Frohsinn aus Frosinone Calcio- Die News

  • Frosinone scheitert in der Verliererrunde

    Auch in der Verliererrunde des ZOS-Cups ist für Frosinone Schluss. Gegen Rayo Vallecano unterlag das Team mit 0:2 und muss damit endgültig die Heimreise antreten.

    Frosinone entwickelte kaum Torgefahr und konnte auch in den Zweikämpfen nicht überzeugen. Rayo war in dieser Hinsicht überlegen und sicherte sich damit verdient den Einzug in die nächste Runde. Für Frosinone endet das Turnier damit früher als erhofft.

    „Es ist schade, dass wir jetzt schon gehen, dass wir auch in der Verliererrunde nicht weiterkommen. Aber was soll man machen? Wir sind noch in der Findungsphase und werden nun Stück für Stück daran arbeiten und schauen, wie wir unser Team für die Liga aufbauen können. Wir sind zuversichtlich, dass uns das auch gelingen wird, und werden daraus unsere Schlüsse für die Zukunft ziehen.“

    Castells

    Maatsen- Bremeh-Gatti-Ratiu

    Lee -Gedson-Rabiot-Amoura

    Vitor Roque- Sulc


    Brazao, Djalo, Galbraith, Luis Guilherme, Nuamah, Sucic, Maldini

  • Schlüsseldeal?

    Ja, es gibt sie, diese Deals, die Fans ins Schwärmen bringen und gleichzeitig Fragen aufwerfen. Deals, die groß sind, vielleicht sogar sehr groß. Ist das bereits der große Deal von F-X? Oder ist es am Ende genau der Transfer, an dem man sein scheitern messen wird?

    Georgi Kvarnadze, Matteo Cichella und Gabriele Calvani verlassen Frosinone und wechseln nach Sunderland. Drei Talente, deren Marktwerte zuletzt deutlich gestiegen sind und die eigentlich als Teil der Zukunft des Vereins eingeplant waren. Im Gegenzug kommen Ivans Struks, Harlow McEveley und Coby Ebere. Rein auf den Talentetausch bezogen ist das zunächst ein Rückschritt. Die neuen Talente sollen allerdings vor allem die Lücken schließen, die durch die Abgänge in der Reserve entstanden sind. Damit muss Frosinone dort nicht noch einmal zusätzlich auf dem Transfermarkt nachlegen. Sie sind nur so am Rande des Deals mit gewechselt- waren aber mit ein Nebeneffekt.

    Das eigentliche Herzstück des Deals ist jedoch ein anderer Spieler: der deutsche Nationalspieler Kevin Schade. Der gerade einmal 24-Jährige kann auf der linken Seite, auf der linken Außenbahn und vor allem im Sturm eingesetzt werden. Genau dort wollte Frosinone seit Beginn der Kaderplanung noch nachbessern. Schade soll nun die lange gesuchte Lücke im Angriff schließen und für die nötigen Tore sorgen.

    Vielleicht gelingt es Frosinone mit ihm auch, künftig deutlich besser aufzutreten als zuletzt im ZOS Cup. Ob dieser Deal am Ende als großer Coup oder als Fehlentscheidung bewertet wird, lässt sich derzeit nicht sagen. Für die sportliche Stärke des Teams ist Kevin Schade aber auf jeden Fall ein äußerst wichtiger Spieler.

    „Außerdem haben wir schon ein paar Gebote für ihn bekommen, das zeigt, dass er durchaus interessant ist. Und wer weiß, vielleicht können wir uns durch ihn doch noch mal anders verändern.“

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  • Marktwertgrenze: Woran misst man Erfolg?

    Woran misst man eigentlich den Erfolg eines Fußballteams? Viele halten vom Marktwert nicht besonders viel. Doch am Ende muss man sich fragen: Woran soll man die Stärke eines Vereins sonst vor der Saison messen? Die tatsächliche Leistungsfähigkeit wird sich erst auf dem Platz und am Ende der Saison zeigen. Der Marktwert ist sicherlich kein perfektes Maß, ermöglicht aber zumindest einen groben Vergleich zwischen verschiedenen Vereinen.

