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    Hinshelwood zur OGC?

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    „Nah, he look's like the fucking third Gallagher". Mit dieser Aussage hatte Tyler Morton die Lacher auf seiner Seite. Die Frage an den 22 Jahre alten Engländer lautete seitens der englischen Presse, ob Jack Hinshelwood (Foto) wohl zur OGC Nice wechseln würde. Als das Thema nach besagter Antwort etwas ernster wurde, fand Tyler Morton - der Hinshelwood aus der gemeinsamen Zeit in der U21 Englands bestens kennt - nur lobende Worte: „er ist ein unfassbar flexibler Spieler mit einem sehr guten Gefühl für das Spiel und die Situation" schwärmt Morton über seinen knapp 2 Jahre jüngeren Teamkollegen, der am kommenden Wochenende auf jeden Fall wechseln wird. Wohin ist noch offen, aktuell bemüht sich Manager Molle aber „mit seinem letzten Hemd" um die Dienste des Defensivallrounders. Bei 140 Millionen steht das Angebot aktuell - sehr viel Geld, selbst (oder vor allem) wenn man die vergangenen Transfers und Auktionen um Antonio Nusa (103 Millionen), Nicolò Rovella (82) oder Thierno Barry (98) als Vergleich heranzieht. Ob Molle bis zum Ende durchzieht, oder bis morgen früh um 09:00 noch ein Konkurrenzgebot einflattert: aktuell ist alles möglich und die Konkurrenz aus Villareal und London nur ein Gebot entfernt. Für Molle wäre es im 7. Versuch die erste Standard-Auktion, die man für sich entscheiden könnte.

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    Dembélé vor Wechsel, Cissé zu Marseille

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    Während sich auf der einen Seite - zumindest für Molle - ein Rekordeinkauf anbahnt, wird auf der anderen Seite bereits vorgesorgt und versucht "frisches" Geld einzunehmen. Während sich der 21 jährige Stürmer Moustapha Cissé für 10.000.000 Euro der Reserve von Olympique Marseille anschließen wird, steht auch Torjäger Moussa Dembélé (Foto) vor einem Wechsel und wird geschätzte 20 Millionen einfahren. Doch der Wechsel des 28 jährigen Stürmers scheint aktuell auf wackeligen Beinen, einfach weil ein geeigneter Abnehmer fehlt. Direkte Schuld möchte Manager Molle keinen geben: „so ist der Markt nun mal mit Spielern in diesem Alter, aus jener Liga und mit diesem Fitness-Zustand" und trotzdem auch, wenn er sich in vereinzelten Fällen Lösungen wünscht, weiß er, dass diese „nicht eintreffen werden". Eher wird es aus seiner Sicht noch schlimmer werden solche Spieler an den Mann bringen zu können, da Ziel-Teams von kleinerer oder mittlerer Größe eher auf günstige Auktionen hoffen. Zuletzt gab es hier drei gute Beispiele und mit Freiburg, Hellas Verona und Spezia Calcio drei Profiteure. Er wolle aber zumindest auf den Verband hoffen und die Tatsache, dass die Stärke im Websoccer am Ende ein "verlässlicher Wert" bleibe. Ein gutes Argument und eine durchaus denkbare Möglichkeit, dass Dembélé - der in 7 Spielen für Nice immerhin vier mal traf - am Ende Teil der OGC Nice bleibt.

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    Wochen der Entscheidung

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    Lediglich fünf Punkte sind es auf den 16. Platz der Ligue 1. Fünf Punkte zwischen "Niemandsland" der Liga und der Gefahr in die zweite Liga abzusteigen. Und auch wenn letzteres Szenario für Molle kein Thema darstellt, ist der Abstand doch kleiner, als der nach der nächsten europäischen Teilnahme. Platz 10 und damit die Möglichkeit auf die Conference League verteidigt gerade die AS Monaco, gegen jene Elf man gerade erst ein Remis holte (und das trotz der zweiten NA seitens Molle) und bestenfalls Boden aufholen hätte können. Sechs Punkte sind es zum Tabellenplatz, den Molle nun im letzten Viertel der Saison als offizelles Saisonziel ausrief. „Jeder hatte seine Schonfrist. Wir alle hatten Zeit uns, unser System, die Abläufe und was noch alles genannt werden könnte, kennenzulernen und aufeinander abzustimmen", so der Manager, der auch Trainer Franck Haise in die Pflicht nahm: „Franck wird wissen, welche Spieler in den nächsten extrem wichtigen Spielen auf dem Platz die dringend benötigten Punkte holen werden". Ein großer Vorteil kann die ausbleibende Mehrfachbelastung sein, die durch das Aus im Coupe und der Champions-League den Spielplan wesentlich entschlacken. Trotzdem werden gegen Girondins Bordeaux (aktuell 5.) mit Min-jae Kim und Carlos Augusto zwei wichtige Defensivspieler fehlen.

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    Rekordablöse für Hinshelwood

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    „Es war wie ein scheiß Fiebertraum. Ich dachte einfach nur, der will mich doch verarschen". Sichtlich gezeichnet, aber doch erleichtert zeigte sich OGC-Nice Manager Molle nach einem fast fünftägigen Kampf um den englischen Mittelfeldspieler Jack Hinshelwood (Foto), der sich am Ende für das französische Team und quasi gegen die englische Heimat entschied. Der Arsenal Football Club war es nämlich, der Molle bis zuletzt alles abverlangte, während sich Teams wie Real Madrid oder Villareal längst bei der 130 Millionen-Marke aus dem Rennen verabschiedeten. Mit einem Unterschied von einer Million, aber der Rekordträchtigen Ablöse von 171.000.000 € wechselt der 19 jährige also an die französische Riviera und soll hier, wenn es nach Molle geht, eine „Ära prägen". Hinshelwood selbst wollte bei einem „sehr spannenden Projekt" eine verantwortungsvolle Rolle spielen, vor allem aber spielen: „ich war um das konsequente Buhlen der Gunner wirklich glücklich, am Ende werde ich aber in Nice mehr Spielzeit und mehr Raum für meine eigene Entwicklung bekommen ", so der sehr flexibel einsetzbare Mittelfeldspieler, der zum Leidwesen von Molle die Kriegskasse quasi völlig schröpfte: „Wir haben noch ein paar Reserven, aber Spieler von diesem Format werden für uns erstmal nicht mehr realistisch sein". Trotzdem bereue er die Investition nicht: „wir sind sehr froh, dass wir ihn haben", so der Manager.

