Der Heuler- Neues vom VFL Wolfsburg

SAISONSTART 2026-2

10.10., Samstag - EL-Quali Hinspiele / Rückspiele am Mittwoch
12.10., Montag - Nationale Supercups
18.10., Sonntag - 1. Spieltag alle Ligen

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Stichtag: 13.10., Dienstag
SAISONSTART AM SONNTAG

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  • Der dritte Ausbau

    Bereits zum dritten Mal seit seiner Übernahme vor knapp einem Jahr baut der VfL Wolfsburg unter Trainer und Manager Felix sein Stadion aus.

    Begonnen damals wurde von 50.000 auf 60.000 ausgebaut. Dieser Ausbau kostete noch zehn Millionen. Im letzten Saisonübergang folgte der zweite Ausbau, doch jetzt legte man richtig nach.

    Für eine Riesensumme von 38,3 Millionen baut der VfL Wolfsburg 12.000 neue Plätze, gesplittet in Sitz- und Stehplätze. Erstmals werden unter dem neuen Management also auch neue Sitzplätze gebaut. Zuvor wurden ausschließlich Stehplätze erweitert.

    Aus den Reihen des Managements hört man, dass man zwar dankbar für das neue Tool JessePinkmann sei, dieses bei der Berechnung allerdings keine Rolle gespielt habe. Man habe schon vorher gewusst, dass man das Stadion ausbauen möchte und wann sich der Ausbau refinanzieren würde.

    Eine Rolle bei der doch ungewöhnlichen Ausbaugröße von 12.000 Plätzen könnte allerdings die Rangliste der größten Stadien gespielt haben. Hätte man wie zuvor ausgebaut, wäre man in Deutschland nur auf einem geteilten vierten Platz gelandet. So hätte man nach dem Ausbau, sofern andere Vereine nicht ebenfalls aufrüsten, das drittgrößte Stadion Deutschlands – wenn auch mit sehr vielen Stehplätzen.

    International würde man damit in die Top 30 aufsteigen. Nicht ganz die Crème de la Crème, aber trotzdem ein ordentliches Stadion.

    „Wir freuen uns auf die neue Spielfläche und darauf, dass damit mehr Fans kommen und wir auch nachhaltig für die erste Liga wirtschaften können. Es war ein harter Kampf für uns, das finanziell durchzukriegen, aber wir sind sicher, dass es sich gelohnt hat. Und dennoch haben wir noch ein bisschen Geld für die eine oder andere finanzielle Ausgabe übrig.“

    Castells

    Maatsen- Bremeh-Gatti-Ratiu

    Lee -Gedson-Rabiot-Amoura

    Vitor Roque- Sulc


    Brazao, Djalo, Galbraith, Luis Guilherme, Nuamah, Sucic, Maldini

  • Sommerdeal


    Es ist noch gar nicht so lange her, da kam Merlin Röhl über den Auktionspool zum VfL Wolfsburg. Damals kostete der Offensive Mittelfeldspieler stolze 60 Millionen . Lange Zeit versuchte man anschließend, Röhl für eine entsprechende Ablöse wieder zu verkaufen – doch ein passendes Angebot blieb aus.


    Nun wechselt er zu Tottenham Hotspur. Die Ablöse: 20 Millionen.


    Auf den ersten Blick also ein gewaltiger Verlust. Doch es kommt nicht nur Geld allein – mit Ernest Nuamah kommt Ersatz.


    Röhl konnte zunächst vor allem als offensiver Mittelfeldspieler und hängende Spitze eingesetzt werden. Zuletzt entwickelte er sich zudem zu einer Option für das rechte Mittelfeld. Nuamah bringt dagegen vor allem Flexibilität auf den Außenbahnen mit und kann sowohl links als auch rechts spielen. Für das Zentrum ist er hingegen keine Option.


    Der 22-jährige Ghanaer hat allerdings eine längere Verletzungspause hinter sich. Nun soll er wieder an seine früheren Leistungen anknüpfen.


    „Wenn er da weitermacht, wo er vor seiner Verletzung aufgehört hat, dann haben wir hier bald einen Top-Spieler. Wir wünschen ihm alles Gute und hoffen, dass er sich bei uns gut einlebt.“


    Gleichzeitig verabschiedet sich Wolfsburg von Merlin Röhl und wünscht ihm bei Tottenham alles Gute.

    Castells

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  • Spanisches Talent kommt für vier Millionen

    Der VfL Wolfsburg hat auch für seine zweite Mannschaft noch einmal aufgerüstet. Nachdem bei der Saisonumstellung Luca Kolesheo aufgrund seines gestiegenen Marktwerts in die Profimannschaft aufrücken musste, war der linke Flügel der Reserve plötzlich vakant.

    Intern gibt es zwar noch drei weitere Optionen für diese Position, allerdings haben diese Spieler bislang noch keinen Marktwert. Deshalb entschied sich der Verein nun für eine gezielte Verstärkung und verpflichtete für vier Millionen Euro den ehemaligen spanischen U18-Nationalspieler Lluc Castell von Espanyol Barcelona.

    In der Realität kommt der Spanier bislang auf einen Einsatz in der spanischen Liga und wechselte im Sommer für zwei Millionen Euro ins englische Unterhaus.

    „Wir haben hier einen Spieler, der seinen Marktwert steigern wird. Wenn er in dieser Saison in der Championship bei Burnley Fuß fasst, könnte das ein Transfer sein, der sich für uns richtig auszahlt. Gleichzeitig können wir ihn auf der linken Seite direkt gut gebrauchen.“

    Nachdem in den vergangenen Jahren vor allem die Profimannschaft im Fokus stand, wird nun also auch bei der Reserve gezielt nachjustiert. Dabei geht es nicht nur darum, kurzfristige Lücken zu schließen, sondern auch darum, Spieler zu verpflichten, deren Marktwert sich perspektivisch entwickeln kann.

    Offen bleibt allerdings noch die Situation im Sturm. Dort sieht es momentan ziemlich dünn aus. Auch hier verfügt keiner der vorhandenen Spieler über einen Marktwert.

    Natürlich ist der Marktwert kein Garant für Qualität. Er zeigt aber zumindest, ob ein Spieler bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad und Profi-Erfahrung gesammelt hat. Gerade bei einer Reserve kann das ein wichtiger Indikator sein.

    Castells

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  • Ein Jahr FX – zwischen Höhenflug, Abstiegskampf und finanzieller Stärke

    Am 17.08.2025 war es so weit: Trainer und Manager F-x kehrte in die Simwelt zurück. Seine neue Aufgabe: der VfL Wolfsburg. Was damals als neuer Abschnitt begann, ist inzwischen gut ein Jahr her. Zeit für einen Rückblick – und für eine Bilanz in mehreren Kategorien.