    Bei Frosinone ist dieser Wert zuletzt deutlich gestiegen. Die Transfers von Kevin Schade und Samuel Lino haben den Marktwert kräftig nach oben getrieben. Gleichzeitig wurden mehrere Talente aufgewertet. Auch Torhüter Palmisani hat eine Aufwertung erhalten und rückt deshalb wieder aus der Reserve zu den Profis. Dadurch steigt auch der Top15 Wert des Kaders weiter.

    Nun ist allerdings etwas passiert, womit Frosinone offenbar nicht gerechnet hatte. Der Verein hat eine wichtige Marktwertgrenze überschritten. Mit 238,825 Millionen liegt Frosinone zwar noch unter der Marke von 250 Millionen, die für Bronze Auktionen relevant ist. Gleichzeitig ist der Marktwert der Top 15 Spieler jedoch auf 201,5 Millionen gestiegen. Damit liegt der Verein über der Grenze von 200 Millionen und kann an den bisherigen Auktionen nicht mehr wie geplant teilnehmen.

    „Oh, damit haben wir gar nicht gerechnet, dass es so schnell geht. Das ist der Wahnsinn. Eigentlich wollten wir bei den Auktionen weitermachen und müssen jetzt umstrukturieren und schauen. Natürlich haben wir nicht viel Geld, aber manchmal kann man auch mit wenig Geld etwas anfangen, wenn wir dort nicht bieten können fällt das weg. Außerdem rechnen wir tatsächlich damit, dass der Marktwert bei dem einen oder anderen Spieler vielleicht noch einmal steigt. Ehrlich gesagt habe ich da vor allem Schade im Kopf, der noch einmal ein bisschen steigen könnte. Gleichzeitig dürfte Okoli eher an Marktwert verlieren. Aber auf so etwas können wir uns nicht verlassen. Wir werden wohl oder übel einen Spieler aus den Top 15 verkaufen müssen, damit der Marktwert wieder etwas unter die 200-Millionen-Grenze fällt.“

    Damit ist die kleine Schallmauer durchbrochen. Der Marktwert ist zwar keineswegs das alleinige Maß für die Stärke eines Vereins, doch Frosinone muss nun überraschend auf die eigene Entwicklung reagieren. Ob der hohe Marktwert tatsächlich mit sportlicher Stärke einhergeht und ob der Verein diesen Wert auch über die Saison halten kann, wird sich erst noch zeigen. Momentan belegt man damit zumindest Platz 10 in Italien

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  • Neuzugang aus Genua

    Erneut dreht sich das Transferkarussell bei Frosinone. Petar Ratkov, 23 Jahre alt und serbischer Nationalspieler mit einem Marktwert von neun Millionen, verlässt den Verein in Richtung Genua. Im Gegenzug erhält Frosinone drei Millionen sowie Ruben Kluivert.

    Der 25-jährige Niederländer bringt zwar noch keine Erfahrung in der Nationalmannschaft mit, dafür aber einen bekannten Namen: Er ist der Sohn des ehemaligen niederländischen Nationalspielers Patrick Kluivert. Mit einer Körpergröße von 1,87 Metern soll er der Defensive zusätzliche Stabilität verleihen. Darüber hinaus kann Kluivert auch auf der linken Seite eingesetzt werden und bietet F-X damit weitere taktische Möglichkeiten.

    Gerüchten zufolge könnte Kluivert gemeinsam mit Iñigo Martínez die neue Innenverteidigung bilden. Für Okoli würde das voraussichtlich einen Platz auf der Bank bedeuten. Eine offizielle Bestätigung für diese Konstellation gibt es bislang allerdings nicht.

    Mit diesem Transfer scheinen die wichtigsten Baustellen in Frosinones Kader vorerst geschlossen. Mit Ortega wurde ein neuer Torwart verpflichtet, Lino soll auf der linken Seite für Qualität sorgen und Kevin Schade die dringend benötigten Tore liefern. In der Innenverteidigung stehen nun Kluivert und Martínez als mögliche Stammkräfte bereit. Chukwuemeka und Trippier erweitern den Kreis der Neuzugänge, die eine wichtige Rolle in der ersten Elf übernehmen sollen.