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    Trio verlässt Nice

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    Wenn 171 Millionen das Festgeldkonto verlassen, muss man wenig Kenntnisse von Zahlen haben, dass man zumindest davon ausgehen könnte, dass auch mal wieder welches eingezahlt werden sollte. Damit das Eigenkapital wieder etwas Luft bekommt, wird sich Nice von drei Spielern trennen, wobei alle drei keine große Überraschung darstellen sollten. Während der spanische Schlussmann Pepe Reina sich für 3.200.000 € Como Calcio anschließen wird, wechseln mit Moussa Dembélé und Moustapha Cissé gleich zwei Stürmer zum spanischen Verein Rayo Vallecano. Beide wurden die letzten Tage und Wochen mehrmals angepriesen, und trotz "Werbewirksamer" Diskussion mit BlauWeiss_4630 fand sich bis dato kein Käufer - bis man auf die Suche der Spanier und Manager (BO) stieß und nach kaum zwei Tagen eine Einigung fand. 23.000.000 € zahlt der Madrider Fussballverein aus dem Stadtviertel Vallecas und wird sich über viele (Reserve-)Tore freuen dürfen. Dembélé , erst selbst vor einigen Wochen vom OSC Lille zu Nice gestoßen, rechnete mit einem längeren Verbleib bei der OGC Nice. Dagegen sprechen aber wohl zwei Tatsachen: Molle vertraut langfristig auf das Trio Schick, Demirovic und Njinmah und sieht auch aufgrund der Tatsache, dass man sich nur noch im Ligaalltag behaupten muss keinen Bedarf mehr am einst 50 Millionen schweren (tm.de) Stürmer. Dembélé nahm es sportlich: „ich freue mich auf die spanische Sonne", so der 28 jährige Mittelstürmer.

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    Svilar kommt nicht, dafür Burkardt?

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    Trotz großer Bemühungen muss sich Nice beim Tauziehen um den serbischen Torhüter Mile Svilar geschlagen geben. Nach einem kurzen aber heftigen Schlagabtausch mit Manchester City bekam der französische Vertreter seine Grenzen aufgezeigt und wird sich nicht mehr mit dem vakanten Torhüter beschäftigen - dies bestätigte auch Manager Molle am gestrigen Abend, der mit einem überraschenden Paket in das Rennen gegangen war: „wir wollten da sehr früh zeigen, was wir bereit sind zu bieten", so der Manager, der eigentlich genau das tat, was er sonst zu verhindert versuchte: Spieler offen anbieten, die eventuell auf einer Art Abschussliste stehen würden. „Bei manchen ist das vielleicht gar kein großes Geheimnis, bei anderen vielleicht auch gar nicht der Fall, aber ich empfinde es schon so, dass wenn man Spieler offen anbieten - vor allem in solchen Verfahren - dass sie schon ein wenig im Wert sinken", so der Manager, der selbiges vor allem beobachtet, wenn Spieler dann gleich mehrmals hintereinander angeboten und Bestandteil solcher Pakete sind - „es wird den Wert der Spieler sicher nicht erhöhen".


    Ob Mathias Jensen, Justin Njinmah, Moussa Dembele oder Tyler Morton stattdessen bald zu Union Berlin wechseln? Gerüchten zufolge beschäftigt sich Nice aktuell mit dem deutschen Stürmer, der die abstiegsbedrohten Unioner mithilfe einer "Mammutablöse" in der Liga halten soll. Aktuell belegt das Team um FortunaFlo den 17. Platz und weist bereits 6 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, Rang 15 auf. Auch auf den FC Augsburg, die in der Saisonvorbereitung gegen Nice eigentlich eine gute Frühform aufwiesen, sind es bereits 5 Punkte. Union steht also mit dem Rücken zur Wand. Eine Tatsache, die Molle in Verhandlungen keinesfalls als Vorteil sehen wird: „Flo ist erfahren genug zu wissen, dass auch ein Burkhardt für Union Gold wert sein kann. Er hat kein Grund seinen wichtigsten Stürmer zu verramschen", so Molle, der nicht bestätigte, ob man der Hauptstadt mit einem Angebot einen Besuch abgestattet hatte.

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    Reime Liga

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    Stade Rennais? Ja, ganz famos!

    Beste Offensive, beste Defensive –

    Pape macht’s präzise, rasieren ist die Devise!

    Nur 14 Gegentore, das ist famos,

    und 68 Buden? Ja, auch vorne ist was los!


    PSG? Menges schaut bedrückt,

    Haaland top, doch nix geglückt.

    Beste Noten, doch was hilft’s?

    Wenn der Sturmkollege chillt?


    Lille und Lorient? Der Wahnsinn pur,

    beide Teams steh'n für Fussball-Kultur.

    Lille hat Díaz, der liefert famos,

    16 Assists – ja, da ist was los!

    Keiner hätt sie dort oben gesehen,

    vor allem Lyon und Toulouse könn's nicht verstehen.

    Ich höre lolo in die Platte beißen,

    nur Rang 8: er wird in offene Hälse scheißen.


    Bordeaux und Lens? Beide top,

    Bugiii und -Neo, ich hör dir trapsen,

    alle Fans zeigen die Strapsen.

    Jabso kann den Flickflack zwar,

    sein Team spielt aber meistens starr.

    Platz 9 aktuell ist nicht ganz schlecht,

    doch reichen tut es auch nicht recht.


    Was soll man nur mit beiden machen?

    Über Lyon und Mino kann man fast lachen.

    Der Respekt verhindert schlimmeres nun,

    Lyon muss aber echt mal was tun.

    31 Tore nur, das ist echt mager,

    für Mino läuft’s schlecht – das wurmt den Planer!


    Josef hat’s raus, sein Team nun stabil,

    die Krise? Vorbei – das war sein Ziel.

    Ruft da der Manager der Saison?

    Noch paar Punkte, das wär' ne Aktion.

    Reims und Brest? Voll im Soll,

    Milito22 und chrahl? Kein Fiasko, kein Groll.

    Da muss man auch mal glücklich sein:

    solide Leistungen und wenig Schein.


