Ich kann dir noch viele andere Dinge nennen, die unter der Gürtellinie sind. Fakt ist, es ist absolut legitim, solchen Leuten Stadionverbot zu erteilen und ich finde das absolut richtig. Solche Affen haben nichts im Stadion verloren.
"Retortenklubs"
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Zumal Hopp ja auch heute im Doppelpass gesagt, dass er die Anzeige zurückziehen möchte, wenn sich die Dortmunder Fans für das Plakat öffentlich entschuldigen.
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Na super, die Sendung hätte mich auch einmal stark interessiert. Weiß jemand, ob man die online noch irgendwo anschauen kann? Gibt ja beim ZDF zu vielen Talkshows so ein Angebot...
Morgen von 9-11 Wiederholung. Musst du eben mal früher raus Maddin.

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Oder ich cshaue mir heir alle Videos dazu an:
http://dsf.de/#dsfchannels/Doppelpass/Video/554Aber danke, Fabian.

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Die TSG Hoffenheim ist in der ersten Liga angekommen und da es dem jungen Kader unter Führung von Ralf Rangnick gelungen ist, zwei der Top-Favoriten auf den Abstieg (Cottbus und Gladbach) zu schlagen ist das so genannte „Projekt Hoffenheim“ nun in aller Munde. Auch die Niederlage in Leverkusen konnte daran leider nichts ändern.
Die Sportsendungen verschiedenster TV-Kanäle und die Sportteile der Zeitungen sind voll mit Lobeshymnen und rosigen Zukunftsprognosen. Gerne zitiert man dabei die Funktionäre der TSG, wenn sie ihre Loblieder auf die Jugendarbeit singen. Glaubt man diesen Berichten, spielt Hoffenheim nur in der ersten Liga, weil man die grandiose und unglaublich innovative Idee hatte, auf die Jugend zu setzen. Endgültig grotesk wird das Ganze, wenn man sich die Kommentare zum Aufstieg durch liest. Ausdrücke wie „absolut unerwartet“, „große Sensation“ und „ein Jahr zu früh“ werden da fast von jedem Funktionär und Spieler des Vereins bemüht, der den Durchmarsch von der Regionalliga (damals noch die dritte Liga) in die erste Bundesliga geschafft hat.
Die Fans anderer Bundesligavereine und vor allem die Fans der Zweitligisten dürfen sich bei diesen Berichten regelrecht verarscht fühlen. De facto hat der Aufstieg und sportliche Erfolg des Spielzeugs des SAP-Gründers Dietmar Hopp nur in zweiter Linie mit einem einzigartigen Konzept zu tun. Wie so oft lag es schlicht am Geld. Der Verein bekam durch seinen Mäzen Dietmar Hopp einfach so viel Geld zur Verfügung gestellt, mit dem jedes „Konzept“ der Welt umzusetzen war. Der 1. FC Kaiserslautern hatte zum Beispiel in der zurückliegenden Zweitligasaison einen ähnlich jungen Kader wie der spätere Aufsteiger aus Hoffenheim. Der gravierende Unterschied war, dass man in Kaiserslautern nicht vor der Saison mal eben für knapp 20 Millionen junge Talente aus der ganzen Welt zusammen kaufen konnte, sondern mit dem Personal arbeiten musste, was es in der eigenen Jugend gab, bzw. billig zu bekommen war. Das Ergebnis des Ganzen: Hoffenheim stieg am Ende der Saison auf, während der Traditionsverein aus Lautern so gerade die Klasse halten konnte. Natürlich muss man hier auch auf die jahrelange Misswirtschaft in Kaiserslautern hinweisen, der Verein wurde über viele Jahre regelrecht hingerichtet, ein Vergleich ist daher nicht unbedingt angebracht oder redlich.
Es mag durchaus klüger sein, dass Hopp sein Geld in junge Spieler investiert und nicht wie Abramowitsch in Chelsea vorwiegend fertige Topstars kauft. Aber ist der Unterschied zwischen beiden wirklich so gewaltig? Beiden gemein ist nämlich, dass sie mit ihrem Geld Investitionen tätigen, die der Konkurrenz nahezu unmöglich sind. Das ist ein Fakt, den man zwar in Hoffenheim nicht gerne hört, aber dem man ins Auge sehen muss. Da hilft es auch nicht viel, wenn Rangnick nach dem Spiel gegen Cottbus eifrig den Etat für Spielergehälter in Hoffenheim mit dem Gesamtetat von Energie Cottbus vergleicht, denn das ist sogar unseren sonst so gutgläubigen Medien aufgefallen.
