Der Heuler- Neues vom VFL Wolfsburg

  • Kurz vor dem Kollaps

    Was war denn das? Was für eine schwierige Zeit durchlebt der VfL Wolfsburg derzeit.

    Nach der Niederlage gegen Freiburg folgte innerhalb weniger Tage die zweite Niederlage gegen Sparta Prag. Das Aus im Conference Cup. Und das, obwohl man in der Hinrunde in der Tabelle so überzeugt hatte und sich zwischenzeitlich sogar selbst zu den Mitfavoriten zählte.


    Doch damit nicht genug. Danach kamen die Fohlen aus Mönchengladbach, zeigten ihre Stärke und besiegten Wolfsburg mit 2:0. Wieder blieb die Offensive (wann kommt wieder ein Ligator?) blass, wieder stand man am Ende mit leeren Händen da.


    Erschüttert musste der Trainer anschließend eingestehen: „Wir haben eine kleine Krise. Wir hoffen, dass wir da wieder rauskommen, aber wir werden jetzt keine Panikkäufe tätigen. Noch haben wir zwei Punkte Vorsprung auf Freiburg und wir werden die Wende schaffen.“


    Dass Wolfsburg einmal wieder so tief unten stehen würde, hätten wohl die wenigsten zu Saisonbeginn erwartet. Zwar hatte der Verein von Anfang an betont, tief stapeln zu wollen und zunächst nur Punkte gegen den Abstieg sammeln zu wollen. Zwischenzeitlich sah es sogar danach aus, als könne man im Europapokal und in der Liga nach oben schielen.


    Doch inzwischen ist die Realität eine andere. Wolfsburg steht dort, wo man eigentlich nie hinwollte, und muss nun das Beste daraus machen. Noch ist nichts verloren. Der Vorsprung auf den direkten Abstiegsplätze ist aber kaum noch vorhanden.die letzten Wochen haben gezeigt, wie schnell dieser schmelzen kann.

    Jetzt zählt nur noch eines: wieder punkten.

    Castells

    Maatsen- Bremeh-Gatti-Ratiu

    Lee -Gedson-Rabiot-Amoura

    Vitor Roque- Sulc


    Brazao, Djalo, Galbraith, Luis Guilherme, Nuamah, Sucic, Maldini

  • Die Wende? Wichtige Punkte für Wolfsburg

    Hätte, hätte, Fahrradkette.

    Hätte man vor zwei Wochen gegen Freiburg gewonnen, sähe die Situation heute ganz anders aus.

    Doch stattdessen war man nun gezwungen, gegen Bochum auf Messersschneide zuspielen.


    Nachdem die Wölfe drei Ligaspiele in Folge ohne eigenen Treffer geblieben waren, zeigte die Mannschaft auswärts, dass sie doch noch Punkte holen kann. Vitor Rouque schnürte innerhalb der ersten halben Stunde einen Doppelpack und brachte Wolfsburg früh auf Kurs.

    Kurz nach der Pause war es dann ausgerechnet der ehemalige Wolfsburger Harvey Barnes, der den Anschlusstreffer vorbereitete. Die Partie blieb dadurch offen, ehe Andrej Ratiu in der 80. Minute für die Entscheidung sorgte und auf 3:1 erhöhte.

    Getrübt wurde der Erfolg allerdings durch eine Szene kurz vor Schluss. In der 89. Minute sah Alex Vallée die Rote Karte und wird damit im nächsten und übernächsten Spiel fehlen.


    „Das ist echt bitter. Wir brauchen ihn eigentlich. Jetzt, wo Leif Davis gewechselt ist, haben wir keinen anderen gelernten Linksverteidiger. Das war dumm, das in der 89. Minute zu machen. Wir werden das aufarbeiten. Jeder macht mal Fehler. Der Spieler ist noch jung. Dennoch freuen wir uns absolut über die Punkte. Das ist vielleicht die Wende“, erklärte der Trainer.

    Vielleicht.

    Überraschenderweise gelang Freiburg parallel ein Sieg gegen Schalke. Damit marschieren die Breisgauer weiter und bleiben Wolfsburg dicht auf den Fersen. Immerhin konnte Wolfsburg mit dem eigenen Erfolg Bochum überholen und auf Platz 15 klettern.

    Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nun einen Punkt, auf einen direkten Abstiegsplatz zwei Punkte. Gleichzeitig liegt der Tabellenletzte bereits acht Punkte zurück. Bei noch 24 zu vergebenden Punkten ist weiterhin alles offen.


    Nach oben wird die Luft dagegen dünner. Augsburg und Schalke liegen bereits fünf beziehungsweise sechs Punkte voraus. Europa spielt in den Planungen keine Rolle mehr.

    „Dann spielen wir eben nicht international. Vielleicht ist das für unsere Kräfte sogar besser. Für uns geht es jetzt erstmal darum, die Liga zu halten und wieder an erfolgreiche Ergebnisse anzuknüpfen.“

    Als Nächstes wartet der FC Bayern. Ein Team, das in dieser Saison ebenfalls nicht immer in die Spur findet. Man hofft auf einen Punktgewinn, denn danach folgt mit Leverkusen direkt die nächste schwere Aufgabe.

    Umso wichtiger könnte anschließend der 29. Spieltag werden, wenn es gegen Hamburg geht. Im Kellerkampf dürfte das ein Spiel sein, das man möglichst gewinnen sollte.

    Castells

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  • Aus der Not eine Tugend

    Notgedrungen musste der VfL Wolfsburg gegen den FC Bayern auf ein 3-5-2 umstellen. Nachdem Vallé gesperrt fehlte, konnte auch sein Flügelpartner Ratiu nicht wie gewohnt eingesetzt werden und nahm auf der Bank Platz. Der Abgang von Davis macht sich also bemerkbar. Doch aus dieser Not machte das Team eine Tugend.

    Zunächst sah alles nach dem erwarteten Verlauf aus. Die Bayern konnten die ungewohnte Dreierkette überwinden und gingen nach 23 Minuten in Führung. Doch vor 61.300 Zuschauern in der Volkswagen Arena zeigte Wolfsburg Moral. Pavel, der zuletzt gefehlt hatte, drehte die Partie mit einem starken Auftritt. In der 71. und 79. Minute traf er und wurde damit verdient Spieler des Tages.