    Nice und Nantes? Ein Trauerspiel.

    Top 10 war das Ziel, doch es wurde nicht viel.

    Jetzt Platz 13, ja immerhin,

    doch für große Sprünge fehlt der Sinn.

    Bunt bleibt bei Nantes leider nur,

    das Trikot, doch nicht die Fussballkultur.


    Und Straßburg und Timbo? Auf sicherem Kurs,

    doch irgendwie fühlt sich’s an wie Murks.

    Mehr war geplant, doch es blieb beim Traum,

    das Team bleibt solide doch da ist noch viel Raum.

    Timbo wirds richten, das ist gewiss,

    nächste Saison hat Racing mehr Biss.


    Ganz unten? Marseille am straucheln sehr,

    matze’s Team? Bald Ligue-2-Verkehr!

    Und Perri im Tor? Ein Alptraum pur,

    4,10 – Noten? Vom Profi keine Spur!


    Bald sagen Troyes und Montpellier

    einfach nur: "wir waren mal hier"

    Ich weiß das reimt sich nur,

    wenn man schlau ist wie ein Meter Flur.

    Ich habe jetzt aber auch keinen Bock,

    denn die Arbeit mit ChatGPT schockt.


    Nicht.

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    Management-Rückblick III

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    Im ersten Teil (Ausgabe 56) haben wir uns der allgemeinen Situation und dem Budget gewidmet, während wir im zweiten Teil (Ausgabe 73) geprüft haben, ob und in welchen Ausmaß ein Stadionausbau aus Sicht von der OGC Nice Sinn macht. Im dritten Management Rückblick mischen wir einfach mal alles zusammen. Wie immer: alles sehr transparent und mit realen Zahlen.


    Fangen wir mit dem negativen gleich mal an: bei allem Talent kommt man nicht drumherum sagen zu müssen, dass Jack Hinshelwood mit 171.000.000 € einfach zu teuer war. Natürlich ist das jetzt der Marktpreis und ja, vielleicht kann oder sollte sich ein Arsenal FC das leisten, für uns war es einfach zuviel Geld. Aber nachdem wir bereits einige Spieler verpasst hatten, wollte ich hier so sicher gehen, wie es nur möglich ist. Am Ende, ihr kennt es vielleicht, entwickelt so eine Auktion sowieso ein komisches Eigenleben. Jetzt kann man aber auch mit der Wahrheit um die Ecke kommen: wir hatten auch weit über 200.000.000 Euro auf dem Konto. Das soll jetzt gar nicht so angeberisch klingen, wie es wohl trotzdem rüberkommt, dafür haben wir aber auch viel Aderlass in Kauf genommen: den Renato Veiga Verkauf bereue ich bereits (Einkaufspreis hin oder her), da er schon jetzt in meinen Augen wesentlich mehr wert sein sollte. Ähnliches gilt wohl für Wojciech Szczesny und andere Spieler, die für faires Geld gegangen sind, ich aber verdrängt habe. Immerhin: in Summe haben wir seit August mit Spielerverkäufen satte 644.000.000 € eingenommen.


    Wie hoch die Ausgaben für "reine Spielerkäufe" liegt erörtere ich jetzt nicht, aber alleine Veiga, Schick und Álvaro Carreras liegen bei über 150.000.000 €. Was die sportlichen Daten betrifft haben wir uns im Kader-Marktwert ein gutes Stück steigern können (von 328,5 auf 411,95 Millionen), dies entspricht einem Zuwachs von über 25 %. Dafür ging das durchschnittliche Alter auch (kein großes Wunder in dieser Höhe) von 25.32 auf 26.13 Jahre hoch. Auch beim Gehalt konnte man ein wenig einsparen und liegt nun bei 1.501.210 € (Profis) zu damals (Saisonstart) 1.616.487 Euro. Ein Minus von immerhin 7 %, die Nice einsparen kann. Bei der Reserve sind es sogar satte 31 %, was aber der Tatsache geschuldet ist, dass hier einige Spieler (ersatzlos) den Verein verlassen haben. Als nach wie vor gute Einnahmequelle erweisen sich eben jene News, die sich langsam aber sicher der 100. nähern und auch die Tatsache (an dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle Wähler) die Möglichkeit mithilfe der Monatsprämien on top Einnahmen generieren zu können.


    Für uns heißt es nun zum Saisonende eine Entscheidung zu treffen: das restliche vorhandene Geld in einen polyvalenten Stürmer stecken, oder doch einen dreistelligen Millionenbetrag in das Stadion investieren? Ich hoffe im vierten Teil kann ich weiteres berichten.

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    Talentewochen bei Nice

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    Es wird sicherlich ein paar Kollegen gegeben haben, die bei der Schlagzeile unserer News vom 21. Dezember 2024 leicht die Nase gerümpft haben. "Ich bin ein sehr fairer Geschäftspartner" titelte in der 57. Ausgabe unserer NICE! Nachrichten. In dieser gab Molle einen kleinen Einblick in die (seiner Sicht) fairen Abläufe der eigenen Verhandlungsführung. Weitere Einblicke gab er im Zuge der laufenden Talentewochen, wo eben eine kleine Auswahl an Talenten für möglichst viel Geld wechseln sollen. Eine Aktion, die sicher nicht neu ist, aber Nice (unabhängig der Qualität der Spieler) immerhin schon mindestens 20 Millionen eingebracht hat. In einem Interview verteidigte Molle diese Preise jüngst (ohne das er es eigentlich musste) anhand des Beispiels vom aktuell ausgestellten Spieler, dem marokkanischen U23-Nationalspieler Ayoub Amraoui (Foto).


