SAISONSTART 2026-2

10.10., Samstag - EL-Quali Hinspiele / Rückspiele am Mittwoch
12.10., Montag - Nationale Supercups
18.10., Sonntag - 1. Spieltag alle Ligen

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Stichtag: 13.10., Dienstag
SAISONSTART AM SONNTAG

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    Von Gaspar und anderen Spielern

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    Außerhalb der neuesten Transfergerüchte (siehe Ticker Ausgabe 14) gibt es noch einige Transfermeldungen zu erwähnen - und auch eine, die kurzerhand vom Verband verhindert wurde. Doch der Reihe nach.


    Mit dem Aufruf "Nice sucht den billigen 18. Mann" luden die Franzosen quasi zum Casting für einen möglichst preiswerten Rotationsspieler ein. Unter anderem meldeten sich Vereine aus England, Spanien und Italien. Nachdem man die Kandidaten scoutete und erste Verhandlungen führte, einigte man sich mit der US Lecce auf den Angolaner Kialonda Gaspar (Foto). Der 27 jährige ist ein regelrechter Spätstarter im europäischen Top-Fussball: 2022 mit 24 erst aus Angola nach Portugal in die zweite Liga gewechselt, stieg der mehrfache Nationalspieler mit seinem Verein CF Estrela Amadora in die erste Liga auf und konnte sich auch dort mit einem soliden 14. Platz halten. Durch die beiden durchaus erfolgreichen Saison wurde Lecce auf ihn aufmerksam und investierte 2 Millionen in den 1,93 Meter großen Innenverteidiger. Seine positive Entwicklung soll sich nun entweder bei Nice fortführen, die immerhin 8 Millionen investierten, oder der Afrikaner soll einfach als weitere Einnahmequelle dienen. Das Problem der Kadergrenze hat Nice mittlerweile durch den Transfer mit Atletico Madrid in den Griff bekommen.


    Ein Transfer ähnlicher Art schwebte Nice mit einem anderen Serie A Club vor: der SSC Neapel. Mit dem Wissen, dass es ein 'Steal' werden könnte, einigte man sich mit den Neapolitanern auf eine Ablösesumme von 750.000 € für den 20 jährigen Noah Pesch - der Offensivspieler stand sicherlich nicht auf vielen Zetteln der Managerkollegen und Molle wurde nur dank der Transferliste, auf der Pesch scheinbar auf einer Art Abschussliste steht, auf ihn aufmerksam. Der Verband legte aber trotz beidseitiger Einigung sein Veto ein und lieferte beiden Managern auch die Begründung. Nachdem Sandrino bereits nach dem Calabria-Transfer leicht in die Kritik geraten war, kam dieses Veto für Molle trotzdem überraschend: „natürlich ist er auf dem Transfermarkt nicht der aktivste, aber da gibt es andere Beispiele. Er hat sich bisher nicht eine NA geleistet und scheint Neapel sportlich korrekt zu führen. Mein Verständnis hält sich in Grenzen, aber am Ende ist der Verband am längeren Hebel".


    Ein weiterer Kandidat ist der deutsche Torhüter Florian Müller, der ebenfalls zur OGC Nice gewechselt ist und den Franzosen 2.500.000 € kostete. Der 27 jährige galt einst als eines der interessantesten Torhüter-Talente der Bundesliga, steigerte seinen Marktwert seinerzeit auf 10 Millionen Euro und war im Dunstkreis der deutschen Nationalmannschaft. Diese Form und das Niveau konnte er jedoch auf Dauer nicht nachweisen, sodass er aktuell den Status einer „soliden Nummer 2“ innehat. Molle scheint aber noch an das Potential des Saarländers zu glauben und verpflichtete ihn vom FC Metz.

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    Lamine Camara wird ein Adler

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    Vom Hecht zum Adler und damit herzlich Willkommen bei der OGC Nice: Lamine Camara! Der 21-jährige Mittelfeldspieler aus Mali kommt nach einer kurzen und ebenso kurzweiligen Verhandlung mit Lorient-Chef Powl zur OGC und tauscht mit dem griechischen Abwehrspieler Konstantinos Koulierakis das Trikot. Ausschlaggebend für Nice, den sehr kurzfristigen Transfer zu unterzeichnen, war neben der Tatsache, dass man sich mit Camara ein „Top-Talent" (Molle) sichern konnte, auch die weitere Ablöse, die Lorient bereit war zu zahlen: 25.000.000 € legten die Seehechte auf die Dienste von Camara. Finanzielle Mittel, die Molle aktuell betont sucht und welche in gewissen Verhandlungen ein nicht zu verachtender Vorteil sein können. So ist es auch nicht völlig ausgeschlossen, dass Josip Stanisic eventuell für eine reine Ablöse im Bereich von über 100 Millionen wechseln könnte, wenn auch ein anderer Bundesligisten einen Vertrag auf dem Schreibtisch liegen hat, der nur noch einer Unterschrift bedarf: „Wir befinden uns gerade mit verschiedenen Clubs in Verhandlungen und wägen ebenso viele Optionen ab", so der Manager von Nice. Camara selbst galt schon in Zeiten, als er noch bei dem RC Lens unter Vertrag stand, als Wunschtransfer von Molle. Damals bestand das Management von Lens jedoch bestenfalls auf einen Torhüter, den man damals vom FC Lorient in Person von Illan Meslier bekommen hat. Keine vier Monate später ist nun Camara doch Bestandteil des Teams - und soll gegen alle Zweifel auch länger Teil des Teams bleiben.

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    Trainer Haise mit Kritik an Management

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    Seit dem 01. Juli 2024 ist der französische Fußballehrer Franck Haise (Foto) Trainer der 'Aiglons'. Und auch wenn es so rüberkommen mag (Ausgabe 20) und Manager Molle stets betont, welches Glück man mit dem 54 jährigen habe, muss man dabei immer bedenken: Franck Haise wurde nicht von Manager Molle installiert, er selbst kam rund einen Monat nach dem Wechsel von Haise vom Racing Club Lens zur OGC Nice und damit etwas später als der in Nice überaus beliebte Trainer. Bisweilen schien das Duo zu harmonieren, nun tun sich aber die ersten Risse auf, wenn man manche Aussagen des Trainers bei einer Pressekonferenz zum Neuzugang Lamine Camara (wir berichteten) deuten muss. So kritisiert Haise, dass er bei der Transferquantität des Managers kaum hinterherkomme sein System auf das passende Team anzuwenden. Wortlaut des Franzosen: „bei modernen Trainern mangelt es oft an Flexibilität. An Verständnis für die Spieler. Ich kann keine hochstehende Viererkette aufstellen, wenn ich keine Abwehrspieler habe, die das Tempo mitgehen können. Ich kann kein Tiki-Taka spielen, wenn ich dafür nicht das Ballbesitzniveau aufbringen und die Passsicherheit in der Mannschaft habe. Aber selbst wenn ich ein Trainer bin, der genau das erkennt und das System, die Taktik und die Reaktionen auf dem Feld genau auf die Mannschaft anpasse, dann muss ich vorher erstmal selbst wissen, was für eine Mannschaft ich da eigentlich trainiere". So sei es nicht nur sehr schwer, weil andauernd auch Stammspieler den Verein wechseln, es würde auch langsam bestraft werden, dass man so viele Spieler verliehen habe: „In der Innenverteidigung gehen wir langsam am Stock, haben aber mit Kevin Danso und Guéla Doué zwei nominelle Stammspieler verliehen. Das ist natürlich ungünstig", so Haise weiter. Trotzdem freue er sich weiterhin Trainer der OGC zu sein und stelle sich den Herausforderungen, auch weil er mit Molle im ständigen Austausch ist: „er hat das letzte Wort bei den Transfers, nimmt mich aber bei jeder Entscheidung zumindest als Rat- und Ideengeber mit dazu", so der Trainer weiter. Die anschließende Grafik zeigt jedoch: ganz Unrecht hat der Trainer nicht. Und auch beim "Vorher / Nachher" Vergleich beider Spielerpools fällt die Entscheidung schwer, wenn man sich fragen sollte: war es das ganze wert?


