Frohsinn aus Frosinone Calcio- Die News

SAISONSTART 2026-2

10.10., Samstag - EL-Quali Hinspiele / Rückspiele am Mittwoch
12.10., Montag - Nationale Supercups
18.10., Sonntag - 1. Spieltag alle Ligen

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Stichtag: 13.10., Dienstag
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  • Neuer Trainer, neue Liga

    Frosinone Calcio ist nun neu in der ersten italienischen Liga. Dafür holte man sich einen Trainer, der bereits letzte Saison Erfahrung sammeln konnte.

    Auch wenn der Trainer zuletzt mit dem FC Turin am letzten Spieltag noch auf den letzten Platz gerückt ist, konnte er den Verein davon überzeugen, mit ihm das Projekt Klassenerhalt anzugehen.

    Im Vergleich zu Turin hat man andere Voraussetzungen. Zwar ist das Stadion kleiner, doch finanziell ist der Verein deutlich besser aufgestellt. Auch vom Spielermaterial ist er überzeugt.

    Zitat
    „Wir haben eigentlich eine solide Basis, auch mit Spielern, die Zukunft haben werden. Hier muss nicht so viel umgewühlt werden, um auch nächste Saison ein Team zu haben. Aber wir wissen auch, wo wir unsere Probleme haben, unsere Problemzonen, wo wir nachrüsten müssen. Und das werden wir tun. Die Mittel dafür habe ich und ich bin froh, dass der Verein mich setzt und mir die Möglichkeit gibt, das umzusetzen.“

    Ob es eine zweite Mannschaft geben wird, ist noch unklar. Er muss sich erst einmal einen Überblick verschaffen, ob dies möglich ist.

    Momentan umfasst der Kader 40 Spieler.

    Sollte man sich gegen eine Reserve entscheiden, wird man wohl einige Spieler verkaufen müssen.


    An dieser Stelle ein paar wichtige Informationen:

    Momentan kostet das Gehalt pro Spieltag 1,951233 Millionen. Knapp 280.000 fallen für Antrittsprämien an. Man geht davon aus das deutlich drücken zu können.



    Das Stadion umfasst eine Kapazität von 32 000. 22.000 Stehplätze und 10.000 Sitzplätze.

    Der Kader umfasst, 40 Spieler und hat einen Marktwert von 171,2 Millionen mit einem Schnitt von 4,28 Millionen pro Spieler. Der Altersschnitt beträgt 24,75 Jahre und der Top-15-Marktwert liegt bei 144,2 Millionen.

    Castells

    Maatsen- Bremeh-Gatti-Ratiu

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    Vitor Roque- Sulc


    Brazao, Djalo, Galbraith, Luis Guilherme, Nuamah, Sucic, Maldini

  • Schritt eins

    Wer das Trainer- und Managementteam um F-x kennt, weiß, dass bei ihm vieles über finanzielle Ordnung läuft. So wundert es auch nicht, dass er sich wie angekündigt nun an die Gehaltsverhandlungen gemacht hat.

    In intensiven Gesprächen wurden mit jedem Spieler neue Verträge ausgehandelt. Dabei wurde auch die Spielergewerkschaft einbezogen, um ein möglichst ausgeglichenes Gehaltsgefüge zu schaffen. Nicht jeder musste Einbußen hinnehmen, einige Spieler verdienen künftig sogar etwas mehr. Insgesamt konnten die Gehaltskosten jedoch deutlich reduziert werden.

    So zeigt sich bei den Antrittsprämien sich der Erfolg: Diese sanken von zuvor knapp 288.000 Euro auf rund 167.000 Euro pro Spieltag. Noch deutlicher fällt die Ersparnis bei den Spielergehältern aus. Statt zuvor rund 1,95 Millionen Euro werden nun nur noch etwa 1,29 Millionen Euro pro Spieltag fällig.

    „Das freut uns wirklich sehr, dass die Spieler uns da auch entgegengekommen sind. Das ist fast ein Drittel Einsparung, damit knapp 700.000 Euro pro Spieltag weniger Kosten.“

    Hochgerechnet auf eine komplette Saison entspricht das einem erheblichen finanziellen Spielraum. Je nach Saisonlänge können so an die 30 Millionen Euro eingespart werden. Ob dieses Geld tatsächlich vollständig für neue Transfers zur Verfügung steht, bleibt allerdings abzuwarten. Das Stadion ist vergleichsweise klein, und zunächst geht es für den Verein wohl darum, sich finanziell nachhaltig aufzustellen.

    Unterdessen wurde auch die Reserve offiziell angemeldet. Dadurch werden die Gehaltskosten zwar zunächst wieder etwas steigen, da dafür zusätzliche Spieler benötigt werden. Gleichzeitig eröffnet die zweite Mannschaft aber auch neue Einnahmemöglichkeiten und bietet dem Verein eine zusätzliche sportliche Perspektive.

    Schritt eins ist damit gemacht: Die finanzielle Basis soll stimmen. Jetzt muss sich zeigen, was F-x nun noch angeht.