    Der Umbruch ist damit beachtlich. Lediglich Frendrup, Gilmour, Berardi und Čelić gehörten bereits vor der Amtsübernahme durch F-X zum Kader der heutigen Stammkräfte. Ein großer Teil des Teams wurde also innerhalb kurzer Zeit neu zusammengestellt.

    Ob die zahlreichen Transfers auch sportlich den gewünschten Effekt bringen, wird sich erst in der Liga zeigen. Langweilig dürfte es auf dem Transfermarkt jedenfalls nicht werden: Frosinone bietet weiterhin Spieler an und scheint noch nicht ganz fertig mit den eigenen Kaderplanungen zu sein.

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  • Geldsegen

    Nun macht Frosinione ernst und versucht, noch einmal Geld für weitere Neuzugänge freizumachen. Ausgerechnet Thomas Bobček, dessen Verpflichtung man erst vor Kurzem bejubelt hatte, darf den Verein nun gegen eine Ablöse verlassen. Das Interesse hielt sich zunächst in Grenzen, doch am Ende fand sich ein Abnehmer, der die geforderten 25 Millionen auf den Tisch legte. Damit wurde zumindest die Mindestsumme erreicht, die man für den Angreifer haben wollte.

    Zu spät kam hingegen ein weiteres Angebot über eine Kaufpflicht in Höhe von 30 Millionen. Dieses hätte dem Verein noch einmal fünf Millionen mehr eingebracht, konnte nachträglich allerdings nicht mehr berücksichtigt werden. So muss sich Frosinione mit den schon vereinbarten 25 Millionen zufriedengeben.

    „Wir wissen, dass Bobček für uns im Sturm durchaus wichtig sein könnte, vor allem, weil es eine lange Saison wird. Aber wir brauchen das Geld und können so vielleicht noch einmal den einen oder anderen neuen Spieler holen und neue Impulse setzen. Wir wünschen ihm viel Erfolg bei seinem neuen Verein und sind zuversichtlich, dass der Deal für alle Parteien Vorteile bringt.“

    Hinter dem Verkauf könnte allerdings noch mehr stecken als der Wunsch nach zusätzlichem Transferbudget. Gerüchten zufolge bereitet Frosinione auch die eigene Position bei den sogenannten Bronzeauktionen Sorge. Nachdem der Marktwert der Top 15 Spieler zwischenzeitlich über die relevante Grenze gestiegen war, sorgte die Marktwertanpassung in Deutschland offenbar wieder für etwas Entlastung. Dennoch scheint der Verein darauf bedacht zu sein, nicht dauerhaft über dieser Schwelle zu liegen.

    Hinzu kommt eine weitere Herausforderung: Im Rahmen der Saisonziele steht offenbar auch der Gewinn einer Auktion auf dem Plan. Dafür könnte finanzieller Spielraum entscheidend sein. Der Bobček-Verkauf wäre somit nicht nur eine Möglichkeit, neue Spieler zu finanzieren, sondern könnte zugleich helfen, die Voraussetzungen für die geplanten Auktionen zu verbessern.

    Sportlich ist der Abgang durchaus riskant. Bobček hätte Frosinone über die lange Saison hinweg im Sturm helfen können. Doch F-X scheint bereit, dieses Risiko einzugehen, um finanziell flexibler zu werden und möglicherweise noch einmal auf dem Transfermarkt nachzulegen. Ob sich dieser Schritt auszahlt, wird sich zeigen.

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  • Schade, dass es ihn nur einmal gibt

    „Schade, schade, haben wir nur einmal.“ Ein unbekanntes Zitat, das derzeit wohl kaum besser zur Situation bei Frosinone passen könnte.

    Kevin Schade ist heiß begehrt. Innerhalb kürzester Zeit sind bereits sieben Angebote für den deutschen Nationalspieler eingegangen, und die Zahl der Interessenten scheint weiter zu steigen.

