Der dritte Ausbau
Bereits zum dritten Mal seit seiner Übernahme vor knapp einem Jahr baut der VfL Wolfsburg unter Trainer und Manager Felix sein Stadion aus.
Begonnen damals wurde von 50.000 auf 60.000 ausgebaut. Dieser Ausbau kostete noch zehn Millionen. Im letzten Saisonübergang folgte der zweite Ausbau, doch jetzt legte man richtig nach.
Für eine Riesensumme von 38,3 Millionen baut der VfL Wolfsburg 12.000 neue Plätze, gesplittet in Sitz- und Stehplätze. Erstmals werden unter dem neuen Management also auch neue Sitzplätze gebaut. Zuvor wurden ausschließlich Stehplätze erweitert.
Aus den Reihen des Managements hört man, dass man zwar dankbar für das neue Tool JessePinkmann sei, dieses bei der Berechnung allerdings keine Rolle gespielt habe. Man habe schon vorher gewusst, dass man das Stadion ausbauen möchte und wann sich der Ausbau refinanzieren würde.
Eine Rolle bei der doch ungewöhnlichen Ausbaugröße von 12.000 Plätzen könnte allerdings die Rangliste der größten Stadien gespielt haben. Hätte man wie zuvor ausgebaut, wäre man in Deutschland nur auf einem geteilten vierten Platz gelandet. So hätte man nach dem Ausbau, sofern andere Vereine nicht ebenfalls aufrüsten, das drittgrößte Stadion Deutschlands – wenn auch mit sehr vielen Stehplätzen.
International würde man damit in die Top 30 aufsteigen. Nicht ganz die Crème de la Crème, aber trotzdem ein ordentliches Stadion.
„Wir freuen uns auf die neue Spielfläche und darauf, dass damit mehr Fans kommen und wir auch nachhaltig für die erste Liga wirtschaften können. Es war ein harter Kampf für uns, das finanziell durchzukriegen, aber wir sind sicher, dass es sich gelohnt hat. Und dennoch haben wir noch ein bisschen Geld für die eine oder andere finanzielle Ausgabe übrig.“