    Auch die Statistiken sprechen für die Gastgeber. Das Schussverhältnis von 6:3 sowie eine Zweikampfquote von 58 Prozent unterstreichen, dass der Sieg nicht unverdient war.

    „Ja, das kann man so sagen“, erklärte der Trainer nach dem Spiel. „Zum ersten Mal seit längerer Zeit konnten wir letzte Woche den Relegationsplatz verlassen und jetzt haben wir sogar einen kleinen Puffer geschaffen.“

    Dieser beträgt inzwischen vier Punkte, da Bochum verlor und auch Freiburg gegen Union Berlin leer ausging. Der Abstand zum ersten direkten Abstiegsplatz beträgt sogar fünf. Zwar war dieser Vorsprung zwischenzeitlich schon größer, dennoch ist dies ein Moment, um kurz durchzuatmen, die eigene Entwicklung anzuerkennen und gleichzeitig konzentriert zu bleiben.

    Als Nächstes wartet mit Pokalsieger Bayer Leverkusen die nächste große Herausforderung. Ob Wolfsburg seine aktuelle Form bestätigen kann, wird sich am 28. Spieltag zeigen. Parallel trifft Freiburg auf Dortmund und Bochum auf Schalke 04. Theoretisch könnte Wolfsburg sogar zu Schalke aufschließen, sollte man selbst gewinnen und die Königsblauen verlieren. Doch wichtiger als alle Rechenspiele bleiben die eigenen Ergebnisse.

    Mit dem Tabellenletzten dürfte inzwischen kaum noch zu rechnen sein. Der Vorsprung beträgt elf Punkte bei nur noch 21 zu vergebenden Punkten. Das sollte reichen, um zumindest diesen Konkurrenten hinter sich zu lassen.



    Auch die Reserve bleibt auf Erfolgskurs. Gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart gelang ein 2:1-Auswärtssieg. Dabei hatten die Gastgeber zwar die besseren Chancen, doch Wolfsburg zeigte sich effizient.. Zu den wichtigsten Akteuren zählen weiterhin die Flügelzange Boudache und Kolesheo sowie der Torhüter. Die beiden Flügelspieler erzielten auch die Treffer.

    Da zeitgleich Manchester United verlor, entfernt sich Wolfsburg weiter von den Nicht Aufstiegsplätzen der Reserve-Liga. Der Vorsprung beträgt inzwischen 19 Punkte bei noch 21 zu vergebenen Zählern. Das sollte für den Aufstieg reichen.

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  • Kleiner Rückschlag vor dem Endspurt

    Am 28. Spieltag ging es für die Wölfe nach Leverkusen. Dass dort eine 0:3-Niederlage herausspringt, damit hatte man nicht unbedingt gerechnet.

    „Nicht schön für die Tordifferenz, aber was soll’s. Wir werden unsere Punkte weiterhin woanders holen müssen.“

    Besonders die Fehlpassquote war heute entscheidend. 48 Prozent der Pässe kamen nicht an – nahezu jeder zweite Pass. Viel zu viel für ein Bundesliga-Team. Daran konnten auch die 56 Prozent gewonnenen Zweikämpfe nichts ändern.


    Torhüter Koen Casteels war wegen der drei Gegentreffer der schlechtbewertetste Wolfsburger auf dem Platz. Dennoch mehreren starken Paraden entschärfte er fünf der acht Torschüsse auf sein Tor und verhinderte so eine noch deutlichere Niederlage.

    Nun folgt das wichtige Spiel gegen den Tabellenletzten Hamburger SV. Mit 17 Punkten scheint Hamburg zwar kaum noch eine realistische Chance auf den direkten Klassenerhalt zu haben. Sollte Wolfsburg gewinnen, würde der Vorsprung auf 14 Punkte anwachsen. Andersherum wäre eine Niederlage gefährlich, denn dann könnte der HSV noch einmal heranrücken.


    wichtig war der Spieltag für Freiburg. Die Breisgauer stehen erstmals seit langer Zeit auf dem Relegationsplatz und sorgten mit einem überraschend deutlichen 3:0 gegen den Tabellendritten Dortmund für ein Ausrufezeichen. Und lauern auf Fehler der Wölfe um den Relegationsplatz zuverlassen.


    Freiburg hat in der Rückrunde viel bewegt und zählt sicherlich zu den positiven Überraschungen der Liga. Doch in Wolfsburg richtet sich der Blick weiterhin in erster Linie auf die eigenen Aufgaben.

    Gleichzeitig richteten die Verantwortlichen noch Glückwünsche an RB Leipzig zur Meisterschaft.

    „Alles Gute für diese hervorragende Arbeit. Das ist wirklich toll. Natürlich würden wir uns freuen, wenn die Bundesliga etwas spannender wäre, aber man muss eben zugeben: Das Team hat sehr gute Arbeit geleistet.“

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  • VfL Wolfsburg beteiligt sich an Verlosungsaktion

    Der VfL Wolfsburg bedankt sich beim FC Everton für die Verlosungsaktion. Insgesamt wurden 20 Spieler verlost, für die 30 Lose gekauft wurden. Die Gewinnquote lag damit bei rund 66 Prozent. Wolfsburg beteiligte sich mit vier Losen und gewann zwei Spieler. Rein statistisch liegt man damit leicht unter der Erwartung.

    Entscheidend ist jedoch nicht die Anzahl der gewonnenen Lose, sondern die Qualität der Spieler. Das hat zuletzt auch der FC Turin gezeigt, der mit seinen beiden Gewinnen wichtige Baustellen im Kader schließen konnte. Für Wolfsburg fällt das Fazit dagegen etwas verhaltener aus.

    Gleich das dritte Los bescherte dem VfL Tyler Onyango. Der Spieler ist bereits 23 Jahre alt und wird wohl nur noch eine Saison für die Reserve spielberechtigt sein. Auf seiner Position sind die Wolfsburger bereits gut besetzt, sodass seine Chancen auf Einsätze bei den Profis eher gering erscheinen. Hinzu kommt, dass er Everton in der Realität wohl zeitnah verlassen wird. Positiv bleibt immerhin, dass er zu Beginn der vergangenen Saison dreimal im Profikader auf der Bank saß. Wie seine Karriere weitergeht, wird sich mit seinem nächsten Vereinswechsel entscheiden.