    5.000.000 € bietet aktuell der spanische Erstligist Valencia unter Manager Giant. Eine Summe, die für ZoS-Verhältnisse wohl fast schon fair erscheint, OGC Nice Manager Molle aber scheinbar zu wenig ist. „Manchmal kommt es mir so vor, als würden manche die Phantasie fehlen, oder man vom Worst-Case ausgehen", so der Manager, der zugibt, erst mehr vom Marokkaner erfahren zu haben, als er im Zuge der Talentewochen eigene Recherchen begann. „Wenn ich jetzt mit dem sehr ähnlichen Beispiel Achraf Hakimi komme, werden alle rufen 'Ist klar. Übertreibe mal nicht'. Aber das Hakimi mit 18 noch lange nicht so weit war wie Ayoub, da sieht man dann nicht". Hakimi war mit 18 Jahren noch Teil der Real Madrid Castilla und hatte einen Marktwert von 300.000 €. Im gleichen Alter debütierte Ayoub für die Profis des OGC Nice und durfte sich 2,5 Millionen Euro schwer nennen (tm.de). „Natürlich läuft der Fußball nicht immer in geraden Bahnen, aber es können manchmal 5 Spiele sein, die alles verändern. Besonders bezüglich der Ablöse". Und trotzdem wisse der Manager auch, dass es für 60 bis 70 % der Spieler nie für die große Karriere reicht, dann „fühlt es sich schon manchmal wie Beschiss an", aber dieser sei ja „nicht planbar" und er selber habe schon oft Spieler für wenig Geld abgegeben um dann nach 6 oder halt 12 Monaten festzustellen: hätte ich mal selbst gewartet.

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    Saisonfinale: Willkommen im Niemandsland

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    Noch zwei Spiele sind zu absolvieren und der Vorhang für die nationale Saison 2024|2 schließt sich. Für Nice wird es keine Saison bleiben, die in guter Erinnerung bleibt, auch wenn der Super-GAU und die Mär vom Abstieg abgewendet wurde. Für das Team von Molle kann es nach den finalen und nicht gerade einfachen Aufgaben gegen den FC Lorient (Heim) und RC Lens (Auswärts) bestenfalls auf Rang 9 gehen, schlimmstenfalls auf Platz 15. Zumindest das letzte Szenario ist aber äußerst unwahrscheinlich. Nach wie vor spekuliert man an der Riviera mit der Conference League, dafür müssten aber Reims und vor allem Monaco bestenfalls einen Punkt aus den letzten Partien holen. Zumindest den Monegassen sollte man gegen Nantes und Stade Brest einen Dreier zutrauen, auch wenn die Saison für das Fürstentum ähnlich unerfreulich verlief wie für die Küstennachbarn: ein 9. oder bestenfalls 8. Platz ist eigentlich zu wenig für das talentierte Monaco.


    So bleibt die Frage: was hätte man besser machen können? Sicherlich war die Performance in der Rückrunde besser, was auch am neuen 4-5-1 System mit zwei Außenbahnspielern auf LA und RA liegen könnte. Es könnte aber auch an den Neuverpflichtungen Di Maria und Patrik Schick liegen oder an der Verpflichtung von Abwehr-Chef Min-Jae Kim. Schlauer wird man sicher erst in der nächsten Saison, in der man wohl ohne Dreifachbelastung etwas mehr Fokus auf die Liga legen kann. Für Nice jedenfalls muss es nächste Saison zurück in die Top 8 gehen.

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    Die Gewinner der Saison

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    Wie bereits in der Ausgabe von heute morgen erwähnt, findet die Saison langsam ihren Abschluss. Während man der Team- und Managerleistung wohl die Schulnote "4-" ausstellen kann, gilt das nicht unbedingt für individuelle Spieler der OGC Nice. Während in der nächsten Ausgabe auch die vermeintlichen "Verlierer der Saison" genannt werden, wollen wir uns vorab den Gewinnern der Saison widmen.


    Für 50 Millionen kam er früh zur Saison vom FC Cadiz: Álvaro Carreras (Foto). Ein durchaus hohes Invest, da der Geldwert damals (siehe jüngste leaks-Ausgabe) noch etwas höher war als heute und der morgen 22 Jahre alte Spanier damals "nur" auf 8 Millionen Marktwert taxiert wurde. Kein halbes Jahr später hat sich der Linksverteidiger im Team längts etabliert, wurde im Marktwert auf 18 Millionen erhöht und genießt die Aufmerksamkeiten von europäischen Top-Teams. Zwar hat der aktuelle U21-Nationalspieler der Furia Roja immer noch einige, vor allem defensiver Art, Defizite an denen er arbeiten muss, aber vom Profil her gehört der großgewachsene Spanier ohne Zweifel zu den Gewinnern dieser Saison.


    Gleiches kann man wohl auch über den Tschechen Patrik Schick sagen. Quasi als Notlösung vom FC Villareal gekommen ist der Mittelstürmer mittlerweile wichtigste Anspielstation im letzten Drittel der OGC. Der 29 jährige Nationalspieler scort so verlässlich, dass die mit Villareal getroffene Bonusvereinbarung bereits nach wenigen Wochen griff und den ehemaligen Werderaner so auf eine Ablösesumme von immerhin 75 Millionen anwachsen lies. Diese könnte dem gelben U-Boot nächste Saison noch einmal 10 weitere Millionen einbringen. Wenn der kopfballstarke, in Prag geborene Spieler weiter so trifft, dürfte es sicher eine der seltenen Situation sein, in der Manager Molle gerne weitere Millionen an andere Teams überweist.


    Um keinen Spieler musste Molle in dieser Saison so kämpfen, wie um die Dienste des Brasilianers Andrey Santos. Doch bisher lässt der 20 jährige keine Zweifel an der hohen Ablöse aufkommen und ist sicherlich einer der Spieler, die man gerne sehr langfristig bei der OGC halten möchte. Der Zweikampfstarke aber ebenso torgefährliche Stratege ist wohl auch der Spieler, der Molle die meisten Anfragen einbringt, auch wenn viele mitbekommen haben welchen Wert er bei den Franzosen genießt: „da hilft leider bei dem ein oder anderen Gebot auch nicht die Vernunft, wir wollen gerne abwarten was er noch so kann", so Molle zu der Personalie des bis dato einfachen Nationalspielers Brasiliens.

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    Wohin mit der Kohle?

