Kurz vor dem Kollaps
Was war denn das? Was für eine schwierige Zeit durchlebt der VfL Wolfsburg derzeit.
Nach der Niederlage gegen Freiburg folgte innerhalb weniger Tage die zweite Niederlage gegen Sparta Prag. Das Aus im Conference Cup. Und das, obwohl man in der Hinrunde in der Tabelle so überzeugt hatte und sich zwischenzeitlich sogar selbst zu den Mitfavoriten zählte.
Doch damit nicht genug. Danach kamen die Fohlen aus Mönchengladbach, zeigten ihre Stärke und besiegten Wolfsburg mit 2:0. Wieder blieb die Offensive (wann kommt wieder ein Ligator?) blass, wieder stand man am Ende mit leeren Händen da.
Erschüttert musste der Trainer anschließend eingestehen: „Wir haben eine kleine Krise. Wir hoffen, dass wir da wieder rauskommen, aber wir werden jetzt keine Panikkäufe tätigen. Noch haben wir zwei Punkte Vorsprung auf Freiburg und wir werden die Wende schaffen.“
Dass Wolfsburg einmal wieder so tief unten stehen würde, hätten wohl die wenigsten zu Saisonbeginn erwartet. Zwar hatte der Verein von Anfang an betont, tief stapeln zu wollen und zunächst nur Punkte gegen den Abstieg sammeln zu wollen. Zwischenzeitlich sah es sogar danach aus, als könne man im Europapokal und in der Liga nach oben schielen.
Doch inzwischen ist die Realität eine andere. Wolfsburg steht dort, wo man eigentlich nie hinwollte, und muss nun das Beste daraus machen. Noch ist nichts verloren. Der Vorsprung auf den direkten Abstiegsplätze ist aber kaum noch vorhanden.die letzten Wochen haben gezeigt, wie schnell dieser schmelzen kann.
Jetzt zählt nur noch eines: wieder punkten.