    „Ich möchte niemanden schlechtreden, aber es ist nicht unbedingt das Profil, das wir gesucht hätten. Wie sind auf der Position einfach richtig gut besetzt. Trotzdem wird er für die Reserve spielen, seinen Beitrag leisten und sicher auch seine Chancen bekommen. Wir müssen uns ebenfalls weiterentwickeln und werden nächste Saison ja voraussichtlich eine Klasse höher spielen..“



    Der zweite Gewinne heißt Harvey Foster. Der 19-jährige defensive Mittelfeldspieler kam in dieser Saison nur selten in der Premier League 2 zum Einsatz. Positiv ist allerdings, dass er bei seinem letzten Einsatz der Saison direkt zwei Vorlagen beisteuerte.

    „Auch Harvey wird es bei uns nicht leicht haben. Er spielt auf einer Position, auf der wir bereits gut besetzt sind. Aber er ist noch jung und kann sich weiterentwickeln. Auch wenn er bei uns vermutlich nicht viele Spielminuten bekommen wird, trauen wir ihm durchaus zu, sich in Zukunft noch zu beweisen.“

    Wie angekündigt, ist man mit dem Ausgang der Verlosung insgesamt nicht ganz zufrieden. Man hätte sich andere Spieler/ andere Positionen gewünscht. Manchmal reicht schon ein einziger Spieler, wenn er genau ins Profil passt. Dieses Mal war das nicht der Fall.

    Am Ende wird sich ohnehin auf dem Platz entscheiden, ob die Saison erfolgreich verläuft oder nicht. Die Verlosung war dafür lediglich ein kleiner Baustein.

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  • Extrem wichtiges Spiel

    Natürlich ist kein Spiel unwichtig und jedes Mal muss man alles geben. Doch die aktuelle Tabellenkonstellation zeigt, wie wichtig die nächste Partie wirklich ist. Tabellenletzter Hamburg kommt. In der Hinrunde gab es ein 1:1 – ein Ergebnis, das man heute zwar ebenfalls mitnehmen würde, letztlich will man aber mehr.

    Elf Punkte trennen beide Teams, dazu kommt eine um 19 Tore bessere Tordifferenz für Wolfsburg. Verliert man heute, würde Hamburg bis auf acht Punkte heranrücken. Entscheidend sind die Punkte aber vor allem im Kampf mit Freiburg und Bochum.

    „Na ja, im schlimmsten Fall stehen wir nach dem Spieltag wieder auf dem Relegationsplatz und trennen nur noch ein Platz von Bochum. Bochum hat mit Berlin einen durchaus lösbaren Gegner und Freiburg mit Mainz ebenfalls. Wir sind also gezwungen zu punkten. Gleichzeitig könnten wir genauso Glück haben: Wir gewinnen und die anderen beiden nicht. Dann geht die Saison deutlich entspannter zu Ende. Acht Punkte Vorsprung bei dann nur noch 18 zu vergebenen Punkten wären natürlich toll. Aber wir werden sehen, wie das Spiel läuft und alles geben.“


    Werfen wir einen Blick auf die Hamburger, die zuletzt in einem offensiven 4-4-2 aufliefen. Besonders im Fokus steht der neue Stürmer, der erst vor Kurzem verpflichtet wurde, um den Abstieg zu verhindern. Im vergangenen Spiel erzielte Son sein erstes Tor für den HSV und möchte nun natürlich nachlegen. Ein gefährlicher Angreifer mit viel Erfahrung.

    Dahinter steht mit Kevin Trapp ein 35-jähriger Torhüter, der nach wie vor zu den Top-Keepern zählt und es den Wolfsburger Angreifern Sulc und Vitor Rouqe sicherlich nicht leicht machen wird.

    „Hamburg ist natürlich kein schlechtes Team. Genau wie wir sind sie vom Kader her erstligatauglich. Aber sie gehen aktuell an ihre Grenzen. Wir sehen uns schon etwas weiter vorne, aber das genau zu sagen ist schwierig. Viele starke Teams sind schon abgestiegen. Deshalb müssen wir auf der Hut sein. Kleine Schwächen gibt es natürlich, zum Beispiel in der Innenverteidigung. Neben Joe fehlt dort ein zweiter richtig starker Mann. Wir werden unser Bestes tun und schauen, wie wir das Ding schaukeln. Am Ende kommt es nicht nur auf den Gegner an. Wir müssen selbst stärker auftreten und endlich zeigen, dass wir die Qualität haben. Dann können wir vielleicht schon etwas ruhiger schlafen und langsam an die neue Saison denken. Rutschen wir dagegen weiter ab, müssen wir ganz andere Transfers tätigen.“

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  • VfL Wolfsburg II ist Vizemeister

    Der VfL Wolfsburg II hat es geschafft: Bereits fünf Spieltage vor Saisonende steht fest, dass die Reserve mindestens als Vizemeister abschließen wird. Nach dem 29. Spieltag sind noch 15 Punkte zu vergeben, doch der Vorsprung auf Platz drei beträgt bereits 17 Zähler. Damit ist der Aufstieg längst perfekt und nun auch Rang zwei nicht mehr zu nehmen.


    Den Grundstein dafür legte ein souveräner 2:0-Erfolg gegen den Tabellenfünften FC Barcelona. Dabei war man sich im Vorfeld gar nicht so sicher gewesen, dass die Partie so deutlich verlaufen würde. Doch bereits in der dritten Minute fiel die Führung, ehe in der 40. Minute mit dem 2:0 die Weichen endgültig auf Sieg gestellt wurden. Wolfsburg zeigte attraktiven Offensivfußball, auch wenn man überraschenderweise nur rund ein Drittel der Zweikämpfe für sich entscheiden konnte.


    Damit bleibt nur noch Deportivo Alvares als Konkurrent im Meisterschaftsrennen. Zwar verfügt Deportivo über die bessere Tordifferenz, liegt aber bereits acht Punkte zurück. Am 32. Spieltag kommt es schließlich zum direkten Duell – möglicherweise die Entscheidung um den Titel. Danach wartet mit Manchester City II noch ein weiteres Spitzenteam auf die Wolfsburger. Allerdings muss auch Deportivo noch schwierige Aufgaben bewältigen.