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  • Erster Deal ist fix

    Wenige Stunden, nachdem sich Trainer und Manager F-x offiziell vorgestellt und seine Transferliste veröffentlicht hat, ist bereits der erste Transfer fix. Allerdings liefen die Verhandlungen mit dem Spieler schon vor seinem Amtsantritt. Bis zuletzt war unklar, wohin der 35-Jährige wechseln würde – nach Wolfsburg oder zu seinem neuen Verein in Italien.

    Letztlich entschied sich F-x dafür, den Neuzugang in Italien vorzustellen: Iñigo Martínez.

    Bemerkenswert ist vor allem sein Alter. Noch vor einem Jahr hatte F-x bei ä Turin konsequent die ältesten Spieler aussortiert. Nun setzt er selbst auf einen 35-jährigen Innenverteidiger.

    „Iñigo bringt eine ordentliche Präsenz mit. Er hat jede Menge Erfahrung und wir sind sicher, dass er unserem Verein helfen wird. Immerhin hat er auch schon 21 Spiele für die spanische Nationalmannschaft absolviert.“

    Mit Martínez schließt der Verein eine wichtige Lücke in der Innenverteidigung. 12 Millionen Euro kostet der erfahrene Abwehrspieler – angesichts seiner Qualität ein durchaus günstiger Deal. Ein Bonus- er kann sich als Lv eingesetzt werden.


    Zum Vergleich: SC Freiburg zahlte vor rund einem halben Jahr noch 25 Millionen Euro für den Spieler.

    Für f-x ist es damit ein durchaus gelungener Einstand auf dem Transfermarkt. Erster Deal, erste Baustelle geschlossen.


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  • Aufräumaktion

    Es war abzusehen – und dennoch dürfte es für die betroffenen Spieler ein Schock gewesen sein. F-x hat den Kader von Frosinone Calcio weiter ausgedünnt und gleich mehrere Spieler abgegeben.

    J. Oyono, Akpogoma, J. Gelli, Kalaj, Corrado, Khone und F. Gelli haben den Verein verlassen. Insgesamt spülten die Abgänge 2,225 Millionen in die Vereinskasse.

    „Das ist immer schwer, Spieler so gehen zu lassen. Aber sie haben für unsere Kaderplanung keine Rolle gespielt. Wir haben einen recht großen Kader von 40 Spielern und müssen schauen wer ins wirklich hil“

    Der Satz zeigt bereits die Richtung, in die es beim neuen Management geht: Der Kader soll kleiner und effizienter werden. Nachdem zunächst bei den Gehältern angesetzt und die laufenden Kosten deutlich reduziert wurden, folgt nun der nächste Schritt um unnötige Gehaltskosten zu vermeiden.

    Klar ist aber auch, durch die Anmeldung der Reserve fehlen noch 7 Spieler die 23 oder jünger sind- 1. und 2. Mannschaften müssen zum Saisonstart mindestens 40 Spieler haben.


    Aber alle die gingen waren zu alt für die Reserve und für die Profis hat es nicht gereicht.

    Es gilt also; Erst Ordnung schaffen, dann in die Zukunft investieren.

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  • Neuzugang zwei und drei

    Nach dem Zugang von Iñigo Martínez hat Frosinone Calcio nun zwei weitere Spieler verpflichtet. Beide sind allerdings weniger für die Profimannschaft als vielmehr für den Aufbau der neuen Reserve vorgesehen.

    Wie Martínez kommen auch die beiden Neuzugänge aus Spanien. Aitor Crespo wechselt für gerade einmal 25.000 Pfund zum Verein. Von Rayo Vallecano kommt zudem Pelayo Fernández für eine glatte Millionen.

    Neben ihrer Herkunft haben die beiden noch eine weitere Gemeinsamkeit: Beide sind in der Defensive zu Hause.

    „Das sind natürlich nicht die Kracher, die unser Team sofort voranbringen. Aber sie ermöglichen uns die Reserve und werden dort die Verteidigung stabilisieren – und das für wenig Geld.“

    Damit steht zumindest die Innenverteidigung der Reserve bereits auf einem soliden Fundament. Nun stellt sich die Frage, wie das Team taktisch aufgestellt wird. Spielt man mit einer Dreierkette oder findet man noch einen passenden Rechtsverteidiger?

    Größer ist der Bedarf momentan ohnehin auf den offensiven Außenbahnen. Aktuell umfasst der Kader rund 15 Spieler, wobei man zusätzlich noch auf Talente aus der eigenen Jugend zurückgreifen kann.

    Realistisch dürfte das Management noch etwa drei bis fünf Millionen Euro in die Reserve investieren müssen. Der größere Teil des Transferbudgets soll anschließend in die Profimannschaft fließen.

    Und dort bleibt die Torhüterposition die oberste Priorität.

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  • Frosione Calcio schließt die Lücke in der Reserve

    Nachdem die vergangenen beiden Transfers vergleichsweise günstig ausfielen, hat Frosinone Calcio nun noch einmal etwas tiefer in die Tasche gegriffen. Für drei Millionen Euro kommt James O’Very aus der Jugend von Manchester United.

    Der erst 18-jährige Rechtsverteidiger ist australischer U23-Nationalspieler und wechselte bereits vor 2 Jahren zu Manchester United, wo er seitdem die Jugendabteilung durchlief.