    Sportlich: Eine echte Berg- und Talfahrt

    Als F-x den VfL Wolfsburg übernahm, stand der Verein auf dem 18. Tabellenplatz. Doch schon in seiner ersten Saison gelang es, sich schnell nach oben zu arbeiten. Am Ende sprang sogar noch ein internationaler Startplatz heraus.

    Die erste volle Saison verlief anschließend allerdings deutlich schwieriger. Wolfsburg kämpfte lange gegen den Abstieg und konnte sich erst in letzter Sekunde über die Relegation retten. Sportlich war das erste Jahr unter dem neuen Management damit eine echte Berg- und Talfahrt – wobei die Probleme des Vereins natürlich schon vor der Übernahme begonnen hatten.

    Deutlich erfolgreicher verlief die Entwicklung der Reserve. Innerhalb von zwei Saisons gelang der Wolfsburger Zweitvertretung gleich zweimal der Aufstieg – zunächst etwas glücklich, anschließend sogar als Meister. Nun steht die Reserve erstmals in der Reserve Liga 2.



    Transfers: Licht und Schatten

    Natürlich gab es unter F-x zahlreiche Transfers. Einige davon würde der Manager heute wieder genauso machen, andere dagegen eher nicht.

    Als persönlichen Negativtransfer nennt F-x vor allem James Hill. Zwar war der Transfer auf dem Papier durchaus erfolgreich: Für rund 9 Millionen verpflichtet und später für 20 Millionen verkauft. Betrachtet man allerdings seine heutige Entwicklung, würde man vermutlich ein Vielfaches dieser Summe bezahlen. Rückblickend fühlt sich der Deal deshalb wie einer der größten Fehler an.

    Ebenfalls ärgerlich: Amoura. Damals bestand die Möglichkeit, ihn gegen S. Pavlovic und Undav abzugeben. Nach Rücksprache mit anderen Managern entschied sich F-x jedoch dagegen. Heute würde er diesen Schritt wohl anders bewerten.


    Doch natürlich gab es auch zahlreiche positive Transfers.

    Besonders zufrieden ist man rückblickend mit Sulc.

    In der Auktion schien Wolfsburg eines der wenigen Teams gewesen zu sein, die seinen Wert wirklich erkannt hatten. Rund 27,5 Millionen wurden investiert. Sein Marktwert liegt inzwischen bereits bei etwa 20 Millionen – und sportlich dürfte er langfristig noch deutlich mehr einbringen.

    Auch der Tausch Anton Stach gegen Xhaka wird positiv bewertet. Xhaka bringt zwar mehr Erfahrung und teilweise noch größere Stärke mit, Stach ist dafür deutlich jünger und bietet dem Verein eine wesentlich bessere Perspektive und Flexibilität.

    Ebenfalls positiv sieht FX den Abgang von Trossard Im Gegenzug kamen unter anderem Ratu und ein Talent, das anschließend weitergereicht wurde. Auch hier zeigt sich: Nicht jeder gute Transfer muss zwangsläufig aus einem einzelnen Spieler bestehen. Entscheidend ist das Gesamtpaket.

    Aber natürlich gilt bei allen Deals: Transfers lassen sich immer erst mit etwas Abstand wirklich bewerten. Wer weiß wie es in einen Jahr aussieht.


    Finanzen: Die vielleicht größte Erfolgsgeschichte

    Während die sportliche Entwicklung von Höhen und Tiefen geprägt war, zeigt die finanzielle Entwicklung deutlich nach oben.

    Und das ist umso bemerkenswerter, weil Wolfsburg in dieser Zeit kräftig investiert hat. Unter F-x wurde das Stadion dreifach ausgebaut – zuletzt sogar um 12.000 weitere Plätze. Insgesamt von 50.000 auf 82.000 Plätze. Insgesamt wurde damit massiv in die Zukunft des Vereins investiert.

    Gleichzeitig wurden die Verträge sukzessive neu verhandelt, die Gehaltskosten im Blick behalten und der Kader möglichst schlank gehalten.

    Das Ergebnis: Wolfsburg steht finanziell heute besser da als bei der Übernahme.

    Auch der Marktwert des Teams ist leicht gestiegen. Noch wichtiger: Der Altersschnitt ist gesunken.

    Aktuelle Werte

    Profis

    Altersschnitt: 25,14 Jahre
    Marktwert: 314.850.000
    Im Schnitt: 14.311.364


    Marktwert der Reserve: 24.575.000

    Wert laut Vorberichten zur Übernahme


    Profis

    Altersschnitt: 27,13 Jahre

    Marktwert 287.150.000

    Im Schnitt: 11.044.231


    Marktwert der Reserve: 6.450.000


    Das zeigt, dass der Verein trotz sportlicher Schwierigkeiten nicht nur kurzfristig denkt, sondern zunehmend eine Mannschaft mit Zukunft aufbaut.

    Ein wichtiger Faktor sind dabei auch die Vereins-News. Durch diese zusätzlichen Einnahmen fließen regelmäßig Gelder in die Kasse. Teilweise sind es rund 4 Millionen pro Monat. Zusammen mit den Einnahmen aus den Wahlen konnte Wolfsburg während der Amtszeit von F-x bereits ungefähr 50 Millionen über diesen Weg generieren. Damit sind zumindest schon einige Sitzplätze möglich gewesen.


    Das Fazit nach einem Jahr

    Sportlich geht es auf und ab. Bei den Transfers wechseln sich Volltreffer und Fehlentscheidungen ab. Doch finanziell entwickelt sich der VfL Wolfsburg immer stärker.

    Der Verein wirtschaftet solide, investiert gleichzeitig in sein Stadion und senkt seine laufenden Kosten. Der Kader wird jünger und der Marktwert steigt um über 10%.

    Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis nach einem Jahr F-x:

    Die sportliche Erfolgsgeschichte ist noch nicht geschrieben – die finanzielle Basis dafür aber wird immer stärker.

    Nun bleibt die große Frage: Reicht diese Basis für den nächsten Schritt? Kann Wolfsburg noch einmal einen echten Top-Transfer stemmen und damit eine Mannschaft aufbauen, die nicht erneut bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt kämpfen muss?

    Nach zwei Jahren voller Abstiegskampf wäre eines jedenfalls wünschenswert:

    Eine Saison, in der man nicht bis zum Schluss zittern muss.