    Dabei hatte Frosinone bei seiner Verpflichtung selbst nicht lange gezögert. Für Schade ließ man mehrere interessante Talente ziehen und schlug schnell zu, ohne die Verhandlungen weiter auszureizen. Nun sieht die Situation ganz anders aus. Verschiedene Manager unterbreiten Angebote, teilweise sogar mehrere pro Verein. Die Vorschläge reichen von etablierten Topstars bis hin zu vielversprechenden Talenten. Für F-X ist es entsprechend schwierig, die richtige Entscheidung zu treffen.

    „Es ist noch keine Entscheidung gefallen. Eigentlich ist geplant, mit ihm in die Saison zu starten. Wenn die Angebote allerdings einfach passen, wir vielleicht einen ähnlich guten Stürmer und zusätzlich ein reines Talent bekommen oder einen Innenverteidiger verpflichten können, müssen wir darüber reden. Da müssen wir schon gründlich nachdenken.“

    Ein Verkauf ist also keineswegs ausgeschlossen. Entscheidend wird sein, ob ein Angebot nicht nur finanziell überzeugt, sondern Frosinone auch sportlich weiterbringt. Denkbar wäre beispielsweise ein Tausch gegen einen ähnlich starken Angreifer mit zusätzlichem Talent oder die Verpflichtung eines dringend benötigten Innenverteidigers. Ebenso wenig ausgeschlossen ist, dass Frosinone zunächst neue Talente aufnimmt und diese später weiterveräußert.

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  • Schade, schade, Schade wechselt wieder

    Nach langen Verhandlungen und mehreren Geboten wechselt Kevin Schade nun den Verein. Der Zeitpunkt ist dabei etwas unglücklich gewählt, denn nur einen Tag später steigt sein Marktwert von 35 auf 50 Millionen Euro.

    „Wir haben mit einer Anpassung gerechnet, aber eigentlich waren wir eher bei 40 bis 45 Millionen. Aber was soll’s. Die anderen Manager wussten auch, dass sein Marktwert steigt und haben entsprechend vorher schon mehr geboten. Wir hätten maximal vielleicht noch ein paar Millionen mehr rausschlagen können. Wir sind eigentlich zufrieden.“

    Für Schade wechseln gleich drei Spieler den Verein. Mit Conor Bradley, dessen Marktwert heute von 25 auf 20 Millionen Euro angepasst wurde, Joshua Zirkzee mit einem Marktwert von 20 Millionen Euro sowie dem Top-Talent Eliezer Mayenda, dessen Marktwert bei 18 Millionen Euro liegt, kommen drei neue Spieler nach Frosinone. Zusammen bewegen sich die drei damit in ähnlichen Marktwertdimensionen wie Schade.

    „Wir haben hier Spieler, die uns gleich weiterhelfen. Conor ist einer für die Startelf und Zirkzee ersetzt den Platz von Schade. Ich denke, beide nehmen sich von der aktuellen Stärke nicht wirklich viel. Außerdem haben alle Spieler noch ordentlich Potenzial. Für die Zukunft ist das ein guter Deal, da sind wir uns sicher.“

    Zusätzlich kann man den Deal auch unter einem anderen Gesichtspunkt betrachten. Frosinone gab die Schade mit Gabriele Calvani, Matteo Cichella und Georgi Kvernadze drei Talente ab, die sich allesamt nach oben entwickeln, für die aktuelle Startelf aber keine Rolle spielten. Im Gegenzug steht nun eine Mannschaft bereit, die bereits zur kommenden Saison stärker aufgestellt ist und gleichzeitig weiterhin über Spieler mit großem Entwicklungspotenzial verfügt.

    Trainer F-X hat scheinbar aus den Fehlern von Turin gelernt und will diesmal schnell eine starke Truppe zusammenbringen. Trotzdem ist die Zukunft des Teams weiterhin gesichert. Nur auf wenigen Positionen stehen mittlerweile Spieler über 30 Jahren im Kader. Diese wurden jedoch gezielt verpflichtet und sollen vor allem dabei helfen, in der aktuellen Saison die gesteckten Ziele zu erreichen.