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    Baut Molle das Stadion am Saisonende doch noch aus? In knapp 4 Wochen endet die Saison und damit kommen auch die Herren von Finanzamt von Tür zu Tür geschlichen und kassieren ab. Laut Regelwerk 25% von der Summe, die jedes Team über der 100 Millionen Grenze auf dem Konto hat. Für Nice würde das durchaus heißen: gern geschehen, lieber Fiskus. Das ist natürlich nicht das Ziel von Manager Molle und während man erneut, dank der eigenen Kinder und gewissen "in's-Bett-geh-Ritualen", eine Auktion und damit die Chancen auf Diego Gómez (Foto) verpasst hat, muss neu kalkuliert werden: lohnt sich der Stadionausbau oder soll nochmal der Markt sondiert werden? Fakt ist: der letzte wirklich Prestigeträchtige Wechsel für Geld zwischen zwei Vereinen ist länger her - fällt dem Manager selbst spontan nicht einmal ein. „Auch wenn das Geld ein wertvolles Gut ist, so richtig was dafür hergeben möchte keiner", so ein enttäuschter Molle, der natürlich beide Seiten verstehen kann, aber auch selbst gerade ein wenig Tafelsilber abgeben möchte (Einzelspielerthread). Ob erneut eine Auktion Hilfestellung bieten kann? „Wieso nicht, auch wenn das immer ein gewisse Unberechenbarkeit mitbringt", so Molle weiter. Der das Geld am liebsten zu 100% in die neue Saison mitnehmen würde. Da dies aber nicht möglich ist, wird schon noch oft daran gedacht, welche Unabhängigkeit Nice ein 85.000 Zuschauer umfassendes Stadion bieten könnte.

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    Der Vorhang fällt

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    Am 26. März um 18:30 pfeift der Schiedsrichter im Stade Bollaert-Delelis zum letzten Spieltag der Saison 2024|2. Und das Spiel könnte selbst nach dem doch so bescheidenen Saisonverlauf für OGC Nice kaum spannender sein, denn schließlich hat man wieder minimale Chancen auf Europa. Besser noch: für Gastgeber RC Lens steht nichts geringeres als die Champions League auf dem Spiel. Die Vorzeichen, dass sich beide Teams nicht schenken werden, stehen also gut. Der Favorit ist natürlich der 5. aus Lens, der mit einer Serie von 3 Siegen am Stück nicht nur ein entsprechendes Selbstbewusstsein hat, sondern auch beide letzte Pflichtspiele gegen die OGC gewinnen konnte. Auf beiden Seiten werden mit Luis Henrique (Foto) und Ermedin Demirovic zwei Stammspieler und Leistungsträger fehlen, die durch beide Teams nur bedingt kompensiert werden können. Davon abgesehen werden wohl beide abseits des Frischesystems mit der besten Elf antreten: für beide Teams ist es das letzte Pflichtspiel der Saison.


    Auch wenn Molle auf eine langjährige und durch Sympathien geprägte Zeit mit Kollege -Neo blicken kann, wird er um die drei Punkte kämpfen: „Allein aus Respekt werden wir uns nichts schenken. Es wird ein tolles Spiel". Dabei kann Nice nur bedingt etwas gewinnen. Sollte dies gegen den Racing Club aus Lens gelingen, muss man weiterhin auf Verfolger und Tabellen-12. Stade Brest hoffen, die im Falle eines Sieges gegen Monaco Nice die Chance auf Rang 10 und damit die Conference League ermöglichen könnten. Ein kleiner aber feiner Trostpreis nach einer eher ernüchternden ersten Saison unter Manager Molle.

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    Trio vor dem Absprung

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    Die Saison ist beendet und damit ist auch für OGC Nice klar: nächste Spielzeit wird man die internationalen Pokale vom Fernseher aus verfolgen können. Zwar holte man am letzten Spieltag eher überraschend einen Punkt gegen den Racing Club Lens, verlor dennoch einen Rang und fiel auf den 14. Platz - die schlechteste Platzierung seit Jahren für die OGC. Platz 10 und damit die Möglichkeit auf die Conference League sind also um zwei Zähler verpasst worden - ein Sieg gegen Lens hätte gereicht, aber „es hat nicht sein sollen", so Manager Molle, der am Ende auch konstatieren musste, dass dies „nach dem Saisonverlauf vielleicht auch nicht ganz fair gewesen wäre". Stattdessen schreibt die Geschichte die des Underdogs neu: Stade Reims darf sich nach einer sehr guten Saison nächste international beweisen. Ein zweischneidiges Schwert, das weiß vor allem Nice, die wohl dank der Doppelbelastung mit der Champions League in der Liga nicht so gestrauchelt hätten. Für Nice war erst im Achtelfinale Schluss, nachdem man sogar die Gruppenphase in den Top 6 abschließen konnte.


    Für das Management von Nice hat dies aber einen Vorteil: man kann nächste Saison als Überbrückung sehen und sich sportlich gänzlich anders aufstellen, da die Doppelbelastung mit der CL nicht mehr anfällt. Was auf der einen Seite dem Budget zugute kommt, und dementsprechend Ausgaben ermöglicht, ist auf der anderen Seite der Nachteil mancher Spieler. Einer der ersten ist wohl der dänische Mittelfeldspieler Mathias Jensen (Foto), dem ein Wechsel nahegelegt wird. Die Gründe? Sportlich ist der Däne wohl immer noch einer der Top-Performer, aber mit über 90.000 € auch der bestbezahlteste Spieler der Aiglons. Zudem möchte man den Kader, gewiss eine Krankheit unter der viele Manager leiden, möglichst langfristig und "jung" aufstellen. Für Jensen, immerhin 30-facher Nationalspieler und aktuell 16 Millionen wert, heißt dies: er darf bei einem passenden Angebot gehen. Erste Interessenten aus Spanien und England stehen bereits mit Nice in Kontakt - ein aktuelles Höchstgebot von Brighton liegt bei 32 Millionen ist den Franzosen aber noch zu wenig. Für Molle hat dies vor allem zwei Gründe: „man lässt immer, geblendet vom Alter, außer acht welche Stärke manche Spieler mitbringen. Auch wir könnten Mathias wohl noch 3 reale Jahre spielen lassen und von seiner Stärke partizipieren. Aber es ist manchmal so wie es ist: man möchte den Kader einfach anders stricken". Einen anderen Grund sieht er in den kommenden Wochen und der entsprechenden Geldentwicklung: „Vor 2 Wochen waren 55 Millionen (Anm. d. Red.: aktueller Sofortkauf für Jensen) noch sehr, sehr viel Geld. Durch die Aufstiegsbörse geht gefühlt eine Milliarde zurück in die Sim und die Kassen aller Vereine. Das heißt Geld ist sehr viel weniger wert und dadurch sind meines Erachtens nach 55 Millionen für so einen Profi wie Jensen wieder sehr fair". Das der Markt jedoch seine eigenen Preisverhältnisse formt, spürt der Manager auch an anderer Stelle: während der italienische Torhüter Alessandro Plizzari wohl zurück zu Delfinco wechselt, scheint der Transfer von Nachwuchskicker Tom Louchet vom Tisch: „ein 21 jähriger On-Off-Stammspieler eines 4. der Ligue 1 darf eigentlich keine 11 Millionen kosten, das ist einfach zu wenig", so die Meinung von Molle. Beispiele gäbe es genug - zum Beispiel die 25 Millionen teure Verpflichtung von Lovro Zvonarek und Club-Kollege AS Monaco.

