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SAISONSTART 2026-2

10.10., Samstag - EL-Quali Hinspiele / Rückspiele am Mittwoch
12.10., Montag - Nationale Supercups
18.10., Sonntag - 1. Spieltag alle Ligen

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Stichtag: 13.10., Dienstag
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  • Ausgabe #181

    Gravenberch kommt nach Hause!


    Real Life Spieler im Kader zu haben, verleiht einem Team immer einen gewissen Flair. Ein gewisses Gerüst zeigt ebenso die Verbundenheit zum Verein und schafft eine Identität. Diese emotionale Komponente war wichtig bei der Verpflichtung des 23 jährigen Mittelfeldasses Ryan Gravenberch. Der Niederländer kam vor zweieinhalb Jahren für satte 40 Millionen Euro nach einer enttäuschenden Saison kurz vor Transferschluss von den Bayern zu Liverpool. In der ersten Saison kam er eher aus der zweiten Reihe. Ein Jahr später gehörte er in der Meistersaison zum wichtigen Kern des Teams, spielte fast jede Minute und war zentraler Bestandteil des Teams der Reds. Auch in dieser Saison konnte er zu Beginn überzeugen. Zwischenzeitlich wackelten auch seine Leistungen, doch unübersehbar ist seine große Qualität und seine Relevanz für das Spiel.

    Gravenberch wurde schon bei Rennes angefragt, doch erst, als er zu Arsenal ging und diese eine Stürmer-Not hatten, wurde ein Deal realistisch. Nach längerer erfolgloser Suche wurde Gravenberch zum Pool hinzugefügt und die Reds meldeten sich mit einem AnGEbot. Erst schien es lolo ein bisschen zu wenig, doch im Laufe der Zeit konnte man sich annähern. Vor allem meine persönlichen Zickereien waren am Ende doch kein Hindernis für einen Transfer. Neben Mbeumo wechselt Ian Maatsen nach London, währen Gravenberch mit Reds-Legende James Milner und 10 Millionen Euro nah Liverpool kommt. Ein Deal, der erneut auf die qualitative Breite des Kaders geht und vor allem den Sturm schwächt, der insgesamt im Verletzungspech und Formtief steht, aber etwas für das Herz ist.

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    Kai Havertz
    Rodrygo ___ Carlos Baleba ___ Ryan Gravenberch ___ Savinho
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  • Ausgabe #182

    Chevalier in der Krise


    Als ich mir damals früh Lucas Chevalier geholt und ihm zum Stammkeeper gemacht habe, war das vor allem aus einem Grund: Er hat ein starkes Gesamtpaket, ein hohes Ceiling, strahlt Sicherheit aus und macht wenige Fehler. Mit anderen jungen Keepern (hust Meslier) habe ich den Fehler gemacht, die fehlende Sicherheit und die häufigeren Fehler zu unterschätzen. Gerade bei Torhütern ist es sehr schwer abzuschätzen, wie die Entwicklung verläuft.
    Bei Chevalier lief diese wie geplant. Der junge Franzose wurde zum Stammkeeper bei Lille, trat gut auf und wurde von Saison zu Saison besser. Schlussendlich war es mit PSG der Top-Verein der Liga, der sich den Franzosen für 40 Millionen Euro holte und ihn zum Nachfolger von Donnarumma, einem der besten Keeper der Welt machte. Der perfekte Schritt, so schien es, doch der Druck bei einem Top-Team ist ein anderer. So wirkte der französische Nationalkeeper in einigen wenigen Szenen unsicher, während Safanov in seinen Einsätzen mehr ausstrahlte. Für den Moment ist Chevalier nun verdrängt, wird aber irgendwann seine Chance sicher wieder erhalten. Weiterhin gilt der französische Keeper als unverkäuflich bei den Reds, die Verantwortlichen sind überzeugt.

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  • Ausgabe #183

    Zwischen Marktlogik und Moral


    Manche Deals sind völlig legitim – und fühlen sich trotzdem falsch an.
    Vor einigen Monaten suchte ich bei meinem Zweitteam Lorient nach einem neuen Ersatzkeeper und mir wurde Hugo Lloris für 4 Millionen Euro angeboten, nachdem er anderthalb Monate zuvor für 1,5 Millionen Euro verpflichtet wurde. Mein erster Gedanke: Ne, das seh ich nicht ein. Schon zuvor und auch später war das immer wieder ein klassischer Molle-Move: Ein Keeper kann günstig geschossen werden, wird angepriesen und teuer verkauft. Was aus Managerperspektive völlig legitim ist, löst bei mir immer wieder ein Störgefühl aus. Das hat gleich mehrere Gründe.