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  • Manchmal geht es schnell

    So schnell kann es gehen: Vom Stammverteidiger auf die Bank und dann eingetauscht gegen ein Talent. Caleb Okoli, dessen Marktwert aktuell bei 9 Millionen Euro liegt, wurde zuletzt für Geld angeboten, nachdem mit Ruben Kluivert bereits ein weiterer Innenverteidiger verpflichtet worden war. Doch als niemand bereit war, für Okoli die gewünschte Summe zu zahlen, kam schließlich ein Angebot für eine Leihe.

    Am Ende einigte man sich darauf, ihn stattdessen für die vakante Torwartposition in der Reserve von Frosinone zu tauschen. Zu Frosinone kommt George Pickford, der bereits im Aufgebot der englischen U20 stand. Ein 1:1-Tausch, der auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich wirkt. Fulham war allerdings nicht das einzige Team, dem Okoli bereits für ein Torwart Talent angeboten worden war. Auch Jesse Pinkman hatte zuvor abgelehnt.

    „Naja, ist ein bisschen komisch. Ich hätte gerne 15 Millionen für ihn gehabt, aber scheinbar war sein Marktwert momentan nicht wirklich hoch. Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft und dass er dort seine Spielzeit bekommt.“

    Die Gründe für den Abschied liegen vor allem in der veränderten Kaderplanung. „Bei uns hat sich nun einiges geändert und wie jeder weiß, sind jetzt Zeki Çelik, Ruben Kluivert und Iñigo Martínez für zwei Plätze in der Innenverteidigung vorgesehen. Von daher mussten wir etwas tun.“

    Für Okoli bedeutet das zunächst den Abschied aus Frosinone, während der Klub mit George Pickford gleichzeitig eine offene Position in der Reserve besetzt. Ein Tausch, der auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint, für Frosinone aber vor allem die aktuelle Kaderstruktur weiter bereinigt.

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  • Frosinone beim Scouting erwischt

    Kaum ist der Auktionspool bekannt, gibt es bereits erste Andeutungen, welche Spieler bei Frosinone auf dem Zettel stehen könnten. Natürlich kursieren dabei auch Gerüchte, die sich schnell als wenig glaubwürdig entpuppen. So hieß es zunächst, die Scouts von Frosinone hätten sich vor allem auf den Starspieler der Auktion, Jackson, eingeschossen.

    Trainer F-X äußerte sich dazu allerdings skeptisch: „Ich will jetzt nicht sagen, für wen wir bieten oder nicht, aber sind wir doch mal realistisch. Auch wenn wir einen Stürmer brauchen, glaubt ihr wirklich, wir können uns diesen leisten?“

    Andere Gerüchte deuten darauf hin, dass Frosinone eher kleinere Brötchen backen muss. Ein neuer Torwart scheint dagegen unwahrscheinlich. Mit einem italienischen Talent und einem erfahrenen Reservetorwart ist der Klub auf dieser Position bereits mit dem was es in der Auktion gibt aufgestellt.

    Auch das Mittelfeld gilt als gut besetzt. Vieles deutet deshalb darauf hin, dass die Suche tatsächlich auf einen Stürmer hinauslaufen könnte. Neben Jackson stehen mit Ivanović, Ebnoutalib weitere interessante Namen im Auktionspool. Ob Frosinone bei diesen Spielern mitbieten kann und will, ist allerdings eine andere Frage.

    „Wir können es nicht abstreiten: Ein guter Stürmer würde uns guttun. Aber ob wir dort mitbieten werden und können, auch vom Finanziellen her, wird sich zeigen. Es wird wieder sehr spannend. Wir müssen natürlich taktieren und hoffen, das eine oder andere Schnäppchen zu bekommen – vielleicht auch, indem wir auf einen Spieler bieten, auf den sonst niemand bietet.“

    Damit bleibt offen, wen Frosinone tatsächlich ins Visier genommen hat. Klar scheint nur, dass der Klub seine finanziellen Möglichkeiten genau abwägen muss. Bei der Auktion könnte deshalb weniger der größte Name entscheidend sein als vielmehr das richtige Gespür für eine günstige Gelegenheit.