    Mit ihm schließt Frosinone eine weitere wichtige Baustelle im Kader der Reserve.

    „Wir haben hier einen jungen Entwicklungsspieler. Ich denke, wir werden in den nächsten Jahren noch viel Freude an ihm haben. Erst einmal wird er die Lücke in der Reserve schließen. Alles Weitere steht dann auf einem anderen Blatt.“

    Damit ist die Defensive der Reserve fürs Erste Spiel fähig.. Nach den günstigen Verpflichtungen zuvor investiert Frosinone mit O’Very nun bewusst in einen jungen Spieler mit Entwicklungspotenzial. Der 18-Jährige soll zunächst Spielpraxis sammeln – und sich langfristig vielleicht zu einer Option für die Profimannschaft entwickeln.

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  • Jugendteam nimmt Gestalt an

    Die Reserve von Frosinone Calcio nimmt immer konkretere Formen an. Mit einem Doppeltransfer für insgesamt eine Million Pfund wächst der Kader auf nunmehr 18 Spieler an. Damit könnte bereits eine vollständige Startelf samt sieben Ersatzspielern für das geplante Testspiel gegen die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg aufgestellt werden.

    Neu zum Team stoßen Leandro Graziani und Pietro Candelari. Beide kommen von Stade Reims und bringen bereits einen Marktwert mit, der die gezahlte Ablöse von insgesamt einer Million Pfund nahezu rechtfertigt.

    „Wir haben nun 18 Spieler und können zumindest für das erste Spiel eine Aufstellung abgeben – elf Spieler plus sieben Ersatzspieler. Unserem Ziel, die Reserve bis zum Saisonstart komplett aufzustellen, sind wir damit sehr nahe. Es fehlen nur noch zwei Spieler.“

    Allerdings könnte sich die Zahl der noch benötigten Spieler sogar schneller reduzieren. Sollte der Verein noch einen neuen Torhüter für die Profimannschaft verpflichten, könnte Lorenzo Palmizani anschließend in die Reserve wechseln. Dann würde nur noch ein Spieler fehlen.

    Insgesamt hat Frosinone inzwischen 5,025 Millionen Pfund in den Aufbau der Reserve investiert und dafür fünf Spieler verpflichtet. Im Verein ist man überzeugt, dass die Mannschaft damit schon bald komplett sein wird.

    Doch lohnt sich eine Reserve überhaupt finanziell? In der Vergangenheit haben einige Vereine ihre zweite Mannschaft wieder aufgelöst, weil sich die laufenden Kosten aus ihrer Sicht nicht rechneten. Manager f-x sieht das anders:

    „Wir liegen momentan bei ungefähr 320.000 an Gehalts-Ausgaben und sind uns sicher, dass wir damit gut kalkulieren und über Einnahmen auch wieder ordentlich etwas reinholen können. Und seien wir ehrlich: Ohne Reserve würden wir wahrscheinlich trotzdem fünf bis zehn Jugendspieler behalten, die wir dann bei den Profis bezahlen müssten – ohne eine Refinanzierung zu haben. Es passt also, dass wir die Reserve haben. Ich denke, damit werden wir kein großes Minusgeschäft machen.“

    Noch fehlen Frosinone zwar belastbare Erfahrungswerte. Ein Blick nach Wolfsburg zeigt allerdings, welches Potenzial vorhanden ist: Das Ticketing der Wolfsburger Reserve brachte zuletzt rund 650.000 Pfund ein.

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  • Verlässt der wertvollste Spieler den Verein?

    Verlässt Udogie Frosinone Calcio? Die Zeichen stehen zumindest nicht schlecht. Der 23-jährige Italiener ist mit einem Marktwert von 30 Millionen Euro aktuell der wertvollste Spieler des Kaders und wird bereits seit der Übernahme von Trainer F-X mit einem französischen Verein in Verbindung gebracht.

    Lange wehrte sich das Management gegen einen Verkauf und bot erst nach einigen Tagen den Spieler öffentlich an.

    Frosinone nähert sich nun endlich mit dem französischen Klub an und könnte erstmals ernsthaft über einen Verkauf des Leistungsträgers nachdenken.

    „Wir geben so einen guten Spieler natürlich nur ungern ab. Aber wenn das Paket stimmt, was sollen wir machen?“, erklärt Manager F-X mit einem Schulterzucken.

    Ob und zu welcher Summe Udogie tatsächlich wechseln wird, ist noch offen. Die Verhandlungen dürften noch etwas andauern. Klar ist aber: Frosinone zeigt sich inzwischen kompromissbereit.

    Ein möglicher Wechsel könnte zudem weitere Veränderungen im Kader auslösen. Je nachdem, welcher Spieler als Ersatz kommt, könnte Neuzugang Martinez auf den linken Flügel rücken und dadurch in der Innenverteidigung neue Möglichkeiten schaffen.

    Gerüchten zufolge könnte sogar ein Torhüter Bestandteil des Deals sein. Sollte sich dies bewahrheiten, würde Frosinone nicht nur einen wertvollen Spieler abgeben, sondern gleichzeitig eine weitere Baustelle im Kader schließen.