    Castells

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    Vitor Roque- Sulc


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    2 Mal editiert, zuletzt von f-x ()

  • Das Gerüst steht – doch reicht es für eine sorgenfreie Saison?

    Was haben Amoura, Vitor Roque und Koen Casteels gemeinsam? Alle drei standen bereits beim VfL Wolfsburg unter Vertrag, bevor Trainer und Manager F-x das Ruder übernahm.

    Und sie zwar längst nicht die einzigen. Für die erste Mannschaft spielen die anderen aber aktuell keine Rolle.

    Das zeigt eindrucksvoll, wie groß der Umbruch unter F-x tatsächlich war. Zahlreiche Spieler, die der Manager selbst verpflichtet hatte, sind inzwischen ebenfalls schon wieder weitergezogen. Eine Ausnahme ist Ratiu, der vergleichsweise früh kam und sich bis heute im Kader halten konnte.

    Doch egal, wer wann gekommen ist: Die entscheidende Frage lautet nun, wie wird die neue Saison?

    Die Außenbahnen als große Stärke

    Besonders auf den Außen hat Wolfsburg kräftig nachgebessert. Nachdem man gegen Ende der vergangenen Saison Lee verpflichtete, soll er gemeinsam mit Amoura für ordentlich Betrieb auf den Flügeln sorgen.

    Defensiv bildet die jüngste Verpflichtung von Ian Maatsen das Gegenstück von Ratiu die Außenbahn.

    Dazu kommt mit Solomon eine weitere starke Alternative für die linke Seite.

    Und auch langfristig muss sich Wolfsburg auf den Flügeln wohl kaum Sorgen machen. Mit Kolesheo, Luis Guilherme und Nuamah stehen gleich mehrere junge Spieler bereit, die auf beiden Außenbahnen eingesetzt werden können.

    Die Zukunft auf den Flügeln scheint damit gesichert.

    Ein Selbstläufer wird die neue Saison trotzdem nicht. Nach zwei Spielzeiten im Abstiegskampf lautet das Ziel weiterhin: so schnell wie möglich Abstand nach unten schaffen.

    Innenverteidigung bleibt die Baustelle

    Während auf den Außen mittlerweile zahlreiche Optionen vorhanden sind, sieht die Situation im Zentrum der Defensive deutlich komplizierter aus.

    Seit dem Amtsantritt von F-x wurde die Innenverteidigung mehrfach umgebaut. Dass Anton Stach zuletzt wieder dauerhaft in die Innenverteidigung zurückkehrte, ist dabei durchaus bezeichnend.

    Auch Gatti, der in der vergangenen Saison verpflichtet wurde, ist nicht unumstritten. Bei einigen Beobachtern hält sich die Meinung, dass seine Verpflichtung vor allem mit Blick auf das damalige Saisonziel zustande kam.

    Mit Per Schürrs steht zwar ein Spieler zur Verfügung, der bereits vor f-x im Verein war und eigentlich eine Option sein könnte. Seine langwierige Verletzung verhindert aktuell allerdings einen ernsthaften Einsatz im Kampf um die Stammplätze.

    Dahinter drängt Thiago Djalo immer stärker auf. Der Ersatzspieler zeigte zuletzt gute Leistungen und könnte in Zukunft eine deutlich größere Rolle übernehmen.

    Und auch Mertcan Ayhan gilt als wichtiger Baustein für die Zukunft. Mit dem jungen Talent möchte Wolfsburg langfristig planen.

    Interessante Mischung im Mittelfeld

    In der Zentrale findet sich dagegen eine interessante Mischung aus Erfahrung und Entwicklungspotenzial.

    Neben dem erfahrenen Adrien Rabiot steht mit Gedson Fernandes ein 27-jähriger Mittelfeldspieler zur Verfügung. Dazu kommt mit Pavel Sulc ein offensiv flexibler Spieler, der mehrere Rollen übernehmen kann.

    Gerade diese Vielseitigkeit könnte im Saisonverlauf noch wichtig werden. Ein guter Ersatz fehlt aber noch.

    Roque soll weiter treffen

    Im Sturm ist Vitor Roque weiterhin die zentrale Figur. Auch er war bereits im Verein und hat sich inzwischen zu einer wichtigen Option entwickelt.

    Der Brasilianer ist noch immer eher als Talent zu betrachten, trägt aber eine entscheidende Aufgabe: Er soll die Tore liefern.

    Und genau daran wird sich Wolfsburg in der kommenden Saison messen lassen müssen.

    Keine Veränderung zwischen den Pfosten

    Eine Position ist dagegen seit mittlerweile einer Saison unverändert: das Tor.

    Koen Casteels stand bereits vor dem Amtsantritt zwischen den Pfosten und konnte seinen Platz bislang verteidigen. Auch Gabriel Brazão, der zu Beginn der vergangenen Saison verpflichtet wurde, konnte sich bisher nicht gegen den belgischen Schlussmann durchsetzen.

    Damit ist das Gerüst für die neue Saison durchaus interessant.

    Auf den Außen breit aufgestellt, im Mittelfeld vielseitig, im Sturm mit Roque und defensiv noch mit einigen Fragezeichen.

    Nach zwei Jahren Abstiegskampf muss Wolfsburg nun zeigen, dass der große Umbruch unter F-x nicht nur den Kader verändert hat – sondern ihn tatsächlich stärker gemacht hat.

    Castells

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  • Solomon wechselt – lange war er wahrlich nicht da


    Nichts ist so stetig wie der Wandel. Für Manor Solomon trifft dieses Sprichwort derzeit ganz besonders zu. Der 27-jährige israelische Nationalspieler verlässt den VfL Wolfsburg bereits wieder – und das für eine Ablösesumme von 21 Millionen.


    Dabei ist es noch gar nicht lange her, dass Solomon überhaupt nach Wolfsburg kam.


    Am 10. August wurde der Transfer offiziell gemacht. Damals stand vor allem Mohammed Simakan im Mittelpunkt des Deals. Blickt man heute auf die damaligen Eckpunkte zurück, und erst Solomon durch die heutigen Einnahmen, ergibt sich eine durchaus interessante Bilanz:


    Simakan verließ Wolfsburg, während Mertcan Ayhan, Tiago Djaló und eine Million nach Wolfsburg kamen.


    Ob man das jetzt alles genau so verrechnen möchte? Wie haben es einfach mal gemacht.


    Fest steht jedenfalls: Wolfsburg hat mit Solomon einen Spieler verpflichtet, der nur kurze Zeit blieb, nun aber einen ordentlichen Geldsegen hinterlässt.