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  • Ordentlich durchgerüttelt

    Ja, so könnte man den Kader von Frosinone durchaus bezeichnen. Seit der Übernahme durch Trainer F-X vor gut einem Monat hat sich einiges getan. Von ersten Transfers gegen Geld über größere Tauschgeschäfte bis hin zu überraschenden Verpflichtungen wurde die Mannschaft ordentlich umgebaut. Angefangen mit dem Abgang von Destiny Udogie und später dem großen Transfer rund um Kevin Schade, der ebenfalls in einem Tauschgeschäft mündete. Dazu kamen kleinere Deals, unter anderem die Verpflichtung von Ruben Kluivert, sowie die erfahrenen Neuzugänge Kieran Trippier und Iñigo Martínez. Auch die überraschende Verpflichtung von Samuel Lino sorgte für Aufsehen. Langsam nimmt das Team Form an.


    Im Tor setzt Frosinone für die Zukunft auf Palmisani. Für die aktuelle Saison ist allerdings noch Stefan Ortega als Nummer eins vorgesehen. Ganz ohne Risiko ist diese Lösung nicht, denn beide Torhüter bringen nur bedingt das Niveau der ersten Liga mit. Dennoch glaubt der Verein, mit dieser Konstellation durch die Saison kommen zu können.

    Die Abwehr ist inzwischen deutlich flexibler aufgestellt. Frosinone kann sowohl mit einer Dreier- als auch mit einer Viererkette spielen und verfügt über mehrere Spieler, die auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden können. Ruben Kluivert, Iñigo Martínez, Kieran Trippier und Zeki Çelik bieten dabei verschiedene Möglichkeiten für die defensive Ordnung. Bradley und Quattarra auf den Außenbahnen ergänzen die Optionen zusätzlich.

    Im Mittelfeld hat sich dagegen vergleichsweise wenig verändert. Samuel Lino und Chukwuemeka sorgen für zusätzliche Flexibilität, während Gilmour, Frendrup und Berardi weiterhin wichtige Bestandteile des Teams bleiben. Große Umbrüche gab es hier bislang nicht.

    Im Sturm steht und hört alles mit Zirkzee.

    Dahinter stehen einige Perspektivspieler bereit, die sich noch entwickeln müssen. Besonders ein 21-jähriger Spanier könnte künftig für Aufsehen sorgen und sich als interessante Alternative etablieren.

    Alles in allem ist Frosinone trotz des umfangreichen Umbaus noch längst nicht am Ziel. Der Klub muss schnell Punkte sammeln, um sich vom Abstiegskampf zu lösen. Die Voraussetzungen dafür sind inzwischen aber deutlich besser. Mit etwas Eingewöhnungszeit und einer funktionierenden Mannschaft könnte Frosinone nicht nur den Klassenerhalt schaffen, sondern womöglich sogar schneller als erwartet im Tabellenmittelfeld landen. Doch aus vierter Erfahrung wird f-x wie eng die Serie A im Abstiegskampf sein und man selbst im Mittelfeld mit weniger Punkte Puffer haben kann.

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  • Der erwartete Abstiegskampf

    Vier Spieltage sind vergangen und Frosinone Calcio steht dort, wo man es vor der Saison durchaus erwarten konnte: mitten im Abstiegskampf. Dass man aktuell sogar fast das Tabellenende (19.)ziert, ist natürlich bitter, aber wirklich überraschend kommt es nicht. Dennoch hätte der Saisonstart deutlich besser laufen können.

    Besonders die jüngste Niederlage gegen Udinese Calcio schmerzt. Dabei hatte Frosinone sogar mehr Torschüsse als der Gegner abgegeben. Entscheidend waren letztlich jedoch die Zweikämpfe und vor allem ein Spieler: Jordan Zemura, der die Mannschaft mit seiner Leistung nahezu im Alleingang ausbremste. Auch zuvor hatte es bereits Niederlagen gegen Genoa und Lazio gegeben. Lediglich gegen Atalanta Bergamo konnte Frosinone Punkte mitnehmen.