    „Wir haben eine super Saison gespielt. Bisher gab es nur einen Punktverlust und der war gegen Deportivo Alavés. Vielleicht gelingt es uns nun im Rückspiel, uns dafür zu revanchieren und am Ende sogar die 99 Punkte zu knacken. Aber schon mit 90 Punkten wären wir sehr zufrieden.“

    In der Jugend läuft also weiterhin alles nach Plan. Und wie sieht es bei den Profis aus?

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  • Befreiungsschlag im spannenden Duell

    Vor dem heiß ersehnten 29. Spieltag wollte der VfL Wolfsburg unbedingt zeigen, dass man nicht in Liga zwei gehört. Als der Tabellenletzte Hamburg zu den Wölfen kam, dauerte es nicht lange, bis Wolfsburg die Kontrolle übernahm. Mohamed Amoura brachte die Gastgeber in der 27. Minute in Führung und bereitete in der 64. Minute auch das zweite Tor vor. Zwar machte Kleindienst den Gästen in der 82. Minute mit dem Anschlusstreffer noch einmal Hoffnung, doch wie schon beim ersten Treffer war es Pavel Šulc, der in der 90. Minute das 3:1 vorbereitete.

    Spieler des Tages wurde Amoura mit der glatten Note 1,0. Insgesamt schafften es drei Wolfsburger in die Elf des Tages. Die Mannschaft zeigte eine solide Leistung mit gutem Passspiel und zahlreichen Torchancen. Lediglich die Zweikampfquote ließ noch Luft nach oben.

    „Irgendwie tut es uns auch leid, dass wir den Abstieg von Hamburg fast besiegelt haben. Aber wir sind froh, dass wir diese Punkte mitgenommen haben. Sie waren so wichtig – vor allem, weil Freiburg gewonnen hat.“

    Tatsächlich gewann Freiburg ebenfalls und hält den Druck auf Wolfsburg aufrecht. Für Hamburg dürfte der Klassenerhalt dagegen nur noch theoretischer Natur sein. Der Rückstand auf den Relegationsplatz, jene Freiburger, beträgt nun zwölf Punkte, bei nur noch 15 zu vergebenden Zählern. Da müsste sich das Team komplett drehen, um den Abstieg noch abzuwenden.

    Bochum holte gegen Union Berlin ebenfalls Punkte. Wolfsburg liegt damit weiterhin nur zwei Punkte vor dem Relegationsplatz, hat aber inzwischen sechs Punkte Vorsprung auf die direkten Abstiegsränge. Das sind wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.

    Die nächsten fünf Spiele haben es allerdings in sich. Unter anderem wartet bereits jetzt Meister Leipzig, dazu kommen vier weitere Gegner, gegen die Wolfsburg eher nicht als Favorit gilt. Trotzdem bleibt die Liga spannend. Natürlich möchte man die Relegation vermeiden, doch notfalls würde man sich auch dieser Herausforderung stellen. Gleichzeitig ist nach oben ebenfalls noch etwas möglich. Selbst wenn Freiburg vorbeiziehen sollte, könnte Wolfsburg mit einer guten Serie auch noch Augsburg einholen. Es bleibt also weiterhin spannend im Tabellenkeller.

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  • Das Polster schrumpft


    Am Ende brachte es der Trainer auf den Punkt: „Warum freue ich mich eigentlich noch auf die Spieltage?“ Erneut setzte es eine 1:2-Niederlage. Dabei war Wolfsburg gar nicht das schlechtere Team und verzeichnete sogar mehr Torschüsse. Doch am Ende sollte es wieder nicht reichen. Besonders bitter: Trotz der Niederlage schafften es sogar zwei Wolfsburger in die Elf des Tages.


    Man kann aktuell nur den Kopf schütteln. So wird es schwer, den Abstiegskampf noch abzuwenden.


    Nach der 1:2-Niederlage gegen Stuttgart holte die Konkurrenz jeweils einen Punkt auf. Sogar Hamburg gewann. Für den Tabellenletzten kommt dieser Erfolg allerdings zu spät. Bei nur noch zwölf zu vergebenden Punkten und 13 Punkten Rückstand ist Wolfsburg nun auch rechnerisch nicht mehr einholbar.


    Positiv bleibt immerhin, dass bei noch zwölf möglichen Punkten weiterhin fünf Zähler Vorsprung auf Bochum bestehen. Das bedeutet: Bochum muss noch Siege einfahren, um Wolfsburg überhaupt einzuholen. Andernfalls wäre den Wölfen zumindest der Relegationsplatz sicher. Dass Freiburg noch vorbeiziehen könnte, damit rechnet man mittlerweile fast schon. Der Vorsprung beträgt nur noch einen Punkt.


    Das Restprogramm hat es allerdings in sich. Am 31. Spieltag wartet der Tabellenfünfte Werder Bremen. Danach folgt mit Arminia Bielefeld eines der besten Rückrundenteams auf Rang sieben. Am 33. Spieltag geht es gegen den frischgebackenen Meister Leipzig, ehe zum Saisonabschluss Eintracht Frankfurt wartet.


    Alles Teams, die in der Tabelle deutlich vor Wolfsburg stehen. Rein vom Kader her sieht man sich – mit Ausnahme von Leipzig – allerdings durchaus auf Augenhöhe. Die entscheidende Frage bleibt: Kann Wolfsburg diese Qualität endlich wieder auf den Platz bringen oder führt der Weg doch noch in die 2. Liga?

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  • Wolfsburgs Reserve ist Meister der dritten Liga

    Wer hätte das gedacht? Eigentlich wohl niemand. Überraschend war die Wolfsburger Reserve überhaupt erst in die dritte Liga aufgestiegen. Nachdem man in der vergangenen Saison eine starke Rückrunde gespielt hatte und mehrere andere Vereine nicht mehr antraten, bot sich diese Chance.