Aber gut, Hoffenheim war sportlich gesehen wohl die beste Mannschaft der vergangenen Zweitligasaison und so müssen wir nun damit leben, dass sie im Oberhaus des Deutschen Fußballs angekommen sind. Das heißt aber noch lange nicht, dass man diese Tatsache gutheißen muss oder gar voll Begeisterung das ach so großartige „Modell Hoffenheim“ zur Zukunft des Deutschen Fußballs hochjubeln muss. Der Fußball und seine Vereine haben viele Gesichter und Standbeine, Hoffenheim aber nicht.Bis zum heutigen Tag basiert die TSG eigentlich nur auf einem und das ist das Geld des Herrn Hopp. Die Basis der großen Traditionsvereine der Bundesliga ist eine, mittlerweile bei den Meisten um die 100jährige Geschichte, in der sie sich Stück für Stück im Fußball etabliert haben. In dieser Zeit haben sich viele von ihnen tief in den gesellschaftlichen Strukturen ihrer Region verankert und sind zu Aushängeschildern, aber auch Identifikationsträgern geworden. Sie haben eine solche Strahlkraft bekommen, dass sie für viele Menschen zum sozialen Mittelpunkt des Lebens geworden sind. Dadurch haben sie sich eine breite Basis von Fans geschaffen, die zu einem erheblichen Teil emotional sehr stark mit dem Verein verbunden sind, und somit diesem Verein auch in sportlich schweren Zeiten eine Basis bieten. Dies alles sind Dinge, die auf Hoffenheim in keinster Weise zutreffen, auch wenn man nach außen hin das gerne etwas anders verkauft. So hat man sich erst kürzlich das Gründungsjahr 1899 groß in den Namen schreiben lassen, um eine lange Tradition zu symbolisieren und zu verschleiern, dass man noch im Jahr 1990 ein kleiner, sportlich völlig unwichtiger Kreisligist war, der das Glück hatte, einen großen Gönner zu finden. Auch stellt man sich in Interviews gerne als Verein der so genannten „Metropolregion Rhein-Neckar“ dar und nicht als Verein des unwichtigen Dorfs Hoffenheim.
Aber die Unterschiede zu anderen Vereinen bleiben. Hoffenheim hat sich die emotionale Bindung der Menschen künstlich geschaffen (so sie denn überhaupt schon vorhanden ist), damit diese Menschen als Kunden das Produkt 1899 Hoffenheim konsumieren. Hopp selber stellt in seinen Interviews Hoffenheim immer als wirtschaftliches Projekt vor. Es wäre ihm zum Beispiel auch lieber gewesen, wenn sich vor zwei Jahren die Vereine TSG Hoffenheim, FC Astoria Walldorf und SV Sandhausen zu dem Kunstprodukt „FC Heidelberg 06“ zusammen geschlossen hätten. Dieser Verein wäre weitaus besser zu vermarkten gewesen, weil Heidelberg eben eine größere Strahlkraft hat als das kleine Dorf Hoffenheim.
Der Versuch ist aber gescheitert und so beschränkt er sich nun darauf zu beteuern, er wolle halt seinen kleinen Heimatverein fördern. Diese Beteuerungen wirken geradezu grotesk, wenn Herr Hopp und seine fleißigen Helfer gerne so tun, als habe er – also Dietmar Hopp – diesen kleinen, knuffigen Verein nach oben gebracht und es läge ihm ach so viel an seinem Heimatdorf. Warum er dann noch vor wenigen Jahren die Fusion zum Kunstclub „FC Heidelberg 06“ voranbringen wollte, bleibt sein Geheimnis. Es bleibt auch das Geheimnis der so genannten Journalie, warum sie nicht auf diese Widersprüche in der Selbstdarstellung der TSG und des guten Samariters hinweist.