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    De Cuyper entscheidet sich für Nice

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    Maxime De Cuyper wechselt vom FC Brügge zur OGC Nice. Dies gaben die Franzosen und dessen Management am heutigen Abend bekannt. Der 24 jährige Belgier wechselt für eine Ablöse von 84.000.000 € in die Ligue 1 und entschied sich für Angebote unter anderem vom Ligakonkurrenten OSC Lille und einer Offerte von Sampdoria Genua. Entscheidend für Nice war laut Aussage des Belgiers die Aussicht auf das langfristige Projekt der Adler, welches dem belgischen Nationalspieler sehr imponierte. „Ich freue mich auf die Spiele in der ausgebauten Allianz Riviera, direkt an der Var, unmittelbar am Mittelmeer mit einem Team, welches die letzten 12 Monate einen unglaublichen Wandel hingelegt hat", so der Defensivspieler, der auf den beiden Außenbahnen zum Einsatz kommen kann und eher von seiner offensiven als seiner defensiven Spielstärke leben wird. Beim FC Brügge seit 2008 ausgebildet feierte der an der belgischen Nordseeküste geborene Linksfuß vor einem Jahr gegen Montenegro sein Debüt die die 'Roten Teufel' und kommt mittlerweile auf zehn Spiele (3 Treffer). Bei Nice soll er den abwanderungswilligen Josip Stanisic ersetzen, der kurz vor einem Wechsel steht.

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    Unvernunft siegt

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    Nach dem Transfer von Maxime De Cuyper (wir berichteten) vermeldet der OGC Nice am späten Abend einen weiteren Transfer - und laut Molle sich selbst einen "Herzenswunsch". Nach Frankreich wechselt der niederländische Innenverteidiger Jan Paul van Hecke (Foto) und kostet den Franzosen weitere beachtliche 55 Millionen Euro. Damit gab Manager Molle innerhalb von 2 Stunden kurzum über 130 Millionen aus. Verlassen wird den Verein - wohlgemerkt neben einer satten Geldkassette - Josip Stanisic, der sich dem Meisterschaftskampf von Manchester City anschließen wird. In dem Wissen, dass die Ablöse für den Nationalspieler der Elftal „weit über Marktwert ist" freute sich Molle trotzdem über den großen Abwehrspieler: „ich habe Jan bereits vor einigen Jahren, noch als Spieler im Dress von Blackburn, bei BoM verpflichtet und sofort gesehen, was für ein toller Kicker er ist. Für mich ist er in der Premier League absolut unterschätzt und hat noch einen großen Weg vor sich. Es ist für mich wirklich ein Herzenstransfer". Die Ablöse hängt aber auch damit zusammen, dass man zusammen mit -Neo „kurzen Prozess" machen wollte. Und da wusste der Chef der Aiglons, dass das Paket auch gleich stimmig sein muss: „wir haben dann gerne den ersten Gegenvorschlag von -Neo und Manchester angenommen, da wollte ich solch Spontanität auch gern belohnen", so Molle, der Stanisic nach nur einem Einsatz wieder abgeben wird. Noch vor wenigen Wochen hatte Molle den Kollegen selbst gelobt, als man ihn im Tausch für Leonardo Balerdi und 50 Millionen bekommen hatte. Ein Transfer, der bei aller Qualität, die auch der Argentinier Balerdi hat, für Molle ein enorm guter Deal waren für die Citizens.

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    Gyökeres ein Thema bei Nice?

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    Es kommt sicher nicht alle Tage vor, dass Spieler vom Format eines Viktor Gyökeres (Foto) mithilfe einer Auktion auf dem Transfermarkt landen. Interessanter wird das Ganze vor allem dann, wenn der entsprechende Spieler nur mithilfe einer Tauschaktion wechseln kann. Soll heißen: bis zu vier Spielern können im Tausch für den Schweden geboten werden - der höchste Gesamtmarktwert aus dem 4er Squad gewinnt die Dienste des Mittelstürmers. Theoretisch wäre es also auch der OGC Nice möglich den wohl gefragtesten Spieler diesen Sommers zu bekommen. Aber: sind die Hoffnungen von Nice realistisch? Nimmt man die vier wertvollsten Spieler des Kaders kommt man mit Frenkie de Jong, Jan Paul van Hecke, Kolo Randal Muani und Douglas Luiz auf ein Gesamtwert von 137 Millionen Euro. In Anbetracht der potentiellen Konkurrenz keine wahnsinnig große Summe, aber auch an dieser muss sich der Wettbewerb erstmal messen. Denn bei allem Hype um den Maskenmann (angelehnt am Batman-Bösewicht Bane) müssen auch gewisse Risiken bedacht werden: schafft der mittlerweile 27 jährige Nationalspieler den Sprung auf die ganz große Fussballbühne? Gewisse, wenn auch vorsichtige, Restzweifel sollten sicherlich dafür sorgen, dass jedes blinde Bieten vorher etwas refelktiert wird. So oder so wird es spannend bleiben, bei wem der in Stockholm geborene Stürmer unter Vertrag kommt. Pikant: ein möglicher Favorit auf die Dienste fällt als Bieter gleich zu Beginn raus: Stade Rennais Manager pape ist als neutraler Auktionator quasi Aufsichtsorgan für ein regelkonformes Wettbieten. Die Rouge et Noir haben mit einem Kaderwert von über 1,2 Milliarden theoretisch die besten Chancen auf eine Verpflichtung von Gyökeres.