    Spiel für Spiel fand sich das Team nun in der dritten Liga zurecht. Plötzlich schien es fast unbesiegbar – bis Deportivo Alvares die bislang einzige Saisonniederlage zufügte. In vier Tagen sollte nun das Rückspiel gegen genau diesen Gegner anstehen. Der bisher härteste Verfolger lag vor dem Spieltag acht Punkte zurück.

    Doch dann die Überraschung: Deportivo kam gegen die zweite Mannschaft des FC Lorient nicht über ein 1:1 hinaus. Aus acht Punkten Vorsprung wurden zehn. Da Wolfsburg gleichzeitig eine starke Vorstellung zeigte und Inter Mailand II – den Tabellennachbarn von Lorient – klar besiegte, stand fest: Die Wolfsburger Reserve ist Meister der dritten Liga.


    Gleichzeitig bedeutet das den ersten Aufstieg in die zweite Liga der Vereinsgeschichte.

    Mit 6:0 Torschüssen, wenigen Fehlpässen und einer starken Zweikampfquote ließ Wolfsburg dem Gegner keine Chance. Vor allem Alpha Touré überzeugte mit zwei Treffern und hatte großen Anteil am Erfolg.

    Ganz sicher ist allerdings noch nicht, ob die Mannschaft in der kommenden Saison tatsächlich in der zweiten Liga antreten wird. Das hängt von den Profis ab. Sollte die erste Mannschaft absteigen, dürfte auch die Reserve nicht in ihrer Liga bleiben.

    Später am Tag steht daher das wichtige Spiel der Profis gegen Bremen an. Dort könnte das Team den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter vergrößern – oder selbst wieder stärker unter Druck geraten.

    Wir gratulieren der Reserve zu einer überragenden Saison und hoffen nun, dass auch die Profis ihren Teil dazu beitragen, damit dieses Team in der kommenden Spielzeit tatsächlich in der zweiten Liga auflaufen darf.

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  • Alle Zeichen auf Relegation

    Es war wieder einmal ein Spieltag, der alles hätte erleichtern oder erschweren können. Und ja, Wolfsburg kämpfte. Tatsächlich war man sogar das bessere Team. Weniger Fehlpässe, mehr Torschüsse und mehr gewonnene Zweikämpfe – und trotzdem stand am Ende erneut eine Niederlage.

    Unglücklichster Spieler des Tages war Koen Casteels, der beide Torschüsse des Gegners passieren lassen musste.

    „Es ist echt unglaublich. Ich weiß nicht, was wir noch machen sollen. Eigentlich haben wir doch gut gespielt.“

    So verlor Wolfsburg das viertletzte Saisonspiel.

    Besonders bitter: Freiburg machte es anders. Obwohl man dort nur drei Torschüsse hatte und der Gegner zehn, gewann Freiburg sein Spiel gegen Hoffenheim. Damit ziehen die Breisgauer vorbei und haben nun zwei Punkte Vorsprung. Wolfsburg rutscht auf den Relegationsplatz ab.


    Positives? Ja, das gibt es durchaus. Der VfL Bochum verlor gegen Mainz 05 – durchaus verdient. Bei noch neun zu vergebenden Punkten beträgt der Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz nun zwei Punkte, während der Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz der Bochumer weiterhin fünf Zähler beträgt.

    Immerhin spricht die Tordifferenz mit sieben Toren zugunsten der Wolfsburger. Die Zeichen deuten damit klar auf die Relegation. Aber gelingt es Bochum diese Punkte aufzuholen, dann wird die Tordifferenz auch schmelzen.


    „Wir wollten nie in die Relegation, aber nun muss das unser Ziel sein. Wir werden alles geben und schauen, dass wir das Beste daraus machen. Es war keine schöne Saison für Wolfsburg. Jetzt geht es darum, sie vernünftig zu Ende zu bringen.“

    Fest steht außerdem: Trainer F-x wird den Verein pnicht in die zweite Liga begleiten. Ebenso klar ist aber auch, dass er Wolfsburg nicht schlechter verlassen wird, als er den Klub übernommen hat. Anfang der vergangenen Saison belegte der VfL den 18. Platz. Das wird in dieser Spielzeit nicht mehr passieren. Der Hamburger SV steht dort inzwischen nahezu sicher und kann höchstens noch den 17. Rang erreichen. Wolfsburg ist dafür bereits zu weit enteilt.

    Nun richtet sich der Blick auf die letzten drei Spieltage. Mit etwas Glück könnte man den Relegationsplatz schon bald absichern. Doch mit Arminia Bielefeld wartet zunächst das 2. stärksten Rückrundenteams. Anschließend geht es gegen den frischgebackenen Meister Leipzig, dass somit stärkste Rückrundenteam Vieles spricht daher dafür, dass Wolfsburg nicht aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen wird.


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  • Direkter Abstieg rückt in den Fokus


    Dass es gegen Arminia Bielefeld schwer werden würde, war von Anfang an klar. Die Arminia ist das zweitbeste Rückrundenteam der Liga. Und wieder einmal kämpfte Wolfsburg, spielte ordentlich, zeigte, was in der Mannschaft steckt – und wieder blieb am Ende nichts Zählbares übrig. Ein einziges Tor reichte erneut, um den Unterschied zu machen.

    Noch bitterer: Bochum gewann sein Spiel kurz vor Schluss und holte den Sieg. Damit rückt der direkte Abstiegsplatz näher. Zwei Spieltage vor Saisonende steht Wolfsburg weiterhin bei 31 Punkten – zwei Zähler vor Bochum und zwei hinter Freiburg.


    Die letzten beiden Aufgaben haben es in sich: Zunächst wartet Meister Leipzig, anschließend Europapokalanwärter Eintracht Frankfurt.

    „Das wird eine ganz, ganz enge Saison. Wir hoffen jetzt natürlich auf Schützenhilfe – dass Hoffenheim gegen Bochum nicht verliert und vor allem, dass Gladbach Freiburg besiegt. Sollte Freiburg gewinnen und wir nicht, wären sie an uns vorbei und hätte am letzten Spieltag gegen Bochum keinen Druck mehr. Das wäre für uns eine ganz bittere Ausgangslage. Momentan ist es wirklich düster. Wir haben lange nicht gewonnen und brauchen dringend Punkte. Aber gegen den Meister… es fühlt sich im Moment einfach schwer an- Wie Treibsand. Wir hoffen auf Erlösung. Wir haben alles getan, strukturiert gearbeitet, unser Team frisch gehalten. Und manchmal bist du dann eben ratlos.“, So der sichtlich gebeutelte Trainer.