    Ein erster ist, dass die Keeper häufig von kleineren Teams teuer gekauft und an kleinere teuer verkauft werden. Wird mal Rennes, Barca, Schalke oder Arsenal um ein paar Euro zugunsten eines kleinen Teams erleichert, stört mich das nicht unbedingt. Trifft es Crystal Palace, Leicester City oder Delfino Pescara, denen die 2, 3 oder 4 Millionen, die man aus so einem cleveren Geschäft zieht, denke ich mir eher: Muss das sein?
    Und dabei nehme ich mich gleichzeitig selbst mit in die Kritik: Auch ich schaue natürlich nach Deals, bei denen ich gut wegkomme. Klar, denn würde ich laufend zu teuer bezahlen und nicht auf meinen eigenen Profit schauen, wäre ich schlicht ein schlechter Manager. Doch bei gewissen Themen blinkt dann doch bei mir das Moralalarmlichtchen auf und es ist da, das Störgefühl.

    Ein anderes Störgefühl daran ist der „Verkäufer-Move“. Eines meiner grundsätzlichen Dinge ist, dass ich in Verhandlungen so gut wie garnicht und so gut wie nie diskutiere. Ich mache gerne Angebote, nehme Gegenangebote an, feilsche drum, was es mir wert ist und andersrum genauso. Ich persönlich versuche aber nie jemandem die Vor- und Nachteile der gehandelten Spieler zu nennen. Warum? Weil mein Gegenüber doch genau weiß, welche Argumente da sind. Diskussionen in Verhandlungen sind Mittel, um das Gegenüber umzustimmen und einen besseren Preis herauszuhandeln.
    Auch das ist völlig legitim und zeigt eigentlich nur, was man durch geschickte Verhandlungsführung herausholen kann. Ich persönlich möchte aber niemanden zu einem Deal überreden, so sehr ich die Spieler vielleicht auch möchte. Diskussionen in Verhandlungen sind legitim. Für mich persönlich überschreiten sie aber eine Grenze, wenn sie nicht informieren, sondern überzeugen sollen. Hinzu kommt, dass so etwas gerne einen Abdruck hinterlässt. Bei RFS habe ich ein Mittelklasse- zu einem Top-Team hochgezogen, indem ich immer auf Entwicklung gesetzt und Talente frühzeitig geholt habe. Nicht selten kam bei Anfragen die Rückmeldung: „Bei dir passe ich lieber auf, Deals sehen auf Dauer dann eher schlecht aus.“ Auch wenn es für die These genügend Gegenbeispiele gab und das bei ZOS bei meinem Beispiel noch stärker ist, denn schlechte Deals hatte ich hier zu Hauf, bleibt so ein Eindruck. Und wenn ich immer mal wieder einen Spieler von einem Manager in einem Zeitpunkt des eigenen Bedarfs teuer kaufe, den es sonst günstiger gibt, denke ich mir einfach: Ne, bei dem Spiel mach ich mit.

    Und ich möchte hier noch einmal betonen: Das hier ist kein Zerriss von Molle und auch keine harsche Kritik, was moralisch alles so verwerflich sein soll, sondern einfach eine Erklärung, warum dieser Move bei mir ein Störgefühl hervorruft. Um dann positiv zu Enden: Sehr gerne schreibe ich dem Kollegen der Aiglons eine Nachricht, wenn ich an Spielern interessiert bin, denn eines ist gewiss: Verhandlungsbereitschaft ist da und selbst wenn man nicht zusammenkommt, könnte es bei jeder Verhandlung doch irgendwie klappen.