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    Management-Rückblick VI

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    Werfen wir im sechsten Management-Rückblick mal wieder ein Blick auf einige Zahlen. Vor dieser Ausgabe lagen die Gesamtgehaltskosten bei 1.585.645 (im Schnitt also 75.507 pro Spieler). Die aktuell 91.823 Euro an Auflaufprämie dient hier nur eurem Vergleich und spielt weiterhin keine Rolle mehr. Nach der heutigen Verhandlungsrunde konnten wir die Gehälter immerhin auf 1.566.569 Euro (⌀ 74.599 Euro) senken. Kein großer Sprung, aber hoffentlich eine Bestätigung, dass unser insgesamt 413.200.000 Euro schwerer Kader auch vorher schon mit gut verhandelten Verträgen ausgestattet war. Mit einem Durchschnittsalter von 26.19 Jahren liegen wir ziemlich im Schnitt der Liga, obwohl wir nur zwei Spieler über 30 Jahren in den eigene Reihen haben (Angel Di Maria, 37 und Robin Gosens, 31). Kommen wir noch einmal zu den Finanzen zurück und einer Tatsache, die von mir bereits in der letzten Podcast-Ausgabe getätigt wurde: Geld ist gut einzutreiben. Ich verzichte jetzt mal auf das Adjektiv "leicht", aber wenn ich mir meine Einnahmen "Verein" angucke stelle ich folgendes fest: die Einnahmen der Sponsoren betragen bisher 11.200.000 Euro. Die Gewinne aus TV Geldern liegen bei 2.955.969. Bei den Fanartikeln bin ich (bei Ausverkauf) am Saisonende geschätzt bei 4.400.000 Euro. Mein aktuell größter Einnahmeposten sind aber satte 58.750.000 Euro an Prämien aus News und Coins, inklusiver eventueller Wahlsiege (zum Beispiel beim Manager National). Natürlich sollte man sich nicht an dieser Zahl orientieren (auch weil ich jüngst angesparte Coins komplett auf den Kopf gehauen habe), aber es unterstreicht erneut meine Meinung, dass das immer noch ein sehr probates Mittel ist Liquidität zu schaffen. Diese wird aktuell auch mehr denn je benötigt, da wir zum zweiten mal hintereinander ein Minus bei den Transferaktivitäten aufweisen. Während wir an Ausgaben 425.500.000 führen, konnten wir nur 397.000.000 Millionen Euro einnehmen.

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    Einmal editiert, zuletzt von Molle ()

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    Summerville nach Auxerre?

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    Nach einer kleinen Pause scheint sich das Transferkarussell der OGC Nice bald wieder in Bewegung zu setzen. Neustes "Opfer" der Rotation: der Niederländer Crysencio Summerville (Foto). Der 23 jährige Linksaußen soll sich demnach für 70.000.000 € dem französischen Aufsteiger AJ Auxerre anschließen, die sich durch jüngste Talentverkäufe mit ungewohnten Reichtum Verstärkungen für die A-Elf leisten möchten. Erst vor wenigen Tagen verließ bereits ein weiteres, hoffnungsvolles Talent ganz im Zeichen des Klassenerhalt Auxerre: der 21 Jahre junge Mittelfeldspieler Kévin Danois schloss sich mitsamt 30 Millionen Euro dem FC Toulouse an, dafür wechselte der 23-Millionen schwere Abwehrspieler Mohamed Simakan zu den Blauen. Nice möchte einen ähnlichen Weg gehen und nimmt dafür auch ein fast 10 Millionen Euro schweres Minus in Kauf, da Summerville erst für knapp 80 Millionen vom VfL Bochum kam: mit Kiliane Assougrou und Mathis-Tony Loué kommen zwei 16 jährige Sturmtalente zur OGC, die in der Reserve weiter für langfristigen Wettbewerb sorgen sollen. Für Molle ist der Abgang von Summerville zwar ein Verlust, er sieht die Ablöse aber als fair für beide Seiten an: „wir sehen diesen Schritt langfristig als den richtigen an, weil wir mit der Reserve irgendwann auch angreifen und einen eigenen Spielerpool bieten wollen, der die Profis auf natürlichen Weg unterstützt". Für AJ Auxerre sei der Niederländer ein weiteres Puzzleteil im Abstiegskampf.

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    Transferticker XIV

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    Ipswich. Kommt Min-jae Kim zurück zur OGC Nice? Molle bestätigte jüngst Verhandlungen mit Ipswich-Manager HBK2809, mit dem man bisher eigentlich fast immer einen Abschluss finden konnte. Stolperstein: die wohl (verständlicherweise) hohe Ablöseforderung der Tractor Boys. Zwar benötigt Molle aufgrund kommender Transfers und dem Abgang vom Griechen Konstantinos Koulierakis einen neuen Abwehrspieler, möchte sich aber nicht von bestehenden Stammspielern trennen. Auch eine zweite Rückkehr, die von Rodrigo Muniz (Foto) zurück zu Ipswich, stand im Raume, wurde aber jüngst seitens der Franzosen abgelehnt. „Wir planen mit Rodrigo", so Trainer Franck Haise.


    Auxerre. Platzt der Transfer zwischen Auxerre und Nice? So gut wie sicher schien der Wechsel von Außenbahnflitzer Crysencio Summerville (wir berichteten). Nun scheint es seitens Auxerre und Manager matze Probleme bei der Finanzierung zu geben. Seit drei Tagen herrscht Funkstille zwischen beiden Vereinen, auch die Unterschrift der zwei Jugendspieler der Blauen ist noch nicht unter Dach & Fach - eine Voraussetzung für den Wechsel an die Riviera. Augenscheinlich bedient gab sich Molle gegenüber dem Meppener Kollege: „so etwas habe ich auch noch nicht erlebt", zwinkert der Manager in Richtung Bourgogne.


    Eibar. Aus den Absichten die Reserve sukzessiv zu verstärken machte Molle jüngst keinen Hehl (Brayson, Mouriño, Neave, Letono Mbondi). Nun soll ein echter Hochkaräter folgen: der Madrilene Gonzalo García, der aktuell beim SD Eibar unter Vertrag steht. Mit Manager -MK- sei man aktuell in guten Gesprächen, wenn es um die Dienste des 21 jährigen Stürmers geht, an dem aber auch weitere (Top-)Clubs Interesse haben könnten. „Wir prüfen gerade welche Optionen beiden Seiten zusagen könnten und sind guter Dinge", so Molle, der aber in Erwartungen an einen gewissen "Jugendhype" nicht unvernünftig werden möchte.


    Paris. Kickt Manuel Ugarte bald im Trikot der OGC Nice? Aktuell sei PSG-Manager schnizzel aktiv dabei den Markt zu durchkämmen und dabei auch auf Molle zugegangen um einen potentiellen Tausch des Mittelfeldspielers zu forcieren. In der Zentrale stehen Nice aktuell Frenkie de Jong, Douglas Luiz und Lamine Camara zur Verfügung. Fraglich ist wer, neben den potentiellen Ersatzkandidaten, für den Titelanwärter in Frage kommen könnte. Vielleicht scheint der Paris-Manager auch einer Rückkehr vom Tschechen Patrik Schick interessiert? Für die Rotation könnte der erfolgreiche Stürmer ein exzellentes Puzzleteil im Laufe der Saison werden.