    Neuer Arbeitgeber von Manor Solomon wird Deportivo La Coruña. Für 21 Millionen wechselt der Israeli nach Spanien.


    Für Wolfsburg kommt der Zeitpunkt durchaus gelegen. Der Verein kann den finanziellen Spielraum gut gebrauchen und arbeitet gleichzeitig weiter daran, sein Konto aufzustocken.


    Nach zuletzt einigen größeren Investitionen nähert sich das Wolfsburger Guthaben damit wieder dem dreistelligen Millionenbereich.


    Solomon selbst bleibt für seine kurze Zeit in Wolfsburg zu wünschen, dass er bei seinem neuen Klub schnell Fuß fasst.


    Viel Erfolg bei Deportivo La Coruña, Manor Solomon!

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  • Neuer und alter Sponsor: Sky bleibt an Bord

    Auch in dieser Saison setzt die Vereinsführung auf einen bekannten Partner. Wir möchten es uns an dieser Stelle nicht nehmen lassen, den neuen und gleichzeitig alten Sponsor vorzustellen: Sky bleibt Sponsor des Vereins.

    Wie bereits im vergangenen Jahr hat sich die Vereinsführung erneut für das Angebot des Pay-TV-Anbieters entschieden. Die Eckdaten ähneln dabei grundsätzlich denen der vergangenen Saison – mit einer wichtigen Ausnahme: Der garantierte Grundbetrag ist deutlich gesunken.

    Die wichtigsten Eckpunkte

    Der neue Sponsorenvertrag sieht folgende Prämien vor:

    • 3,7 Millionen Grundbetrag
    • 250.000 für jeden Sieg in der Liga
    • 200.000 für jedes Unentschieden
    • 615.000 pro Spieltag als zusätzliche Prämie

    Die Zuschläge für internationale Spiele, die im vergangenen Jahr noch eine Rolle spielten, sind in dieser Saison nicht relevant.

    Damit bleibt Sky zwar ein vertrauter Partner, der Vertrag fällt finanziell allerdings etwas weniger attraktiv aus als noch in der vergangenen Saison. Trotzdem entschied sich die Vereinsführung erneut für die Zusammenarbeit.


    Die Verantwortlichen zeigen sich zufrieden mit der Fortsetzung der Partnerschaft:

    „Wir sind froh, dass wir weiter mit einem erfahrenen Sponsor wie Sky zusammenarbeiten können und hoffen, dass es auch in den nächsten Jahren so weitergeht. Wir bedanken uns für die letztjährige Zusammenarbeit und freuen uns auf die Zukunft.“

    Damit bleibt zumindest eines konstant: Beim Sponsor gibt es keine Überraschung. Sky bleibt – und begleitet den Verein auch in der kommenden Saison.

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  • VfL Wolfsburg stellt Rabiot

    Das All-Star-Team-Turnier ist in seine zweite Runde gestartet – und auch der VfL Wolfsburg ist wieder dabei. Mit Ach und Krach schaffte es der Verein wieder dabei zu sein. Schließlich wäre nach der vergangenen Saison beinahe der Gang in die zweite Liga Realität(wie ob der Realität….) geworden.

    Wolfsburg stellt diesmal Adrien Rabiot. Der erfahrene Franzose lief in der vergangenen Saison noch für die Serie A auf und war damit für das italienische All-Star-Team spielberechtigt. Durch seinen Wechsel in eine andere Liga darf er nun für Wolfsburg antreten.

    Rabiot bringt Stammplatzqualität mit

    Trainer F-X freut sich, einen Spieler mit dieser Erfahrung zur Verfügung stellen zu können:

    „Wir sind froh, dass wir mit Adrien Rabiot einen erfahrenen Spieler beisteuern können, der wirklich auch Stammqualitäten mitbringt.“

    Für das erste Spiel reichte es für die Spieler um Rabiot allerdings noch nicht für Punkte.


    Trotz der Niederlage will man in Wolfsburg die Hoffnung aber noch lange nicht aufgeben. Schließlich ist das Turnier noch jung und Rabiot könnte im weiteren Verlauf noch eine wichtige Rolle übernehmen.

    „Wir drücken der Liga weiterhin die Daumen. Wir wissen, dass wir gute Möglichkeiten haben, auch wenn andere Ligen reicher sind.“

    Wolfsburg bleibt damit weiter gespannt, wie sich das All-Star-Team entwickelt. Vielleicht bekommt Rabiot schon im nächsten Spiel wieder eine Gelegenheit, seinen Teil dazu beizutragen, dass die Bundesliga diesmal möglichst weit kommt.

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  • Wolfsburg investiert weiter in die erste Elf

    Nach dem Maatsen-Deal investiert der VfL Wolfsburg weiter gezielt in die erste Mannschaft. Und dabei zeigt sich erneut, dass sich die Transferphilosophie im Vergleich zur vergangenen Saison verändert hat: Statt konsequent auf jüngere Spieler zu setzen, gibt man inzwischen auch Talente ab und holt dafür erfahrenere Spieler.

    Der Altersunterschied fällt diesmal allerdings überschaubar aus. Anton Stach wird durch den rund eineinhalb Jahre älteren Bremer ersetzt. Der brasilianische Nationalspieler ist in der Innenverteidigung zu Hause und soll dort für mehr Qualität sorgen. Stach war dagegen deutlich flexibler einsetzbar und wurde in der Innenverteidigung nicht immer ohne Bedenken eingesetzt.

    Gemeinsam mit Stach wechselt auch Kacper Kozłowski zu Juventus Turin.

    „Wir danken Anton für die lange und die gute Zusammenarbeit mit uns. Der Mann war ja doch eine Weile bei uns, über eineinhalb Saisons. Wir wünschen ihm alles Gute.“

    Mehr Qualität in der Innenverteidigung

    Mit Bremer kommt nun ein Spieler, der der ersten Elf ordentlich Wumms verleihen soll. Die Hoffnung ist, dass er die Innenverteidigung qualitativ noch einmal auf ein höheres Niveau hebt.

    Zusammen mit Ian Maatsen, der auf der linken Außenbahn für Verstärkung sorgt, könnte sich die defensive Struktur Wolfsburgs damit deutlich verbessern.

    Ganz abgeschlossen ist die Arbeit allerdings noch nicht. Die Position neben Bremer ist mit Gatti noch nicht zu hundert Prozent fest vergeben.

    „Wir investieren weiter und schauen, was geht.“

    Ein Kreis schließt sich

    Besonders interessant ist der Transfer auch mit Blick auf die Wolfsburger Transfergeschichte. Damals verließ mit Granit Xhaka einer der vielleicht besten Spieler des Vereins den VfL für 7,5 Millionen. Als Ersatz kam Anton Stach.