    Molle

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  • Ausgabe #184

    Die Suche nach passenden Backups


    In der Vergangenheit gingen einige Deals auf die Breite. Spieler wie Maatsen und Bradley wurden positionstechnisch garnicht ersetzt, Raba sitzt im RL nur noch auf der Bank und Bajcetic wurde verkauft. Zwar kam mit Milner zuletzt ein tauglicher Backup und dadurch, dass Mukau auch im rechten Mittelfeld auflaufen kann, ist etwas mehr abgedeckt. Doch insbesondere in der Defensive fehlt es an Breite. So ist neben Leoni kein Backupspieler in der Defensive einsetzbar.
    Auf der Suche nach einem Backup wurden viele Namen angefragt. Hinshelwood war als prominente Lösung nicht machbar, Cabrera, Mina, Rico, Rodriguez, Vojvoda, Galan, Pedraza oder auch Diks - viele Namen waren im Gespräch, manche zu teuer, andere nicht machbar. Am Ende konnten die Reds aber eine passende Lösung präsentieren.

    Mit Valentino Lazaro kommt ein österreichischer Schienenspieler, der sowohl defensiv als auch offensiv beide Seiten beackern kann. Viele Stationen hat der Mann von Torino schon hinter sich, mit 29 Jahren ist er noch im Schuss und in Italien gesetzt. Die Flexibilität ist für die Breite ein Segen, der Preis mit 9 Millionen Euro auch nicht ganz günstig, aber völlig in Ordnung. Manager Powl war sichtlich zufrieden mit der Lösung auf der Außenbahn und schaut nun, wie das restliche Geld investiert werden kann.

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  • Ausgabe #185

    Aufsteiger im Fokus - Brentford FC


    In der Vergangenheit haben wir uns die Aufsteiger angeschaut und das tun wir auch diesmal. Bei den diesjährigen Teams hat man auch eher weniger den Eindruck, dass es sich um die klassischen Fahrstuhlmannschaften handelt, die schon im nächsten Jahr wieder absteigen, denn sie sind ziemlich gut besetzt. Die Bees aus London haben einen besonderen Vorteil: Einen aktiven und guten festen Manager, der sich um das Team kümmert und versucht, das beste herauszuholen.

    Fangen wir mit der größten Schwachstelle im Kader an: Sam Johnstone ist Ersatzkeeper des Tabellenletzten der Premier League, der zwischenzeitlich zwar spielen durfte, aber sicher eher zum unteren Premier League Niveau gehört. Hier wäre es sicher sinnvoll, gute Marktgelegenheiten zu nutzen, wenngleich die Besetzung auch kein Genickbruch ist.
    Deutlich besser wird es in der Abwehr. Mit Min-jae Kim hat sich Wilshere einen Fels in der Verteidigung gegönnt, der die Truppe defensiv leiten soll. Mit Pinnock spielt zwar ein langjähriger Premier League Stammspieler an dessen Seite, doch in dieser Saison kommt er weniger zum Zuge, weshalb hier auf Dauer sicherlich die Option da sein könnte, einen neuen Spieler zu verpflichten. Auch Rico Henry und Ajer sind gute Premier League Spieler und langjährige Stammkräfte beim mittlerweile arrivierten Erstligaklub. Mit Choudhury und Tuanzebe ist die Backup-Situation eher schlecht als recht, ohne Dreifachbelastung aber nicht wirklich relevant.
    Je weiter wir nach vorne gehen, umso höher wird das Niveau. Jordan Henderson war lange Liverpoolkapitän und mehr als unterschätzt. Hendo war eine wichtige Säule des Erfolgs, wechselte überraschend zu den Saudis und verlor so sein Gesicht. Auch in Amsterdam wusste er nicht so wirklich zu glänzen, doch bei den Bees erlebt er seinen zweiten Frühling und zeigt allen, dass er es doch noch kann. Yarmoluk daneben hat sich in der PL bewiesen und ist zudem ein spannender Spieler mit durchaus Marktwert. Vor den beiden spielt mit Soucek ein von Wilshere verpflichteter Neuzugang, der immerhin über 200 PL Spiele hat und seine Qualität unter Beweis gestellt hat. Mit Milambo und Jensen sind brauchbare Backups dahinter, die man schmerzlos in die Mannschaft werfen kann.
    Auf den Außen hat man sogar ein kleines Luxusproblem. Mikkel Damsgaard war damals bei der Samp schon ein wahnsinnig intelligenter Spieler, es war aber nicht abzusehen, dass er seine Verletzungsprobleme derart ablegt und sich so macht. Mittlerweile gehört er bei Brentford zu den besten Spielern. Auch McGinn auf der anderen Seite ist eine Instanz bei den Villans, hat eine enorme Workrate und ist für die Bees sehr wertvoll. Mit Lewis-Potter ist ein weiterer Qualitätsspieler auf der Bank, der aber sicherlich auch links hinten eine Option ist. Gustavo Nunes und Carvalho sind weitere Backups in der Offensive.
    Ein großes Pfund ist auch Igor Thiago, der zwar klare Schwächen hat, aber wie am Fließband trifft und für ein solches Team eine brutale Waffe ist. Gibt man ihn im richtigen Zeitpunkt ab, hat man das Team direkt saniert. Behält man ihn, hat man einen extrem starken Neuner, der für die Liga sehr wertvoll sein kann. Fällt er aus, lastet viel Druck auf den Schultern Iheanachos.