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    Das "G" steht für Gefahr

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    Ja, wir haben dieser Tage vielleicht schon genug gelesen, wenn es um den schwedischen Stürmer Viktor Gyökeres (Foto) geht. Aber: Nachrichten sind Informationen über aktuelle, für die Öffentlichkeit relevante Ereignisse. Und das trifft auf den Stürmer, der sich aktuell auf Vereinssuche befindet, wohl ohne Wenn & Aber zu. Und während sich die katalanischen Freunde mit dem Faible für nackte Oberkörper mittlerweile mehr News zu dem Thema gegönnt haben, als George R.R. Martin Bücher im Kosmos von A Song of Ice and Fire geschrieben hat, wollen wir heute auch nochmal unsere 50 Cent in den Ring werfen und einen Hot Take vortragen, den auch schon jüngst ein kühner Manager gedroppt hat: ist Viktor Gyökeres aus Stockholm einfach ein wenig overrated? Und, viel schlimmer noch, ist er mit 27 Jahren nicht schon viel zu alt?


    Fangen wir mal vorne an: wer ist Viktor Gyökeres eigentlich? Mit 19 Jahren wurde er auf Faktenlage (ihr kennt das Moneyball-Prinzip) von Brighton aus Schweden geholt und spielte damals bei dem relativ unbekannten Verein Brommapojkarna. Tatsächlich ein Verein, der im Stadtteil (Bromma) von Stockholm zuhause ist. Also es ist nichtmal der FC Stockholm oder so. Bei Brighton folgen zwei Spielzeiten mit 37 Spielen und 19 Scorern (14 Tore und 5 Vorlagen) - allerdings in der Premier League 2. Wir dürfen an dieser Stelle nicht vergessen: am letzten Spieltag der Saison 18/19 ist Gyökeres kurz vor seinem 21. Geburtstag und kann nicht einen Einsatz in der Premier League vorweisen. Es folgt eine Leihe zum FC. St Pauli und auch wenn er in 26 Spielen nur auf 7 Tore und 4 Vorlagen kommt, muss man ihm zugute halten, dass damals Jos Luhukay Trainer der Rabauken war. Auf St. Pauli ist man am Ende zwar traurig, dass er nicht bleibt, aber der Kiez geht deswegen auch nicht in Flammen auf. Den damals noch so schüchtern, pickligen Schweden zieht es zurück auf die Insel und so darf er in der Saison 20/21 immerhin Championship spielen. Und verkackt Gottlos: 34 Spiele, 5 Tore und sowohl bei Swansea, als auch bei Coventry City keinerlei Anzeichen, dass er 5 Jahre später mal 66 Millionen Euro kosten soll. Und hier zitiere ich eine Premier League-Legende - Mr. Rio Ferdinand - der jüngst in einem Podcast zum bulligen Mittelstürmer wie folgt urteilte: „I don't think he's the guy. I've seen him play three times and I thought 'he isn't getting these opportunities in the Prem'. When he's physically matched, what else is there?"


    Wo liegen also die weiteren Vorteile neben der Athletik und dem (meiner Meinung nach) überproportionalen Willen nach Toren? Kann Gyökeres "nur" Liga Portugal? 2021/22 beweist er immerhin, dass er die zweite englische Liga kann: Brighton verliert nach insgesamt drei Leihstationen das Vertrauen und Gyökeres generiert zum zweiten mal in seinem bis dato 23 Jahre jungen Leben eine Ablöse. Coventry zahlt etwas mehr als Brighton damals nach Schweden überwies und lässt sich die Dienste von Gyökeres 1,2 Millionen Euro kosten: die einzige Ablöse, die Coventry sich als Aufsteiger und 16. der abgelaufenen Saison leisten kann. Am wichtigsten ist aber wohl noch die folgende Saison, die er ebenfalls bei den Sky Blues verbringt: in 50 Spielen kommt Viktor Einar Gyökeres auf 34 Scorer und erlebt - zumindest auf Championship-Niveau - seine Breakout Season. Coventry kann erst in den Play-Offs von Luton Town gestoppt werden, die in die Premier League aufsteigen (und heute wieder drittklassig sind). Inmitten diesen Zeitraums (aber vor der sehr starken Rückrunde) wechselt er bei ZoS für 8 Millionen vom SC Freiburg zum FC Empoli. Verantwortlich damals: kleinoase für Empoli und Wiz für die Freiburger. Natürlich: es hätte damals noch keiner ahnen können. Auch für Schweden wird er langsam wichtiger und kommt in der UEFA Nations League B immerhin als Joker zu Einsätzen und feiert auch am 12. Juni 2022 in Gruppe 4 sein zweites Länderspieltor gegen Norwegen. Sein Debüttreffer gelang ihm bereits 2019 in einem Freundschaftsspiel gegen Island.


    Der Rest ist Geschichte und hat Stoff für zwei Fußball-Karrieren. In der Saison 2023/24 kommt er in 50 Spielen auf sagenhafte 58 Scorer - ist also alle 72 Minuten an einem Tor von Sporting beteiligt. Sein Marktwert springt von 13 Millionen (Coventry-Prime) auf 25 Millionen. Quasi auf Höhe der Ablöse, den der damalige Sportdirektor von Sporting, Hugo Viana, (heute übrigens Manchester City) bezahlt. Doch es geht weiter, es geht noch besser: 2024/25 sind es in 52 Spielen satte 54 Tore und 13 Vorlagen. Alle 63 Minuten ein Scorer. Sporting wird mit ihm zweimal Meister und spätestens seit seinem Hattrick in der Champions League-Gruppenphase am 05 November 2024 - ausgerechnet gegen Manchester City - kennt ihn wohl ganz Fussball-Europa. Sein Marktwert beim Saisonende 2025: 75 Millionen Euro. Etwas untergehen tut die Tatsache, dass er auch für Schweden unerlässlich wird: in 25 Spielen kommt er aktuell auf 15 Tore, wird Torschützenkönig (9 Treffer) in der UEFA Nations League C und beweist theoretisch, dass er auch "international" kann. Aber kann er das auch wirklich?


    Das G steht für Gefahr. Hier muss neben der Torgefahr aber auch die Gefahr einer krassen Fehlinvestition gesehen werden. Vom Wertverlust, den der Schwede hier Altersbedingt (daran sind wir alle Schuld) ohnehin ausgesetzt sein wird, mal ganz zu schweigen. Ich habe mich (auch wenn es in den Fingern kitzelt) bewusst an keinerlei Spekulationen im Forum beteiligt, weil es ganz dünnes Eis ist, andere Spieler eventuell zu diffamieren (was ich niemanden vorwerfe). Es gibt jedoch Pakete, die würde ich nicht mal im 2:1 bieten, dafür aber auch viele Variablen, wo ich sogar 4 Spieler opfern würde - trotz aller Gefahren. Ich gratuliere dem potentiellen Gewinner zu seinen dicken Hoden und wünsche ihm etliche Tore und die Genugtuung alles richtig gemacht zu haben.