    Es bleibt also spannend: Verlässt der wertvollste Spieler den Verein – oder gelingt es F-X doch noch, Udogie in Frosinone zu halten?

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  • Geschenk im Abstiegskampf

    Mit Tomáš Bobček bekommt das Management um F-x bei Frosinone Calcio einen echten Glücksgriff geschenkt. Der fast 25-jährige slowakische Nationalspieler kommt aufgrund des Aufstiegsstatus kostenlos.

    Und auch seine Zahlen machen Hoffnung: In der Realität kostet Bobček rund 10,7 Millionen Euro und wurde mit 20 Toren in der vergangenen Saison Torschützenkönig der polnischen Liga.

    „So einen Spieler nehmen wir natürlich gerne. Er wird unseren Sturm ergänzen. Klar ist, dass wir dadurch nicht plötzlich in neue Qualitätsregionen vorstoßen. Aber so ein Geschenk ist im Abstiegskampf wirklich Gold wert. Er bringt nicht nur Qualität, wir haben durch ihn nun auch Optionen in der Ausstellung.“

    Genau diese könnte für Frosinone besonders wichtig werden. Vitinha ist aktuell auf der linken Mittelfeldposition eingeplant, wodurch mit Petar Ratkov bislang nur ein echter Stürmer zur Verfügung stand.

    Mit Bobček kommt nun eine weitere entwicklungsfähige Option für den Angriff hinzu. Damit hat man nicht nur mehr Auswahl, sondern kann auch taktisch variabler agieren.

    Für den Klassenerhalt wird es allerdings vermutlich noch einen echten Hochkaräter brauchen. Doch die Ausgangslage hat sich durch Bobčeks Verpflichtung definitiv verbessert.


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  • Udogie-Wechsel

    Wie bereits angekündigt, waren die Verhandlungen um Destiny Udogie fortgeschritten. Nun ist klar: Der 23-jährige Italiener verlässt Frosinone Calcio und wechselt zum FC Girondins Bordeaux.

    Zunächst möchte sich das Management für ein kurzes Missverständnis entschuldigen. Ein Angebot wurde zwischenzeitlich fälschlicherweise angenommen. „Wir bedanken uns bei Bordeaux für das Verständnis“, heißt es aus Vereinskreisen.

    Doch nun zum eigentlichen Deal: Mit Destiny Udogie gehen 16 Millionen Pfund nach Bordeaux. Im Gegenzug wechseln Carney Chukwuemeka, Andre Gudjohnsen, Stefan Ortega und Kasoum Ouattara nach Frosinone.

    Ouattara soll dabei unmittelbar die Position von Udogie übernehmen. Auch Chukwuemeka und Ortega sind Kandidaten für die Startelf. Mit Gudjohnsen kommt zudem ein interessanter Torjäger, der perspektivisch eine größere Rolle übernehmen soll, aktuell aber noch etwas Zeit bekommen dürfte.

    „Wir haben lange verhandelt und uns lange auch gegen einen Verkauf gewehrt. Letzten Endes denken wir aber, dass dieser Deal uns voranbringt. Gerade im Tor war es wichtig, einen soliden Spieler zu bekommen. Wir hatten kurz vorher zwar noch eine mögliche Alternative angeboten bekommen, aber Ortega, denke ich, wird uns gut liegen.“

    Durch den Transfer hat sich der Kader noch einmal deutlich verändert. Gleichzeitig nur noch ungefähr die Hälfte des ursprünglichen Kontostandes. Das Stadion wurde von dem Geld allerdings ebenfalls erweitert, sodass der Verein nun über deutlich bessere Voraussetzungen verfügt.

    Sportlich scheint der Kader damit langsam seine Form anzunehmen. Große Umbauten sind zunächst nicht mehr geplant, kleinere Anpassungen könnten aber noch folgen.

    „Na ja, den einen oder anderen könnten wir auch noch gehen lassen. Vielleicht werden wir irgendwann auch noch einen etwas stärkeren Spieler holen und dafür ein Talent abgeben. Aber wir schauen einfach, was reinkommt.“

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  • Weitere Geschenke für Frosinone

    Neben Thomas Bobček darf sich Trainer und Manager F-X nun über zwei weitere unverhoffte Zugänge freuen. Beide Spieler kommen über die Real-Verpflichtung kostenlos zu Frosinone Calcio und sollen den Kader weiter vervollständigen.

    Der 26-jährige eumänische Stürmer Daniel Birligea kommt ebenso wie der 23-jährige Ägypter Omar Fayed ohne Kosten zum Verein. Birlikeya ist dabei sogar belgischer Nationalspieler. Neun Länderspiele und zwei Tore stehen für ihn bereits zu Buche. ZulIn dieser Saison kam er in der Superliga bereits auf sechs Einsätze und erzielte dabei drei Treffer.

    Fayed ist dagegen in der Innenverteidigung zu Hause. Für den Ägypter wurde in der Realität eine Ablösesumme von rund 500.000 Euro fällig. Auch er hat bereits erste Erfahrungen im Profibereich gesammelt und wurde unter anderem im Achtelfinale der Coppa Italia eingesetzt.