    Zusammenfassend kann man sagen: Brentford ist mehr als nur ein „normaler“ Aufsteiger, sie sind eine Bereicherung für die Liga und tendenziell eher ein Anwärter für Europa als für den Abstiegskampf. Wilshere ist hier sicher ein Pfund, doch der Kader bietet auch eine super Basis, auf der man aufbauen kann.

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  • Ausgabe #186

    Aufsteiger im Fokus - AFC Sunderland


    Ein ziemlich spannendes und aufstrebendes Team in der Premier League sind die Black Cats, die einen ziemlich furiosen Start hinlegten, wenngleich zuletzt ein klein bisschen die Luft raus war. Einige junge RL Spieler schmücken das Team und haben einen tollen, spannenden Kader für Kleinoase bereitgestellt, der sich der Aufgabe annahm. Er war der aktivste Aufsteiger und zeigt, dass er Mut für Transfers hat und sich dafür bereit macht, in der Premier League auch zu liefern.

    Mit Roefs hat Sunderland nicht nur einen starken Keeper, sondern einen der aufstrebendsten, jungen Spieler auf seiner Position, der nebenbei bemerkt für sein noch sehr junges Alter eine beeindruckende Reife zeigt. Anthony Patterson ist als Backup ebenso nicht von schlechten Eltern. Zwar musste der Brite seinen Nummer 1 Status abgeben, hat aber eine gute Qualität und ist noch jung.
    Mit Renato Veiga hat sich ko einen Anker für die Abwehr aus Toulouse geholt. Der Portugiese hat eine interessante Vita hinter sich und sowohl bei der Juve als auch bei Villarreal überzeugen können. Mit 22 ist er noch jung, bringt aber eine Menge Qualität mit. Dan Ballard ist ein super Innenverteidigerpartner, der die Defensive mit stabilisiert. Hume ist ein guter, junger Rechtsverteidiger, der Qualität und Real Life Flair verbindet. Masuaku ist ein okayer Spieler links hinten, hier gibt es sicher noch Luft nach oben. O’Nien und Jelert als Backups sind keine besonders starken Optionen, doch darauf kommt es bei einem Aufsteiger auch weniger an.
    Im defensiven Mittelfeld soll Marshall Munetsi zusammen mit Warren Bondo den Laden zusammenhalten. Beide sind keine herausstechenden Akteure, aber durchaus welche, die eine gewisse Vita haben und mit ihrer Qualität für die Liga ausreichend sind, zumal Bondo zu den jüngeren Semestern gehört. Davor zieht Aleix Garcia die Strippen, der zu den wichtigsten Spielern der Black Cats gehört. Mit Neil und Browne ist auch hier die Backupsituation nicht berauschend, aber ebenfalls zweitrangig.
    Auch in der Offensive gab es Veränderungen und Qualität. Orsolini ist ein bewiesener und qualitativ starker Mann auf der rechten Bahn, der als wichtiges Puzzleteil für eine erfolgreiche Saison gesehen wird. Auch der Gegenpart Boga kam neu und wurde günstig in einer Auktion verpflichtet, wenngleich Orsolini deutlich besser ist. Auf der 9er Position kam mit Solanke eine zuverlässige starke 9, die für viele Tore sorgen soll, was für ein Team dieser Größe ohnehin enorm wichtig ist. Mit Bertrand Traore, Patrick Roberts und Nilson Angulo sind ein paar ordentliche Backups im Team vorhanden.