Uns als Fans des BVB ist diese Betrachtung des Fußballs als reines Wirtschaftsgeschäft und die Degradierung des Fans zum Kunden ein riesiger Dorn im Auge. Es sind genau die Entwicklungen und Trends gegen die wir hier in unserem Verein seit Jahren kämpfen, die nun in Hoffenheim ihre Vollendung gefunden haben. Natürlich ist es in einem Millionengeschäft wie dem Fußball nötig, dass die Vereine wirtschaftlich solide und von Fachleuten geführt werden, aber dabei sollten diese Vereine nie vergessen was sie sind. Sie sind das Produkt ihrer Mitglieder und Fans und teilweise ein zentraler Lebensinhalt vieler Menschen einer ganzen Region. Die Degradierung zum Unternehmen, das Erfolg haben und Gewinn abwerfen soll, wird dem einfach nicht gerecht. Vielleicht sind wir weltfremd und verklemmte Romantiker, aber wir sind bereit für den Fußball zu kämpfen so wie wir ihn schätzen und lieben gelernt haben. Wir haben unser Herz an einen Verein verloren der Ecken und Kanten, Herz und Seele hat und nicht an ein inhaltloses und beliebig austauschbares Wirtschaftsunternehmen wie Hoffenheim.
Natürlich ist Hoffenheim an sich kein Weltuntergang, aber die TSG ist ein weiterer großer Schritt in die ganz falsche Richtung. Sie ist Wasser auf die Mühlen eines beständig quengelnden Herrn Kind in Hannover, der nun wieder seine Konkurrenzfähigkeit gefährdet sieht und auf eine Abschaffung der „50+1 Regel“ pocht. Wenn wir den Weg der Investoren und Mäzene, den Hoffenheim und zum Beispiel Wehen-Wiesbaden vormachen, weitergehen, dann haben wir hier bald Zustände wie in England. Dort wo die Spieltage nach dem Willen der Pay-TV Sender gesetzt werden und die Auswärtsfahrten teilweise unmöglich werden. Wo man sich bei den Ordnern beschweren kann, wenn im Stadion jemand steht oder raucht. Wo die Tickets für den einfachen Bürger nicht mehr zu bezahlen sind und man die Jugendlichen im Stadion an ein paar Händen abzählen kann. Mittlerweile kommen Woche für Woche viele englische Fußballfans nach Deutschland, weil die einst berühmte Atmosphäre in englischen Stadien nicht mehr existiert und sie es genießen, in Deutschland noch echten Fußball im Stadion sehen können. Wir haben keine Lust in ein paar Jahren nach Osteuropa zu fahren, um das zu sehen, was es in unseren Stadien nicht mehr gibt! Wir sind bereit, uns zu wehren und zwar nicht erst dann, wenn es zu spät ist, sondern jetzt! Hoffenheim ist kein Projekt, das man einfach so ignorieren kann. Die TSG ist nicht isoliert von der restlichen Bundesliga, sie beeinflusst den ganzen Fußball und zwar sehr negativ. Dieser Einfluss beginnt schon damit, dass Hoffenheim einen Platz in der ersten Liga blockiert, der bei vielen anderen Vereinen besser aufgehoben wäre. Nicht weil diese sportlich besser wären, sondern weil die Faszination Fußball ganz erheblich von den Fans abhängt, die auf den Rängen ihren Verein unterstützen. Das „Produkt“, welches die DFL für viele Millionen an die TV-Sender verkauft, lebt zu einem nicht unerheblichen Teil davon, dass Woche für Woche hunderttausende Menschen in die Stadien unseres Landes pilgern und nicht davon, dass knapp 50 Fans aus Hoffenheim zum Auswärtsspiel in Cottbus fahren. Ein Zustand, der sich auch in den nächsten Jahren ganz sicher nicht ändern wird. Die Faszination und Anziehungskraft eines Kunstproduktes wie Hoffenheim wird auch in zehn Jahren mit der der wahren Fußballvereine nicht mithalten können. Das beste Beispiel dafür sind Vereine wie Wolfsburg und Leverkusen, zwei Vereine, die ähnlich wie Hoffenheim durch viel Geld in den Profifußball eingeschleust wurden. Der Unterschied zwischen ihnen und einem normalen Bundesligaverein ist für jeden regelmäßigen Stadiongänger bis heute nachvollziehbar und wird es auch in vielen Jahren noch sein.