    „Beide Spieler nehmen wir natürlich gerne. Wir sind froh, dass sie zu uns kommen und unseren Kader weiter vervollständigen.“

    Damit erhält Frosinone erneut zwei Spieler, ohne dafür Ablöse zahlen zu müssen. Nach Bobček sind es bereits die nächsten Verstärkungen, die dem Verein im Kampf um eine konkurrenzfähige Mannschaft zugutekommen könnten.

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  • Die Reserve steht – zumindest personell!

    Frosinone hat seine Reserve nun endgültig komplettiert. Oder besser gesagt: Zumindest auf dem Papier steht das Team. Denn dass ein Kader tatsächlich „steht“, ist im Fußball bekanntlich eine andere Frage. Es wird gerüttelt, geschüttelt, gewerkelt, umgemodelt – und anschließend manchmal wieder von vorne begonnen.

    Doch personell gibt es nun eine klare Marke: Die Reserve von Frosinone umfasst 20 Spieler.

    Fayet macht den Kader komplett

    Nachdem erst vor kurzen überhaupt eine Reserve angemeldet worden war und man zunächst mit deutlich weniger Spielern als eigentlich notwendig antreten musste, ist die Kaderplanung nun abgeschlossen. Mit der Verpflichtung von Omar Fayet, über die wir bereits berichtet hatten, konnte Frosinone den 20. Spieler für den Reservekader gewinnen.

    Der 23-jährige Innenverteidiger rückt direkt in die Reserve und soll dort die Defensive komplettieren. Für Fayet bedeutet das allerdings auch einen harten Konkurrenzkampf. Einen Stammplatz gibt es keineswegs automatisch, denn mit Calvani, Fernandes und Amey stehen bereits drei starke Konkurrenten auf seiner Position.


    Und jetzt hat man plötzlich eine Mannschaft der man viel zutrauen kann, auch soll Palmisani als Torwart in die Reserve darf.

    Gemeinsam mit Spielern wie Calvani, Bracaglia, Cichella und Kvernadze entsteht damit ein Reservekader, der durchaus über einen bemerkenswerten Marktwert verfügt. Aus einem Team, das vor wenigen Wochen kaum eine vollständige Aufstellung zusammenbekam, ist inzwischen eine Mannschaft geworden, die zumindest auf dem Papier einiges zu bieten hat.

    „Nun ja, eigentlich ging es erst mal darum, unsere Reserve aufzustellen. Aber so, wie es aktuell aussieht, glaube ich sogar, dass wir nicht nur gut mithalten können, sondern vielleicht auch um den Aufstieg spielen werden.“

    Große Worte für eine Mannschaft, die erst vor Kurzem überhaupt spielfähig gemacht werden musste. Doch Trainer F-X weiß durchaus, wovon er spricht. Mit der Wolfsburger Reserve gelang in erst kürzlich der Aufstieg in Liga 2.


    Erste Mannschaft bleibt Priorität

    Bei allen Ambitionen mit der Reserve bleibt natürlich klar: Die erste Mannschaft von Frosinone hat weiterhin oberste Priorität. Auch dort hat sich in den vergangenen Tagen bereits einiges getan.

    Nun beginnt für beide Mannschaften die entscheidende Phase. Die Reserve ist zumindest personell komplett – jetzt muss sie zeigen, was tatsächlich in ihr steckt.

    Und vielleicht steht am Ende tatsächlich mehr als nur ein funktionierender 20-Mann-Kader: vielleicht steht dort ein Aufstiegskandidat.

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  • Frosinone findet Einigung mit Sponsor Google


    Auch Frosinone Calcio kann nun seinen Sponsor für die kommende Saison präsentieren. Wie bereits im vergangenen Jahr setzt Trainer und Manager F-X beim Zweitteam (damals Turin) erneut auf das schnelle Geld.


    Die Entscheidung fiel diesmal zugunsten von Google. Der Konzern bietet im Vergleich zu den anderen Interessenten mit einem Abstand von mindestens sechs Millionen die höchste garantierte Summe – und genau das war für Frosinone ausschlaggebend.


    Lieber sofort Geld als langfristige Prämien


    F-X weiß, dass andere Sponsoren über die gesamte Saison hinweg durchaus mehr Einnahmen ermöglichen könnten. Dennoch sei die aktuelle Situation eine andere.


    „Ja, unterm Strich werden wir vielleicht mit anderen Sponsoren im Laufe der Saison mehr Geld einnehmen. Aber die sechs bis neun Millionen mehr, die man hier im Vergleich zu anderen Sponsoren bekommt, können uns vielleicht helfen, den einen oder anderen Spieler zu verpflichten, der uns in der Liga hält. Das ist unsere Priorität.“


    Gerade nach dem Aufstieg in die Serie A soll zunächst die finanzielle Basis geschaffen werden, um den Kader konkurrenzfähig zu machen. Langfristige Überlegungen müssen deshalb vorerst hinten anstehen.