    Dabei war bislang kein Gegner dabei, bei dem man von einer unvermeidbaren Niederlage sprechen müsste. Umso ernüchternder fällt die bisherige Bilanz aus. Schließlich wurde im Kader seit der Übernahme durch Trainer F-X viel verändert. Es wurde gerüttelt, geschüttelt, verpflichtet und umgebaut. Doch am Ende zählt bekanntlich nur das, was auf dem Platz passiert. Und dort muss Frosinone nun dringend Ergebnisse liefern.

    Mit UC Sampdoria wartet als Nächstes eine Mannschaft, die dem eigenen Team auf dem Papier deutlich überlegen sein dürfte. Doch gerade im Abstiegskampf muss man auch gegen solche Gegner gelegentlich Punkte holen. Wenn sich eine Gelegenheit bietet, muss Frosinone sie nutzen.

    Einen kleinen Trost gibt es immerhin: Nachdem man in der Liga gegen Genoa verloren hatte, konnte man sich wenige Tage später im Pokal revanchieren. In der Coppa Italia gelang ein überraschender 2:1-Erfolg, der den Einzug in die nächste Runde sicherte. Dort wartet am 29. November mit Juventus Turin allerdings direkt einer der großen Favoriten.

    Die Saison hätte für Frosinone sicherlich besser beginnen können. Noch ist aber genügend Zeit, die Entwicklung in die richtige Richtung zu lenken. Dafür müssen nun allerdings auch die ersten Punkte her.

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  • Einstieg in die Reserveliga gelungen

    Die Fans waren sich zunächst nicht sicher, ob es eine gute Idee war, Frosinone für die Reserveliga anzumelden. Zu groß schienen die Lücken im Kader. Doch Trainer F-X hat schnell reagiert, neue Spieler verpflichtet und eine schlagkräftige Gruppe zusammengestellt.

    Und tatsächlich: Bis zum vierten Spieltag war das Team ohne Punktverlust geblieben. Gegen Bologna, ebenfalls bislang ungeschlagen, musste man nun allerdings ein Unentschieden hinnehmen. Damit steht Frosinone aktuell auf Platz vier. Drei Mannschaften haben bislang noch keine Punkte abgegeben.


    „In einer Liga, in der acht Teams aufgestiegen und drei abgestiegen sind, haben wir natürlich eine enorme Fluktuation. Da ist grundsätzlich alles möglich. Eigentlich sind es nur Olympique Marseille, Tottenham, Union Berlin, Real Oviedo und der FSV Mainz, die schon in der vergangenen Saison in dieser Liga waren. Das ist wirklich spannend. Viele Teams melden sich ab oder steigen durch die Profis ab, während neue Mannschaften dazukommen. Deshalb lässt sich kaum vorhersagen, wie sich die Liga entwickeln wird.

    Das ist in den höheren Ligen anders. Dort gibt es zwar auch Neulinge, die gerade aufgestiegen sind, aber eben auch Mannschaften, die schon länger dabei sind. Beim Marktwert ist es gerade bei den Jugendmannschaften ebenfalls nicht so entscheidend. Wir haben aktuell zehn Millionen und stehen leistungsgerecht auf Platz vier. Ob ein Team nun zehn, neun, acht oder sieben Millionen wert ist, macht in diesen Bereichen nicht wirklich viel aus. Ich glaube, einzig Racing Straßburg ist den anderen Mannschaften schon deutlich voraus. Ich denke, dass sie auch weiterhin ganz oben mitmischen werden.“

    Im Umfeld freut man sich dennoch sehr darüber, überhaupt in dieser Liga angekommen zu sein. Die Voraussetzungen dafür konnte Frosinone gerade so erfüllen. Die Anforderungen an die Spielerzahl mussten erfüllt werden, obwohl man zeitgleich durch ein kurzfristiges Marktwert-Update gleich drei Spieler verlor, die man eigentlich gerne eingesetzt hätte.