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    Breite & Geld

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    Im Podcast mit BlauWeiss_4630 war es bereits Thema: die Breite der OGC Nice. Während diese zum Amtsbeginn vor fast einem Jahr noch etwas dünn ausfiel (unter anderem weil ein gewisser Matthias Zimmermann tatsächlich auf der Bank Platz fand) ist die Auswahl heute etwas größer. Zum Leihende der kommenden Winterpause in bereits drei Wochen (11. September) kehren gleich sieben Leihspieler zurück zur OGC: Torhüter Radoslaw Majecki, die Abwehrspieler Guéla Doué, Kevin Danso und Arouna Sangante. Im Mittelfeld beenden Yasin Ayari (Foto) und Matt O'Riley ihre Leihe, während im Sturm der Brasilianer Rodrigo Muniz für Nice ab der Rückrunde auf Torejagd gehen könnte. Doch schon heute scheint klar: während die einen als Leihe bis Saisonende weiterhin fest eingeplant sind, werden andere Spieler den Verein als potentielle Tauschmasse verlassen. Konkrete Namen wurden noch keine genannt, dies hat aber auch zwei nachvollziehbare Gründe, wie Manager Molle im Interview erklärt: „Wir wären ja schön blöd, wenn wir jetzt unsere interne Streichliste - sollte es eine geben - veröffentlichen. Das wäre ja, als würde man den Jungs ein 30% Rabatt-Aufkleber auf die Schuhe kleben. Zum anderen gilt nach wie vor die Devise: es kann jeden erwischen, wenn das richtige Angebot reinkommt". Der Manager selbst möchte sich nun selbst rantasten und versucht es nach der Prämisse "Masse gegen Klasse", sprich: die vorhandene Breite der OGC nutzen um die erste Elf bestenfalls zu stärken. Natürlich kein einfaches Vorhaben, da viele Manager den Sinn nicht sehen einen gegebenenfalls besseren Spieler gegen zwei "schwächere" zu tauschen - die das Team aber in der Breite wesentlich besser zu Gesicht stehen würden. Ein probates Mittel soll hier aber die finanzielle Stärke der Franzosen sein, die spätestens seit dem 70 Millionen Verkauf von Crysencio Summerville (zu AJ Auxerre) wieder auf Seiten der Adler steht. „Ich hoffe, dass vor allem potentiell kleinere Vereine den extremen Mehrwert erkennen, den ein finanzielles Polster mitbringt", so Molle mit Aussicht auf die jüngsten 'Bronze-Auktionen'.

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    Kann es genug Auktionen geben?

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    Die Hinrunde ist in ihren finalen Zügen und sportlich kann man, mehr oder weniger, zufrieden sein. Mit einem aktuellen 8. Platz hängt man zwar leicht hinter den eigenen Erwartungen zurück, hat aber eine positive Torbilanz und gefühlt in Patt-Situationen mehr Pech als Glück zugelost bekommen. Eine subjektive Wahrnehmung, die sich in der Rückrunde gerne ändern darf und ein wenig Hoffnung bietet, dass das Saisonziel und der 6. Platz noch erreicht wird. Abseits des Platzes schickt sich nur minimaler Frust an, weil der Herr Manager seiner Sucht nach Transfers nicht nachkommen kann. Verhandlungen gibt es zwar einige (genug für einen baldigen, neuen Transferticker), aber letzten Endes ist der Geschlechtsverkehr ohne Höhepunkt... ja, irgendwie nicht so toll.


    Ein Umstand, der dies aber meiner Meinung nach zu jeder Zeit fördert, ist das Vorhandensein von Auktionen. Natürlich ist auch das wieder eine absolut subjektive Wahrnehmung, aber gerade wenn frische Auktionen rauskommen, stürzt sich der eine Verein in die Vorbereitung Geld zu generieren, vielleicht den einen Spieler als Tauschmasse zu holen oder aber es ergeben sich nach Verpflichtung des Spielers ganz neue Optionen für den Verein, sich von anderen Spielern trennen zu können - oder den frisch ersteigerten Spieler gegebenenfalls für mehr zu veräußern. Einen Nachteil einer Auktion sehe ich nach kurzen Nachdenkens nicht. Daher stelle ich die gewollt provokante Frage: kann es zu viele Auktionen geben? Dabei ist der Schnitt gar nicht schlecht: im Juli (Bronze) hatten wir einen guten Flow: jede Woche eine Auktion. Im August bisher nur eine, vor der Saisonpause gab es im Frühjahr auch immerhin 12 Auktionen verteilt auf drei Monate. Bei den höherrangigen Varianten läuft es da schon etwas zurückhaltender: die Silber-Auktionen hatten dieses Jahr "erst" fünf Ausgaben, dafür immerhin zwei Talente-Pools. Die Standard-Auktionen bieten aktuell mit Andrija Maksimovic die 15. Auktion im Jahr 2025, dazu gab es auch hier im Juni einen Auktionspool. Wir sprechen hier also von 38 Auktionen plus der insgesamt fünf Oster-Sonderauktionen. Das macht ein Schnitt von 1,3 Auktionen pro Woche - unter der Prämisse, dass viele Teams (zum Beispiel bei den Bronze-Auktionen) von der Teilnahme ausgeschlossen sind.


    Nur tummeln sich im aktuellen Pool weiterhin tolle und interessante Namen wie Antonin Kinsky, Mike Penders, Zachary Athekame, José Ángel Carmona, Achraf Hakimi, Ferdi Kadioglu, Rasmus Kristensen, Djed Spence, Jeanuël Belocian, Olivier Boscagli, Giovanni Leoni, Éder Militão, Jorrel Hato, Hiroki Ito, Gerard Martin, Brahim Díaz, Robert Navarro, Marcus Tavernier, Valentin Atangana, Yves Bissouma, Ezechiel Banzuzi, Bence Dárdai, Fermín López, Kendry Paez, Joao Palhinha, Oliver Sörensen, Malick Yalcoue, Malick Yalcoue, Ibrahim Maza, David Datro Fofana, Idrissa Gueye, William Osula, Romulo, Matteo Pellegrino. Und das sind aktuell nur Namen, die dank einem etwas höheren Marktwert herausstechen. Die Frage ist aber: bringt es den Markt "nach vorne" wenn man sich mehr am Output bedient? Klar ist: den Pool wird man kaum leer kriegen. Allein das Transferfenster im Sommer wird den Pool wieder vollspülen. Sicher mit Spielern, die heute nicht so interessant sind, aber es halt morgen sein können. Genau wie einige der oben genannten Spieler morgen schon wieder extrem an Wert verlieren könnten.


    Ich will damit gar nicht sagen, dass ich unzufrieden bin mit dem aktuellen Output an Auktionen. Ich persönlich hätte aber auch nichts dagegen, wenn da mehr kommt. Und nein: nicht unbedingt aus Eigennutzen (ich kann ja auch nicht in Reihe schießen), einfach weil ich der festen Überzeugung bin, dass es positive Auswirkungen hat.