    Insgesamt zeigt sich, dass ko an wichtigen Stellen die Qualität angehoben hat und eine konkurrenzfähige Truppe zusammengestellt hat. Für den Klassenerhalt sollte das eine gute Basis sein, möglicherweise geht ja sogar was überraschendes im oberen Mittelfeld. Für Backups oder vielleicht ein paar weitere Zukunftsideen ist dann auch noch genug Raum, zumal sich das Team mit interessanten Talenten versorgt hat. Ein interessantes neues Team, das insbesondere durch die aktive Arbeit des Managers die Liga bereichert.

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  • Ausgabe #187

    Aufsteiger im Fokus - Leeds United


    Nach Brentford und Sunderland wird nun auch der dritte Aufsteiger aus Leeds in den Liverpool News vorgestellt. Die Whites haben keinen festen Manager, aber mit BlauWeiss einen sehr guten Interimsmanager abbekommen. Der hauptamtliche Barca Coach arbeitet immer im Sinne des Vereins und weiß genau, worauf es ankommt. Schauen wir mal an die White Hart Lane.

    Mit Nick Pope haben die Whites schonmal einen starken und sicheren Keeper im Team. Der Engländer ist seit Jahren ein konstant starker Keeper in der Premier League und eine sichere Bank für Leeds. Darlow als Backup ist zumindest okay.
    Mit Antonee Robinson ist einer der stabilsten und unterschätzten Premier League Außenverteidiger im Kader, der für Stabilität steht. Auf der anderen Seite konkurrieren mit James Justin und Jadon Bogle zwei ordentliche Spieler um den Stammplatz. Hintendran sind mit Byram, Schmidt eher schwächere Backups da.
    Mit Ampadu und Rodon sind zwei ordentliche Innenverteidiger da, die mit Bertola, Bornaauw oder Beloncian die Dreier-IV bilden, während Wood der Backup ist. Hier ist die Breite recht ordentlich, wobei die Qualität etwas nachlässt. Lediglich Robinson sticht hier ein wenig raus. Vielleicht könnte ein Formationswechsel auch eine Option sein, indem Ampadu vorschiebt und ein 451 ermöglicht.
    Das Mittelfeldzentrum ist mit James Maddison und Tyler Adams das Prunkstück der Whites. Gerade Maddison ist ein hochklassiger Spieler, wenngleich Tottenham nicht die allerbeste Adresse ist und seine Verletzung den Engländer bremst. Tanaka und Irving sind okay Backups, mit denen man schon arbeiten kann.
    Auch auf Außen ist Leeds solide besetzt. Sancho hatte eine ordentliche Bremse in der Entwicklung, ist dennoch ein starker Spieler mit viel Qualität, der dem Interimsteam von BlauWeiss mehr als helfen sollte. Auf der anderen Seite spielt Jack Harrison, der zwar nicht mehr die Qualität von früher hat, aber immernoch stark ist. Ramazini und Gelhardt sind dabei keine besondere Konkurrenz.
    Im Sturm ist man mit Piroe und Nmecha nicht besonders stark aufgestellt. Beide haben durchaus ihre Qualitäten, doch für große Sprünge bräuchten die Mannen von der White Hart Lane sicherlich ein gutes Stück mehr Qualität. Vergleicht man mit den anderen Aufsteigern, die dort Solanke oder Igor Thiago haben, ist das ein qualitativer Nachteil.

    Insgesamt hat das Team mit Robinson, Maddison, Adams oder Pope durchaus Qualität, doch gerade 1-3 Qualitätsspieler, allen voran im Sturm, wären enorm wichtig, um den Klassenerhalt eintüten zu können. Bisher hatte BlauWeiss clevere Moves, verkaufte Top-Talent Gray, um die IV kurzfristig zu verbessern, aber auch langfristig zu gestalten, doch das Team braucht sicher noch etwas Qualität. Der Kampf wird hart, aber konkurrenzfähig ist das Team auch so sicherlich.