    Natürlich hat Wolfsburg zumindest die Relegation noch in der eigenen Hand. Das Restprogramm macht die Aufgabe allerdings alles andere als leicht. Hinzu kommt, dass derzeit einfach das nötige Glück fehlt. Viele knappe Spiele gingen verloren, obwohl Wolfsburg häufig keineswegs die schlechtere Mannschaft war.



    Deutlich besser läuft es dagegen bei der zweiten Mannschaft. Im Rückspiel gegen Deportivo Alvares zeigte der bereits feststehende Meister der dritten Liga, dass er mit seinem härtesten Verfolger absolut auf Augenhöhe ist. Wolfsburg ging in der 77. Minute in Führung, musste nur drei Minuten später jedoch den Ausgleich hinnehmen. Das 1:1 fühlte sich dennoch wie ein Erfolg an. Die Mannschaft war über weite Strecken sogar das bessere Team.


    Vor allem war es wichtig zu zeigen, dass die deutliche Niederlage aus der Hinrunde nur ein Ausrutscher war. Damals kassierte Wolfsburg seine erste und bis heute einzige Niederlage der Saison. Das Remis ist nun erst der zweite Punktverlust überhaupt und unterstreicht gleichzeitig, warum Deportivo zurecht das zweitbeste Team der Liga ist. Lediglich die fehlende Konstanz in den übrigen Partien kostete den Verfolger letztlich die Meisterschaft.

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  • Der Klassenerhalt geht nur noch über die Relegation

    Eigentlich war abzusehen, dass der VfL Wolfsburg gegen Meister Leipzig nur wenige Chancen haben würde. Wenn überhaupt etwas möglich gewesen wäre, dann nur, wenn der Meister einen Gang zurückgeschaltet hätte. Dass das nicht der Fall war, zeigte schon früh die Partie. Das 1:0 bereitete Felix Nmecha vor, Harry Kane vollendete. Nach dem 2:0 dauerte es lange, bis Wolfsburg noch einmal zurückkam. Erst in der 81. Minute gelang der Anschlusstreffer zum 1:2. Mehr bekamen die 64.000 Zuschauer allerdings nicht zu sehen. Am Ende blieb die Niederlage.

    Noch bitterer: Freiburg gewann mit 3:1 überraschend gegen Gladbach und hat damit den Klassenerhalt sicher. Wolfsburg kann die Freiburger nicht mehr einholen. Herzlichen Glückwunsch an Freiburg.

    Für Wolfsburg bedeutet das gleichzeitig: Der Klassenerhalt führt nun nur noch über die Relegation. Es sei denn, Bochum zieht am letzten Spieltag noch vorbei, dann würde man direkt absteigen.

    Bochum muss dafür gegen Freiburg gewinnen und Wolfsburg gleichzeitig gegen Eintracht Frankfurt verlieren. In allen anderen Szenarien spricht vieles für Wolfsburg. Gewinnt Wolfsburg, bleibt man sicher vor Bochum. Spielt Wolfsburg unentschieden, müsste Bochum zusätzlich die um fünf Treffer schlechtere Tordifferenz aufholen.

    „Oh Mann, oh Mann. Wir wollten es doch gar nicht so spannend haben. Es wäre so schön gewesen, hätten wir noch ein, zwei Punkte mehr. Aber was soll’s. Es schaut so aus, als müssten wir gegen Paderborn in die Relegation. Beim jetzigen Stand wäre das sogar noch gut. Aber es wäre auch echt mal schön, mal wieder ein Spiel zu gewinnen und zu zeigen, dass wir das auch können.“

    Gewinnen konnte dagegen lange Zeit die Reserve. Doch nun versagten auch dort ein wenig die Nerven. Gegen den Tabellenachten Atlético Madrid setzte es eine Niederlage. Allerdings muss man auch sagen: Die Saison ist bereits entschieden, Wolfsburg steht schon als Meister fest. Vielleicht spielte auch der Torwartwechsel eine Rolle. Der neue Mann im Kasten erwischte keinen guten Einstand und war am Ende Notenmässig schlechter Spieler . Trotzdem sei ihm der Einsatz gegönnt. Schließlich hatte sich die Reserve den Meistertitel bereits gesichert.

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  • Mit zitter und gebibber : Relegation

    Es war der 34. Spieltag. Und auch wenn Wolfsburg zuletzt nicht gut geliefert hatte, standen die Vorzeichen gar nicht so schlecht. Ein Unentschieden würde reichen – solange Bochum Freiburg nicht niederringen würde.

    Bereits nach zwei Minuten ging Wolfsburg durch Pavel Suluc in Führung. Es lief also zunächst nach Plan. Die Mannschaft zeigte, was sie kann, offenbarte aber auch eine hohe Fehlpassquote.

    Parallel entwickelte sich in Bochum ein ganz anderes Spiel. Ex-Wolfsburger Leandro Trossard bereitete das 1:0 vor und erzielte anschließend selbst das 2:0. Bereits nach 22 Minuten war klar, dass Man punkten muss- vielleicht sogar gewinnen .Freiburg, das den Klassenerhalt bereits sicher hatte, blieb zu harmlos.

    Da Wolfsburg selbst führte, bestand zunächst kein Grund zur Panik. Die kam erst in der 78. Minute, als Frankfurt der Ausgleich gelang. Wäre Wolfsburg noch in Rückstand geraten oder hätte Bochum noch höher gewonnen, hätte sich das Blatt wenden können. Doch es blieb beim 1:1 – und damit auch beim Relegationsplatz.

    Am Ende rettete sich Wolfsburg auf Tabellenplatz 16. Nur 3 Tore Unterschied in der Tordifferenz entschied zugunsten der Wölfe.