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    Transferticker XV

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    Ipswich. Ein Thema, welches bereits vor gut drei Wochen behandelt wurde, aber immer noch nicht vom Tisch zu sein scheint, ist der Süd-Koreaner Min-jae Kim von Ipswich Town. Den Tractor-Boys liegt sei Mitte August ein Angebot der Franzosen vor, diese scheinen sich aber unter Manager HBK2809 schwer zu tun, den Innenverteidiger abzugeben. Dabei, so die Gerüchteküche, scheinen alternative Angebote spärlich gesät - ein Umstand, den Nice noch selbst kannte, als Kim im Trikot der Adler auflief: „wir haben HBK und Ipswich ein wirtschaftlich gutes Angebot unterbreitet, was dem Team sicher auch langfristig einen Mehrwert bieten sollte", so der Manager der OGC Nice-


    Wolfsburg. Auf eine Geduldsprobe gestellt wurde man jüngst vom VfL Wolfsburg und dessen Neu-Manager f-x. Im Kern ging es um einen möglich Transfer des Algeriers Mohamed Amoura, der auch beim FC Genua und Manager Olof hoch im Kurs stand. Da der Wolfsburg-Manager jedoch mit den Angeboten haderte, entschieden sich die Italiener für eine Investition in den Brasilianer Evanilson - und erhöhten die Hoffnungen, dass Nice vielleicht zurück im Rennen sei. Bis dato scheint das nicht der Fall zu sein: ein Paket, welches auch den tschechischen Stürmer Patrik Schick enthalten soll, wurde vom Bundesligist erneut abgelehnt. Molle zeigte sich aber locker bezüglich der Verhandlungen: „am Anfang ist es für neue Manager immer etwas schwer durchzublicken und die vermeintlich richtige Entscheidung zu treffen".


    Straßburg. Bahnt sich ein zweiter größerer Transfer zwischen RC und OGC an? Aktuell stehen beide Seiten in Verhandlungen über einen Mehrspielertausch, der beide Seite entsprechend des nötigen Bedarfs und der aktuellen "Problemzonen" weiterhelfen soll. Ausgebremst wird das ganze aktuell durch die Abwesenheitsmeldung vom Straßburg-Chef Timbo17, der sich jedoch zwischendurch immer nochmal die zeit nahm um auf die Nice-Offerte zu reagieren. „Wie immer", so Nice-Manager Molle sei man „in guten und konstruktiven Gesprächen mit Timbo" und hoffe auf eine Einigung, von der beide Seiten profitierten. Um wen es genau ging, wurde bis dato nicht verraten, es könnte aber sein, dass Nice für das Paket auf mehrere Stammspieler verzichten könnte.


    Bordeaux. Eine kleine Meinungsverschiedenheit inmitten einer Verhandlung leistete man sich mit dem Bordeaux-Manager kleinoase im Werben um Stürmer Ange-Yoan Bonny (Foto). Angesprochen, ob Molle sich in der aktuellen Auktion eher Achraf Hakimi oder den französischen Stürmer leisten wolle, antwortete dieser relativ spontan: „entweder versenke ich 100 Millionen einfach in Bonny, scheiß auf die Risiken oder ich biete alternativ auf Achraf Hakimi - ich bin hin und hergerissen". Beim Management der Girondins stießen diese Worte nicht auf Wohlwollen, sahen sie ihren Spieler doch eher kritisch angesprochen. Einen Umstand, den Molle sofort korrigieren wollte: „es ging mir eher um die Tatsache, dass es immer ein Risiko ist einen talentierten Spieler für Summen über 100 Millionen zu holen. Das ist dann viel Geld, was einfach we ist", so Molle, der sich damit scheinbar keinen Vorteil in den Verhandlungen um den jungen Stürmer einbrachte.

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    Mr. Mittelfristig

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    Die Ligue 1 ist gespickt mit interessanten Teams aller Couleur: von den beiden Giganten Stade Rennais und Paris St. Germain, welche auch zurecht europäische Top-Ansprüche haben, über schlummernde Riesen wie dem FC Lorient oder Olympique Lyon ist die französische Liga auch im "Mittelteil" mit Vereinen gesegnet, die langsam nachrücken und ein gewisses Potential entwickeln. Beispiele hier: Toulouse, Lille, die AS Monaco, Girondins Bordeaux oder bei aller Bescheidenheit auch unsere OGC Nice. Ein Team, welches mit ein wenig Abstand folgt ist der Racing Club de Lens, geführt von SoZ-Ikone -Neo. Und für mich passt der Verein, für den ich aus diversen Gründen selbst große Sympathien hege, halt so gar nicht in die glitzernde Welt vieler oben genannter Teams. Und das liegt zu großen Teil am Manager selbst.


    Trotz dieser fehlenden Kaderwerte von im Schnitt 18 Millionen aufwärts, die alle Teams oberhalb von Lens haben (der RC liegt "nur" bei 12 Millionen) und entgegen der Tatsache, dass man einen soliden Altersdurchschnitt von 25.5 Jahren hat, liegt der Altersdurchschnitt der ersten Elf bereits bei über 27 Jahren. Doch bevor nun die Annahme folgt, das wird ein Rage Bait: ganz im Gegenteil. Viel mehr muss man dem RC Lens und insbesondere -Neo großen Respekt zollen, dass es trotz dieser nüchternen Zahlen, Daten und Fakten immer wieder gelingt, sich gegen den ganzen 'Glitzervereine' der oberen Rangordnung durchzusetzen. Während Lens letztes Jahr in der Liga 4. wurde, ist man zum Hinrunden Ende erneut innerhalb der Top 5 vertreten und scheint kaum Gedanken daran zu verschwenden, sich an irgendeine Reihenfolge zu halten.


    Besser noch untermauert -Neo den Status als "Mr. Mittelfristig" indem er Spieler vom Format Malcolm und André Onana unter Vertrag nimmt. Spieler mit nachweislich (sehr) guter Stärke, aber eben mit einem mittelfristigen Versprechen was Leistung und Marktwert betrifft. Doch damit macht Lens vieles richtig: man pfeift auf die ganz großen Versprechen der Zukunft, die nachweislich auch nicht immer eingehalten werden, und legt den Fokus auf das Hier & Jetzt, auf den Bedarf, denn die erste Mannschaft gedeckt haben muss. So hat man diese Saison bereits den kroatischen Virtuosen Luka Modric ersetzen können, in der letzten Saison unter anderem "Vereinslegende" Przemyslaw Frankowski, der nach 4 Jahren den Verein verließ. Und auch das große Problem der letzten Jahre, die vakante Torhüterposition um den griechischen Keeper Odisseas Vlachodimos, hat man nun mit Illan Meslier und André Onana gleich doppelt stark besetzt - zumindest mittelfristig.