    „Wenn wir diese Saison hinter uns haben, können wir eher schauen, ob wir mit einem konservativen Sponsor in die Liga gehen, der uns nach und nach bei vielen Siegen dann mehr Geld bringt. Aber so sind wir überzeugt davon, dass Google die richtige Entscheidung ist.“


    10,4 Millionen Grundbetrag


    Der neue Vertrag mit Google bringt Frosinone einen Grundbetrag von 10,4 Millionen. Hinzu kommen weitere leistungsabhängige Zahlungen:


    • 450. 000 für einen Sieg
    • 250.000 für einen Punkt in der Liga
    • 150.000 Spieltagsprämie


    Damit setzt Frosinone bewusst auf finanzielle Sicherheit zu Beginn der Saison. Der Grundgedanke ist einfach: Erst den Klassenerhalt ermöglichen, dann langfristiger planen.


    Für Frosinone ist Google damit mehr als nur ein neuer Sponsor. Der Vertrag soll dabei helfen, den Kader noch rechtzeitig so zu verstärken, dass der Verein seine erste Serie-A-Saison unter F-X erfolgreich übersteht.

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  • Frosinone findet eine Lösung für die Verteidigung

    Kieran Trippier heißt der nächste Neuzugang von Frosinone. Und wieder setzt Trainer und Manager F-X auf einen erfahrenen Altstar. Der bald 36-jährige ehemalige englische Nationalspieler soll die Defensive des Aufsteigers stabilisieren und gleichzeitig für mehr Erfahrung sorgen.

    Trippier bringt dabei einen entscheidenden Vorteil mit: Er kann sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite eingesetzt werden. Zunächst soll er vor allem dafür sorgen, dass Kasoum Ouattara die nötige Zeit bekommt, um in der Serie A anzukommen. Gleichzeitig ist klar, dass beide um den Stammplatz kämpfen werden – und das vermutlich ziemlich hart.

    Erfahrung für die Defensive

    Nach der Verpflichtung von Iñigo Martínez bekommt die Abwehr damit bereits den nächsten erfahrenen Spieler. Frosinone setzt bewusst auf Routine, um den Sprung in die Serie A zu bewältigen.

    „Wir sind froh, einen so erfahrenen Spieler zu haben. Zusammen mit Iñigo Martínez haben wir somit unsere Verteidigung doch deutlich aufgemöbelt und viel Erfahrung reingebracht. Gleichzeitig gibt uns die Reserve genug her, sodass wir uns nicht vor der nächsten Saison fürchten müssen, wenn dann Nachwuchsspieler kommen.“

    Interessant ist dabei vor allem die Entwicklung unter F-X. Während der Trainer in Turin noch damit beschäftigt war, den Kader von älteren Spielern zu bereinigen, holt er nun bereits den dritten Altstar nach Frosinone. Gerade die Defensive soll davon profitieren.

    Von 25 Millionen auf sieben Millionen

    Auch finanziell ist der Transfer bemerkenswert. Der letzte Vereinswechsel von Trippier liegt gerade einmal ein Jahr zurück. Damals wechselte der Engländer noch für 25 Millionen den Klub.

    Frosinone konnte ihn nun dagegen für gerade einmal sieben Millionen verpflichten.

    Damit bekommt F-X nicht nur einen äußerst erfahrenen Spieler, sondern gleichzeitig einen vergleichsweise günstigen Transfer.

    Frosinone baut damit weiter an einer Mischung aus Erfahrung und Entwicklungspotenzial. Ob diese Kombination zum Klassenerhalt reicht, wird sich allerdings erst im Ligaalltag zeigen.

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  • Frosinone stellt Domenico Berardi


    Das All-Star-Team-Turnier ist in seine zweite Runde gestartet – Frosinone ist diesmal vertreten. Der Verein stellt mit Domenico Berardi einen erfahrenen Spieler für das Turnier ab.


    Der 32-jährige ehemalige italienische Nationalspieler bringt jede Menge Erfahrung mit und soll das Team im weiteren Turnierverlauf unterstützen. Im ersten Spiel kam Berardi allerdings noch nicht zum Einsatz. Trotzdem ist man in Frosinone überzeugt, dass der Angreifer eine wichtige Alternative darstellen kann.


    „Wir sind froh, dass wir einen Spieler beisteuern konnten. Natürlich muss jeder Verein einen Spieler stellen, aber wir sind uns sicher, dass man Berardi auch als gute Alternative für die erste Elf sieht. Wir wünschen dem Team alles Gute.“


    Ganz uneigennützig ist die Teilnahme natürlich ebenfalls nicht. Schließlich winken bei einem erfolgreichen Abschneiden des All-Star-Teams auch für die beteiligten Vereine einige Millionchen an Prämien.


    Und aktuell sieht es für Italien durchaus ordentlich aus. Frosinone darf also gespannt verfolgen, wie sich Berardi und seine Mitspieler im weiteren Turnierverlauf schlagen.

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  • Stillstand bei der Kaderplanung

    Wie es bei einem neuen Trainer und Manager so oft ist: Erst einmal passiert etwas. Mal mehr, mal weniger. Spieler kommen, Spieler gehen, Positionen werden neu bewertet und der Kader wird umgebaut.

    Bei Frosinone Calcio allerdings stockt die Kaderplanung inzwischen.