Aber neben dieser passiven Form der Beeinflussung beginnt man in Hoffenheim leider mittlerweile ganz aktiv Einfluss auf die Fans der anderen Vereine auszuüben. In den vergangenen Monaten haben mehrere Fanszenen bei ihren Besuchen in Hoffenheim ihren Widerstand dadurch auszudrücken versucht, dass sie Hopp als „Sohn einer Hure“ bezeichnet haben. Dazu zählten auch wir Dortmunder, die vor allem beim B-Jugend-Finale der vergangenen Saison in Hoffenheim ihren Unmut über dieses Projekt verbal zum Ausdruck gebracht haben. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob es sinnvoll oder geschmacklich gelungen ist, Dietmar Hopp als Hurensohn zu bezeichnen. Fankurven leben aber eben auch von ihrer einfachen und oft derben Sprache. Kein Mensch käme wohl auf die Idee, sich für die Beleidigungen gegen Luca Toni, Oliver Kahn oder Uli Hoeneß zu beschweren. Aber diese Herren kämen sicher auch nie auf die Idee, sich beim DFB-Vorsitzenden darüber zu beklagen, denn sie sind mit dem Fußball und seinen Sitten aufgewachsen. Hopp kommt aus der Wirtschaft und ist daher den rauen Ton des Stadions nicht gewohnt (Zitat Hopp: “In der Geschäftswelt bin ich nie so beschimpft worden.“). Die Vorstellung, der Fußball müsse sich aber nun ihm anpassen, ist in unseren Augen blanker Hohn. Hopp soll sich gefälligst dem Fußball anpassen oder noch besser samt seinem Verein direkt wieder in der Versenkung verschwinden.
Beim Spiel gegen Mönchengladbach wurde den Fans durch den Stadionsprecher gedroht, dass man Stadionverbote dafür verhängen würde, wenn weiter persönliche Beleidigungen gegen Hopp gerufen würden. Was ein Stadionverbot für einen Fan bedeutet, der fast jedes Wochenende im Jahr mit seinen Freunden zum Fußball fährt, versteht dabei wohl keiner in Hoffenheim. Man will nun also festlegen, dass Fans, die Hopp nicht leiden können, in keinem Stadion dieses Landes gern gesehen sind!?! Ein Eingriff in die Freiheit der Fans, der in unseren Augen absolut unhaltbar ist. Umso trauriger, dass unser DFB-Präsident auch noch Beifall klatscht. Aber was soll man von Theo Zwanziger schon erwarten, schließlich ist sein eigener Sohn bereits in der Geschäftsstelle der TSG angekommen, als Leiter der Frauenfußballabteilung. Ein Zusammenhang, der bisher leider nur sehr wenigen Menschen aufgefallen ist und auch bei den meisten Medien einfach unter den Tisch fiel.Hoffenheim geht uns alle etwas an, denn es verändert das, was wir so lieben. Wenn man unseren Medien glaubt, dann ist Hoffenheim die Zukunft unseres Fußballs. Wenn das stimmen sollte, dann sieht die Zukunft wirklich düster aus. Es ist an der Zeit zu zeigen, dass Hoffenheim in unserem Fußball nichts zu suchen hat und die Zukunft des Fußballs weiterhin in den Händen der echten Vereine liegt. Hoffenheim wieder aus der ersten Liga zu verdrängen wird wohl fast unmöglich sein, aber es gilt ein Zeichen zu setzen. Wir haben keinen Bock, dass noch ein paar andere Investoren auf die Idee kommen einen eigenen Verein zu erschaffen. Daher sollten wir klar machen, dass wir diesen Vereinen das Leben zur Hölle machen.
Quelle: http://www.the-unity.de/
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Das nächste Mal das ganze bitte auch als Zitat kennzeichnen, ich wollte dich zuerst loben, dass du dir so spät noch die ühe machst und so einen Text schreibst
.Aber dieser Text bringt es genau auf den Punkt, auch wenn er von einer bekannten Fan-Gruppe kommt. Natürlich sind die Beschimpfungen nicht schön, aber die Bochumer haben Peter Gagelmann nach dem Platzverweis gegen Dabrowski gestern auch als "A****loch" beschimpft und keiner regt sich auf. Beim Fußball ist die Sprache einfach derber, weil auch mehr Emotionen dabei sind als beim Geschäftsessen.
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Die Lage der Bundesligaclubs hat für viele Fußballfans die geografische Vorstellung von Deutschland bestimmt. Jeder, der etwa mit den Kicker-Sonderheften zum Saisonbeginn aufwuchs, zog die Konturen seines Heimatlandes zuallererst aus dem Studium der Bundesligakarte am Anfang der Zeitschrift.