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    Das Ende der Talentwochen

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    Aus einer eher spontanen Idee die Reserve etwas auszudünnen und den Geldbeutel etwas aufzufüllen wurde am Ende ein Wochen andauerndes Bieterforum, dass Nice am Ende durchaus seine Ziele hat erreichen lassen: 6 von 7 Spielern wurden verkauft und neben eingesparten Gehalt vor allem Transfererlöse eingenommen. Zwar hat einer der vorgesehenen Kandidaten den forcierten Wechsel nicht durchgezogen - dies geschah aber am Ende auch im Interesse vom Verein und Manager Molle, obwohl man mithilfe der Ablöse von Tom Louchet eine neue Schallmauer durchbrochen hätte. Klar ist aber auch, dass man mit den Abgängen der unten genannten Spieler und Talenten (siehe Diagramm) ein gewisses Risiko eingeht. Bei manchen weniger (Yannis Nahounou) bei anderen ein eher größeres (Ayoub Amraoui, Giovanni Bonfanti oder beim zuletzt gewechselten Vitezslav Jaros (Foto)). In Einzelfällen behauptet Nice-Manager weiter, dass er „eigentlich alle Spieler als gute Käufe ansieht", da alle Spieler über ein über die Ablöse gehendes Potential verfügen. Für Nice seien die Talentwochen am Ende trotzdem eine gute Sache gewesen, da man am Ende die „kumulierte Summe" betrachten müsse. Ob man das Geld zeitnah investieren wird - vielleicht sogar doch das Stadion ausbauen möchte: der Manager wisse es selbst noch nicht. Vor allem die Ausgaben für den Stadionausbau machen dem Manager Sorgen, der hier „ganz oder gar nicht" investieren will und sich beim Ausbau eigentlich aller Alternativen berauben würde, die aktuell der Transfermarkt und alle Eventualitäten ermöglichen könnten. Für den Stadionausbau spricht allerdings die aktuelle Geldentwertung durch die Aufsteigerbörse. Weiteres soll sehr wahrscheinlich im nächsten Management-Rückblick folgen. In diesem kann Nice also mit knapp 70 Millionen mehr Budget rechnen. Nach Jaros, mit einer Ablösesumme von 40 Millionen teuerster Spieler, folgen Bonfanti (17,5) und Amraoui (8).


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    Das Team 2025

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    Planungen können nie früh genug starten. Fangen wir gleich damit an und stellen schon einmal fest, über welche Basis die OGC Nice zur neuen Saison verfügt und welche Spieler gegebenenfalls noch als "Wackelkandidaten", zumindest für die erste Elf, bezeichnet werden könnten.


    Die Torhüter

    Auch wenn Luft nach oben zweifelsfrei besteht wird der Russe Matvey Safonov zur neuen Saison als klare Nummer 1 im Tor der OGC Nice stehen. Seine Vertretung wird zwischen Vereinsikone Hugo Lloris und dem Polen Radoslaw Majecki ausgemacht. Sollte der französische Weltmeister seine Karriere über den Sommer hinaus fortführen, stehen die Chancen gut für den mittlerweile 28 jährigen Schlussmann. Majecki, aktuell an den 1. FC Heidenheim 1846 verliehen und jüngst abgestiegen, müsste erneut mit einer Rolle als Leihspieler vorlieb nehmen. Tendenz: alles bleibt, wie es ist.


    Die Abwehr

    44 Gegentore sprechen nicht gerade für eine sattelfeste Abwehr, dennoch zeigte sich Molle jüngst zufrieden mit seiner Defensive und möchte hier bestenfalls Anpassungen vornehmen, wenn es "der Markt anbietet", so der Manager. Heißt: als neuer Stammspieler auf der linken Abwehrseite wird man auf den Spanier Álvaro Carreras bauen. Den Backup bilden wohl gleichermaßen der Brasilianer Carlos Augusto und der wieder erstarkte deutsche Ex-Nationalspieler Robin Gosens. Alle dre Spieler werden wohl auch die Rolle im Mittelfeld als linker Schienenspieler einnehmen. Aushelfen kann hier wie gewohnt der Japaner Takehiro Tomiyasu, der aber tendenziell auf der rechten Seite gesetzt ist. Eine ähnlich beruhigende Auswahl hat man in der Innenverteidigung: Jonathan Tah und Min-Jae Kim sind wohl das gesetzte Duo in der Zentrale. Kevin Danso und Youssouf Ndayishimiye bilden den Backup. Als Rechtsverteidiger wird Takehiro Tomiyasu gesetzt sein und vertreten werden von Arouna Sangante, der nächste Saison zu mehr Spielzeit kommen soll. Mit dem englischen Rekordzugang Jack Hinshelwood steht noch ein potentieller RV zur Verfügung, der Engländer soll aber nach dem Jensen-Abgang eher im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden. Der aktuell verliehen Kanadier Moise Bombito wird nächste Saison ebenfalls Teil des Kaders sein und als 4. IV auf „einige Spiele kommen", so Molle, der am Ende mit insgesamt zehn Abwehrspielern auf eine sehr gute Breite zurückgreifen kann. Tendenz: alles okay.