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  • Ausgabe #188

    Havertz' Auferstehung


    Dass Kai Havertz ein Spieler mit großen Qualitäten ist, ist den meisten bekannt. Wie auch ich selbst nehmen aber die meisten Manager eher ein wenig Abstand, wenn es um Spieler mit größeren Verletzungssorgen geht. Havertz ist in seiner Karriere immer mal wieder über kürzere Zeit ausgefallen, musste aber in der vergangenen Saison sehr lange aussetzen. Nachdem anschließend Viktor Gyökeres verpflichtet wurde, gab es die Befürchtung, dass die Zeit von Havertz bei Arsenal eher vorbei ist. Gyökeres Formloch brachte Havertz bei seiner Rückkehr mehr in den Fokus, doch dann spielte der deutsche garnicht im Sturm, sondern auf seiner ursprünglichen Position, der 10, um Kapitän Ødegaard und Neuzugang Eze auf die Bank zu versetzen.
    Bei seinem Startelf Comeback scorte er in 45 Minuten doppelt, spielte gegen Leeds und Sunderland gut auf, wobei er gegen die Black Cats eine Vorlage beisteuerte. Auch im EFL Cup gegen Chelsea konnte er nach Einwechslung treffen. Trotz längerer Auszeit war gleich klar: Kai kann es noch und er ist enorm wichtig für die Gunners. Aktuell fehlt er wieder mit leichterer Muskelverletzung, doch Arsenal hofft auf ein baldiges Comeback des Deutschen, um im Meisterschaftskampf gut aufgestellt zu sein. Für die Reds bei ZOS ist er nun wieder der zentrale Stürmer und ein Mann, auf dem viel Druck lastet, doch dafür hat er auch die nötige Qualität.

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  • Ausgabe #189

    Talente in Bewegung


    Im Dezember und Januar gab es keine News in Liverpool, doch auf dem Transfermarkt sind ein paar Dinge passiert. Mit Stefan Bajcetic ist ein früher hochgehyptes Talent für 30 Millionen Euro zu Atletico Madrid gegangen. Bajcetic bringt eine Menge Talent mit, seine Verletztenakte ist aber enorm und die Erfahrung zeigt leider, dass Spieler, die so verletzungsgeplagt sind, selten über eine längere Zeit fit bleiben können. Auch von Fabio Carvalho verabschiedete man sich. Der Portugiese riss sich das Kreuzband und wurde für 37,5 Millionen Euro zur Aufstiegsbörse gegeben. Auch wenn er viel Potenzial mitbringt, ist er bereits 23 und konnte sich nie nachhaltig durchsetzen.

    Mit Mory Diaw kam dafür ein neuer Ersatzkeeper für 8 Millionen Euro, der aber nicht lange bleiben sollte. Für etwas Geld on top bekam man in Liverpool Christ Batola von ES Troyes AC. Der 16 jährige Franzose durchlief alle Jugendteams Frankreichs und bringt ein gewisses Potenzial mit. Auch von Außerhalb kam nun jüngst Nico Guillen, der zu den spannenderen Talenten auf seiner Position zählt. Mit 20 Millionen Euro war er nicht günstig, könnte sich aber bei guter Entwicklung definitiv lohnen.
    Auch in der eigenen Jugend zog man einige Spieler hoch. Haydn Murry-Holme, Wellity Lucky, Mor Talla Ndiaye und Vincent Joseph fanden den Weg in den Profikader, der dafür etwas größer wird als eigentlich gewünscht. Doch mit Marcelo Pitaluga und Lee Jonas mussten auch zwei Spieler wieder gehen. Die Jugend hat sich nun so schnell verändert wie seit langer Zeit nicht mehr.

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  • Ausgabe #190

    Liverpoolunwürdig?


    Mit den Verpflichtungen um Mbeumo, Gravenberch und Bouaddi, aber auch durch Abgänge wie Bajcetic und Carvalho ist das Team in der Breite schwächer, aber vor allem auch uninteressanter geworden. Auf der Bank sitzen nun regelmäßig Spieler wie Sportiello, Leoni, Lazaro, Bouaddi, Milner, Mukau, Raba, Höler oder Ngumoha. Während Leoni, Bouaddi und Ngumoha durchaus ins Team passen und extrem viel Potenzial mitbringen, sind Akteure wie Lazaro, Raba oder Höler an sich nicht der Typ Spieler, auf den ein Team wie Liverpool zu sehr setzen sollte. Die qualitative Breite ist eher gering, drei Wettbewerbe sind so kaum möglich vernünftig zu bespielen. Doch warum dann dieser Schritt jedes Mal?