    „Es tut uns leid für den anderen VfL, den VfL Bochum, dass sie absteigen müssen. Wie wir schon häufiger gesagt haben: Keiner verdient es wirklich abzusteigen. Jetzt sind wir froh, dass wir die Relegation sichern konnten und hoffen, gegen Paderborn zu zeigen, dass wir erstligareif sind.“


    In der Hinrunde sammelte das Team 15 Punkte, in der Rückrunde lediglich 17. Bochum dagegen legte besonders in der Hinrunde den Grundstein dafür, Wolfsburg bis zum letzten Spieltag unter Druck zu setzen.

    Nun hoffen die Fans auf eine erfolgreiche Relegation – und darauf, dass die Saison doch noch mit dem Klassenerhalt endet.

    Castells

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    Lee -Gedson-Rabiot-Amoura

    Vitor Roque- Sulc


    Brazao, Djalo, Galbraith, Luis Guilherme, Nuamah, Sucic, Maldini

  • Auferstanden?

    Wahrlich, wahrlich – es war keine Saison, die man als gut bezeichnen könnte für den VfL Wolfsburg. Am Ende zitterte man sich mit 32 Punkten in die Relegation. Zum Vergleich: In der vergangenen Saison hätte diese Ausbeute mit gutem Abstand für Platz 15 gereicht. Auch in der Spielzeit davor hätte man damit deutlich sicherer dagestanden. Doch diese Saison war eben eine andere.


    Vielleicht lag es auch daran, dass die letzten Spieltage nicht mehr optimal liefen, dass man nicht gerade mit breiter Brust in das Spiel ging.

    Umso überraschender war nun der Auftritt in der Relegation. Man testete einige Dinge, sogar in einem Vergleich gegen die eigene zweite Mannschaft, die man als ähnlich stark wie Gegner Paderborn einschätzt. Und am Ende gewann man deutlich.

    Ein Fan brachte es auf den Punkt: „Die können ja Fußball spielen.“ Ein anderer ergänzte: „Wahnsinn. Hätten wir die ganze Saison so gespielt, hätten wir uns die ganzen Nerven sparen können.“

    Tatsächlich zeigte Wolfsburg ein richtig starkes Spiel. Man ließ nur 3 harmlose Schüsse zu, aber keinen einzigen richtigen Torschuss auf das eigene Tor. Offensiv war das Team dominant und erspielte sich fünf Großchancen. Einzig die Zweikampfquote von 47 Prozent hätte besser sein können. Eine Schwäche des Gegners zeigte sich vor allem im Tor – der Keeper war am Ende der schwächste Spieler auf dem Platz.


    Bereits in der 12. Minute brachte Adrien Rabiot Wolfsburg in Führung. Kurz darauf musste Mohamed Simakan verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Peer Schuurs ins Spiel. Die Mannschaft ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Weitere Treffer erzielte Pavel Sulc, der selbst traf und dann zwei Vorlagen für Lee auflegte. Am Ende stand ein deutlicher 4:0-Erfolg.

    „Wir haben gezeigt, dass wir erstklassig sind. Jetzt können wir entspannt ins Heimspiel gehen. Ich glaube nicht, dass wir das noch verlieren werden. Und selbst wenn – einen Vorsprung von 4:0 aufzuholen, das wird richtig schwer.“

    So könnte eine insgesamt enttäuschende Saison für den VfL Wolfsburg am Ende doch noch ein versöhnliches Ende finden. Die Hoffnung bleibt, dass man den Klassenerhalt endgültig sichert – und sich eine derart nervenaufreibende Spielzeit in der kommenden Saison erspart.

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  • Unglücklicher Topdeal?

    Für die Relegation wollte der VfL Wolfsburg noch einmal aufrüsten. Doch der Plan ging zunächst nach hinten los. Mit Linksverteidiger Ian Maatsen sollte mehr Stabilität ins Team kommen. Dafür opferte der Verein gleich zwei vielversprechende Talente.

    Doch dann das böse Erwachen: Zum einen gelang es nicht mehr, den Transfer rechtzeitig vor dem Hinspiel durchzubringen. Zum anderen wurde eine Sperre übersehen. Damit fehlt Maatsen nicht nur im Rückspiel der Relegation, sondern auch noch für die ersten beiden Ligaspiele der kommenden Saison.

    „Das ist sehr ärgerlich. Da haben wir unsere Arbeit nicht gut gemacht. Das war ein Kommunikationsfehler. Aber was soll’s. Unser Hinspiel hat ja immerhin gut funktioniert, deswegen sind wir entspannt.“

    Auch die Gegenseite entschuldigte sich für die entstandenen Probleme.

    Alles in allem ist dieser Transfer für Wolfsburg eher ungewöhnlich. Zwar ist Ian Maatsen mit 24 Jahren selbst noch vergleichsweise jung, dennoch gibt der Verein dafür gleich zwei Spieler ab, die eigentlich für die Zukunft stehen sollten.

    Zum einen verlässt der 22-jährige Alex Valle den Verein. Der spanische U21-Nationalspieler war erst im Winter gekommen und hatte sich gegen Leif Davis durchgesetzt, der den Verein anschließend verlassen durfte. Trotz seines Talents galt er in der Startelf noch als eine der kleineren Schwachstellen. Im Verein ist man sich allerdings sicher, dass er das Potenzial zum Topspieler besitzt.

    Ebenfalls verabschiedet sich der 21-jährige deutsche U21-Nationalspieler Pejčinović.

    „Natürlich tut uns das leid. Wir hoffen, dass er irgendwann vielleicht wieder zu uns gehört. Aber im Moment hat er bei uns nur wenig Perspektive und es ist klar, dass er sich mehr Spielzeit wünscht.“

    Beide Spieler wechseln zu Bordeaux. Im Gegenzug erhält Wolfsburg neben Ian Maatsen zusätzlich zehn Millionen.

    „Es ist nicht unser Lieblingsdeal. Aber wir hoffen, dass er uns nächste Saison endgültig aus dem Abstiegskampf katapultiert. Vor allem auf den Außenbahnen sind wir jetzt deutlich ausgeglichener besetzt.“

    Ein weiterer Vorteil: Ian Maatsen kann nicht nur als Linksverteidiger spielen, sondern ist auch eine Option für das linke Mittelfeld. Alex Valle war dagegen ausschließlich auf der linken Abwehrseite zuhause.