    Nun geht Stach – und mit Bremer kommt erneut ein Spieler, der als qualitativ stärker eingeschätzt wird. Anders als Xhaka damals ist Bremer aber deutlich hoher.

    Damit verfolgt Wolfsburg weiterhin das Ziel, die Mannschaft sportlich zu verbessern, ohne dabei komplett auf die Zukunft zu verzichten. Zwar ist der Altersschnitt durch die jüngsten Transfers etwas gestiegen, er liegt aber noch immer deutlich unter dem Niveau der damaligen Mannschaft.

    Die neue Strategie scheint damit klar: Wolfsburg will nicht mehr nur auf Entwicklung setzen, sondern jetzt auch gezielt Qualität einkaufen, die sofort helfen kann um nicht mehr im Abstiegskampf zu versacken.

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  • Gelungener Saisonstart für Wolfsburg

    Der VfL Wolfsburg ist erfolgreich in das erste Turnier der neuen Saison gestartet. Im ZOS Cup setzte sich Wolfsburg mit 2:0 gegen den AC Mailand durch und feierte damit einen gelungenen Auftakt.

    Dabei waren die Vorzeichen zunächst alles andere als optimal. Die letzten Testspiele gegen das Zweitteam von Trainer F-x waren allesamt gründlich nach hinten losgegangen. Entsprechend groß war der Optimismus vor dem ersten Pflichtspiel nicht.

    Allerdings spielte Wolfsburg eine Besonderheit in die Karten: Der AC Mailand hatte keine vollständige beziehungsweise reguläre Mannschaftsaufstellung abgegeben. Dadurch war die Aufgabe für Wolfsburg natürlich etwas leichter, als sie es bei einer optimal aufgestellten Mailänder Mannschaft gewesen wäre.

    Wolfsburg dominiert

    86.000 Zuschauer sahen daher einen Auftritt, bei dem Wolfsburg das Spiel über weite Strecken bestimmte.

    59 Prozent Ballbesitz, 67 % gewonnene Zweikämpfe, deutlich mehr Torschüsse und gleichzeitig weniger Fehlpässe sprechen eine klare Sprache. Am Ende stand ein verdientes 2:0 auf der Anzeigetafel.

    An beide Treffer beteiligt war Vitor Roque. Zunächst legte er einen Treffer auf, anschließend vollendete er selbst.

    Damit ist der Saisonstart für Wolfsburg geglückt.


    Ganz überbewerten möchte man den Erfolg beim VfL allerdings nicht. Dass Milan keine richtige Aufstellung auf den Platz brachte, hatte zweifellos Einfluss auf die Partie. Es ist nicht davon auszugehen, dass die kommenden Gegner Wolfsburg ähnliche Möglichkeiten bieten werden.

    Das Ergebnis ist deshalb nur bedingt aussagekräftig.

    Trotzdem gilt: Ein 2:0 zum Auftakt nimmt man gerne mit. Wolfsburg steht im ZOS Cup damit zunächst erfolgreich da – und kann mit einem guten Gefühl in die nächsten Aufgaben gehen.

    Castells

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  • Der unterschätzte Innenverteidiger?

    Wahrlich, man muss selbstkritisch anerkennen: In der Innenverteidigung hat der VfL Wolfsburg unter Trainer F-X nicht immer alles richtig gemacht. Als F-X den Verein übernahm, war die Mannschaft allerdings auch alles andere als fertig zusammengestellt. Ein kleiner Trümmerhaufen, gerade in der Abwehr.

    Und trotzdem bleibt die Erkenntnis: Mit ein oder zwei anderen Entscheidungen könnte Wolfsburg heute eine richtig starke Innenverteidigung haben.

    James Hill und Locumi – zwei verpasste Chancen?

    Über den Abgang von James Hill wurde bereits ausführlich gesprochen. Der zweite große Punkt ist Locumi. Hätte Wolfsburg beide Spieler gehalten, hätte man heute eine sehr interessante Innenverteidigung beisammen.

    Für das damalige Saisonziel benötigte Wolfsburg einen neuen Innenverteidiger und entschied sich deshalb für Gatti anderen Weg.

    Positiv ist dafür der jüngste Zugang von Bremer, der die Position qualitativ aufwerten soll. Als Ersatz für Locumi steht aktuell weiterhin Gatti bereit. Vollends zufrieden ist man mit dieser Lösung zwar nicht – für den Saisonstart ist sie aber eine Konstellation, mit der Wolfsburg zunächst leben muss.

    Auch Simakan hätte geholfen

    Vor rund einem Monat folgte dann der Abgang von Mohammed Simakan. Auch mit ihm wäre die Innenverteidigung sicherlich etwas stärker aufgestellt.

    Wolfsburg entschied sich damals jedoch für die Zukunft. Im Zuge des Deals kam Mertcan Ayhan nach Wolfsburg – ein Spieler, der die Erwartungen bislang noch nicht vollständig erfüllen konnte.

    Interessanter ist rückblickend allerdings ein anderer Teil des damaligen Geschäfts.


    Wolfsburg hatte seinerzeit die Möglichkeit, sich für Agbadou zu entscheiden. Der 29-jährige Nationalspieler der Elfenbeinküste besitzt aktuell einen Marktwert von rund 16 Millionen. Trotzdem entschied sich der VfL gegen ihn und für Ayhan.

    Dass dadurch Ayhan nach Wolfsburg kam, ist natürlich der eine Teil der Geschichte. Der andere entwickelt sich inzwischen möglicherweise noch interessanter.

    Denn mit Djalo hat Wolfsburg gleichzeitig eine vergleichsweise günstige Alternative im Kader. Der 26-jährige Portugiese wird aktuell mit einem Marktwert von gerade einmal sieben Millionen geführt.

    Doch genau hier lohnt sich ein genauerer Blick.


    Betrachtet man seine Entwicklung und die aktuellen Einschätzungen der Marktwertanalyse, zeigt sich ein deutlich positiver Trend. Es ist durchaus denkbar, dass Djalos Marktwert schon bald die 10-Millionen-Marke und möglicherweise sogar 12 Millionen erreicht, einige euphorische Nutzer gehen sogar noch höher.

    Sollte er seine aktuelle Entwicklung fortsetzen, könnte aus der günstigen Alternative schnell mehr werden. Vielleicht sogar ein Spieler, der sich einen Stammplatz erkämpft.