    Wenn man ganz ehrlich ist, ist es ein bisschen schlechtes Management. Wir investieren zu selten und zu wenig in Breite, gehen eher auf die Spitze des Kaders und das Alter, wobei man davon auch nicht zu viel merkt. Dennoch ist das keine „tote“ Situation. Etwas Festgeld ist auf dem Konto, das richtig investiert enorm wertvoll sein kann. Mit Ngumoha kam ein Top-Talent einst für 35 Millionen Euro, Barco für knapp über 60, wobei Mukau mit knapp über 60 eher zu teuer scheint. Insgesamt muss man dennoch sehen, dass noch viel möglich und die Saison erst jung ist. Die Jugend hat ein paar spannende Spieler dabei und es wird über die Saison sicher auch noch mehr passieren, denn Stand jetzt ist die zweite Reihe definitiv liverpoolunwürdig.

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  • Ausgabe #191

    Wunschspieler Griezmann da


    Seit der letzten News ist einiges an Zeit vergangen. Dementsprechend gab es auch keine News über Neuzugänge, die seitdem an die Anfield Road kamen. Der prominenteste ist der französische Offensivstar Antoine Griezmann. Mit 35 Jahren ist er mittlerweile betagt und auch nicht mehr in Höchstform, gilt aber trotz des hohen Alters als langjähriger Wunschspieler von Manager Powl. Der Stürmer kann sowohl zentral als auch Linksaußen auflaufen und ist direkt ein wichtiger Bestandteil der Liverpooler Offensive.
    Mit ihm kam auch Mario Diaz zu den Reds. Der 17 jährige Innenverteidiger hat über 30 U-Nationalspiele für Spanien absolviert und lief dabei regelmäßig als Kapitän auf. Er bringt ein gewisses Potenzial mit, um im Profibereich auf Dauer Fuß zu fassen.

    Im Gegenzug wechselt mit Ngal’ayel Mukau nach Sevilla. Der Mann aus der DR Kongo kann sowohl im zentralen Mittelfeld alle drei Positionen als auch im rechten Mittelfeld aufspielen. Er kam im Dezember 24 für über 60 Millionen Pfund aus der Auktion. Ein stattlicher Preis für den alten Griezou, aber etwas, was man sich leisten kann und in dem Fall auch leisten möchte.

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  • Ausgabe #192

    Die verdammte Suche nach dem Offensivstar


    Sind wir mal ehrlich: Der Kader von Liverpool ist cool. Barco, Colwill, Trent, Wharton, Bouaddi, Gravenberch und co bringen Flair und natürlich auch ein gewissen Wert ins Team. Offensiv ist auch viel Qualität da, immerhin hat Havertz in zwei CL Finals getroffen und eines entschieden, Rodrygo war Mr. CL Ko-Phase, Savinho hat tolle Ansätze gezeigt und Griezou ist alt, aber über ihn braucht man nicht viele Worte verlieren. Klar ist aber auch: So ein richtiger Top-Star in der Offensive fehlt Pool noch.

    Da ging es vor einigen Monaten auf die Suche. Kvaratskhelia, Szobo, Yildiz, Karl, Cherki, Touré, Esposito oder Mayulu wurden angefragt und auch wenn es bei einigen wenigen zumindest kurze Überlegungen der Gegenseite gab, kam es nicht zu einer wirklichen Annäherung. Bei Diomandé konnten die Reds in der Auktion gewissermaßen vorpreschen, wurden am Ende aber doch sehr deutlich überboten. Bei Estevao gab es ein Phänomen, das der ein oder andere Kollege gut kennen wird. Man gibt ein Gebot ab, das bei der Gegenseite auch gut ankommt, die sich einen Deal gut vorstellen kann. Doch natürlich wird ein solcher Spieler im Einzelspielerthread angeboten, ein lukrativeres Angebot kommt und der Spieler wechselt woanders hin. Das gehört zum Spiel und ist völlig in Ordnung, aber natürlich auch mal frustrierend.