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  • Relegation souverän gemeistert – Wolfsburg lässt keine Zweifel

    Natürlich ging der VfL Wolfsburg mit breiter Brust in das Rückspiel der Relegation. Nach dem 4:0-Auswärtssieg im Hinspiel schien die Ausgangslage optimal. Dennoch wusste man: Vor fast 64.000 Zuschauern im eigenen Stadion durfte man sich keinen Ausrutscher erlauben.

    Doch alle Zweifel waren schnell beseitigt. Bereits nach vier Minuten kombinierten sich Adrien Rabiot und Kang-In Lee zum frühen 1:0. Spätestens nach dem 3:0 in der 37. Minute war die Partie entschieden.

    Dabei zeigte Wolfsburg sogar eine noch bessere Leistung als im Hinspiel. 59 Prozent gewonnene Zweikämpfe, sieben Torschüsse und lediglich 21 % Fehlpässe unterstrichen die Dominanz der Wölfe.

    Am Ende stand ein Gesamtergebnis von 7:0 gegen den FC Paderborn – ein deutliches Zeichen, dass Wolfsburg die Klasse verdient gehalten hat.

    „Wir sind froh, dass wir die Relegation gewinnen konnten. Natürlich war es für uns eine harte Saison und wir hätten uns diese Zusatzspiele gerne erspart. Aber es ist, wie es ist. Jetzt gilt es, diese Saison genau zu analysieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, damit wir in der nächsten Saison möglichst nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben.“

    Nach zwei Spielzeiten im Tabellenkeller möchte sich der VfL Wolfsburg nun endlich dauerhaft von den Abstiegsrängen verabschieden. Das Potenzial dafür scheint vorhanden zu sein. Zudem verfügt der Verein weiterhin über mehr als 100 Millionen, die gezielt in die noch vorhandenen Schwachstellen investiert werden könnten.

    Einen kleinen positiven Nebeneffekt hatte die Relegation ebenfalls: Finanziell blieb ein Plus. Zwar mussten rund 1,3 Millionen für Gehälter aufgewendet werden, den Einnahmen von etwa zwei Millionen steht damit dennoch ein Gewinn von rund 700.000 gegenüber. Damit endet eine nervenaufreibende Saison zumindest mit einem erfolgreichen Abschluss und der Gewissheit, auch in der kommenden Spielzeit erstklassig zu sein.

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  • Nächster Deal steht kurz bevor

    Lange was Mohamed Simakan nicht im Verein um die Innenverteidigung stabilisieren. So richtig gelang das auch nicht. Der Abstiegskampf blieb bis zum Schluss spannend. Nun verlässt der Innenverteidiger den VfL Wolfsburg schon wieder und wechselt zu den Tottenham Hotspur.

    Im Gepäck 20 Millionen.

    Gleich drei Spieler gibt es für diese Kombination; Manor Solomon, Tiago Djaló und Ayhan. Ein 3-zu-1-Deal also – durchaus ungewöhnlich.

    Schließlich hatte der Verein erst kurz zuvor seinen Kader verstärkt und dafür sogar zwei vielversprechende Talente abgegeben.

    „Mit Solomon wollen wir wieder etwas mehr Tiefe auf den Außenbahnen schaffen. Er ist 27 Jahre alt und kann sich durchaus noch einmal weiterentwickeln. Djaló wird Simakan sicher nicht eins zu eins ersetzen, aber er wird seine Arbeit gut machen. Vor allem ging es uns aber um die Zukunftsperspektive mit Ayhan. Er ist ein sehr interessanter Spieler, mit dem wir langfristig planen. Hoffentlich kann er unsere Probleme in der Innenverteidigung in zwei oder drei Jahren endgültig lösen.“

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  • Becao verlässt den Verein

    So wirklich gefruchtet hat die Arbeitsbeziehung zwischen Becao und dem VfL Wolfsburg nicht. Rodrigo Becao kam am 29.08.2025 von Arminia Bielefeld für sieben Millionen und verlässt den Verein fast ein Jahr später für eine schlappe Million.

    Er war dafür gedacht, die Lücke in der Innenverteidigung zu schließen, kam aber nicht auf viele Spiele für den VfL Wolfsburg. Insgesamt sollten es nur 18 sein. Gerade in der letzten Saison waren es besonders wenige.

    „Wir bedanken uns bei Rodrigo Becao, der mit uns den Weg gegangen ist. Gerade in der ersten Saison hat er doch einige Spiele bei uns geleistet. Doch zuletzt hat sich unsere Mannschaft verändert, und wir waren trotzdem froh, einen erfahrenen Mann wie ihn auf der Bank zu haben.“

    Nach den letzten Verpflichtungen war klar, dass er nicht mehr lange eine Aussicht haben würde. Nachdem nun feststeht, dass Anton Stach weiterhin in der Innenverteidigung verfügbar sein wird und mit Ayhan ein neues Talent dazugekommen ist, war es an der Zeit, dass Becao den Verein verlässt.

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  • Das Spiel mit den neuen Positionen

    Saisonende, Saisonübergang. Das heißt auch, dass sich die Positionen von Spielern ändern. Bei Wolfsburg gab es dabei einige neue Positionen. Das betrifft sowohl die Reserve als auch die Profis.

    Doch ändert das etwas?

    Zum einen verliert Galbraith eine seiner fünf Positionen, zum anderen werden manche Spieler flexibler, andere unflexibler. Zum Beispiel Gedson und Rabiot die nicht mehr ins defensiven Mittelfeld können.

    Gleichzeitig freut man sich darüber, dass Anton Stach in der Innenverteidigung bleiben kann. Nachdem er seinen Platz zuletzt an Simakan angegeben hatte und ins defensive Mittelfeld gerückt war, ist er nun wieder eine echte Option – zumindest dann, wenn man ohne defensiven Mittelfeldspieler spielen möchte.

    Besonders freut man sich darüber, dass Merlin Röhl nun rechts außen spielen kann. Das macht das Team deutlich flexibler.

    „Alles in allem sind wir froh, was die neuen Positionen angeht. Natürlich haben die einen oder anderen auch Positionen verloren. Aber ich habe das Gefühl, dass wir generell etwas flexibler geworden sind. Das erleichtert uns die Planung für die neue Saison.“

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