    Das Mittelfeld

    So gut und breit man noch im Tor und der Defensive besetzt ist, gehen die Probleme im Mittelfeld langsam los. Auf der linken Bahn werden im Mittelfeld wie besprochen Robin Gosens oder Carlos Augusto gesetzt sein und notfalls auch mal als LV auflaufen. In der Zentrale wird man auf den "Kinder-Riegel" Andrey Santos und Jack Hinshelwood vertrauen, der auf der rechten Seite durch den gegensätzlich sehr erfahrenen Weltmeister Ángel Di María unterstützt wird. Die eher routinierten Matt O'Riley und Yangel Herrera sind aber nah dran an der ersten Mannschaft und sorgen dafür, dass zumindest die Zentrale sehr gut besetzt ist. Als Backup fungiert hier weiter Nachwuchstalent Tyler Morton, der aber mit weniger Einsatzzeit rechnen sollte, gegebenenfalls sogar verliehen wird. Schnell wird aber klar: zwar können die für den Sturm vorgesehenen Ermedin Demirovic (LM) und Justin Njinmah (RM) im Mittelfeld aushelfen, auf genau diesen Positionen muss Nice aber noch einmal nachlegen. Tendenz: da geht noch was.


    Der Sturm

    Ähnliches gilt für den Sturm: zwar stehen mit Patrik Schick und Ermedin Demirovic zwei überdurchschnittlich gute Stürmer zu Verfügung, einen Backup sucht man aber vergebens. Justin Njinmah scheint in einem kleinen Formloch zu stecken, muss aber im Notfall bereits viel Verantwortung übernehmen. Und während El Fideo (Di María) zwar auch als Rechtsaußen aushelfen und mit Njinmah eine LA-RA-Zange bilden kann, ist dieses System für nächste Saison wohl kein Bestandteil in Molle's Planungen. Hier muss Nice also definitiv noch einmal investieren. Tendenz: es wird geshoppt.


    Die Elf für 2025

    Matvey Safonov

    Takehiro Tomiyasu - Min Jae Kim - Jonathan Tah - Álvaro Carreras

    Ángel Di María - Jack Hinshelwood - Andrey Santos - Carlos Augusto

    Patrik Schick - Ermedin Demirovic


    Lloris, Danso, Ndayishimiye , Sangante, Gosens, O'Riley, Herrera, Njinmah

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    Meister und Pokalsieger

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    Bis auf die Finalspiele der europäischen Pokale (11. April) sind nun auch in den internationalen Ligen alle Meister und Pokalsieger gekürt. Und für die französischen Wettbewerbe kann man wohl in beiden Fällen zusammenfassen: David besiegt Goliath. In der Liga war vor allem der 32. Spieltag ausschlaggebend als Topfavorit und Verfolger im direkten Duell aufeinandertrafen und beide Teams die Möglichkeiten hatten, das finale Momentum auf seine Seite zu ziehen. Doch fangen wir von vorne an: bei der Saisonvorschau zur jüngst abgeschlossenen Saison stimmten noch 88% dafür, dass der amtierende Meister Paris St. Germain auch der kommende Meister bliebe. Lediglich 13% sahen Stade Rennais vorne. Diese halten zwar den einsamen Rekord des wertvollsten Teams des ganzen Verbandes (aktuell 1,18 Milliarden Vereinsmarktwert), über die wohl kompaktere und stärkere 1. Elf verfügen aber die Hauptstädter. Im Laufe der Saison bewies Rennais aber das Gegenteil und verteidigte die meiste Spielzeit den 1. Platz vor Paris, die vor allem in der Hinrunde nur schwer in Tritt kamen. Am 32. Spieltag dann das beschriebene Duell der beiden Giganten, welches Rennais überraschend souverän mit 3:1 für sich entschied. Der Vorsprung von Rennais wuchs auf 4 Punkte an, was immer noch Möglichkeiten für die Titelverteidigung seitens PSG offen lies - bis man sich am 33. Spieltag Spieltag ein Remis gegen den abstiegsgefährdeten ES Troyes (die jüngst in der Relegation gegen Le Havre die Klasse hielten) leistete und die Meisterschaft abschenken musste. Damit darf Frankreich Stade Rennais zur zweiten Meisterschaft der Vereinsgeschichte gratulieren.


    Und auch im Coupe de France-Finale hatte das Team aus Rennais um Top-Stürmer Marcus Thuram (18 Tore) die Möglichkeit Paris den zweiten Titel aus den Händen zu reißen. Im Finale musste man allerdings gegen die Doggen aus Lille bestehen, die in diesem Aufeinandertreffen passenderweise die Rolle des Underdogs innehatten. Und auch hier konnte sich wieder der kleinere Außenseiter durchsetzen, auch wenn Lille bereits mit einer starken Saison und dem beenden auf Platz 3 ein Ausrufezeichen setzen konnten. Mit 2:1 siegte der Lille Olympique Sporting Club was laut Experten vor allem am Trainer lag, der die spielstarken Favoriten aus Rennais mit einer klassisch defensiven Ausrichtung auskonterte und erst in den letzten zehn Minuten ein frühes 0:1 drehte. Spieler des Spiels: der Algerier Ismaël Bennacer (Foto), der in der 91. Minute das 2:1 erzielte und erst zehn Minuten zuvor das wichtige 1:1 durch Franck Kessie auflegte.

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    Pause

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    Während sich diverse Teams noch das Konfetti aus den Trikots schütteln (wir gratulieren auf diesem Wege allen Gewinnern) heißt es für die OGC Nice: Saisonpause. Und auch im Management wird man sich ein paar Tage Ruhe gönnen und mal "Fünfe gerade sein lassen". Keine Spiele, kaum Verhandlungen, wenig News lautet die Devise bis nach Ostern um dann spätestens im Mai wieder anzugreifen und schon einmal die Vorbereitung auf die kommende Saison zu starten, die sich vor allem einem Ziel widmet: die Offensive stärken. Gemäß dem Motto "Nice sucht den Stürmerstar" wird eben jener gesucht und hoffentlich bis Saisonauftakt 2025 gefunden. Wann die neue Spielzeit startet ist noch ungewiss. Kalkuliert man eine Pause für die Verbandsmitglieder mit ein, wird man wohl nicht vor Ende Juni mit dem UEFA Super Cup rechnen können. Dieser wird dann zwischen Arsenal London und (pikant, pikant) Manchester City ausgetragen. Nice wird sich währenddessen wie angekündigt auf eine Saison ohne internationalen Wettbewerb einstellen müssen. Bedauerlich: auch im Bewerbungsrennen um die Austragung des heute Abend ausgetragenen Champions-League Finals verlor man gegen die Eintracht aus Frankfurt. Nichtsdestotrotz ist Manager Molle mit der Saison zufrieden und sieht sich und sein Team auf einem „guten Weg". Wir danken allen Lesern und Managern für die stetige Unterstützung und wünschen allen Kollegen eine erholsame Saisonpause und sagen an dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle Verbandsmitglieder des ZoS für die aufopferungsvolle Arbeit!