    „Djalo bringt ein interessantes Profil mit. Er war nicht umsonst schon mal portugiesischer Nationalspieler und hatte einen Marktwert von 16 Millionen. Wenn man seine Entwicklung betrachtet, geht es wieder in die richtige Richtung, und darüber sind wir froh. Außerdem sind wir immer noch der Überzeugung, dass Ayhan auf dem richtigen Weg ist.“

    Castells

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  • Transferschnäppchen

    Mit Micah Hamilton kommt ein günstiger Neuzugang zum VfL Wolfsburg. Der 22-jährige Linksaußen wechselt für 1,5 Millionen von Manchester City nach Wolfsburg. Damit liegt die Ablöse fast genau auf seinem aktuellen Marktwert von 1,8 Millionen.

    Für die Profimannschaft dürfte Hamilton zunächst nur geringe Chancen auf Einsatzzeiten haben. Die Konkurrenz auf den Außenbahnen ist groß. Dafür soll er in der Reserve regelmäßig zum Einsatz kommen.


    Generell zeigt sich Wolfsburg auf dem Transfermarkt derzeit allerdings erstaunlich knausrig. Obwohl der Verein nach eigenen Angaben finanziell so gut dasteht wie vielleicht noch nie, will man das Geld zusammenhalten und bei Transfers möglichst vorsichtig agieren.

    Auch Jashari passt eigentlich genau in das Wolfsburger Profil. Trotzdem scheut sich der VfL bislang, ein größeres Angebot abzugeben.

    „Ja, wir wissen, dass wir mit einer guten Summe Chancen hätten, ihn zu kriegen. Es ist irgendwie verlockend. Aber auch in den Aktionen könnte etwas möglich sein.“

    Castells

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  • Guter bisheriger Zos Cup

    Beschweren kann sich Wolfsburg über den Einstieg in die Saison bislang nicht. Von vier Spielen im Zos Cup konnte der VfL drei gewinnen. Allerdings stellt sich die Frage, wie aussagekräftig diese Ergebnisse tatsächlich sind.

    Zwei der Gegner hatten keine Aufstellung abgegeben. Die Niederlage ausgerechnet gegen einen direkten Konkurrenten. Wolfsburg steht damit zwar ordentlich da, die Ergebnisse müssen aufgrund der besonderen Umstände aber etwas eingeordnet werden.

    „Wir nehmen das jetzt einfach mal so hin. Wir haben bisher nicht schlecht abgeschnitten. Nach dem letzten Spieltag stehen wir auf Platz zwei unserer Tabelle und kommen in die nächste Runde. Gegen den FC Stade Rennes werden wir vermutlich zwar nicht gewinnen, aber wir sind definitiv Tabellenzweiter und schließen die Tabelle somit gut ab. Warum andere keine Aufstellung abgeben und ob das heute noch eine Rolle spielt, darüber werden wir jetzt nicht diskutieren. Die Pfeiler für die aktuelle Saison sind gestellt und wir sind nur noch am Feinschliff.“

    Feinschliff also. Was genau damit gemeint ist, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen. Klar ist jedenfalls, dass auch während der Saison noch Veränderungen möglich sind.

    Eine solche Veränderung kommt nun allerdings eher unerwartet. Kaïl Boudachr war eigentlich für die Reserve eingeplant. Der 20-jährige Franzose mit algerischen Wurzeln konnte seinen Marktwert jedoch deutlich steigern und wird nun voraussichtlich zu den Profis wechseln müssen. Sein aktueller Marktwert liegt mittlerweile bei acht Millionen.

    Eine wirkliche Chance auf einen Stammplatz in der ersten Mannschaft sieht man für ihr derzeit allerdings noch nicht. Auf seiner Position ist Wolfsburg gut besetzt. Dennoch könnte sich der junge Spieler nun im Profikader weiterentwickeln und auf seine Gelegenheit warten.

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  • Stade Rennes ist zwei Klassen zu groß

    Was hatte man eigentlich erwarten können? Wenn das mit Abstand wertvollste Team zum Heimspiel lädt, ist die Aufgabe für den VfL Wolfsburg entsprechend groß. Und das zeigte sich bereits nach zwei Minuten, als Stade Rennes früh in Führung ging.

    Wolfsburg konnte zwar bereits in der vierten Minute ausgleichen, doch insgesamt war die Übermacht der Franzosen zu groß. Zwei weitere Treffer von Mbappé besiegelten schließlich die Niederlage. Am Ende stand es 4:1 für Stade Rennes.

    Trotz des Ergebnisses ist man in Wolfsburg mit der eigenen Leistung nicht völlig unzufrieden. Der Ballbesitz war relativ ausgeglichen, allerdings verlor der VfL deutlich zu viele Zweikämpfe. Vor dem gegnerischen Tor wurde zudem häufig noch ein Pass zu viel gespielt, anstatt selbst den Abschluss zu suchen.

    „Das muss besser werden. Auch wenn wir natürlich in einer ganz anderen Liga spielen: Dieses Team ist das Beste, das es momentan gibt, und das müssen wir zweifellos eingestehen.“

    Trotz der deutlichen Niederlage gibt es für Wolfsburg auch einen kleinen Lichtblick. Als Tabellenzweiter hat man das vermeintlich bessere Los erwischt. Stade Rennes muss nun gegen Wolverhampton ran, während Wolfsburg auf Sunderland trifft.

    Eine durchaus machbare Aufgabe, denn Sunderland verfügt über einen sehr jungen Kader, dessen größte Stärke möglicherweise erst noch vor der Mannschaft liegt.

    „Ja, ich denke, wir haben gegen Sunderland gute Chancen. Mal sehen, was dabei geht. Vielleicht geht ja noch eine Runde im Cup. Wir nehmen natürlich alles mit und natürlich auch die Prämien.“

    Viele Prämien gibt es im Cup bislang zwar nicht, doch auch kleinere Einnahmen zählen. Rund 300.000 Euro konnte Wolfsburg bisher durch den Wettbewerb generieren.

    Nun geht es gegen Sunderland um den Einzug in die nächste Runde. Nach der erwartbaren Niederlage gegen Stade Rennes will Wolfsburg dort wieder zeigen, dass man im Wettbewerb durchaus mithalten kann.

    Castells

    Maatsen- Bremeh-Gatti-Ratiu

    Lee -Gedson-Rabiot-Amoura

    Vitor Roque- Sulc


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  • Wolfsburg fliegt aus dem ZOS Cup

    Für Wolfsburg ist der ZOS Cup beendet. Die Vorrunde des Turniers war durchaus gelungen, dazu hatte man mit Sunderland einen Gegner zugelost bekommen, gegen den man sich gute Chancen ausrechnen konnte. Doch das Glück verließ die wackeren Recken aus Wolfsburg ausgerechnet im entscheidenden Spiel.