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    Die Qual der Wahl

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    Einberufungszeit. Eine Hassliebe wie Autowaschen, scharfes Essen und joggen gehen. Auch wir haben in diesem Fenster wieder die Qual der Wahl und während ich darüber nachdenke, wen ich letztes Fenster erfolgreich nicht genommen habe (ich unterdrücke tiefere Gedanken und gebe mich dem Anschein hin, es wirklich nicht mehr zu wissen) stehe ich, stehen wir, jetzt wieder vor dem gleichen Problem: wo ist die Glaskugel, wenn man sie mal braucht? Fünf Kandidaten stehen zur Wahl, einer aber nicht zur Debatte, auch wenn der 19 jährige Franzose Gabin Bernardeau aus der renommierten Le Mans Akademie kommt und mit Sicherheit seine ersten Ligue 1 Einsätze bekommen wird.

    Kandidat Nummer 2 ist der Schwede Isak Jansson. Und während ich diesen Namen niederschreibe, wische ich mir aus Reflex das Ohr ab, wähne ich doch am selbigen schon Olof "Schlangenzange", ich müsse genau diesen 23 jährigen Flügelstürmer holen, damit er ihn mir abnehmen kann. Der Nachteil: er ist der teuerste der vier Kandidaten und so ganz überzeugt von der Klasse des Skandinaviers bin ich noch nicht.

    Schon sehr viel mehr Qualität bringt der Belgier Charles Vanhoutte mit, den ich unglaublich gerne nehmen würde. Einfach ein geiler 6er, der kämpft, das Spiel lesen kann und auf dem Feld ein richtiger General ist. Aber Leute, das liebe Alter. Ich kriege es kaum über die Lippen, aber der aktuelle belgische Nationalspieler wird diesen Monat 27 Jahre alt. Der ist 1998 geboren und gehört damit offiziell zum alten Eisen dieser Sim. Natürlich habe ich berechtigte Hoffnungen, dass sein Marktwert auf einen zweistelligen Millionenbetrag steigt. Aber was dann? Für 35 Millionen verkaufen? Ich weiß ja nicht.

    Kandidat Nummer 3 ist der bullige Spanier Kevin Carlos, der über den Umweg der Schweiz aus der Jugend von SD Huesca kommt, aber für mich zu viele Fragezeichen mitbringt. Ist er "Profi" genug? Funktioniert er nach schwankenden Leistungen in der Super League überhaupt in der Ligue 1? Ich habe Zweifel und freue mich schon mein niedergeschriebenes Urteil in 12 Monaten wieder lesen und bereuen zu dürfen. Egal: in diesem Fenster kein Kevin für Nice.

    In Runde 2 ist dagegen der Ghanaer mit dem wohlklingenden Namen Kojo Peprah Oppong. Der Innenverteidiger hat mir bisher ganz gut gefallen, kommt mit einigen Vorschusslorbeeren aus der Fotbollsallsvenskan und scheint das größte Potential zu haben. Außerdem sind Innenverteidiger immer gerne gesehen und bringen mir persönlich mehr Glück als diverse Flügelstürmer oder Offensivspieler.

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    Draft 2026

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    Bereits der letzte Artikel widmete sich dem aktuellen Einberufungsfenster, welches am Sonntag 07. September wieder schließen wird. Und während die einen - zu dessen Teil auch ich mich zähle - dieses Feature bei SoZone feiern, ist auch etwas Kritik angebracht. Wirft man nämlich ein Auge auf die laufenden Einberufungen, wird zu weiten Teilen immer wieder der Eindruck bestätigt, dass die großen Vereine weiter mit starken Spielern oder großen Talenten bevorteilt werden. Natürlich gibt es immer mal wieder Ausnahmen und auch manche Einberufungen der potentiellen Top-Teams verpuffen im Laufe der Jahre, einfach weil das Talent dann doch nicht für ganz oben reichte, aber es ist ein Gesetz des herrschenden Kapitalismus, dass die, die viel Geld haben, viel Geld ausgeben können. Und so wird durch dieses Feature die Dominanz einiger Teams gefestigt - Jahr für Jahr.


    Ich bin persönlich großer Fan der NBA. Gar nicht mal aufgrund des Sports, auch wenn ich einem Ally-Loop eine Menge abgewinnen kann oder ach gewisse Assist's extrem feier - am Ende sind es aber der Statistik-Wahn und vor allem der Draft, der mir die Liga immer wieder interessant erscheinen lässt. Natürlich lässt auch die NBA gewisse Hierarchien nicht zu (was völlig okay ist, es soll am Ende ja auch noch das beste Management und das beste Team gewinnen, was eben aus jenem herausgeht), aber der Markt erfährt immer wieder durch diesen Draft einen gewissen Ruck. Die Karten werden tatsächlich neu gemischt. Doch könnte man so etwas auch bei SoZone durchsetzen? Natürlich.


    Am Ende wäre es natürlich eine Umstellung und für viele auch ein Biss in die Faust, wenn zum Beispiel Real Madrid kein Franco Mastantuono einberufen kann. Wie könnte so etwas dann trotzdem vonstatten gehen? Eine Möglichkeit wäre eine Draft-Rangfolge die auf die Internationale Vereinsrangliste basiert, die jederzeit aus dem Websoccer entnommen werden kann. Nachdem das Einberufungsfenster schließt, wird eine Liste der potentiellen Spieler veröffentlich und die Reihenfolge auf Basis der Vereinsrangliste und des Gesamtmarktwertes ermittelt. Osasuna verpflichtet Mastantuono, Estevao geht zum FC St.Pauli und US Lecce freut sich über Francisco Conceição. Natürlich gibt es noch einige Kleinigkeiten zu beachten. Welche Ablösen sollen dann gezahlt werden? Am Ende soll dieser Artikel aber auch höchstens zum träumen und diskutieren anregen. Eine spannende Sache wäre es aber in jedem Fall.

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    Oppong wird Aglion

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    Die Würfel sind gefallen: auf den Ghanaer Kojo Peprah Oppong fällt der Einberufungsslot der Saison 2025. Damit folgt der 21 jährige Innenverteidiger einem weiteren Abwehrspieler: letztes Jahr berief Molle den Kanadier Moïse Bombito ein, der interessanterweise im direkten Wettbewerb zu Oppong steht, aktuell aber verletzt ausfällt. Mombito wechselte nach einer Saison indes weiter zum FC Nantes und war Teil der Ablöse für Maximilian Beier. Oppong, in den letzten zwei Jahren in Schweden und der Allsvenskan ausgebildet, überzeugte Molle aufgrund seines Potentials und den ersten Einsätzen im Trikot der OGC und sorgt so dafür, dass Isak Jansson, Kevin Carlos und der Belgier Charles Vanhoutte inmitten des Auktionspool auf ihr ZoS-Debüt warten müssen. Für den Manager der OGC war es aber keine leichte Entscheidung, wie auch die Wahl am Deadline-Ende befürchten lässt: „es ist immer wieder sehr schwer sich da festzulegen. Ich denke alle vier Spieler haben super Potentiale, vor allem um Charles tut es mir leid, aber wir haben uns für die Langfristigkeit und unseren eigenen Bedarf, nicht zuletzt auch speziell für Kojo entschieden", so der Manager, dem bereits für einige andere Spieler Anfragen und Angebote vorlagen. Für den in der Haupstadt Ghana's geborenen Spieler zahlt OGC knapp 5 Millionen Euro.

