Top oder Flop
Rückschritt oder Reiz?
Fragen die jeden Fußballer und Trainer beschäftigen. Sicherlich ist die Regel, sich immer zu verbessern, fort zu bilden und weiter zu entwickeln. Aber welche Kriterien bringen das zum Ausdruck?
Spieler sehen einen Wechsel zu einen größeren Verein immer als Verbesserung. Nur, ist er das auch? Sicherlich in Sachen Gehaltsfrage auf jeden Fall. Spielt er dann auch dort? Das ist die andere Frage. Manchmal kann so ein Schritt, zu früh erfolgen. Erstmals bei bescheidenen Vereinen versuchen sich durch zu beißen. Da, über einen längeren Zeitraum eine Konstanz zu erreichen. Hier kann ein reizvoller Wechsel, schon mal kurz auf Eis gelegt werden.
Bei Trainern kann man das anders sehen. Klar ist.....jeder Trainer(in der Regel) fängt bei kleineren Vereinen an. Und da sollte sich schon heraus kristalisieren, ob man Qualitäten als "guter" Trainer hat oder nicht. Man findet einen Kader vor, der nicht mit Nationalspielern gespickt ist. Auch die finanziellen Bedingungen sind bescheiden. Aber wie definiert man dann die Geschicke eines "guten Trainers"? Bringt man einen Underdog Verein von unten nach oben? Ein Team was zum Ziel hatte, die Klasse zu erhalten, umd am Ende auf einen internationalen Platz steht? Sicherlich könnte man das als riesen Erfolg werten. Nur....passen dann noch die Vereins-Philosophien? In der Regel werden dann junge Talente gegen erfahrene Spieler eingetauscht. Was dazu mit Sicherheit führen kann, dass ein schnellerer sportlicher Erfolg sich ergeben kann. Aber was ist dann danach? Wie geht es dann weiter? Sind dann diese Spieler eine neue Verhandlungsbasis, sich weiterhin zu verbessern können? Würde schwierig werden. Und so ist die Aufgabe bei kleineren, bescheidenerer Vereinen eine doch schon schwierigere, aber sehr reizvolle Aufgabe. Sicherlich kann dieser Prozess eine Zeit dauern. Wie lang? 1-2 Saison? Mit Sicherheit schon. Wichtig sei es, diesen Verein, kontinuierlich auf zu bauen. Ohne den Verein in Schwierigkeiten zu bringen. Da gehört die finanzielle Situation in der Waage zu halten und von Grund auf eine Struktur zu schaffen, die den Verein gesund hält. Und genau so eine reizvolle Aufgabe, bewegen einige Trainer dazu, so eine "neue" Aufgabe in Erwägung zu ziehen.
Und so sind wir bei unserer Überschrift. Top oder Flop, Rückschritt oder Reiz?
Vieler Trainer sind schon einiger Zeit bei Ihren größeren Vereinen. Habe mehr wie eine gute Basis. Große Stadien(die ausgebaut wurden). Um sicherer, beständige Einnahmen zu erzielen. Dementsprechend höher dotierte Sponsorbeiträge, was zusätzlich noch regelmäßige Einnahmen bringt. Sodaß eine Absicherung der Ausgaben gegeben ist, und sich das weitesgehend in Gewinne auszahlt. Diese Vereine haben dann auf den Markt, absolute "beste" Möglichkeiten sich zu behaupten. Nehmen wir die Top-Teams. Und Namen brauchen wir ja nicht zu nennen. In einen Jahr wird man Meister und einen anderen Jahr wird man "nur" 2ter oder 3ter. Diese Plazierungen führen aber auch dazu, sich in der QL behaupten zu können. Und das bewirkt dann erneute zusätzliche Einnahmen. Soadaß es "eventuell" nur noch Reize gibt, gewisse Top-Spielern zu den eigenen Vereinen locken zu können. Aber zusätzliche Reize sind schwierig zu finden.
Und deswegen erwägen einige Trainer von größeren Vereinen, zu kleineren Vereinen wieder zu wechseln, um sich dort eine neue, schwierige, aber reizvolle Aufgabe wieder stellen zu können. Von Grund auf wieder anzufangen. Sortierung des Kaders. Talente zu erkennen, mit einigen in die Saison zu gehen. Ihr Leistungsniveau ein zu schätzen und diese Spieler dann ins Team ein zu bauen. Die Finanzen überschaubar machen um nicht nur kurzfristig "Überleben" zu können, sondern auch am Ende der Saison, solide da zu stehen. Und da gehört natürlich auch dazu, zusätzliche Einnahmen zu schaffen. Wie in einen Stadionausbau zu investieren. Was natürlich auch bedeuten kann, den ein oder anderen Transfer, nicht tätigen zu können. Und ein sportlicher Erfolg spiegelt sich "nicht" immer in Titeln ab. Nein. Vereine die von einer sogenannten "grauen" Maus, zu einen soliden Verein geworden sind, die nichts mehr mit den Abstieg zu tun hat und sich im Mittelfeld behaupten, von denen ist die Rede. Nehmen wir das momentane Beispiel aus Mainz zur Ansicht. Sicherlich ist es auch möglich, aus einer "grauen" Maus innerhalb 1-2 einen Vereinen zu basteln, der dann eine "kleine" Basis besitzt, sich im oberen Mittelfeld fest zu setzen. Auf Tuchfüllung zu den Spitzen-Teams. Und mit Sicherheit gibt es noch einige Beispiele, die man nennen kann. Man braucht ja nicht ganz unten an zu fangen. Gibt auch Teams, die sich momentan im Mittelmaß befinden. Wo sich keine Bewegung nach oben bzw nach unten andeutet. Auch solche Vereine sind begehrt. Wo die Basis eine bessere ist, wie bei kleineren Vereinen. Um da eine neue sportliche Struktur zu finden, bedarf es natürlich auch Geschick und Auge. Nehmen wir hier das Beispiel aus Wolfsburg(zu Magath Zeiten) und nicht zu vergessen das Beispiel aus Dortmund(bevor Kloppo) dorthin wechselte. Um nur mal 2 zu nennen.
Und jeden bleibt es selber überlassen, sich dazu eine Meinung zu bilden, ob...
Top oder Flop, Rückschritt oder Reiz?