    Trotz einer roten Karte für Sunderland konnte Wolfsburg die Partie nicht für sich entscheiden. Nach 38 Minuten erzielte Alex Garcia das einzige Tor des Tages zum 1:0. Besonders die beiden Torhüter standen im Mittelpunkt und hatten über die gesamte Partie ordentlich zu tun.

    Sunderland gewann am Ende verdient. Zwar hatte Wolfsburg mehr Ballbesitz, Sunderland war jedoch aktiver, gewann mehr Zweikämpfe und leistete sich weniger Fehlpässe. Dem Spielverlauf nach wäre auch ein 2:1 als Ergebnis denkbar gewesen, am Ende geht der knappe Sieg für Sunderland aber durchaus in Ordnung.

    „Nun ja, solche Spiele werden auch kommen, Spiele, wo wir am Ende bereuen, Fehler gemacht zu haben, etc. Aber was soll's? Die Saison ist noch lang und der ZOS Cup ist nicht der Cup, an dem wir uns messen lassen müssen. Wir wollen schnell in die Liga starten und dort auch unsere Punkte machen. Und ich denke, das wird uns hoffentlich jetzt auch gelingen.“

    Castells

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  • Neuzugang schließt Mittelfeldlücke

    Der VfL Wolfsburg ist auf dem Transfermarkt fündig geworden. Für das Talent Britos sowie weitere 30 Millionen wechselt der gerade 24 Jahre alt gewordene kroatische Nationalspieler Luka Sučić zum VfL Wolfsburg. Der Mittelfeldspieler soll vor allem die Lücke auf der Ersatzbank schließen und dem Trainerteam zusätzliche Möglichkeiten verschaffen.

    Sučić kann sowohl im zentralen als auch im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Damit soll er vor allem den etablierten Kräften Gedson Fernandes und Adrien Rabiot Rückendeckung geben und für mehr Flexibilität im Wolfsburger Mittelfeld sorgen.

    „Durch ihn sind wir nun flexibler. Die Lücke, die der Abgang von Anton Stach hinterlassen hat, wird damit geschlossen. Wir sind zuversichtlich, dass er eine gute Lösung für unsere Zukunft sein wird und uns auch langfristig ordentlich weiterhelfen kann.“

    Wolfsburg gibt mit ein kleines Talent ab und legt zusätzlich 30 Millionen auf den Tisch. Dafür erhält der Verein einen vielseitigen Mittelfeldspieler, der bereits internationale Erfahrung mitbringt und die Breite des Kaders verbessert. Insgesamt dürfte der VfL mit diesem Deal zufrieden sein.

    Castells

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  • Der lange Atem

    Manchmal, ja manchmal, zahlt sich Geduld eben doch aus. Ein Blick zurück in den August 2025: Leandro Trossard verließ den Verein, im Gegenzug kamen Ounahi, André Ratiu und Ethan Galbraith. Damals galt der Deal zunächst als Rückschritt. Dennoch gelang es Wolfsburg, den Abstiegskampf erfolgreich zu gestalten. Auch Ratiu spielte dabei eine wichtige Rolle, denn er schloss die Lücke auf der rechten Abwehrseite. Ounahi wurde später weitergetauscht und konnte seinen Marktwert im Zuge seiner weiteren Entwicklung steigern.

    Doch besonders bei Ethan Galbraith zeigt sich nun, wie wichtig ein langer Atem sein kann. Der Mittelfeldspieler war damals mehr oder weniger eine Zugabe des Transfers. Wolfsburg hatte um ihn gerungen und lange überlegt, ob sich die Verhandlungen überhaupt gelohnt hatten- zwischenzeitlich hätte er für 10-15 Millionen wechseln dürfen.

    Nun scheint sich diese Geduld auszuzahlen.

    Den in der Realität hat Galbraith einen wichtigen Schritt gemacht. Er wechselte für eine beachtliche Ablösesumme innerhalb der englischen Championship und ist mittlerweile bei Stoke City Stammspieler. Bislang hat er dort keine Spielminute verpasst, zeigt sich zunehmend torgefährlich und konnte seinen Marktwert auf zwölf Millionen steigern. Dazu kommt seine große Vielseitigkeit, die ihn schon immer für Wolfsburg interessant macht.

    „Ja, lange sah es so aus, als würde sich Galbraith bei uns nicht durchsetzen und keine Chance haben. Doch inzwischen hat er sich verdient, dass wir ihn zumindest als Bankspieler nominieren. Wir sind zuversichtlich, dass er in dieser Saison auch das eine oder andere Spiel machen wird – zumindest, wenn er nicht wechseln sollte. Wir glauben, dass er mittlerweile auch Begehrlichkeiten weckt. Und natürlich ist Galbraith sehr flexibel. Er ist tatsächlich momentan sogar der einzige defensive Mittelfeldspieler des Vereins. Auf seinen anderen Positionen muss er sich allerdings gegen einige andere Spieler behaupten, was schwierig werden dürfte.“

    Damit bleibt abzuwarten, welche Rolle Galbraith in Wolfsburg tatsächlich einnehmen wird und ob er regelmäßig Spielzeit erhält. Die Konkurrenz ist groß, doch gerade auf der defensiven Mittelfeldposition könnte sich für ihn eine Chance ergeben. Sollte er bleiben, könnte aus der einstigen Transferzugabe noch ein wertvoller Bestandteil des Kaders werden.

    Fest steht schon jetzt: Galbraith hat seinen Marktwert deutlich gesteigert und dürfte damit auch für andere Vereine interessant geworden sein. Wolfsburg könnte also nicht nur sportlich, sondern möglicherweise auch wirtschaftlich von der damaligen Entscheidung profitieren.

    Castells

    Maatsen- Bremeh-Gatti-Ratiu

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  • Marktwert-Update Spanien schlaft bei Wolfsburg ein

    Das Update der spanischen Liga auf Transfermarkt.de hat den VfL Wolfsburg gleich dreifach erwischt – und in allen drei Fällen positiv. Drei Spieler aus der spanischen Liga, die beim VfL unter Vertrag stehen, haben deutliche Marktwertsteigerungen erhalten. Insgesamt geht es für Wolfsburg dadurch um satte 18 Millionen Euro nach oben.

    Den kleinsten absoluten Sprung macht Neuzugang Luka Sučić. Der erst kürzlich für 30 Millionen und Britos verpflichtete Kroate steigt von zehn auf 15 Millionen Euro Marktwert. Damit legt er zwar „nur“ um fünf Millionen zu, prozentual ist das allerdings die größte Steigerung des Trios: Sučić gewinnt 50 Prozent an Marktwert hinzu.