    Die Reserve ist mittlerweile zusammengestellt, doch in der ersten Mannschaft ist der Kader weiterhin deutlich zu groß. Einige Spieler sollen deshalb noch abgegeben werden. Acht Spieler stehen derzeit offiziell zum Verkauf. Das Problem: Die Angebote bleiben aus.

    Gute Spieler, aber wenig Nachfrage

    Woran es liegt? Wirklich schlecht sind die angebotenen Spieler keineswegs. Im Gegenteil: Einige von ihnen bekommen aktuell sogar Spielzeit in der italienischen Liga und könnten für kleinere Vereine durchaus interessant sein.

    Doch genau hier liegt offenbar das Problem, solche kleinen Vereine gibt es in der SIM nicht wirklich. Für viele Klubs sind die Spieler im Verhältnis zu den eigenen schlicht nicht interessant genug. Und so wartet Frosinone weiterhin auf konkrete Angebote.

    Unter den angebotenen Spielern befinden sich durchaus spannende Namen. Giacomo Calo, 29 Jahre alt, hat beispielsweise im zentralen Mittelfeld kaum Chancen auf einen Stammplatz, weil die Konkurrenz dort zu groß ist. Auch Masini könnte für andere Vereine eine interessante Option darstellen.

    Bei Daniel Birligea wiederum könnte die Entwicklung noch deutlich nach oben gehen.

    Besonders kurios: Auch Trainer F-X gibt offen zu, dass er gerne auf dem Frosinone-Markt zuschlagen würde. Das Problem ist nur, dass Wolfsburg aktuell keine Spieler von Frosinone verpflichten darf.


    „Ja, ich gebe offen zu: Wir hätten Interesse an einem Masini oder auch an einem Calo.

    Uns fehlt gerade noch einer im Mittelfeld, und das wären durchaus Optionen. .“



    Wer nun selbst Interesse bekommen hat, darf sich die aktuell zum Verkauf stehenden Spieler natürlich noch einmal genauer anschauen.

    Vielleicht findet sich ja doch noch ein Abnehmer. Viel Spaß beim Stöbern!



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  • Ernüchterung im Zos-Cup

    Frosinone Calcio war mit guten Hoffnungen in den Zos-Cup gestartet. Doch nach vier Spieltagen zeigt sich ein ernüchterndes Bild. Die drei Siege aus den Testspielen gegen den VfL Wolfsburg, die zunächst für Optimismus gesorgt hatten, scheinen im Nachhinein entweder etwas verfälscht gewesen zu sein – oder Wolfsburg war damals schlicht zu schwach.

    Denn im Zis-Cup konnte Frosinone daran bislang nicht anknüpfen. Nach vier Spielen steht der Verein mit gerade einmal einem Punkt am Tabellenende und hat keine Chance mehr, die nächste Runde zu erreichen.

    Mit Juventus Turin, dem FC Liverpool und AS Monaco waren zwar namhafte Gegner in der Gruppe vertreten, die allesamt vor Frosinone stehen. Dennoch hatte man sich vom Turnier deutlich mehr erhofft.

    „Na ja, es ist nicht der Cup, der am Ende zählt. Am Ende zählt die Liga, und da wollen wir überleben. Wir sind noch am Polieren und schauen, wie wir dort überleben werden.“

    Der Fokus richtet sich damit schon jetzt klar auf die Serie A. Dort wartet die eigentliche Herausforderung auf Frosinone.

    Aktuell ist der Verein zudem weiterhin auf der Suche nach einem Stürmer. Es bleibt abzuwarten, ob dieser noch vor dem Saisonstart verpflichtet werden kann und den Kader entsprechend verstärkt.

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  • Marktwertanalyse Italien

    Die neue Marktwertanalyse in Italien sorgt bei Frosinone Calcio für eine unerwartete Wendung in der Kaderplanung. Eigentlich war die Reserve bereits fertig zusammengestellt. Nun ist dieser Plan allerdings schon wieder dahin.

    Mit Torhüter Palmisani, Verteidiger Calvani und Stürmer Kvernadze wurden gleich drei Spieler, die eigentlich für die Reserve eingeplant waren, so stark aufgewertet, dass sie nun den Marktwert von fünf Millionen überschreiten. Damit können sie nicht mehr wie geplant in der Reserve eingesetzt werden.

    Einzig Cicchella, der ebenfalls kurz vor dieser Grenze stand, wurde nicht aufgewertet und darf zunächst weiter in der Reserve bleiben.


    Und tatsächlich hat Frosinone bereits reagiert. Kvernadze wurde nur wenige Stunden später zum Verkauf angeboten. Statt die Spieler also wie ursprünglich geplant in der Reserve weiterzuentwickeln, könnte der Verein nun versuchen, den einen oder anderen Spieler zu verkaufen und das eingenommene Geld anschließend in die Profimannschaft zu investieren.

    Dass noch weitere Spieler in den noch offenen Bewertung die Fünf-Millionen-Grenze überschreiten, ist derzeit eher unwahrscheinlich. Dafür ist der Kader weiterhin sehr Italien-lastig, sodass eine erneute Bewertung erst Richtung Winter relevant werden dürfte.