Dass Nordrhein-Westfalen ein dicht besiedeltes Gebiet voller Großstädte war; dass Berlin als isolierte Insel innerhalb der Bundesrepublik erschien – all das wurde zum ersten Mal durch die Verteilung der Fußballvereine auf der Deutschland-Karte im Kicker veranschaulicht. Und die Erkenntnis, dass manche Städte in Wahrheit gar nicht wie die bekannten Bundesligaclubs hießen, dass »Uerdingen« und »Schalke« nur Stadtteile von Krefeld und Gelsenkirchen waren, wollte man lange Zeit nicht hinnehmen. Die Kraft der Vereinsnamen war stärker als die geografische Realität. Vielleicht muss man diese prägende Kraft des Fußballs in Erinnerung behalten, um die Diskussionen über den Bundesliga-Aufsteiger aus Hoffenheim zu verstehen. Denn der rasante, vom Reichtum des Softwareproduzenten Dietmar Hopp begünstigte Siegeszug des Provinzclubs bringt zum ersten Mal einen Verein auf die Karte der Bundesliga, der unter falschem Namen spielt: »Hoffenheim« mit seinen gut 3000 Einwohnern ist ein Vorort von Sinsheim, in der Nähe von Heidelberg; das neu errichtete Stadion wird in der Stadt Sinsheim stehen, das weitläufige Trainingsgelände im Nachbarort Zuzenhausen.
Streng geografisch ist der Fußballclub Hoffenheim inzwischen nichts als Fiktion, was in der immer noch auf regionaler Verwurzelung ausgerichteten Welt des Fußballs Verstörung und Ressentiment hervorruft.
Hoffenheim: ein Club ohne Ort. Und auf diesem unbezeichneten Terrain versuchen Hopp und sein Trainer Ralf Rangnick etwas zu realisieren, was immer schon als größte Gefahr des Sports betrachtet wird: Es geht um die Planbarkeit von Erfolg. Die Aggressionen, die Hoffenheim seitens der Medien sowie der gegnerischen Fans regelmäßig entgegenschlagen, hängen genau mit dieser Vorhersehbarkeit der Siege zusammen.
Die Auseinandersetzung um den wettbewerbsverzerrenden Vorteil des Geldes greift dabei alle vertrauten Motive der Dopingdebatten auf: Was für den Körper des Einzelsportlers Stereoide und Anabolika, sind für den Mannschaftskörper unbegrenzte Geldmittel, die in ihn hineingepumpt werden. In den Tiraden gegen den »Retortenclub« Hoffenheim steckt jenes romantische Menschenbild, dass der siegreiche Sportler seine Leistung ganz aus sich selbst heraus schöpfen möge, ohne jedes äußerliche Hilfsmittel, wie es auch im Kampf gegen Doping immer wieder aufscheint.
Auffällig am Hoffenheimer Modell ist vor allem, wie sehr das ganze Projekt von einer Art schlechtem Gewissen der Verantwortlichen begleitet wird: Das beginnt mit der Namensänderung des Vereins im Sommer 2007, von »TSG Hoffenheim« in »1899 Hoffenheim«, um jene bundesligakonforme Tradition zu suggerieren, die man gerade nicht hat. Das setzt sich fort in den litaneihaften Bekenntnissen, dass das milliardenschwere Vermögen Hopps nicht einfach streng erfolgsorientiert fließt, sondern »nachhaltig« angelegt wird, in regionale Jugendarbeit und internationale Talente, die sich irgendwann gewinnbringend verkaufen lassen. Ständig wird das Gewachsene des Vereins betont – zweifellos im Bewusstsein dessen, dass genau das nicht der Fall ist.
An diesen Bekenntnissen lässt sich aber ablesen, wie wenig sich selbst ein Club wie Hoffenheim den Sprechweisen und Mythen der Fußball-Bundesliga entziehen kann: Auch wenn die Finanzlage jede Verbundenheit mit einem Herkunftsort obsolet macht, kann der Verein offenbar nicht umhin, sich eine organische und substanzielle Entwicklung zu erfinden: keine geschichtlich geprägte, wie bei den anderen Clubs, sondern eine unternehmerische. »Geld schießt keine Tore«, heißt es dazu aus dem Mund der Beteiligten. Demba Ba und Vedad Ibisevic beweisen jeden Samstag das Gegenteil.hat gerade ein User wo anders gepostet
stammt von sz magazin -
hat gerade ein User wo anders gepostet
stammt von sz magazinIch bin zwar auch kein Freund von Sinsheim,aber mit Ibisevic haben sie nen schlechtes Argument gebracht
Denn dieser wurde für kleines Geld aus Aachen geholt,wo er nie wirklich überzeugen konnte.Das gehört dann eher zum guten Scouting der TSG 
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Das beginnt mit der Namensänderung des Vereins im Sommer 2007, von »TSG Hoffenheim« in »1899 Hoffenheim«,
So ein Schwachsinn, Hoffenheim heißt seit 1945 TSG 1899 Hoffenheim...