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    Ein Jahr Nice

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    Am 23. August 2024 entschied ich mich relativ spontan wieder bei SoZone anzufangen. Gut, die Entscheidung zum Comeback traf ich schon früher, aber erst an diesem Tag wurde ich dem französischen Team zugeteilt. Zu der Zeit hatte die OGC einige Höhen & Tiefen hinter sich und war Bestandteil eines größeren Skandals (Post 434), den wir alle nicht nochmal in dieser Form erleben möchten. Sportlich stand das Team aber gut da, wurde nach der ersten Meistersaison in der Folge immerhin noch 4., hatte aber auch einige "Altlasten", die man langsam hätte angehen müssen. Dem ehemaligen Manager Bene van Dikt wurde dies verwehrt: Mehrfachaccount war am Ende der Grund für die Entlassung und machte den Weg für mich frei. Wie einige vielleicht noch wissen ist Nice aber nicht meine erste, sondern bereits meine dritte Station, nachdem ich Olympique Lyon (2015 bis 2016) und AS Monaco (2019 bis 2020) gecoacht hatte. Damals war ich nur jeweils ein halbes Jahr im Amt, zwar immer sehr aktiv, aber eben nicht nachhaltig. Ich wusste früh: das möchte ich bei Nice besser machen. Kräfte einteilen hab ich immer gesagt. Aber es fiel das ganze erste Jahr sehr schwer. Zurückhalten? Aber es macht so Bock noch eine News zu schreiben, einen Leaks-Artikel. Hier nochmal auf eine PN aus einer Verhandlung warten und hoffen, dass der Verhandlungspartner entgegenkommt, oder "weich" wird. Die Frau kennt es nicht anders: "Was findest du nur daran" fragt sie trotzdem noch immer. Lässt mich aber in Ruhe und freut sich mit, wenn ich tanzend durch die Wohnung tingle und mich freue: "Ich hab den Spieler!". Es ist ein wunderbares Hobby mit sehr viel Licht, aber natürlich auch Schatten. Und dann muss man kürzer treten. Nicht gleich zurücktreten, einfach mal zwei Gänge runter schalten und laufen lassen. Ich bin froh, dass das bisher nie so oft zum tragen kommen musste und ich immer wieder für irgendwas Motivation finde (Ja, lieber Paul, auch wenn es am Ende in die Richtung des Menschenhandel geht ;)). In dem Jahr gab es natürlich auch leider ein paar Rücktritte - manche taten mehr weh, manche weniger und es gehört natürlich dazu. Am Ende gab es auch ein paar tolle Neuzugänge und der Stamm konnte sowieso gehalten werden. In diesem Zuge bedanke ich mich nicht nur bei der Community für das gute Miteinander, sondern auch beim Team für die gute und aktive Arbeit ohne die das ganze hier so nicht möglich wäre. Auf die nächsten 365 Tage!

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    Einmal editiert, zuletzt von Molle ()

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    Kommt eine neue Nr. 1?

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    Vor knapp 10 Monaten kam Matvey Safonov (Foto) für 72 Millionen Euro vom FK Krasnodar und ist seitdem im Tor der OGC Nice auch gesetzt. In bislang 87 Pflichtspielen für die Franzosen kommt der russische Schlussmann auf einen Notenschnitt von 3.32 - oberes Mittelfeld in der Ligue 1, die der Brasilianer Alisson (PSG) mit einem Fabelwert von 2.73 anführt. Im Ranking der wenigsten Gegentore steht der 26 jährige auf einem soliden 6. Platz mit aktuell 20 Gegentoren (1,18 pro Spiel). Trotz der soliden Werte und der Tatsache, dass Safonov nachweislich ein Torhüter vom internationalen Format ist, scheint sich Nice seit längerem anderweitig umzuhören und möchte dem Russen Konkurrenz in das Boot holen. Dabei soll die eigentliche Nummer 1 aber Bestandteil des Teams bleiben. Möglich also das Radoslaw Majecki oder Vitezslav Jaros den Verein bald verlassen? Gerüchten befand sich Molle jüngst in Verhandlungen mit Manchester United Manager Sechzig um einen möglichen Tausch der dortigen Keeper. Zwar seien beide Manager "Transferfest" miteinander, bislang konnte man sich aber nicht einigen, was wohl vor allem an der Tatsache liegen soll, dass United bisweilen nicht sicher ist, wie man mit Bart Verbruggen und Neuzugangs Senne Lammens umgehen soll - die Red Devils scheinen mit Lammens zu planen, das öffentliche Anbieten vom Niederländer schien dagegen nicht die geforderte Ablöse zu bringen. In Frankreich plane man dagegen komplett um und habe eine anderweitige Anfrage laufen, die laut Molle aktuell „sehr vielversprechend aussieht". Zu mehr wollte der Manager sich nicht äußern - am Wochenende soll eine Entscheidung folgen und Nice eventuell um eine neue Nummer 1 reicher sein.

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    Missverständnis Adzic?

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    Als am 18. April ein neuer Spieler vorgestellt wurde, gab Manager Molle unumwunden zu: „da haben wir uns verscoutet". Was war geschehen? Der Manager war auf dubiose Ratschläge und Tipps von Beratern hereingefallen, Vertretern die von Provisionen leben und hierfür jede Grauzone nutzen. Während man selbst anhand der erhaltenen Fakten an den tschechischen Torhüter Antonín Kinský spekulierte, holte man stattdessen den nächsten Innenverteidiger: Nasser Djiga. "Ein kleines Malheur" titelten wir in der Ausgabe 104. Keine zwei Monate später wechselte der 22 jährige weiter zum FC Valencia - immerhin mit einem Gewinn von 200.000 €. Das sich Geschichte wiederholt beweist am Ende immer die Geschichte selbst. Kein halbes Jahr später darf sich Nice erneut über eine Verstärkung in den eigenen Reihen freuen: Vasilije Adzic (Foto), 19 jähriger Nationalspieler aus Montenegro unterschreibt für knapp 28 Millionen Euro - und Molle gibt sich wieder überrascht: „wir hätten nicht unbedingt mit dem Zuschlag gerechnet", so der Molle, der an einer verdeckten Auktion vom montenegrischen Meister Buducnost Podgorica teilnahm und sich nun über einen weiteren vollen Kaderplatz freuen kann. Wie immer ist Molle aber ehrlich: „der war gar nicht vorgesehen". Zum einen platzt der Kader der OGC aus allen Nähten, zum anderen wollte man die finanziellen Mittel immer noch primär in die Stärkung der ersten Elf stecken. Also läuft nun vieles darauf hinaus, dass der 19 jährige versilbert wird. „Vasilije ist aktueller Nationalspieler, wurde als eines der größten Talente geehrt, hat bereits etliche Profispiele auf dem Buckel und genießt einen herausragenden Ruf in Italien. Ich bin mir sicher ein Talent wie er wird einen Markt haben", so der Manager weiter.

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