    Um knapp sechs Millionen Euro geht es für Anré Ratiu nach oben. Der Rechtsverteidiger wird nun mit einem Marktwert von 24 Millionen Euro geführt und legt damit rund 33 Prozent zu.

    Den größten absoluten Sprung macht Kang-in Lee. Sein Marktwert steigt von 28 auf 35 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von sieben Millionen beziehungsweise 25 Prozent. Damit fällt sein prozentualer Anstieg zwar am geringsten aus, absolut ist Lee aber der große Gewinner des Updates.

    Insgesamt bringt das dem VfL Wolfsburg einen Marktwertzuwachs von 18 Millionen Euro und sorgt zumindest vorübergehend dafür, dass die Wölfe in der Marktwerttabelle sogar an Werder Bremen vorbeiziehen. Allerdings sind noch längst nicht alle Marktwerte aktualisiert. Vor allem das anstehende Update der englischen Liga dürfte die Tabelle noch einmal ordentlich verändern, sodass Wolfsburg diesen Platz vermutlich nicht lange halten wird.

    Unabhängig davon kann sich die aktuelle Entwicklung sehen lassen. Die erste Mannschaft des VfL Wolfsburg kommt mittlerweile auf einen Gesamtmarktwert von fast 360 Millionen Euro. Im Schnitt ist jeder Spieler damit rund 16 Millionen Euro wert. Für den VfL ist das ein weiterer Beleg dafür, wie stark sich der Kader auch wirtschaftlich entwickelt hat.

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  • Unverhofft kommt oft

    Zuletzt war es etwas ruhiger um den VfL Wolfsburg auf dem Transfermarkt geworden. Einer der letzten Zugänge, Luka Sučić, war erst kürzlich für Geld gekommen. SD Eibar hatte kurz nach dem Wechsel bereits bei ihm angefragt, doch nachdem es zunächst so schien, als würde die Anfrage im Sande verlaufen, ging es plötzlich schnell. Innerhalb kürzester Zeit einigte man sich.

    Daniel Maldini schließt sich damit Luka Sučić an und wechselt nach Spanien. Mit ihm gehen zudem zehn Millionen Euro. Im Gegenzug kommt Nikola Krstović nach Wolfsburg. Der 26-jährige Nationalspieler Montenegros ist für den Sturm vorgesehen, nachdem Maldini zuletzt eher als Ersatzspieler eingeplant war.

    Damit dürfte Sulc wieder stärker um seinen Platz in der Offensive kämpfen müssen. Gleichzeitig kann er auch im Mittelfeld aushelfen, was dem Team zusätzliche Flexibilität gibt. Gegebenenfalls könnten dadurch auch G.Fernandes zu den Leidtragenden gehören.

    „Wir werden dadurch deutlich flexibler. Natürlich war es cool, mit Sučić und Maldini zwei gute Lösungen für die Bank zu haben, die auch mehrere Positionen besetzen konnten. Aber einen richtig starken Stürmer an der Seite von Roque haben wir noch gesucht und wir sind uns nun sicher, dass wir damit einen guten Saisonstart hinlegen können.“

    Der Neuzugang bringt einen Marktwert von 30 Millionen Euro mit. Hatte Wolfsburg vor dem nur einen Spieler in dieser Marktwertregion, sind es durch Transfers und Marktwertanpassungen mittlerweile gleich mehrere. Krstović ist insgesamt bereits der fünfte Spieler im Verein mit einem Marktwert von mindestens 30 Millionen Euro.

    Nicht nur der Gesamtmarktwert, sondern auch der durchschnittliche Marktwert des Kaders dürfte durch den Transfer deutlich steigen. Das Budget des Vereins geht dagegen erneut zurück.

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  • Der Auktionspool wurde bekannt gegeben – auch Wolfsburg will zuschlagen

    Kaum ist der Auktionspool bekannt, gibt es bereits erste Gerüchte über mögliche Transferziele. Auch der VfL Wolfsburg dürfte wieder sein Glück versuchen. Doch welche Spieler stehen beim Verein wohl auf dem Zettel?

    Vor gut einem Jahr konnte Wolfsburg mit Sulic seinen bislang einzigen Spieler unter F-x aus dem Auktionspool verpflichten – und das zu einem Preis, der sich im Nachhinein als echtes Schnäppchen herausstellte. Nur ein weiteres Team hatte damals Interesse gezeigt. Wolfsburg zahlte rund 27 Millionen Euro. Aus heutiger Sicht war das ein Top-Transfer, auch wenn die Summe seinerzeit durchaus beachtlich war.

    Bekanntermaßen hat Trainer F-X zuletzt seine guten Vorsätze über Board geworfen und Geld investiert. Die Verpflichtung von Sucic der anschließend mit weiteren zehn Millionen Euro im Gepäck weitergeschickt wurde, um einen starken Stürmer zu holen, hat ebenfalls Spuren in der Vereinskasse hinterlassen. Wie viel Geld Wolfsburg aktuell noch zur Verfügung hat, möchte der Klub allerdings nicht verraten. Ob es für einen echten Topspieler reicht, bleibt daher offen.

    Manche spekulieren, dass Harvey Barnes erneut auf dem Zettel stehen könnte. Der Engländer kennt den Verein bereits aus seiner früheren Zeit in Wolfsburg und ist noch nicht allzu lange weg. Auf die Gerüchte angesprochen, heißt es aus dem Umfeld des Klubs:

    „Er hat ein gutes Profil, aber eigentlich sind wir auf den Außen gut besetzt. Wir schauen mal, wen wir uns schnappen werden und wo wir unseren Hut in den Ring werfen.“

    Nach dem kurzen Gastspiel von Luka Sučić könnte vor allem das Mittelfeld wieder zum Thema werden. Der Transfer des Kroaten war nur von kurzer Dauer, sodass sich die Frage stellt, ob Wolfsburg dort erneut nachlegen muss und sich an der Auktion beteiligt.

    Fest steht: Auch Wolfsburg wird den Auktionspool genau beobachten. Ob der Klub tatsächlich einen großen Namen verpflichtet oder erneut ein günstiges Angebot findet, bleibt abzuwarten. Die Voraussetzungen für eine spannende Auktion sind jedenfalls gegeben – und möglicherweise ist F-X bereit, einen großen Teil des verbliebenen Budgets zu investieren, wenn sich die richtige Gelegenheit bietet.

    Castells

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