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    ZOStradamus

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    12. Juli 2028: der Arsenal Football Club gewinnt seine neunte Champions-League Trophäe und baut damit seinen Rekord von 5 Titeln in Folge aus. Im Finale setzte sich das Team um den frischgebackenen Weltfussballer Ethan Nwaneri verdient mit 4:1 gegen Nottingham Forest durch, die zum ersten mal im Finale der Champions-League standen, aber letzte Saison erst die Europa-League gewonnen hatten. Das Team legt seit Amtsübernahme im April 2024 durch kleinoase eine wahre Erfolgsgeschichte auf das Parkett und mauserte sich vom Aufsteiger zum internationalen Spitzenmannschaft in gerade einmal 3 Jahren. Auch Arsenal-Manager lolo, der jüngst den 19 jährigen Yamine Lamal für den Sommer unter Vertrag nimmt, lobte Nottingham und kleinoase überschwänglich: „es könnte eine Wachablösung sein, aber da werden wir noch ein Wort mitsprechen", so der langjährige London-Manager, der in der Liga aber wieder mal an einem Underdog scheiterte: Sechzig und sein Manchester United holten etwas überraschend ihre erste Meisterschaft in der Vereinsgeschichte.


    15. Oktober 2027: Manager und Italien-Legende lezi wird bei Paris St. Germain entlassen! Der einstige Quadruple-Sieger mit Atalanta Bergamo heuerte erst zu Saisonbeginn bei dem Rekordmeister an, steht aber kurz vor Saisonende nur auf dem dritten Tabellenplatz hinter Lorient und Rennais - und wird nun vor die Tür gesetzt. Bereits in der Saison zuvor feierte er nach einjähriger Pause sein Comeback bei Inter Mailand, schaffte es aber auch hier keinen Erfolg zu verzeichnen: mit den Nerazzurri wurde er nur 10. und löste seinen Vertrag selbst auf. Bei seiner Pariser Abschiedskonferenz drückte er sich wie gewohnt kryptisch aus: „The flower that blooms in adversity is the most rare and beautiful of all".


    22. März 2026: „ich bin mit der Saison sehr zufrieden". Mit diesem Zitat hat Nice-Manager Molle seichte Lacher auf seiner Seite. Schließlich scheint er wohl der einzige mit dieser Ansicht zu sein, denn das Team aus Nice beendete die Saison auf dem 13. Platz - noch einen Rang schlechter als die Saison zuvor. Für Molle stehe aber die „Teamentwicklung an erster Stelle". Ein Zitat, welches er bereits letzte Saison brachte und damit den sportlichen Erfolg extrem abwertete. Für einen ehemaligen Spieler keine große Überraschung: Vitezslav Jaros. Vor knapp einem Jahr als Nummer 3 zum FC Sevilla gewechselt, entwickelte sich der tschechische Torhüter zum Nationaltorhüter und ist mittlerweile 20 Millionen schwer (tm.de). Der 24 jährige zum ehemaligen Manager: „er ist ein netter Kerl, aber auch manchmal ein naiver Springinsfeld". Trotz des sportlichen Misserfolgs scheint Molle weiter fest im Sattel zu sitzen beim Club an der Rivieira.


    31. Dezember 2027: neuer Vereinsnews-Rekord! Der RC Lens und Autor -Neo haben die Nachrichtenblätter von Real Sociedad und der TSG Hoffenheim eingeholt was die Anzahl an Ausgaben betrifft. Während die Sinsheimer unter TomHeld letzte Saison abstiegen und bei Ausgabe 1450 aufhören mussten, standen die Spanier zu Beginn des Jahres bei 1812 Ausgaben, der RC Lens bei 1600 Ausgaben. Die holten die Franzosen innerhalb von 365 Tagen auf und kommen als erstes Team überhaupt auf insgesamt 2000 Ausgaben. Natürlich macht sich leichte Kritik bemerkbar, reduzierte Lens die ohnehin schon immer kurzen "Twitter-Ausgaben" zuletzt auf ein Minimum zurück: "BOMBE GEPLATZT! Yaya Fofana wechselt für 100 Mio zu AS Monaco" lautete die letzte Meldung des Racing Club.

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    Finanzen II

    Anfang November (Link) stellten wir zum ersten mal unsere Finanzen offen dar. Nach erneut einem knappen halben Jahr und dem damit verbundenen Saisonabschluss heißt es erneut: Finanzen-Schau! Während wir im ersten Finanzblick noch mit fast 100 Millionen im Plus gut dastanden, müssen wir im zweiten Teil den Gürtel etwas enger schnallen. Oder etwa doch nicht? Für Interessierte sind natürlich an dieser Stelle zwei Dinge anzumerken: a) ist die Statistik wenig Aussagekräftig, weil wir nie verraten haben, mit welchen Anfangskontostand (nach Mannschaftsübernahme) wir arbeiten durften. Und auch wird an dieser Stelle nicht verraten wie viele Einnahmen wir abseits von Transfers für uns in Anspruch nehmen können - so zum Beispiel durch Vereinsnews oder Prämien. Klar ist aber auch: Gehälter und Boni's fallen ebenso wenig in diese Statistik. Diese Tabelle setzt sich nämlich nur mit den Ein- und Ausgaben mithilfe von Spielerverkäufen zusammen. Und diese sahen ab Anfang November wie folgt aus:


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    Genau wie im ersten Finanzblick hat man den Kader erneut um zwei Spieler verkleinert, wobei man in erster Linie die Reserve ausgedünnt, aber durch eigene Jugendspieler auf einem ähnlichen Spielerniveau gehalten hat. Das größte Loch in die Kasse haute natürlich der englische Mittelfeld- und Defensivspieler Jack Hinshelwood, der 171 Millionen verschluckte. Während Renato Veiga mit 60 Millionen die größten Einnahmen generierte, teilen sich die restlichen Einnahmen in "kleinere bis mittlere" Beträge auf. So oder so: Nice steht zum Saisonbeginn auf sehr gesunden Füßen und ist auch für etwaige Auktionen (erneut) Mitfavorit.

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