    Eine gut aufgestellte Reserve bietet zugleich die Möglichkeit, die Profimannschaft mit Nachwuchsspielern zu versorgen. Aktuell kann man sich vorstellen, dass Bracaglia künftig bei den Profis zum Einsatz kommen wird. Bei den übrigen Spielern ist die Lage noch weniger klar. Hier wird sich erst mit der Zeit zeigen, wer den Sprung schafft und welche Entwicklung die einzelnen Talente nehmen.

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  • Transfermäßig ordentlich was los

    So durchwachsen es in der Liga auch läuft, auf dem Transfermarkt haut Frosinone weiterhin ordentlich zu. Zunächst konnte die Reserve verstärkt werden. Mit Teun Gijselhart von Deportivo La Coruña holte man für 400.000 Euro einen neuen Spieler. Pelayo Fernández vom SC Eibar kostete drei Millionen Euro. Außerdem verpflichtete man über die letzte Nacht David García für weitere 2,5 Millionen Euro.

    „Wir haben für die Reserve noch ein bisschen nachbessern müssen, damit wir überhaupt in die Liga starten können. Das ist uns gelungen. Und mit David García haben wir noch einmal etwas mehr Stabilität in die Abwehr gebracht.“

    Dass García kommen musste, lag auch an zwei Abgängen in der Defensive. Antonio Oyola wechselte für zwei Millionen Euro zu Aston Villa, Kieran Trippier für zehn Millionen Euro zu Leipzig. Besonders interessant ist dabei, dass Trippier erst am 13. September zu Frosinone gekommen war.

    „Na ja, das Team hat sich schon ordentlich verändert. Wir haben einige Zugänge gemacht, und gerade die Verpflichtungen von Bradley und Ruben Kluivert haben unsere Verteidigung noch einmal deutlich verändert. Gleichzeitig hatten wir jetzt die Möglichkeit, Trippier abzugeben und dabei drei Millionen Euro Gewinn zu machen. Das ist natürlich ein schöner Nebeneffekt. Für den Gewinn konnten wir mit David García sogar einen ähnlich guten Ersatz holen. Das ist für uns eine Win-win-Situation.“

    Erstmals auf der Abgangsseite stehen auch Mayenda und Ouattara. Beide Spieler werden zunächst zu Aston Villa verliehen.

    „Na ja, natürlich sind wir ein Abstiegskandidat, und man fragt sich vielleicht, warum wir uns diese Spieler nicht behalten. Aber wir müssen auch wirtschaftlich denken- die beiden helfen nicht in der ersten Mannschaft- können sich wo anders noch mal weiter entwickeln und wir sparen Gehalt und nehmen sogar Gebühren ein.“

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  • Profis frustriert, Reserve marschiert

    Wie schon an den Spieltagen zuvor zeichnet sich bei Frosinione ein klares Muster ab. Auch am fünften Spieltag mussten die Profis eine herbe Niederlage hinnehmen. Nach fünf Partien steht man weiterhin bei gerade einmal einem Punkt und findet sich damit nun auf dem letzten Tabellenplatz wieder.

    Dass man gegen Sampdoria kaum etwas holen würde, war vielen bereits vorher klar. Am Ende präsentierte sich die Offensive allerdings erschreckend mutlos und gab keinen einzigen wirklich ernst zu nehmenden Torschuss ab.

    Ganz anders läuft es bei der Reserve. Hier konnte man erneut einen Sieg einfahren und Newcastle 2 mit 2:0 schlagen. Damit hält die Mannschaft weiterhin Anschluss an die Tabellenspitze.

    „Na ja, das wird eine lange Saison, das wussten wir. Wir tun jetzt unser Bestes und schauen nach vorne. Es wird auch noch Spieltage geben, an denen wir gut punkten können.“

    Nachjustiert hat man unterdessen auch noch einmal im Kader der Reserve. Mit Cole Brennigan kommt eine Verstärkung für das offensive Mittelfeld beziehungsweise die linke Außenbahn. Der 19-jährige Nordire ist U21-Nationalspieler seines Landes und wechselt für überschaubare 50.000 Pfund von Delfino Pescara nach Wolfsburg. Dort stand er zuletzt auf der Streichliste.

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