Außer natürlich, in Turn- und Sportgemeinschaft 1899 Hoffenheim kommt keine 1899 vor...Jeder, der etwa mit den Kicker-Sonderheften zum Saisonbeginn aufwuchs, zog die Konturen seines Heimatlandes zuallererst aus dem Studium der Bundesligakarte am Anfang der Zeitschrift.
Komisch, ich war nie geographisch bewanderter als andere und wusste vor Jahren schon, wo Hoffenheim liegt... Also bitte nicht 'Jeder'...
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nicht vergessen hab nich ich verfasst

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Weiß ich, dennoch steht dein Name da, wenn ich das zitiere.

Will nur kundtun, dass der Artikel großer Müll ist.
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Für einen der Hoffenheim mag vielleich schon, andere sehen das sicher anders und ich z.b. hatte vorher noch nie was von Hoffenheim gehört und ich wage zu behaupten,das geht vielen so
Und soooo ungebildet bin ich nun auch nicht 
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Wieso soll ich Hoffenheim mögen? Die gehen mir sonst wo vorbei, die spielen nur einfach sehr schönen Fußball.

Der Artikel ist Müll, ganz gleich ob man Hoffenheim mag oder nicht, weil da viele Dinge drin stehen, die einfach nicht stimmen...Außerdem musst du ja Hoffenheim nicht kennen, aber Sinsheim kennt man eigentlich schon...
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Kennst du Rosenheim
Naja steht vielleicht bisschen Müll auch drin, aber auch vieles was genau so ist, erkennt man aber nur wen man nicht durch die spielen schönen Fußball Brille schaut 
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Mit 'Brille' hat das Thema nichts zu tun, wenn sie schön spielen, tun sie das eben. Der Verein ist mir sowas von egal.
Aber klar kennt man Sinsheim, alleine schon wegen des Auto- und Technikmuseums, das ist ja wohl richtig bekannt.
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Naja nochmal kurz off topic, Schweinsteiger hat bei Rosenheim gespielt, die Star Bulls sollen im Eishhockey auch garnicht so schlecht sein, aber ich kenne Sinnsheim wirklich nicht,bzw kannte es nicht

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Das ist nun wirklich ein wenig Off-Topic, aber Rosenheim, klar, Rosenheim Cops.

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Also Rosenheim ist doch eig ne relativ bekannte Stadt wie ich finde.
Zum Artikel. Da steht leider echt viel Müll drin. Das fängt an, mit der Vereinsumbenennung und hört auf damit, dass Ibisevic super viel Geld gekostet hat. Und das Geld wird nunmal nachhaltig angelegt. Ich hoffe du verstehst überhaupt, was mit Nachhaltigkeit gemeint ist.
Weil allein schon die Tatsache dass die Mannschaft die wohl mit Abstand Jüngste in der BuLi ist und auch die Jugendarbeit von Hoffenheim sehr gut ist, zeigt, dass dort nachhaltige Investitionen getätigt wurden.
Das Geld nicht unbedingt der Hauptgrund für Erfolg ist, hat Werder Bremen eig die letzten 5 Jahre über immer wieder gezeigt. Werder ist nach Bayern in dieser Zeit eig am erfolgreichsten in Dtl gewesen und die haben weniger Geld zur Verfügung als Schalke zum Beispiel, die jedes Jahr Millinen für irgendwelche Spieler verschleudern, die sie scheinbar nicht brauchen (Ze Roberto, Sanchez, Großmüller und noch einige andere). -
Weil allein schon die Tatsache dass die Mannschaft die wohl mit Abstand Jüngste in der BuLi ist und auch die Jugendarbeit von Hoffenheim sehr gut ist, zeigt, dass dort nachhaltige Investitionen getätigt wurden.Das ist für mich schon wieder so ne Aussage,der TSG Führung,die absoluter Schwachsinn ist! Klar haben sie in der Jugend die B-Jugend Meisterschaft letztes Jahr gewonnen,doch wer kommt aus der eigenen Jugend denn in den Profi Kader? Keiner!
Und da,dann von guter Jugendarbeit zu sprechen,kann man so oder so sehen
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Naja, in Sachen Jugendarbeit muss man faiererweise noch abwarten, da kann man erst in vier, fünf Jahren sagen, ob Sinsheim wirklich auf Spieler aus der eigenen Jugend setzt oder eher das Arsenal-Prinzip verfolgt.
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