplätze fällt und nur noch einen Punkt zur Relegation hat, das hätte sich der neue Manager auch nicht erträumen lassen.


    15. ES Troyes AC (Vorjahr: 16., getippt: 16.)

    Knapp über dem "roten Strich" bewegt sich aktuell die Espérance Sportive Troyes Aube Champagne und möchte damit der Relegation aus dem letzten Jahr aus dem Weg gehen. Während Bosanac93 mit Neapel zum Trainer des Monats November gewählt wurde, scheint seine Aufgabe beim französischen "Mini-Club" unverhältnismäßig schwerer zu sein. Was nicht heißt, dass seine Leistungen wesentlich schlechter sind , schließlich dürfte ein Platz 15 wohl auch Saisonziel des Clubs an der Seine sein. Vor allem die Stabilität in der Abwehr, im Vergleich zur Saison 2024|1, scheint bei Troyes dieses Jahr zum frühzeitigen Klassenerhalt beizutragen.


    16. Racing Straßburg (Vorjahr: Aufsteiger., getippt: 15.)

    Auch wenn Straßburg einer von zwei Aufsteigern ist, hat Molle schon viel Erfahrung mit dem Team um Timbo17. Hauptsächlich aber neben dem Platz und zu einer Zeit, als man Andrey Santos noch vom vielversprechenden Aufsteiger loseisen wollte (was auch später gelingen sollte). Da der Kader zwar talentiert, Timbo bis dato aber eher unbekannt bis schwer einzuschätzen war, tippte Molle das Team realtiv weit unten - trotz des massigen Talent's innerhalb des Kaders. Andrey Santos, Ismaël Doukouré, Habib Diarra oder Sebastian Nanasi (Foto) sind nur einige klangvolle Namen im Kader der 'Les Bleus'. Und auch Manager Timbo scheint sich mit Verlauf der Hinrunde als Manager eingefunden zu haben. Zumindest zeigen dies die positiven sportlichen Ergebnisse-


    17. HSC Montpellier (Vorjahr: 11., getippt: 13.)

    Eine erwartbar schwere Aufgabe war es bereits vor Saison für HSCM - der zweiten Heimat vom schlausten Schalker Ebbe, der in der Vorsaison noch einen fantastischen elften Platz mitnehmen konnte, sich nun aber dem bereits erwähnten Leistungsdruck der "Tabellenmitte der Ligue 1" beugen muss. Das man aber meistens vor der eigenen Haustür kehren sollte, beweist auch das Beispiel Montpellier: 12 Tore nach 16 Spielen ist eine eher schlechte Ausbeute. Das ist fast ein Drittel weniger Tore als in der letzten Saison. Und auch ob der Tausch von Demirovic mit dem amerikanischen Mittelstürmer Folarin Balogun mehr Tore bringen wird, scheint aktuell fraglich. Die Stürmer aus der zweiten Reihe - namentlich Wesley Said, Roberto Piccoli und Wilson Isidor - scheinen aktuell eher weniger Erstligatauglich.


    18. Olympique Marseille (Vorjahr: Aufsteiger, getippt: 17)

    „Vieles wird von matze abhängen" war die Antwort von Manager Molle, auf die Frage, ob OM als Aufsteiger die Klasse halten könne. Aktuell scheint matze indisponiert und das wirkt sich natürlich auch auf die Leistungen von Marseille aus, die - genau wie Mitaufsteiger Straßburg - über einen vernünftigen Rumpfkader verfügen und mit Sicherheit das Potential hätten sich langfristig in der obersten Spielklasse Frankreichs zu etablieren. So scheint die Zukunft von Marseille aktuell mehr den je vom Schicksal des Managers abzuhängen, der zweifelsohne (fern aktiv) zu den Besten seiner Zunft zu zählen. Bei aktuell sechs Nicht-Aufstellungen sind die Leistungen von Manager und Mannschaft bzw. das eigentliche Potential schwer einzuordnen

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    Neues Jahr, neues Glück

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    Ein Jahr, welches sportlich kaum hätte schlechter laufen können, endet. Mit Zuversicht steht OGC Nice dem Jahr 2025 gegenüber und hofft, dass dieses den Franzosen ein wenig mehr Fortune schenkt. Doch nur auf Glück und Zuversicht steht der Erfolg auf wackeligen Beinen und so ist man sich an der schönen Küstenstadt durchaus bewusst, dass man noch einige Hausaufgaben zu erledigen hat. Eine entpuppt sich derweil als härter als gedacht: die Suche nach einem geeigneten Rechtsaußen. Während einem der Neujahrssekt im Halse stecken blieb, als bekanntgegeben wurde, dass Noni Madueke in einer Tauschaktion wechseln kann, muss man sich nach anderen Spielern umsehen, auch wenn solche „Wunschspieler", wie Molle den Engländer nannte, rar gesät sind. Aber selbst ausgemusterte oder in die Tage gekommene Profis, die zumindest einst ein gewisses Niveau hatten, sind heute scheinbar weitaus wertvoller, als man es in Nice in Ablöse wiegen möchte. „Zuletzt hatten wir wenig Glück auf dieser Position und auch die Verhandlungen gestalten sich als schwierig. Selbst die älteren Profis sind oft in ihren Teams wichtiger Bestandteil auf dieser Position". So wird Nice in vier Tagen beim Rückrunden-Auftakt gegen die Wolves wohl immer noch mit einem fehlenden Rechtsaußen und einem fehlenden Stürmer auflaufen müssen.

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