    Am Ende war klar: Liverpool wird so schnell nicht den gesuchten Top-Spieler finden. Das ist aber auch nicht tragisch, denn der Kader bietet auch so genug Entwicklungspotenzial. Mit Ngumoha ist ein Spieler im Kader, der in diese Rolle schnell wachsen kann und auch Josh Abe bringt enormes Potenzial mit. Vielleicht kommt auch über ein anderer Weg überraschend ein neuer Offensivspieler in die Beatles-Stadt. Über das Bein soll nämlich nichts gebrochen werden.

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  • Ausgabe #193

    Scheidende Backups


    Die Breite des Kaders war schon sehr regelmäßig in den News der Reds. Zur neuen Saison gibt es auch hier etwas Bewegung. Mit James Milner beendet eine absolute LFC Legende mit sagenhaften 40 Jahren seine Karriere. Mit lediglich 14 Einsätzen war er kein riesengroßer Bestandteil des Teams, doch immer ein Liebling der Fans und auch von Manager Powl. Gerade durch seine Flexibilität, neben dem zentralen Mittelfeld auch die rechte und linke Seite abdecken zu können, war er enorm wertvoll. Hinzu kommt seine RL Vergangenheit in Liverpool, die noch ein bisschen extra Flair gibt.
    Neben Milner hat mit Dani Raba ein weiterer Backup das Team verlassen. Nachdem dieser bei Leganes eine wirklich gute Saison gespielt hat, konnte er so garnicht an die Leistungen anknüpfen und war nach seinem Wechsel nach Valencia nur noch Bankdrücker. Mit 33 Einsätzen und saftigen 19 Scorern, wobei er in 8 der 33 Einsätze von der Bank kam, hat der Spanier eine tolle Quote und hatte eine wichtige Rolle inne. Nachdem er vor ca. einem Jahr für lediglich 1,8 Mios aus Leganes kam, geht er nun für 600k als Entlassung. Ein erfolgreicher Backup, der nun vor kurzem ging.

    Wirkliche Nachfolger gibt es noch nicht. Mit Rio Ngumoha kommt bald ein Spieler mehr ins Profiteam, der sich Stück für Stück steigert. Auch kann es sein, dass noch eine Einberufung oder eine große Investition kommt. Für den Moment ist es aber auch in Ordnung, abzuwarten.

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    Kai Havertz
    Rodrygo ___ Carlos Baleba ___ Ryan Gravenberch ___ Savinho
    Adam Wharton
    Valentin Barco _ Levi Colwill _ Jarell Quansah _ Trent Alexander-Arnold
    Lucas Chevalier
    _______________________________________________________________
    Brughmans | Leoni | Bouaddi | Ngumoha | Koumas | Jackson

  • Ausgabe #194

    Griezmann geht wieder


    Auktionen spielen in der Historie der Reds schon immer eine gewisse Rolle. Mit Mukau konnte Ende 2024 ein Spieler für knapp über 62 Millionen Pfund verpflichtet werden, der für die Reds immerhin 51 Spiele machte, um anschließend zum FC Sevilla weiterzuziehen. Griezmann und Mario Diaz kamen im Gegensatz zum Liverpool FC, wobei Griezou auf den Tag fünf Monate später wieder ging. Ein Wunschspieler, den Powl schon immer in seinem Team haben wollte, doch mit 35 Jahren durchaus betagt und wenn ein gutes Angebot hereinkommt, muss man dieses abwägen.
    Am Ende war es der Ex-Verein von Powl, die Sampdoria, die sich den französischen Stürmer angeln konnte. Für ihn kamen neben Christian Nörgaard 50 Millionen Pfund auf das Konto der Reds.

    Rechnet man das Ganze gegen, konnten für 12,2 Millionen Pfund Nörgaard und Mario Diaz verpflichtet werden. Sicher kein JessePinkmannesker Geldmaximierungsmove, doch ein sinnvoller Deal, um etwas Geld wieder hereinzuholen und gleichzeitig eine solide Breite im Kader zu behalten. Nörgaard hält die Stellung als Backup, während Diaz ein spannender Spieler für die Zukunft sein könnte. So steht Pool aber nun wieder gutes Geld zur Verfügung, das für Einberufungen und/oder Gelddeals ein wichtiger Baustein sein kann.

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