    Auch bei den Profis gab es einige kleinere Marktwertsteigerungen. Unter anderem wurden Bobček und Ghedjemis aufgewertet. Das macht Frosinone sportlich nicht automatisch stärker, könnte die Spieler auf dem Transfermarkt allerdings interessanter machen.

    Nun bleibt abzuwarten, welche Angebote für die aufgewerteten Spieler eingehen und wie Frosinone darauf reagiert. Die ursprüngliche Planung für die Reserve ist jedenfalls schon wieder Geschichte – und der Kader könnte sich bis zum Saisonstart noch einmal deutlich verändern.

    Castells

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  • Frosinone schnappt sich Lino

    Frosinone Calcio hat auf dem Transfermarkt noch einmal richtig zugeschlagen. Für 29 Millionen sichert sich der Verein die Dienste des brasilianischen Nationalspielers Samuel Lino.

    Lino ist auf der linken Außenbahn zu Hause und soll dort direkt zum Stammspieler werden. Neben dem Sturm und der Innenverteidigung war die Verstärkung der Außenbahn eines der wichtigsten Transferziele von Frosinone.

    Für Neuzugang Ouattara bedeutet das zunächst den Gang auf die Bank. Er soll künftig als Backup für Lino und Trippier zur Verfügung stehen.

    „Natürlich haben wir uns nicht leicht damit getan, so viel Geld auszugeben, denn unsere finanziellen Mittel sind fast erschöpft. Wir haben noch keinen Stürmer, aber wir sind überzeugt davon, dass wir über einen Tausch noch jemanden finden werden. Nun sind wir aber stark auf den Außen besetzt. Lino wird mit Berardi ein Feuerwerk nach vorne entfachen, während Celik und Trippier hinten die Außen sauber halten werden. Wir sind guter Dinge, dass das gut aufgehen wird.“

    Mit Lino kommt dabei ein Spieler von hoher Qualität nach Frosinone. In der aktuellen brasilianischen Serie A wird er nach dem WHO-Score mit 7,12 bewertet und gehört damit zu den 10 besten Spielern der Liga. Neun Tore und sieben Vorlagen stehen für ihn bislang zu Buche.

    Seine Leistungen haben ihm zudem den Weg zurück in die brasilianische Nationalmannschaft eröffnet. Erst am gestrigen Abend kam Lino zu seinem zweiten Länderspiel für Brasilien. In der 65. Minute wurde er für Vinícius Júnior eingewechselt.

    Ende des Jahres wird Lino 27 Jahre alt und befindet sich damit weiterhin im besten Fußballalter. Frosinone bekommt also nicht nur einen erfahrenen Nationalspieler, sondern auch einen Spieler, der noch mehrere Jahre auf höchstem Niveau vor sich haben dürfte.

    Die Außenbahnen sind damit zumindest auf dem Papier hervorragend besetzt. Nun fehlt Frosinone vor allem noch die Lösung im Sturm.

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  • Frosinone entschlackt erneut

    Nachdem F-X im vergangenen Monat den Verein übernommen hat, wurden bereits erste Spieler aus dem Kader gestrichen. Nun folgt die zweite Welle: Gleich fünf weitere Spieler müssen den Verein verlassen. Mateo Pisseri, El Azzourzi, Grilitsch, Koutsoupias und Zerbin gehören künftig nicht mehr zum Aufgebot.


    „Natürlich tut es immer weh, wenn wir uns von Spielern trennen müssen. Wir wissen, dass die Spieler mit Erwartungen hierhergekommen sind und nun enttäuscht sind. Aber es bringt auch nichts, wenn sie die ganze Zeit auf der Bank sitzen und ihre Zeit vertrödeln. Da könnten sie Besseres mit ihrer Zeit anfangen – und wir mit dem Geld, das wir sparen. Wir sind froh, dass wir hier Lösungen gefunden haben und wünschen den Spielern alles Gute für die Zukunft.“


    Die fünf Abgänge betreffen vor allem das Mittelfeld. Dort herrscht bei Frosinone schlicht ein Überangebot. Gleichzeitig fällt auf, dass keiner der fünf Spieler in der zuletzt veröffentlichten Aufstellung eine Rolle spielte. Bis auf den Ersatztorwart war dort ohnehin kein Spieler auf der Bank aufgeführt. Damit waren 4 der 5 letztlich klare Tribünenspieler, auf die der Verein nun verzichten kann.

    Auch finanziell lohnt sich der Schritt. Die fünf Spieler verdienen zusammen 130.000 pro Spieltag. Auf 40 Spiele (ca. eine Saison) Monate gerechnet entspricht das einer Entlastung von 1,56 Millionen. Zusätzlich spülen die Entlassungen knapp 4,5 Millionen in die Kasse und schaffen damit weiteren finanziellen Spielraum.


    Viel Zeit bleibt F-X allerdings nicht mehr. Rund drei Wochen sind es noch bis zum Saisonstart. Für Frosinone steht weiterhin vor allem die Suche nach einem neuen Stürmer im Mittelpunkt. Die jüngsten Entlassungen dürften daher auch dazu dienen, genau für diese letzte wichtige Verstärkung noch etwas finanziellen Spielraum zu schaffen.

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